Vermittlungstätigkeiten für spezialisierte Bautätigkeiten
HIRO Automarkt GmbHLiquidiert
Leerer Landstraße 36, 26603 Aurich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Johann Wildmoser seit 6.11.2018 | Geschäftsführer |
Markus Stadelmann seit 6.11.2018 | Geschäftsführer |
Michael Heitmann seit 31.5.2006 | Geschäftsführer |
Focko Westerbur seit 31.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HIRO Automarkt GmbHLeerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur
1.2 Produkte und Dienstleistungen Die HIRO Automarkt GmbH ist Vertragshändler und Servicevertragspartner für die Fabrikate Opel, Ford und Nissan sowie Etrusco Wohnmobile. Neben dem Verkauf von Neufahrzeugen, sind der Handel mit Gebrauchtwagen sowie die Erbringung von Reparatur- und sonstigen Serviceleistungen einschließlich Teilehandel und die Autovermietung weitere wichtige Unternehmensbereiche. 1.3 Wesentliche Absatzmärkte Unsere Hauptabsatzmärkte liegen im nordwestlichen Niedersachsen. Mit unseren Betrieben in Emden-Hinte, Aurich, Wiesmoor, Leer und Oldenburg decken wir in Ostfriesland ein Marktgebiet von der niederländischen Grenze im Westen bis vor Wittmund im Osten und nach Süden über das Ammerland bis zum Oldenburger Land ab. Durch den Auftritt im Internet erreichen wir zudem auch Kunden und Interessenten über diese Gebiete hinaus. Die Internetpräsenz wird permanent ausgebaut und aktuell gehalten, um der ständig zunehmenden Bedeutung dieses Mediums gerecht zu werden. 1.4 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Anzahl der PKW-Neuzulassungen in Deutschland stieg 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 7,3% an, auf insgesamt rd. 2,84 Mio. Fahrzeuge. Opel (+0,2%) und Nissan (+22,2%) konnten die Zulassungen gegenüber dem Vorjahr steigern, bei Ford war ein Rückgang von rd. 11,2% zu verzeichnen. Der Gebrauchtwagenmarkt für PKW entwickelte sich 2023 wieder positiv und stieg um rd. 6,9% gegenüber dem Vorjahr auf wieder rd. 6,03 Mio. PKW-Besitzumschreibungen an. 1.5 Umweltschutz In allen Betrieben werden die jeweils gültigen Umweltschutzauflagen eingehalten und die Entsorgung der Roh- und Reststoffe erfolgt ausschließlich über zertifizierte Betriebe. Hierbei steht die Zusammenarbeit mit der durch Beteiligung verbundenen Firma RETEK AG stets im Vordergrund. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage Vor allem im 1. Halbjahr waren noch Einschränkungen durch lange Lieferzeiten und ein eingeschränktes Fahrzeugangebot im Gebrauchtwagenbereich spürbar, die sich im Laufe des 2. Halbjahres weitestgehend erledigt haben. Trotz der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen konnte der Umsatz um rd. 5,2% und der Rohertrag um rd. 7,3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen rd. 305 TEUR und waren damit rd. 55 TEUR höher als im Vorjahr, was im Wesentlichen durch Erträge aus der Ausbuchung der Verbindlichkeiten aus Fahrzeugrückkaufverpflichtungen und höheren Erträge aus Werbekostenzuschüssen begründet war. Das Jahr schloss mit einem Ergebnis von rd. 550 TEUR, welches rd. 54 TEUR höher als im Vorjahr (496 TEUR) ausgefallen ist. Durch den Wegfall steuerlich nutzbarer Verlustvorträge aus Vorjahren, sind die Steuern vom Ertrag rd. 92 TEUR höher ausgefallen als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragssteuern fiel somit sogar rd. 146 TEUR höher aus als im Jahr 2022 und betrug rd. 735 TEUR (1,7% vom Umsatz). Das erzielte Ergebnis entspricht damit der Prognose im Lagebericht 2022. 2.1.1 Ergebnisstruktur 2023/2022
