Polyfoam KAUTSCHUK GmbH
Rurbenden 5, 52382 Niederzier, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schmitz seit 17.7.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dipl.-Kfm. Friedrich Wilhelm EvenschorEvibetec GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polyfoam KAUTSCHUK GmbHNiederzierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023Inhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Organisatorische Struktur 1.3 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.3 Vermögenslage 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.4 Gesamtaussage 3. Prognosebericht 4. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risiken aus operativer Tätigkeit 4.2 Rechtliche Risiken 4.3 Chancen 4.4 Einschätzung 1. Grundlagen des UnternehmensDie Polyfoam Kautschuk GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter HRB 6138 eingetragen. Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist die Be- und Verarbeitung und der Vertrieb von zelligen Werkstoffen aller Art im In- und Ausland. Die Polyfoam Kautschuk GmbH produziert in Niederzier. Das Unternehmen besteht seit 1984 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 19 Angestellte sowie 58 gewerbliche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigt sowie zwei Auszubildende. 1.1 GeschäftsmodellDie Polyfoam Kautschuk GmbH be- und verarbeitet hochwertige zellige Werkstoffe und verfügt über ein ausgesprochen vielfältiges Produktportfolio. Das Unternehmen ist europaweit tätig und im Verarbeitungsbetrieb werden neben Schaumstoffen und Elastomeren auch ausgewählte Funktionswerkstoffe zu kundenspezifischen Komponenten und Gesamtlösungen weiterverarbeitet. Die Polyfoam Kautschuk GmbH arbeitet ausschließlich auftragsbezogen. Maßgeschneiderte Lösungen aus Schaumstoff finden Einsatz u.a. in den Bereichen Automotive, Orthopädie, Medizintechnik, Bauwesen sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Des Weiteren dient die Polyfoam Kautschuk GmbH für ausgewählte Großkunden auch als "verlängerte Werkbank" und stellt lediglich mit dem Knowhow der Mitarbeiter die Ressource Maschine und Lohn zur Verfügung. 1.2 Organisatorische StrukturDie Organisationseinheiten der Polyfoam Kautschuk GmbH gliedern sich in Einkauf, Lager & Logistik, Fertigung (AV und Produktion), Qualitätswesen, Vertrieb und Verwaltung. 1.3 Forschung und EntwicklungDie Polyfoam Kautschuk GmbH entwickelt keine eigenen Produkte, sondern unterstützt den Kunden lediglich mit ihrem Knowhow bei der Umsetzung von Ideen (Machbarkeit und Design). 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft erholte sich im Berichtsjahr nur langsam von den negativen Einflüssen durch die Pandemie, die Ukraine-Krise und die inflationsbedingt hohen Lebenshaltungskosten. Die Unterbrechungen der Versorgungsketten gingen sukzessive zurück, und die kriegsbedingten Verwerfungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten klangen langsam ab. Wenngleich das Inflationsniveau im Jahresverlauf schneller als erwartet gefallen ist, wirkte sich die massive Straffung der Geldpolitik zur Eindämmung der hohen Inflation dämpfend auf das Expansionstempo der Weltwirtschaft aus. Das Wachstum im Euroraum dürfte sich entsprechend der Schätzung des IWF von 3,4BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Laut der EZB, 3,4 % Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen von Fachleuten der EZB, September 2023 (europa.eu) Prozent im Jahr 2022 auf etwa 0,7 Prozent im Berichtsjahr deutlich verlangsamt haben. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Berichtsjahr eine Schrumpfung von etwa 0,3 Prozent, vor allem belastet durch einen schwachen privaten Konsum und geringere Exporte. 2.1.1 Branchenentwicklung (Auszüge aus der Jahrespressekonferenz Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V.) Das Jahr 2023 war ein schwieriges Jahr für die deutsche Kunststoffindustrie, gekennzeichnet von einem Produktions- und Umsatzrückgang. Menge und Umsatz der Kunststoff verarbeitenden Industrie 2023 *
Die Anzahl der Betriebe sank um 0,05 % auf 2.997 sowie der Beschäftigten in Deutschland um 2,2 % auf 319.264. * Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Im Berichtsjahr 2023 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 15,9 % auf T€ 12.235 gesteigert werden. 21231752071674023462Der Auftragseingang lag mit 11.558 T€ auf einem guten Niveau (Vorjahr 11.160 T€). Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag betrug 1.493 T€ (Vorjahr 2.170 T€). 2123175207BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Hierfür benötigen wir noch einen Nachweis.1674023462BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Auftragsbestand aus dem Vorjahr bekannt. 2.2.1 Ertragslage
