Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 60302
Eingetragen
3.3.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Der Handel und Vertrieb von Produkten für die Kosmetikindustrie und verwandte Branchen, die Verpachtung und Verwaltung von Immobilien, die Herstellung von Garnen (Chemiefasern) und synthetischen Texilerzeugnissen sowie deren Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Grégoire Leclabart
seit 2.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma George Mathai S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

George Mathai S.A.
France
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eduard Mathai GmbH

Laatzen (vormals: Hannover)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

3.939,00

13.378,00

II. Sachanlagen

1.044.972,02

1.132.468,02

III. Finanzanlagen

966.306,61

959.660,96

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

206.534,05

784.673,66

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.022.404,06

1.951.362,76

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

2.887,05

499.230,99

C. Rechnungsabgrenzungsposten

33.659,02

52.174,67

D. Aktive latente Steuern

158.241,00

111.882,00

Summe Aktiva

3.438.942,81

5.504.831,06



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

1.096.655,54

4.152.306,42

I. Gezeichnetes Kapital

150.000,00

150.000,00

II. Kapitalrücklage

701.992,04

701.992,04

III. Gewinnrücklagen

1.000.000,00

2.500.000,00

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

300.314,38

651.775,84

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

-1.055.650,88

148.538,54

B. Rückstellungen

993.985,61

574.387,86

C. Verbindlichkeiten

1.340.865,73

773.173,78

D. Rechnungsabgrenzungsposten

7.435,93

4.963,00

Summe Passiva

3.438.942,81

5.504.831,06

Anhang für das Geschäftsjahr 2023


der Firma Eduard Mathai GmbH, Hannover
Amtsgericht Hannover, HRB 60302

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird im Berichtsjahr nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften des HGB und nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt, da die Gesellschaft in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Größenklassen gem. § 267 HGB unterschritten hat.

Die Gliederungsvorschriften der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung §§ 266, 275 HGB wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde im Berichtsjahr grundsätzlich nicht abgewichen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung der Wirtschaftsgüter wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches, §§ 252 ff. HGB beachtet.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen wird eine Patentanmeldung ausgewiesen.

Da der Verkauf der Extensions mit Ablauf des Geschäftsjahres eingestellt wurde, wurden die Wortmarke sowie der Aufwand für den Markenaufbau vollständig ausgebucht.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Zugänge in 2023 werden linear abgeschrieben. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 netto werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB abzüglich notwendiger Abwertungen angesetzt worden.

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe bis auf die Kartonbestände und die Bestände auf Lager sowie die unfertigen Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Beim Lagerkonto und Kartonlager wird die Bewertung nach der Durchschnittsmethode vorgenommen, bei Zugang wird ein neuer Durchschnittspreis ermittelt.

Im Berichtsjahr wurde der Masterbatchbestand vollständig verkauft und die Abwertung aufgelöst.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abweichend davon werden die Bestände Colorstriker mit 54 % und Extensions mit 60 % bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden. Die Bestände Colorstriker und Extensions sind wie im Vorjahr zum wesentlichen Teil abgewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen. Im Berichtsjahr wurde auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum entsprechenden Monatskurs unter jeweiliger Berücksichtigung des Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzips unter Berücksichtigung der jeweiligen Kurse zum Abschlussstichtag eingebucht.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum entsprechenden Monatskurs unter jeweiliger Berücksichtigung des Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzips unter Berücksichtigung der jeweiligen Kurse zum Abschlussstichtag eingebucht.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt worden. Das Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wurde zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Erläuterungen zu den Bilanzposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 wird in der
Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Gesellschaft ist nach § 293 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Sie wird in den Konzernabschluss der George Mathai S.A., Nanterre, Frankreich, einbezogen; der Konzernabschluss wird in Frankreich offengelegt.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen das Darlehen an die George Mathai Slovakia s.r.o. über TEUR 249 (Vorjahr TEUR 242).

