Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 336070
Eingetragen
12.6.1992
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
der Betrieb einer Bauunternehmung, einschließlich des Handels und der Herstellung von Baustoffen aller Art sowie Projektentwicklungen und Facilitymanagement. Die Gesellschaft kann den Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume und Wohnräume vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen. Sie kann Bauvorhaben als Bauherr in eigenem Namen für eigene Rechnung vorbereiten oder durchführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jan Willem Schleicher
seit 16.1.2013
Geschäftsführer
Klemens Knörzer
seit 1.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jan Willem Schleicher
Weinheim
740.000 €
74.00%
Cathérine Lisa Schleicher
Weinheim
260.000 €
26.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Michael Gärtner GmbH

Eberbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

der Michael Gärtner GmbH Bauunternehmung, Eberbach

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Geschäftsmodell

Die Michael Gärtner GmbH ist ein mittelständisches Bauunternehmen mit Hauptsitz in Eberbach. Weitere Niederlassungen befinden sich in Mannheim und Erfurt.

Die Gesamtleistung untergliedert sich in folgende Geschäftsfelder:

Tief- und Straßenbau

Ingenieur- und Brückenbau

Schlüsselfertigbau

Asphaltlieferungen

Während der Tief- und Straßenbau seine Geschäftstätigkeit auf das Ländereck zwischen Darmstadt, Ludwigshafen, Würzburg und Heilbronn konzentriert, agieren die beiden Bereiche Ingenieur- und Brückenbau sowie der Schlüsselfertigbau überregional.

Unser Geschäftsmodell ist dadurch geprägt, dass wir langlaufende Projekte abwickeln, welche durch regelmäßige Abschlagszahlungen der Kunden finanziert werden. Nach HGB nehmen wir die laufenden Projekte zu Herstellungskosten in die Bilanz unter unfertige Leistungen mit auf, was dazu führt, dass wir die Projektgewinne erst mit der Finalisierung darstellen.

1.2. Gesamtwirtschaftliche , branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Lage. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage dürfte sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten sowie der noch unklaren wirtschafts- und finanzpolitischen Ausrichtung eher schwach entwickeln. Bei nachlassender Inflation, steigenden Realeinkommen und zunehmender Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist im späteren Jahresverlauf mit einer binnenwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen preisbereinigten Zuwachs des BIP um 0,3 % [1].

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stagniert bei 163 Mio. €. Nominal hat sich der Umsatz um 0,5 % auf 163,3 Mrd. € erhöht, aber fiel real um 1,2 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag in 2024 nur noch bei 1,7 %. Für 2025 rechnet der ZDB mit einer Preisentwicklung für Bauleistungen bei +2 % bis +2,5 %, welche durch die Lohnentwicklung forciert wird [2].

Die Zahl der Beschäftigten ging in 2024 um 11.500 auf 916.277 zurück [3]. Für 2025 rechnet der ZDB mit einem weiteren Rückgang der Zahl der Beschäftigten um 7.000.

Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungs- und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Tief- und Wirtschaftstiefbau gegenüber. Seit 2021 sind die Auftragseingänge um 13 % zurückgegangen, was die Kapazitäten im Baugewerbe gefährdet.[4]

1.3. Geschäftsverlauf in der Berichtsperiode

In der Berichtsperiode konnten die Bauleistungen nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Wir konnten im Bausegment Schlüsselfertigbau unterschiedliche Geschäftsverläufe verzeichnen, sehr erfolgreiche Projekte im Industrie- und Gewerbebau sowie eine stark rückläufige Tätigkeit im Geschosswohnungsbau. Die Bereiche Ingenieur- und Tiefbau sowie die Asphaltmischanlage konnten dabei die rückläufigen Umsatzzahlen des Wohnungsbaus abfedern, so dass es nur geringe Auswirkungen auf die Gesamtbauleistung im Unternehmen gab.

