Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 748278
Vorher
HP Financial Services GmbHHP Financial Serivices GmbH
Eingetragen
8.9.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
der Vertrieb von IT-Hard- und Software, der Vertrieb von IT-Integrationslösungen aller Art sowie die Erbringung von IT Dienstleistungen, Wartung und Reparatur von elektronischen Datenverarbeitungsanlagen und Peripheriegeräten, Software Service, IT-Support und Consultancy

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Fischer
seit 3.4.2023
Geschäftsführer
Michael Mann
seit 13.11.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hewlett-Packard CDS (Nederland) B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hewlett-Packard CDS (Nederland) B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hewlett-Packard CDS GmbH

Böblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hewlett-Packard CDS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hewlett-Packard CDS GmbH, Böblingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hewlett-Packard CDS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verant-wortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestäti-gungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lage-bericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereig-nisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresab-schlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 9. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hummel
Wirtschaftsprüfer

Junker
Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Oktober 2023

Aktiva

31.10.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.883,67 36.437,43
61.883,67 36.437,43
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.124.245,01 19.841.891,17
2. Sonstige Vermögensgegenstände 203.043,21 261.310,05
35.327.288,22 20.103.201,22
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 261.735,70 661.489,79
35.589.023,92 20.764.691,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.348,86 48.187,34
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.332.764,08 1.287.262,39
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.170.582,70
37.028.020,53 24.307.160,87

Passiva

31.10.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.812.200,00 2.812.200,00
II. Kapitalrücklage 21.000.000,00 6.000.000,00
III. Andere Gewinnrücklagen -10.982.782,70 2.519.295,77
IV. Jahresüberschuss 54.866,57 -13.502.078,47
12.884.283,87 -2.170.582,70
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.170.582,70
Buchmäßiges Eigenkapital 12.884.283,87 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 20.869.040,81 20.647.119,62
2. Sonstige Rückstellungen 2.601.213,75 3.196.379,60
23.470.254,56 23.843.499,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.840,90 704,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123.717,19 171.574,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 278.739,93 89.610,82
4. Sonstige Verbindlichkeiten 206.184,08 201.771,85
davon aus Steuern TEUR 178 (Vj. TEUR 172)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 28 (Vj. TEUR 30)
673.482,10 463.661,65
37.028.020,53 24.307.160,87

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.337.639,57 16.129.531,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 463.968,44
16.337.639,57 16.593.499,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 442.720,22 488.054,76
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.518.319,76 9.662.082,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.594.260,81 7.341.864,27
davon für Altersversorgung TEUR 524 (Vj. TEUR 5.211)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 19.162,76 20.489,29
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.342.920,59 3.594.830,44
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 295 (Vj. TEUR 0)
16.917.384,14 21.107.321,02
7. Erträge aus Vermögensverrechnung 18.844,48 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 980.655,58 147.326,02
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 973 (Vj. TEUR 29)
9. Aufwand aus Vermögensverrechnung 204.643,83 8.969.520,66
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.611,89 166.064,53
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR 161 (Vj. TEUR 162)
630.244,34 -8.988.259,17
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.366,80 -2,03
12. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 54.866,57 -13.502.078,47
13. Jahresüberschuss #BEZUG! #BEZUG!

Anhang für 2022/2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Hewlett-Packard CDS GmbH mit Sitz in Böblingen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 748278 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre, lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Soweit dies bei den jeweiligen Zugängen in der Vergangenheit zulässig war, wird die degressive Abschreibungsmethode beibehalten.

Für selbständig nutzbare Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Saldierung von Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen aus Langzeitkonten mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Verrechnung der Vermögensgegenstände erfolgte mit ihrem beizulegenden Zeitwert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 17. März 2016 verwendet. Außerdem wurden Gehalts- und BBG-Trends mit je 2,75 % (Vj. 2,75 %) p. a. berücksichtigt. Der Rententrend wurde mit 2,00 % p.a. bzw. 6,12 % alle 3 Jahre angesetzt (VJ. 2,00 % p.a). Für die nächste Rentenanpassung zum 1.1.2026 wurden stattdessen Rentenanpassungen um 12,44 % angesetzt.

Die Neubewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. November 2010 nach BilMoG ergab einen Zuführungsbetrag (nach Neubewertung und Verrechnung mit dem dazugehörigen Deckungsvermögen) in Höhe von TEUR 5.978. Im Berichtsjahr ergab sich ein Zuführungsbetrag von TEUR 433. Für die folgenden Geschäftsjahre verbleibt ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 433.Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das BilMoG ergebende Zuführungsbetrag bis zum 31. Oktober 2024 verteilt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Jubiläumszusagen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,70 % (Vj. 1,42 %) ermittelt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die sich ergebende Steuerbe- und -entlastung wird mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bewertet und nicht abgezinst. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Fall einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

Kurzfristige Forderungen und kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Dritten und von verbundenen Unternehmen sowie das kurzfristige Cash-Pooling in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungsdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.10.2023 31.10.2022
TEUR TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.124 19.842
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.641 1.430
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 203 261
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
35.327 20.103

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Intercompany Cash-Pool-Agreement in Höhe von TEUR 33.483 (Vj. TEUR 18.412) enthalten.

