Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
AZ Produktion GmbH
Saigerhüttenstraße 6, 09526 Olbernhau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Zimmermann seit 3.9.2012 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AZ Produktion GmbHOlbernhauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS Die AZ Produktion GmbH ist Produktionsunternehmen für Unternehmen der AZ Gruppe in Europa. Die AZ Produktion GmbH ist dabei spezialisiert auf Montagen im Bereich der Gasarmaturen, Gasleitungssysteme sowie für Komponenten der Kälte- und Wärmetechnik. Wir setzen vor allem auf speziell für den Kunden zugeschnittene Produkte. Daneben ist die AZ Produktion GmbH der Abwicklungsdienstleister zum Kunden für die AZ Intec GmbH. Dieser Service wird durch Mitarbeiter des Supply Chain Management (SCM) der Gruppe geleistet. Er umfasst die Beschaffung und Auftragsabwicklung sowie die Abwicklung von Qualitätsfragen. Die einzelnen Schwestergesellschaften werden vom Leiter der Fertigung und der Leiterin des SCM betreut. Wir sind stark auf Vormaterialien angewiesen, die aktuell eine Verknappung erfahren. Dieser Bereich ist weiterhin genau zu beobachten, daher werden wir unsere Aktivitäten im Bereich des Einkaufes verstärken. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Bei der Forschung und Entwicklung handelt es sich im Wesentlichen um Anpassungen bestehender Fertigungsverfahren an jetzige und zukünftige Bedarfe unserer Kunden in der Unternehmensgruppe. So haben wir im Jahr 2023 eine in 2022 aufgebaute neue Fertigung für Wärmepumpenverrohrungen in Betrieb genommen. Wir arbeiten in diesem Bereich zum Teil mit externen Entwicklungsdienstleistern zusammen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT GESAMTWIRTSCHAFTLICHE, BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Im Jahr 2023 war die Konjunktur sehr volatil und in dem für uns sehr wichtigen Bereich der Heiztechnik zweigeteilt. Im ersten Halbjahr waren die Umsätze im Rahmen der im Budget 2023 gemachten Prognosen. Im zweiten Halbjahr 2023 fielen die Umsätze dann dramatisch hinter die Erwartungen zurück. Dieses ist begründet in der Diskussion um die Revision des Gebäudeenergiegesetzes aus dem Jahre 2020 und die daraus entstandene Verunsicherung der Verbraucher. Vielfach wurden Investitionen in neue Heizungsanlagen verschoben oder gestoppt. Die Erhöhung der Leitzinsen der EZB haben außerdem die Baukonjunktur gravierend einbrechen lassen, sodass auch hier ein negativer Impuls auf das Geschäft erfolgt ist. Die erwartete Zunahme im Bereich der Anbindungssysteme für Wärmepumpen um mehr als 20 % ist nicht erfolgt. Hier haben wir erhebliche Leerkosten durch den Aufbau von Kapazitäten erzeugt. Diese Kosten haben wir dann im zweiten Halbjahr versucht einzudämmen und abzubauen. Die Investitionen, die 2022 vor allem im Bereich des Engineerings getätigt wurden, haben sich in 2023 noch nicht ausgezahlt. Wir gehen von einer Erholung des Marktes zur Jahresmitte 2024 aus. Die genannten negativen Effekte konnten wir zum großen Teil nicht auffangen, sodass wir den angestrebten Umsatz für 2023 nicht erreichen konnten. GESCHÄFTSVERLAUF SOWIE VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wider. Die stärkere Gewichtung des Bereiches Kälte- und Wärmetechnik ist für 2023 wie schon im Vorjahr klar zu sehen. Die Investitionen in den Umbau unseres Geschäftes und die Reaktion auf die Marktvolatilität im Bereich der Heiztechnik im Jahr 2023 nehmen weiter einen großen Teil unserer Mittel und unseres Engagements in Anspruch. Die Automatisierung der administrativen Prozesse im Bereich der Produktion wurden in 2023 gestartet, werden aber erst im Jahr 2024 positive Auswirkungen zeigen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir alle Aufträge bedienen. Dem Umsatzwachstum im ersten Halbjahr steht ein Rückgang im zweiten Halbjahr gegenüber. Die Materialeinsatzquote konnte nicht maßgeblich gesenkt werden, weshalb wir den Einkauf komplett umgebaut und an eine zentrale Stelle ausgesourct haben. Auch hier werden sich die positiven Entwicklungen erst im Laufe des Geschäftsjahres 2024 vollumfänglich zeigen. Unter Zugrundelegung der Vorjahreszahlen hat sich unser Rohergebnis von TEUR 5.479 auf TEUR 5.889 um 7,5 % erhöht. Die Preissteigerungen im Materialbereich konnten wir nur zum Teil an die Kunden weitergeben. Auch infolgedessen konnten wir die Materialeinsatzquote nicht im gewünschten Umfang senken, wenngleich ein um TEUR 410 bzw. 7,5 % verbessertes Rohergebnis erzielt werden konnte. Die Personalkosten als großer