Der Auftragsmix war günstiger als im Vorjahreszeitraum, so dass wir, gepaart mit Kostenoptimierungen, das Ergebnis nach Steuern vom Vorjahr (1,6 Mio. €) auf 2,7 Mio. € in diesem Jahr verbessern konnten.

Der Umsatzerlös im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich auf 60,2 Mio. €, was 9 % höher als im Vorjahreszeitraum mit 55,3 Mio. € liegt. Zusammen mit der Veränderung in den unfertigen Aufträgen in Höhe von -14,4 Mio € und den sonstigen betrieblichen Erträgen, beläuft sich unsere bilanzielle Gesamtleistung auf 46,9 Mio. €, gegenüber 53,3 Mio. € im Vorjahr. Das Delta zur Gesamtbauleistung ist in der bilanziellen Bewertung der unfertigen Leistungen zu finden.

1.4. Bericht über Tochtergesellschaften

Die Leonhard hanbuch & Söhne GmbH & Co. KG konnte im Jahr 2024 eine Gesamtleistung von 3,6 Mio. € erreichen (Vorjahr: 3,3 Mio. €). Der operative Geschäftsverlauf entwickelte sich erneut, unter Einbeziehung der stichtagsbezogenen stillen Leistungsreserven, erfreulich, der Jahresüberschuss betrug 164 T-€ (Vorjahr: 269 T-€) und lag damit unter unseren Erwartungen und unserer Ergebnisprognose.

Der operative Geschäftsverlauf der Lührs GmbH entwickelte sich, unter Einbeziehung der stichtagsbezogenen stillen Leistungsreserven, im Jahr 2024 ebenfalls sehr zufriedenstellend. Bei einer gestiegenen Gesamtleistung von 7.966 T-€ (Vorjahr 6.898 T-€ konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 327 T-€ erzielt werden (Vorjahr: 838 T-€).

Der operative Geschäftsverlauf der VSRM GmbH (Verkehrssicherung) entwickelte sich zufriedenstellend. Da der Jahresabschluss der Gesellschaft noch nicht vorliegt, können wir anhand der Erkenntnisse aus der Betriebsabrechnung auf ein wiederum erfolgreiches Jahr zurückblicken. Damit stellt die Gesellschaft für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ein weiteres Standbein dar.

[1] BMWK-Jahreswirtschaftsbericht 20250129

[2] Quelle: Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. - Konkunkturenentwicklung Bauhauptgewerbe vom 13.03.2025

[3] Statistisches Bundesamt

[4] ZDBBaukonjunktur 2024_2025 vom 06.12.2024

1.5. Ertragslage

Bei einer Gesamtleistung um rd. 45,8 Mio. € hat sich unser Rohergebnis von 22.7 Mio. € im Vorjahr auf 21,7 Mio. € reduziert. Hierin enthalten sind Risikovorsorgen für künftige Auftragsverluste bei per 31. Dezember 2024 bereits angearbeiteten Bauaufträgen in Folge rapide steigender Kosten, insbesondere im Bereich der Baumaterialien, soweit sie nicht weitergereicht werden können.

Unser Personalaufwand stieg auftrags- und auslastungsbedingt auf 11,9 Mio. € (Vorjahr: 11,7 Mio. €; + 1,8 %), wobei wir einige Personalstrukturierungsaufwendungen durchgeführt haben, was in den Folgejahren zu niedrigeren Personalkosten führen sollte.

Unser EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, inkl. Erträge aus Beteiligungen) verbesserte sich im Berichtsjahr auf 3,4 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) und liegt damit über unserer Prognose im Vorjahreslagebericht. Damit hat sich unser EBIT gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich trotz einer um rd. 13,5 % gestiegenen Bilanzsumme weiter auf rd. 55 % (Vorjahr: 53 %).

Der Auftragsbestand, stellvertretend für die zukünftige Entwicklung, befindet sich für fast alle Abteilungen und Sparten des Unternehmens auf hohem Niveau und betrug zum Bilanzstichtag 18,0 Mio. € (Vorjahr: 32,6 Mio. €).

