Sudhaus GmbHLiquidiert

58644 Iserlohn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 275
Vorher
Nörrenberg-Sudhaus Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter HaftungNörrenberg-Sudhaus Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
27.12.1972
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Fabrikation und der Vertrieb von Metallund Kunststoffartikeln sowie von verwandten Artikeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Dr. Keidel
seit 16.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Stephan KeidelDr. Keidel Beteiligungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.600 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sudhaus GmbH

Iserlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Schwerpunkte der unternehmerischen Tätigkeit sind die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Verschlusssystemen, von Baugruppen und Komponenten für die weiterverarbeitende Industrie und Entsorgungsbetriebe. Das Unternehmen liefert seine Produkte an Kommunen, Entsorgungsbetriebe, Möbelindustrie, Baustoffindustrie und Automotivezulieferindustrie.

SUDHAUS verfügt über Kompetenzen in den Technologien Zinkdruckguss und Kunststoffspritzguss und leistet auch die Veredelungsschritte Entgraten, Schleifen, Polieren, Lackieren und Montieren. Zudem verfügt SUDHAUS über eine eigene Entwicklungsabteilung und einen Werkzeugbau.

Es ist strategische Zielrichtung, eigene Produkte zu entwickeln und diese zu vermarkten. Die Schwerpunkte dieser Produktentwicklungen gehen über die bereits bedienten Märkte hinaus. Die Entwicklungen werden grundsätzlich patentiert und sowohl durch Eigenfertigung als auch Lizenzvergabe vermarktet.

Zu unseren Kunden zählen Gepäck- und Möbelhersteller aus dem Premiumsegment, ca. 400 Kunden aus dem Bereich "Schlösser und Systemtechnik" sowie namhafte First-Tier-Supplier aus der Automobilindustrie.

Unsere Märkte sind in die Geschäftsbereiche Automotive und Non-Automotive gegliedert. Im Geschäftsbereich der Automotive-Teile sind es veredelte Oberflächenteile aus Zinkdruckguss. Im Non-Automotive-Segment unterscheiden wir die Bereiche Schloss- und Systemtechnik, Mülltonnenschlösser sowie Baugruppen. Durch Neuentwicklungen werden diese Branchen zur Zeit erweitert.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeit, bezieht sich in den letzten Jahren im Wesentlichen auf die Geschäftsbereiche Verschließsysteme, Systemtechnik sowie technische Baugruppen und führte zur kompletten Neuentwicklung von Schließsystemen.

Aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung einiger Produkte in den vergangenen 3 Jahren sind namhafte Unternehmen auf SUDHAUS aufmerksam geworden und konnten als Kunden gewonnen werden.

Die Weiterentwicklung von Verschlusssystemen ist in 2023 ein Schwerpunkt gewesen.

Für den Bereich Automobil betreiben wir weiterhin eine Prozessentwicklung, so dass wir als Engineering-Partner auftreten. Wir werden jedoch nach wie vor keine klassische Entwicklung für Automobilteile betreiben. Im Sektor Automotiv erwarten wir aufgrund der konjunkturellen Branchenveränderungen einen deutlichen Rückgang an Schlüsselprodukten. Durch eine Reihe von Produktionsverbesserungen hat sich unsere Ausschussquote nennenswert verbessert und liegt zwischenzeitlich auf den ursprünglich kalkulierten Werten.

In 2024 werden einzelne Automotivteile auslaufen. Diese Mindermengen werden durch verstärkte Vertriebsaktivitäten in den bisherigen und neuen Geschäftsfeldern kompensiert werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 wurde durch die andauernde Rezession maßgeblich beeinflusst. Die geplanten Umsatzzuwächse konnten nicht erreicht werden, statt dessen waren aufgrund der deutlichen Kaufzurückhaltung der Kunden weitere Umsatzrückgänge zu verzeichnen.

In dem Geschäftsbereich Automotive hat das Unternehmen in 2023 keine neuen Produkte angenommen, da in 2016 die Strategie einer deutlichen Umsatzreduktion festgelegt wurde. Der Geschäftsbereich ist zwischenzeitlich nicht mehr defizitär, wenn auch der Preisdruck der Kunden extrem ist. Als relativ kleiner Lieferant sind wir langfristig nicht in der Lage diesem Preisdruck standzuhalten und werden auch aus diesem Grund uns mit Angeboten für neue Automotivartikel sehr zurückhalten. Für 2023 mussten wir die Preise in diesem Segment aufgrund gestiegener Rohstoff- und Energiekosten um rd. 20 % anheben. Der Anteil des Automotive-Umsatzes wird sich von rd. 31% in 2023 auf unter 10% in den nächsten 2 Jahren reduzieren und wird mit Non-Automotive-Produkten kompensiert.

