Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 522046
Vorher
Necta Vending Solutions Holdings Germany GmbHN & W Global Vending GmbH
Eingetragen
14.6.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Produktion von und der Handel mit Verkaufsautomaten für die Ausgabe von Nahrungsmitteln, von und mit Kaffee- und Espressomaschinen sowie Zubehörteilen. Gegenstand ist in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung von und der Handel mit Software und die Erbringung von Beratungs-, Schulungs-, Wartungs- und sonstiger Dienstleistungen. Gegenstand des Unternehmens ist zudem die Verwaltung eigenen Vermögens sowie von Beteiligung an Unternehmen jeglicher Art, soweit dafür keine besondere Genehmigung erforderlich ist. Die Gesellschaft ist zudem berechtigt, alle mit den vorgenannten Gegenständen im Zusammenhang stehenden Geschäfte zu betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frederic Meistermann
seit 12.1.2026
Geschäftsführer
Tobias Kleinschnitz
seit 13.1.2023
Prokura
Stefan Meier
seit 15.10.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EVOCA S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EVOCA S.p.A.
Italy
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVOCA Germany GmbH

Rastatt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die EVOCA Germany GmbH in Rastatt ist die deutsche Niederlassung der italienischen Kapitalgesellschaft EVOCA SpA mit Sitz in Valbrembo/Italien.

Das Artikelsortiment der EVOCA Germany GmbH besteht aus Snack- und Lebensmittelautomaten, Kaffeevoll- und halbautomaten, Siebträgermaschinen, sowie Zubehör- und Ersatzteile für die vertriebenen Maschinen.

Das Vertriebsgebiet ist ganz Deutschland sowie die Niederlande. Der Markt in Österreich wird über die hundertprozentige Tochtergesellschaft EVOCA Austria GmbH abgedeckt.

Das operative Geschäft unterteilt sich mit den Sparten Vending und HoReCa (Hotel/Restaurant/Catering) in zwei Geschäftsbereiche.

Im Geschäftsbereich Vending liegt der Fokus auf den Vertrieb von hochwertigen und innovativen Verkaufsautomaten für die Ausgabe von Lebens- und Genussmitteln sowie die Vermarktung von Telemetrielösungen.

Im Geschäftsbereich HoReCa steht der Absatz von qualitativ hochwertigen Kaffeemaschinen der verschiedenen Marken der EVOCA-Gruppe im Mittelpunkt.

Zum Kundenklientel gehören neben Automatenaufstellern auch Großhändler für den Vertrieb von Kaffeeautomaten und -maschinen.

B. Darstellung des Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise in allen Wirtschaftssegmenten dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht weiter fort.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes zum Vorjahr um 0,3 % niedriger. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Das niederländische BIP stieg in 2023 nach Angaben des niederländischen Statistikamtes (CBS) minimal um 0,1 % an.

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Jahr 2023 nach Mitteilung des statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) ca. 3,3 % weniger um als im Jahr 2022. Der Einzelhandelsumsatz in den Niederlanden verringerte sich gegenüber 2022 um -2,2 %.

Entwicklung in der Branche Vending- und Kaffeemarkt

Der Vending- und Kaffeemarkt hat sich 2023 unter wirtschaftlich schwierigen und verändernden Rahmenbedingungen behauptet. Die Entwicklung war insgesamt positiver als noch im Vorjahr.

Die Lieferengpässe haben sich in 2023 weiter reduziert, Personalmangel ist in der Branche weiterhin ein großes Thema.

Trotz der zum Teil schlechten Konsumentenstimmung und der noch immer hohen Inflation und Preiserhöhungen, ist zu beobachten, dass bei verschiedenen Marktsegmenten wie Betriebsverpflegung, Hotelbereiche und Public Vending ein besseres Konsumentenverhalten und ein gesteigertes Investitionsvolumen vorhanden war.

Generell haben Distributoren aber Probleme am Markt Umsatz zu generieren. Die Bereitschaft in Anlagevermögen zu investieren ist rückläufig.