1.6. Zusammenfassende Bewertung des Geschäftsverlaufs 2024

Gerade vor dem eingangs geschilderten Hintergrund der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem operativen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 sehr zufrieden.

2. Darstellung der Finanz und Vermögenslage

2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentliche finanzielle Entwicklung des Unternehmens wird bestimmt durch den Umfang und die Art der abgewickelten Bauaufträge. Wir achten vor allem auf den Kosten-/Leistungsindex in den Projekten, welcher die Kosteneffizienz eines Projektes betrachtet, gepaart mit einer zeitlichen und qualitativen Optimierung der Baustellen. Dies führt dazu, dass wir die Zahlungseingänge zeitlich mit jenen der Zahlungsausgänge unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit permanent optimieren, was zur Folge hat, dass die Summe der erhaltenen Anzahlungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21,7 Mio. € höher sind als die unfertigen Leistungen 18,1 Mio. €.

Das EBIT als weiterer wesentlicher Leistungsindikator ist einer der Pfeiler unserer finanziellen Unabhängigkeit (siehe Ertragslage). Im Berichtszeitraum konnten wir unser EBIT auf 2.433 T-€ verdoppeln.

Um die finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, achten wir darauf, die Eigenkapitalquote auf über 50 % zu halten. Dies ist uns auch in diesem Jahr 2024 mit 55 % gelungen.

Die Stichtagsliquidität bewegt sich mit 6,5 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) weiterhin auf einem hohen Niveau. Der im Anlagevermögen gehaltene Wertpapierbestand wurde im Berichtsjahr leicht auf 1,3 Mio. € erhöht.

Im Geschäftsjahr konnte vollumfänglich auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie verzichtet werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Einhaltung der Skontofrist beglichen.

2.2. Investitionen

Die Zugänge im Sachanlagevermögen des Jahres 2024 beliefen sich auf rd. 1.629 T-€ (Vorjahr: 2.571 T-€). Die Investitionen umfassen dabei wiederum im Wesentlichen verschiedene Ersatz- und Modernisierungsbeschaffungen, vor allem im Bereich des geräteintensiven Tief- und Straßenbaus.

Bei den Finanzanlagen hat es eine Umschichtung und Erhöhung des Bestands von 1,2 Mio. € im Vorjahr auf 1,3 Mio. € gegeben.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt 1.385 T-€ (Vorjahr: 1.317 T-€) .Unser Sachanlagevermögen weist zum Jahresende einen Wert von 3,8 Mio. € auf. (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Somit ergibt sich bei einer erhöhten Bilanzsumme eine Sachanlagenquote von 14,7 % (Vorjahr: 15,6 %).

Damit hat man die Unternehmensphilosophie der Vermögenserhaltung weiterhin verfolgt und es ist kein Investitionsstau entstanden.

2.3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Um die zukünftige Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern, transformieren wir die Unternehmensgruppe hin zu einer voll vernetzten und digitalisierten Einheit. Wir haben daher in den letzten Jahren in die digitale Vernetzung und moderne Soft- und Hardware investiert.

Die Michael Gärtner GmbH wägt permanent den Einsatz umweltfreundlicherer Geräte und Betriebsmittel ab, wenn deren Einsatz wirtschaftlich vertretbar ist. Daher wurde der Fuhrpark teilweise auf E-Fahrzeuge umgerüstet, ebenso Baumaschinen und -geräte, wenn es umweltfreundlichere Alternativen gab.

Die Asphaltmischanlage wird entsprechend der aktuellen umwelttechnischen Vorgabe betrieben und ist umfangreich testiert. Die hierzu notwendigen Umbau- und Modernisierungsinvestitionen werden regelmäßig getätigt und wir begegnen den technischen Anforderungen der Zukunft an Asphaltmischgut beispielsweise durch Ankauf von benachbarten Flächen zur Vergrößerung der Anlage.