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Rückstellungen für Pensionen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. Der Steuersatz beträgt 15,825 %.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung von Pensionsverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus Langzeitkonten mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Wertpapiere. Die Bewertung erfolgte zu Marktpreisen.

31.10.2023 31.10.2022
TEUR TEUR
Pensionsverpflichtungen
Erfüllungsbetrag -3.583 -3.815
Zeitwert Deckungsvermögen 4.140 4.417
Noch in künftigen Perioden anzusammelnder Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB (in obigem Erfüllungsbetrag enthalten) 5 10
Nettowert 562 612
Langzeitkonten
Erfüllungsbetrag -1.454 -1.576
Zeitwert Deckungsvermögen 2.225 2.252
Nettowert 771 676
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 1.333 1.287

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens für die Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 3.254, für die Langzeitkonten TEUR 2.660.

Eigenkapital

Im Dezember 2021 wurde von der Gesellschafterin eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 6 Mio. EUR geleistet. Trotzdem ergab sich am Bilanzstichtag ein negatives Eigenkapital. Zur Vermeidung der Überschuldung hat die Gesellschafterin mit Beschluss vom 20.12.2022 eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 15,0 Mio. beschlossen, die am 20. Dezember 2022 eingegangen ist.

Ausschüttungssperre

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich eine Ausschüttungssperre aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 8.967 (Vj. TEUR 8.886). Zudem ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,70 %) eine zusätzliche Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.166 (Vj. TEUR 3.699). In Summe ergibt sich damit ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 10.133 (Vj. TEUR 12.585).

Rückstellungen

Pensionsverpflichtungen

31.10.2023 31.10.2022
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag -59.297 -58.884
Zeitwert Deckungsvermögen 38.000 37.380
Noch in künftigen Perioden anzusammelnder Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB 428 857
Nettowert/Bilanzausweis -20.869 -20.647

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens für die Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 29.919.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Abfindungen inkl. Gehaltsfortzahlungen, ausstehende Eingangsrechnungen für vor dem Stichtag erhaltene, aber noch nicht in Rechnung gestellte Fremdleistungen, Rückstellungen für nicht in Anspruch genommene Urlaubstage und Überstunden, Weihnachtsgeld, Jubiläumsverpflichtungen, Nachzahlungen aufgrund von Sozialversicherungsprüfungen sowie Bonuszahlungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden, soweit zulässig, mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen verrechnet.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 279 (Vj. TEUR 90) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Bei den gesamten Umsatzerlösen handelt es sich um wiederkehrende Serviceleistungen (Recurring Services), welche im Inland und Ausland erzielt wurden.

2022/23 2021/22
TEUR % TEUR %
Inland 15.978 98 15.513 96
Ausland 360 2 617 4
16.338 100 16.130 100

Sonstige betriebliche Erträge

Im Berichtsjahr gibt es keine sonstige betriebliche Erträge (Vj. TEUR 464)

Materialaufwand

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag -59.297 -58.884
Zeitwert Deckungsvermögen 38.000 37.380
Noch in künftigen Perioden anzusammelnder Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB 428 857
Nettowert/Bilanzausweis -20.869 -20.647

Personalaufwand

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 9.518 9.662
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.594 7.342

Im Rahmen des Strategic-Realignments ist die Gesellschaft von einem konzernweiten Restrukturierungsprogramm zur Einsparung von Personalkosten betroffen. In diesem Zusammenhang wurde ausgewählten Mitarbeitern eine freiwillige Aufhebung zum Ausscheiden aus der Gesellschaft angeboten.

Im Berichtsjahr wurden außergewöhnliche Aufwendungen in Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 472 (Vj. TEUR 756) verursacht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 4.343 (Vj. TEUR 3.595) und enthalten Aufwendungen aus der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) in Höhe von TEUR 433 (Vj. TEUR 433).

Ertrag / Aufwand aus Vermögensverrechnung

Die Position beinhaltet generell Aufwendungen für Verpflichtungen sowie Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von insgesamt TEUR 205 Aufwand (Vj. TEUR 8.970 Aufwand) / TEUR 19 Ertrag (Vj. TEUR 0 Ertrag) und setzt sich wie folgt zusammen:

Aufwand

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Zinsaufwand -876 -969
Ertrag aus Deckungsvermögen (Zinserträge sowie Dividendenausschüttungen) 478 528
Abschreibung auf den Zeitwert 0 -8.529
Zuschreibung auf den Zeitwert 194 0
-205 -8.970

Ertrag

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Zinsaufwand -85 0
Ertrag aus Deckungsvermögen (Zinserträge sowie Dividendenausschüttungen) 105 0
Abschreibung auf den Zeitwert -1 0
Zuschreibung auf den Zeitwert 0 0
19 0

Jahresergebnis

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 54.866,57 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Michael Mann Geschäftsführer Hewlett-Packard CDS GmbH
Johann Koch ('Johannes') Vorsitzender der Geschäftsführung Hewlett-Packard
(bis 3. April 2023) GmbH & Senior Vice President Global Sales DACH
Marc Fischer Vorsitzender der Geschäftsführung Hewlett-Packard
(seit 3. April 2023) GmbH & Vice President Sales Deutschland

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Lediglich der im Geschäftsjahr 2022/23 aktive Geschäftsführer Michael Mann hat von der Gesellschaft eine Vergütung erhalten.

