Time Keeper GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marta Espelt Manrique seit 3.9.2007 | Geschäftsführer |
Antonio Hernández Torroella seit 3.9.2007 | Geschäftsführer |
Jordi Espelt Manrique seit 3.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VEPAR INVESTMENTS I S.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BLUESTONE BERLIN GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 1.1.-31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Die BLUESTONE BERLIN GmbH mit Sitz in Berlin wird beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB 109215 B geführt. Die Gesellschaft betreibt in Berlin das Hotel H10 Berlin Ku'damm. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses nach § 288 Abs. 2 HGB nicht in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die unter der Kontrolle der MAGMA SIGLO XXI S.L., Barcelona, Spanien, stehen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden (mit Ausnahme der Verrechnung der Kultur- und Förderabgabe mit den Umsatzerlösen). Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet, § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB. Der Grundsatz der Vorsicht, mit seinen Ausprägungen, dem Realisationsprinzip und dem Imparitätsprinzip, wurde beachtet, § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Aktiva Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Das Anlagevermögen ist dem Anschaffungskostenprinzip entsprechend mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten einerseits und Anschaffungspreisminderungen andererseits, bei Vermögensgegenständen deren zeitliche Nutzung begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten des Hotelneubaus in den Jahren 2007 bis 2011 wurden sämtliche Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 S. 2 HGB einbezogen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Unabhängig von einer zeitlich begrenzten Nutzbarkeit werden grundsätzlich außerordentliche Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen vorgenommen. Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über drei Jahre abgeschrieben. Bei den Sachanlagen werden die Gebäude linear über 33 bzw. 40 Jahre, Außenanlagen und Garagen linear über zehn bzw. 15 Jahre, Betriebsvorrichtungen über zehn Jahre und die Betriebsausstattung linear über einen Zeitraum zwischen drei und 13 Jahren abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden in der Handelsbilanz wegen untergeordneter Bedeutung in Anlehnung an die steuerrechtliche Regelung wie folgt behandelt: Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von nicht mehr als EUR 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Umlaufvermögen Der Ansatz der Vorräte erfolgte unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten beziehungsweise ihrem niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert am Bilanzstichtag bilanziert. Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlusstag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen. Passiva Beim Eigenkapital stimmt das gezeichnete Kapital mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge, sofern vorhanden, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und - entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung (einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen) sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt EUR 17.124.200,00 (Vorjahr: EUR 17.124.200,00) und ist voll erbracht. Es wird in voller Höhe von der Gesellschafterin, der VEPAR INVESTMENTS I S.L, Barcelona, Spanien, gehalten. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt EUR 421,79 (Vorjahr: EUR 421,79). Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten unter Angabe der Restlaufzeiten und Angaben zu bestehenden Sicherheiten enthält der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Vorjahres betrafen ein Darlehen der spanischen Bank BBVA (BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTARIA, S.A.), Madrid, Spanien, zur Finanzierung der Hotelinvestitionen, das im Berichtsjahr vorzeitig vollständig getilgt wurde. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 4.017 (Vorjahr: TEUR 466) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe übrige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Nach § 277 Abs. 1 HGB werden die Umsatzerlöse nach Abzug der sonstigen direkt mit dem Umsatz verbundenen Steuern ausgewiesen. Die Umsatzerlöse werden daher um die branchentypische und umsatzbezogene Kultur- und Förderabgabe bereinigt dargestellt.
Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 8.053 (Vorjahr: TEUR 7.164) auf Übernachtungen und TEUR 1.541 (Vorjahr: 1.356) auf Speisen und Getränke. Die übrigen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr: 664) setzen sich aus sonstigen Umsatzerlösen sowie Erlösschmälerungen zusammen. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Betriebskosten des Hotels, Vermittlungsprovisionen, Rechts- und Beratungskosten, Aufwendungen für Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten, Reparaturen und Instandhaltungen sowie Nebenkosten des Geldverkehrs. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung Am 27. Dezember 2023 wurde das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) im Bundessteuerblatt veröffentlicht. Ziel des MinStG ist es, eine effektive Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen in Höhe von 15 % sicherzustellen, unabhängig davon, in welchen Ländern diese Gewinne angefallen sind. Wird diese effektive Steuerlast nicht bereits durch die Anwendung der weiterhin gültigen nationalen steuerlichen Vorschriften (in Deutschland z. B. des Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuergesetzes) erreicht, wird eine Ergänzungssteuer erhoben. Das Gesetz ist erstmals auf das Geschäftsjahr 2024 anzuwenden. Als Teil der spanischen H10-Gruppe ist die Gesellschaft als Geschäftseinheit von der globalen Mindestbesteuerung betroffen, da die multinationale Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz von mehr als EUR 750 Mio. ausweist. Selbst Steuerschuldnerin wäre sie jedoch nur im Rahmen der nationalen Ergänzungssteuer nach § 90 MinStG. Da die Steuerbelastung der Gesellschaft in Deutschland in der Regel deutlich über 15 % liegt, rechnet die Gesellschaft nicht mit einer zusätzlichen Steuerbelastung, die sich hieraus ergibt. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen für das Jahr 2024 Leasingverpflichtungen aus laufenden Verträgen in Höhe von insgesamt T€ 2. Aus Mietverträgen resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 45 für die Jahre 2024 bis 2025. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt wurden 68 Mitarbeiter (Vorjahr: 52) in folgenden Bereichen beschäftigt:
Geschäftsführer sind:
Die Geschäftsführer haben für Ihre Geschäftsführungstätigkeit im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Vergütung erhalten. Für die Geschäftsführungstätigkeit wurde eine branchentypische Managementumlage in Höhe von TEUR 224 an die mittelbare Gesellschafterin Corporación H10 Hotels S.L., Barcelona, Spanien, gezahlt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zur spanischen H10-Gruppe. Die alleinige Gesellschafterin der BLUESTONE BERLIN GmbH ist die VEPAR INVESTMENTS I S.L., Barcelona, Spanien. Der Jahresabschluss der BLUESTONE BERLIN GmbH wird sowohl in den spanischen Konzernabschluss der MAGMA SIGLO XXI S. L., Barcelona, Spanien (größter Konsolidierungskreis), als auch in den Konzernabschluss der VEPAR INVESTMENTS I S.L., Barcelona, Spanien (kleinster Konsolidierungskreis), einbezogen. Die Offenlegung der Konzernabschlüsse erfolgt in Spanien und ist am Sitz der jeweils aufstellenden Gesellschaft erhältlich. Honorar des Abschlussprüfers Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, betrugen TEUR 29 und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, ergaben sich nicht. