Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 4412
Vorher
Fritz Himmermann Verwaltungsgesellschaft mbHChrist Schneidsätze GmbHJOPP GmbH
Eingetragen
30.10.1975
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Metallverarbeitung und der Maschinenbau, insbesondere durch Drehen, Pressen, Sintern und Montage

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Schuhmann
seit 28.7.2022
Prokura
Stefan Knaier
seit 28.7.2022
Prokura
Joachim Schmutz
seit 10.1.2020
Geschäftsführer
Martin Büchs
seit 22.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

JOPP GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JOPP Automotive GmbH

Bad Neustadt a.d. Saale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftsfeld

Die Jopp Automotive GmbH fertigt in den Produktbereichen Präzisionsdrehteile, Sinterteile sowie mechatronische Baugruppen Produkte und Systeme für die Automobilindustrie, für Landmaschinen und den Maschinenbau. Die Hauptkunden sind Hersteller von Kraftwagen sowie deren Zulieferer. Die Produkte von Jopp werden im Fahrwerk, in der Lenkung, im Antriebsstrang und im Innenraum von Kraftfahrzeugen verbaut. Daneben werden auch Industriekunden mit Teilen beliefert.

Die Jopp Automotive GmbH ist in die JOPP-Gruppe eingebunden, auf deren Geschäftsbericht wir für ergänzende Informationen verweisen. Die Jopp Automotive GmbH betreibt am Stammsitz in Bad Neustadt drei Werke, wobei der Entwicklungs-CAMPUS im Werk 2 nur noch eine untergeordnete Rolle für einen kleinen Teil der Verwaltung spielt. Die Fertigungsbereiche sind auf die Werke 1 und 3 verteilt.

Absatzmärkte

Das globale Wachstum laut IWF lag im Jahr 2023 bei 3,1% und damit deutlich hinter dem historischen Durchschnitt von 3,8%. Die Prognose der IWF geht auch in 2024 und 2025 von einer seitlichen Bewegung aus. Die Automobilproduktion in der für uns wichtigsten Region EMEA stieg zwar um 9,0%, der Zuwachs ist aber hauptsächlich auf leichte Nutzfahrzeuge zurückzuführen.

Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, war die Weltwirtschaft in 2023 immer noch von der Ukraine-Krise geprägt. Die Inflationsrate in der EU lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei 6,4% (2022: 9,2%).

Das Geschäftsumfeld in 2023 war schwächer als im Jahr zuvor. Gerade im letzten Quartal sind die Abrufe der Kunden stark zurückgegangen.

2. Lage des Geschäfts

Ertragslage

Der Umsatz sank von 61,9 Mio. EUR auf 58,1 Mio. EUR und war damit ca. 7% unter unserer Planung.
Der Personalaufwand ging leicht von 18,1 Mio. EUR auf 18,0 Mio. EUR zurück. Der Materialaufwand stieg von 28,4 Mio. EUR auf 29,1 Mio. EUR.

Die Abschreibungen sanken von 3,7 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR. Der sonstige betriebliche Aufwand sank deutlich um 4,0 Mio. EUR, im Wesentlichen aufgrund deutlich gesunkener Energiepreise.

Für das Gesamtjahr 2023 hat die Jopp Automotive GmbH einen Verlust von 1,5 Mio. EUR vor Steuern erzielt. Im Ergebnis sind Kostenbelastungen durch Materialpreiserhöhungen enthalten, welche wir nur zeitversetzt und teilweise nur anteilig an Kunden weitergeben konnten. Weiterhin haben die rückläufigen Abrufe der Kunden und die noch zu hohe Krankenquote das Ergebnis belastet.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank leicht von 35,8 Mio. EUR auf 33,4 Mio. EUR. Das Sachanlagevermögen sank von 11,2 Mio. EUR auf 8,3 Mio. EUR. Das Vorratsvermögen sank von 10,3 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR. Die Forderungen stiegen von 10,9 Mio. EUR auf 14,5 Mio. EUR.