Tabelle 1: Ertragslage 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage wird als geordnet eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit veränderte sich positiv im Berichtsjahr auf T€ 163571038923 163571038BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Laut unserer Cashflowrechnung: 923 T€(Vorjahr T€ 908). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus liquiden Mitteln konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. 2.2.3 Vermögenslage Wesentliche Bilanzposten
Tabelle 2: wesentliche Bilanzposten Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 402 gestiegen. Die Neuinvestitionen betrugen T€ 802 (Vorjahr T€ 508), sie beliefen sich im Wesentlichen auf technische Anlagen in Höhe von T€ 606, dagegen liefen die Abschreibungen in Höhe von T€ 392 (Vorjahr T€ 355). Der Barmittelbestand ist um T€ 6 auf T€ 596 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr auf T€ 469 (Vorjahr T€ 342) gestiegen. Die Wertberichtigungen auf Forderungen haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert auf 8 T€ (Vorjahr 23 T€). Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1.050. Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,6 %. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 105 gemindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 495 auf T€ 651 (Vorjahr T€ 156) erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 631 T€ auf 109 T€ (Vorjahr 740 T€). 2.3 Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:• Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis • Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 159 p.a. Die Umsatzrendite erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % auf 5,2 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 381327618923381327618BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Laut unserer Cashflowrechnung: 923 T€T€ (Vorjahr 908 T€), der Cashflow aus Finanzierung beträgt 1828671078-136 1828671078BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Laut unserer Cashflowrechnung: -136T€ (Vorjahr -125 T€) und Cashflow aus Investition beträgt 1177065284-7811177065284BWWeiskorn, Benedikt (DRP Randerath & Partner PartG mbB)Laut unserer Cashflowrechnung: -781 T€ (Vorjahr -506 T€). 2.4 GesamtaussageUnsere Vermögens- und Finanzlage ist geordnet, die Zahlungsfähigkeit gesichert. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist weiter positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. PrognoseberichtDie Polyfoam Kautschuk GmbH ist ein erfahrener, langjähriger Schaumstoff- und Zellkautschuk-Verarbeiter. Das Unternehmen arbeitet mit wirtschaftlichem Erfolg als Bindeglied zwischen Industriezulieferern und Industrieproduzenten in fast allen Wirtschaftszweigen. Produktlösungen für Kunden mit flexiblem und variablem Personal- und Maschineneinsatz sind das Kerngeschäft. Auf Grund des Auftragseingangs und -bestands im Geschäftsjahr 2023 und des positiven Geschäftsverlaufs ist die Geschäftsführung optimistisch, im Geschäftsjahr 2024 gleichbleibende Ergebnisse zu erzielen. Durch geplante Neuinvestitionen im Jahr 2024 sowohl im Maschinenpark als auch im IT-Bereich sollen Kapazitäten erweitert und so das künftige Wachstum abgesichert werden. Der stetige Ausbau des Vertriebs ist weiterhin Bestandteil der operativen Planungen, um Marktanteile zu sichern und ausbauen zu können. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Risiken aus operativer TätigkeitUnsicherheiten aus handels- und geopolitischen Konflikten bestehen fort, insbesondere durch den anhaltenden Ukraine-Krieg sowie den erneut eskalierten Israel-Gaza-Konflikt, der sich weiter verschärfen und einen größeren regionalen Konflikt auslösen kann. Beide Konflikte können Auswirkungen vor allem auf die Lieferketten und die Versorgung mit Energie, insbesondere deren Preisentwicklung haben sowie die kurzfristige Verfügbarkeit von Rohstoffen beeinflussen. Dies könnte die Inflationsraten negativ beeinflussen und das Risiko einer anhaltenden Lohn-Preis-Spirale bergen. Preissteigerungen von Rohstoffen und Vorleistungsgütern würden unsere Kostenstruktur negativ beeinflussen. Auch kann es weiterhin inflationsbedingt seitens unserer Lieferanten zu erhöhten Preisen bei Einkaufsprodukten kommen. Die stetige Weiterentwicklung unserer Einkaufs- und Produktionsorganisationen soll daher sicherstellen, dass unsere Kunden auch weiterhin durch qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Lösungen termingerecht bedient werden. Kurz- bis mittelfristig sind keine Ertragsverbesserungen zu erwarten.
