DPS Business Solutions GmbH

Am Moosfeld 3, 81829 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 282407
Vorher
CWI Business Solutions GmbH
Eingetragen
27.4.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Beratung zu und Vertrieb von Hard- und Software. Die Gesellschaft wickelt Projekte zur Einführung von Softwareprodukten vollständig ab.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Anton Kapp
seit 16.2.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NTR Beteiligungs-GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DPS Business Solutions GmbH

München (vormals: Straubing)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die DPS Business Solutions GmbH (im weiteren Text DPS BS) fokussiert sich als IT Systemhaus darauf, seine Kunden auf dem Weg zur sicheren Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu begleiten. Die DPS BS vertreibt und implementiert ERP + Produktion, sowie HR Lohn- und Personalmanagement Software vom Hersteller SAGE im mittelständischen Unternehmensbereich. Sie ist der größte SAGE Business Partner der DACH-Region.

Da Kundennähe und Kundenzufriedenheit bei DPS BS im Vordergrund stehen, werden die Kunden von über 120 Mitarbeitern, verteilt auf neun Standorte in Deutschland und einem Standort in Österreich, betreut.

Das Produktportfolio wird durch die interne Softwareentwicklung erweitert. Dazu zählen Lösungen und Produkte zur Erweiterung der Funktionalität der Standard Software, sowie projektspezifische Anpassungen. Unterstützend dazu werden umfassende Dienstleistungen und die Betreuung durch eine eigene Hotline und Supportabteilungen angeboten.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die IT Betreuung. Lösungen und Produkte werden auf die Anforderungen und Ressourcen der Kunden zugeschnitten. Das B2B Hosting der Software-as-a-Service aus der Cloud für SAGE Software oder anderer, kompatibler Software erfolgt in deutschen Rechenzentren in München und Frankfurt mit höchsten Sicherheits-, Verfügbarkeits- und Energiestandards. Daneben wird Infrastructure-as-a-Service über die gleichen Zentren angeboten.

Im Rahmen des Business Process Outsourcing (BPO) bietet DPS BS einen umfassenden Payroll Abrechnungsservice für jede Branche an. Angeboten wird das gesamte Spektrum von der reinen Abrechnung, der Beratung bis hin zur Pflege der Arbeitnehmerdaten.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft **

"Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken".

"Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort"."

** (Dr. Ruth Brand, Präsidentin Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" Wiesbaden)

"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an".

** (Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 15.01.2024)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Wie erwartet, blieb der Umsatz leicht unter den Vorjahreszahlen (- 2%) . Trotzdem war auch im vierten Jahr der Umstellung des Geschäftsmodells unseres Herstellers Sage, von Lizenzverkauf zu Lizenznutzung, eine Steigerung in diesem Bereich möglich.

Nach Fertigstellung unseres selbstentwickelten B2B Recruiting Portals ist dieses Produkt in die Sage Preisliste aufgenommen worden und kann über die bekannten Vertriebskanäle erworben werden.

Unser digitaler Lern-Campus ist fertiggestellt und wird von unseren Kunden sehr gut angenommen. Zugleich haben wir seit diesem Jahr die Anerkennung als Bildungsträger für unseren Zertifizierungslehrgang Entgeltabrechner:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T €
Vorjahr
T €
Veränderung
T €
Veränderung
%
Betriebsergebnis 138 760 - 622 - 81,85
Steuerergebnis - 41 - 185 - 144 - 77,85
Jahresergebnis 89 567 - 478 - 58,73

Das Betriebsergebnis sank um 82% gegenüber dem Vorjahr. Die erhöhten Entwicklungskosten und Abschreibungen wurden durch den stabilen Umsatz aufgefangen.

Nach dem endgültigen Wegfall der Covid-19 Einschränkungen, konnte die Reisetätigkeit wieder in vollem Umfang aufgenommen werden, die Kosten liegen aber noch unter vor Covid-19 Niveau.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt im Berichtsjahr 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €). Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 0,09 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €).

b) Finanzlage

Wirtschaftliches Eigenkapital 31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Bilanzsumme 9.539 9.370
- passive Rechnungsabgrenzungsposten - 3.568 -3.221
+ aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2.552 2.083
= wirtschaftliche Bilanzsumme 8.523 8.232
Bilanzielles Eigenkapital 5.341 5.252
Wirtschaftliche Eigenkapitalquote 63% 65%

Die Kapitalstruktur ist durch eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 56% geprägt. Diese ist im Vorjahresvergleich unverändert.

