Manntech Fassadenbefahrsysteme GmbHLiquidiert

Mannesmannstraße 5, 82291 Mammendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 127884
Eingetragen
18.10.1999
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Entwicklung, Planung, Herstellung und Vertrieb von Fassadenbefahranlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Antony Harvey Combe
seit 3.9.2015
Geschäftsführer
Stephen Scanlon
seit 3.9.2015
Geschäftsführer
Helga Eberl
seit 5.9.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manntech Fassadenbefahrsysteme GmbH

Mammendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   9.221, --   6
II. Sachanlagen        
I. Grundstücke und Bauten 3.428.689,09     3.566
2. Technische Anlagen und Maschinen 70.535, --     89
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.061, -- 3.943.285,09   498
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 719.421, --     694
2. Beteiligungen 29.796,03 749.217,03 4.701.723,12 30
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
I. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.518.477,06     2.605
2. Unfertige Erzeugnisse 7.662.629,23     4.774
3. Erhaltene Anzahlungen . /. 5.437.486,24     ./. 3.715
4. Geleistete Anzahlungen 3.427.16 4.747.047,21   16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.256.881,58     1.870
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € -,-- (i.Vj. T€ 2)        
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.689.578,27     2.041
3. Sonstige Vermögensgegenstände 267.687,96 5.214.147,81   288
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   3.494.549,28 13.455.744,30 4.377
C. Rechnungsabgrenzungsposten     79.695,58 66
      18.237.163,-- 17.205

PASSIVA

       
        Vorjahr
    T€
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   1.000.000, --   1.000
II. Kapitalrücklage   2.259.000, --   2.259
III. Gewinnvortrag   4.769.356,42   4.368
IV. Jahresüberschuss   1.379.194,14 9.407.550,56 401
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen   2.584.001,61   2.374
2. Steuerrückstellungen   277.085,48   20
3. Sonstige Rückstellungen   2.016.603,82 4.877.690,91 1.752
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   934.522,61   1.216
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 187.022,49 (i.Vj. T£ 282)        
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   1.863.716,92   2.826
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.863.716,92 (i.Vj T€ 2.826)        
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.051.509,36   760
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.051.509,36 (i.Vj. Te 760)        
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   9.782, --   -
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 9.782,-- (i.Vj. T€ -)        
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   10.438,09   27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 10.438,09 (i.Vj. T€ 27)        
6. Sonstige Verbindlichkeiten   80.167,55 3.950.136,53 200
davon aus Steuern: € 58.321,75 (i.Vj. T€ 178)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.708,43 (i.Vj. T€ 2)        
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 80.167,55 (i.Vj. T€ 200)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten     1.785, -- 2
      18.237.163, -- 17.205

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse   20.613.995,63 17.527
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen   2.888.424,60 245
3. Sonstige betriebliche Erträge   175.439, -- 665
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 9.374.876,55   8.047
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.399.250,12 12.774.126,67 1.737
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.019.387,12   4.742
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.029.884,76 6.049.271,88 876
davon für Altersversorgung: € 203.048,62 (i.Vj. T€ 60)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   320.116,91 346
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.374.260, -- 1.883
davon aus Währungsumrechnung: € 79.423,57 (i.Vj. T€ 24)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   101.089,68 58
davon aus verbundenen Unternehmen: € 97.613,15 (i.Vj. T€ 52)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   240.833,22 241
davon aus Aufzinsung: € 142.936,32 (i.Vj. T€ 150)      
10. Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.020.340,23 623
11. Außerordentliche Aufwendungen   44.035, -- 44
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   586.719,28 166
13. Sonstige Steuern   10.391,81 12
14. Jahresüberschuss   1.379.194,14 401

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Gliederung

Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2015 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 HGB i.V.m. § 42 GmbHG.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige (lineare) Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegüter angesetzt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 150,-- werden als Aufwand erfasst und Investitionen mit Anschaffungskosten über € 150,-- bis € 1.000,-- in einen Sammelposten eingestellt, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert nötig waren.

Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungsverträgen (T€ 342) sowie an Pensionsberechtigte verpfändete Bankguthaben (T€ 80) wurden mit den korrespondierenden Verpflichtungen (T€ 526) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die Bewertung der nicht abgerechneten Projekte erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten. Auf die so ermittelten Herstellungskosten wurden anteilige Gemeinkosten zugeschlagen. Verwaltungskosten wurden nicht aktiviert. Vom Ausweis werden je Auftrag die erhaltenen Anzahlungen - gekürzt um die Umsatzsteuer - bis maximal in Höhe der aktivierten Herstellungskosten offen abgesetzt.

