TiDe Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Schnack seit 14.1.2013 | Geschäftsführer |
Patrick Sauer seit 14.1.2013 | Prokura |
Dieter Gerlach seit 8.6.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bioenergie Aschaffenburg GmbHAschaffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BilanzAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden, entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen, nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die ergänzenden Regelungen des GmbH Gesetzes wurden beachtet. Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Für die Berechnung der Abschreibungen werden folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Außenanlagen: 19 Jahre Technische Anlagen: 15 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5 bis 13 Jahre Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig auf Monatsbasis. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr des Zugangs sowie in den Folgejahren mit jeweils 20 Prozent linear abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Eventuell sich ergebende latente Steuern der Organgesellschaft werden beim Organträger ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB. Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Im Geschäftsjahr 2015 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von EUR 1.366.495,00 durchgeführt. Die Brikettierungs- und Trocknungsanlagen wurden auf einen Restbuchwert von EUR 0,00 abgeschrieben, da sie nicht mehr genutzt werden. Von den Vorräten in Höhe von EUR 356.001,33 (Vorjahr: EUR 604.136,17) entfällt der größte Teil auf die fertigen Erzeugnisse und Waren mit EUR 350.072,64 (Vorjahr: EUR 535.339,62). Dies resultiert aus dem hohen Bestand an produzierten Briketts. EUR 5.947,00 (Vorjahr: EUR 68.796,55) entfallen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich Forderungen aus Brikettverkauf. Diese weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.633.391,47 (Vorjahr: EUR 412.600,09) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 1.601.613,98 (Vorjahr: EUR 410.715,72). Sie bestehen aus einer Forderung aus der Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von EUR 1.655.146,30 und Verbindlichkeiten aufgrund von Gutschriften aus Lieferungen und Leistungen, die mit den Forderungen saldiert wurden. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Passiva Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 1.000.000,00. Die Kapitalrücklagen betragen EUR 2.600.000,00. Es besteht ein Verlustvortrag aus Vorjahren in Höhe von EUR 1.006.319,85. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen gebildet und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 24.700,11 (Vorjahr: EUR 14.131,60), Rückstellung für Prozessrisiken in Höhe von EUR 33.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00), sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 5.633,00 (Vorjahr: EUR 9.000,00). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen EUR 8.957,80 (Vorjahr: EUR 7.274,35) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 9.132,40 (Vorjahr: EUR 833.997,88) und betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zum 30.06.2015 wurde gemäß Aufhebungsvertrag vom 30.06.2015 das bestehende Gesellschafterdarlehen an die Gesellschafterin zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (EUR 564.759,31; Vorjahr: EUR 463.693,07) wurden überwiegend im Inland erzielt. Sie verteilen sich auf folgende Bereiche:
Der Materialaufwand beträgt im Berichtsjahr EUR 330.904,05 (Vorjahr: EUR 1.043.365,04). Im Materialaufwand sind vor allem Kosten für die Beschaffung von Spänen in Höhe von EUR 136.391,99 (Vorjahr: EUR 516.785,89) enthalten. Ferner sind Kosten für die Beschaffung von Holzhackschnitzeln in Höhe von EUR 20.852,44 (Vorjahr: EUR 36.537,15) enthalten. Zusätzlich beinhaltet der Posten die Aufwendungen für den Wärmebezug in Höhe von EUR 47.775,00 (Vorjahr: EUR 301.875,00). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 96.909,84 (Vorjahr: EUR 393.506,75) beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus dem Bonus für die KWK-Trocknung aus dem Wärmelieferungsvertrag mit der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH in Höhe von EUR 52.234,00 (Vorjahr: EUR 330.050,00). Des Weiteren sind in dieser Position Erträge aus weiterverrechneten Personalkosten in Höhe von EUR 7.173,08 (Vorjahr: EUR 37.121,77) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.751,50 (Vorjahr: EUR 13.761,62) enthalten. Die Abschreibungen in Höhe EUR 1.513.913,00 (Vorjahr: EUR 151.888,85) beinhalten eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 1.366.495,00 auf die Brikettierungs- und Trocknungsanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 240.816,64 (Vorjahr: EUR 238.428,59). Sie teilen sich im Wesentlichen auf in Miet- und Pachtzinszahlungen für Lagerflächen (EUR 38.655,40, Vorjahr: EUR 49.162,80), Aufwendungen für Transport (EUR 34.743,73, Vorjahr: EUR 47.918,05), Aufwendungen aus einem Vertrag über die Nutzung von Flächen und Einrichtungen am Standort Industriestraße 6 mit der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH in Höhe von EUR 45.000,00 (Vorjahr: EUR 45.000,00), Aufwendungen für die technische und kaufmännische Betriebsführung in Höhe von EUR 30.000,00 (Vorjahr: EUR 30.000,00), Aufwendungen für Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von EUR 33.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00), sowie Marketingkosten in Höhe von EUR 8.291,89 (Vorjahr: EUR 17.309,16). Die Zinsaufwendungen für das Gesellschafterdarlehen bis zur Rückzahlung des Darlehens zum 30.06.2015 belaufen sich auf insgesamt EUR 5.769,97 (Vorjahr: EUR 18.608,10). Die Verlustübernahme durch die Gesellschafterin ist mit EUR 1.655.146,30 (Vorjahr: EUR 145.434,43) ausgewiesen. V. Organe der Gesellschaft Die Organe der Gesellschaft sind: > Gesellschafterversammlung > Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Geschäftsführung: Dieter Gerlach Geschäftsführer der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (Vorsitzender) Jürgen SchnackBereichsleiter Vertrieb & Shared Service der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH Gesamtprokura: Patrick Sauer Bereichsleiter Technische Dienstleistungen der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH Kirk Reineke Geschäftsführer der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH VI. Sonstige Angaben Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2015, welches im Jahresabschluss 2015 berücksichtigt ist, beträgt EUR 5.600,00. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen, weitere Leistungen wurden nicht erbracht. Das Mutterunternehmen, die Aschaffenburger Versorgungs-GmbH mit Sitz in Aschaffenburg, stellt keinen Konzernabschluss auf. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 30.000,00 aus einem Vertrag über die Erbringung kaufmännischer Dienstleistungen mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015, der sich bei ausbleibender Kündigung jeweils um ein Jahr verlängert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen in voller Höhe auf verbundene Unternehmen. Im Jahresdurchschnitt wurde von der Gesellschaft ein Mitarbeiter wie auch im Vorjahr beschäftigt. Die Geschäftsleitung ist bei der AVG angestellt. Von der Bioenergie erhält ein Geschäftsführer lediglich eine Aufwandsentschädigung von EUR 2.400,00 jährlich. Der zweite Geschäftsführer erhält keine Vergütung. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Alle Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen sind zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen worden und unterscheiden sich nicht von Liefer- und Leistungsverpflichtungen mit anderen Unternehmen.
Aschaffenburg, den 13. Juli 2016 gez. Dieter Gerlach, Geschäftsführer Kirk Reineke, Geschäftsführer |
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