Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 560446
Eingetragen
7.5.1997
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Handel mit Fluorkunststoffen für den Laborbereich sowie die Bearbeitung von sonstigen Werkstoffen zu industriellen Zwecken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silas Bohlender
seit 29.1.2024
Prokura
Volker Bohlender
seit 10.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Volker Bohlender
97222 Lauda Königshofen
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bohlender GmbH

Grünsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.594,00 3.419,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 119.704,00 130.113,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.706,00 165.232,50
417.410,00 295.345,50
III. Finanzanlagen 19.003.031,88 18.254.348,68
19.580.035,88 18.553.113,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.996.619,77 2.927.971,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 772.630,81 1.090.423,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.878.968,68 1.589.595,51
6.648.219,26 5.607.990,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.885,64 19.725,56
D. Aktive latente Steuer 291.600,00 359.130,00
26.576.740,78 24.539.959,21

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.983,00 3.983,00
III. Gewinnvortrag 23.431.306,34 21.527.926,38
IV. Jahresüberschuss 2.315.543,82 1.903.379,96
25.802.833,16 23.487.289,34
B. Rückstellungen 288.133,11 366.184,40
C. Verbindlichkeiten 485.774,51 686.485,47
26.576.740,78 24.539.959,21

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 9.076.700,09 8.703.411,88
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.252.400,46 3.005.436,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 694.124,48 719.674,92
davon für Altersversorgung EUR 75.060,58 (Vj. EUR 168.327,76)
3.946.524,94 3.725.111,77
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 183.961,54 206.614,04
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.863.211,58 1.902.435,01
3.083.002,03 2.869.251,06
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 118.949,89 41.792,01
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.399,47 18.842,96
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 266.791,20
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.066,00 97,00
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 165,00 (Vj. EUR 97,00)
154.283,36 -206.253,23
9. Ergebnis vor Steuern 3.237.285,39 2.662.997,83
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 919.483,58 758.042,88
11. Ergebnis nach Steuern 2.317.801,81 1.904.954,95
12. Sonstige Steuern 2.257,99 1.574,99
13. Jahresüberschuss 2.315.543,82 1.903.379,96

Anhang für 2023

1. Allgemeine Erläuterungen zum Unternehmen

Die Bohlender GmbH mit Sitz in Grünsfeld ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 560446 eingetragen.

2. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Die Bohlender GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss ist entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von der größenabhängigen Erleichterung gemäß § 288 HGB sowie der Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vom Wahlrecht des § 276 S. 1 HGB wird bei der Offenlegung Gebrauch gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 grundsätzlich beibehalten worden.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung wird die Abschreibung monatsgenau vorgenommen (pro rata temporis).

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich vorgenommener Abschläge angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt, sofern sich insgesamt eine zukünftige Steuerbelastung ergibt. Der Bewertung liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 29,0 % zu Grunde.

Die Gesellschaft hat die Pensionsrückstellungen durch ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften nach dem Teilwertverfahren ermitteln lassen. Es wurden die Sterbetafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für einen Teil der Pensionsrückstellungen waren die Vorgaben des IDW RH FAB 1.021 zu beachten. Dieser Teil der Pensionsrückstellungen wurde deshalb mit dem Buchwert des Rückdeckungsversicherungsanspruch bewertet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dabei wird zu Ermittlung der jeweiligen Erfüllungsbeträge die durchschnittliche Kostensteigerungsrate für Material- und Personalkosten auf Basis einer langfristigen durchschnittlichen Inflationsrate von 1,9 % berechnet, um die Preis- und Kostenverhältnisse zum voraussichtlichen Erfüllungszeitpunkt abzubilden.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt.

b) Finanzanlagen

Auf die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden in den Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 856.617,84 vorgenommen, da der Zeitwert eines einzelnen Wertpapiers unter den Anschaffungskosten gelegen hat und aus Sicht der Gesellschaft eine dauernde Wertminderung gegeben war. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bzw. zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung hat sich der Zeitwert des Wertpapiers teilweise erhöht, sodass eine Zuschreibung in Höhe von EUR 248.683,20 vorgenommen wurde.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 6.140,15 (Vj. EUR 6.140,15) enthalten.

d) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat die Pensionsrückstellungen mit Hilfe eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 basiert auf folgenden Parametern:

Rechnungszinssatz p.a.: 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt)

Rententrend: 2,0 %

Fluktuationstrend: 0,0 %

Bewertungsmethode: Teilwertverfahren

Biometrische Parameter: Richttafeln 2018 G nach Prof. Klaus Heubeck

Entsprechend der Neuregelung des § 253 Abs. 2 HGB ist bei der Durchschnittsbetrachtung für die Ermittlung des Zinssatzes zur Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtungen verpflichtend ab 2016 nicht mehr auf die vergangenen sieben Jahre, sondern auf die vergangenen zehn Jahre abzustellen. Der Unterschiedsbetrag zwischen beiden Methoden beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 9.860,00 (Vj. EUR 42.731,00). In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen und ein Wertpapierdepot verpfändet. Es liegen die Voraussetzungen für eine Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vor. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der zum 31.12.2023 dem Rückkaufswert entspricht. Der beizulegende Zeitwert der Aktivwerte beträgt zum Bilanzstichtag 726.228,89 (Vj. 698.093,63). Die ursprünglichen Anschaffungs-kosten des verrechneten Deckungsvermögen betragen EUR 726.228,89 (Vj. EUR 698.093,63).

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis zum Stichtag in der Bilanz:

Pensionsverpflichtung 758.977,00 EUR (Vj. 723.265,00 EUR)
./. Bilanzwert saldierungspflichtige Aktivwerte 726.228,89 EUR (Vj. 698.093,63 EUR)
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 32.748,11 EUR (Vj. 25.171,37 EUR)
Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen

Der in den Pensionsrückstellungen enthaltene Zinsanteil in Höhe von EUR 12.093,00 (Vj. EUR 11.348,00) wurde mit den Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 28.095,81 (Vj. EUR 21.626,69) verrechnet und im Finanzergebnis ausgewiesen.

e) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 314.774,95 (Vj. EUR 534.479,75) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit betragen EUR 1.988,56 (Vj. EUR 8.369,36).

f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat einen Betriebspachtvertrag abgeschlossen. Aus rechtlichen Begebenheiten resultieren hieraus bis auf weiteres jährliche Zahlungsmittelabflüsse in Höhe von rund TEUR 930.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von EUR 67.530,00 (Vj. Ertrag EUR 106.010,00) enthalten.

6. Sonstige Angaben

a) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Volker Bohlender.

b) Personalentwicklung

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 69 (Vj. 70).

c) Geschäftsführerbezüge

Die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen entfallen unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

d) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.315.543,82 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 23.431.306,34 als Bilanzgewinn in Höhe von EUR 25.746.850,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

e) Angabe zur Ausschüttungssperre

Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag betrifft in Höhe von EUR 291.600,00 (Vj. EUR 359.130,00) die aktiven latenten Steuern sowie in Höhe von EUR 42.731,00 (Vj. EUR 42.731,00) den Bewertungsunterschied aus der Anwendung des 10-Jahreszinses anstatt des 7-Jahreszinses für die Durchschnittsbewertung bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen.

f) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Grünsfeld, 17. Dezember 2024

Volker Bohlender

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.311,54 174.417,70 4.998,60 433.730,64
2. Geleistete Anzahlungen 15.280,00 0,00 15.280,00 0,00
279.591,54 174.417,70 20.278,60 433.730,64
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 208.181,95 0,00 0,00 208.181,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 781.743,52 351.629,34 214.542,78 918.830,08
989.925,47 351.629,34 214.542,78 1.127.012,03
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.110.966,52 1.500.000,00 1.000.000,00 19.610.966,52
20.380.483,53 2.026.047,04 1.234.821,38 21.171.709,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 260.892,54 18.241,20 4.997,10 274.136,64
2. Geleistete Anzahlungen 15.280,00 0,00 15.280,00 0,00
276.172,54 18.241,20 20.277,10 274.136,64
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 78.068,95 10.409,00 0,00 88.477,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.511,02 155.311,34 150.698,28 621.124,08
694.579,97 165.720,34 150.698,28 709.602,03
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 856.617,84 0,00 248.683,20 607.934,64
1.827.370,35 183.961,54 419.658,58 1.591.673,31
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.594,00 3.419,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
159.594,00 3.419,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 119.704,00 130.113,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.706,00 165.232,50
417.410,00 295.345,50
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.003.031,88 18.254.348,68
19.580.035,88 18.553.113,18

LAGEBERICHT zum 31.12.2023

Bohlender GmbH, Produktion von hochwertigen Kunststoffteilen

Grünsfeld

Kurzbeschreibung:

Ein Familienunternehmen mit weltweitem Erfolg.