2.1.2 Umsatz und Rohertragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz um rd. 5,2% gesteigert werden. Der Rohertrag betrug rd. 9,16 Mio. Euro und lag damit rd. 7,3% höher als im Vorjahr. Der Umsatz im Neuwagengeschäft ging um rd. 16,8% zurück und konnte im Gebrauchtwagengeschäft um rd. 16,3% gesteigert werden. Der Umsatz im Fahrzeuggeschäft lag somit rd. 3,5% höher als im Vorjahr. Der Rohertrag stieg im gleichen Zeitraum um rd. 8,4% an. Im Aftersalesbereich stieg der Umsatz um rd. 11,5% gegenüber dem Vorjahr an. Die Mietwagenerlöse blieben gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. 2.1.3 Entwicklung der Kosten Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand war im Laufe des Jahres 2023 relativ stabil. Am Jahresende waren insgesamt 120 Mitarbeiter (Vorjahr: 115) und 38 Auszubildende (Vorjahr: 43) beschäftigt. Die Auszubildendenquote lag damit 2023 mit 24,1% (Vorjahr: 27,2%) etwas niedriger als im Vorjahr. Die Personalaufwendungen stiegen durch allgemeine Anpassungen und Bonuszahlungen um rd. 3,8% gegenüber dem Vorjahr an. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 6,2% erhöht. Energiekosten Die Energiekosten konnten gegenüber dem Vorjahr erneut um rd. 13,4% reduziert werden. Finanzierungskosten Die Finanzierungskosten stiegen aufgrund der Zinsentwicklung und höheren Beständen gegenüber dem Vorjahr deutlich um rd. 195 TEUR (+130%) an. 2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme war mit rd. 17,9 Mio. Euro deutlich höher als im Vorjahr (+48,9%). Die Hauptursache hierfür waren die um rd. 5,1 Mio. Euro höheren Fahrzeugbestände (+63,51%). Davon entfallen auf Neu- und Vorführwagen rd. 4,0 Mio. Euro und auf Gebrauchtwagen rd. 833 TEUR. Die Aufnahme der Marken Nissan sowie Etrusco Wohnmobile und eine wieder generell bessere Verfügbarkeit sind die wesentlichen Gründe für den Anstieg. Außerdem erhöhten sich die Sachanlagen durch Investitionen um rd. 475 TEUR sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten um rd. 457 TEUR. Die Kundenforderungen gingen gegenüber dem Vorjahr um rd. 186 TEUR zurück und die sonstigen Vermögensgegenstände blieben fast unverändert zum Vorjahr (+26 TEUR). Die Gesamtverbindlichkeiten stiegen um rd. 58,5% (5,3 Mio. Euro) an. Im Wesentlichen ist der Anstieg durch die Erhöhung der Einkaufsfinanzierungen um rd. 3,8 Mio. Euro, dem Anstieg der Gesellschafterdarlehen um 850 TEUR sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um rd. 948 TEUR und demgegenüber stehenden Darlehenstilgungen von rd. 250 TEUR begründet. Außerdem sind die Steuerrückstellungen um rd. 132 TEUR angestiegen. Durch den erzielten Jahresüberschuss stieg das Eigenkapital zudem weiter an. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der höheren Bilanzsumme jedoch von 20,6% im Vorjahr auf 15,8% vermindert. Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf rd. 291 TEUR, die hauptsächlich für Ersatzinvestitionen in technische Anlagen, Werkzeuge und Betriebsausstattung getätigt wurden. Außerdem wurden noch rd. 184 TEUR für Anlagen im Bau (Nissan und Lackierung) investiert. Die Abschreibungen betrugen 2023 rd. 176 TEUR und waren somit rd. 11 TEUR (6,7%) höher als im Vorjahr. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Zum Abschlussstichtag bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen. Sämtliche erkennbaren Risiken sind über Wertberichtigungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Alle anstehenden Zahlungsverpflichtungen wurden 2023 aus der vorhandenen Liquidität immer pünktlich und termingerecht erfüllt. Zum Bilanzstichtag beträgt das langfristig gebundene Vermögen rd. 6,2% (Vorjahr: rd. 6,7%) des Gesamtvermögens. Alle Betriebsgebäude der Betriebe in Aurich, Hinte, Wiesmoor, Leer und Oldenburg sind gepachtet. Das mittel- und kurzfristig gebundene Vermögen hat sich von rd. 93,2% des Gesamtvermögens im Vorjahr auf rd. 93,8 % geringfügig erhöht. Die zum Bilanzstichtag bilanzierten Vorräte in Höhe von rd. 13.985 TEUR (Vorjahr: rd. 8.709 TEUR) wurden in Höhe von rd. 6.512 TEUR (Vorjahr: rd. 3.450 TEUR) bei der Stellantis Bank (Opel), in Höhe von rd. 2.060 TEUR (Vorjahr: 2.092 TEUR) bei der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, in Höhe von rd. 2.391 TEUR (Vorjahr: 2.123 TEUR) bei der Santander Consumer Bank und in Höhe von rd. 563 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) bei der Mobilize Financial Service (Nissan) finanziert. Bei den sonstigen Rückstellungen, die um rd. 18 TEUR erhöht wurden, sind insbesondere die Verringerung der Rückstellungen für Sondervergütungen von rd. 43 TEUR und die Erhöhung der Urlaubsrückstellungen um rd. 37 TEUR zu nennen. Darüber hinaus wurde für das Rückzahlungsrisiko der Corona-Überbrückungshilfe III eine Rückstellung von rd. 19 TEUR gebildet. Weitere Kennzahlen der Kapitalstruktur:
3. Risikobericht 3.1 Controlling / Internes Kontrollsystem Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die HIRO Automarkt GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes internes Kontrollsystem implementiert, welches fortlaufend weiterentwickelt und an neue Erkenntnisse angepasst wird. 3.2 Chancen und Risiken Das Jahr 2023 war zunächst noch von langen Lieferzeiten und, aufgrund der hohen Inflation und der Ukraine-Krise, von Kaufzurückhaltung geprägt. Durch die positive Entwicklung im wichtigen Aftersalesgeschäft, konnte das Jahr dennoch mit einem Ergebnis über dem Vorjahresniveau abgeschlossen werden. Im Stellantis-Konzern, wo neben Opel in Deutschland weitere 7 Marken dazu gehören, schreitet die Konsolidierung der Strukturen und der EDV-Systeme weiter voran. Dieser Prozess läuft nicht überall problemlos und bindet so oftmals Ressourcen im Tagesgeschäft. Die Zusammenführung der Systeme sowie die Vereinheitlichung der Fahrzeugplattformen, wie auch bei anderen Automobilherstellern üblich, bietet zukünftig Chancen im Teilehandelsgeschäft für andere Marken sowie ggf. für die Aufnahme weiterer Stellantis-Konzernmarken im Vertrieb oder im Service. Der am 01.07.23 gestartete neue Opel-Händlervertrag, der in Teilbereichen bis zum 01.04.24 befristet war, wird aufgrund der Verschiebung des geplanten Starts des Agenturvertrages im Vertrieb für alle Bereiche zunächst bis zum 31.12.2026 verlängert. Mit dem Hersteller Nissan wurde ein neuer Händlervertrag, zunächst für die Standorte in Leer und Aurich abgeschlossen. Hierdurch bietet sich die Chance, durch die Besetzung eines freien Marktgebietes mit einer interessanten Marke, neue Kundenpotentiale mit Produkten außerhalb des Stellantis-Konzerns zu erschließen. Durch die im Dezember 2023 durch die Bundesregierung abrupt beendete BAFA-Förderung für Elektrofahrzeuge, hat dieses Segment einen deutlichen Dämpfer erfahren. Für die Zukunft besteht das Risiko, die Fahrzeuge nur zu niedrigeren Preisen im Markt verkaufen zu können und so für dieses Fahrzeugsegment zum Teil deutlich geringere Margen zu erzielen. Es bleibt abzuwarten, wann sich diese Entwicklung wieder normalisiert. Anfang 2024 konnte an einem neuen Standort für die Lackierung der Betrieb aufgenommen werden, wo die bisherigen Lackierbetriebe aus Aurich und Hinte (Emden) zusammengeführt wurden. Hieraus ergeben sich Chancen, aufgrund der dort vorhandenen zusätzlichen Möglichkeiten, zukünftig ein größeres Potential an Lackierungen im Bereich Unfallreparatur und u.a. auch für Wohnmobile realisieren zu können. Durch den demografischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel besteht das Risiko, mögliche Umsatzausweitungen vor allem im Aftersalesbereich, nicht immer zeitgerecht bedienen zu können. Hier versuchen wir weiterhin durch verstärkte Ausbildungstätigkeit entgegenzuwirken, wobei auch die Anzahl der Bewerber für Ausbildungsstellen in Teilbereichen rückläufig ist. Die ungünstigen Rahmenbedingungen durch hohe Inflation und Zinsen sowie die Krisen in der Ukraine und in Israel, führen weiterhin zu Kaufzurückhaltung und Druck auf die erzielbaren Verkaufspreise. Besonders im Bereich der Elektrofahrzeuge ist weiterhin eine nur geringe Nachfrage vorhanden. Wie bereits im Vorjahr, führt die dadurch entstehende längere Haltedauer der Fahrzeuge jedoch zu höheren Wartungs- und Reparaturaufwendungen, so dass die Umsätze im Aftersalesbereich weiter ansteigen. 4. Prognosebericht Wir arbeiten ständig an Verbesserungen und der Optimierung unserer Prozesse und entwickeln neue Ertragsmöglichkeiten und Geschäftsfelder. Unsere Planung geht für 2024 von einem erneut deutlich positiven Ergebnis aus, welches aufgrund der geschilderten Entwicklungen im Fahrzeuggeschäft, voraussichtlich niedriger als im Jahr 2023 ausfallen wird.