Johannes Koch und Marc Fischer haben von der Gesellschaft keine Vergütungen erhalten.

Es wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge und ergeben sich auf Basis der am 31. Oktober 2023 bestehenden nichtkündbaren Verträge wie folgt:

TEUR
2023/24 431
2024/25 232
2025/26 125
2026/27 0
788

Davon bestehen Verpflichtungen i.H.v. TEUR 81 (Vj. TEUR 79) gegenüber verbundenen Unternehmen für angemietete Büro- und Lagerflächen.

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022/23 2021/22
Angestellte 158 165
158 165

Konzernverhältnisse

Zum 31. Oktober 2023 werden 100 % der Anteile von der Hewlett-Packard CDS (Netherland) B.V., Amstelveen, Niederlande, gehalten. Diese Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen.

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Hewlett Packard Enterprise Company, Houston, Texas, USA. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutterunternehmens betrachtet.

Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Hewlett-Packard CDS GmbH, Böblingen, erhältlich bzw. auf der Website der U.S. Securities and Exchange Commission einsehbar.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen besitzen.

 

Böblingen, den 9. Juli 2024

Michael Mann

Marc Fischer

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.11.2022 Zugänge Abgänge 31.10.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.729,04 0,00 0,00 45.729,04
45.729,04 0,00 0,00 45.729,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 757.805,49 44.609,00 0,00 802.414,49
757.805,49 44.609,00 0,00 802.414,49
803.534,53 44.609,00 0,00 848.143,53
Kumulierte Abschreibungen
01.11.2022 Zugänge Abgänge 31.10.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.729,04 0,00 0,00 45.729,04
45.729,04 0,00 0,00 45.729,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 721.368,06 19.162,76 0,00 740.530,82
721.368,06 19.162,76 0,00 740.530,82
767.097,10 19.162,76 0,00 786.259,86
Buchwerte
31.10.2023 31.10.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.883,67 36.437,43
61.883,67 36.437,43
61.883,67 36.437,43

Lagebericht für 2022/2023

1) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In den ersten drei Quartalen des Kalenderjahres 2022 konnte das Bruttoinlandsprodukt trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen (+0,8 %, +0,1 % und +0,5 % - jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Mit dem vierten Quartal des Kalenderjahres 2022 begann dann allerdings im ersten Quartal des Berichtszeitraums eine Serie von vier Quartalen mit rückläufiger beziehungsweise stagnierender Wirtschaftsleistung (-0,4 %, -0,3 %, 0,0 %, -0,1 %). Die hohe Inflation führte dabei insbesondere im Winterhalbjahr zu rückläufigen Konsumausgaben, während sich die Investitionen im Bau sowie in gewerbliche Ausrüstungen bereits im ersten Quartal 2023 wieder zu erholen begannen.

Die Stimmung der deutschen Wirtschaft verbesserte sich im Berichtszeitraum zunächst kontinuierlich zwischen November 2022 und April 2023 - der ifo-Geschäftsklimaindex stieg in diesem Zeitraum von 86,4 Punkten auf 93,4 Punkte. Im Mai begann der Index zu sinken, bis auf einen Wert von 85,8 im September 2023. Im Oktober 2023 hellte sich die Stimmung mit einem Wert von 86,9 wieder etwas auf.

In der Digitalwirtschaft liefen die Geschäfte im Berichtszeitraum laut dem Digitalverband Bitkom deutlich besser als in der Gesamtwirtschaft und es zeigte sich eine "hohe Widerstandsfähigkeit der digitalen Wirtschaft gegenüber den aktuellen Krisen". Der Bitkom-ifo-Digitalindex, berechnet aus der aktuellen Geschäftslage und den Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate, hatte im November 2022 einen Wert von 5,2 und stieg bis April 2023 zunächst auf 25,4. Bis September sank der Index wieder auf einen Wert von 5,9 und hellte sich im Oktober 2023 leicht auf 8,4 auf.