1959 von Hermann Bohlender als Präzisionsdreherei gegründet, fertigt das Unternehmen 1972 ein erstes Drehteil aus PTFE, besser bekannt als Teflon ® von DuPont - ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

Heute entwickelt, konstruiert und produziert die Bohlender GmbH aus verschiedenen Hochleistungskunststoffen professionellen Laborbedarf wie Rührwellen, Magnetrührer, Schläuche, Hahnküken und Thermofühler für die Labore dieser Welt. Bekannt unter dem Markennamen BOLA.

Unter der Unternehmensleitung von Volker Bohlender fällt 1997 der Startschuss für eine weitere Fertigungslinie: Exsikkatoren und Trockenschränke aus Acryl-Glas zur Begasung, Trocknung und Lagerung empfindlicher Substanzen und Gegenstände. Im Laufe der Zeit ergänzt durch Handschuhboxen und Absaughauben. Heute unter dem Markennamen SICCO gefertigt und vertrieben.

Im Jahr 2020 wird begonnen, Produkte der Marke b.safe selbst zu vertreiben. Die Sicherheitslösungen für das Metier HPLC wurden bisher für namhafte Anbieter in Europa gefertigt. Jetzt besteht das Programm aus über 500 innovativen Produkten und effizienten Lösungen für das HPLC-Labor.

Mit den Produktmarken BOLA, SICCO und b.safe entwickelte sich die Bohlender GmbH zu einem international erfolgreichen mittelständischen Unternehmen, welches an seinem Sitz in Grünsfeld nunmehr rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in der kontinuierlichen Herstellung von Produkten aus PTFE bzw. die Anfertigung von SICCO-Produkten für unsere Kunden. Die Abläufe wurden optimiert und Fertigungsverfahren professionalisiert.

Unser Umsatz veränderte sich von Euro 10.430.418,63 um 2,85 % auf Euro 10.728.076,32.

Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen in Höhe von Euro 526.047,04 getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von Euro 183.961,54 gegenüber.

Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Zahl unserer Mitarbeiter ca. 69. Weiterhin wurde in die Ausbildung von Nachwuchskräften investiert. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Euro 3.946.524,94.

Umweltschutz

Bohlender nimmt Umweltverantwortung ernst. Das beinhaltet nicht nur den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen, sondern auch die Vermeidung von Abfällen und die Integration von Recycling-vorbereitenden Arbeitsschritten in die eigentliche Fertigung.

Bereits bei der spanenden Verarbeitung (z.B. Bohren, Drehen oder Fräsen) von PTFE werden anfallende Späne direkt an der Maschine über ein spezielles Rohrsystem per Absaugung in großen Spänebunkern gesammelt. Diese Späne, wie auch Reststücke von Halbzeugen werden absolut sortenrein und frei von Kontaminationen zwischengelagert und dem Recycling wieder zugeführt. Beim Recycling werden die Späne und Produktionsrückstände in einem speziell für PTFE entwickelten Verfahren aufgearbeitet, um als Halbzeuge wieder Verwendung zu finden.

Einmalprodukte entsprechen immer weniger unserem Umweltempfinden. Daher werden alle unsere Produkte bereits bei der Konstruktion und Designgebung auf langjährige Benutzung ausgelegt. Durch Herstellung von Formpressteilen kann auf Späne erzeugende Arbeitsschritte verzichtet werden. Neben der Einsparung an PTFE-Granulaten wird auch weniger Energie verbraucht.

Produkte aus den bekanntesten Fluorkunststoffen sind frei von Weichmachern oder Lösungsmitteln. Es werden keine schädlichen Stoffe an die Umwelt abgegeben.

Das Niederschlagswasser der Dachfläche der Halle H3 wird zur Gänze in einen Sickerteich eingeleitet und hierdurch dem natürlichen Wasserhaushalt in direkter Nähe wieder zugeführt. Das Niederschlagswasser der Gebäude-Umfahrten wird zu 100% ortsnah in Gräben eingebracht wo es versickert.

