Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 7017
Vorher
KOMITEC Kommunikationstechnik GmbH
Eingetragen
8.12.1992
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Produktionsdienstleistung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von elektronischen Baugruppen und Geräten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KOMITEC electronics GmbH

Zwönitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist im Bereich der Elektronik und Mikroelektronik tätig.

Gegenstand der KOMITEC electronics GmbH ist die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen. Vom initialen Design bis zum Endgerät.

Die Kunden der KOMITEC electronics GmbH stammen hauptsächlich aus Deutschland und Europa.

Die allgemeine Entwicklung des Unternehmens verlief erwartungsgemäß.

Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr zurück.

Das Unternehmen unterliegt keiner Tarifbindung.

Das Unternehmen beschäftigt fünf Auszubildende im gewerblichen Bereich und zwei Auszubildende im kaufmännischen Bereich.

Für die Weiterbildung des Personals finden regelmäßige Schulungen statt. Außerdem werden den Mitarbeitern gezielt externe Schulungen angeboten.

Die ausgeübten Tätigkeiten sind nicht gesundheitsgefährdend. Alle notwendigen Arbeitsschutzvorschriften werden eingehalten und vom Arbeitsmedizinischen Dienst überwacht.

Die Zertifizierung nach DIN:ISO13485:2012 wurde erfolgreich bestätigt.

B. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt TEUR 8.086 (Vorjahr: TEUR 9.024). Nach Bereinigung außerordentlicher und neutraler Einflüsse beträgt das Rohergebnis TEUR 7.882 (Vorjahr: TEUR 8.852) und liegt somit um TEUR 970 bzw. 11,0 % unter Vorjahresniveau.

Die angespannte Situation der Lieferketten hat sich leicht verbessert, jedoch sind Schlüsselkomponenten weiterhin kritisch und führen zu Lieferverzögerungen.

Die KOMITEC electronics GmbH entwickelt und fertigt individuell nach Kundenvorgaben. Hierdurch schwankt die Materialeinsatzquote in Abhängigkeit des jeweiligen Produktionsprogramms sowie der konkreten Art der Auftragsabwicklung, da eine Reihe von Kunden Material zur Produktion beistellen.

Der Personalaufwand ist um TEUR 168 auf TEUR 4.745 gesunken.

Abschreibungen wurden im Umfang von TEUR 945 vorgenommen.

Das Betriebsergebnis belief sich auf TEUR 675 (Vorjahr: TEUR 1.726). Nach Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses von TEUR -388 (Vorjahr: TEUR -369) sowie des neutralen Ergebnisses von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 130) ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 1.487).

2. Finanzlage

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes ist durch den Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 2.521 sichergestellt.

Für die Investitionstätigkeit wurden TEUR 653 verwendet.

Unter Berücksichtigung des Mittelzuflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 359 ergibt sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 2.227.

Die Finanzsituation der KOMITEC electronics GmbH kann somit als stabil bezeichnet werden. Zusätzlicher Finanzmittelbedarf kann unter Nutzung von bereitstehenden Kreditlinien jederzeit abgedeckt werden.

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen, als wesentlicher Aktivposten der Gesellschaft, beträgt TEUR 5.390 bzw. 38,1 % der Bilanzsumme.

Im Bereich des Umlaufvermögens sind die Vorräte in Höhe von TEUR 7.208 sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 277 als wesentliche Posten enthalten.

Zum 31. Dezember 2024 beträgt unser Eigenkapital TEUR 7.273 bzw. 51,4 % der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

C. Chancen- und Risikobericht

Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Chancen und Risiken:

Die zunächst schleppende Entwicklung des Auftragsbestandes hat sich im 1. Quartal 2025 wieder positiv entwickelt, so dass wir von einer deutlichen Umsatzerhöhung gegenüber 2024 ausgehen können.

Die Verteilung des Umsatzes hat sich positiv entwicklelt. Es konnten mehrere Neukunden gewonnen werden.