Bei den übrigen Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Wertminderungen wurden einzeln bzw. pauschal abgerechnet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Ausfälle bereits abgesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % (Inland) und 4,5 % (Ausland).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 43 (i.Vj. T€ 43) wertberichtigt. Des Weiteren besteht ein Forderungserlass mit Besserungsschein (T€ 201).

Die übrigen Vermögensposten sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Verwendung des Teilwertverfahrens bzw. der Projected-Unit-Credit-Methode und Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2005 G bewertet. Der Ermittlung liegt ein Zinssatz von 3,89 % bzw. 4,0 % (i.Vj. 4,53 % bzw. 4,62 %) bzw. für Deferred Compensation 2,92 % (i.Vj. 3,78 %) sowie ein Rententrend zwischen 1,0 % und 2,0 % p.a. zugrunde.

Die Gesellschaft hat das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in Anspruch genommen und ein Fünfzehntel des Unterschiedsbetrags aus der Anpassung der Pensionsverpflichtungen (T€ 44) zum 01. Januar 2010 in 2015 unter dem Posten "Außerordentliche Aufwendungen" erfasst. Für die folgenden Jahre sind den Pensionsverpflichtungen noch T€ 352 aus dem Unterschiedsbetrag zuzuführen.

Die Wertansätze bei den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bemessen.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Sie wurden auf Vollkosten-basis berechnet. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden die erwarteten künftigen Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt. Unverzinsliche, längerfristige Rückstellungen wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet. Der Ermittlung liegt ein Zinssatz von 4,0 % zugrunde.

Die Verbindlichkeiten sind gleichfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Für auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden gemäß § 256a Satz 2 HGB die §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen ermittelt. Letztere sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung des Steuersatzes erfolgt auf Basis des im Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede voraussichtlich gültigen Steuersatzes. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Steuerlatenz angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wie im Berichtsjahr - wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel am Ende des Anhangs ersichtlich. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechen der Position "Zugänge" bei der Darstellung der Abschreibungen im Anlagespiegel.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 835 Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Ein Teilbetrag in Höhe von T€ 1.000 aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen erfassten Beträge haben Vermögenscharakter.

Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2015 € 1.000.000.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal (T€ 972) sowie nachlaufende Kosten für bereits abgerechnete Projekte (T€ 78), vertragliche Instandhaltungsverpflichtungen (T€ 142), Gewährleistung (T€ 142), Rechts-/Beratungs-/Jahresabschlusskosten (T€ 113), Reklamationen (T€ 310), drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften (T€ 54) und Kosten für ausstehende Rechnungen bzw. Abrechnungen (T€ 176).

5. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten werden im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Stand 31.12.2015 davon Restlaufzeit davon gesichert
unter 1 Jahr über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 934.522,61 187.022,49 356.823,05 934.522,61
  (i.Vj. T€ 1.216) (i.Vj. T€ 282) (i.Vj. T€ 460) (i.Vj. T€ 1.216)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.863.716,92 1.863.716,92 -, -- -, --
  (i.Vj. T€ 2.826) (i.Vj. T€ 2.826) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.051.509,36 1.051.509,36 -, -- -, --
  (i.Vj. T€ 760) (i.Vj. T€ 760) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.782, -- 9.782, -- -, -- -, --
  (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.438,09 10.438,09 -, -- -, --
  (i.Vj. T€ 27) (i.Vj. T€ 27) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 80.167,55 80.167,55 -, -- -, --
  (i.Vj. T€ 200) (i.Vj. T€ 200) (i.Vj. T€ -) (i.Vj. T€ -)
  3.950.136,53 3.202.636,41 356.823,05 934.522,61
  (i.Vj. T€ 5.029) (i.Vj. T€ 4.095) (i.Vj. T€ 460) (i.Vj. T€ 1.216)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus zum 31. Dezember 2015 abgeschlossenen Miet- und Leasingverhältnissen fallen im Geschäftsjahr 2016 voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von T€ 117 (netto) an.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Unter den Umsatzerlösen werden die abgerechneten Projektleistungen sowie die Leistungen aus Wartungen und dem Verkauf von Ersatzteilen ausgewiesen.

