Michael Gärtner GmbH
Bahnhofsplatz 6, 69412 Eberbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Günter Herkert seit 8.7.2024 | Prokura |
Jan Willem Schleicher seit 16.1.2013 | Geschäftsführer |
Klemens Knörzer seit 1.3.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Michael Gärtner GmbHEberbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024der Michael Gärtner GmbH Bauunternehmung, Eberbach1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Geschäftsmodell Die Michael Gärtner GmbH ist ein mittelständisches Bauunternehmen mit Hauptsitz in Eberbach. Weitere Niederlassungen befinden sich in Mannheim und Erfurt. Die Gesamtleistung untergliedert sich in folgende Geschäftsfelder:
Während der Tief- und Straßenbau seine Geschäftstätigkeit auf das Ländereck zwischen Darmstadt, Ludwigshafen, Würzburg und Heilbronn konzentriert, agieren die beiden Bereiche Ingenieur- und Brückenbau sowie der Schlüsselfertigbau überregional. Unser Geschäftsmodell ist dadurch geprägt, dass wir langlaufende Projekte abwickeln, welche durch regelmäßige Abschlagszahlungen der Kunden finanziert werden. Nach HGB nehmen wir die laufenden Projekte zu Herstellungskosten in die Bilanz unter unfertige Leistungen mit auf, was dazu führt, dass wir die Projektgewinne erst mit der Finalisierung darstellen. 1.2. Gesamtwirtschaftliche , branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Lage. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage dürfte sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten sowie der noch unklaren wirtschafts- und finanzpolitischen Ausrichtung eher schwach entwickeln. Bei nachlassender Inflation, steigenden Realeinkommen und zunehmender Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist im späteren Jahresverlauf mit einer binnenwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen preisbereinigten Zuwachs des BIP um 0,3 % [1]. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stagniert bei 163 Mio. €. Nominal hat sich der Umsatz um 0,5 % auf 163,3 Mrd. € erhöht, aber fiel real um 1,2 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag in 2024 nur noch bei 1,7 %. Für 2025 rechnet der ZDB mit einer Preisentwicklung für Bauleistungen bei +2 % bis +2,5 %, welche durch die Lohnentwicklung forciert wird [2]. Die Zahl der Beschäftigten ging in 2024 um 11.500 auf 916.277 zurück [3]. Für 2025 rechnet der ZDB mit einem weiteren Rückgang der Zahl der Beschäftigten um 7.000. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungs- und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Tief- und Wirtschaftstiefbau gegenüber. Seit 2021 sind die Auftragseingänge um 13 % zurückgegangen, was die Kapazitäten im Baugewerbe gefährdet.[4] 1.3. Geschäftsverlauf in der Berichtsperiode In der Berichtsperiode konnten die Bauleistungen nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Wir konnten im Bausegment Schlüsselfertigbau unterschiedliche Geschäftsverläufe verzeichnen, sehr erfolgreiche Projekte im Industrie- und Gewerbebau sowie eine stark rückläufige Tätigkeit im Geschosswohnungsbau. Die Bereiche Ingenieur- und Tiefbau sowie die Asphaltmischanlage konnten dabei die rückläufigen Umsatzzahlen des Wohnungsbaus abfedern, so dass es nur geringe Auswirkungen auf die Gesamtbauleistung im Unternehmen gab. Der Auftragsmix war günstiger als im Vorjahreszeitraum, so dass wir, gepaart mit Kostenoptimierungen, das Ergebnis nach Steuern vom Vorjahr (1,6 Mio. €) auf 2,7 Mio. € in diesem Jahr verbessern konnten. Der Umsatzerlös im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich auf 60,2 Mio. €, was 9 % höher als im Vorjahreszeitraum mit 55,3 Mio. € liegt. Zusammen mit der Veränderung in den unfertigen Aufträgen in Höhe von -14,4 Mio € und den sonstigen betrieblichen Erträgen, beläuft sich unsere bilanzielle Gesamtleistung auf 46,9 Mio. €, gegenüber 53,3 Mio. € im Vorjahr. Das Delta zur Gesamtbauleistung ist in der bilanziellen Bewertung der unfertigen Leistungen zu finden. 1.4. Bericht über Tochtergesellschaften Die Leonhard hanbuch & Söhne GmbH & Co. KG konnte im Jahr 2024 eine Gesamtleistung von 3,6 Mio. € erreichen (Vorjahr: 3,3 Mio. €). Der operative Geschäftsverlauf entwickelte sich erneut, unter Einbeziehung der stichtagsbezogenen stillen Leistungsreserven, erfreulich, der Jahresüberschuss betrug 164 T-€ (Vorjahr: 269 T-€) und lag damit unter unseren Erwartungen und unserer Ergebnisprognose. Der operative Geschäftsverlauf der Lührs GmbH entwickelte sich, unter Einbeziehung der stichtagsbezogenen stillen Leistungsreserven, im Jahr 2024 ebenfalls sehr zufriedenstellend. Bei einer gestiegenen Gesamtleistung von 7.966 T-€ (Vorjahr 6.898 T-€ konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 327 T-€ erzielt werden (Vorjahr: 838 T-€). Der operative Geschäftsverlauf der VSRM GmbH (Verkehrssicherung) entwickelte sich zufriedenstellend. Da der Jahresabschluss der Gesellschaft noch nicht vorliegt, können wir anhand der Erkenntnisse aus der Betriebsabrechnung auf ein wiederum erfolgreiches Jahr zurückblicken. Damit stellt die Gesellschaft für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ein weiteres Standbein dar. [1] BMWK-Jahreswirtschaftsbericht 20250129 [2] Quelle: Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. - Konkunkturenentwicklung Bauhauptgewerbe vom 13.03.2025 [3] Statistisches Bundesamt [4] ZDBBaukonjunktur 2024_2025 vom 06.12.2024 1.5. Ertragslage Bei einer Gesamtleistung um rd. 45,8 Mio. € hat sich unser Rohergebnis von 22.7 Mio. € im Vorjahr auf 21,7 Mio. € reduziert. Hierin enthalten sind Risikovorsorgen für künftige Auftragsverluste bei per 31. Dezember 2024 bereits angearbeiteten Bauaufträgen in Folge rapide steigender Kosten, insbesondere im Bereich der Baumaterialien, soweit sie nicht weitergereicht werden können. Unser Personalaufwand stieg auftrags- und auslastungsbedingt auf 11,9 Mio. € (Vorjahr: 11,7 Mio. €; + 1,8 %), wobei wir einige Personalstrukturierungsaufwendungen durchgeführt haben, was in den Folgejahren zu niedrigeren Personalkosten führen sollte. Unser EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, inkl. Erträge aus Beteiligungen) verbesserte sich im Berichtsjahr auf 3,4 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) und liegt damit über unserer Prognose im Vorjahreslagebericht. Damit hat sich unser EBIT gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Eigenkapitalquote beläuft sich trotz einer um rd. 13,5 % gestiegenen Bilanzsumme weiter auf rd. 55 % (Vorjahr: 53 %). Der Auftragsbestand, stellvertretend für die zukünftige Entwicklung, befindet sich für fast alle Abteilungen und Sparten des Unternehmens auf hohem Niveau und betrug zum Bilanzstichtag 18,0 Mio. € (Vorjahr: 32,6 Mio. €). 1.6. Zusammenfassende Bewertung des Geschäftsverlaufs 2024 Gerade vor dem eingangs geschilderten Hintergrund der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem operativen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 sehr zufrieden. 2. Darstellung der Finanz und Vermögenslage 2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentliche finanzielle Entwicklung des Unternehmens wird bestimmt durch den Umfang und die Art der abgewickelten Bauaufträge. Wir achten vor allem auf den Kosten-/Leistungsindex in den Projekten, welcher die Kosteneffizienz eines Projektes betrachtet, gepaart mit einer zeitlichen und qualitativen Optimierung der Baustellen. Dies führt dazu, dass wir die Zahlungseingänge zeitlich mit jenen der Zahlungsausgänge unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit permanent optimieren, was zur Folge hat, dass die Summe der erhaltenen Anzahlungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21,7 Mio. € höher sind als die unfertigen Leistungen 18,1 Mio. €. Das EBIT als weiterer wesentlicher Leistungsindikator ist einer der Pfeiler unserer finanziellen Unabhängigkeit (siehe Ertragslage). Im Berichtszeitraum konnten wir unser EBIT auf 2.433 T-€ verdoppeln. Um die finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, achten wir darauf, die Eigenkapitalquote auf über 50 % zu halten. Dies ist uns auch in diesem Jahr 2024 mit 55 % gelungen. Die Stichtagsliquidität bewegt sich mit 6,5 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) weiterhin auf einem hohen Niveau. Der im Anlagevermögen gehaltene Wertpapierbestand wurde im Berichtsjahr leicht auf 1,3 Mio. € erhöht. Im Geschäftsjahr konnte vollumfänglich auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie verzichtet werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Einhaltung der Skontofrist beglichen. 2.2. Investitionen Die Zugänge im Sachanlagevermögen des Jahres 2024 beliefen sich auf rd. 1.629 T-€ (Vorjahr: 2.571 T-€). Die Investitionen umfassen dabei wiederum im Wesentlichen verschiedene Ersatz- und Modernisierungsbeschaffungen, vor allem im Bereich des geräteintensiven Tief- und Straßenbaus. Bei den Finanzanlagen hat es eine Umschichtung und Erhöhung des Bestands von 1,2 Mio. € im Vorjahr auf 1,3 Mio. € gegeben. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt 1.385 T-€ (Vorjahr: 1.317 T-€) .Unser Sachanlagevermögen weist zum Jahresende einen Wert von 3,8 Mio. € auf. (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Somit ergibt sich bei einer erhöhten Bilanzsumme eine Sachanlagenquote von 14,7 % (Vorjahr: 15,6 %). Damit hat man die Unternehmensphilosophie der Vermögenserhaltung weiterhin verfolgt und es ist kein Investitionsstau entstanden. 