Aufgrund des Geschäftsmodells und der Struktur der DPS BS ist als besserer Vergleichsmaßstab die wirtschaftliche EK-Quote unter Verrechnung der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten zu sehen; hiernach ergibt sich eine wirtschaftliche EK-Quote von 63% (Vorjahr 65%).

Gegenüber Kreditinstituten bestehen keinerlei Verbindlichkeiten - weder kurzfristiger noch langfristiger Natur.

Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter dienen der Entwicklung eigener Softwareprodukte. Investitionen in Sachanlagen spielen bei der DPS BS in der Regel eine untergeordnete Rolle. Die wesentlichen Investitionen in diesem Bereich werden in Betriebs- und Geschäftsausstattung für die Rechenzentren getätigt. Alle Investitionen konnten vollständig aus dem Cash-Flow finanziert werden.

Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibung) beträgt im Berichtsjahr T€ 542. Mit den Zahlungsmittel- zuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T €
Vorjahr
T €
Veränderung
T €
Veränderung
%
Aktiva
Anlagevermögen 1.230 1.242 - 12 - 0,97
Kurzfristige Vermögenswerte 2.721 3.042 - 321 - 10,55
Liquide Mittel 3.036 3.003 + 33 + 1,10
Passiva
Eigenkapital 5.341 5.252 + 89 + 1,70
Langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Bilanzsumme 9.539 9.370 + 169 + 1,80

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 12 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 145 und Sachanlagen in Höhe von T€ 576 die Abschreibungen in Höhe von T€ 453 gegenüber.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.410 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sind, aufgrund des aktiven Forderungsmanagements, prozentual zu den Forderungen stärker als im Vorjahr gesunken. Die Debitorenlaufzeit ist im Vergleich zu dem Vorjahresniveau leicht gesunken.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 5.341. Die Eigenkapitalquote liegt bei 56 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die DPS BS weist Verbindlichkeiten von T€ 396 gegenüber T€ 538 im Vorjahr aus - hierin sind keine Verbindlichkeiten an Kreditinstitute enthalten. Bei gestiegener Bilanzsumme hat sich der prozentuale Anteil der Verbindlichkeiten nochmals deutlich reduziert.

Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine, den Planansätzen entsprechende, positive Entwicklung genommen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Rohergebnis

- Betriebsergebnis

- Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohergebnis pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Das Rohergebnis pro Mitarbeiter beträgt T€ 95 p.a. und unter Vorjahresniveau geblieben. Im Vorjahresvergleich ist das Betriebsergebnis, entsprechend der gestiegenen Material- und Entwicklungskosten, gesunken. Ebenso ist der Cashflow um T€ 525 gesunken.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir nach wie vor als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist konstant, die Ergebnisentwicklung unterliegt im Berichtsjahr sehr stark den gesamtwirtschaftlichen Faktoren.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III Zweigniederlassungsbericht

Die DPS BS verfügt, neben dem Hauptsitz in München, über Niederlassungen in:

- Augsburg

- Erlangen

- Straubing

- Berlin

- Giebelstadt

- Stuttgart

- Chemnitz

- Leipzig

IV Prognosebericht 2024

Gesamtwirtschaft

"Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. "Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge", erklärt Martin Werding, Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft. "Wir erwarten allerdings, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 etwas an Fahrt gewinnt." Der private Konsum beginnt voraussichtlich im Jahresverlauf die Konjunktur zu stützen, da die Realeinkommen deutlich steigen dürften. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. "(Pressemitteilung Sachverständigenrat-Wirtschaft, Konjunkturprognose für 2024, 15.05.2024)."