Im Geschäftsbereich Non-Automotive, d.h. Schlösser, technische Schließsysteme und technische Baugruppen ist der Wettbewerb aus Asien immer deutlicher zu spüren - mittlerweile auch mit hochwertigen Standard-Produkten, bei denen dann allerdings der Preisunterschied nicht mehr so deutlich ist.

Wir intensivieren unsere Produktentwicklung in unseren bestehenden Geschäftsbereichen und werden auch weitere Geschäftsfelder aktiv entwickeln.

Die Neukundenakquisition ist ein wesentlicher Schwerpunkt. In verschiedenen Branchen konnten Kundenkontakte hergestellt werden - insbesondere auch in den Bereichen Schlösser und technische Baugruppen.

Durch eine systematische Bearbeitung der Branchen, die durch unser Technologie-Portfolio bedient werden können, versprechen wir uns verschiedene weitere Absatzmärkte.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 gab es gegenüber dem Vorjahr aufgrund der andauernden Rezession einen deutlichen Umsatzrückgang in allen Bereichen. Im Automotivbereich führte zusätzlich der Auslauf einiger Produkte zum Umsatzrückgang.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist stabil. In 2023 hat Sudhaus ein negatives Ergebnis erzielt.

a) Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Umsatz gegenüber 2022 um -22% auf 10,1 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) reduziert. Zurückzuführen ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf die geringeren Abrufe im Automotive-Bereich im Zuge der in 2016 eingeleiteten Strategieänderung und die Auswirkungen der andauernden Rezession.

Der Bereich "Automotive" weist einen Umsatzanteil von ca. 31 % aus - der Bereich "Non-Automotive" hat einen Umsatzanteil von ca. 69 %.

Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 beträgt 4,2 Mio. € (Vorjahr: 5,9 Mio. €) und setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von 2,5 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) sowie aus Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 1,7 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Die Materialaufwandsquote in 2023 beträgt 41,4 % (Vorjahr: 45,7 %).

Die Personalkosten sind absolut um 0,3 Mio. € gesunken und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 5,5 Mio. €. Hauptgrund für die gesunkenen Personalkosten ist die in einigen Bereichen eingeführte Kurzarbeit und der Rückgang der Anzahl der Beschäftigten. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sind die Personalkosten im Vorjahresvergleich um 9,4 % auf 54,4 % gestiegen (Vorjahr 45 %). Die Anzahl der Beschäftigten in 2023 war geringer als in 2022. Die absolute Personalzahl ist von durchschnittlich 146 auf 132 gesunken. Im Jahr 2024 wird sich die Belegschaft auf rund 120 Mitarbeiter belaufen.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit veränderten sich im Vergleich zum Jahr 2022 um ca. -524 TEUR. Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Entwicklungskosten in Höhe von 223 TEUR (Vorjahr: 667 TEUR).

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von -110 TEUR auf -14 TEUR verbessert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung des Zinsaufwandes in Verbindung mit der Pensionsrückstellung und den erzielten Zinseinnahmen aus Festgeldanlagen.

Die Abschreibungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 692 TEUR und liegen damit unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 660 TEUR).

Das Jahresergebnis für das Jahr 2023 beläuft sich demnach auf ca. -1,36 Mio €.

b) Finanzlage

Die Liquiditätslage kann als stabil bezeichnet werden.

In 2023 konnte der erforderliche Liquiditätsbedarf durch die bestehenden Geldreserven gedeckt werden. Zusätzliche Kredite wurden in 2023 nicht aufgenommen.

Die in den Vorjahren begonnenen Investitionen hat die Sudhaus GmbH in 2023 fortgesetzt und wird diese auch in 2024 fortsetzen.

c) Vermögenslage

Im Jahr 2023 haben wir Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von rd. 0,6 Mio. € getätigt. Insbesondere wurden drei neue Kunststoffspritzgussmaschinen und neue Werkzeuge angeschafft. Für die Folgejahre sind weitere Investitionen in Produktionsanlagen im Kunststoffbereich vorgesehen.