2.3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Um die zukünftige Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern, transformieren wir die Unternehmensgruppe hin zu einer voll vernetzten und digitalisierten Einheit. Wir haben daher in den letzten Jahren in die digitale Vernetzung und moderne Soft- und Hardware investiert. Die Michael Gärtner GmbH wägt permanent den Einsatz umweltfreundlicherer Geräte und Betriebsmittel ab, wenn deren Einsatz wirtschaftlich vertretbar ist. Daher wurde der Fuhrpark teilweise auf E-Fahrzeuge umgerüstet, ebenso Baumaschinen und -geräte, wenn es umweltfreundlichere Alternativen gab. Die Asphaltmischanlage wird entsprechend der aktuellen umwelttechnischen Vorgabe betrieben und ist umfangreich testiert. Die hierzu notwendigen Umbau- und Modernisierungsinvestitionen werden regelmäßig getätigt und wir begegnen den technischen Anforderungen der Zukunft an Asphaltmischgut beispielsweise durch Ankauf von benachbarten Flächen zur Vergrößerung der Anlage. Die Michael Gärtner GmbH als familiär geführtes mittelständisches Unternehmen legt größten Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen. Wir fördern einen kooperativen Führungsstil, der zu längerer Zugehörigkeit der Mitarbeiter führt. Daher hatten wir in 2024 wieder zahlreiche Jubilare, die wir ehren durften. Die Fluktuationsquote ist im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern sehr zufriedenstellend. 3. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Das bei uns implementierte Kontroll- und Risikomanagement ist Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Insbesondere unser Projekt- und Leistungscontrolling wird permanent verbessert. Konkrete Ertragsrisiken außerhalb des allgemeinen Preis- und Wettbewerbsrisikos sind nicht zu erkennen. Wesentliche Verlustaufträge liegen nach heutigem Kenntnisstand nicht vor bzw. sind - soweit ersichtlich - bereits im Jahresabschluss 2024 angemessen berücksichtigt. Durch die Länge der Projekte sind wir lange an den Kunden gebunden und haben dadurch höhere Risiken von Forderungsausfällen. Diese werden durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen, Austausch von Bürgschaften sowie Vereinbarung von Vorauszahlungen weitestgehend eliminiert. Im Bereich Tiefbau sind bonitätsbedingte Forderungsausfälle aufgrund unserer Kundenstruktur nahezu ausgeschlossen. Die Preissteigerungen sind gegenüber den Vorjahren mit 1,7 % sehr moderat und werden auch in den nächsten Jahren voraussichtlich keine Dynamik entfalten [5]. Auch das Zinsniveau wird sich in 2025 nach einer Stagnation in 2024 wieder reduzieren [6]. Dadurch wird es für private Anleger einfacher, Wohnungseigentum zu erwerben und es erleichtert den institutionellen Anlegern die Entscheidung zu Investitionen. Begünstigt wird dies durch das 500 Mrd. € Sondervermögen, welches in 2025 emotionale Auswirkungen auf die Marktteilnehmer haben wird. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Tiefbau, insbesondere im Wirtschaftstiefbau, gegenüber. Treiber sind hier die Energie- und Mobilitätswende. Der Ausbau des Stromtrassen- und Schienennetzes, des Breitbandausbaus und des ÖPNV sind nachhaltig angelegt. An dieser dynamischen Umsatzentwicklung partizipieren vor allem Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern [7]. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken bzw. gravierende Risiken mit Blick auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage lassen sich insoweit derzeit nicht erkennen. Dem Fachkräftemangel der Baubranche begegnen wir mit einer intensiven Ausbildungsoffensive. Auch die demographische Entwicklung steht im Fokus und wir greifen früh ein, um das Knowhow auf die jungen Leistungsträger zu transferieren. 4. Prognosebericht Im Wohnungsbau besteht noch immer eine Investitionszurückhaltung, die uns auf ein Alljahrestief an Baugenehmigungen in 2024 geführt hat.[8] Dies hat Auswirkungen auf die Aufträge der nächsten Jahre. Daher rechnen wir für 2025 bestenfalls mit einer Stagnation der niedrigen Auftragslage. Da wir hierfür bereits in den Vorjahren entsprechend Vorsorge getroffen haben, stellt dies kein unerwartetes Risiko dar. Der Ingenieur- und Brückenbau, ebenso wie der Tiefbau, bei dem wir größtenteils mit Kommunen arbeiten, haben seit 2013 einen Investitionsstau von 186 Mrd. € aufgebaut.[9] Durch das 500 Mrd. € Sondervermögen der neuen Regierung erhoffen wir uns ab Herbst 2025 erste spürbare Investitionszunahmen. Für 2025 planen wir bei der Michael Gärtner GmbH daher eine um ca. 10 % geringere Leistung, die sich auf ein zu erwartendes Ergebnis vor Steuern auswirken wird, weshalb wir mit einem operativen Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres rechnen. Wir kalkulieren für unsere Tochtergesellschaften auf Basis der aktuellen Planung, eine weiter stabile Bauleistung (nach Inflationsbereinigung), die zu höheren Ergebnissen vor Steuer führen sollte. Grund für die günstigen Erwartungen sind die Auftragsbestände, gepaart mit den Auftragseingängen im ersten Quartal 2025. [5] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025 [6] Bloomberg, LBBW Research 07.11.2024 [7] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025 [8] Konjunkturentwicklung Bauwirtschaft Baden Württemberg e.V. 13.03.2025 [9] KfW Kommunalpanel Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2024der Michael Gärtner GmbH, EberbachAKTIVA scroll