Im Betrieb werden nur wenige umweltbelastende Stoffe eingesetzt. Diese werden entsprechend den Datenblättern der Hersteller eingesetzt und von externen Firmen fachgerecht entsorgt.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Region wird es zunehmend schwieriger, entsprechende Fachkräfte zu gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Die bestehende, politisch motivierte Mindestlohndiskussion stellt ebenfalls ein erhebliches Risiko dar. Um diesen Risiken entgegen zu wirken, arbeiten wir am Ausbau unseres bulgarischen Standortes.

In der Ausbildung junger Menschen sehen wir eine Chance, diese auch langfristig für unser Unternehmen zu gewinnen.

Die Firma unterhält Versicherungen für alle üblichen betrieblichen Risiken, u.a. Haftpflichtversicherungen, eine Warenkreditversicherung, eine Transportversicherung sowie eine Cyberversicherung.

D. Prognosebericht

Wir gehen in den folgenden Jahren von einem kontinuierlichen Wachstum aus und investieren in neue Technologien, um dies realisieren zu können.

Mit den Zertifizierungen der ISO13485 unterstreichen wir unseren Qualitätsanspruch auch weiterhin. Wir werden auch zukünftig in moderne Produktionsanlagen investieren, um die Effektivität unserer Prozesse zu erhöhen und das hohe Qualitätsniveau zu halten.

Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einem Rohergebnis sowie einem Jahresergebnis auf Vorjahrsniveau.

 

Zwönitz, den 15. Mai 2025

Jochen Schmitt-Ruenhorst, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 5.389.978,46 5.682.737,99
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 641.753,00 683.578,00
II. Sachanlagen 4.725.221,46 4.976.155,99
III. Finanzanlagen 23.004,00 23.004,00
B. Umlaufvermögen 8.633.305,26 9.271.767,92
I. Vorräte 7.209.426,06 9.071.798,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 276.287,63 197.149,40
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.147.591,57 2.820,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 132.044,41 120.582,28
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.155.328,13 15.075.088,19

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 7.272.290,01 7.130.329,37
I. gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
1. Nennbetrag eigener Anteile -29.860,00 -29.860,00
2. Ausgegebenes Kapital 22.140,00 22.140,00
II. Kapitalrücklage 2.122.085,04 2.122.085,04
III. Gewinnrücklagen 500.419,23 500.419,23
IV. Bilanzgewinn 4.627.645,74 4.485.685,10
B. Sonderposten für Zuwendungen 820.330,31 945.792,54
C. Rückstellungen 393.764,78 765.210,15
D. Verbindlichkeiten 5.668.943,03 6.233.756,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.155.328,13 15.075.088,19

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 8.086.741,12 9.023.514,75
2. Personalaufwand 4.745.109,18 4.913.303,29
a) Löhne und Gehälter 3.923.381,68 4.081.718,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 821.727,50 831.585,19
davon für Altersversorgung 25.271,16 27.896,16
3. Abschreibungen 945.436,67 880.735,54
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 945.436,67 880.735,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.506.597,65 1.368.432,51
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 613,58 244,67
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 139,42 546,46
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 388.274,08 368.785,52
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 149.598,99 445.358,64
8. Ergebnis nach Steuern 351.863,97 1.047.445,71
9. sonstige Steuern 9.903,33 6.298,05
Jahresüberschuss 341.960,64 1.041.147,66

Ergebnisverwendung

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1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Jahresüberschuss 341.960,64 1.041.147,66
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.285.685,10 3.444.537,44
3. Bilanzgewinn 4.627.645,74 4.485.685,10

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

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Firma: KOMITEC electronics GmbH
Sitz: Zwönitz
Registergericht: Chemnitz
Registernummer: HRB 7017

Der vorliegende Jahresabschluss der KOMITEC electronics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas die Position "Sonderposten für Zuwendungen" in die Bilanz aufgenommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Bewertungsansatz aller Vermögens- und Schuldposten geht vom going concern-Prinzip aus.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro rata temporis vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs als geringwertige Vermögensgegenstände voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Wertverzehr des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen, da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum größten Teil an eine Factoring-Gesellschaft veräußert wurden.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert aktiviert.

