Bauträger für Wohngebäude
DEKRA Incos GmbH
Nicolaus-Otto-Ring 10, 85098 Großmehring, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Köhn seit 22.2.2022 | Prokura |
Hinrich Johannes Wilhelm Dr. Hargarter seit 28.3.2019 | Prokura |
Martin Kalus seit 28.3.2013 | Prokura |
Achim Hetterich seit 27.8.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INCOS GmbH IngenieurbüroIngolstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtI. DARSTELLUNG DES GESCHäFTSVERLAUFES UND ENTWICKLUNG DER BRANCHE Die Dienstleistungen von INCOS GmbH sind im Wesentlichen der Branche der zerstörungsfreien Prüfung zuzuordnen. Der Wettbewerb in diesem Bereich wird in Deutschland von wenigen überregional tätigen größeren Betrieben als auch einer Vielzahl regional tätiger Klein- und Kleinstbetriebe bestimmt. Insgesamt herrscht in der Branche weiterhin ein scharfer Wettbewerb bei der Vergabe von größeren Aufträgen. Allgemeine Kostensteigerungen der letzten Jahre können nur bedingt an die Kunden weitergereicht werden. INCOS GmbH mit Hauptsitz und einer weiteren Niederlassung in Bayern kann als Marktführer im Bereich Inspektion und zerstörungsfreier Prüfung in Süddeutschland bezeichnet werden. Die Qualifikation der INCOS Mitarbeiter hat hohe Priorität im Unternehmen und soll dazu beitragen, das Angebot für die Kunden attraktiv zu erweitern und ständig zu verbessern. Die Auslandstätigkeiten beschränkten sich im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren auf Aufträge im benachbarten europäischen Ausland. Der Umsatzanteil der erbrachten Dienstleistungen für ausländische Kunden betrug ca. 6,7 %. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Umfang ausländischer Kunden reduziert. Das Geschäftsergebnis von INCOS als Dienstleistungsunternehmen wird im Wesentlichen von der Umsatzleistung und den Personalkosten beeinflusst. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 5,8 % an. Das Ergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch eine Steigerung der Gesamtpersonalkosten (Leistungseinsatz). Hauptauftraggeber sind Unternehmen in der Kraftwerkstechnik, Mineralölindustrie und aus der Luftfahrtbranche. Neben den Standardaufträgen dieser Unternehmen mit regelmäßigen Laufzeiten von etwa 2 Jahren, spielen zusätzliche Aufträge von übrigen Kunden eine bedeutende Rolle für die Umsatzleistung. Die wichtigste Ressource auf der Beschaffungsseite ist die ausreichende Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal zur Durchführung der Aufträge. Im Geschäftsjahr 2011 wurden durchschnittlich 140 Mitarbeiter beschäftigt. Die Qualifikation der Mitarbeiter reicht von der ungelernten Hilfskraft bis zum qualifizierten Prüfingenieur mit Hochschulabschluss. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter betrug zum Bilanzstichtag 42 Jahre. Die Fluktuation ist gering; die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 9,2 Jahre. Über 30 % der Mitarbeiter sind bereits mehr als 15 Jahre bei INCOS beschäftigt. Als Bestandteil des Qualitäts-Managementsystems ist ein detaillierter Schulungsplan für das Geschäftsjahr erstellt, in dem die Aus- und Weiterbildung für jeden einzelnen Mitarbeiter festgelegt ist. Schulungen wurden sowohl innerbetrieblich als auch bei externen Organisationen durchgeführt. Nachdem ausgebildete Werkstoffprüfer seit Jahren nicht am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, müssen Neueinstellungen in der Regel durch INCOS ausgebildet werden. Die Gesamtaufwendungen für die Aus- und Weiterbildung wurden auch im Geschäftsjahr in Höhe des Vorjahreswertes gehalten und für 2012 auf dem Niveau des Vorjahres in die Planung eingestellt. Neben einem zertifizierten Sicherheitsmanagementsystem (SCC**) zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und Vermeidung von Arbeitsunfällen ist auch die Gesundheitsvorsorge Bestandteil des integrierten Managementsystems. Neben gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen wird zusätzlich die Durchführung freiwilliger betrieblicher Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge mit festgeschrieben. Die Gesamtinvestitionen der INCOS GmbH im Geschäftsjahr 2011 betrugen 337 T€ gegenüber 300 T€ im Jahre 2010. Von den Gesamtinvestitionen flossen mehr als 50 % in die Erneuerung des Fuhrparks und ca. 40 % in die Betriebs- und Geschäftsausstattungen. II. DARSTELLUNG DER LAGE Den Investitionen im Geschäftsjahr von 337 T€ standen Abschreibungen von 311 T€ gegenüber. Aufgrund von Gewinnausschüttungen im Laufe des Geschäftsjahres wurden die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel erheblich reduziert. Die Bilanzsumme hat sich dadurch um 60 % vermindert. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt 31,5 % (Vorjahr 73,5 %). Das Anlagevermögen ist zu ca. 150 % durch Eigenkapital gedeckt. Alle laufenden Ausgaben und Investitionen sind durch bestehende Bankguthaben und laufende Einnahmen-Überschüsse gedeckt. Für einen stärkeren diskontinuierlichen Geldbedarf stehen in ausreichendem Umfang Kontokorrentlinien zur Verfügung. Diese mussten weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr in Anspruch genommen werden. Die Inanspruchnahme eines Bankkredites ist mittelfristig nicht geplant. Die INCOS GmbH wird sich auch weiterhin mittelfristig voll mit Eigenkapital finanzieren können. Die finanzielle Situation der INCOS GmbH ist als gesichert anzusehen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele weitestgehend zu vereinnahmen. Obwohl im Geschäftsjahr eine Umsatzerhöhung von ca. 5,8 % erzielt werden konnte, haben Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der eigenen Personalkosten und der Dienstleistungskosten für eingesetzte Fremdunternehmen zu einer deutlichen Reduzierung des Jahresüberschusses geführt. Das Jahresergebnis beträgt 761 T€ und liegt damit 40 % unter dem Vorjahresergebnis. Die wirtschaftliche Lage kann dennoch insgesamt als gut bezeichnet werden. III. NACHTRAGSBERICHT Mit Wirkung zum 01. Januar 2012 wurde ein Gesellschafterwechsel vollzogen. Die DEKRA Industrial GmbH, Muttergesellschaft der DEKRA Material Testing GmbH in Duisburg, hat 100 % der Geschäftsanteile an der INCOS GmbH übernommen. Im zweiten Halbjahr 2012 ist die Verschmelzung der Schwestergesellschaften, der DEKRA Material Testing GmbH und der INCOS GmbH vorgesehen. Die zusammengeführte Gesellschaft wird unter DEKRA Material Testing GmbH firmieren und ihren Sitz in Ingolstadt haben. Der bisherige Gesellschaftergeschäftsführer, Herr Stephan Schreiner, wird zum 30.6.2012 als Geschäftsführer aus der INCOS GmbH ausscheiden. Weitere nennenswerte Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt geworden. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die INCOS GmbH verfügt über ein effizientes Risikomanagementsystem zur Früherkennung, Vermeidung und Reduktion unternehmensgefährdender Risiken. Die Organisation des Risikomanagements basiert auf projektbezogenem Kunden- und Auftragscontrolling. Es wird unterstützt durch ein zertifiziertes Management-System für Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (QSGU) mit einer Vielzahl an Regelungen und Richtlinien zur Umsetzung der Unternehmensstrategie und zur Erreichung der Unternehmensziele. Das Controlling verfolgt die Umsetzung von operativen Planungen und Zielsetzungen in allen betrieblichen Abteilungen und auf allen Ebenen. Mit Abweichungsanalysen werden zweckmäßige Ansatzpunkte für Steuerungsmaßnahmen gefunden und Korrekturmaßnahmen zur Zielerreichung eingeleitet. Externe Risiken aus der Entwicklung des Marktumfeldes werden ständig beobachtet und Veränderungen sowohl bei der Kundenpolitik als auch bei der Angebots- und Preisgestaltung berücksichtigt. Betriebliche Risiken bei der Auftragsauswahl und Auftragsabwicklung werden durch langjährige Erfahrung der Entscheidungsträger und die Einbindung der Geschäftsleitung bei sensiblen Kunden und Aufträgen weitgehend vermieden. Die wirtschaftliche Auftragsabwicklung wird in den Abteilungen durch monatliche Vergleichszahlen kontrolliert. Finanzwirtschaftliche Risiken werden durch tägliches Augenmerk auf Liquidität und Forderungen vermindert bzw. vermieden. Die Einhaltung kaufmännischer Richtlinien wird durch die Geschäftsleitung kontrolliert, die auch das interne Berichtswesen mit periodischen Planungsprozessen und Soll-Ist-Vergleichen verantwortet. Die Liquiditätsvorsorge ist durch Bankguthaben und zugesagte Kreditlinien ausreichend sichergestellt. Wechselkursrisiken für die Auslandsaktivitäten bestehen nur in einem ganz geringen Umfang; Beteiligungsrisiken bestehen für INCOS GmbH nicht. Risiken bezüglich Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt sind gering, soweit dies Energiekosten und Materialkosten betrifft. Mögliche Risiken könnten bei erheblichen Personalkostensteigerungen bestehen. Es werden weder Aktiv- noch Passivprozesse von wesentlichem wirtschaftlichem Gewicht geführt. Weder wirtschaftliche (Going Concern Probleme, Vermögensverluste) noch rechtliche (Entwicklung der Zahlungsfähigkeit) Bestandsgefährdungspotentiale der Gesellschaft sind erkennbar. Weitere zukunftsgerichtete Chancen bestehen durch Entwicklung neuer Dienstleistungen und Verbreitung des Dienstleistungsportfolios in enger Zusammenarbeit mit der DEKRA Serviceline "Material Testing & Inspection". Im Rahmen fachlicher und operativer Kooperationen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ist beabsichtigt, eine höhere Marktdurchdringung unter Ausnutzung von Synergieeffekten zu erreichen. Aussagen über Chancen und Risiken beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen, die dennoch eine Reihe von Ungewissheiten beinhalten. Unser oberstes Ziel bleibt weiterhin unverändertes Wachstum zu erreichen. Zum Jahresende lagen Standardaufträge mit etwa gleichem Umfang wie im Vorjahr vor. Abrufe daraus und weitere Zusatz- bzw. Einzelaufträge haben im 1.Quartal 2012 wieder leicht zugenommen und konnten den Ausfall eines wichtigen Kunden kompensieren. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ist mit einer leichten Umsatzbelebung zu rechnen, so dass in Summe eine Erhöhung des Gesamtumsatzes zum Jahresende 2012 gegenüber dem Vorjahr erwartet werden darf. Zusammen mit der Umsatzsteigerung wird im Jahre 2012 gegenüber dem Berichtsjahr mit einer deutlichen Ertragssteigerung im operativen Bereich gerechnet. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin positiv beurteilt. Durch Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter und Qualifikation von Mitarbeitern soll auch in den nächsten Jahren wieder eine kontinuierliche Steigerung der Umsatzerlöse erreicht werden. Für die Jahre 2012 und 2013 sind Investitionen im üblichen Rahmen geplant, im Wesentlichen also im Rahmen von Ersatzbeschaffungen.