Die Pensionsrückstellungen für die Betriebsrente sanken von 8,3 Mio. EUR auf 8,0 Mio. EUR.
Die Lieferantenverbindlichkeiten stiegen von 3,8 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken von 9,2 Mio. EUR auf 9,0 Mio. EUR. Die Bankverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag lagen mit 9,3 Mio. auf Vorjahresniveau.

Es bestehen finanzielle und belieferungsseitige Verflechtungen innerhalb der JOPP-Unternehmensgruppe, weshalb wir für ergänzend auch auf die Abschlüsse der gesamten JOPP-Gruppe hinweisen.

Die Firmengruppe verfügt über erhebliche Liquiditätsreserven zum Bilanzstichtag und darüber hinaus.

Die offenen Leasingverbindlichkeiten inklusive der Restwerte betrugen zum Bilanzstichtag 1,7 Mio. EUR nach zuvor 2,3 Mio. EUR.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 847,50 TEUR (Vorjahr -511,6 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug 15,90 TEUR (Vorjahr -2.973,2 TEUR). Durch Tilgungen und Zinszahlungen betrug der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -137,20 TEUR (Vorjahr 2.179,5 TEUR). Zusammenfassend betrug die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 726,10 TEUR (Vorjahr -1.305,3 TEUR).

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung der Jopp Automotive GmbH steuert die Firma anhand von Kennzahlen, die monatlich ermittelt und ausgewertet werden. Darüber hinaus wird das integrierte Managementsystem aus Qualität, Umwelt, Datensicherheit, Datenschutz, Personal, Finanzen, Compliance sowie allen anderen Prozessen des Unternehmens jährlich hinsichtlich Effektivität und Effizienz bewertet und bei Bedarf angepasst.
Die Geschäftsführung sieht hinsichtlich der operativen Performance der Jopp Automotive GmbH, insbesondere hinsichtlich der Leistungsindikatoren der Fertigung, deutliche Potentiale für Verbesserungen, um die Ertragskraft künftig zu steigern.

Die operativen Leistungskennzahlen der Fertigung wie OEE und Automatisierungsgrad lassen uns sehr hoffungsvoll in die Zukunft blicken. Wir haben in der Fertigung an vielen Stellen Prozesse optimiert mit neuester Technologie. Wir sind in der Roboter-Automatisierung von Mehrspindeldrehautomaten bestens aufgestellt. Über die letzten 4 Jahre wurden in den direkten und indirekten Produktionsbereichen über 200 Mitarbeiter durch diese Effizienzsteigerung abgebaut. Im Jahr 2023 haben wir zahlreiche Neuaufträge in der Drehtechnik erhalten, welche sich in den Folgejahren positiv auf das Ergebnis auswirken werden.

JOPP ist auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Diese werden auf dem Stand der Technik aus- und weitergebildet. Darüber hinaus werden Mitarbeiter gefördert, die berufsbegleitend Ingenieurstudiengänge absolvieren. Hiermit wollen wir einem künftigen Fachkräftemangel vorbeugen.

Nachdem die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr deutlich hinter der Planung zurückgeblieben ist, sehen wir, wie beschrieben, Verbesserungspotentiale u. a. im operativen Bereich, um zukünftig wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Wir rechnen mit Kosteneinsparungen zwischen zwei und fünf Prozent.

Ausblick

Das erste Quartal 2024 verlief für uns zufriedenstellend. Es wurden Kostensenkungsmaßnahmen definiert, um den niedrigeren Umsätzen Rechnung zu tragen. Das Vorratsvermögen sank in 2023 um 1,9 Mio. EUR. Auch in 2024 erwarten wir noch Effekte durch den Abbau von Warenbeständen. Die Jopp Automotive GmbH hat über die Jopp-Gruppe jederzeit Zugriff auf zusätzliche Geldmittel, so dass eine jederzeitige Finanzierung sichergestellt ist. Es sind in 2024 nur wenige Neuinvestitionen geplant. Der Strompreis wurde aufgrund der Erfahrungen aus 2022 anteilig für mehrere Jahre abgesichert.