31.12.2014 31.12.2015
Inland 5.440.289,74 5.488.553,59
Ausland 12.121.518,88 15.158.793,57
Skonti ./. 34.920,91 ./. 33.351,53
  17.526.887,71 20.613.995,63

2. Bestandsveränderung

Die Bestandsveränderung betrifft nicht abgerechnete Projekte.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten als wesentliche Posten Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend:

Allgemeine Verwaltungskosten

Versicherungen, Beiträge und Gebühren

Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten

Vertriebsaufwendungen

Instandhaltungskosten

5. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen (T€ 44) betreffen ein Fünfzehntel des Unterschiedsbetrages aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung zum 01. Januar 2010 gemäß HGB i.d.F. des BilMoG.

6. Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betreffen Grund- und Kfz-Steuern.

IV. Sonstige Angaben

1. Anteilsbesitz

Name Sitz/Land Beteiligungshöhe Eigenkapital Jahresergebnis 2015
% T€ T€
MANNTECH North America Inc. New York (USA) 100 697 155
MANNTECH Middle East LLC Dubai (VAE) 50 1) 2) 16 20
MANNTECH Building Maintenance Systems Pty. Ltd. Sydney (Australia) 100 2) 2 ./. 1
Mannacelle Industries S.A.S. La Plaine Saint Denis (Frankreich) 90 466 ./. 37
MANNTECH Service GmbH Mammendorf 100 24 ./. 1

1) Wirtschaftliches Eigentum

2) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014; Umrechnung mit Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2015

2. Haftungsverhältnisse, derivative Finanzinstrumente

Für Vertragserfüllungen und Gewährleistungen bestehen folgende Haftungsverhältnisse/ derivative Finanzinstrumente:

31.12.2014 31.12.2015
T€ T€
Bankbürgschaften 2.923 2.645
Devisentermingeschäfte 6.826 7.206

Die Bankbürgschaften betreffen mit T€ 169 Bürgschaften zugunsten verbundener Unternehmen. Die Devisentermingeschäfte werden als derivative Finanzinstrumente zur Steuerung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit dem Lieferverkehr mit ausländischen Kunden eingesetzt (Micro-Hedges). Der beizulegende Zeitwert in Höhe von 7. T€ 536 setzt sich aus positiven beizulegenden Zeitwerten von T€ 1 und negativen beizulegenden Zeitwerten von T€ 537 zusammen. Die Termingeschäfte dienen der Absicherung bestehender bzw. künftig entstehender Kundenforderungen und werden mit dem Grundgeschäft grundsätzlich zu Bewertungseinheiten zusammengefasst.

3. Geschäftsführer

Als Geschäftsführer waren bestellt:

Herr Erich Dinkler, Dipl.-Ingenieur,

Herr Oliver Neumann, Dipl.-Ing. (FH) (ab 16. Dezember 2015),

Herr Stephen Scanlon, CFO (ab 25. August 2015) und

Herr Antony Harvey Combe, CEO (ab 25. August 2015).

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft stets einzeln.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für (ehemalige) Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 223. Außerdem waren in 2015 insgesamt T€ 28 an ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung zu leisten.

4. Mitarbeiter

2014 2015
Angestellte 48 49
Gewerbliche 38 36
Aushilfen 20 21
  106 106

5. Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist 100 %ige Tochter der MANNTECH Group B.V., Zevenbergen/ Niederlande.

Mutterunternehmen i.S.d. § 285 Nr. 14 HGB ist die Facade Access Investment Holdings Pty Ltd., Melbourne/Australien, i.S.d. § 285 Nr. 14 a HGB Facade Access Holdings S.L.U., Madrid/Spanien.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2015 von T€ 1.379 auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 349.312,34 8.087,38 673,76 356.725,96
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 5.234.710,21 1.526,52 -, -- 5.236.236,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 122.631,40 -, -- -, -- 122.631,40
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.758.014,69 110.976,53 65.488,66 1.803.502,56
  7.115.356,30 112.503,05 65.488,66 7.162.370,69
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 768.308,14 25.000, -- -- 793.308,14
2. Beteiligungen 29.796,03 -, -- - -- 29.796,03
  798.104,17 25.000,--   823.104,17
  8.262.772,81 145.590,43 66.162,42 8.342.200,82
Abschreibungen
Stand 01.01.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 343.797,34 4.381,38 673,76 347.504,96
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.668.550,64 138.997, -- -, - 1.807.547,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.499,40 18.597, -- -, -- 52.096,40
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.260.237,69 158.141,53 58.937,66 1.359.441,56
  2.962.287,73 315.735,53 58.937,66 3.219.085,60
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 73.887,14 -, -- -, -- 73.887,14
2. Beteiligungen -, -- -, --   -, --
  73.887,14 -, -- -, -- 73.887,14
  3.379.972,21 320.116,91 59.611,42 3.640.477,70
Buchwerte
Stand 31.12.2014 Stand 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 5.515, -- 9.221, --
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.566.159,57 3.428.689,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.132, -- 70.535, --
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.777, -- 444.061, --
  4.153.068,57 3.943.285,09
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 694.421, -- 719.421, --
2. Beteiligungen 29.796,03 29.796,03
  724.217,03 749.217,03
  4.882.800,60 4.701.723,12