Kostenblock sind im Vergleich zu 2022 um 11,9 % gestiegen. Diese Entwicklung ist für 2024 gravierend umgekehrt worden - hier sind zum Ende des ersten Quartals bereits erhebliche Anpassungen nach unten im Bereich der Stellen vorgenommen und umgesetzt worden. Aufgrund eines zwischenzeitlich erfolgten aber zum Jahresende bereits wieder reduzierten Lageraufbaus sind die damit in Zusammenhang stehenden Finanzierungsaufwendungen in 2023 ebenfalls gestiegen. Alle wesentlichen weiteren Kosten sind im Rahmen identisch geblieben. Wichtigstes Augenmerk wird auch in Zukunft für uns die Kontrolle der Einkaufs- und Beschaffungskosten sein, um langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 5.977 und zeigt sich damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Dem Abbau von Anlagevermögen und Vorräten stehen dabei gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt im Verhältnis zur Bilanzsumme 21,9 % (Vorjahr: 25,7 %). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das unbewegliche Vermögen von unserer Gesellschafterin angemietet wird. Als wichtigste Investition des Berichtsjahres ist die Anschaffung von Schweißanlagen zu nennen. Die Summe des Eigenkapitals wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den entstandenen Jahresfehlbetrag vermindert. Den überwiegenden Anteil der jährlich zu bildenden Rückstellungen stellen Verpflichtungen aus dem Personalbereich dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten verminderten sich durch planmäßige Tilgungen. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt zum großen Teil durch Eigenkapital und Kredite verbundener Unternehmen. Die leichte Erhöhung unserer Stichtagsliquidität gegenüber dem Vorjahr resultiert bei Mittelabflüssen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus Mittelzuflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit. Im Vorjahr noch in Anspruch genommene Kontokorrentkredite bei Kreditinstituten wurden vollständig zurückgefahren. Als Mitglied der AZ-Unternehmensgruppe stehen uns ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Wir waren und sind jederzeit in der Lage unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Wir blicken auf ein Geschäftsjahr zurück, das von vielen Unwägbarkeiten geprägt war und das mit einem nicht zufrieden stellenden Jahresfehlbetrag abgeschlossen wurde. Wenngleich unser Umstrukturierungsprozess weiter im Gange ist, sehen wir uns mit Blick auf die Entwicklung des Umsatzes bei der vorhandenen Eigenkapitalausstattung und aufgrund der Gruppenzugehörigkeit gegebener Finanzierungsmöglichkeiten für die Zukunft gut aufgestellt. III. PROGNOSENERICHT Die Probleme im Bereich der Heiztechnik werden uns auch im Jahr 2024 stark beschäftigen. Im Zuge unserer in 2023 eingeleiteten und in 2024 sukzessive umgesetzten Umstrukturierungen im Personalbereich und bei den Materialkosten sind im ersten Halbjahr 2024 weitere Verluste entstanden. Wir erwarten, im zweiten Halbjahr 2024 die Früchte dieser Bemühungen zu ernten und wieder positive Ergebnisbeiträge zu erzielen. Gleichwohl prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2024 infolge noch sinkender Umsatzerlöse und vorstehend beschriebener Kostenbelastungen einen stark steigenden Jahresfehlbetrag. Ein Wachstum ist im Jahr 2024 nicht zu sehen - eher erwarten wir Umsätze auf dem Niveau von 2021. Trotz der derzeitigen Schwäche im Bereich der Wärmepumpen und dem angrenzenden Bereich der Wärmespeicher werden wir uns hier weiter positionieren und hier eine gute Marktposition erreichen, da wir von einem langfristigen starken Wachstum in diesem Bereich ausgehen. Zeiten geringer Beschäftigung werden wir nutzen, um unsere Struktur und unsere Fertigung anzupassen, damit wir bei Wiedererstarken des Geschäfts mit einer besseren Kostenrelation die Ergebnisrückgänge überkompensieren können. Wir sind dabei, die inneren Strukturen weiter zu verschlanken und wo möglich die Effizienz nach oben zu treiben. Dabei werden im Bereich der Verwaltung Stellen wegfallen. Investitionen sind lediglich zur Ersatzbeschaffung vorgesehen, sodass wir den aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwarteten Liquiditätsüberschuss im Wesentlichen zur planmäßigen Rückführung unserer Verbindlichkeiten nutzen werden. In 2024 wird der Stabilisierungskurs der Gesellschaft weitergeführt. Die aus den vorgenannten vielfältigen Maßnahmen resultierenden Effekte werden in der Folge wieder zu positiven Ergebnissen führen. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT RISIKOBERICHT Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist nach wie vor ein wesentlicher Faktor für Unruhe in der Weltwirtschaft. Hinzugekommen ist der Konflikt in Gaza. Die Inflationsraten sinken aktuell, was einen gegenläufigen positiven Trend darstellt. Die Unsicherheit im Bereich der Heiztechnik reduziert sich zusehends, wie erste Kontakte auf der SHK-Messe in Essen gezeigt haben. Die aus den Risiken in der Weltwirtschaft resultierende Volatilität von Preisen ist weiterhin hoch. Zum Thema des Klimawandels kommt weiter dasjenige der Abhängigkeit von fossilen Energien und deren Produzenten. Der Markt, in dem wir uns befinden, wird langfristig stark aufgewertet und angetrieben durch die oben genannten Themen. Die Probleme in den Lieferketten bestehen nicht mehr. Wir engagieren uns mit dem neu geschaffenen zentralen Einkauf auf den Beschaffungsmärkten zur Optimierung unserer Einkaufspreise und damit der Verringerung beschaffungsseitiger Marktpreisrisiken. Aufgrund dieser Beschaffungsmarktstruktur bestehen hier keine Klumpenrisiken. Als Produktionsgesellschaft für Unternehmen der AZ Gruppe sind unsere Kunden weit überwiegend verbundene Unternehmen, deren Ausfallrisiken wir als gering erachten. Potentiellen Haftpflichtrisiken wirken wir durch Abschluss entsprechender Versicherungen mit geringem Selbstbehalt entgegen. Die IT-Infrastruktur ist gut gewartet, die Sicherungen jeweils aktuell, das Wiederherstellen getestet, sodass ein Wiederherstellen im Falle einer Havarie gewährleistet ist. Risiken können im Brandfall aufgrund von Wiederbeschaffungszeiten existieren. Problemen im Bereich von Hacking-Attacken auf unser System begegnen wir mit verstärkten Schulungen der Mitarbeiter. Erkannte Lücken in der Sicherheit sind geschlossen worden. Wie zuvor schon ausgeführt, bestehen bei den wesentlichen Produktionsprozessen Alternativen, zum Teil innerhalb der Unternehmensgruppe und zum Teil mit externen Partnern. Unsere Anlagen sind auf einem aktuellen Wartungsstand. Das Risiko eines längeren Ausfalls kann als gering bewertet werden. Die Finanzierung unseres Unternehmens erfolgt konservativ durch Eigenkapital und Kredite verbundener Unternehmen, insbesondere unserer Gesellschafterin, sowie durch Darlehen Dritter zur Investitionsfinanzierung. CHANCENBERICHT Der Klimawandel wird im Bereich der Heiztechnik effizientere Systeme schneller in den Markt treiben, auch wenn wir zum Jahreswechsel 2023/2024 eine starke rückläufige Tendenz in diesem Markt hatten. Das Thema der Energiesicherheit wird nur durch stärkere Nutzung erneuerbarer Energien erreicht werden können. Der Trend weg von Single Source Strategien setzt sich fort. Weiter werden Quellen in Europa von den Kunden unserer Kunden verstärkt nachgefragt. Dies ist für uns positiv zu bewerten. Um unserem Anspruch gerecht zu werden, Produkte mit höchstem Kundennutzen anzubieten, ist es unabdingbar, permanent nach besseren Lösungen zu suchen, die wir kunden-, produkt- und anwendungsspezifisch anbieten. Ziel ist es, eine stetige Weiterentwicklung unserer vorhandenen Produkte und Neuentwicklungen zu gewährleisten, um unsere Markstellung zu behaupten und, wo möglich, weiter auszubauen. Unser Know-how und die Erfahrung im Umgang mit kritischen Medien in allen Industriebereichen kommen uns dabei zugute. Neue Anlagen in unserer Fertigung ermöglichen uns, einen größeren Kundenkreis in rentablen Nischen zu bedienen. Hier wird auch in 2024 investiert. In langjähriger Zusammenarbeit steht uns ein Pool von Zulieferern zur Verfügung, der unseren Qualitätsstandards entspricht. Unser Unternehmen ist in allen Bereichen ISO 9001-2000 zertifiziert. Wir haben einen weiteren starken Partner für unser Geschäft im Bereich der Wärmepumpenverrohrung gewonnen und erwarten hier in der zweiten Jahreshälfte 2024 positive Auswirkungen. GESAMTAUSSAGE Vor dem Hintergrund unserer Ausgangsbasis und der zur Risikominimierung ergriffenen Maßnahmen sehen wir uns zur Bewältigung der beschriebenen Risiken gerüstet. Die vorhandenen Chancen ermöglichen uns nach Durchführung der ausstehenden Konsolidierungsmaßnahmen profitable Ergebnisse in den Folgejahren. Die Risiken der Corona-Krise haben wir sehr gut gemeistert, die Risiken des Überfalls auf die Ukraine und des Gaza Krieges haben wir nach unserem Ermessen zurzeit unter Kontrolle. Die Ertragskraft stärken wir aktiv durch zahlreiche abgestimmte Maßnahmen. Nach problematischen Entwicklungen in 2024 in unserem Geschäft sehen wir uns durch die ergriffenen Maßnahmen für 2024/2025 gut aufgestellt und werden weiter innovativ unsere Marktposition ausbauen.