Die Michael Gärtner GmbH als familiär geführtes mittelständisches Unternehmen legt größten Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen. Wir fördern einen kooperativen Führungsstil, der zu längerer Zugehörigkeit der Mitarbeiter führt. Daher hatten wir in 2024 wieder zahlreiche Jubilare, die wir ehren durften. Die Fluktuationsquote ist im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern sehr zufriedenstellend.

3. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Das bei uns implementierte Kontroll- und Risikomanagement ist Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Insbesondere unser Projekt- und Leistungscontrolling wird permanent verbessert.

Konkrete Ertragsrisiken außerhalb des allgemeinen Preis- und Wettbewerbsrisikos sind nicht zu erkennen. Wesentliche Verlustaufträge liegen nach heutigem Kenntnisstand nicht vor bzw. sind - soweit ersichtlich - bereits im Jahresabschluss 2024 angemessen berücksichtigt.

Durch die Länge der Projekte sind wir lange an den Kunden gebunden und haben dadurch höhere Risiken von Forderungsausfällen. Diese werden durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen, Austausch von Bürgschaften sowie Vereinbarung von Vorauszahlungen weitestgehend eliminiert. Im Bereich Tiefbau sind bonitätsbedingte Forderungsausfälle aufgrund unserer Kundenstruktur nahezu ausgeschlossen.

Die Preissteigerungen sind gegenüber den Vorjahren mit 1,7 % sehr moderat und werden auch in den nächsten Jahren voraussichtlich keine Dynamik entfalten [5].

Auch das Zinsniveau wird sich in 2025 nach einer Stagnation in 2024 wieder reduzieren [6]. Dadurch wird es für private Anleger einfacher, Wohnungseigentum zu erwerben und es erleichtert den institutionellen Anlegern die Entscheidung zu Investitionen. Begünstigt wird dies durch das 500 Mrd. € Sondervermögen, welches in 2025 emotionale Auswirkungen auf die Marktteilnehmer haben wird.

Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Tiefbau, insbesondere im Wirtschaftstiefbau, gegenüber. Treiber sind hier die Energie- und Mobilitätswende. Der Ausbau des Stromtrassen- und Schienennetzes, des Breitbandausbaus und des ÖPNV sind nachhaltig angelegt. An dieser dynamischen Umsatzentwicklung partizipieren vor allem Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern [7].

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken bzw. gravierende Risiken mit Blick auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage lassen sich insoweit derzeit nicht erkennen.

Dem Fachkräftemangel der Baubranche begegnen wir mit einer intensiven Ausbildungsoffensive. Auch die demographische Entwicklung steht im Fokus und wir greifen früh ein, um das Knowhow auf die jungen Leistungsträger zu transferieren.

4. Prognosebericht

Im Wohnungsbau besteht noch immer eine Investitionszurückhaltung, die uns auf ein Alljahrestief an Baugenehmigungen in 2024 geführt hat.[8] Dies hat Auswirkungen auf die Aufträge der nächsten Jahre. Daher rechnen wir für 2025 bestenfalls mit einer Stagnation der niedrigen Auftragslage. Da wir hierfür bereits in den Vorjahren entsprechend Vorsorge getroffen haben, stellt dies kein unerwartetes Risiko dar.

Der Ingenieur- und Brückenbau, ebenso wie der Tiefbau, bei dem wir größtenteils mit Kommunen arbeiten, haben seit 2013 einen Investitionsstau von 186 Mrd. € aufgebaut.[9] Durch das 500 Mrd. € Sondervermögen der neuen Regierung erhoffen wir uns ab Herbst 2025 erste spürbare Investitionszunahmen.

Für 2025 planen wir bei der Michael Gärtner GmbH daher eine um ca. 10 % geringere Leistung, die sich auf ein zu erwartendes Ergebnis vor Steuern auswirken wird, weshalb wir mit einem operativen Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres rechnen.