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31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
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| A. Anlagevermögen | 3.606.559,00 | 3.205.001,00 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 5.246,00 | 23,00 |
| II. Sachanlagen | 3.601.313,00 | 3.204.978,00 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.517.703,00 | 1.605.319,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.665.189,00 | 1.314.802,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 311.254,00 | 181.757,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 107.167,00 | 103.100,00 |
| B. Umlaufvermögen | 4.102.635,09 | 4.231.207,59 |
| I. Vorräte | 2.855.366,78 | 2.726.895,90 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 651.675,04 | 914.617,19 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 11.210,00 | 27.742,00 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 595.593,27 | 589.694,50 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 4.788,26 | 6.409,13 |
| Aktiva | 7.713.982,35 | 7.442.617,72 |
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Passiva |
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31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| A. Eigenkapital | 5.524.190,19 | 4.885.821,35 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.050.000,00 | 1.050.000,00 |
| II. Gewinnvortrag | 3.835.821,35 | 3.358.350,59 |
| III. Jahresüberschuss | 638.368,84 | 477.470,76 |
| B. Rückstellungen | 166.283,18 | 92.064,22 |
| C. Verbindlichkeiten | 2.023.508,98 | 2.464.732,15 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.263.040,00 | 1.368.320,00 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 105.280,00 | 105.280,00 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 1.157.760,00 | 1.263.040,00 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 525,25 | 200.340,00 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 525,25 | 200.340,00 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 759.943,73 | 896.072,15 |
| davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 759.943,73 | 896.072,15 |
| Passiva | 7.713.982,35 | 7.442.617,72 |
Gewinn- und Verlustrechnung
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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
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| 1. Rohergebnis | 6.466.895,53 | 5.556.394,52 |
| 2. Personalaufwand | 3.452.933,23 | 3.092.606,75 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.757.403,96 | 2.540.975,19 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 695.529,27 | 551.631,56 |
| davon für Altersversorgung | 7.802,95 | 10.321,33 |
| 3. Abschreibungen | 391.884,11 | 355.257,56 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 391.884,11 | 355.257,56 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.618.126,68 | 1.358.317,67 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 580,52 | 2.065,66 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 31.352,04 | 19.768,65 |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 324.222,10 | 244.185,61 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 648.957,89 | 488.323,94 |
| 9. sonstige Steuern | 10.589,05 | 10.853,18 |
| 10. Jahresüberschuss | 638.368,84 | 477.470,76 |
Anhang 2023
Polyfoam Kautschuk GmbH, 52382 Niederzier
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
IV. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
6. Eigenkapital
7. Rückstellungen
8. Verbindlichkeiten
9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
VI. Sonstige Angaben
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Polyfoam Kautschuk GmbH hat ihren Sitz in 52382 Niederzier, Rurbenden 5 - 7.
Sie ist beim Amtsgericht Düren unter HRB 6138 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der §§ 264 ff. HGB, des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.
Er besteht aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebricht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
III Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die unter Zugrundelegung der steuerlichen Höchstsätze nach der linearen Methode berechnet werden. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren.
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von bis zu 250 Euro netto werden sofort in voller Höhe abgeschrieben und als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als 250 Euro netto und weniger als 800,01 Euro netto werden als geringwertiges Wirtschaftsgut erfasst und abgeschrieben.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu den durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet, wobei zur Berücksichtigung von verminderter Gängigkeit und Verwertbarkeit angemessene Abschläge vorgenommen werden.
Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellkosten. Diese werden bei Bauteilen und Baugruppen durch Stückkalkulation unter Ansatz der Einzelkosten und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten ermittelt.
Die Forderungen werden zu Nennwerten angesetzt. Zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und von den Aktivwerten abgesetzt.
Kassenbestände und Bankguthaben sind zu Nennwerten bewertet.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtige ungewisse Verbindlichkeiten und sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.
IV.
Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung und Zusammensetzung der immateriellen Vermögensgegenstände sind aus dem Anlagengitter (in der Anlage) ersichtlich.
Die Investitionen in technische Anlagen betreffen Vermögensgegenstände aus dem Bereich Produktion sowie sonstige und geringwertige Wirtschaftsgüter.
2. Vorräte
Die in der Bilanz zusammengefassten Posten "Vorräte" gliedern sich wie folgt auf:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Waren (Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe) | 2.767 | 2.692 |
| Fertige Erzeugnisse | 89 | 35 |
Die Erhöhung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe resultiert aus Sicherstellung der Lieferfähigkeit und Ankündigung von Rohstoffpreiserhöhungen durch Lieferanten.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen in Höhe von 11 T€ (Vorjahr 28 T€) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuerrückforderungen ausgewiesen
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 469 | 342 |
| sonstige Vermögensgegenstände | 183 | 573 |
4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen flüssigen Mittel in Höhe von T€ 596 (Vorjahr T€ 590) betreffen Kassenbestände und Bankguthaben.
5. Aktive Rechnungsabgrenzung
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Kraftfahrzeugsteuerbeträge zusammengefasst.
6. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1.050.
7. Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (T€ 93 / Vorjahr T€ 62) sowie Jahresabschluss und Prüfung (T€ 30 / Vorjahr T€ 30) enthalten.
