GSG - Global Sales Group UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rolf Bonsack seit 9.4.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hpp GmbHFalkenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZAKTIVA
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
I.
Allgemeine Angaben
Angaben zur
Identifikation der Gesellschaft:
· Firma: hpp GmbH · Sitz: Falkensee · Registergericht: Amtsgericht Potsdam, HRB 22978 P Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1
HGB auf.
Der Jahresabschluss wurde gemäß
§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB
sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des
Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Zur
Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde von der Regelung des §
265 Abs. 5 HGB in folgendem Umfang Gebrauch gemacht:
· Die Gliederung der Bilanz nach § 266 Abs.
2 HGB ist bei den immateriellen
Vermögensgegenständen um die Position "Software"
ergänzt worden.
· Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
nach § 275 Abs. 3 HGB ist um die Position
"Logistikkosten" erweitert worden.
Unter den
sonstigen Vermögensgegenständen sind
Beträge in Höhe von 20 T€
(Vorjahr: 20 T€) für die Erstattung der
Stromsteuer ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag
rechtlich entstehen (§ 268 Abs. 4 HGB). Die Abgrenzung
dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die
Beträge haben Forderungscharakter.
Ergänzend weisen wir darauf hin, dass sich in Folge
der im 2. Halbjahr des Geschäftsjahres erfolgten
Kostensteigerungen für Rohstoffe, Transporte und
Energie die Ertragsverhältnisse spürbar
verschlechtert haben. Nach dem Bilanzstichtag haben sich
diese Kosten weiter und überproportional erhöht.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten
Ansatz- und Bewertungsmethoden werden
stetig angewendet (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB).
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der
Annahme der
Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr.
2 HGB).
Die
entgeltlich erworbenen
immateriellen Vermögensgegenstände wurden
zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) bewertet.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten,
vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10
Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden
Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen
berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände
werden linear entsprechend der voraussichtlichen
Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung erfolgt in
Übereinstimmung mit den Konzernrichtlinien.
Die im Geschäftsjahr angeschafften
geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem
Wert in Höhe von 250 € wurden in
Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften
gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe
als Betriebsausgaben abgesetzt.
Für
geringwertige Wirtschaftsgüter , deren Wert 250
€ aber nicht 1.000 € übersteigt, wurde ein
Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2 a EStG
gebildet, der in Übereinstimmung mit den
steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und
in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem
Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.
Die Bewertung der
Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte
grundsätzlich zu Anschaffungskosten nach dem
letzten Einstandspreis, unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter
Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren
beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die Bewertung der
fertigen Erzeugnisse erfolgte zu den angefallenen
Herstellungskosten.
Die angesetzten
Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und
Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung,
ferner angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs
des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten).
Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten
einbezogen. Zur verlustfreien Bewertung werden auf
Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden
grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, die Wertberichtigungen
erforderlich machen würden, bestehen zum
Bilanzstichtag nicht.
Die
flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert
angesetzt.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstich-tag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die
Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem
Zeitablauf.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf
der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen
Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung
auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als
Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinsätze der vergangenen sieben
Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen
Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Zum aktuellen
Abschlussstichtag sind alle Rückstellungen als
kurzfristig anzusehen.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Zur
Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass
die betreffenden Vermögensgegenstände und
Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem
jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden.
Vermögensgegenstände und Schulden in fremder
Währung mit einer Restlaufzeit größer als
ein Jahr bestehen zum aktuellen Bilanzstichtag nicht.
Die angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
den im Vorjahr angewandten Methoden.
III.
Angaben zur Bilanz
In den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 10
T€
(Vorjahr: 8 T€) sind keine Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
(Vorjahr: --- T€) enthalten
(Mitzugehörigkeitsvermerk) .
Die Darstellung des
Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272
HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages.
Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses
aufgestellt.
Der
Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
Im Posten
sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden
nicht unerheblichen kurzfristigen Rückstellungen
enthalten:
Die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 431 T€
(Vorjahr: 552 T€) betreffen ein Darlehen, das
der Gesellschaft von der Muttergesellschaft gewährt
wurde und betrifft somit auch die Position
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
(Mitzugehörigkeitsvermerk).
Der gesamte jährliche Aufwand aus
sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt
448 T€ (davon 270 T€ gegenüber der
Gesellschafterin) und beinhaltet Miet-, Leasing-, Fracht
und Dienstleistungsverträge mit einer Laufzeit von
längstens drei Jahren.
IV.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Umsatzkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 3 HGB aufgestellt.
Bei Anwendung des
Umsatzkostenverfahrens sind Angaben zum
Materialaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5
HGB und zum Personalaufwand gemäß § 275
Abs. 2 Nr. 6 HGB zu machen:
V.
Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr wurde die Anpassung des
Rechnungswesens sowie der gesamten Warenwirtschaft an die
Konzernrechnungslegung mit Programmen von SAP
abgeschlossen.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die
Vermögens-, Finanz- und Ertragsverhältnisse der
Gesellschaft in allen Bereichen leicht beeinflusst. Da die
Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen nach
Ost-Europa unterhält, werden sich die Auswirkungen des
Krieges zwischen Russland und der Ukraine voraussichtlich
in Form von Kostensteigerungen bei den Rohstoffen, den
Transportkosten und dem Energiebezug auswirken.
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten
Arbeitnehmer beträgt 18
(Vorjahr 18) , hiervon 14
(Vorjahr 14) gewerbliche Mitarbeiter und 4
(Vorjahr 4) Angestellte.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde
die
Geschäftsführung durch den Dipl.
Ökonom Herrn Rolf Bonsack (gleichzeitig
Geschäftsführer der Muttergesellschaft)
wahrgenommen.
Der Jahresabschluss der hpp GmbH wird in den
Konzernabschluss der Maped S.A.S. mit Sitz in
Pringy, Frankreich einbezogen und beim "Greffe du Tribunal
de Commerce d`Annecy" veröffentlicht.
Falkensee, den 28. Februar 2022 gez. Rolf Bonsack, Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 03. November 2022 |
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