Im Vergleich zum Vorjahr weisen wir um 207 TEUR niedrigere Vorräte aus. Die Forderungen sind um 682 TEUR gesunken.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich eine positive Eigenkapitalquote von 67,9 % (Vorjahr: 68,5 %).

Für Pensionen wurde eine Rückstellung in Höhe von 3,1 Mio. € ausgewiesen. Dieser Betrag wurde aufgrund der Zinsentwicklung um 97 TEUR im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31. Dezember 2023 1,5 Mio. € (Vorjahr: 2,0 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 132 TEUR und somit 0,8 % der Bilanzsumme.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Mio. € verringert und beträgt 16,2 Mio. € (Vorjahr: 18,0 Mio. €).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, und EBIT heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Bei Umsätzen in Höhe von 10,1 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) ist die Umsatzrendite im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 %-Punkte geringer und beträgt in 2023 nun -12,62 %. Gründe hierfür liegen insbesondere in der angespannten Auftragslage und den damit einhergehenden gesunkenen Umsätzen bei nahezu gleichbleibenden Fixkosten.

Zum 31. Dezember 2023 weisen wir ein negatives EBIT in Höhe von -1,3 Mio. € aus (Vorjahr: -118 TEUR).

III. Prognosebericht

Die negative Entwicklung des Auftragseingangs setzte sich im Jahre 2023 weiter fort.

Im Jahr 2023 entwickelten sich auf der genannten Basis der Umsatz und der Auftragsbestand auf einem deutlich niedrigeren Niveau als ursprünglich geplant. Der Auftragseingang des Jahres 2023 war in allen Produkt-Segmenten angespannt. Der Auftragsbestand mit einer Reichweite bis 2025 beläuft sich auf über 5 Mio. €. Dieser Auftragsbestand betrifft die Automotive-Artikel und kann sich - je nach Laufzeit der Artikel - noch erhöhen. Der Auftragsbestand bei den Non-Automotive Artikeln kann nicht quantifiziert werden, da sich in diesem Bereich die Auftragseingänge sehr kurzfristig ergeben und dann auch eine kurze Lieferzeit gewünscht ist. Die Planung für das Jahr 2024 sah vor, dass sich die Umsätze in den Produktgruppen Schloss, Schwerkraftschlösser und Technische Baugruppen bereits im 1. Quartal wieder erhöhen sollten, aufgrund der anhaltenden Rezession und der damit einhergehenden allgemeinen angespannten Wirtschaftslage wird sich dies aber erst zum Ende der zweiten Jahreshälfte realisieren lassen. Für das Jahr 2024 wird ein negatives Ergebnis erwartet.

Aufgrund unserer Festlegung, dass der Automotive-Umsatzanteil rückläufig sein soll, gehen wir derzeit davon aus, dass sich der Auftragsbestand bei den Automotive-Artikeln deutlich reduzieren wird. Diese Annahmen sind in der Planung 2024 - 2025 bereits berücksichtigt. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass in 2024 der Automotive-Anteil noch ca. 20% sein wird, in 2025 ca. 10%.

In 2023 wurde ein negatives EBIT von -1,3 Mio. € erwirtschaftet. Für 2024 erwarten wir ebenfalls ein negatives EBIT ähnlicher Größenordnung, evtl. höher. Für 2025 streben wir wieder ein ausgeglichenes EBIT an. Das in 2023 erzielte EBIT ist durch die anhaltende Rezession stark belastet. Es sind verschiedene interne Projekte initiiert, die eine Verbesserung der Kennzahlen bewirken und die Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Risiken für eine sich abschwächende Konjunktur können durch einen Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise sowie aus einer überproportionalen Änderung des Zinsniveaus entstehen.

Weitere Risiken können in der Zunahme der branchenbezogenen Wettbewerbsintensität bestehen, insbesondere durch eine Wettbewerbsverschärfung aus dem asiatischen Raum. Auch die zu erwartende konjunkturelle Abschwächung im Automotiv-Bereich stellt ein Risiko dar.

In die derzeitigen, weltweiten Krisengebiete liefern wir keine Produkte.

Ertragsorientierte Risiken

Risiken, die dazu führen können, im jetzt laufenden Geschäftsjahr das geplante operative Ergebnis nicht zu erreichen, werden nachfolgend in abnehmender Bedeutung beschrieben:

§ Das geplante Umsatzziel kann nicht erreicht werden.

