Kscheidt GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tomoyuki Kawada seit 15.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
IBIDEN European Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBIDEN Deutschland GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2010 bis zum 31.03.2011LageberichtGeschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDas Geschäftsjahr 2010/11 entwickelte sich sehr positiv. Der Aufschwung in der Weltwirtschaft - speziell in Deutschland - und besonders die hohen Auftragseingänge in der Automobilindustrie führten zu einer deutlichen Überschreitung des geplanten Budgets. Der Absatz im Bereich der Aluminiumfasermatten konnte in diesem Fiskaljahr um 43% gesteigert werden, wohingegen sich der Umsatz aus währungstechnischen Gründen um ca. 51% gegenüber dem Vorjahr erhöht hat. Bei den Dieselpartikelfiltern konnten wir eine beachtliche Steigerung erzielen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte ein Mengenwachstum von 89% erreicht werden. Der Umsatz hingegen konnte durch den weiterhin sehr starken Wettbewerb nur um ca. 46% zulegen. Für unser Unternehmen war die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt positiv. Der Umsatz ist im Geschäftsjahr deutlich von € 164 Millionen auf € 241 Millionen angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch erhöhte Verkaufsprovisionen an unsere französische Schwestergesellschaft im Konzern geprägt (€ 1,8 Millionen). Ein weiterer Anstieg resultiert aus deutlich höheren Frachtkosten auf Grund des gestiegenen Verkaufsvolumens. Die Ertragssituation entwickelte sich zufriedenstellend. Mit einem Gewinn vor Steuern von € 5,7 Millionen lag das Ergebnis knapp über dem Vorjahr (€ 5,3 Millionen). Auf Seiten des Beschaffungsmarktes konnten wir weiterhin von stabilen Einkaufspreisen ausgehen. Die Materialaufwandsquote blieb nahezu konstant bei ca. 95%. Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist geprägt von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte und verbundene Unternehmen (95,5 % der Bilanzsumme) und den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (72,2 % der Bilanzsumme). Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.302 bzw. 24 % erhöht. Das Eigenkapital erhöhte sich auf T€ 16.374 als Folge des erwirtschafteten Jahresüberschusses (T€ 3.945) abzüglich der Dividendenausschüttung für das Vorjahr (T€ 3.000). Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf Grund der erhöhten Bilanzsumme auf 23,8 %. Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 86 betrafen im Wesentlichen Hardware, Büromöbel und unsere EDV-Software. Die Finanzierung des Unternehmens ist durch ausreichend liquide Mittel gesichert. Unsere Finanzierung erfolgt über das Cash-Pooling der IBIDEN Holdings BV. Im Geschäftsjahr 2010/11 hatten wir keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen. Der durchschnittliche Personalstand ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Wir können aufgrund unserer Produkte, die am Markt sehr gut ankommen, auf einen zufriedenen und stabilen Kundenstamm zurückgreifen. Die Gesellschaft sieht derzeitig keine erkennbaren Risiken aus der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und ist für die weiteren Geschäftsjahre gut aufgestellt. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungUm die allgemeinen Geschäftsrisiken möglichst frühzeitig und vollständig zu erkennen und entsprechend zu reagieren, ist im technischen sowie im kaufmännischen Bereich ein auf unser Unternehmen zugeschnittenes Reportingsystem installiert. Im kaufmännischen Bereich werden monatlich und quartalsweise verschiedene Berichte gefertigt, die unserer Muttergesellschaft und auch dem weltweit operierenden Konzern zu Verfügung gestellt werden. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft konnte sich im Jahr nach der größten Rezession der Nachkriegszeit deutlich erholen. Die größten Risiken für das laufende Geschäftsjahr sehen wir in der sich weiter verschärfenden Verschuldungsproblematik der öffentlichen Haushalte, hohen Preisvolatilitäten auf den Rohstoffmärkten und einer zu expansiven Geldpolitik. Die Weltwirtschaft ist deshalb weiterhin sehr anfällig für externe Störungen. Folglich sehen wir in diesem Zusammenhang auch gewisse allgemeine ökonomische Risiken, die sich zukünftig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IBIDEN Deutschland GmbH auswirken könnten. Branchenentwicklung Zum Erkennen unseres Branchenrisikos und der Chancen unserer weiteren Entwicklung wird das Kundenverhalten kontinuierlich analysiert. Da für unsere Produkte derzeit eine hohe Nachfrage besteht und wir in engen Absprachen mit unseren Kunden die Kapazitäten und die zur Verfügung zu stellenden Qualitäten abgestimmt haben, sehen wir derzeitig aus der Branchenentwicklung keine unmittelbaren Risiken. Einerseits bestehen zwar Risiken durch einen weiterhin hohen Preis- und Konkurrenzdruck. Andererseits sehen wir Chancen einer vermehrten Nachfrage nach Dieselpartikelfiltern aus dem Nutzfahrzeug- und Dieselmaschinensektor, aufgrund gesetzlicher Regelungen. Risiken aus den Naturkatastrophen in Japan Mit