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Märkte und Rahmenbedingungen

Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2015 erreichte die Weltwirtschaft mit 3,1 Prozent ein um 0,3 Prozentpunkte geringeres Wachstum als im Vorjahr. Der leichte Rückgang erklärt sich durch eine weitere Verlangsamung in den Schwellenländern und eine konstante Wachstumsrate in den entwickelten Volkswirtschaften. Gründe hierfür waren vor allem die sinkenden Rohstoffpreise, die Verlangsamung des Wachstums der chinesischen Wirtschaft, die Abwertung der Währungen in einigen Schwellenländern und die zunehmende Volatilität an den Finanzmärkten.

Für 2016 erwartet der IWF mit 3,1 Prozent ein globales Wachstum auf Vorjahresniveau, wobei ein moderater Rückgang des Wachstums in den entwickelten Volkswirtschaften erwartet wird, dem ein entsprechender Anstieg in den Schwellen- und Entwicklungsländern gegenübersteht.

Entwicklung der Regionen

Mit ihrem positiven Wachstum standen die USA 2015 in der Spitzengruppe der entwickelten Volkswirtschaften. Die weiterhin stützende Geldpolitik der Regierung und die günstigen Finanzierungsbedingungen führten zu einem Wachstum von 2,4 Prozent für das Jahr 2015. Für die USA werden für 2016 ein Wachstum von 2,2 Prozent erwartet.

Der Euroraum hatte 2015 eine moderate Erholung. Die Wachstumsrate lag bei 1,7 Prozent. Ein Grund für die Aufrechterhaltung des Wachstums war u.a. die Abwertung des Euros. Für das Jahr 2016 wird ein leichter Zuwachs von 1,6 Prozent erwartet.

Für Deutschland als größte europäische Volkswirtschaft wird im Jahr 2016 ein Wachstum von 1,6 Prozent prognostiziert.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern Asiens lag das Wachstum 2015 bei 6,6 Prozent laut IWF. Für das Jahr 2016 rechnen die Experten des IWF mit 6,4 Prozent. Damit weist die Region die stärkste Wachstumsrate der Weltwirtschaft auf, trotz leichtem Rückgang.

Für Australien wird für 2016 ein in etwa gleiches Wachstum von 2,5 Prozent wie im Vorjahr erwartet.

Im Nahen Osten rechnen die Experten für 2016 mit einer Belebung der Wirtschaft.

2. Branchenentwicklung

Die für unser Unternehmen maßgeblichen Märkte der Bauindustrie entwickelten sich in 2015 unterschiedlich.

Der Markt für den gewerblichen Hochbau in Deutschland war mit 3,7 Prozent rückläufig. Für 2016 wird mit einer Steigerung von 2,0 Prozent gerechnet.

Der gewerbliche Hochbau in den USA entwickelten sich mit 12,5 Prozent sehr gut. Für 2016 wird eine Steigerung von 4,8 Prozent prognostiziert, besonders hervorzuheben sind hier die Teilbereiche Bürogebäude, Industrie- und Gewerbeimmobilien.

Der Markt für den gewerblichen Hochbau in Australien ist im Jahr 2015 um 2,1 Prozent zurückgegangen. Dieser Rückgang soll sich im Jahr 2016 auf 0,3 Prozent verringern.

Nachdem sich das Wachstum im gesamten Nahen Osten aufgrund der niedrigen Ölpreise verlangsamte, insbesondere in Saudi Arabien / Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten, investieren diese Länder zunehmend weiter in Infrastruktur, Büro- und Wohnungsbau.

Auch im asiatischen Raum besteht weiterhin ein großer Bedarf an Infrastrukturinvestitionen.

3. Unternehmenssituation

3.1 Strategie

Seit Mai 2015 operieren wir als eigenständige Konzerneinheit der Facade Access Investment Holdings Pty Ltd., der auch die CoxGomyl-Gruppe angehört.