§ Kundenaufträge werden in das nächste Jahr verschoben oder in einer geringeren Menge abgerufen.

§ Erhöhung der Rohstoffpreise, die wir nicht an den Kunden weiter geben können (zumeist jedoch Materialpreisgleitklauseln vereinbart).

Finanzwirtschaftliche Risiken

Potentielle Währungsrisiken bestehen nicht.

Da der vorhandene Kredit einen Festzins aufweist, bestehen für die Gesellschaft keine Zinsrisiken.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen unter Zugrundelegung branchenüblicher Fristen und gemäß der vereinbarten Zahlungskonditionen zu vereinnahmen.

2. Chancenbericht

Die Maßnahmen, die in den letzten Jahren eingeleitet wurden, haben den Erhalt des Unternehmens gesichert und sind somit die Basis für die Stabilisierung und den Ausbau des zukünftigen Geschäfts von SUDHAUS.

Folgende Chancen ergeben sich aus heutiger Sicht (Nennung in abnehmender Rangfolge der Bedeutung):

§ Seit 2019 wurden erhebliche Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt, die auch für die folgenden Jahre permanente Einsparungen ermöglichen. Zudem wurden weitere Potentiale identifiziert, um sich auf die neue Umsatzsituation einzustellen.

§ Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag kann durch die Absatzerhöhung deckungsbeitragsrelevanter Produkte erzielt werden.

§ Im Bereich der "Technischen Produkte" sind durch die intensiven Akquisitionsbemühungen noch weitere Potentiale vorhanden.

§ Insbesondere im Kunststoffbereich werden Potentiale gesehen.

§ Zur Verfolgung dieser Zielsetzung wurden die Ressourcen in den innerbetrieblichen Bereichen "Entwicklung" und "Vertrieb" non-automotive erhöht.

§ Im internationalen Bereich sehen wir ein Potential bei den Technischen Baugruppen und der Abfallentsorgung.

In den nächsten 3 - 4 Jahren werden wir uns darauf konzentrieren, eine weitere Stabilisierung des Unternehmens auf einem deutlich profitableren Umsatz-Niveau als in den Vorjahren zu erzielen. Damit einhergehend sieht die Planung für die nächsten 3 Jahre ein kontinuierliches Umsatzwachstum mit Schwerpunkt auf neue Produkte vor.

Unsere Internationalisierungsstrategie in verschiedenen Regionen in Europa wird mit Partnern bearbeitet.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem Wettbewerbsumfeld, insbesondere in Asien und den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen und in den möglichen Störungen der Lieferketten.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und den innovativen Entwicklungen der letzten zwei Jahre sehen wir uns für die Bewältigung dieser Risiken aber gut gerüstet. Den Risiken der Lieferkettenproblematik wirken wir mit vorausschauendem Einkauf der Rohstoffe entgegen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Im Berichtsjahr 2023 konnte die Zahlungsfähigkeit in allen Quartalen durch den Zufluss aus dem operativen Cash Flow und der in den Vorjahren gebildeten Kapitalrücklage aufrechterhalten werden.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist gesichert.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den Finanzierungsinstrumenten zählen: Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie die Absicherung der Forderungen über eine Warenkreditversicherung grenzen latente Forderungsausfälle zusätzlich ein.

Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und den bestehenden liquiden Mitteln bei verschiedenen Banken.

Ein monatlicher Liquiditätsplan, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird, dient der Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko. Er ist die Grundlage für unsere Geldmitteldisposition.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken wird das oben beschriebene effiziente Mahnwesen praktiziert.

Um auf kurzfristige und auch mittelfristige Einflüsse, die das Unternehmen möglicherweise in seiner Ausrichtung gefährden könnten, abzusichern, gibt es einen ausführlichen Monatsbericht, der dem Gesellschafter zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen dieses Monatsberichtes erfolgt ebenfalls eine kritische Würdigung der erreichten Kennzahlen des jeweils abgelaufenen Monats.

Zudem wird zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens jeweils pro Quartal eine aktualisierte Planung erarbeitet.