Olbernhau, den 31. Juli 2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die AZ Produktion GmbH hat den Sitz in Olbernhau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter HRB 27599. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Sie nimmt die für diese Gesellschaften bestehenden größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch und hat diesen vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 3 Jahren linear abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und - bei außergewöhnlichen Wertminderungen - um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 33 Jahren sind die Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Altbestände und ungängige Teile wurden angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, in die neben Einzelkosten anteilige Gemeinkosten sowie Pachten und Abschreibungen für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Waren sind zu Anschaffungskosten aktiviert, sofern der beizulegende Wert die Anschaffungskosten unterschreitet, wurde auf diesen abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen sind mit ihren Nettobeträgen ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Bestand an liquiden Mtteln sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Passivierung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach dem Teilwertverfahren auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Folgende Annahmen lagen - unverändert zum Vorjahr - der Bewertung zugrunde: Gehaltstrend p. a. 0 % Rententrend p. a. 0 bis 2 % Fluktuation p. a. 0 % Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 %, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von EUR 5.116,00 (31.12.2022: EUR 24.609,00). Für Anwartschaften aus Altersvorsorgeverpflichtungen besteht Deckungsvermögen in Form von Rückdeckungsversicherungen. Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen sind an die Berechtigten aus der Pensionszusage verpfändet worden und daher als Deckungsvermögen mit der betroffenen Pensionsrückstellung verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 31.487,00 und ergeben sich aus dem steuerlichen Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen von EUR 30.222,00 wurde zur kongruenten Bewertung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der korrspondierenden Pensionsrückstellung angesetzt. Die Höhe des Erfüllungsbetrags der Altersorsorgeverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 785.934,00. In 2023 wurden aufgrund der Saldierung im Personalaufwand EUR 1.907,00 an Aufwendungen und Erträgen verrechnet. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abinsungssatzes sowie Zeitwertänderungen und laufenden Erträgen des Deckungsvermögens sind im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:
Umlaufvermögen Zu dem Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:
Eigenkapital Durch die Verlängerung des Zeitraums für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Bemessung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Rückstellung nach der bisherigen und der neuen Regelung in Höhe von EUR 5.116,00 (31.12.2022: EUR 24.609,00), der einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB unterliegt. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 364.804,77 (31.12.2022: EUR 545.342,68) durch Sicherungsübereignung von beweglichem Anlagevermögen gesichert. Haftungsverhältnisse Es bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen von EUR 3.050.000,00. Die mit Gewährleistungsverträgen gesicherten Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 EUR 3.197.819,54. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der finanziellen Ausstattung der Schuldner nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 535.837,70, davon EUR 446.210,94 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Jahresbeträge an Immobilienmieten und Pachten für immaterielle Vermögensgegenstände. IV. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Diplom-Wirtschaftsingenieur Dirk Zimmermann, Olbernhau.. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Weilrod erhältlich und wird im Unternehmensregister offengelegt.
Olbernhau, den 31. Juli 2024 gez. Dirk Zimmermann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteilePROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der AZ Produktion GmbH, Olbernhau am 2. September 2024 in Olbernhau I. Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter HRB 27599 eingetragenen AZ Produktion GmbH, Olbernhau, ist die AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod. Am Stammkapital der AZ Produktion GmbH, Olbernhau, in Höhe von 100.000,00 EUR ist die AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, mit Geschäftsanteilen im Nennbetrag von 100.000,00 EUR beteiligt. II. Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften hält der erschienene gesetzliche Vertreter der AZ Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Weilrod, Herr Dirk Zimmermann, Olbernhau, eine Gesellschafterversammlung der AZ Produktion GmbH, Olbernhau, ab und fasst folgenden Beschluss: Der Jahresfehlbetrag 2023 von 215.329,57 EUR wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 359.399,71 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
Olbernhau, den 2. September 2024 AZ
Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
gez. Dirk Zimmermann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSVorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der AZ Produktion GmbH haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: " BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AZ Produktion GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AZ Produktion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AZ Produktion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschenburg, den 31. Juli 2024 Siegwolf, Wirtschaftsprüfer" |
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