Die Wachstumsaussichten der deutschen Volkswirtschaft bleiben gemessen am Produktionspotenzial bis zum Ende des Jahrzehnts schwach. Vor allem der demografische Wandel und das damit zurückgehende Arbeitsangebot belasten mittelfristig den Wachstumsausblick. Der Sachverständigenrat schätzt das Potenzialwachstum im Jahr 2024 auf 0,5 Prozent und im Jahr 2025 auf 0,4 Prozent." (Pressemitteilung Sachverständigenrat-Wirtschaft, Konjunkturprognose für 2024, 15.05.2024)

Branchenerwartungen

"Trotz der weiterhin angespannten Weltlage und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung entwickelt sich die Bitkom-Branche stabil. Die Unternehmen der Digitalbranche können sich in einem herausfordernden Umfeld behaupten und erweisen sich als konjunkturelle Stütze der deutschen Wirtschaft", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. (bitkom Presseinformation vom 01.04.2024)

"Die Digitalbranche entwickelt sich 2024 in einem schwierigen Umfeld insgesamt stabil. Massive politische Eingriffe in den Markt, Krisen und ungelöste Fragen in der Ampel-Koalition sorgen allerdings für Verunsicherung", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Wintergerst verweist unter anderem auf Kriege und Konflikte in der Ukraine und in Nahost, die anstehenden Wahlen in den USA und einen drohenden Handelskonflikt mit China. (bitkom Pressemitteilung vom 26.06.2024)

Voraussichtliche Entwicklung

Die DPS BS wird in 2024 weiterhin konsequent in Mitarbeiter und die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen investieren. Die vertriebene Software und die selbstentwickelten Produkte und Lösungen sind branchenunabhängig einsetzbar.

Die Fertigstellung der Phase 2 (Cloud-Anwendung) unseres innovativen Self-Service BI zur unkomplizierten Auswertung der Personal- und Unternehmensdaten ist für das zweite Halbjahr 2024 geplant.

Als Softwarehersteller sind wir auf den zwei größten HR-Messen vertreten.

Für 2024 erwarten wir, aufgrund des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und den starken Investitionen in Entwicklung und der Erweiterung unserer IT Cloud Infrastruktur ein Umsatz- und Rohergebnis auf dem Niveau von 2023. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden sich analog hierzu entwickeln.

V Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Für die DPS BS ergibt sich, aufgrund der allgemeinen Prognosen für den IT-Dienstleistungsbereich, weiterhin die Möglichkeit, die Kosten für unsere Produktentwicklung aus eigener Kraft zu finanzieren. Der stabile Anteil der Service- und Nutzungsverträge sichert die durchwegs gute bis sehr gute finanzielle Lage der DPS BS. Durch die bisher getätigten Investitionen stehen nun bestens ausgebildete und motivierte Mitarbeiter und ein breites Produktportfolio zur Verfügung.

Risikobericht

Das Produktportfolio von DPS BS basiert auf modernster Technologie. Keines der Produkte hat seine Wachstums- oder Reifephase überschritten. Der Bedarf für DPS BS Lösungen ist stetig steigend. Weiterhin werden mehr als 60% des Umsatzes mit wiederkehrenden Service- und Dienstleistungen erwirtschaftet. Die Geschäftsführung analysiert laufend alle bekannten Risiken und besondere Geschäftsvorfälle.

Derzeit sind keine Risiken für eine Bestandsgefährdung oder eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens erkennbar. Es lassen sich aus Sicht der Geschäftsführung keine Risikokonzentrationen erkennen.

Das konsequente Debitoren-Management sorgt für die Werthaltigkeit aller aktuellen Forderungen. Wertberichtigungen wurden, soweit notwendig, durchgeführt.

Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der guten Vermögens- und Ertragslage, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Insgesamt überwiegen die Chancen die Risiken.