Im Bereich der Verkaufsautomaten gibt es einen wachsenden Trend beim Direktverkauf durch Landwirte und Metzgereien. Betriebskantinen integrieren vermehrt Verkaufsautomaten, um den Veränderungen durch das hybride Arbeiten entgegen zu wirken.

Wenngleich das allgemeine Investitions- und Kaufverhalten im Vergleich vor der Corona-Pandemie noch zögerlich ist, so gibt es zwar einen Anstieg in der Auftragslage aber nach wie vor keine Planungssicherheit in der Auftragsbearbeitung. Die Operatoren haben in Corona viele Maschinen vom Markt genommen, sodass primär der aktuelle Lagerbestand in den Markt gebracht und abgebaut wird.

Insbesondere im Kaffeemarkt ist das Thema Nachhaltigkeit das zentrale Thema, da Verbraucher vermehrt drauf achten, wie der Kaffee produziert wird. Der Kaffeekonsum war in 2023 auf Rekordniveau. Die Verbrauchspreise stiegen in 2023 um 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren nimmt der Außer-Haus-Markt eine immer größere Bedeutung ein.

Geschäftsverlauf

Die EVOCA Germany GmbH vertritt als Lieferant von professionellen Kaffeemaschinen und Snack-Automaten unterschiedlicher Marken die EVOCA Group. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 erhöhte sich der Gesamtumsatz im Jahr 2023 um TEUR 3.197 auf TEUR 21.469, das ist ein Plus von 17,5 %. Damit lag der IST-Umsatz 2023 um TEUR 70 unter dem Planwert von TEUR 21.536.

Der Jahresfehlbetrag hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -1.095 auf TEUR -593 verbessert. Ursprünglich war für 2023 geplant wieder einen Jahresüberschuss zu erwirtschaften. Gestiegene Einkaufspreise, die Auslagerung des Ersatzeilgeschäfts sowie Restrukturierungskosten führten jedoch nochmals zu einem Jahresfehlbetrag.

Lagerwirtschaft

Die Vorräte waren zum Bilanzstichtag um TEUR 566 bzw. um 36,3 % niedriger als im Vorjahr.

Dies hängt mit der Auflösung des Ersatzteillagers zusammen, da der Vertrieb der Ersatzteile seit diesem Geschäftsjahr über die REPA Deutschland GmbH abgewickelt wird und der Versand direkt aus Italien erfolgt.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2024 sind bisher keine wesentlichen Investitionen geplant.

Finanzierungsmaßnahmen

Es besteht ein langfristiges, zu 7% p.a. verzinstes Darlehen bei der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 7.369, welches zurzeit nicht getilgt wird und im November 2026 endfällig ist. Für dieses Darlehen besteht eine Rangrücktrittserklärung seitens der Muttergesellschaft.

Des Weiteren besteht ein Kontokorrentdarlehen bei der Muttergesellschaft.

Personalentwicklung

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2023 bei 33 (Vj.: 37). Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 31 Mitarbeiter beschäftigt.

C. Darstellung der Lage

Ertragslage

Das Rohergebnis war um TEUR 595 höher als im Vorjahr. Die Rohertragsspanne ist hierbei jedoch von 27,2 % auf 25,9 % gesunken. Ursächlich hierfür waren neben gestiegenen Einkaufspreisen auch die Auslagerung des Ersatzteilgeschäfts.

Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 141 bzw. um 5,4 %. Im Wesentlichen resultiert dies aus einer Lohnerhöhung. Die leicht reduzierte Mitarbeiterzahl durch die Auflösung des Ersatzteillagers wirkt sich finanziell erst im Jahr 2024 aus. Die Personalkostenquote hat sich bei steigenden Umsätzen aufgrund der vorstehend genannten Gründe von 14,3 % auf 12,8 % reduziert.

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 502 verbessert. Grund hierfür ist der Anstieg des Rohergebnisses. Ergebnismindernd wirkte sich hingegen der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund von darin enthaltenen Restrukturierungskosten aus. Ferner belasten gestiegene Zinsaufwendungen das Jahresergebnis.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 238 auf TEUR 16.994.

Auf der Aktivseite steht dem ergebnisbedingten Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags (TEUR 593) ein abschreibungsbedingter Rückgang des Firmenwertes und ein niedriger Lagebestand gegenüber.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht erhöht.