Für das Jahr 2023 berichtet Bitkom, dass die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2022 um 2,0 % gewachsen sind und ein Volumen von 215 Milliarden Euro erreicht haben. In der Informationstechnik - dem für die Hewlett-Packard CDS GmbH relevantesten Segment - wurde 2023 ein Umsatz von 142,9 Milliarden Euro erreicht - das ist im Vergleich zu 2022 ein Wachstum um 2,2 %. Die Ausgaben für Software verzeichneten in diesem Segment mit 9,6 % auf 41,5 Milliarden Euro das größte Wachstum. Die Umsätze mit IT-Hardware gingen laut Bitkom um 5,4 % zurück, dieses Segment hatte aber mit einem Volumen von 52,0 Milliarden Euro auch im Jahr 2023 noch vor den IT-Services den größten Anteil am IT-Markt. Die Ausgaben für IT-Services stiegen laut Bitkom im Jahr 2023 um 5,1 % auf 49,4 Milliarden Euro.

2) Branchenentwicklung

Neben den kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der zurückliegenden Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine prägen längerfristige Entwicklungen die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Ein zentraler Faktor ist dabei das starke Datenwachstum außerhalb traditioneller Rechenzentren oder zentraler Clouds. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass sich das globale Datenvolumen zwischen 2018 und 2025 auf 175 Zettabytes mehr als verfünffachen wird - im selben Zeitraum soll sich das Verhältnis zwischen zentraler und dezentraler Datenverarbeitung umkehren: während im Jahr 2018 laut Europäischer Kommission 80 % der Daten in zentralen Rechenzentren verarbeitet wurden, wird erwartet, dass im Jahr 2025 80 % der Daten an der Peripherie verarbeitet werden - etwa in Fahrzeugen, Fabriken, Krankenhäusern oder Energie-Netzen.

In dieser dezentralen Wende sieht die Kommission "riesige Chancen" für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft. Künftig werde ein "Großteil der Daten […] aus industriellen und beruflichen Anwendungen, aus Bereichen von öffentlichem Interesse oder aus Alltagsanwendungen des Internets der Dinge stammen, also aus Bereichen, in denen die EU stark ist." Die Kommission zitiert eine Studie, wonach diese Daten bis 2027 zum Beispiel in der Fertigungsbranche zu Produktivitätssteigerungen im Wert von 1,5 Billionen Euro führen können. Das Beratungsunternehmen McKinsey wiederum hat ausgerechnet, dass die Verwertung der Daten von vernetzten Fahrzeugen den Akteuren im gesamten Mobilitätssystem im Jahr 2030 einen jährlichen Mehrwert von 250 bis 400 Milliarden US-Dollar bringen könnte.

Um dieses Potenzial auszuschöpfen, braucht es einerseits Rahmenbedingungen, Plattformen und Technologien, die das sichere, datenschutzkonforme, rechtssichere und effiziente Teilen von Daten ermöglichen. Ein Beispiel: Der Hersteller einer Automationskomponente benötigt Zugang zu Betriebsdaten seines Produkts, um seinen Service und künftige Produktgenerationen zu verbessern - die Automatisierungskomponenten werden von anderen Herstellern in Maschinen verbaut, die von ihren Kunden betrieben werden. Um den Zugang zu solchen Daten in großem Maßstab zu ermöglichen, will die Europäische Kommission einen "einheitlichen europäischen Datenraum" schaffen, sodass "Unternehmen leicht Zugang zu einer nahezu unbegrenzten Menge hochwertiger industrieller Daten erhalten". Ein ähnliches Ziel verfolgen auch Initiativen wie Gaia-X und die Automobil-Allianz Catena-X.

Andererseits müssen aber auch die einzelnen Unternehmen und Behörden die Voraussetzungen schaffen, damit sie ihre Daten systematisch erfassen, verwerten und in übergreifenden Daten-Infrastrukturen miteinander teilen können. Diese Voraussetzungen sind allerdings heute vielerorts noch nicht gegeben.

Das belegen die Ergebnisse einer im Dezember 2022 veröffentlichten globalen Umfrage des Marktforschungsunternehmen YouGov unter 8.600 Führungskräften Wirtschaft und Verwaltung - 500 davon in Deutschland. Die Umfrage beruht auf einem von HPE entwickelten Modell, das den Datenwertschöpfungs-Reifegrad einer Organisation entlang von sechs Dimensionen bewertet - dabei werden strategische, organisatorische und technologische Merkmale berücksichtigt. Die unterste Reifegradstufe (1) wird "Daten-Anarchie" genannt - hier bewirtschaften Geschäftsbereiche ihre Datenbestände isoliert voneinander und werten die Daten kaum systematisch aus. Die höchste Stufe (5) heißt "Daten-Ökonomie" - auf dieser Stufe gibt es eine einheitliche Datenbewirtschaftung über interne Geschäftsbereiche und externe Ökosysteme hinweg, und das Unternehmen setzt Daten effektiv für die Wertschöpfung ein.