Unsere langfristige Unternehmensstrategie hat zum Ziel, unsere Marktposition hinsichtlich

 

von Neuanlagen (Neuinstallationen) mit After Sales Service

auf dem Weltmarkt konsequent zu verbessern. Ausbau und Stabilisierung der vorhandenen Märkte sowie Expansion in neue Märkte wird für Manntech auch in 2016 die Zielrichtung sein. Insbesondere Bau-Projekte mit hohem Qualitäts-Anspruch sollen weiterhin die stabile Basis für unser Unternehmen bilden.

Durch unser globales Netzwerk von Tochtergesellschaften und Vertretungen sind wir auf allen wichtigen internationalen Märkten präsent. Hierzu gehören vor allem Ost-und West-Europa, Asien, die Golfstaaten, USA und Australien.

Mit einer breiten Angebotspalette, technisch anspruchsvollen Aufträgen, weltweit zufriedenen Kunden und einem ausgezeichneten Ruf war Manntech auch im Geschäftsjahr 2015 wiederum sehr erfolgreich. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, langlebigen und komplexen Befahranlagen war in 2015 auf unseren Stammmärkten ungewöhnlich hoch. Die gute Konjunktur aber auch der gute Name von Manntech führten zu dieser guten Auftrags- und Ergebnislage.

Manntech plant auch in 2016 einige Versuchsprojekte, um sich den ändernden Marktbedingungen in einigen Regionen anzupassen. Eine Erweiterung der Angebotspalette sowie eine verfeinerte Abstufung der Modelle ist dabei eines der Ziele, wobei auch "low cost" Märkte damit besser bedient werden sollen.

Unsere Strategie zielt nach wie vor darauf ab, die Nachhaltigkeit von Profitabilität und Effizienz unseres Konzerns zu erhalten, wo möglich sogar zu steigern, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen.

Die Manntech-Strategie umfasst folgende Kernpunkte:

Weitere Steigerung der Effizienz unserer gesamten Organisation unter Erhalt einer höchstmöglichen Flexibilität, Reduzierung der Kosten im Einkauf, in der Konstruktion, Entwicklung, Fertigung und Montage durch ein groß angelegtes Kostenreduzierungsprogramm

Stärkere Diversifizierung

Optimierung interner Abläufe, insbesondere durch bessere und schnellere DV-Datenbereitstellung (z.B. durch den Einsatz von Barcodescannern)

Weitere Verbesserung des Projektcontrollings sowie des Risikomanagements

Erhalt der Attraktivität als Arbeitgeber

Qualität und Zuverlässigkeit ist seit Jahrzehnten die Basis für unser Geschäft. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, den Kunden höchste Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu bieten, in allen Projektphasen und für alle Modelle unserer Fassaden-befahrsysteme.

Hoch qualifizierte, engagierte Mitarbeiter sorgen dabei dafür, dass wir diesem Anspruch gerecht werden und sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg.

3.2 Auftragsentwicklung und Ergebnis 2015

Manntech hat im Geschäftsjahr 2015 seine gesteckten Ziele erreicht.

Leistung und Ergebnis lagen über dem vorgegebenen Rahmen, unter Anderem auch wegen einem Großprojekt in Südkorea, das in 2015 mit hohem Ertrag abgewickelt werden konnte.

Auftragseingang, Auftragsbestand und Leistung liegen auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren.

Ergebnis: Die Manntech Fassadenbefahrsysteme GmbH hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem guten Ergebnis T€ 1.379 (Vorjahr T€ 401) abgeschlossen.

Leistung: Die Leistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) von Manntech erreichte im Geschäftsjahr 2015 mit € 23,5 Mio. einen um 32 % höheren Stand als im Vorjahr (€ 17,8 Mio.).

Auftragsbestand: Der Auftragsbestand im Anlagenbau (ohne After Sales Service) liegt mit € 29 Mio. (inkl. angearbeitete Aufträge) um fast 7 % höher als die Vorjahresmarke mit € 27,2 Mio.

3.3 Vermögenslage

Es zeigt sich folgendes Bild der Vermögenslage:

31.12.2014 31.12.2015
T€ T€
Langfristiges Vermögen 4.884 7.496
Kurz- und mittelfristiges Vermögen 12.321 10.741
Gesamtvermögen 17.205 18.237
Eigenmittel 8.028 9.407
Langfristige Schuldposten 3.386 3.390
Kurz- und mittelfristige Schuldposten 5.791 5.440
Gesamtkapital 17.205 18.237

MANNTECH Fassadenbefahrsysteme GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Eigenkapitalausstattung wiederum verbessern und verfügte zum Stichtag 31. Dezember 2015 über ein Eigenkapital in Höhe von rd. € 9,4 Mio. (Vorjahr € 8,0 Mio.), was einer EK-Quote von 52 Prozent (Vorjahr 47 Prozent) entspricht.

