DENKAVIT Futtermittel GmbH

Katzheide 4, 48231 Warendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 9720
Eingetragen
11.8.1962
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikation von und der Handel mit, die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Futtermitteln und artverwandten Artikeln, sowie die Ausnutzung von Patenten, Rezepten, Gebrauchsmustern, Herstellungsverfahren, Warenzeichen oder ähnlichen Rechten. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen neu zu errichten, bestehende zu erweitern oder sich an diesen zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern, darunter insbesondere die Viehmast und den Handel mit Vieh.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Botter
seit 27.10.2020
Prokura
Erik Alexander Buys
seit 15.8.2006
Geschäftsführer
Hans Rudolf Dr. Buys
seit 14.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Denkavit International BV
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Denkavit International BV
Germany
1.750.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DENKAVIT Futtermittel GmbH

Warendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsmodell

Die Denkavit Futtermittel GmbH mit dem Sitz in Warendorf vertreibt Futtermittel an Futtermittel-Handelsbetriebe und an landwirtschaftliche Betriebe, Futtermittel-Ausgangserzeugnisse und Zusatzstoffe an Futtermittelproduzenten, sowie Kälber. Außerdem betreibt die Gesellschaft die Kälbermast in sog. Lohnmastbetrieben.

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden durch die Gesellschaft nicht betrieben. Sie verwendet aber die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ihrer niederländischen Muttergesellschaft.

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Gesamtwirtschaftliche Lage 2023

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Nach einem stagnierenden Jahr 2022 wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 moderat um etwa 1%. Die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.

2. Entwicklung der Branche im Jahr 2023

Die Futtermittelbranche für Kälber und Schweine war 2023 durch einen zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit zur Anpassung an gesundheitliche Herausforderungen geprägt. Hersteller mussten innovativ sein und auf die sich verändernden Anforderungen von Markt und Verbrauchern reagieren.

Die Preise für Futtermittel blieben aufgrund globaler Marktbedingungen und steigender Rohstoffkosten weiterhin hoch, jedoch unter dem Vorjahresniveau. Dies stellte sowohl für Kälber- als auch für Schweinehalter eine Herausforderung dar, da die Produktionskosten auf einem hohen Niveau liegen.

Das Jahr 2023 war für die Kälbermast in Deutschland ein Jahr der Anpassung, an die steigende Anforderungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit. Die Gesamtkosten für die Kälbermast stiegen, was einige Betriebe unter Druck setzte, dies führte in einigen Regionen zu einem Rückgang der Tierbestände. Laut den aktuellen Statistiken betrug der Bestand an gemästeten Kälbern in Deutschland Ende 2023 etwa 1,2 Millionen Tiere, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Es gab mehrere Initiativen und Programme, die darauf abzielten, die Tierhaltungsstandards zu erhöhen und die Nachhaltigkeit in der Kälbermast zu fördern. Die Erlöse für Kälberfleisch blieben volatil, aber die Preise stabilisierten sich im Laufe des Jahres auf einem moderaten Niveau.

3. Geschäftsjahresverlauf

Einerseits ist der mengenmäßige Umsatz (inklusive des Absatzes an Lohnmastbetriebe) im Bereich der Futtermittelprodukte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Andererseits wurde im Bereich der Kälbermast ein Verlust erzielt. Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis von T€ 1.560 erzielt.

Das Geschäftsjahr 2023 verlief zufriedenstellend und steht im Einklang mit der Prognose.

Das Anlagevermögen beläuft sich auf T€ 2.271 (= 9 % der Bilanzsumme), das Umlaufvermögen auf T€ 23.286 (= 91 % der Bilanzsumme), davon T€ 2.407 liquide Mittel.

Die Rückstellungen und kurzfristige Verbindlichkeiten betragen T€ 11.774 (= 46 % der Bilanzsumme), das Eigenkapital T€ 13.783 (= 54 % der Bilanzsumme). Damit finanziert das Eigenkapital das gesamte Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Vermögens- und Finanzlage ist zufriedenstellend.

III. Risikomanagement - System

Das Risikomanagement ist bei der Muttergesellschaft für alle Tochtergesellschaften implementiert, wobei das Berichtssystem der deutschen Landesgesellschaft dieses durch Halbjahresberichte unterstützt.