Laut HPE-Reifegradmodell haben die von YouGov befragten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen im Durchschnitt einen Reifegrad von 2,6 (Deutschland: 2,4) und befinden sich damit auf der Stufe des "Daten-Reporting". Auf dieser Stufe gibt es erste Ansätze eines unternehmensübergreifenden Daten-Managements, etwa mit einem Data Warehouse. Aber die Organisationen sind damit im Schnitt noch weit entfernt von einer strategischen, systematischen und effektiven Verwertung ihrer Daten für ihre Wertschöpfung.

Der im Durchschnitt niedrige Daten-Reifegrad wirkt sich auch auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) aus, deren Bedeutung als Zukunftstechnologie zuletzt sehr stark in den Fokus gerückt ist: fast die Hälfte der von YouGov befragten Führungskräfte gibt an, dass ihre Organisation keine KI-Technologien wie zum Beispiel maschinelles Lernen oder Deep Learning einsetzt - statt dessen nutzen sie traditionelle Methoden wie Tabellenkalkulation, Standardberichte und Business Intelligence, um ihre Daten auszuwerten.

3) Grundlagen der Gesellschaft

Die Hewlett-Packard CDS (CDS) ist ein im HPE-Konzernverbund tätiger interner Dienstleister. Die strategische Ausrichtung ist die Belieferung und Unterstützung der Geschäftseinheiten der Hewlett-Packard GmbH. Das Kerngeschäft der CDS ist die Erbringung hardwarenaher Service- und Support-Dienstleistungen für die Endkunden der HPE Services im Rahmen eines Gesamtkonzepts, der sogenannten "End-to-End Field Experience".

Die CDS Gruppe hat die Gesamtverantwortung für die End-to-End Field Experience. Diese beinhaltet neben der Erbringung der Dienstleistungen vor Ort auch die Disposition der Technikereinsätze und die Sicherstellung der externen Kundenzufriedenheit. Daneben unterstützt die CDS verschiedene HPE Abteilungen mit Projektmanagern (PMaaS - Project Management as a Service) und liefert mit der sogenannten "Security Operation" Support- und Servicedienstleistungen für HPE Endkunden mit Geheimschutz- bzw. Sabotageschutzanforderungen.

4) Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Hewlett-Packard CDS GmbH (CDS) mit einem Umsatz in Höhe von EUR 16,3 Mio. (Vj. EUR 16,1 Mio.) abgeschlossen. Damit lag der Umsatz leicht über der Vorjahresprognose. Dies resultiert daher, dass die Technikereinsätze im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen sind. Dieser Anstieg ist auf das Wachstum im Installationsumfeld und den Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit der HPC Business Unit zurückzuführen. Zusätzlich hat dieses Wachstum dazu beigetragen das zurückgehende Volumen im klassischen Geschäftsfeld der CDS zu kompensieren.

Das Jahresergebnis verschlechterte sich gegenüber der Vorjahresprognose hauptsächlich aufgrund der Wertverluste des Deckungsvermögens im zweiten Halbjahr. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf im GJ 2022/2023 insgesamt als zufriedenstellend.

Der Materialaufwand - im Wesentlichen für Personalfremdleistungen - hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf EUR 0,4 Mio. (Vj. EUR 0,5 Mio.) verringert.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Personalaufwand um 29 Prozent auf EUR 12,1 Mio. (Vj. EUR 17,0 Mio.) zurückgegangen. Die Personalkosten sind vor allem aufgrund geringerer Aufwendungen für Altersversorgung gesunken. Die Reduzierung des Aufwands für Altersversorgung resultiert im Wesentlichen aus einem im Vergleich zu den letzten Jahren steigenden Zinssatz und einem geringfügig veränderten Rententrend. Die durchschnittliche Beschäftigungsanzahl an Mitarbeitern hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 165 auf 158 Mitarbeiter verringert.

Der operative Verlust (ohne Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und ohne das Finanzergebnis) in Höhe von TEUR - 580 (Vj. TEUR - 4.514).

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 630 (Vj. TEUR -8.988) und hat sich damit um TEUR 9.619 verbessert. Dies resultiert vor allem aus den Aufwendungen aus der Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB (Verrechnung von Pensionsaufwand mit dem Verlust aus Deckungsvermögen) in Höhe von TEUR 205 (Vj. Verlust in Höhe von TEUR 8.970) und aus den Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 973 (Vj. TEUR 29), die durch den Anstieg der Zinsen aus den Cashpool Forderungen verursacht werden.

Der Jahresüberschuss hat sich folglich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 55 (Vj. TEUR 13.502 Jahresfehlbetrag) verbessert.

5) Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden - wie im Vorjahr - keine wesentlichen Sachinvestitionen getätigt.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft in Höhe von EUR 37,0 Mio. (Vj. EUR 24,3 Mio.) setzt sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 35,1 Mio. (Vj. EUR 19,8 Mio.), dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vj. EUR 1,3 Mio.)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen insbesondere Forderungen i.H.v. EUR 33,5 Mio. aus dem konzerninternen Cash-Pooling gegen die Compaq Trademark B.V., Amstelveen, Niederlande, (Vj. EUR 18,4 Mio.). Der Anstieg um EUR 15,1 Mio. ist hauptsächlich auf die im Dezember 2022 erhaltene Einzahlung in die Kapitalrücklage und deren Einlage in den Cashpool zurückzuführen. Daneben besteht eine Forderung gegenüber der Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vj. EUR 1,4 Mio.).