Die liquiden Mittel stiegen um TEUR 555, was auf den besseren Geschäftsverlauf zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite sind insbesondere die Steuerrückstellungen zurückgegangen. Diese wurden vorwiegend aufgrund der in 2021 und 2022 durchgeführten Betriebsprüfung der Wirtschaftsjahre 2014-2018 gebildet. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen resultiert aus dem Anstieg der Umsatzerlöse.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zufrieden. Für das Jahr 2024 rechnen wir jedoch mit einem weiteren Anstieg des Umsatzes in Richtung des Niveaus von 2019.

Der Personalkosteneffekt durch die Schließung des Ersatzteillagers wird im Jahr 2024 spürbar sein.

Daher gehen wir von einer weiteren Verbesserung der Ertragslage im Jahr 2024 aus und streben ein positives Jahresergebnis an.

Die Gründe hierfür liegen zum einen in der Einleitung von Marketingmaßnahmen und zum anderen durch die erfolgreichen Teilnahmen an Ausschreibungen mit hohem Umsatzvolumen und eine stärkere Fokussierung auf die Key Accounts.

D. Risikobericht

Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand des Unternehmens gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Die Risikofelder werden 1x-jährlich von der kaufmännischen Leitung und der Geschäftsführung analysiert und bewertet. Es wird geprüft, ob sich Risiken erhöht haben und, ob bestandsgefährdende Risiken bestehen.

Nach unseren Erkenntnissen haben sich keine bestandsgefährdenden Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der EVOCA Germany GmbH ergeben.

Folgende Risikofelder wurden definiert:

Liquiditätsrisiken:

Durch angemessene Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit war eine ausreichende Liquidität stets gegeben. Risiken sind durch den Einbezug in bzw. Absicherung durch den Konzern als gering einzustufen.

Beschaffungsrisiken:

Den Risiken einer nicht ausreichenden Verfügbarkeit von Produkten begegnen wir durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft. Die Abstimmung mit anderen Gesellschaften der EVOCA Group sichert die Lieferbereitschaft zusätzlich ab. Lieferengpässe einzelner Maschinentypen können auf Grund der angespannten Lieferketten bei einigen Komponenten nicht ausgeschlossen werden.

Absatzrisiken:

Die Nachfrage-, Angebots- und Wettbewerbssituation wird kontinuierlich überwacht. Unsere Außendienstmitarbeiter berichten regelmäßig über die Entwicklung im Verkaufsgebiet. Durch unser breites Angebot an verschiedenen Marken kann das Risiko von Absatzeinbrüchen gesenkt werden.

Qualitätsrisiken:

Durch die Prüfung der aus Italien gelieferten Automaten durch unsere Werkstattmitarbeiter bevor die Geräte zu den Kunden geliefert werden, wird dieses Risiko begrenzt.

Betriebsrisiken:

Risiken aus Betriebsunterbrechungen und Störfällen werden durch vorbeugende Wartung und - soweit wirtschaftlich vertretbar - durch entsprechenden Versicherungsschutz begrenzt.

Forderungsausfallrisiken:

Zur Forderungsüberwachung sind regelmäßige Kontrollen eingerichtet. So werden auffällige Forderungen sofort erkannt, Überschreitungen angezeigt und kurzfristig die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Rechtliche Risiken:

Nennenswerte rechtliche Risiken bestehen derzeit nicht.

IT-Risiken:

Die Sicherheit unseres EDV-Systems und des Datenbestandes ist durch betriebsinterne Maßnahmen und entsprechende Dienstleistungs- und Wartungsverträge gewährleistet.

Gesamtrisiko:

Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale, welche die Existenz der Gesellschaft in Frage stellen könnten, sind derzeit unter Berücksichtigung der finanziellen Unterstützung im Rahmen der konzerninternen Darlehensvergabe durch die Muttergesellschaft nicht erkennbar.

Ziel der Geschäftsführung ist es, Risiken nur im überschaubaren Rahmen und adäquat zu den in Aussicht stehenden Geschäftschancen einzugehen.

