DENKAVIT Futtermittel GmbH
Katzheide 4, 48231 Warendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hendrik Botter seit 27.10.2020 | Prokura |
Erik Alexander Buys seit 15.8.2006 | Geschäftsführer |
Hans Rudolf Dr. Buys seit 14.12.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Denkavit International BV | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DENKAVIT Futtermittel GmbHWarendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsmodell Die Denkavit Futtermittel GmbH mit dem Sitz in Warendorf vertreibt Futtermittel an Futtermittel-Handelsbetriebe und an landwirtschaftliche Betriebe, Futtermittel-Ausgangserzeugnisse und Zusatzstoffe an Futtermittelproduzenten, sowie Kälber. Außerdem betreibt die Gesellschaft die Kälbermast in sog. Lohnmastbetrieben. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden durch die Gesellschaft nicht betrieben. Sie verwendet aber die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ihrer niederländischen Muttergesellschaft. Zweigniederlassungen bestehen nicht. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Gesamtwirtschaftliche Lage 2023 Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Nach einem stagnierenden Jahr 2022 wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 moderat um etwa 1%. Die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. 2. Entwicklung der Branche im Jahr 2023 Die Futtermittelbranche für Kälber und Schweine war 2023 durch einen zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit zur Anpassung an gesundheitliche Herausforderungen geprägt. Hersteller mussten innovativ sein und auf die sich verändernden Anforderungen von Markt und Verbrauchern reagieren. Die Preise für Futtermittel blieben aufgrund globaler Marktbedingungen und steigender Rohstoffkosten weiterhin hoch, jedoch unter dem Vorjahresniveau. Dies stellte sowohl für Kälber- als auch für Schweinehalter eine Herausforderung dar, da die Produktionskosten auf einem hohen Niveau liegen. Das Jahr 2023 war für die Kälbermast in Deutschland ein Jahr der Anpassung, an die steigende Anforderungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit. Die Gesamtkosten für die Kälbermast stiegen, was einige Betriebe unter Druck setzte, dies führte in einigen Regionen zu einem Rückgang der Tierbestände. Laut den aktuellen Statistiken betrug der Bestand an gemästeten Kälbern in Deutschland Ende 2023 etwa 1,2 Millionen Tiere, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Es gab mehrere Initiativen und Programme, die darauf abzielten, die Tierhaltungsstandards zu erhöhen und die Nachhaltigkeit in der Kälbermast zu fördern. Die Erlöse für Kälberfleisch blieben volatil, aber die Preise stabilisierten sich im Laufe des Jahres auf einem moderaten Niveau. 3. Geschäftsjahresverlauf Einerseits ist der mengenmäßige Umsatz (inklusive des Absatzes an Lohnmastbetriebe) im Bereich der Futtermittelprodukte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Andererseits wurde im Bereich der Kälbermast ein Verlust erzielt. Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis von T€ 1.560 erzielt. Das Geschäftsjahr 2023 verlief zufriedenstellend und steht im Einklang mit der Prognose. Das Anlagevermögen beläuft sich auf T€ 2.271 (= 9 % der Bilanzsumme), das Umlaufvermögen auf T€ 23.286 (= 91 % der Bilanzsumme), davon T€ 2.407 liquide Mittel. Die Rückstellungen und kurzfristige Verbindlichkeiten betragen T€ 11.774 (= 46 % der Bilanzsumme), das Eigenkapital T€ 13.783 (= 54 % der Bilanzsumme). Damit finanziert das Eigenkapital das gesamte Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Vermögens- und Finanzlage ist zufriedenstellend. III. Risikomanagement - System Das Risikomanagement ist bei der Muttergesellschaft für alle Tochtergesellschaften implementiert, wobei das Berichtssystem der deutschen Landesgesellschaft dieses durch Halbjahresberichte unterstützt. Von Seiten der Muttergesellschaft werden die notwendigen Steuerungsmaßnahmen veranlasst. Auch das Controlling wird von der Muttergesellschaft wahrgenommen. Abgesehen von den üblichen wirtschaftlichen und zootechnischen Risiken in der Kälbermast sind keine besonderen Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung ersichtlich. Besondere Risiken i.S. des § 289 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a und b HGB bestehen nicht. IV. Voraussichtliche Entwicklung Die Herausforderungen der Vorjahre werden weiterhin Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben, während der Fokus auf Nachhaltigkeit und Tierwohl an Bedeutung gewinnen wird. Denkavit fühlt sich gut gerüstet für das kommende Jahr und blickt auch vor dem Hintergrund der beschriebenen Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Aufgrund der positiven Preisentwicklung erwartet die Geschäftsführung, im Jahre 2024 einen leichten Umsatzanstieg sowie ein leicht verbessertes Ergebnis. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Wir sind ein Unternehmen der DENKAVIT INTERNATIONAAL-Gruppe Voorthuizen/Niederlande. Die Gesellschaft ist mit Sitz in Warendorf im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 9720 eingetragen. Der Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei Gliederungsänderungen wurden die vergleichbaren Vorjahreszahlen angepasst. Sofern nicht anders vermerkt, erfolgen alle Angaben in Euro. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen vorgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig nach folgenden Maßstäben bewertet worden: Entgeltliche erworbenen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear bzw. degressiv vorgenommen. Der Abschreibungszeitraum entspricht den unternehmensindividuellen Nutzungsdauern der Anlagegüter und ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Bei beweglichem Sachanlagevermögen wird auf Zugänge des Geschäftsjahres ab dem Monat des Zugangs pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige abnutzbare Anlagegüter werden den steuerrechtlichen Regelungen entsprechend abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen werden vorgenommen, soweit nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Werte höher sind als der Wert, der den Anlagegegenständen beizulegen ist. Niedrigere Wertansätze werden beibehalten, sofern nicht ein höherer Wertansatz bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten geboten ist. Die in den Vorräten enthaltenen Handelswaren werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. mit dem beizulegenden Wert bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko hat durch Bildung eines pauschalen Abschlages Berücksichtigung gefunden. Unverzinsliche Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangen sieben Jahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Fremdwährungstransaktionen werden zu dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls geltenden Wechselkurs umgerechnet. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Währungsgewinne und Währungsverluste werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr haben sich wie folgt entwickelt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 10.473.126,63 enthalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken, Verpflichtungen und Wagnisse. Sie umfassen Rückstellungen für Personalaufwendungen (T€ 157), Rechts- und Beratungskosten (T€ 42), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 26) und andere Verpflichtungen. Wegen der begrenzten steuerlichen Anerkennung von Zuwendungen des Trägerunternehmens sind Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse in Höhe von T€ 1.869 nicht durch das Kassenvermögen gedeckt. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind wie folgt (Vorjahreswerte in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit diesen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 915 (Vorjahr: T€ 1.034). 6. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB waren nicht zu verzeichnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und werden wie folgt fällig:
Weitere finanzielle Verpflichtungen betreffen Altersvorsorgeaufwendungen gemäß § 268 Abs. 7 HGB. Der Jahresbetrag für 2024 beläuft sich auf T€ 30 (Vorjahr: T€ 25). IV. Sonstige Angaben 1. Personalaufwand/Mitarbeite Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren: Dr. Hans Rudolf Buys Erik Alexander Buys Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB. 3. Angaben über Beziehungen zu nahestehende Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen liegen nicht vor. Nahestehende Unternehmen stellen aus Sicht der DENKAVIT verbundene Unternehmen dar, während nahestehende Personen Mitglieder der Geschäftsführung sind. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es traten keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag auf, die im Jahresabschluss zu berücksichtigen gewesen wären. 5. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns Der Jahresüberschuss der DENKAVIT Futtermittel - Gesellschaft mit beschränkter Haftung - für 2023 beträgt € 1.559.794,46. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 12.032.921,09. Wir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 12.032.921,09 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH wird in den Konzernabschluss der DENKAVIT Internationaal B.V., Voorthuizen/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlageberichtsind beim Mutterunternehmen erhältlich. sonstige Berichtsbestandteile
Warendorf, 29. März 2024 DENKAVIT Futtermittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung Die Geschäftsführer Dr. H. R. Buys E. A. Buys Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die DENKAVIT Futtermittel GmbH, Warendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DENKAVIT Futtermittel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DENKAVIT Futtermittel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Warendorf, 1. Oktober 2024 HEINZ
& OVERMEYER PARTNERSCHAFT MBB
Patrick Overmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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