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.407.126,45 (Vorjahr: EUR 1.727.524,22) ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 25. Juli 2024 BLUESTONE BERLIN GmbH Die Geschäftsführung gez. Antonio Hernández Torroella, Barcelona/Spanien gez. Jordi Espelt Manrique, Barcelona/Spanien gez. Marta Espelt Manrique, Barcelona/Spanien Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die BLUESTONE BERLIN GmbH betreibt auf dem eigenen Grundstück in der Joachimsthaler Straße in Berlin das Hotel H10 Berlin Ku'damm mit 199 Zimmern. Das Hotel H10 Berlin Ku'damm hat im März 2011 eröffnet und besteht aus einem restaurierten, historischen Altbau, ein ehemaliges Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert, und einem Neubau, die über die Lobby miteinander verbunden sind. Das Hotel bietet ein Despacio Beauty Centre, das Restaurant "Salt & Pepper", die Steps Bar in der Lobby und sieben klimatisierte Tagungsräume. B. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Rahmenbedingungen in Berlin 1 Berlin verzeichnete im Jahr 2023 29,6 Millionen Übernachtungen (+12 % ggü. 2022) und 12,1 Millionen Gäste (+16 % ggü. 2022). Der Tourismus in Berlin war im Jahr 2023 etwas stärker internationalisiert als im Jahr 2022, 40% der Gäste kamen aus dem Ausland. Das sind 2 % mehr als im Jahr 2022. Die deutschen Gäste hatten 17.667.959 Übernachtungen (+7,9 %), gefolgt von den britischen Gästen mit 1.260.463 (+35,4 %), den amerikanischen Gästen mit 1.191.482 (+18,6 %) und den niederländischen Gästen mit 843.255 (+9,6 %) und den Top 5 mit Spanien mit 642.508 Übernachtungen (+10,4 %). Die große unerledigte Aufgabe für die Stadt, den internationalen Tourismus zu steigern, ist mit Hilfe des Flughafens BER, der 2019 35.600.000 Millionen Passagiere hatte und in 2023 nur 23.100.000, nicht gelungen. Entwicklung der Berliner Hotellerie Laut VisitBerlin (Timeout.com/bestcities) steht Berlin weltweit an dritter Stelle, was das Interesse an einem Besuch angeht. Dieses Interesse führt dazu, dass neue Hotelkonzepte und neue Betten in der deutschen Hauptstadt eröffnet werden. Berlin steht nach zwei Pandemiejahren weiterhin ganz oben auf der Liste der Reiseziele. Und das aus gutem Grund. Nicht nur kulturell hat die Stadt für alle viel zu bieten. Auch ihre Hotellandschaft ist bunt, individuell, nachhaltig und innovativ. Natürlich ist die Pandemie an der Hauptstadt nicht ganz spurlos vorübergegangen. So ist der Berliner Hotelmarkt um zwölf Prozent geschrumpft: von 787 Hotels, Pensionen, Hostels und Gasthöfen Ende 2019 auf 695 Anfang 2022. Im Mai 2023 zählte die Stadt allerdings schon wieder 732 Beherbergungsbetriebe. Das zeigt: Der Berliner Hotelmarkt ist dynamisch und anpassungsfähig. Die folgenden Neueröffnungen, von denen zwei in unmittelbarer Nähe des H10 Berlin Ku'damm liegen, werden im Jahr 2023 hervorgehoben. Unter dem Namen Hotel Double Tree by Hilton Berlin Ku'damm, wurde es als Nachfolger des ehemaligen Steigenberger Hotels im Sommer 2023 mit 420 Zimmer eröffnet. Die designorientierte Hotelmarke The Hoxton eröffnete mit 239 Zimmer im Sommer 2023 ein neues Haus in Charlottenburg. Es ist in ein ehemaliges Hotel unweit des Ku'damms eingezogen. Es hat vom Jugendstil inspirierte Formen, ausdrucksstarke Designdetails und sanfte Farbtöne. JW Marriot Hotel Berlin, das frühere Maritim Hotel und zuletzt als Berlin Central District geführte Haus in der Stauffenbergstraße am Potsdamer Platz ist das erste Hotel der Luxusmarke in der Stadt. Mit 505 Zimmern, 48 Veranstaltungsräumen und einer Veranstaltungsfläche von knapp 6.400 Quadratmetern gehört es zu den größten Tagungshotels Berlins. Geschäftsverlauf und Lage Entwicklung der Belegung und des Durchschnittspreises Berlin hatte im Jahr 2023 eine ADR von EUR 114. Das ist besser als in Städten wie Prag (EUR 110) oder Warschau (EUR 94), aber immer noch weit entfernt von den EUR 332 in Paris, EUR 225 in London, EUR 179 in Amsterdam oder EUR 173 in Barcelona. Das Hotel H10 Berlin Ku'Damm erzielte einen Durchschnittspreis von EUR 141,08, das sind EUR 12,5 mehr als im Jahr 2022. Der Monat September sticht mit einem Preis von EUR 184,84 hervor, was vor allem auf die Messen und Veranstaltungen in der Stadt und im Hotel zurückzuführen ist. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalquote ist um 8,0%-Punkte aufgrund des überproportionalen Rückgangs der Bilanzsumme angestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag zu durchschnittlichem Eigenkapital) hat sich durch das geringere Jahresergebnis um 5,14 %-Punkte auf 5,57 % (Vorjahr: 10,71 %) reduziert. Die Gesamtkapitalrentabilität (Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und vor Zinsaufwendungen zur Bilanzsumme) ist nur geringfügig auf 7,16 % (Vorjahr: 7,96 %) gesunken. Der Cashflow reduzierte sich um TEUR 1.698. Ausschlaggebend hierfür war die vorfristige Tilgung einer Darlehensverbindlichkeit. Das Anlagevermögen ist zu 88,2 % durch das Eigenkapital finanziert. Aufgrund eines auslastungsstarken Geschäftsjahres 2023, insbesondere in den Monaten Mai, Juni, Juli und Oktober, konnte die Gesellschaft eine überdurchschnittliche Umsatzsteigerung erreichen. Die für 2023 erwartete Umsatzsteigerung konnte damit übertroffen werden. Infolge erheblicher Kostensteigerungen konnte der prognostizierte Jahresüberschuss nicht erzielt werden. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Laut dem unabhängigen BewertungsportalReviewPro Guest Intelligence lag das H10 Berlin Ku'damm im Global Review Index für das Jahr 2023 bei 87,4 % Kundenzufriedenheit, das ist im Vergleich zum letzten Jahr eine Steigerung von 3,1 Prozentpunkten (vgl. 2022: 84,3 %; vgl. Prognose 2023: 86,5 %). 2 C. Ertragslage Der Jahresabschluss 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.407 (Vorjahr: TEUR 1.728) aus. Im Vorjahr sind Überbrückungshilfen in Höhe von T€ 328 ertragswirksam berücksichtigt, deren Förderzeitraum am 30. Juni 2022 endete. Die BLUESTONE BERLIN GmbH erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse (vor Bereinigung um die branchentypische Kultur- und Förderabgabe) in Höhe von TEUR 10.566 (Vorjahr: TEUR 9.442). Die Umsatzerlöse nach Bereinigung in Höhe von TEUR 10.324 (Vorjahr: TEUR 9.184) sind erwartungsgemäß infolge der gestiegenen Zimmerbelegungsquote stark gestiegen. Die Umsatzerlöse resultierten vor allem aus Umsätzen für Übernachtungen in Höhe von TEUR 8.053 (Vorjahr: TEUR 7.164) sowie für Speisen und Getränke in Höhe von TEUR 1.541 (Vorjahr: TEUR 1.356). Sonstige Umsatzerlöse ergeben sich vor allem aus der gewerblichen Untervermietung von Räumlichkeiten, Parkgebühren sowie aus der Abrechnung von No-Show-Gebühren. Die umsatzbezogenen Aufwendungen für Waren und Dienstleistungen haben sich entsprechend des Umsatzanstiegs auf TEUR 2.027 (Vorjahr: TEUR 1.808) erhöht. Die Personalkosten sind mit TEUR 2.604 (Vorjahr: TEUR 2.110) gestiegen, was vor allem auf den Aufbau des Personalbestands und der Anpassung der Gehaltstarife zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.333 (Vorjahr: TEUR 1.898) aufgrund der gestiegenen Energiepreise und der korrespondierend zum Umsatz erhöhten Aufwendungen für Vermittlungsprovisionen und Werbemaßnahmen gestiegen. Weiterhin sind die laufenden Zinsaufwendungen (TEUR 263; Vorjahr: TEUR 180) aufgrund der vorfristigen Tilgung des BBVA Darlehens gestiegen, das durch eine langfristige Finanzierung im Verbundbereich, deren Zinssatz an den EURIBOR gekoppelt ist, ersetzt wurde. Nach Bereinigung des Jahresergebnisses um Abschreibungen (TEUR 1.079), den Zinsaufwendungen (TEUR 263) und den Ertragsteuern (TEUR 604) hat die Gesellschaft ein EBITDA von TEUR 3.353 (Vorjahr: TEUR 3.668) erwirtschaftet. Das EBITDA spiegelt einen operativen Ergebnisrückgang wider, der sich im Wesentlichen aus den im Vorjahr erhaltenen Überbrückungshilfen, denen im Geschäftsjahr keine vergleichbaren Einnahmen gegenüberstehen, ergibt. D. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr unverändert gut. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Eigenkapital um TEUR 1.407 aufgrund des Jahresüberschusses. Dieses erhöht die Eigenkapitalquote um 8,0 %-Punkte auf 81,9 %. Das eingesetzte Kapital verzinst sich somit mit einer Eigenkapitalrentabilität von 5,57 %. Die Gesamtkapitalrentabilität liegt bei 7,16 %. Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 31.737 (Vorjahr: TEUR 33.246). Das Anlagevermögen von TEUR 29.451 (Vorjahr: TEUR 30.074), das im Wesentlichen ein Grundstück, das Gebäude und die Hotelausstattung beinhaltet, ist zu 88 % durch das Eigenkapital der Gesellschaft finanziert. Des Weiteren besteht eine langfristige Darlehensfinanzierung von TEUR 4.000 über ein verbundenes Unternehmen (Vorjahr: langfristig TEUR 4.146 über die spanische Bank BBVA). Der Rückgang der Bilanzsumme auf der Vermögensseite ist im Wesentlichen auf die Abschreibungen des Geschäftsjahres zurückzuführen. Darüber hinaus wird der Rückgang bei den liquiden Mittel durch erworbene Wertpapiere gemildert. Auf der Passivseite resultiert der Rückgang der Bilanzsumme aus der vorfristigen Tilgung des BBVA-Darlehens sowie geringeren Steuerrückstellungen, dem ein Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich gegenübersteht. E. Finanzlage Die Gesellschaft erzielte einen positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR 5.639 gegenüber TEUR 4.042 im Vorjahr. Neben dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -954 (Vorjahr: TEUR -362) ergibt sich im Geschäftsjahr ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -6.383 (Vorjahr: TEUR -2.121), welcher sich vor allem aus der Tilgung des BBVA-Darlehens ergibt. Insgesamt ergibt sich damit ein negativer Cashflow von TEUR -1.698, der den Bestand der liquiden Mittel von TEUR 2.651 im Vorjahr auf TEUR 953 im aktuellen Jahr verringert hat. Die gesamten Investitionen im Jahr 2023 beliefen sich auf TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 362) und betreffen u. a. die Fortsetzung der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen in den Zimmern (Erneuerung der Bodenbelege und Einrichtungen) sowie die Gartenneugestaltung, den Austausch der Schließsysteme, die Erneuerung von Fernsehgeräten, der Einbau von W-LAN Verstärkern und den Austausch der Terrassenmöbel. Durch die Einbindung in die spanische H10-Gruppe und der damit zusammenhängenden Möglichkeit, kurzfristige Darlehen im Konzernverband zu erhalten, ist die Liquidität weiterhin gewährleistet. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr aufgrund des hohen Bestands an liquiden Mitteln jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Stärken/Chancen Das H10 Berlin Ku'damm ist ein modernes Hotel mit außergewöhnlicher Architektur, das bei den Gästen sehr gut ankommt. Die geografische Lage im Zentrum Berlins mit hervorragender Verkehrsanbindung, die sehr gute Ausstattung, die verschiedenen Zimmerkategorien, aber auch der insgesamt freundliche Service des Hotels lassen die Gästebewertungen auf verschiedenen Internetportalen außerordentlich positiv ausfallen. Die professionelle Unterstützung durch eine Hotelgruppe wie H10 Hotels mit 68 Hotels in verschiedenen Ländern hilft, die Servicequalität zu verbessern. Das Hotel hat nach der Pandemie begonnen, verschiedene Bereiche des Hotels zu reformieren, um nicht an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Im Jahr 2023 