E. Chancenbericht

Durch Markteinführung der neuen Maschine W100 für den Wittenborg Brand im 4. Quartal 2024 sehen wir Wachstumspotentiale auf den fokussierten Office Coffee Solutions-Markt.

Die Schließung von Kooperationsverträgen für den Exklusivvertrieb von Maschinen aus dem Gaggia Milano Brand mit regionalen deutschen Vertriebspartnern soll weiter forciert werden. Aktuell gibt es 29 solcher Partner. Es ist geplant die Zahl im Laufe diesen Jahres auf mindestens 35 zu steigern. Durch diese Vorgehensweise erhoffen wir uns eine steigende Etablierung dieses Brands in Deutschland und eine Ausschöpfung von Umsatzpotentialen durch Verdrängung.

Generell biete sich der EVOCA Germany GmbH immer Chancen bei Ausschreibungen für Großprojekte von Kunden den Zuschlag zu erhalten und größere Mengen an Maschinen mit einem Projekt abzusetzen. So konnte bereits in diesem Jahr eine Ausschreibung mit einem Umsatzvolumen von > 1 Mio. EUR bei einem Kunden für den Austausch von Altgeräten gewonnen werden.

Durch die bestehende Vertriebskooperation Ersatzteilvertrieb mit der REPA Deutschland GmbH haben wir die Chance Umsätze zu steigern, weil es derzeit einen großen Trend Richtung Refurbishment und 2nd Life der Maschinen gibt.

Ferner besteht die Chance die aktuell fehlende Lieferfähigkeit der Wettbewerber im Vendingbereich auszunutzen.

Derzeit wird geprüft welche zusätzlichen Leistungen wir unseren Kunden im Bereich Customization anbieten können.

In unseren E-Commerce-Shop gibt es seit Mitte 2024 die Möglichkeit für unsere Kunden Zubehörteile zu bestellen. Hierdurch erhoffen wir uns ebenfalls Umsatzsteigerungen.

F. Prognosebericht

In der Vending und HoReCa Branche ist generell eine gesteigerte Investitionsbereitschaft zum Vorjahr zu beobachten, wenn gleich das Niveau vor der Pandemie noch nicht erreicht ist. Wir gehen davon aus, den Umsatz des Vorjahres zu übertreffen. Außerdem versprechen wir uns Umsatzsteigerungen durch die Markteinführung der neuen Wittenborgmaschine W100, die dazu beitragen sollen das für dieses Jahr gesteckte Budgetziel zu erreichen.

Insgesamt rechnen wir für 2024 mit einem Umsatz von TEUR 22.700 und gehen davon aus wieder ein leicht positives Jahresergebnis zu erwirtschaften. Der Verlauf der ersten acht Monate des laufenden Geschäftsjahres bestätigt diese Erwartungen.

 

Rastatt, den 8. Oktober 2024

EVOCA Germany GmbH

Frank Rückl, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.493,34 333
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.973.189,00 2.631
2.274.682,34 2.964
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.836,86 6
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.425,76 75
85.262,62 81
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.009.970,73 2.010
4.369.915,69 5.055
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 993.109,79 1.559
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.833.058,97 3.398
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
davon gegen Gesellschafterin: EUR 622.074,13 (Vj.: TEUR 561) 752.770,60 911
3. Sonstige Vermögensgegenstände 629.934,94 592
5.215.764,51 4.901
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.179.139,66 624
7.388.013,96 7.084
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.925,55 10
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.200.165,04 4.607
16.994.020,24 16.756

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Kapitalrücklage 29.474.124,67 29.474
III. Verlustvortrag -34.107.427,92 -33.012
IV. Jahresfehlbetrag -592.861,79 -1.095
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.200.165,04 4.607
0,00 0
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 187.414,00 199
2. Steuerrückstellungen 102.608,86 421
3. Sonstige Rückstellungen 1.198.870,65 810
1.488.893,51 1.430
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 323.139,49 297
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon gegenüber Gesellschafterin: EUR 14.312.144,19 (Vj.: TEUR 14.029) 14.328.813,37 14.055
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern: EUR 272.553,44 (Vj.: TEUR 197)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.587,61 (Vj.: TEUR 4) 284.707,49 213
14.936.660,35 14.565
D. Passive latente Steuern 568.466,38 761
16.994.020,24 16.756