Wir erwarten, dass der Trend zur Nachhaltigkeit in der Herstellung von industriellen Produkten zu Veränderungen am Markt führen wird. Wir arbeiten daher an der Umsetzung unser "Vision 2035" und haben im Jahr 2023 drei große PV-Anlagen in unseren Werken in Bad Neustadt in Betrieb genommen.

3. Risikobericht

Um Risiken des unternehmerischen Handelns frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu dokumentieren, besteht ein Risikomanagementsystem.

Investitionen werden sorgfältig geprüft und überwacht. Sie beinhalten primär Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen.

Wesentliche Engagements bei Derivaten bestehen nicht. Unmittelbare Wechselkursrisiken sind zum Bilanzstichtag nicht erkennbar.

Bankverbindlichkeiten sind in der Höhe von 9,3 Mio. EUR vorhanden. Es besteht weiterer Spielraum bei den Kreditlinien der Hausbanken sowie innerhalb der JOPP-Gruppe, so dass eine Finanzierung zusätzlicher Projekte möglich ist. Es besteht gegenüber Kreditinstituten teilweise eine Mithaft für Verbindlichkeiten von Schwesterunternehmen.

Geschäftsrisiken bestehen primär durch den Druck der Kunden auf die Preise und Materialpreiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten. Diese gehen jedoch nicht über das Branchenrisiko hinaus. Zur Sicherstellung der Kostendeckung von Produkten wird ein einheitliches Controlling-System der Jopp-Gruppe eingesetzt. Das interne monatliche Berichtswesen umfasst eine Vielzahl von Kennzahlen aus allen Bereichen der Firma.

Debitorenrisiken bestehen dann, wenn Kunden aufgrund von Insolvenz in der Zahlungsfähigkeit beeinträchtigt sind. Dieses Risiko decken wir auch durch eine Warenkreditversicherung ab.

Beschaffungsrisiken bestehen bei einem Ausfall von Lieferanten aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage derselben. Gefährdete Lieferanten werden deshalb aktiv beobachtet. Zweilieferanten-Strategien werden eingesetzt, wenn Wirtschaftlichkeit und Produktivität dies gestatten.

Grundsätzlich vorhandene Risiken durch die Lieferung sicherheitsrelevanter Bauteile werden relativiert durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach IATF 16949, durch interne und externe Schulungen der Mitarbeiter und Führungskräfte sowie durch unser Werkstoff- und Versuchslabor, in dem Bauteile unter Extrembedingungen geprüft werden. Entsprechende Versicherungen für Produkthaftpflichtschäden bestehen und mindern dieses Risiko.

Ökologische Risiken werden analog hierzu durch eine Zertifizierung nach dem Umweltstandard ISO 14001 und ISO 50001 erkannt und behandelt.

Zur Absicherung rechtlicher Risiken setzen wir ein System aus intensiver Vertragsprüfung, Vertragsmanagement sowie Dokumentation und Archivierung ein.

Die Jopp-Gruppe ist an den Hauptstandorten zertifiziert nach der Norm für Datensicherheit TISAX.

Unsere internen Prüfungen und Analysen gewährleisten, dass Sicherheitsregeln eingehalten werden.

Die derzeit bestehenden Risiken üben unserer Einschätzung nach keinen wesentlichen Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. Eine ausreichende Vorsorge wurde getroffen.

4. Prognosebericht

Wir blicken positiv auf unsere Entwicklung in 2024, insbesondere gehen wir davon aus, dass sich die Produktionsstückzahlen normalisieren. Wir haben interessante Neuaufträge, bei denen wir deutliche Vorteile gegenüber dem Wettbewerb für uns sehen, auch in Kombination mit unserem Schwesterwerk in Tschechien. Wir sind weitgehend unabhängig vom Pkw-Antriebsstrang.