Von Seiten der Muttergesellschaft werden die notwendigen Steuerungsmaßnahmen veranlasst. Auch das Controlling wird von der Muttergesellschaft wahrgenommen.

Abgesehen von den üblichen wirtschaftlichen und zootechnischen Risiken in der Kälbermast sind keine besonderen Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung ersichtlich.

Besondere Risiken i.S. des § 289 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a und b HGB bestehen nicht.

IV. Voraussichtliche Entwicklung

Die Herausforderungen der Vorjahre werden weiterhin Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben, während der Fokus auf Nachhaltigkeit und Tierwohl an Bedeutung gewinnen wird.

Denkavit fühlt sich gut gerüstet für das kommende Jahr und blickt auch vor dem Hintergrund der beschriebenen Herausforderungen optimistisch in die Zukunft.

Aufgrund der positiven Preisentwicklung erwartet die Geschäftsführung, im Jahre 2024 einen leichten Umsatzanstieg sowie ein leicht verbessertes Ergebnis.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.271.128,57 1.568.723,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.013,00 14.130,00
II. Sachanlagen 2.266.115,57 1.554.593,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 449.151,40 476.958,80
2. technische Anlagen und Maschinen 1.636,00 12.552,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.815.153,17 993.985,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 175,00 71.096,80
B. Umlaufvermögen 23.265.238,34 23.116.008,33
I. Vorräte 12.424.270,61 13.010.654,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.434.109,79 8.706.441,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.406.857,94 1.398.912,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.580,89
Aktiva 25.556.947,80 24.684.731,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.782.921,09 12.223.126,63
I. Gezeichnetes Kapital 1.750.000,00 1.750.000,00
II. Bilanzgewinn 12.032.921,09 10.473.126,63
davon Gewinnvortrag 10.473.126,63 9.857.123,52
B. Rückstellungen 508.153,14 405.083,19
C. Verbindlichkeiten 11.265.873,57 12.056.521,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.662.714,40 8.476.920,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.603.159,17 3.579.601,92
Passiva 25.556.947,80 24.684.731,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.467.298,79 9.081.262,13
2. Personalaufwand 3.472.143,40 3.729.080,84
a) Löhne und Gehälter 2.858.170,90 3.155.022,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 613.972,50 574.058,50
davon für Altersversorgung 39.254,06 33.032,73
3. Abschreibungen 125.152,87 116.032,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 125.152,87 116.032,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.920.092,74 4.616.113,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.340,90 8.616,24
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.655,34 3.362,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 382.679,00 -567,97
8. Ergebnis nach Steuern 1.569.916,34 625.858,09
9. sonstige Steuern 10.121,88 9.854,98
10. Jahresüberschuss 1.559.794,46 616.003,11
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.473.126,63 9.857.123,52
12. Bilanzgewinn 12.032.921,09 10.473.126,63

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Wir sind ein Unternehmen der DENKAVIT INTERNATIONAAL-Gruppe Voorthuizen/Niederlande. Die Gesellschaft ist mit Sitz in Warendorf im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 9720 eingetragen.

Der Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei Gliederungsänderungen wurden die vergleichbaren Vorjahreszahlen angepasst.

Sofern nicht anders vermerkt, erfolgen alle Angaben in Euro.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen vorgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig nach folgenden Maßstäben bewertet worden:

Entgeltliche erworbenen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear bzw. degressiv vorgenommen.

Der Abschreibungszeitraum entspricht den unternehmensindividuellen Nutzungsdauern der Anlagegüter und ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5
Gebäude 10 - 50
Außenanlagen 10 - 12
Technische Anlagen und Maschinen 5
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 25

Bei beweglichem Sachanlagevermögen wird auf Zugänge des Geschäftsjahres ab dem Monat des Zugangs pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige abnutzbare Anlagegüter werden den steuerrechtlichen Regelungen entsprechend abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen werden vorgenommen, soweit nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Werte höher sind als der Wert, der den Anlagegegenständen beizulegen ist. Niedrigere Wertansätze werden beibehalten, sofern nicht ein höherer Wertansatz bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten geboten ist.