 

Iserlohn, 23. 07. 2024

SUDHAUS GmbH

Dr. Stephan Keidel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.409.653,40 5.463.237,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.752,36 15.463,52
II. Sachanlagen 4.012.382,66 4.262.737,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 253.191,04 281.740,33
2. technische Anlagen und Maschinen 2.266.394,45 2.224.610,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.786,45 809.449,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 854.010,72 946.936,67
III. Finanzanlagen 1.390.518,38 1.185.037,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.390.517,38 1.185.036,28
B. Umlaufvermögen 10.731.163,15 12.516.741,36
I. Vorräte 4.897.058,44 5.103.958,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.713.779,14 2.395.792,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.120.325,57 5.016.989,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.050,49 15.676,92
Summe Aktiva 16.156.867,04 17.995.656,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.968.811,54 12.329.367,88
I. Gezeichnetes Kapital 30.600,00 30.600,00
II. Kapitalrücklage 12.605.600,00 12.605.600,00
III. Gewinnrücklagen 1.789.000,00 1.789.000,00
IV. Verlustvortrag 2.095.832,12 1.819.368,81
V. Jahresfehlbetrag 1.360.556,34 276.463,31
B. Rückstellungen 3.331.447,22 3.424.375,98
C. Verbindlichkeiten 1.856.608,28 2.241.912,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.536.885,05 1.999.493,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.536.885,05 1.999.493,28
2. sonstige Verbindlichkeiten 319.723,23 242.419,02
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 319.723,23 242.419,02
Summe Passiva 16.156.867,04 17.995.656,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.140.234,03 8.131.289,47
2. Personalaufwand 5.516.736,80 5.854.294,92
a) Löhne und Gehälter 4.358.783,86 4.640.818,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.157.952,94 1.213.476,29
3. Abschreibungen 692.269,92 660.278,45
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 692.269,92 660.278,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.210.932,46 1.734.876,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49.158,34 5.439,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.228,80 115.909,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -30.466,88
8. Ergebnis nach Steuern -1.293.775,61 -198.163,13
9. sonstige Steuern 66.780,73 78.300,18
10. Jahresfehlbetrag 1.360.556,34 276.463,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Sudhaus GmbH, Iserlohn

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Sudhaus GmbH hat ihren Sitz in Iserlohn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB 275 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. §§ 264 in Verbindung mit 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren lt. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich:

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 10 Jahren. Bei dauerhafter Wertminderungen werden nach Bedarf außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die sich nach der voraussichtlichen Nutztungsdauer ergebenen planmäßigen linearen Abschreibungen, bilanziert. Im Geschäftsjahr zugegangene Geringwertige Anlagegüter im Wert bis 800,00 € werden unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderungen werden nach Bedarf außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken werden enstprechend der handelsrechtlichen Vorgaben berücksichtigt. Verschiedene Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Festwerten angesetzt (143 T€).

Die Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung und Bilanzierung erfolgte mit den nach § 255 Abs. 2 HGB ansatzfähigen Kosten.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.

Den Ausfallrisiken bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit Forderungen in fremder Währung bestehen, sind sie lt. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden lt. § 250 Abs. 1 HGB auf der Aktivseite nur Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Alle Kapitalanteile sind vollständig eingezahlt.

Rückstellungen für Pensionen (betreffend allgemeine Pensionszusagen) sind gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB bilanziert. Die Bewertung erfolgt gemäß den Bestimmungen des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB und den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Berechnung des notwendigen Erfüllungsbetrages wird nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) vorgenommen.

Über die grundlegenden Annahmen wird gemäß § 285 Nr. 24 HGB nachfolgend berichtet:

- Durchschnittlicher Rechnungszinssatz in Höhe von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt), der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht worden ist.

- Rententrend bei Einzelzusagen von 2,0 % p. a. nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit.

- Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Sonstige Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen in Euro. Sie werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Soweit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung vorhanden waren, sind sie lt. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Unter dem Posten Finanzanlagen wird unter den sonstigen Ausleihungen ein Mieterdarlehen in Höhe von 1.386.417 € bilanziert.

Bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergibt sich unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 26 T€.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen (47 T€), Jahresabschlusskosten (27 T€) und Verpflichtungen im Zusammenhang mit Personal (144 T€) passiviert. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen bestehen am Abschlussstichtag keine.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023
Restlaufzeit gesamt Gesamt Vorjahr
bis 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 468 1069 0 1537 1999
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 132 0 0 132 102
Sonstige Verbindlichkeiten 188 0 0 188 141
788 1069 0 1857 2242

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte die Sicherungsübereignung von Produktionsmaschinen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen den Sachbezug aus Kfz-Nutzung in Höhe von 21 TEUR, Tantieme in Höhe von 60 TEUR und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 49 TEUR.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Unsere Gesellschaft hat als Leasingnehmerin Leasingverträge über PKW mit verschiedenen Leasinggeberinnen (rechtliche und wirtschaftliche Eigentümerinnen) abgeschlossen. Zweck dieser Verträge ist die Verbesserung der Liquidität unserer Gesellschaft. Hieraus resultieren folgende Verpflichtungen:

T€
2024 28
2025 16
2026 11

Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch die Leasingzahlungsverpflichtungen, bewertet zum Barwert, nicht beeinträchtigt, jedenfalls überwiegen die Vorteile: Schonung unserer liquiden Mittel. Es ist jeweils unserer Gesellschaft ein Ankaufsrecht eingeräumt worden, das nach Ablauf der Gesamtmietzeit ausgeübt werden kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den genannten Leasingverträgen durch Übernahme der laufenden Betriebskosten, auch der Reparaturkosten.

Mit Wirkung vom 1. Juni 2011 wurde das Betriebsgebäude veräußert und zur weiteren Nutzung für 20 Jahre angemietet. Daraus ergeben sich monatliche Miet- und Verwaltungskosten in Höhe von 15 T€.

Anzahl Mitarbeiter

Während der Geschäftsjahre wurden im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

2023
Gewerbliche Mitarbeiter 96
Angestellte 36
Auszubildende 0
132

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dr. Stephan Keidel, Dipl. Wirtschaftsingeneur.

Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. a HGB, die unsere Gesellschaft dem Geschäftsführer gewährt hat, ist nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Der in den Rückstellungen für Pensionen für die ehemaligen Geschäftsführer enthaltene Betrag beläuft sich zum 31.12.2023 auf 523 T€.

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wird gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird gemäß §288(2) HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Aufgrund der andauernden Krieges in der Ukraine und der anhaltenden Rezession sind auch weiterhin Risiken in der Geschäftsentwicklung vorhanden, die eine Prognose des zukünftigen Geschäftsverlaufs erschweren. Risiken bestehen hier insbesondere in der Lieferkettenproblematik und den gestiegenen Energiepreisen. Wir verweisen ergänzend auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Verlust von EUR 1.360.556,34 wird auf das Folgejahr vorgetragen.

 

Iserlohn, den 15. Juli 2024

Sudhaus GmbH

Dr. Stephan Keidel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.526.146,03 0,00 0,00 1.526.146,03
1.526.146,03 0,00 0,00 1.526.146,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.764.344,68 0,00 0,00 2.764.344,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.826.403,80 237.823,51 744.871,84 26.613.116,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.790.601,45 35.200,28 90.317,05 11.736.036,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 946.936,67 238.587,77 37.200,70 854.010,72
42.328.286,60 511.611,56 872.389,59 41.967.508,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.375,12 0,00 0,00 63.375,12
2. Sonstige Ausleihungen 1.185.036,28 205.481,10 0,00 1.390.517,38
1.248.411,40 205.481,10 0,00 1.453.892,50
45.102.844,03 717.092,66 872.389,59 44.947.547,10
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.510.682,51 8.711,16 0,00 1.519.393,67
1.510.682,51 8.711,16 0,00 1.519.393,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.482.604,35 28.549,29 0,00 2.511.153,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.601.793,16 489.800,72 744.871,84 24.346.722,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.981.152,01 128.008,05 11.909,83 11.097.250,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
38.065.549,52 646.358,06 756.781,67 37.955.125,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.374,12 0,00 0,00 63.374,12
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
63.374,12 0,00 0,00 63.374,12
39.639.606,15 655.069,22 756.781,67 39.537.893,70
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.752,36 15.463,52
6.752,36 15.463,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 253.191,04 281.740,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.266.394,45 2.224.610,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.786,45 809.449,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 854.010,72 946.936,67
4.012.382,66 4.262.737,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.390.517,38 1.185.036,28
1.390.519,38 1.185.038,28
5.409.653,40 5.463.237,88

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk wurde auf den ungekürzten Jahresabschluss erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sudhaus GmbH, Iserlohn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sudhaus GmbH, Iserlohn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sudhaus GmbH, Iserlohn für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haan, den 30. August 2024

Kanzlei Miklis GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Markus Miklis, Wirtschaftsprüfer

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