Für das Jahr 2024 plant die Gesellschaft, trotz eines geringeren Planumsatzes von ca. 10%, mit einem positiven Ergebnis und Cashflow. Die bereits im Lagebericht genannten Kostensenkungsmaßnahmen zeigen die ersten Ergebnisse. Die Erreichung unser Planung ist dennoch abhängig von konjunkturellen Einflüssen, die wir nicht beeinflussen können.

Wir rechnen nach entsprechenden Branchenstudien damit, dass es Umbrüche in der Automobilindustrie und der Industrie generell geben wird. Hiervon sind die Produkte in der Jopp Automotive GmbH aber vermutlich kaum betroffen, da nur wenige Produkte im Antriebsstrang verbaut werden.

Darüber hinaus gibt es einen Trend zur Zurückverlagerung von Produktion nach Europa, wovon wir profitieren könnten.

5. Fortführung der Geschäftstätigkeit

Das Eigenkapital der Gesellschaft war aufgrund der Verluste negativ. Die Muttergesellschaft der Jopp Automotive GmbH, die JOPP Holding GmbH, tritt weiterhin für Darlehen in Höhe von 4 Mio. EUR im Rang zurück.

Es sind aus unserer Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen könnten.

6. Forschung und Entwicklung

Unsere Produktentwicklung haben wir in der Jopp Holding GmbH, unserer Muttergesellschaft gebündelt. Die Jopp Automotive GmbH entwickelt Prozesse nach Spezifikation des Kunden und konzipiert entsprechende Betriebsmittel und Werkzeuge. Hierfür werden entsprechende Fachkräfte vorgehalten und weiterentwickelt.

 

Bad Neustadt, den 11. Juni 2024

Martin Büchs
Geschäftsführer

Joachim Schmutz
Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.449.574,56 11.696.888,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 141.604,50 463.883,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.604,50 463.883,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
II. Sachanlagen 8.307.970,06 11.233.004,64
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.550,00 11.314,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.357.752,00 8.028.948,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.741.601,85 2.082.281,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 199.066,21 1.110.460,79
B. Umlaufvermögen 22.910.820,06 21.205.001,58
I. Vorräte 8.402.912,24 10.307.082,05
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.598.752,09 3.820.482,46
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.178.661,64 3.969.052,44
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.030.420,31 2.517.547,15
4. geleistete Anzahlungen 110.250,00 0,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.515.171,80 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.504.318,75 10.893.354,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.341.110,46 2.357.127,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.627.792,43 7.925.481,43
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.535.415,86 610.745,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.589,07 4.565,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.684,46 179.230,57
D. Aktive latente Steuern 1.989.458,37 2.680.000,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.580.958,94 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.945.496,39 35.761.120,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 680.785,01
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 6.836.442,30 6.836.442,30
III. Verlustvortrag 7.155.657,29 7.790.958,05
IV. Jahresfehlbetrag 2.261.743,95 -635.300,76
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.580.958,94 0,00
B. Rückstellungen 10.031.858,57 10.667.641,15
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.031.469,42 8.262.772,78
2. sonstige Rückstellungen 2.000.389,15 2.404.868,37
C. Verbindlichkeiten 24.909.935,82 24.406.987,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.257.744,66 9.205.094,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.145.720,38 3.800.024,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.049.530,90 9.218.160,50
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.456.939,88 2.183.708,25
D. Passive latente Steuern 3.702,00 5.706,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.945.496,39 35.761.120,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 58.100.022,11 61.879.496,31
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -178.806,10 1.040.074,17
3. andere aktivierte Eigenleistungen 89.980,24 403.279,79
4. sonstige betriebliche Erträge 455.044,14 625.878,29
5. Materialaufwand 29.122.340,62 28.445.492,33
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.032.750,26 25.581.492,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.089.590,36 2.863.999,58
6. Personalaufwand 17.999.247,97 18.055.776,88
a) Löhne und Gehälter 14.616.173,89 14.585.557,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.383.074,08 3.470.219,36
7. Abschreibungen 3.517.847,59 3.707.967,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.517.847,59 3.707.967,78
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.449.449,52 12.375.815,31
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145.021,63 78.176,07
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.068.859,54 761.856,93
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 688.536,73 48.031,42
12. Ergebnis nach Steuern -2.235.019,95 631.963,98
13. sonstige Steuern 26.724,00 -3.336,78
Jahresfehlbetrag 2.261.743,95 -635.300,76