Wir kalkulieren für unsere Tochtergesellschaften auf Basis der aktuellen Planung, eine weiter stabile Bauleistung (nach Inflationsbereinigung), die zu höheren Ergebnissen vor Steuer führen sollte. Grund für die günstigen Erwartungen sind die Auftragsbestände, gepaart mit den Auftragseingängen im ersten Quartal 2025.

[5] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025

[6] Bloomberg, LBBW Research 07.11.2024

[7] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025

[8] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025

[9] KfW Kommunalpanel

Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2024

der Michael Gärtner GmbH, Eberbach

AKTIVA

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
T-EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.407,00 158
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 103.407,00 158
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 203.845,75 204
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.203.058,00 2.308
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.328.455,00 1.088
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.474,00 0
Summe Sachanlagen 3.846.832,75 3.600
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.122.831,86 5.123
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.344.899,50 1.204
3. Sonstige Ausleihungen 700,00 1
Summe Finanzanlagen 6.468.431,36 6.328
Summe Anlagevermögen 10.418.671,11 10.086
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Summe Vorräte 1.596.408,99 3.469
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.719.391,88 6.877
davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 2.363.672,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.470.584,10 2.643
Summe Umlaufvermögen 15.786.384,97 12.989
Bilanzsumme Aktiva 26.205.056,08 23.075

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Gewinnvortrag 10.668.687,05 9.627
III. Jahresüberschuss 2.725.346,39 1.542
Summe Eigenkapital 14.394.033,44 12.169
B. Rückstellungen
Summe Rückstellungen 2.596.176,02 1.898
C. Verbindlichkeiten
Summe Verbindlichkeiten 9.214.846,62 9.008
davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.000.000,00
Bilanzsumme Passiva 26.205.056,08 23.075

Zu Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

der Michael Gärtner GmbH, Eberbach

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2024
EUR
2023
T-EUR
1. Rohergebnis 21.666.595,96 22.658
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.775.378,38 -8.672
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.159.938,43 -3.051
davon für Altersversorgung (-179.871,76) (-180)
Summe Personalaufwand -11.935.316,81 -11.723
3. Abschreibungen -1.384.830,79 -1.317
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.912.847,95 -8.468
5. Erträge aus Beteiligungen 945.033,88 785
davon aus verbundenen Unternehmen: (945.033,88) (785)
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.163,17 31
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 167.989,90 11
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -81,44 -1
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -822.816,85 -396
10. Ergebnis nach Steuern 2.753.889,07 1.580
11. Sonstige Steuern -28.542,68 -39
12. Jahresüberschuss 2.725.346,39 1.541

Anhang zum Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbH

für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, (Amtsgericht Mannheim, HRB 336070) zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt

Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden sie im Anhang vorgenommen.

II. Bilanzierungs - und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauern wurde auf die Branchenerfahrungen abgestellt.

Die Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Der Altbestand der Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens wird nach Vorjahresgrundsätzen abgeschrieben. Bei Zugängen des Berichtsjahres kommt grundsätzlich die lineare Abschreibung zur Anwendung.

Daneben werden im Berichtsjahr Zugänge, deren Nutzungsdauer mehr als 5 Jahre beträgt, degressiv mit planmäßigem Übergang zur linearen Abschreibung abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten bis EUR 1.000,00 werden voll abgeschrieben, gleichzeitig wird der entsprechende Abgang unterstellt.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt.

Roh -, Hilfs - und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB auf Basis einer Kostenträgerrechnung bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten angemessene produktionsbezogene Gemeinkosten einbezogen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Nominalbeträge wurden um gebotene Wertberichtigungen vermindert. Das allgemeine Forderungsausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird - einschließlich der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres - in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignung von Gegenständen des Sachanlagevermögens gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert.

Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

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Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
EUR
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
(Vorjahr EUR) (Vorjahr EUR)
9.214.846,62 9.214.846,62
(9.008.168,33) (9.008.168,33)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 196.285,95 (Vorjahr: EUR 179.871,76) enthalten.