Ingolstadt, 19. März 2012 Dipl.-Ing. Stephan Schreiner, Geschäftsführer Berthold Obermeier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierung und Bewertung wurden nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll als Aufwand behandelt; solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 werden ab dem Anschaffungsmonat, innerhalb der fünf folgenden Jahre, monatlich gleichmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Mittel in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger teilweise entzogen. Soweit eine wirksame Verpfändung vorliegt, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern wird unter dem Posten "Aktive latente Steuern" ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für die Abzinsung wurde ein entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz zugrunde gelegt bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, der erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgezinst. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 3 Seite 5 dargestellt. In den sonstigen Vermögensgegenständen des Vorjahres ist eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von 2.790.000,00 Euro enthalten, diese wurde im Geschäftsjahr voll getilgt. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 217.393,91 Euro (Vorjahr 198.694,45 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Nach dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführer wird der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen. Zum 31.12.2011 bestanden ausschüttungsgesperrte Beträge, diese setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Verpflichtungen aus Zeitwertkonten von Mitarbeitern, handelt es sich um wertpapiergebundene Versorgungszusagen, die vergleichbare langfristig fällige Altersversorgungsverpflichtungen darstellen. Das bestehende Wertpapierguthaben erfüllt die Voraussetzungen für Deckungsvermögen, das dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen ist. Die Bewertung des Guthabens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Wert der Wertpapiere übersteigt die Verpflichtungen, der Ausweis erfolgt als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.
Die Pensionsrückstellungen wurden versicherungsmathematisch unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode (PUC-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG zum 01.01.2010 ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 349.448,00 Euro. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurden im Geschäftsjahr 38.801,00 Euro (Vorjahr 23.297,00 Euro) den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2011 beträgt 287.350,00 Euro. Ein Teil der Pensionsrückstellungen ist durch Vermögensgegenstände gesichert. Diese Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen und wurden, soweit sie dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, nach den BilMoG-Bestimmungen mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.
Aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein Zinsaufwand von 101.529,00 Euro, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird. Vermögenserträge waren nicht zu berücksichtigen. Die gesamten in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, davon: - aus Steuern: 240.642,38 Euro (Vorjahr 507.053,25 Euro) - im Rahmen der sozialen Sicherheit: 15.832,54 Euro (Vorjahr 57.894,73 Euro) Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Aufgrund der Kündigung des Mietvertrages wird die Bürgschaft aus Mietkaution in Höhe von 3.828,00 Euro im ersten Halbjahr 2012 zurückgegeben. Da aus der Auftragserfüllungsbürgschaft bisher keine wesentlichen Ansprüche geltend gemacht wurden und uns keine Anhaltspunkte für entsprechende Schäden vorliegen, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. TEuro 380 jährlich; die Restlaufzeit beträgt ca. 9 Jahre. IV. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHUNG Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen in voller Höhe die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den geänderten Rechnungslegungsvorschriften BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 I 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten 104.689,00 Euro aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Aufgrund eines negativen außerordentlichen Ergebnisses wurden die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 11.562,00 Euro entlastet. V. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft durchschnittlich 140 Beschäftigte; davon 140 Angestellte, keine gewerblichen Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft - unverändert - durch die Geschäftsführer: - Herrn Stephan Schreiner, Diplom-Ingenieur, Rosenheim - Herrn Berthold Obermeier, Betriebswirt, Wellheim
Ingolstadt, den 19. März 2012 Dipl.-Ing. Stephan Schreiner, Geschäftsführer Berthold Obermeier, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.05.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkDie folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 04. April 2012 dem vollständigen Jahresabschluss der INCOS GmbH Ingenieurbüro, Ingolstadt, zum 31. Dezember 2011 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INCOS GmbH Ingenieurbüro für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertragliegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eichstätt, den 04. April 2012 Rosemarie Gottfried, vereid. Buchprüfer |
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