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 21.469.319,20 18.272
2. Sonstige betriebliche Erträge 21.003,50 18
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.796.271,49 13.179
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 137.899,79 150
15.934.171,28 13.329
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.341.312,96 2.231
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung: EUR 13.001,50 (Vj.: TEUR 11) 405.158,78 374
2.746.471,74 2.605
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 706.768,00 714
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon sonstige Steuern: EUR 2.560,00 (Vj.: TEUR 2) 2.037.476,24 1.849
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen: EUR 770.730,44 (Vj.: TEUR 630) 850.874,44 753
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon latente Steuern: EUR -192.577,21 (Vj.: TEUR -193) -192.577,21 135
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag -592.861,79 -1.095

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der EVOCA Germany GmbH, Rastatt, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Registernummer HRB 522046, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichend vom Vorjahr wird ab dem Geschäftsjahr 2023 die größenabhängige Erleichterung des § 276 S. 1 HGB, in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten nach § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammenfassen, zu einer besseren Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht mehr angewandt. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen des § 288 HGB teilweise in Anspruch.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen und richten sich nach einer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Einschätzung der Nutzungsdauer beruht auf dem Verwendungszeitraum des branchenspezifischen Know-hows, der durchschnittlichen Dauer von Lieferantenbeziehungen und durchschnittlichen Mitarbeiterfluktuationsraten.

Die Zugänge der Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten eingestellt und einheitlich über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Sofern der Grund für die Abschreibung weggefallen ist, erfolgt eine Zuschreibung.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Auf nicht mehr voll verwertbare Bestände wurden Bewertungsabschläge unter Berücksichtigung der Umschlagshäufigkeit der Bestände in ausreichender Höhe vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigung (Einzelwertberichtigung), das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen, die in künftigen Zeiträumen Aufwand darstellen, zeitanteilig abgegrenzt.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Berechnungen basieren auf folgenden Rechnungsgrundlagen:

in % (p. a.) 2023 Vorjahr
Gehaltstrend 0,00 0,00
Rententrend 1,70 1,70
Zinssatz 1,82 1,78

Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre (1,74%, Vj.: 1,44%) beträgt TEUR 1 (Vj.: TEUR 4), der grundsätzlich einer Ausschüttungssperre unterliegt. Die Auswirkungen aus Änderungen des Rechnungszinssatzes werden im Personalaufwand ausgewiesen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Auf eine Abzinsung langfristiger Rückstellungen wird wegen Geringfügigkeit verzichtet.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Abweichende steuerrechtliche Wertansätze im Wesentlichen bei Geschäfts- oder Firmenwerten und bei Pensionsrückstellungen führen - nach Verrechnung - insgesamt zu passiven latenten Steuern, die entsprechend § 274 Abs. 1 HGB in der Bilanz angesetzt werden. Der Steuersatz beträgt 29,5 %.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bzw. nach Maßgabe des § 256a HGB bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Währungsumrechnung bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht.

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften berücksichtigt, die in den Konzernabschluss der EVOCA S.p.A./Italien, einbezogen werden.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Angaben zu den Bilanzposten

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

2. Anteile an verbundenen Unternehmen

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden folgende Anteile ausgewiesen:

EK in TEUR Jahresergebnis 2023
Name Sitz Anteilsbesitz 31.12.2023 in TEUR
EVOCA Poland Sp. z o.o. Warschau/Polen 100 % 10.370 842
EVOCA Austria GmbH Wien/Österreich 100 % 1.427 75
Limited Liability Company "EVOCA RUS" Moskau/Russland 20 % 343 -220

Verwendete Umrechnungskurse: EUR/PLN: 4.3395 bzw. EUR/RUB: 98.670

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferungen und Leistungen.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital ist mit dem Nennwert in Höhe von EUR 26.000,00 (Vj.: EUR 26.000,00) angesetzt.

