Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 4503
Eingetragen
26.11.1997
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Entwicklung, Pflege, und der Vertrieb biologischer Datenbanken, zugehöriger Software und Dienstleistungen, sowie die Entwicklung, Pflege und Vermarktung internet-basierter Informationsdienste.

Historie

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Management

NameRolle
Peer Michael Schatz
seit 14.10.2014
Geschäftsführer
Roland Sackers
seit 14.10.2014
Geschäftsführer
Frank Dr. Schacherer
seit 15.2.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Biobase GmbH

Wolfenbüttel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.378.589,00 1.280.244,41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.096,29 26.395,69
3. EDV-Software 32.314,00 24.870,75
1.433.999,29 1.331.510,85
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.924,00 87.681,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.423,55 1.733,91
2. Beteiligungen 0,00 0,00
1.538.346,84 1.420.926,40
B. Umlaufvermögen
I. Forderung und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 225.368,85 407.389,16
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.345.451,84 2.569.499,88
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 689.800,91 487.742,34
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)- 3.260.621,60 3.464.631,38
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 246.384,61 208.782,96
3.507.006,21 3.673.414,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.145,57 35.522,57
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 298.636,34
5.081.498,62 5.428.499,65

Passiva

31.12.2012 31.12.2011
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 446.182,00 61.550,00
II. Zur Durchführung einer beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einzahlungen 0,00 0,00
III. Kapitalrücklage 2.558.222,00 1.282.000,00
IV. Verlustvortrag - 1.642.186,35 - 1.608.599,93
V. Währungsrücklage 0,00 0,00
VI. Jahresfehlbetrag/Gewinn - 39.203,83 - 33.586,41
1.323.013,82 - 298.636,34
VI. davon auf der Aktivseite unter dem Posten "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ausgewiesen 0,00 298.636,34
1.323.013,82 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 115.302,00 37.591,00
2. Sonstige Rückstellungen 571.019,59 575.744,48
686.321,59 613.335,48
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 293.239,79 33.230,95
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.416.381,37
4. Einlagen stiller Gesellschafter 0,00 800.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 209.293,28 201.411,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 224.176,07 93.845,65
(davon aus Steuern € 20.733,95; Vorjahr € 20.354,22;
davon i.R.d. sozialen Sicherheit € 1.334,94; Vorjahr € 2.002,16)
726.709,14 2.544.868,97
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.315.879,54 2.240.720,67
E. Passive latente Steuern 29.574,53 29.574,53
5.081.498,62 5.428.499,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung (drei bzw. fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Der bilanzierte derivative Firmenwert mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 49 wird planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer ist durch die entsprechend langen Lebenszyklen der Produkte des erworbenen Unternehmens und den damit verbundenen zukünftigen Umsätzen begründet.

Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs.2 Satz 1 HGB wird abgesehen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibung vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bewegliche Anlagegüter bis zu einem Wert von umgerechnet EURO 410,00 (GWG) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erforderlicher Abschreibungen und erfolgter Tilgungen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Forderungen in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Entstehungskurs oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt in Höhe der Erfüllungsbeträge. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Kurs am Entstehungstag oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in

Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Während des Geschäftsjahres 2012 wurden die Umsätze - wie im Geschäftsjahr 2011 - entsprechend den abgrenzbaren Teilleistungen erfasst. Die Leistungsabgabe im Datenbank-Lizenzierungsgeschäft erfolgt erstmalig zum Beginn der Lizenzlaufzeit. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden seit dem Geschäftsjahr 2011 aufgrund technischer Änderungen der Datenbanken die bereits bei Vertragsabschluss zugeflossenen Erlöse nun linear über Monate der Lizenzlaufzeit verteilt. In den Vorjahren erfolgte die Vereinnahmung dieser Erlöse für die regelmäßigen Updates der ausgegebenen Datenbanken entsprechend der Auslieferung der Updates zum Ende eines Monats bzw. eines Quartals.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich abbauenden Differenzen

zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes von aktuell

30,0 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt worden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagengitter zu entnehmen (vgl. Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen kurzfristige Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.345, die im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen bestehen.

Eigenkapital

Aufgrund des Jahresfehlbetrags in 2012 in Höhe von TEUR 39 hat sich der Verlustvortrag in 2012 wieder erhöht.

Die Erhöhung des Stammkapitals liegt in der Kapitalerhöhung von TEUR 385 begründet.

Durch den Verzicht von Zinsen der ehemaligen stillen Gesellschafter konnte die Kapitalrücklage auf TEUR 2.558 erhöht werden.

Pensionsrückstellungen

Durch eine im Geschäftsjahr 2007 erfolgte Neuregelung der Versorgungszusagen wurden die Pensionsrückstellungen aufgelöst. Es bestehen nunmehr Verpflichtungen aus mittelbaren Versorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 60.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2012 setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Tantiemen, Boni 348.405,91
Urlaubsrückstellung 82.150,00
Berufsgenossenschaft 3.700,00
Sonstige Rückstellungen (für ungewisse Verbindlichkeiten) 129.763,68
Rückstellungen für Jahresabschlussarbeiten 7.000,00
Gesamt: 571.019,59

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie folgt:

Verbindlichkeiten Gesamt
EUR
davon bis 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 293.239,79 293.239,79 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
3. Einlagen stiller Gesellschafter 1) 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 209.293,28 209.293,28 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 224.176,07 224.176,07 0,00
Gesamt: 726.709,14 726.709,14 0,00

1) Ende des Geschäftsjahres 2012 bestehen keine Einlagen stiller Gesellschafter mehr. Die Gesellschafter haben am 24.02.2012 die Mehrheit der Gesellschaftsanteile von der tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, der IMH Hannover Venture Capital GmbH & Co. KG und der ACAM Holding GmbH erworben.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin sind die abgegrenzten Umsätze aus dem Datenbank-Lizenzierungsgeschäft, die das Folgejahr betreffen, in Höhe von TEUR 2.227 enthalten.

Weiterhin werden Vorauszahlungen für laufende wissenschaftliche Projekte der EU sowie des BMBF, an denen die BIOBASE GmbH beteiligt ist, in Höhe von TEUR 89 ausgewiesen.

Passive latente Steuern

Aus dem bilanzorientierten Temporary-Konzept gemäß BilMoG resultiert ein Ansatz passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 30 im Zusammenhang mit temporären Abweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz aus dem Bereich der Währungsumrechnungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinserträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 28.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten:

 

Realisierte Kursgewinne TEUR 8.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0,6.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:

 

Realisierte Kursverluste TEUR 9

Unrealisierte Aufwendungen aus Kursdifferenzen (aus Bewertung) TEUR 141.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr Michael Tysiak, Wolfenbüttel

- Chief Executive and Financial Officer -

 

Herr Dr. Frank Schacherer, Kissenbrück

- Chief Technical Officer -

Auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 288 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2012 wurden durchschnittlich 16,7 Angestellte (einschließlich Geschäftsführer) beschäftigt.

Nachrichten & Medien

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