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr (€ 17,2 Mio.) auf € 18,2 Mio. an.

3.4 Finanzlage

Manntech's operative Geschäftstätigkeit mit den sich daraus ergebenden Mittelzuflüssen, ist in erster Linie die Quelle zur Unternehmensfinanzierung.

Wir verfügen bei unseren Hausbanken über fest zugesagte Kontokorrent-Kreditlinien, die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen waren.

Der Avalkreditbedarf ist durch fest zugesagte Avalkredite gesichert, die zum Bilanzstichtag nicht ausgeschöpft sind.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Zahlungsbereitschaft in unserem Unternehmen zu jeder Zeit gewährleistet. Sämtliche Verpflichtungen wurden termingerecht erfüllt. Die Gesellschaft verfügt über eine gute Liquiditätslage.

3.5 Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr mit € 17,5 Mio. erreichte Manntech in 2015 Umsatzerlöse von € 20,6 Mio.

Aufgrund des Auftragsbestandes werden sich die Umsatzerlöse auch 2016/2017 auf einem hohen Niveau bewegen.

Der Rohertrag liegt mit T€ 11.286 über dem Vorjahresniveau mit T€ 8.700. Unter Berücksichtigung der leicht über dem Vorjahresniveau liegenden Personal- sowie übrigen betrieblichen Aufwendungen errechnet sich das Betriebsergebnis mit T€ 2.066 (Vorjahr T€ 677). Die Ergebnisentwicklung ist mitgeprägt durch die Fertigstellung eines (margenstarken) Großprojektes in Südkorea.

3.6 Forschung & Entwicklung

Entwicklungen und insbesondere Weiterentwicklungen haben bei Manntech einen hohen Stellenwert, hiermit sichern wir laufend die Qualität unserer Geräte und den Mehrwert für unsere Kunden. Zunehmend wird aber die Aufgabe auch auf die Entwicklung und Herstellung sehr ökonomischer Befahranlagen ausgedehnt, da sich innerhalb vieler Märkte der Bedarf an Befahranlagen in einfache-, mittlere- und hochpreisige Anlagen aufteilt.

Zu vielen unserer komplexen Projekte gehören Forschungs- und Entwicklungsleistungen um die Befahranlagen zu optimieren und die hohen Ansprüche der Kunden zu erfüllen. So erarbeiten wir teilweise einzigartige oder maßgeschneiderte Lösungen für Sonderprojekte und differenzieren uns so von unserem Wettbewerb wie z.B. das in der Welt einzigartige Befahrsystem auf den 380/280 Meter hohen Gebäuden des Central Markets in Abu Dhabi bzw. auf dem Shanghai Tower in China, wo eine Be-fahranlage die Gebäudespitze in 600 m Höhe in dreidimensionaler Auffahrt hinauf klettert.

Viele ähnlichen Anlagen wurden seither weltweit verkauft, da sich Manntech im Bereich Schrägbefahrung einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat.

Unter anderem erwartet Manntech den schriftlichen Auftrag für das nächste, höchste Gebäude der Welt, das 1007 m hohe Kingdom Tower Gebäude in Jeddah, Saudi Arabien.

3.7 Mitarbeiter

Unsere hoch qualifizierten, kompetenten und langjährigen Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital und Potenzial für den nachhaltigen weltweiten Erfolg unseres Unternehmens.

Ohne das überdurchschnittliche Engagement, die Leistung und die hohe Qualifikation jedes einzelnen Mitarbeiters wäre es 2015 nicht gelungen, den Erfolg unseres Unternehmens, weiter zu verwirklichen.

Allen Mitarbeitern gilt darum der Dank der Unternehmensleitung.

Die Zahl der Mitarbeiter bei der Manntech Fassadenbefahrsysteme GmbH blieb im Jahr 2015 mit 106 Mitarbeiter gleich zum Vorjahr (106 Mitarbeiter). Belastungsspitzen wurden verstärkt durch Zeitarbeitskräfte abgedeckt. Für 2016 sind einige Neueinstellungen geplant.

Unser international guter Ruf unterstützt uns bei der Rekrutierung von Mitarbeitern mit entsprechend langfristiger Bindung an Manntech.