haben wir mehr als die Hälfte der Fußböden in den Hotelzimmern renoviert, neue Sessel und Schreibtischstühle, Teppiche in den Fluren und Tagungsräumen sowie die Renovierung der gesamten Terrasse des Hotels. Risiken Obwohl die H10-Gruppe zu den führenden spanischen Hotelketten gehört und sehr gut etabliert ist, ist die Marke in Deutschland nicht sehr bekannt und bisher nur mit dem Hotel in Berlin vertreten. Generell herrscht ein starker Wettbewerb auf dem Hotelmarkt und insbesondere im MICE- Sektor. Zudem eröffnen oder renovieren in unmittelbarer Nähe des H10 Berlin Ku'damm noch große Wettbewerber. Das Hotel ist sehr geschäftsorientiert, und aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland reduzieren die Unternehmen ihre Kosten für Hotels oder Tagungsräume. Der israelische Markt, der unser zweitgrößter Gast war, ist durch den Krieg beeinträchtigt. Prognosebericht Obwohl Deutschland derzeit das Land mit dem langsamsten Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union ist, was sich auf die Nachfrage nach Business-Hotels wie dem unseren auswirken könnte, stehen in Berlin im Jahr 2024 sehr wichtige Veranstaltungen an, die viele Touristen in die Stadt locken werden. Zu den wichtigsten Ereignissen gehören:
Der Berliner Flughafen erhöht die Flugfrequenzen und verbessert die internationalen Verbindungen. Innerhalb Europas erhöhen sowohl Easyjet als auch Ryanair die Flugfrequenzen. United und andere Fluggesellschaften verbinden Berlin mit den USA. Condor, Eurowings und Cathar werden Berlin mit Dubai und Doha verbinden. Außerdem gibt es Direktverbindungen nach Peking und Singapur. Aufgrund der hohen Kosten für Hotels sind wir gezwungen, unsere Preise nicht zu senken. Obwohl wir das geplante Budget für Veranstaltungen und MICE nicht erreichen, verkaufen wir weiterhin zu einem höheren Durchschnittspreis als in den Vorjahren. Für das Jahr 2024 wurde ein Gesamtumsatz von TEUR 10.135 budgetiert (einschließlich der monatlichen Mieteinnahmen von Congress Compact 2C, die monatlich TEUR 15 betragen) und für das Jahr 2024 wird ein Jahresergebnis von TEUR 3.581 prognostiziert. Für die weiteren Leistungsindikatoren wird ein leichter Anstieg bzw. ein gleichbleibendes Niveau wie in 2023 erwartet. Bei der Analyse des YTD zum Datum Mai haben wir bis zum 31. Mai 2024 einen Gesamtumsatz von TEUR 3.633 erzielt, davon entfallen TEUR 3.155 auf Zimmer- und Frühstück Einnahmen und TEUR 478 auf Zusatzeinnahmen aus Banketten, Bar, Parkplatz usw. Im Vergleich zu den budgetierten kumulierten Einnahmen zum Datum Mai (TEUR 3.744) kommen wir zu dem Schluss, dass wir bisher TEUR 110 unter dem budgetierten Betrag liegen.
Berlin, 25. Juli 2024 Die Geschäftsführung gez. Antonio Hernández Torroella, Barcelona/Spanien gez. Jordi Espelt Manrique, Barcelona/Spanien gez. Marta Espelt Manrique, Barcelona/Spanien In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BLUESTONE BERLIN GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BLUESTONE BERLIN GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BLUESTONE BERLIN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis auf Erstprüfung Der Jahresabschluss und Lagebericht der BLUESTONE BERLIN GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft."
Berlin, 29. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
gez. Wehner, Wirtschaftsprüfer HRB 109215 BFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. September 2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss für 2023 in Höhe von € 1.407.126,45 wird gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. September 2024 auf neue Rechnung vorgetragen. |
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