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet Beträge im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen sowie dem dazugehörigen Deckungsvermögen für die entsprechenden Pensionspläne. Die Höhe des aktiven Unterschiedsbetrags ist folglich im Wesentlichen durch die Marktwertentwicklung der Wertpapiere des Deckungsvermögens sowie die Zinssatzentwicklung für die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen und die Veränderung des Rententrends beeinflusst. Die Position hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändert, da sich die verrechneten Verpflichtungen um EUR 0,2 Mio., sowie sich das verrechnete Deckungsvermögens um EUR 0,3 Mio. verringert haben. Die Veränderung des Deckungsvermögens ist hauptsächlich auf eine negative Wertentwicklung der Anlagen des Deckungsvermögens im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Die Erträge werden nicht ausgeschüttet und im Deckungsvermögen belassen.

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 20,9 Mio. (Vj. EUR 20,6 Mio.) sind im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf EUR 2,6 Mio. (Vj. EUR 3,2 Mio.) und haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 0,6 Mio. verringert. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus niedrigeren Rückstellungen für Restrukturierung.

Die Hewlett-Packard CDS GmbH hat auch im Geschäftsjahr 2022/23 ein freiwilliges Programm für Mitarbeiter angeboten, die ihre berufliche Laufbahn vorzeitig beenden möchten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist dadurch im Geschäftsjahr mit einem Aufwand in Höhe von TEUR 472 (Vj. TEUR 756) belastet.

Trotz einer, im Dezember 2021 durch die Gesellschafterin geleisteten, Bareinlage in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von TEUR 6.000 führte der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2021/2022 in Höhe von TEUR 13.502 zum Bilanzstichtag zu einem negativen Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.171. Die Eigenkapitalquote lag folglich zum Bilanzstichtag bei minus 9,21 Prozent (Vj. plus 25,14 Prozent).

Zur Vermeidung der Überschuldung hat die Gesellschafterin mit Beschluss vom 20. Dezember 2022 eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 beschlossen, die am 20. Dezember 2022 eingegangen ist.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.402 und einer entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 15.176.

Soweit künftig die Liquiditätszuflüsse aus dem Deckungsvermögen und aus der operativen Tätigkeit den u.a. aus den Pensionsverpflichtungen resultierenden Liquiditätsbedarf nicht abdecken sollten, ist die Gesellschaft auf Liquiditätszuflüsse aus den Cash-Pool Forderungen gegenüber der Compaq Trademark B.V., Amstelveen, Niederlande, angewiesen. In diesem Zusammenhang sind wir langfristig, über den Prognosezeitraum von 12 Monaten hinaus, von der Werthaltigkeit der bestehenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen abhängig.

Wir gehen aktuell von der Werthaltigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus. Sofern die Compaq Trademark B.V., Amstelveen, Niederlande, nicht mehr in der Lage wäre, die Forderungen zu bedienen, würden diese von Hewlett-Packard The Hague BV, Amstelveen, Niederlande, beglichen werden. Hierfür liegt eine Haftungserklärung (Haftungserklärung gemäß Artikel 403 Absatz 1 Buchstabe f Buch 2 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches) vor, in welcher die Hewlett-Packard The Hague BV, Amstelveen, Niederlande, zusagt für die Schulden der Compaq Trademark B.V., Amstelveen, Niederlande, zu haften. Auf Basis des Teilkonzernabschlusses zum 31. Oktober 2023 der Hewlett-Packard The Hague BV, Amstelveen, Niederlande gehen wir davon aus, dass die hierfür benötigte Finanzkraft bei der The Hague vorhanden ist.

6) Finanzlage

Die Hewlett-Packard CDS GmbH ist in das Cash-Pooling des Hewlett Packard Enterprise Konzerns integriert. Dies sichert größtmögliche Unabhängigkeit von externen Kreditinstituten. Zum Stichtag bestehen Forderungen aus dem konzerninternen Cashpool Agreement in Höhe von EUR 33,5 Mio. (Vj. EUR 18,4 Mio.). Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der, nach der im Dezember 2022 erfolgten Eigenkapitaleinlage, positiven Finanzlage der Gesellschaft wird nicht beabsichtigt in näherer Zukunft Fremdkapital aufzunehmen.

7) Personal

Der durchschnittliche Personalstand beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 158 Mitarbeiter. Der Personalstand zum 31. Oktober 2023 beträgt 159 Mitarbeiter.

8) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

9) Risikomanagement

Die Hewlett-Packard CDS GmbH (CDS) ist in das Risikomanagement des Hewlett-Packard Enterprise Konzerns (HPE) eingebunden. Die Berichterstattung über die wesentlichen Risiken erfolgt regelmäßig quartalsweise, unerwartet auftretende Risiken werden ad-hoc berichtet. Darüber hinaus wird vom Bereich "Internal Audit" regelmäßig die Einhaltung der definierten Business Controls und Geschäftsprozesse überprüft. Anhand der Auditberichte werden identifizierte oder potentielle Risiken von HPE bzw. CDS Management analysiert, bewertet und in entsprechende Aktionen zur Verhinderung oder Eliminierung von Risiken umgesetzt

10) Risiken

IT-Service Dienstleistungen unterliegen weiterhin einem hohen Preis- und Wettbewerbsdruck. Der Trend zu wettbewerbsintensiven und niedrigeren Servicepreisen setzt sich wie in den Jahren zuvor am Markt weiter fort. Dies hat zur Folge, dass der Kostendruck für Serviceleistungen im HPE-Konzern weiterhin hoch ist.

Innerhalb des HPE-Konzerns sieht sich CDS einem erhöhten Wettbewerbsdruck durch Benchmarks mit externen Service-Partnern ausgesetzt. Der Preis- und Kostendruck hält in diesem Geschäftsumfeld an. Daher gilt es weiterhin kontinuierlich Einsparpotentiale zu identifizieren und zu realisieren. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die zeiteffiziente Einplanung von Technikereinsätzen, sowie ein ausgewogener und kosteneffizienter Einsatz von lokalen Servicepartnern der CDS versus eigener Servicekräfte. Weiterhin wird CDS an flexiblen Arbeitsmodellen arbeiten, um dem Wettbewerbsdruck zu begegnen. Zudem erschließt die CDS neue Geschäftsfelder innerhalb des HPE Konzerns. Dadurch kann der Ressourceneinsatz weiter optimiert werden und führt zu einer höheren Flexibilität.

Die Gesamtauftragslage ist im Berichtszeitraum im Durchschnitt höher als im Vergleich zum Vorjahr. Es ist ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Dieser positive Trend ist insbesondere auf das höhere Installationsvolumen im Berichtszeitraum zurückzuführen, während das Volumen des klassischen Reparaturgeschäfts rückläufig war. Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der High Performance Computing (HPC) Business Unit der HPE hat maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen. Die CDS-Servicetechniker erbringen dabei Installations- und Reparaturdienstleistungen für die Produkte der HPC BU im In- und Ausland. Darüber hinaus unterstützt CDS im Bereich des technischen und klassischen Projektmanagements die Professional Services Business Unit der HPE. Die Verbesserung der Gesamtauftragslage der CDS ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Dazu gehört weiterhin ein enges Zeitmanagement, das Angebot von Altersteilzeitprogrammen und der weitere Ausbau bestehender und Erschließung neuer Geschäftsfelder. Die erfolgreiche Ausweitung des bestehenden Serviceportfolios der CDS im HPE Konzern kompensiert das Risiko weiter zu schrumpfen und sorgt gegenteilig für ein moderates Wachstum.

Gesamtwirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen stellen weitere Risikofaktoren dar. Auch der Konjunkturverlauf, die Inflation, Auswirkungen des Klimawandels, Lieferengpässe, die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine und weitere geopolitische Konflikte (z.B. Naher Osten, China/Taiwan, Rotes Meer/Huthi Rebellen) werden die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Hier besteht das Risiko von Lieferengpässen bei bestimmten IT-Komponenten, weiterhin hoher oder steigender Energiekosten, einer Verschärfung internationaler Handelskonflikte und einer Verlangsamung der konjunkturellen Erholung. Lieferengpässe könnten die Fähigkeit der Gesellschaft einschränken, aus vorhandener Nachfrage Umsätze zu generieren. Eine stagnierende Entwicklung der Konjunktur und hohe Energiekosten könnten zu einer geringeren Investitionsbereitschaft und damit zu einer geringeren Nachfrage nach den Dienstleistungen und Produkten der Gesellschaft führen. Eine Verschärfung internationaler Handelskonflikte könnte die Kosten der Gesellschaft erhöhen, etwa aufgrund von Importzöllen, oder weil die Lieferkette angepasst werden muss - oder weil Sanktionen sich negativ auf die Auftragslage mit von diesen Sanktionen betroffenen Kunden auswirken. Die Auswirkungen dieser Risiken stellen für das operative Geschäft der Gesellschaft ein moderates Risiko dar, da im Bereich Digitalisierung weiterhin von einer großen Investitionsbereitschaft der Kunden ausgegangen werden kann und die Auswirkungen von Lieferengpässen unter anderem durch Bevorratung im Rahmen der globalen Lieferketten gemildert werden können. Darüber hinaus besteht aufgrund der geopolitischen Konflikte das Risiko eines Kursverfalls an den Aktienmärkten mit negativen Auswirkungen auf das Deckungsvermögen von Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Situation unterliegt der kontinuierlichen Beobachtung und Überprüfung auf etwaige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und Vermögenswerte der Gesellschaft.