 

München, den 28. Juni 2024

gez. Thomas Kapp

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.229.520,64 1.242.439,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 590.206,00 720.988,00
II. Sachanlagen 639.264,64 521.401,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.276,00 44.874,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.705,85 322.658,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.282,79 153.869,52
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 5.756.770,09 6.044.709,38
I. Vorräte 445.257,01 431.543,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.275.611,57 2.610.407,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.437,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.035.901,51 3.002.758,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.552.478,45 2.082.601,01
Aktiva 9.538.769,18 9.369.749,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.340.888,75 5.251.914,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnvortrag 5.201.914,05 4.635.135,17
IV. Jahresüberschuss 88.974,70 566.778,88
B. Rückstellungen 233.773,33 359.623,12
C. Verbindlichkeiten 396.224,58 537.655,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 396.224,58 527.761,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.893,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.567.882,52 3.220.556,87
Passiva 9.538.769,18 9.369.749,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.923.772,34 10.504.393,23
2. Personalaufwand 7.054.480,52 7.169.090,96
a) Löhne und Gehälter 5.900.572,33 6.095.872,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.153.908,19 1.073.218,24
davon für Altersversorgung 39.924,52 40.825,21
3. Abschreibungen 452.711,22 499.801,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 452.711,22 499.801,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.295.596,70 2.076.591,55
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.627,29 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.476,51 7.055,58
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16,00 5.482,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 40.938,00 184.789,18
9. Ergebnis nach Steuern 97.133,70 575.692,88
10. sonstige Steuern 8.159,00 8.914,00
11. Jahresüberschuss 88.974,70 566.778,88

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

DPS Business Solutions GmbH, München

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der DPS Business Solutions GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Abgaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Handelsregister: DPS Business Solutions GmbH

Firmensitz laut Handelsregister: München Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Amtsgericht München Registernummer: HRB 282407

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt, das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben bzw. Einnahmen, die erst für eine bestimmte Periode des Folgejahres zu Aufwand bzw. Ertrag führen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst worden.

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, welche in Euro umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierung- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen:

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuch.
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.076.010,36 91.169,20 0,00 54.000,00 1.221.179,56
2. geleistete Anzahlungen 54.000,00 0,00 0,00 -54.000,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 108.767,81 7.222,68 0,00 0,00 115.990,49
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.290.217,16 273.051,67 19.301,23 211.350,52 2.755.318,12
3. Anzahlungen Sachanlagen 153.869,52 84.763,79 0,00 -211.350,52 27.282,79
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
3.682.914,85 456.207,34 19.301,23 0,00 4.119.820,96
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuch.
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 409.022,36 221.951,20 0,00 0,00 630.973,56
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.893,81 13.820,68 0,00 0,00 77.714,49
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.967.559,16 216.939,34 2.886,23 0,00 2.181.612,27
3. Anzahlungen Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.440.475,33 452.711,22 2.886,23 0,00 2.890.300,32
Buchwerte 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 590.206,00 666.988,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 54.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.276,00 44.874,00
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung
573.705,85 322.658,00
3. Anzahlungen Sachanlagen 27.282,79 153.869,52
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
1.229.520,64 1.242.439,52

Angaben zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Angaben zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen des Personalbereichs in Höhe von TEUR 143 und Rückstellung für Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 2 enthalten.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Bilanzwert
Euro
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
Euro
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Euro
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 255.938,10 255.938,10 0,00 0,00
(Vj: 280.113,37) (Vj: 280.113,37) (Vj: 0,00) (Vj: 0,00)
2. sonstige Verbindlichkeiten 140.286,48 140.286,48 0,00 0,00
(Vj : 257.542,50) (Vj: 257.542,50) (Vj: 0,00) (Vj: 0,00)
Gesamt 396.224,58 396.224,58 0,00 0,00
(Vj: 537.655,87) (Vj: 537.655,87) (Vj: 0,00) (Vj: 0,00)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 112 (Vorjahr TEUR 244) und Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 10) enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 36), sowie Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen von Forderungen von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen aus Art 67 EGHGB von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 0), Forderungsverluste von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 1), sowie Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung von Forderungen von TEUR 33 (Vorjahr TEUR 30) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen in Höhe von TEUR 529.

Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 105 Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Thomas Kapp

Herr Pascal Bühler (bis 7. November 2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde zutreffend in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 88.974,70 dem bestehenden Gewinnvortrag zuzuschlagen und auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 28. Juni 2024

gez. Thomas Kapp

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DPS Business Solutions GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DPS Business Solutions GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DPS Business Solutions GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 2. Juli 2024

HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer

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