Die Sonstigen Ausleihungen über TEUR 150 beinhalten das Darlehen an die Mathai Brasil Ltda., Brasilien.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über TEUR 194 (Vorjahr
TEUR 222) betreffen Warenlieferungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen über TEUR 208 (Vorjahr TEUR 1.267) betreffen Warenlieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Leistungen in Form von einer Weiterbelastung der Central Functions an die Holding über TEUR 447 (Vorjahr TEUR 418).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 42). Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Aus Vorsichtsgründen wurde auf die Bildung von aktiven latenten Steuern auf die steuerlichen Verlustvorträge verzichtet. Die aktuellen zum 31. Dezember 2021 festgestellten körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge belaufen sich auf ca. Mio. EUR 0,5 und die gewerbesteuerlichen Verlustvorträge auf ca. Mio. EUR 1,2.

Das gezeichnete Kapital über TEUR 150 entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister.

Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen gem. § 266 Abs. 3 HGB über TEUR 2.500 und sind in 2007 in Höhe von TEUR 2.000 und in 2008 in Höhe von TEUR 500 aus Gesellschaftsmitteln gebildet worden. Im Berichtsjahr wurden davon TEUR 1.500 aufgelöst und ausgeschüttet.

Hinsichtlich der aktivierten aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von insgesamt TEUR 158 (Vorjahr
TEUR 112).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über TEUR 142 (Vorjahr TEUR 162) betreffen im Wesentlichen Warenlieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Leistungen in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr TEUR 145).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern über TEUR 24 (Vorjahr TEUR 56) enthalten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr beträgt EUR 1.033.865,73 (Vorjahr EUR 466.173,78). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über einem Jahr beträgt EUR 307.000,00 (Vorjahr EUR 307.000,00), davon haben EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00) eine Laufzeit über fünf Jahre.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 529 und sind durch eine Grundschuld auf das Objekt in Hildesheim sowie einer Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert.

V. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach § 285 Nr. 7 HGB stellt sich wie folgt dar:

2023

2022

Anzahl

Anzahl

Angestellte (Gehaltsempfänger)

26

33


2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Pascal François Resetta, Hannover

Herr Grégoire Leclabart, Frankreich

Herr Pascal Resetta und Herr Grégoire Leclabart sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit und alleinvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Devisensicherungsgeschäfte

Im Berichtsjahr sind keine Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag abgeschlossen worden.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 181 setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR

Zahlungsverpflichtungen 2024 aus Pacht- und Mietverträgen

51

Zahlungsverpflichtungen 2025- 2027 aus Pacht- und Mietverträgen

16

Zahlungsverpflichtungen 2024 aus Leasingverträgen

49

Zahlungsverpflichtungen 2025- 2027 aus Leasingverträgen

65

Summe:

181


Es besteht ein Erbbaurechtsvertrag mit einer jährlichen Erbbaupacht von TEUR 5,3 p.a. und einer Laufzeit bis 2061. Mit Wirkung zum 01.06.2023 wurde die Erbpacht um 77,10 €/ Monat erhöht. Hier ist mit einer vorzeitigen Beendigung zu rechnen, da das dort bebaute Objekt zum Verkauf steht.

Der für das gemietete Objekt in Hannover, Sydney Garden 9, vereinbarte Vertrag wurde zum 30.06.2024 gekündigt, die Gesellschaft ist aktuell auf der Suche nach einem Folgeobjekt.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das negative Ergebnis als Verlustvortrag in das nächste Geschäftsjahr übertragen.

7. Nachtragsbericht

Es liegen keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage ausgewirkt haben.

Am 22.12.2023 hat der Lieferant RADICI CHEMIEFASER GmbH den bestehenden Werk-/Liefervertrag für die Herstellung und Lieferung von spinngefärbten Chemiefasern zur Haarfarbdarstellung zum 31.12.2024 gekündigt. Der Lieferant will die Tätigkeiten bereits zum 30.06.2024 einstellen. Die vom Lieferanten betriebenen Maschinen sind im Eigentum der Eduard Mathai GmbH. Aktuell werden die Auswirkungen und der Umgang mit der Kündigung in der Unternehmensgruppe diskutiert. Eine konkrete Einschätzung der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich.


Hannover, 21.02.2024

Pascal Resetta Grégoire Leclabart

 

Hannover, den 21. Februar 2024

Pascal Resetta, Grégoire Leclabart


Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. Mai 2024

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