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet und weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 5.200 aus. Eine mögliche insolvenzrechtliche Überschuldung wird durch eine Rangrücktrittserklärung des Mutterunternehmens für ein ausgereichtes Darlehen in Höhe von Mio. EUR 7,4 verhindert. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Es wird davon ausgegangen, dass das Eigenkapital der Gesellschaft in den kommenden Geschäftsjahren wieder aufgefüllt werden kann. Der Jahresabschluss wurde daher trotz des bestehenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags auf der Grundlage einer positiven Fortbestehens- und Fortführungsprognose gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni in Höhe von TEUR 521 (Vj.: TEUR 326), Personalrückstellung in Höhe von TEUR 280 (Vj.: TEUR 338) und Garantierückstellungen in Höhe von TEUR 80 (Vj.: TEUR 80) sowie Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 86 (Vj.: TEUR 70).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - neben dem Gesellschafter-Darlehen von TEUR 7.369 (Vj.: TEUR 7.369) - Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus kurzfristiger Finanzdisposition in Höhe von TEUR 4.338 (Vj.: TEUR 3.851), mit TEUR 2.253 (Vj.: TEUR 2.528) solche aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen mit TEUR 369 (Vj.: TEUR 307) sonstige Verbindlichkeiten.

Mit Ausnahme des Gesellschafter-Darlehens (Laufzeit bis November 2026) in Höhe von unverändert TEUR 7.369, welches nur nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger aus einem etwaigen frei verfügbaren künftigen Jahresüberschuss, Liquiditätsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft übersteigenden freien Vermögen rückzahlbar ist, haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

II. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge enthalten - wie im Vorjahr - keine nennenswerten periodenfremden Bestandteile.

Erträge und Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung sind unwesentlich, da nahezu alle Transaktionen in EUR erfolgen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Vorjahres betrafen mit TEUR 254 periodenfremde Steueraufwendungen.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe TEUR 804 v.a. für Mietaufwendungen sowie Leasing von Pkws. Die Restlaufzeiten zum Bilanzstichtag betragen zwischen ein und fünf Jahren. Die Miet- und Leasingverträge wurden zur Reduzierung der Kapitalbindung und Schonung der Liquidität abgeschlossen. Nennenswerte Chancen und/oder Risiken bestehen hieraus nicht.

Es bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind.

Es wurden keine nicht zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt.

2. Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren 33 Angestellte (Vj.: 37) beschäftigt.

3. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bis zum 18. Juli 2024 Herr Oliver Garn, Sulz am Neckar, bestellt.

Ab 23. Juli 2023 ist als neuer Geschäftsführer Herr Frank Rückl, Tübingen, bestellt.

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft selbst ist nach § 290 i.V.m. § 293 HGB nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen aufstellt, ist die EVOCA S.p.A./Italien. Der Konzernabschluss ist bei der EVOCA S.p.A. erhältlich.

5. Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Rastatt, den 8. Oktober 2024

EVOCA Germany GmbH

Frank Rückl, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 465.428,29 0,00 0,00 465.428,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.925.266,04 0,00 0,00 14.925.266,04
15.390.694,33 0,00 0,00 15.390.694,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 204.626,94 0,00 0,00 204.626,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.534,48 22.015,49 0,00 301.549,97
484.161,42 22.015,49 0,00 506.176,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.009.970,73 0,00 0,00 2.009.970,73
17.884.826,48 22.015,49 0,00 17.906.841,97
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.934,95 31.000,00 0,00 163.934,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.294.347,04 657.730,00 0,00 12.952.077,04
12.427.281,99 688.730,00 0,00 13.116.011,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 198.650,08 1.140,00 0,00 199.790,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.226,21 16.898,00 0,00 221.124,21
402.876,29 18.038,00 0,00 420.914,29
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
12.830.158,28 706.768,00 0,00 13.536.926,28
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.493,34 332.493,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.973.189,00 2.630.919,00
2.274.682,34 2.963.412,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.836,86 5.976,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.425,76 75.308,27
85.262,62 81.285,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.009.970,73 2.009.970,73
4.369.915,69 5.054.668,20

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EVOCA Germany GmbH, Rastatt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EVOCA Germany GmbH, Rastatt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVOCA Germany GmbH, Rastatt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 8. Oktober 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer

Andreas Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer

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