Anhang


Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind erstmalig insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: JOPP Automotive GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Bad Neustadt a. d. Saale

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Schweinfurt

Register-Nr.: HRB 4412

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu gleitenden Durchschnittspreisen auf Basis der Einkaufspreise bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten die notwendigen Gemeinkosten, die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen einbezogen. Abwertungen wegen mangelnder Verwertbarkeit wurden mit einem Abschlag vorgenommen, der auf der Grundlage der Umschlagshäufigkeit ermittelt wurde.

Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden die Grundsätze der verlustfreien Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern wurden gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt, sofern sich insgesamt eine zukünftige Steuerdifferenz ergibt. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen wurden bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach der projected unit credit (puc) Methode. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2023 auf 1,82 % bzw. 1,83 %, der Rententrend auf 1,00 % und die Fluktuation auf 0,00 %.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren abgezinst worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beträge, die auf fremde Währungen lauten, wurden zum Stichtagskurs unter Beachtung des Niederstwertprinzips in der Bilanz angesetzt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden auf fremde Währung lautende Beträge zu Durchschnittskursen angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:








Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023



31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen





Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.183.916,51
153.023,55
716.943,16
0,00
1.619.996,90
Geschäfts- oder Firmenwert
50.000,00
0,00
0,00
0,00
50.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
2.233.916,51
153.023,55
716.943,16
0,00
1.669.996,90
Sachanlagen





Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
17.634,60
0,00
0,00
0,00
17.634,60
technische Anlagen und Maschinen
32.447.347,42
208.254,57
1.197.832,19
1.080.562,79
32.538.332,59
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
14.057.347,10
319.131,68
88.951,85
0,00
14.287.526,93
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1.110.460,79
202.388,21
33.220,00
-1.080.562,79
199.066,21
Summe Sachanlagen
47.632.789,91
729.774,46
1.320.004,04
0,00
47.042.560,33
Summe Anlagevermögen
49.866.706,42
882.798,01
2.036.947,20
0,00
48.712.557,23

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Abgänge
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023


31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.720.033,01
80.984,55
322.625,16
1.478.392,40
Geschäfts- oder Firmenwert
50.000,00
0,00
0,00
50.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
1.770.033,01
80.984,55
322.625,16
1.528.392,40
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
6.320,60
1.764,00
0,00
8.084,60
technische Anlagen und Maschinen
24.418.399,42
2.778.747,36
1.016.566,19
26.180.580,59
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
11.975.065,25
656.351,68
85.491,85
12.545.925,08
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
36.399.785,27
3.436.863,04
1.102.058,04
38.734.590,27
Summe Anlagevermögen
38.169.818,28
3.517.847,59
1.424.683,20
40.262.982,67

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
141.604,50
463.883,50
Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
141.604,50
463.883,50
Sachanlagen


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.550,00
11.314,00
technische Anlagen und Maschinen
6.357.752,00
8.028.948,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.741.601,85
2.082.281,85
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
199.066,21
1.110.460,79
Summe Sachanlagen
8.307.970,06
11.233.004,64
Summe Anlagevermögen
8.449.574,56
11.696.888,14


Angabe zu erhaltenen Anzahlungen

Von den erhaltenen Anzahlungen entfallen 1.487,9 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen.

Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die im Vorjahr unter dem Bilanzposten - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - ausgewiesenen Forderungen gegen die Factoring-Gesellschaft werden zum 31. Dezember 2023 im Bilanzposten - sonstige Vermögensgegenstände - in Höhe von 1.181,2 TEuro (Vorjahr: 673,9 TEuro) ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde nicht angepasst.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.202,6 TEuro (Vorjahr: 2.735,5 TEuro) enthalten.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 8.444,6 TEuro (Vorjahr: 5.364,0 TEuro) enthalten. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19,4 TEuro (Vorjahr: 174,0 TEuro).

Ausschüttungssperre nach §268 Abs. 8 HGB

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.985,8 TEuro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
TEuro
Aktivierung latenter Steuern (übersteigender Betrag)
1.985,8



Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwert- und das Anwartschaftsdeckungsverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,82 % / 1,83
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln 2018 G


Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch und verteilt den Zuführungsbetrag zu der Pensionsrückstellung aus der Änderung der Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) über maximal 15 Jahre. Gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt der noch zuzuführende Betrag 40,3 TEuro.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 129,8 TEuro. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Im Rahmen des Bilanzausweises werden Pensionsrückstellungen mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
TEuro
Erfüllungsbetrag der Schulden
8.139,5
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
108,0
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
108,0
verrechnete Aufwendungen
152,1
verrechnete Erträge
5,1


Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde das Deckungskapital angesetzt, welches dem steuerlichen Aktivwert entspricht.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen 2.000,4 TEuro.

Davon entfallen auf:

TEuro
Rückstellung für Urlaubsansprüche

685,4
Rückstellung für Gewährleistungen

551,0
Rückstellung für Prüfungskosten

35,0
Rückstellung für Berufsgenossenschaft

34,2
Rückstellung für Sozialversicherung

30,8
Rückstellung für Lohn und Gehalt

280,0
Rückstellung für ausstehende Rechnungen

373,9
Rückstellung für Zinsen

3,1
Rückstellung für Entsorgung

7,0



Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023

kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
9.257,8
6.446,6
2.811,2
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
4.145,7
4.145,7
0,0
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
9.049,6
2.249,6
6.800,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
2.456,9
2.337,8
119,1
0,0
(davon aus Steuern
119,2)



(davon aus VGB Leistung
0,1)



Summe 24.910,0 15.179,7 9.730,3 0,0
Art der Verbindlichkeit
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022

kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
9.205,1
6.099,7
2.816,3
289,1
aus Lieferungen und Leistungen
3.800,0
3.800,0
0,0
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
9.218,2
2.418,2
6.800,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
2.183,7
1.884,9
298,80
0,0
(davon aus Steuern
124,3)



(davon aus VGB Leistung
0,0)



Summe 24.407,0 14.202,8 9.915,1 289,1



Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,0 TEuro (Vorjahr: 289,1 TEuro). Dies betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 3.767,6 TEuro durch Sicherungsübereignungen besichert.

Für die Lieferantenverbindlichkeiten gelten die Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.049,6 TEuro (Vorjahr: 9.218,2 TEuro) sind Verbindlichkeiten in Höhe von 2.249,6 TEuro (Vorjahr: 2.418,2 TEuro) aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 296,1 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) enthalten. Dies betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 8.012,8 TEuro (Vorjahr: 7.737,0 TEuro) enthalten. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.212,8 TEuro (Vorjahr: 937,0 TEuro). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind 4.000,0 TEuro mit einem Rangrücktritt versehen.

Latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden bestehen wie folgt:

- Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: 4.242,7 TEuro (aktiv)
- Sonstige Rückstellungen: 5,5 TEuro (aktiv)
- Sachanlagevermögen: 12,3 TEuro (passiv)

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30%.

Auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.800,0 TEuro (körperschaftsteuerlich) und 3.050,0 TEuro (gewerbesteuerlich) wurden aktive latente Steuern gebildet, weil eine Verlustverrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt.

