Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 13442
Eingetragen
6.9.1995
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Heizungsbau, Installation von Gasanlagen, Gasgerätekundendienst sowie Sanitärinstallation

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sören Seliger
seit 14.12.2018
Prokura
Andreas Seliger
seit 16.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dessau-Roßlau
30.000 DM
60.00%
Oranienbaum-Wörlitz
20.000 DM
40.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gas-Technik Seliger GmbH

Dessau-Roßlau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 463.303,65 313.145,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 105,00 387,00
II. Sachanlagen 461.118,40 310.698,90
III. Finanzanlagen 2.080,25 2.059,50
B. Umlaufvermögen 1.949.361,58 1.952.711,27
I. Vorräte 623.111,85 788.910,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 395.346,11 427.765,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 930.903,62 736.035,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.842,12 2.858,71
Aktiva 2.415.507,35 2.268.715,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.221.451,07 1.055.079,14
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.029.514,55 555.224,19
III. Jahresüberschuss 166.371,93 474.290,36
B. Rückstellungen 400.941,51 286.375,21
C. Verbindlichkeiten 723.072,65 851.261,96
D. Passive latente Steuern 70.042,12 75.999,07
Passiva 2.415.507,35 2.268.715,38

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023



I. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die beweglichen Sachanlagegüter mit Zugang im Berichtsjahr werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen den steuerlichen Vorschriften entsprechend in voller Höhe abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).

Niedrigere Wertansätze infolge steuerlich bedingter (Mehr-) Abschreibungen in den Jahren vor Anwendung des BilMoG wurden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB beibehalten.

Die Bilanzierung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte betreffen zum Bilanzstichtag mit EUR 7.274,06 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeerfolgte dabei zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Weiterhin betreffen die Vorrätemit EUR 615.837,79 zum Bilanzstichtag noch in Ausführung befindliche Aufträge. Die Bewertung erfolgte nach Auskunft der Geschäftsführung anhand der angefallenen Herstellungskosten, die aus der Kostenträgerrechnung des Unternehmens zum 31. Dezember 2023 abgeleitet wurden. Dabei beinhalten die Herstellungskosten auf der Grundlage der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich des Gemeinkostenzuschlagsatzes des laufenden Geschäftsjahres. Der Wertverzehr des Anlagevermögens wurde berücksichtigt, soweit er durch die entsprechenden Aufträge veranlasst war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Pauschale Wertberichtigungen wurden mit 1 % des Nettoforderungsbestands gebildet. Einzelwertberichtigungen waren im Geschäftsjahr 2023 nach Auskunft der Geschäftsführung nicht zu berücksichtigen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Nennwerten bewertet.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bewertet. Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital (EUR 25.564,59), dem Gewinnvortrag (EUR 1.029.514,55) und dem Jahresüberschuss (EUR 166.371,93) zusammen.

Zum 31.12.2023 sind keine ausschüttungsgesperrten Beträge zu verzeichnen (§ 285 Nr. 28 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sie sind hinsichtlich der Restlaufzeiten wie folgt zu gliedern :


bis zu einem Jahr EUR
ein bis fünf Jahre EUR
mehr als fünf Jahre EUR
Bilanzansatz EUR
Gesamt
565.425,39
157.647,26
0,00
723.072,65



Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 60,8 (i.V. TEUR 139,6) und im Rahmen der sozialen Sicherheit mit TEUR 0,2 (i.V. TEUR 0,1).

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei unverrechnet angesetzt (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,575 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 450 %.

Zum Abschlussstichtag bestanden nach Auskunft des Berichtsunternehmens keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB).

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 11 (Vorjahr: 14) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans sind :

Herr Andreas Seliger, Geschäftsführer
Herr Sören Seliger, Prokurist

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechts-geschäfte vorzunehmen.

Dem Prokuristen wurde Einzelprokura erteilt. Er ist nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde mit Ausnahme der Abgrenzung latenter Steuern (§ 274a Nr. 5 HGB) Gebrauch gemacht.

V. Ergänzende Angaben

Nach Auskunft der Geschäftsführung bestanden keine nicht benannten Gewährleistungsverpflichtungen und keine nicht benannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen.

VI.  Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dessau-Roßlau, den 30. Oktober 2024

gez. Andreas Seliger, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

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