Bei der Produktion unserer Produkte setzen wir auf Sonnenenergie. Bereits 2012 haben wir dazu eine fast zweitausend Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, die uns nicht nur ausreichend Strom liefert, sondern dabei pro Jahr rund 150 Tonnen CO 2 - Emissionen einspart.

Eine Blumenwiese auf dem Unternehmensgelände schafft Lebensraum für Insekten und bietet den Mitarbeitenden Erholungsmöglichkeiten.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Aufschwung verliert deutlich an Fahrt. Es ist von einer rückläufigen Entwicklung in 2024 auszugehen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen zufriedenstellend.

Unsere Exporterfolge sind das Ergebnis einer konsequent betriebenen Erschließung neuer Absatzmärkte und zugleich eine Bestätigung für den erreichten hohen Leistungsstand.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 73,67 % gekennzeichnet. 11,28 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 2,91 %.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 97,09 % gekennzeichnet. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Die flüssigen Mittel umfassen 10,83 % der Bilanzsumme.

Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr veränderte sich unser Jahresergebnis vor Steuern von Euro 2.662.997,83 auf Euro 3.237.285,39.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir das Jahresergebnis und den dadurch geprägten Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Beide Indikatoren erachten wir derzeit als stabil und zufriedenstellend.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risikomanagement-System

Das Risikomanagement soll der Unternehmensführung helfen, wesentliche Risiken, die den Unternehmenserfolg oder -bestand gefährden können, rechtzeitig zu erkennen und zu bewältigen.

Es übernimmt als Teil der Unternehmensführung die Aufgabe, die Strategien zur Begrenzung des Risikos unter gleichzeitiger Optimierung des Ertrages zu erarbeiten und zu realisieren. Die Zielsetzung besteht darin, ein optimales Verhältnis zwischen Chancen und Risiken zu finden.

Zu diesem Zweck berichten die Leiter der Bereiche Vertrieb, Finanzen, Einkauf, Produktionssteuerung und Produktion wöchentlich über den Gang der Geschäfte. Darüber hinaus erteilt die Unternehmensführung regelmäßig Prüfaufträge zu bestimmten Themen.

Durch das Sammeln von monatlichen Daten und das Berichten der Finanzbuchhaltung über den abgelaufenen Monat, erhält die Unternehmensführung alle relevanten Daten und verdichtet diese zu einem Gesamtbild über die Geschäftsentwicklung.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Zinsentwicklung hat zurzeit keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind in Deutschland stabil.

Der von Russland initiierte Krieg gegen die Ukraine hat zu einer Unsicherheitssituation in der Wirtschaft geführt. Damit einher gehen Versorgungengpässe bei Rohmaterialien.

Eine generelle Verunsicherung auf Grund von wechselhaften politischen Entscheidungen ist in vielen Bereichen der Industrie zu spüren.

Branchenrisiken

Bedingt durch die Breite unseres Produktportfolios erwarten wir auf der Vertriebsseite keine berichtenswerte Risiken.

Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen

Auf der Beschaffungsseite ist der Markt für PTFE-Granulate in Bewegung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist mit geringen Lieferengpässen und deutlich steigenden Preisen in der Zukunft zu rechnen. Die Entwicklung wird hier zu beobachten sein.

Rechtliche Risiken

Die von der EU initiierte Neureglung der Eingruppierung im Bereich der Fluorkunststoffe begleiten wir aufmerksam. Die undifferenzierte Herangehensweise der EU im Rahmen des PFAS-Bann stellt unser Unternehmen vor große Herausforderungen.

Ausblick

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem gleichbleibenden Ergebnis aus.

Im Übrigen erwarten wir einen sehr anfälligen Geschäftsverlauf.

 

Grünsfeld, den 17. Dezember 2024

Volker Bohlender

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bohlender GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bohlender GmbH, Grünsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bohlender GmbH, Grünsfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weinsberg, 17. Dezember 2024

AAT INTEGRETAS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Klatte, Wirtschaftsprüfer

Schäuffele, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss 31.12.2023 wurde am 20.12.2024 festgestellt.

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