In der Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 31 HGB in Höhe von T-EUR 529 enthalten. Diese resultieren aus der Abwertung von verschiedenen Baustellen aufgrund des Prinzips der verlustfreien Bewertung.

V. Ergänzende Angaben

1. Angabe der Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften T-EUR 1.728.

Die Berichtsgesellschaft hat gegenüber Bürgschaftsgebern Sicherheiten für das Ausstellen von Gewährleistungsbürgschaften für zwei Tochtergesellschaften gestellt. Eine Inanspruchnahme hieraus erscheint insoweit unwahrscheinlich, weil davon auszugehen ist, dass diese Gesellschaften ihren Verpflichtungen aufgrund der operativen Geschäfts- und Ergebnissituation uneingeschränkt eigenständig nachkommen können.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf:

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Fällig T-EUR
2025 246
2026 bis 2029 0

Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag beträgt T-EUR 950.

3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Beteiligungsunternehmen

Angaben zum Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital [1]
T-EUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres [1]
T-EUR
1. Leonhard Hanbuch & Söhne GmbH & Co. KG, Mannheim 100 205 164
2. MGS-Baubeteiligungsgesellschaft mbH [2], Mannheim 100 30 1
3. Lührs GmbH, Kreuzwertheim 100 2954 327
4. VSRM GmbH, Walldürn [2] 51 818 474
5. MG Immo GmbH & Co. KG, Eberbach [2] 100 3.025 -22

[1] Sofern nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich um Jahresabschlüsse per 31.12.2024

[2] Jahresabschluss per 31.12.2023

4. Angaben über Beziehungen zu Unternehmensorganen

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

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Herr Jan Willem Schleicher, Weinheim einzelvertretungsberechtigt
Herr Frank Schild, Eberbach gesamtvertretungsberechtigt (bis 30. September 2024)

5. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres 2024 waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Auszubildende und ohne Geschäftsführer):

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Angestellte 47
Gewerbliche Mitarbeiter 115
Gesamtzahl der Arbeitnehmer gem. §267 Abs. 5 HGB 162

 

Eberbach/Mannheim, den 6. Juni 2025

Jan Willem Schleicher, Geschäftsführender Gesellschafter

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

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Stand 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 176.934,44 0,00 0,00 176.934,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 203.845,75 0,00 0,00 203.845,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.383.738,94 693.095,88 337.761,61 7.739.073,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.784.953,70 824.443,81 803.002,34 4.806.395,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 111.474,00 0,00 111.474,00
Summe Sachanlagen 12.372.538,39 1.629.013,69 1.140.763,95 12.860.788,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.122.831,86 0,00 0,00 5.122.831,86
Summe Finanzanlagen 6.328.043,32 399.957,07 259.569,03 6.468.431,36
Summe Anlagevermögen 18.877.516,15 2.028.970,76 1.400.332,98 19.506.153,93

Abschreibungen

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Stand 01.01.2024
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.866,44 54.661,00 0,00 73.527,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.075.629,94 792.041,21 331.655,94 5.536.015,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.696.474,70 538.128,58 756.663,11 3.477.940,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.772.104,64 1.330.169,79 1.088.319,05 9.013.955,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.790.971,08 1.384.830,79 1.088.319,05 9.087.482,82

Buchwerte

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Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.407,00 158.068,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 203.845,75 203.845,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.203.058,00 2.308.109,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.328.455,00 1.088.479,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.474,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.846.832,75 3.600.433,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.122.831,86 5.122.831,86
Summe Finanzanlagen 6.468.431,36 6.328.043,32
Summe Anlagevermögen 10.418.671,11 10.086.545,07

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Michael Gärtner GmbH, Eberbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 6. Juni 2025

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Stefan Tichy, Wirtschaftsprüfer

Klaus Wiechers, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

der Michael Gärtner GmbH, Eberbach

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2024 wurde von der Gesellschafterversammlung am 26. Juni 2025 festgestellt.

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