Um die Lieferfähigkeit der Gesellschaft zu sichern, werden Fachkräfte benötigt, die neben dem notwendigen Potential und Wissen für die angebotenen Arbeitsplätze, auch Flexibilität mitbringen. Dazu gehört unter anderem, je nach Tätigkeitsumfeld das Arbeiten in Schicht- und/oder Rufbereitschaftsmodellen, sowie möglichen Einsätzen im Ausland.

Ungewöhnliche oder außerordentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage über die oben beschriebenen Risiken aus den Pensionsverpflichtungen hinaus sind derzeit nicht erkennbar. Die zuvor beschriebenen Risiken haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

11) Chancen

Die Hewlett-Packard CDS GmbH ist im HPE Konzernverbund interner Dienstleister, dessen strategische Ausrichtung die Belieferung der Geschäftseinheiten der Hewlett-Packard GmbH ist. Die Geschäftsentwicklung der CDS steht in Korrelation mit der Geschäftsentwicklung der HPE.

Der Schwerpunkt der CDS liegt in der technischen Erbringung hardwarenaher Dienstleistungen vor Ort bei den Kunden der HPE. Durch HPEs Portfolio und die Strategie, Kunden durchgängige Digitalisierungs-Lösungen von der Peripherie bis zur Cloud als Dienstleistung ("as a Service") anzubieten, bieten sich der CDS Chancen, über HPE von den Investitionen der öffentlichen Hand und der Firmen zu profitieren. Dies schließt insbesondere auch die Kunden mit hohen Sicherheitsanforderungen (KRITIS, öffentliche Auftraggeber, Bundeswehr, etc.) ein, die, auch wenn technisch ein Remote Service möglich wäre, eine Serviceerbringung aus Deutschland fordern.

CDS ist präferierter Servicedienstleister für HPE und deren verschiedenen Business Units, sodass mit zunehmendem Geschäftserfolg der HPE auch die Chancen von CDS wachsen. Darüber hinaus wird kontinuierlich betrachtet und überprüft, ob weitere Serviceleistungen aus HPE an CDS beauftragt werden können. Die neue strategische Ausrichtung der CDS geht dabei in die Richtung zu überprüfen, welche Dienstleistungen CDS für andere Geschäftsbereiche im HPE Konzern erbringen kann, um das Serviceportfolio der CDS zu erweitern. Der Schwerpunkt wird dabei weiterhin auf Dienstleistungen liegen, die vor Ort bzw. im Land erbracht werden. Dies bezieht sich auf Verträge mit Sicherheitskunden und Kunden der öffentlichen Hand, was im Einklang mit der HPE Gesamtstrategie steht. Dienstleistungen für diesen Kundenkreis müssen auf Grund der hohen Sicherheitsstandards und Sicherheitsanforderungen vor Ort bzw. von einem Standort innerhalb von Deutschland erbracht werden. Die CDS ServicemitarbeiterInnen sind deutschlandweit präsent und können dementsprechend bei dieser Kundengruppe vor Ort oder remote eingesetzt werden.

Im Berichtszeitraum wurde die Geschäftsbeziehung zur High Performance Computing (HPC) Business Unit weiter ausgebaut. Konkret hat sich die Zusammenarbeit im Rahmen des Pilotprojekts "HPC Academy" weiterentwickelt. Dieses schließt neben Deutschland auch andere CDS Länder ein. Im Rahmen des Projekts liefert CDS im HPC Umfeld Supportdienstleistungen vor Ort unabhängig von einer CDS Präsenz im jeweiligen Land. Die Unterstützung der HPC Business Unit hat sich von einem Pilotprojekt zu einem festen Bestandteil der Lieferstruktur der HPC Business Unit entwickelt. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Umfeld der HPC werden geprüft und entwickelt.

Darüber hinaus bietet die CDS Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement an. Mit sehr geringem und überschaubarem Volumen wurden erste Tätigkeiten in diesem Bereich von CDS übernommen. Ein weiterer Ausbau dieses Geschäftsfeldes wird derzeit beleuchtet.

Im Rahmen des Business Development, also der Entwicklung neuer/zusätzlicher CDS Dienstleistungen, ist CDS in Kontakt mit allen HPE Business Units. Hier könnten sich weitere Chancen für ein moderates Wachstum ergeben.

12) Prognosebericht

Basierend auf der derzeitigen Einschätzung der weiteren Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Entwicklungen auf die Geschäftsentwicklung erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein Umsatzwachstum um ca. 2% sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,4 Mio. Aufgrund der Einbindung in den Hewlett Packard Enterprise Konzern und aufgrund der im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgten Rekapitalisierung, gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2023/24 von einer gesicherten Finanz- und Liquiditätslage aus.

 

Böblingen, den 9. Juli 2024

Hewlett-Packard CDS GmbH

Michael Mann

Marc Fischer

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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