Selbstverständlich haben auch Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Wir definieren den Arbeitsschutz als eine wichtige Führungsaufgabe und unterstützen unsere Fachkraft in allen Belangen. Unser Experte erarbeitet Handlungskonzepte, führt Beratungen durch, informiert und schult unsere Mitarbeiter bei der Gefährdungsbeurteilung und der Arbeitsplatzgestaltung.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

Als eine Gesellschaft des Anlagenbaus unterliegt Manntech den spezifischen Risiken dieser Branche. Diese bestehen einerseits in den komplexen technischen und logistischen Problemen einer kundenspezifischen Einzelfertigung hinsichtlich z.B. der Kostenkalkulation, der Projektplanung und Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Installation vor Ort, sowie andererseits in den kaufmännischen Besonderheiten ausländischer Märkte bezüglich Vertragsgestaltung, Risikominimierung bei Zahlung und Lieferung sowie den jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Länderrisiken.

Finanz- und Liquiditätsrisiken

Manntech verfügt über solide Finanzstrukturen. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

Bankdarlehen werden derzeit nur in geringem Umfang in Anspruch genommen.

Durch einen soliden Bestand an liquiden Mitteln, freien Kredit- und Avallinien sowie eine fortlaufende Liquiditätsplanung, die permanent den aktuellen Änderungen angepasst wird, wird Liquiditätsengpässen vorgebeugt.

Unsere Finanzierungs- und Liquiditätssituation ist weiterhin sehr solide. Finanzierungs- bzw. Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Risikomanagement

Die ständige Verbesserung des Risikomanagements ist ein wesentliches strategisches Element von Manntech. Hierbei geht es in erster Linie um ein wesentlich detaillierteres Reporting zur besseren:

Auswahl der richtigen Märkte

Auswahl der richtigen Zielprojekte

Auswahl der richtigen Kunden

Auswahl der richtigen Partner

Auswahl der richtigen Vertrags- und Finanzstruktur

Das Reporting wird in Zusammenarbeit mit dem neuen Gesellschafter stetig fortentwickelt.

Projekt- und Vertragsrisiken

Alle wesentlichen Verträge unterziehen wir vor Abschluss einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung. Das Risiko von Preissteigerungen und Wechselkursrisiken wird, soweit möglich, bei den Kalkulationen berücksichtigt.

Manntech ist von keinem einzelnen Kunden oder Lieferanten abhängig. Das Ausfallrisiko wird durch eine Optimierung von Bonitätsprüfung und Kundenauswahl, durch die Absicherung von Zahlungsansprüchen durch Bürgschaften und durch Akkreditive reduziert. Derzeit wird an der weiteren Verbesserung des Forderungsmanagements und der Beschleunigung von Inkasso gearbeitet.

Unser zentrales Einkaufsmanagement stellt sicher, dass leistungsfähige Partner ausgewählt werden. Durch den engen Kontakt mit unseren Lieferanten und durch Marktbeobachtung können wir Veränderungen im Beschaffungsmarkt rechtzeitig erkennen und frühzeitig darauf reagieren.

Manntech wird sich in der Beschaffung von Fertigungs- und Zukaufteilen auch dank des neuen Geschäftsführers noch breiter und internationaler aufstellen.

Marktrisiken

Manntech ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der Bau-Entwicklung sowie den Wettbewerb auf den internationalen Märkten abhängig, in denen Manntech tätig ist. Daneben bestehen die branchenüblichen Risiken bei längerfristiger Auftragsfertigung.

Rohstoffpreise

Bei den Rohstoffpreisen gehen wir von weiterhin stabilen Preisen aus.

Personalrisiken

Insbesondere bei der Realisierung von Großprojekten ist der wirtschaftliche Erfolg davon abhängig, in wiefern es gelingt, erfahrene Fach- und Führungskräfte an das Unternehmen zu binden.

Die anhaltend gute Wirtschaftslage im Inland lässt den Arbeitsmarkt für gute Fachkräfte weiterhin schrumpfen. Aufgrund unseres guten Namens und einer marktgerechten Entlohnung ist es Manntech bislang stets gelungen, gute Fachkräfte in allen Bereichen zu rekrutieren.

Auf den anhaltend hohen Bestand an Pensionsverpflichtungen, resultierend aus der langen Konzernzugehörigkeit zu Mannesmann, wurde bereits im Vorjahr mit der Schließung des alten Pensionsfonds reagiert. Die Veränderung von Bewertungsparametern, wie beispielsweise der Abzinsungssatz oder die Lebenserwartung können trotz dessen zu einer Erhöhung der versicherungsmathematisch ermittelten Pensionsverpflichtungen führen.