Unter dem Sonderposten für Zuwendungen werden Investitionsfördermittel ausgewiesen, die über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst werden.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu den Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 sind im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.444.898,08 188.159,50 0,00 1.633.057,58
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.444.898,08 188.159,50 0,00 1.633.057,58
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 5.432.009,28 13.371,12 0,00 5.445.380,40
Technische Anlagen und Maschinen 5.917.372,48 185.351,21 0,00 6.102.723,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.169.132,18 265.795,31 20.609,38 1.414.318,11
Summe Sachanlagen 12.518.513,94 464.517,64 20.609,38 12.962.422,20
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 23.004,00 0,00 0,00 23.004,00
Summe Finanzanlagen 23.004,00 0,00 0,00 23.004,00
Summe Anlagevermögen 13.986.416,02 652.677,14 20.609,38 14.618.483,78
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kumulierte Abschreibungen 01.01.2024
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 761.320,08 229.984,50 0,00 991.304,58
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 761.320,08 229.984,50 0,00 991.304,58
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.223.804,29 193.590,12 0,00 2.417.394,41
Technische Anlagen und Maschinen 4.373.471,48 389.136,21 0,00 4.762.607,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.082,18 132.725,84 20.609,38 1.057.198,64
Summe Sachanlagen 7.542.357,95 715.452,17 20.609,38 8.237.200,74
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.303.678,03 945.436,67 20.609,38 9.228.505,32
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Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 641.753,00 683.578,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 641.753,00 683.578,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 3.027.985,99 3.208.204,99
Technische Anlagen und Maschinen 1.340.116,00 1.543.901,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.119,47 224.050,00
Summe Sachanlagen 4.725.221,46 4.976.155,99
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 23.004,00 23.004,00
Summe Finanzanlagen 23.004,00 23.004,00
Summe Anlagevermögen 5.389.978,46 5.682.737,99

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 496,00 EUR (Vorjahr: EUR 496,00) enthalten.

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.286 enthalten.

Die Gesellschafterversammlung vom 5. Mai 2025 hat eine weitere Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 100 beschlossen. Von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 1 HGB zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter (teilweiser) Ergebnisverwendung wurde diesbezüglich kein Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten und Absicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

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Gesamtbetrag
TEUR
RLZ bis zu 1 Jahr
TEUR
RLZ über 1 Jahr
TEUR
RLZ über 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.045 3.274 771 0
Vorjahr 4.363 3.282 1.081 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 335 335 0 0
Vorjahr 351 351 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 291 291 0 0
Vorjahr 533 533 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 998 662 336 160
Vorjahr 986 412 574 434
5.669 4.562 1.107 160

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.248,72 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.045 sind durch Grundschulden, Globalzession und Sicherungsübereignungen gesichert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Restverpflichtungen aus 5 Leasingverträgen in Höhe von TEUR 65 sowie Mietaufwendungen i.H.v. TEUR 42 p.a..

D. Ergänzende Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen gem. § 285 Nr. 7 HBG insgesamt 109 Mitarbeiter, davon 60 gewerbliche Arbeitnehmer und 49 Angestellte, beschäftigt. Daneben befanden sich 7 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis mit dem Unternehmen.

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Herr Jochen Schmitt-Ruenhorst, Wildenfels.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an der KOMITEC electronics Bulgaria OOD, Sofia (Bulgarien) mit 90,0 % beteiligt. Gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über ein Eigenkapital von 43 Tausend Lew (BGN) und erzielte im Jahr 2023 einen Verlust von 7 Tausend Lew (BGN). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 liegt noch nicht vor.

E. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetretene Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.

 

Zwönitz, den 15. Mai 2025

Jochen Schmitt-Ruenhorst, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Die Gesellschafterversammlung vom 14.07.2025 hat den Jahresabschluss 2024 festgestellt und beschlossen, am 01.09.2025 eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 100.000,00 an die Gesellschafter vorzunehmen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 05.05.2025 wurden bereits EUR 100.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag des Bilanzgewinns 2024 in Höhe von EUR 4.427.645,74 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat Herr Wirtschaftsprüfer Lutz Reichelt den folgenden Bestätigungsvermerkt erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KOMITEC electronics GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KOMITEC electronics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KOMITEC electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Chemnitz, den 28. Mai 2025

Lutz Reichelt, Wirtschaftsprüfer

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