Aurich, den 12. August 2024 gez. Manfred Wlidmoser gez. Markus Stadelmann gez. Focko Westerbur gez. Michael Heitmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die HIRO Automarkt GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf. Sie wendet jedoch hinsichtlich der Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung freiwillig die Vorschriften gemäß § 266 und § 275 Abs. 2 HGB für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Es wird grundsätzlich von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Für die Ermittlung der Abschreibungssätze für das bewegliche Anlagevermögen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach Möglichkeit den AfA-Tabellen des Bundesministers der Finanzen entnommen. Der in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene und zum 31.12.2023 noch mit einem Erinnerungswert von 1,00 Euro ausgewiesene Firmenwert wurde abweichend zu § 255 Abs. 4 HGB auf 15 Jahre abgeschrieben, da der erworbene Kundenstamm für diesen Zeitraum nutzbar war. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens wurden in diesem Geschäftsjahr bei Anschaffung in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand 1.000,00 Euro nicht überschreiten. Die Finanzanlagen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nach Abzug der Wertberichtigungen eingestellt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den liquiden Mitteln nach dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Abschlussstichtag. Das übrige Umlaufvermögen wird mit den Anschaffungskosten (Nennwerten) bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden gem. § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen sind mit den Barwerten angesetzt. Die Rückstellungen werden in der Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.
Umlaufvermögen sonstige Vermögensgegenstände Im Bilanzposten "sonstige Vermögensgegenstände" sind Beträge von zusammen 792.870,19 Euro (Vorjahr: 436.439,17 Euro) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden sind (= antizipative Posten). Passiva Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Bildung der Rückstellung für Pensionen von 13.060,82Euro (Vorjahr: 14.255,53 Euro) wurde der Barwert mit einem Zinssatz von 6,0 % bei einer nachschüssigen Zahlungsweise berechnet. Hierbei wurde die Sterbetafel "Überlebende für BRD 2018/2020" zugrunde gelegt. Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht zu erwarten und daher nicht eingerechnet worden. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt 1.380,62Euro (Vorjahr: 1.504,67 Euro). sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten wesentliche Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub sowie Sonderzahlungen für Mitarbeiter und Tantiemen. Verbindlichkeiten
IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft ist in bestimmten Fällen dazu verpflichtet, von ihr an Leasinggesellschaften verkaufte Neufahrzeuge nach Ende der Leasingdauer zu vertraglich festgelegten Werten zurückzunehmen. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen beläuft sich auf 5.497.222,73 Euro(Vorjahr: 5.720.035,78 Euro). Diesen Rücknahmeverpflichtungen (aus Leasingrückläufern) stehen die zum jeweiligen Rücknahmezeitpunkt am Markt erzielbaren Verkaufspreise für die betroffenen Fahrzeuge gegenüber. Nach unserer Einschätzung stehen den Rücknahmeverpflichtungen die erzielbaren Verkaufserlöse in zumindest gleicher Höhe gegenüber, sodass eine Rückstellung für drohende Verluste für Leasingrückläufer nicht zu bilden ist. Die nach dem Bilanzstichtag zu erfüllenden planmäßigen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen für unbewegliche Anlagegüter betragen jährlich 654.002,85 Euro (Vorjahr: 631.200,00 Euro). Zahl der Arbeitnehmer Die Zahl der Arbeitnehmer - berechnet nach § 267 Abs. 5 HGB - betrug:
Gesellschaftsorgane Mitglieder des Geschäftsführungsorgans waren zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Anhangs: - Herr Kaufmann Manfred Wildmoser, Wangen im Allgäu - Herr Kaufmann Markus Stadelmann, Sonthofen Die vorstehenden Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. - Herr Kaufmann Focko Westerbur, Südbrookmerland, - Herr Kaufmann Michael Heitmann, Barßel Die Geschäftsführer haben das Recht der Einzelvertretung. Auf die Angabe deren Gesamtbezüge 2023 verzichten wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführer Manfred Wildmoser und Markus Stadelmann sind zugleich Gesellschafter und erhalten keine Geschäftsführerbezüge. Die Geschäftsführer Focko Westerbur und Michael Heitmann erhalten Geschäftsführerbezüge in gleicher Höhe. Aus diesem Grund lassen sich Rückschlüsse auf die Bezüge des einzelnen Geschäftsführers ziehen. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es gab in den Monaten 2024 bis zum heutigen Tag keine besonderen Vorkommnisse, die nicht im Lagebericht erwähnt sind. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor zu beschließen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 von 620.074,96 Euro, einschließlich des darin enthaltenen Jahresüberschusses 2023 von 549.576,36 Euro, auf neue Rechnung vorzutragen.
Aurich. den 12. August 2024 gez. Manfred Wildmoser gez. Markus Stadelmaann gez. Focko Westerbur gez. Michael Heitmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HIRO Automarkt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HIRO Automarkt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HIRO Automarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aurich, den 5. September 2024 FLICK
GMBH
Diplom-Kaufmann Uwe Saathoff, Wirtschaftsprüfer |
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