Die Veränderung der latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Veränderungen der latenten Steuern im Geschäftsjahr 2023

Stand zu Beginn
Zugang
Verbrauch / Abgang
Stand am Ende
Aktive latente Steuern
2.680,0 TEuro
0,0 TEuro
690,5 TEuro
1.989,5 TEuro
Passive latente Steuern
5,7 TEuro
0,0 TEuro
2,0 TEuro
3,7 TEuro



Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Betrag

TEuro
Begebung und Übertragung von Wechseln, Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
1.908,3
  davon gegenüber verbundenen Unternehmen
1.908,3
  davon gegenüber Gesellschaftern
1.908,3
Gewährleistungsverträge
10.058,8
  davon gegenüber verbundenen Unternehmen
10.058,8
  davon gegenüber Gesellschaftern
1.572,1
Summe
11.967,1


Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Als Gründe hierfür sind zu nennen:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist wegen geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse der Verbundunternehmen nicht zu rechnen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 6.009,3 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Es handelt sich hierbei um zukünftige Miet- bzw. Leasingraten für bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter.

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 5.060,1 TEuro.

Außerbilanzielle Geschäfte

Seit 2022 nehmen wir am Factoring unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teil.
Das Factoring stärkt unsere Liquidität. Die zugeflossenen Mittel verwenden wir zur Schuldentilgung, was aufgrund der Bilanzverkürzung wiederum unsere Eigenkapitalquote verbessert. Zum Abschlussstichtag beträgt der Liquiditätsvorteil ca. 4.081,5 TEuro. Das Bonitätsrisiko liegt beim Factor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 58.100,0 TEuro verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt (Zahlenangaben in TEuro):

 
Produktion  
Dienstleistung  
Umsatzerlöse
gesamt

Deutschland
                   37.107,4
                      1.349,5
                     38.456,9
EU
     4.360,9
                             295,7
                         4.656,6
Ausland
                      12.136,8
                         2.849,7
                       14.986,5
Gesamt
53.605,1
4.494,9
58.100,0



Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 0,3 TEuro (Vorjahr: 1,5 TEuro) enthalten.

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von -267,8 TEuro (Vorjahr: 98,1 TEuro) enthalten. 

Die im Vorjahr unter dem GuV-Posten - sonstige betriebliche Aufwendungen - ausgewiesenen Aufwendungen für die Betriebsveranstaltungen werden zum 31. Dezember 2023 im GuV-Posten - Personalaufwendungen - ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 0,4 TEuro (Vorjahr: 0,6 TEuro) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,7 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) und Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 144,3 TEuro (Vorjahr: 56,1 TEuro) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 152,8 TEuro (Vorjahr: 161,3 TEuro) und Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 173,3 TEuro (Vorjahr: 195,1 TEuro) enthalten. Der Zinsanteil der Altersversorgungsverpflichtungen beläuft sich auf 152,8 TEuro (Vorjahr: 160,7 TEuro).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von 2,0 TEuro (Vorjahr: 23,9 TEuro) und Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von 690,5 TEuro (Vorjahr: 71,9 TEuro) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

288
Angestellte

65
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

353



Prüfungshonorar

Das Honorar des Wirtschaftsprüfers beträgt rund 25 TEUR.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Herr Martin Büchs



Herr Joachim Schmutz




Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgebildet. Die Rückstellungen betragen 557,1 TEuro.

Konzernzugehörigkeit

Die JOPP Automotive GmbH wurde in den Konzernabschluss der JOPP Holding GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale, einbezogen.

Die JOPP Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger erhältlich.

Nachtragsbericht

Mit dem Betriebsrat wurden Personalmaßnahmen vereinbart, durch die wir positive Auswirkungen auf die Ergebnissituation in 2024 erwarten.

Auf die Ausführungen zur Fortführung der Geschäftstätigkeit verweisen wir auf Abschnitt 5 im Lagebericht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 2.261,7 TEuro. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bad Neustadt, den 11. Juni 2024

Martin Büchs
Geschäftsführer

Joachim Schmutz
Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk



BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JOPP Automotive GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JOPP Automotive GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JOPP Automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Konstanz, 28. Juni 2024

PKS l KARRER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Pascu
Wirtschaftsprüfer

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