8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.
|
Stand 31.12.2023
(T€) |
Restlaufzeit bis 1 Jahr
(T€) |
Restlaufzeit über 1 Jahr
(T€) |
Restlaufzeit über 5 Jahre
(T€) |
Art, Form, Sicherheit | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.263 | 105 | 421 | 737 | |
| Grundpfand Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung | 651 | 651 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0,5 | 0,5 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 109 | 109 | |||
| davon aus Steuern 95 T€ (Vorjahr 39 T€) | |||||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 T€ (Vorjahr 0 T€) |
9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen haben eine Restlaufzeit von 12 bis 36 Monaten und belaufen sich auf T€ 667 (Vorjahr T€ 784).
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von bearbeiteten Polyolefin-Schaumstoffen sowie Lohnarbeiten im Schaumstoffbereich.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 52/ Vorjahr T€ 18) enthalten im Wesentlichen mit
- T€ 20 Erträge aus Verrechnung sonstiger Sachbezüge, T€ 9 Erträge aus Auflösung von Rückstellungen,
- T€ 8 Erträge aus Versicherungsentschädigungen.
Ergebnisverwendung
Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 soll thesauriert werden.
VI. Sonstige Angaben
1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Es sind keine unternehmensspezifischen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten.
2. Beschäftigte (im Jahresdurchschnitt)
| 2023 | 2022 | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit | 45 | 48 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit | 13 | 10 |
| Angestellte Vollzeit | 14 | 14 |
| Angestellte Teilzeit | 5 | 6 |
| 77 | 78 |
3. Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
- Herr Holger Koch, Kaufmann, alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Inanspruchnahme des § 286 (4) HGB.
Niederzier, 25.03.2024
Polyfoam Kautschuk GmbH
Holger Koch, Geschäftsführer
Anlage 1 Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Polyfoam Kautschuk GmbH - Herstellung & Vertrieb v. Kautschuk-Kunststoffartikeln, Niederzier
|
Vortrag zum 01.01.2023
EUR |
Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR |
(AfA Vorjahre) Vortrag zum 01.01.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 105.676,71 | 6.268,25 | 105.653,71 |
| 0,00 | |||
| 0,00 | |||
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 105.676,71 | 6.268,25 | 105.653,71 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremde Grundstücke | 2.405.227,64 | 0,00 | 799.908,64 |
| 0,00 | |||
| 0,00 | |||
| 2. Maschinen | 3.291.832,38 | 312.434,06 | 1.977.030,38 |
| -73.892,42 | |||
| 289.00 | |||
| 0,00 | |||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | |||
| a) Fuhrpark | 872.052,83 | 189.912,80 | 690.295,83 |
| 0,00 | |||
| 0,00 | |||
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 53.495,00 | 93.663,87 | 26.295,00 |
| c) Werkzeuge | 19.637,86 | 10,079.295,97 | 19.486,8486.901,12 |
| 41.307,12 | 0 | 1 | |
| d) Geringwertige Wirtschaftsgüter | 157.612,90 | 16.952,96 | 157.612,90 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 103.100,00 | 293.067,00 | 0,00 |
| 0,00 | |||
| -289.000,00 | |||
| Summe Sachanlagen | 6.672.212,85 | 795.413,86 | 3.467.234,85 |
| -73.892,42 | |||
| 0,00 | |||
| Anlagevermögen insgesamt | 6.777.889,56 | 801.682,11 | 3.572.888,56 |
| -73.892,420,00 |
|
Abschreibungen des Geschäftsjahres /
Abgänge
EUR |
Buchwert 31.12.2023
EUR |
Buchwert 31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.045,25 | 5.246,00 | 23,00 |
| 0,00 | |||
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.045,25 | 5.246,00 | 23,00 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremde Grundstücke | 87.616,00 | 1.517.703,00 | 1.605.319,00 |
| 0,00 | |||
| 2. Maschinen | 242.807,06 | 1.665.189,00 | 1.314.802,00 |
| -65.652,42 | |||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | |||
| a) Fuhrpark | 60.415,80 | 311.254,00 | 181.757,00 |
| 0,00 | |||
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 11.853,87 | 109.010,00 | 27.200,00 |
| c) Werkzeuge | 129,0 | 151,0154.406,00 | 151,0154.406,00 |
| 31.479,97 | 0 | 0 | |
| 0 | |||
| d) Geringwertige Wirtschaftsgüter | 16.952,96 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 107.167,00 | 103.100,00 |
| Summe Sachanlagen | 390.838,86 | 3.601.313,00 | 3.204.978,00 |
| -65.652,42 | |||
| Anlagevermögen insgesamt | 391.884,11 | 3.606.559,00 | 3.205.001,00 |
| -65.652,42 |
sonstige Berichtsbestandteile
Niederzier 30.3.2024
Holger Koch, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Polyfoam Kautschuk GmbH, Niederzier
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Polyfoam Kautschuk GmbH, Niederzier, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polyfoam Kautschuk GmbH, Niederzier, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 19. April 2024
D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
Merzenich, Wirtschaftsprüfer
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