Zu Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024der Michael Gärtner GmbH, Eberbachscroll
Anhang zum Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbHfür das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeines Der Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, (Amtsgericht Mannheim, HRB 336070) zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden sie im Anhang vorgenommen. II. Bilanzierungs - und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauern wurde auf die Branchenerfahrungen abgestellt. Die Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Der Altbestand der Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens wird nach Vorjahresgrundsätzen abgeschrieben. Bei Zugängen des Berichtsjahres kommt grundsätzlich die lineare Abschreibung zur Anwendung. Daneben werden im Berichtsjahr Zugänge, deren Nutzungsdauer mehr als 5 Jahre beträgt, degressiv mit planmäßigem Übergang zur linearen Abschreibung abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten bis EUR 1.000,00 werden voll abgeschrieben, gleichzeitig wird der entsprechende Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Roh -, Hilfs - und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB auf Basis einer Kostenträgerrechnung bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten angemessene produktionsbezogene Gemeinkosten einbezogen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Nominalbeträge wurden um gebotene Wertberichtigungen vermindert. Das allgemeine Forderungsausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird - einschließlich der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres - in der Anlage zum Anhang dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignung von Gegenständen des Sachanlagevermögens gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel: scroll
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 196.285,95 (Vorjahr: EUR 179.871,76) enthalten. In der Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 31 HGB in Höhe von T-EUR 529 enthalten. Diese resultieren aus der Abwertung von verschiedenen Baustellen aufgrund des Prinzips der verlustfreien Bewertung. V. Ergänzende Angaben 1. Angabe der Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Verbindlichkeiten aus Bürgschaften T-EUR 1.728. Die Berichtsgesellschaft hat gegenüber Bürgschaftsgebern Sicherheiten für das Ausstellen von Gewährleistungsbürgschaften für zwei Tochtergesellschaften gestellt. Eine Inanspruchnahme hieraus erscheint insoweit unwahrscheinlich, weil davon auszugehen ist, dass diese Gesellschaften ihren Verpflichtungen aufgrund der operativen Geschäfts- und Ergebnissituation uneingeschränkt eigenständig nachkommen können. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf: scroll
Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag beträgt T-EUR 950. 3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Beteiligungsunternehmen Angaben zum Anteilsbesitz scroll
[1] Sofern nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich um Jahresabschlüsse per 31.12.2024 [2] Jahresabschluss per 31.12.2023 4. Angaben über Beziehungen zu Unternehmensorganen Zu Geschäftsführern sind bestellt: scroll
5. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres 2024 waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Auszubildende und ohne Geschäftsführer): scroll
Eberbach/Mannheim, den 6. Juni 2025 Jan Willem Schleicher, Geschäftsführender Gesellschafter AnlagenspiegelAnschaffungs- und Herstellungskostenscroll
Abschreibungenscroll
Buchwertescroll
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Michael Gärtner GmbH, Eberbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Michael Gärtner GmbH, Eberbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 6. Juni 2025 FALK GmbH & Co KG Dr. Stefan Tichy, Wirtschaftsprüfer Klaus Wiechers, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlussesder Michael Gärtner GmbH, EberbachDer Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2024 wurde von der Gesellschafterversammlung am 26. Juni 2025 festgestellt. |
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