Beteiligungsrisiken

Alle verbundenen Unternehmen der Manntech Fassadenbefahrsysteme GmbH unterliegen einem monatlichen Reporting mit laufendem Beteiligungscontrolling, um ein ganzheitliches Bild zur wirtschaftlichen Situation der verbundenen Unternehmen zu erhalten.

Unsere Tochtergesellschaft in Australien wird seit 2014 restrukturiert. Es wurden Maßnahmen zur Optimierung des Projektmanagements eingeleitet, die bereits im Geschäftsjahr 2015 erste Erfolge zeigten.

Prozessrisiken

Manntech ist generell bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, was bisher auch in dem Maße gelungen ist.

Derzeit gibt es ein Projekt mit Prozessrisiko in den USA, bei dem wir alles daran setzen werden, eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung zu erreichen.

Währungsrisiken

Das Wechselkursrisiko ist nur schwer einschätzbar. Währungsrisiken entstehen bei Manntech aus Forderungen, Verbindlichkeiten und flüssigen Mitteln in einer anderen als der funktionalen Währung. Zur Absicherung gegen wechselkursbedingte Schwankungen dieser Zahlungen bzw. Positionen werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Grundsätzlich sichert Manntech alle Währungsrisiken ab.

Gesamtrisiko

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Risiken festgestellt, die den Fortbestand unseres Unternehmens insgesamt gefährden könnten.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Zum 30. Juni 2016 wird das Wirtschaftsjahr der Manntech an das Wirtschaftsjahr der Konzernmutter (01. Juli bis 30. Juni) angeglichen. Vom 01. Januar 2016 bis einschließlich 30. Juni 2016 besteht ein Rumpfgeschäftsjahr.

6. Chancen und Prognose 2016

Für das Jahr 2016 wird mit einem Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 3,1 Prozent gerechnet. In den für Manntech wichtigen Zielregionen und relevanten Märkten liegen die prognostizierten Wachstumsraten deutlich über diesem Durchschnittswert.

Unsere Märkte bleiben anspruchsvoll. Nach derzeitigen Einschätzungen steht die Weltwirtschaft stabil auf einer positiven Entwicklung.

Unsere Planungen basieren auf den Einschätzungen zur konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft und dass es zu keiner Abschwächung der Weltwirtschaft und zu keiner Verschärfung der Finanz- und Schuldenkrise kommt, die das Geschäft von Manntech maßgeblich beeinflussen.

Trotz der zunehmenden stärkeren Wettbewerbs-Situation auf den Weltmärkten sehen wir für das Jahr 2016 Wachstumschancen. Manntech wird sich aufgrund der beschriebenen Situation und den getroffenen Maßnahmen auch weiterhin gegen die starke internationale Konkurrenz und den damit verbundenen Kostendruck auf den globalen Märkten behaupten.

Mit unserem Geschäftsmodell sind wir gerüstet, unsere Ziele zu erreichen. Durch unsere weltweite Präsenz in allen wichtigen Regionen ist Manntech unabhängiger von Schwankungen einzelner Märkte. Die strategische Positionierung von Manntech sehen wir als Schlüssel, um langfristige Ziele auch über konjunkturelle Schwächephasen hinaus zu erreichen.

Manntech wird im Jahr 2016 weiterhin intensiv daran arbeiten, die Strategie mit den damit verbundenen Initiativen konsequent umzusetzen und die angestrebten Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass sämtliche Bereiche ihre operativen Ergebnisse weiterhin verbessern und die Umsatzrentabilität steigt.

Der Auftragseingang (ohne After Sales Service) wird für das Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar 2016 - 30. Juni 2016 auf ca. 17,1 Mio. Euro geschätzt, der voraussichtliche Umsatz auf ca. 9,7 Mio. Euro, bei einem positiven Ergebnis.

Verbunden mit dem hohen Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 wurde für das Gesamtjahr 2016 und auch für 2017 eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Der gute Auftragsbestand gibt Manntech die notwendige Planungssicherheit. Wir gehen für das Jahr 2016/2017 von einem weiteren Anstieg der Leistung, des Auftragseingangs und des Auftragsbestands bei einem positiven Ergebnis aus.

 

Mammendorf, im Juli 2016

gez. Erich Dinkler

gez. Oliver Neumann

gez. Stephen Scanlon

gez. Antony Harvey Combe

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MANNTECH Fassadenbefahrsysteme GmbH, Mammendorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 16. August 2016

Dr. Zitzelsberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Siegfried Zitzelsberger, Wirtschaftsprüfer

Dr. Stephan Zitzelsberger, Wirtschaftsprüfer

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