Unsicherheiten behaftet sind die Auswirkungen der im März 2011 in Japan stattgefunden Naturkatastrophen und des Atomunfalls. Zwar ist IBIDEN Co. Ltd., Japan nicht direkt betroffen, eventuelle Schwierigkeiten von Lieferanten könnten aber auch bei IBIDEN Co. Ltd, Japan zu Lieferschwierigkeiten führen und die Geschäfte der IBIDEN Deutschland GmbH beeinflussen. Chancen und Risiken aus betrieblichen Bereichen Von der Beschaffungsseite besteht für unser Unternehmen kein erwähnenswertes Risiko, da wir als Vertriebsgesellschaft ausschließlich Produkte aus dem eigenen Konzern beziehen und wir hier keine unvorhergesehenen Preiserhöhungen sowie Mengeneinschränkungen erwarten. Für den Euroraum und speziell für Deutschland wurden in Europa weitere Kapazitäten aufgebaut - deren Leistungsfähigkeit uns uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Auf der Absatzseite stützen wir uns auf das konzernintern installierte Reportingsystem, das monatlich die im Budget festgeschriebenen, die zu erwartenden und die schließlich erreichten Werte vergleicht und analysiert. Neueste Informationen über Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsatz werden aufgezeigt. Konsequenzen und Handlungsweisen werden daraus abgeleitet. Personalrisiken sehen wir derzeit nicht. Die bestehende Personaldecke reicht aus, um das zu erwartende Umsatzaufkommen abzuwickeln und zu bewältigen. Informationstechnische Risiken sehen wir derzeit nicht, unsere Hard- und Software entspricht einem gängigen und modernen Niveau. Wir haben umfassende Maßnahmen zum organisatorischen und technischen Schutz vor jedweder Art von Datenverlusten, Manipulationen und Diebstahl ergriffen. Zudem sichern wir durch redundante, standortunabhängige Systeme unsere Daten vor einem Ausfall der IT-Systeme. Insgesamt ist festzustellen, dass in den betrieblichen Aufgabenbereichen keine existenzgefährdenden Risiken bestehen. Prognose/AusblickDer Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist positiv. Nach heutiger Einschätzung wird die weltweite Automobilnachfrage im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr in einer Bandbreite zwischen 5 und 7 % wachsen. Das Unternehmen ist gut in das Geschäftsjahr gestartet. Der Auftragseingang liegt leicht über den Planungen und Prognosen. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ist eine konstant hohe Nachfrage zu erwarten. Das Umsatzniveau wird sich auf Grund strategisch veränderter Zuständigkeiten im IBIDEN Konzern für die IBIDEN Deutschland GmbH deutlich verringern. Deshalb rechnen wir mit einer deutlich reduzierten Umsatz- und Ergebnisentwicklung für die kommenden zwei Jahre. Für das kommende Geschäftsjahr werden Umsatzerlöse in Höhe von ca. € 174 Mio. erwartet. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 planen wir Umsatzerlöse in Höhe von ca. € 182 Mio. Sonstige AngabenUnser Unternehmen ist im Forschungs- und Entwicklungsbereich nicht eigenständig tätig. Forschung und Entwicklung sind Konzernaufgaben. Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. IBIDEN Deutschland bezieht Lieferungen und Leistungen von Konzernmitgliedern, der Holding und der Konzernmutter. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Stuttgart, den 22. Juli 2011 Tomoyuki Kawada, Geschäftsführer Koji Shimato, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der IBIDEN Deutschland GmbH wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, werden insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Um den Aussagewert des Abschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft, die IBIDEN Co. Ltd., Ogaki/Japan, und deren Tochterunternehmen. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG hat in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. April 2010 zu Bewertungsänderungen bei Fremdwährungsposten geführt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. Durch die BilMoG-Erstanwendung wurde die Gliederung der Bilanz um die Position der passiven latenten Steuern erweitert. Entsprechend der neuen HGB-Regelungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmals die Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als davon-Vermerk ausgewiesen. Die Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen, die in den "sonstigen betrieblichen Erträgen" bzw. den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten sind, werden im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen bewertet. Der Firmenwert, der sich in Vorjahren aus der Einbringung der durch die Gesellschafterin erworbenen Zweigniederlassung Deutschland der IBIDEN France S.A.S. ergab, wird über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht der langfristig ausgelegten Bestandsdauer der Kunden sowie der Produkte. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 150 werden im Jahr des Zugangs grundsätzlich vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelwerten von € 150 bis zu € 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten oder den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungenerfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zeitnah mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger), liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein kombinierter Effektivertragsteuersatz von 30 % zugrunde. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Anlagenspiegel zum 31. März 2011
Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 6.041 (Vorjahr T€ 12.537) solche an die Gesellschafterin, davon T€ 6.041 (Vorjahr T€ 12.537) aus Cash-Pooling, die eine Mitzugehörigkeit zum Posten Guthaben bei Kreditinstituten aufweisen. Die darüber hinaus bestehenden Forderungen in Höhe von T€ 259 (Vorjahr T€ 107) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Das zum Nennwert angesetzte Gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist vollständig einbezahlt. Die Übertragung der Vermögensgegenstände, Forderungen, Verbindlichkeiten und Verträge der ehemaligen Zweigniederlassung Deutschland der IBIDEN France S.A.S. durch die Gesellschafterin auf die IBIDEN Deutschland GmbH in 2003 erfolgte im Wege eines Gesellschafterzuschusses in Höhe von T€ 65. Dieser Zuschuss wurde als andere Zuzahlung des Gesellschafters in das Eigenkapital gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gewährt und in die Kapitalrücklage eingestellt. Der Bilanzgewinn hat sich in 2010/2011 wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich solche für Personalkosten, für Prüfung und Beratung und für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegen über verbundene n Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5) solche gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 49.660 (Vorjahr T€ 35.061) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 2.534 (Vorjahr: T€ 2.273) solche aus Steuern enthalten. Der in der Bilanz ausgewiesene Posten der passiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die aus Unterschieden bei der Währungsumrechnung resultieren. 4. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs wurden die folgenden sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen:
Es handelt sich im Wesentlichen um Miet- und Leasingverträge für Büroräume, Wohnungen und Fahrzeuge. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Handel mit Dieselpartikelfiltern und Aluminiumfasermatten und gliedern sich wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen sowie Erträge aus Rückerstattungen. Die Position beinhaltet periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 643). Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 195 (Vorjahr: T€ 44) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Frachtkosten sowie Verkaufsprovisionen und Beiträge. Die Position beinhaltet periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 44 (Vorjahr: T€ 42). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 248 (Vorjahr: T€ 78) enthalten. Die Position Zinsen und ähnliche Erträge beinhaltet Zinserträge aus dem Cash-Pooling mit der Gesellschafterin in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 199). Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im außerordentlichen Ergebnis gezeigt werden, ergeben sich durch die Neubewertung von kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen im Wesentlichen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Berichtsjahres. Die Position beinhaltet keine periodenfremde Steuern (Vorjahr: T€ 224). Die Aufwendungen aus latenten Steuern (T€ 6) beruhen auf Aufwendungen aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. 6. Sonstige AngabenAngaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften nach § 285 Nr. 3 HGB
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010/2011 berechnete Gesamthonorar teilt sich auf folgende Leistungen auf:
Geschäftsführung Tomoyuki Kawada, Geschäftsführer, Frankfurt a.M./Deutschland Koji Shimato, Geschäftsführer der IBIDEN Hungary Kft., Budapest/Ungarn Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 15 Mitarbeiter beschäftigt. Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das alle Gesellschaftsanteile hält, ist die IBIDEN European Holdings B.V, Hoofddorp/Niederlande. Oberstes Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die IBIDEN Co. Ltd., Ogaki/Japan. Konzernabschluss Oberstes Mutterunternehmen der IBIDEN Deutschland GmbH, Stuttgart, ist die IBIDEN Co. Ltd., Ogaki/Japan, die auch den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Daher werden sämtliche Tochterunternehmen der IBIDEN Ltd. als verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 HGB angesehen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electronic Disclosure for Investor´s NETwork) unter der Nummer E00775 veröffentlicht. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 16.009 auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 22. Juli 2011 Tomoyuki Kawada, Geschäftsführer Koji Shimato, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IBIDEN Deutschland GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2010 bis 31. März 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 22. Juli 2011 PricewaterhouseCoopers
Reiner Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Bernhard Traxler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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