Die in den Vorräten enthaltenen Handelswaren werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. mit dem beizulegenden Wert bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko hat durch Bildung eines pauschalen Abschlages Berücksichtigung gefunden. Unverzinsliche Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangen sieben Jahre abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Fremdwährungstransaktionen werden zu dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls geltenden Wechselkurs umgerechnet. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Währungsgewinne und Währungsverluste werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr haben sich wie folgt entwickelt:

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.700,03 0,00 0,00 0,00 155.700,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.185.177,13 5.920,68 0,00 0,00 3.191.097,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 349.773,40 0,00 66.232,69 0,00 283.540,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.567.709,93 4.332,64 101.532,14 968.391,51 2.438.901,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 71.096,80 897.469,71 0,00 -968.391,51 175,00
5.173.757,26 907.723,03 167.764,83 0,00 5.913.715,46
5.329.457,29 907.723,03 167.764,83 0,00 6.069.415,49
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zuführungen
Auflösungen
Umbuchungen
31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.570,03 9.117,00 0,00 0,00 150.687,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.708.218,33 33.728,08 0,00 0,00 2.741.946,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 337.221,40 10.916,00 66.232,69 0,00 281.904,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.724,12 71.391,79 21.367,14 0,00 623.748,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.619.163,85 116.035,87 87.599,83 0,00 3.647.599,89
3.760.733,88 125.152,87 87.599,83 0,00 3.798.286,92
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022
31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.130,00 5.013,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 476.958,80 449.151,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.552,00 1.636,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 993.985,81 1.815.153,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 71.096,80 175,00
1.554.593,41 2.266.115,57
1.568.723,41 2.271.128,57

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 10.473.126,63 enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken, Verpflichtungen und Wagnisse. Sie umfassen Rückstellungen für Personalaufwendungen (T€ 157), Rechts- und Beratungskosten (T€ 42), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 26) und andere Verpflichtungen.

Wegen der begrenzten steuerlichen Anerkennung von Zuwendungen des Trägerunternehmens sind Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse in Höhe von T€ 1.869 nicht durch das Kassenvermögen gedeckt.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind wie folgt (Vorjahreswerte in Klammern):

Bilanz Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
2 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 1.611 1.611 0 0
und Leistungen (1.967) (1.967) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber 8.663 8.663 0 0
verbundenen Unternehmen (8.477) (8.477) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 992 992 0 0
(1.613) (1.613) (0) (0)
11.266 11.266 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit diesen Unternehmen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 915 (Vorjahr: T€ 1.034).

6. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB waren nicht zu verzeichnen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und werden wie folgt fällig:

2024 148.799,27
2025 - 2027 139.691,46
nach 2027 0,00
288.490,73

Weitere finanzielle Verpflichtungen betreffen Altersvorsorgeaufwendungen gemäß § 268 Abs. 7 HGB. Der Jahresbetrag für 2024 beläuft sich auf T€ 30 (Vorjahr: T€ 25).

IV. Sonstige Angaben

1. Personalaufwand/Mitarbeite Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Verwaltung 14 14
Vertrieb 38 39
52 53

2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren:

Dr. Hans Rudolf Buys

Erik Alexander Buys

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.

3. Angaben über Beziehungen zu nahestehende Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen liegen nicht vor. Nahestehende Unternehmen stellen aus Sicht der DENKAVIT verbundene Unternehmen dar, während nahestehende Personen Mitglieder der Geschäftsführung sind.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es traten keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag auf, die im Jahresabschluss zu berücksichtigen gewesen wären.

5. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Jahresüberschuss der DENKAVIT Futtermittel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung - für 2023 beträgt € 1.559.794,46. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 12.032.921,09. Wir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 12.032.921,09 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH wird in den Konzernabschluss der DENKAVIT Internationaal B.V., Voorthuizen/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlageberichtsind beim Mutterunternehmen erhältlich.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Warendorf, 29. März 2024

DENKAVIT Futtermittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Geschäftsführer

Dr. H. R. Buys

E. A. Buys

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die DENKAVIT Futtermittel GmbH, Warendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DENKAVIT Futtermittel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Warendorf, 1. Oktober 2024

HEINZ & OVERMEYER PARTNERSCHAFT MBB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Patrick Overmeyer, Wirtschaftsprüfer

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