Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 32163
Vorher
Lammerloh GmbH
Eingetragen
5.10.2021
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteFondsmanagement
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Linus Lammers
seit 12.6.2023
Geschäftsführer
Melanie Lammers
seit 5.10.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Linus Lammers
28355 Bremen
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Charly Autovermietung GmbH

Solingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzern-Lagebericht 2021

Charly Autovermietung GmbH

Inhaltsverzeichnis:

A. Grundlagen des Konzerns

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf

III. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

b) Personal

c) Umweltschutz

d) Steuerung der Gesellschaft

5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

A. Grundlagen des Konzerns

Die Charly Autovermietung GmbH ist eine Kapitalgesellschaft nach deutschem Recht. Als Mutterge-sellschaft der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, an der sie zu 73,08% beteiligt ist, erstellt die Gesellschaft einen befreienden Konzernabschluss.

Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Sie fungiert als Muttergesellschaft und Holding des STARCAR EUROPA SERVICE GROUP - Konzerns. Dieser bildet seit dem Zusammenschluss von STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung und EUROPA SERVICE Autovermietung AG eine leistungsstarke Einheit mit über 1.500 Stationen in Deutschland und Europa. Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT erstellt einen Teilkonzernabschluss sowie einen Teilkonzernlagebericht, auf dessen Basis dieser Konzernlagebericht aufbaut.

Hauptgeschäftsgegenstand der EUROPA SERVICE Autovermietung Aktiengesellschaft sind der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen, deren Vermietung und Vermarktung, sowie die Erbringung damit verbundener Services gegenüber angeschlossenen Lizenznehmern und Mobilitäts-Partnern. Die Vertriebsaktivitäten der EUROPA SERVICE fokussiert sich schwerpunktmäßig auf kleinere und mittlere Autovermietunternehmen sowie Händler in Deutschland und im europäischen Ausland.

Geschäftsgegenstand der STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung ist schwerpunktmäßig die Vermietung von Kraftfahrzeugen. Neben dem Privatkundengeschäft bietet STAR CAR Geschäftskunden individuelle Verträge für Kurz- und Langzeitmieten an bis hin zu kompletten Flottenlösungen. STAR CAR verfügt hierbei über ein bundesweites Stationsnetz.

Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT übernimmt innerhalb der Gruppe zentrale Führungsaufgaben und ist für die strategische sowie finanzielle Steuerung des STARCAR EUROPA SERVICE GROUP -Konzerns verantwortlich. Zudem erfüllt sie wichtige Finanzierungsfunktionen und schließt sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene Rahmenvereinbarungen mit Automobilherstellern und -importeuren ab. Der Vorstand der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft und den Konzern unmittelbar eingebunden.

Die Charly Autovermietung GmbH betreibt den Handel mit und die Vermietung von Kraftfahrzeugen. Weiterhin ist der Zweck der Gesellschaft die Verwaltung von eigenem Vermögen und der Erwerb von Vermögensbeteiligungen sowie die Verwaltung und Vermietung von eigenen Immobilien.

Zum 31.12.2021 verfügte die Charly Autovermietung GmbH über folgende relevante Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen im In- und Ausland:

Name Sitz Kapitalanteil
STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG Solingen (Rechtssitz) 73,08% der Namensaktien hält die Charly Autovermietung GmbH
EUROPA SERVICE Autovermietung AG Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service rent a car GmbH Monheim am Rhein 92,3% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
7,7% der Geschäftsanteile hält die EUROPA SERVICE Autovermietung AG
Europa Service Holding B.V. Weert (Niederlande) 85,7% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
Picky Auto Abo GmbH (bisher Autohopper Deutschland GmbH) Rommerskirchen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
Your Look GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
HIRE Immobilien GmbH & Co. KG Solingen 50% der Geschäftsanteile hält die Your Look GmbH
50% der Geschäftsanteile hält die Charly Autovermietung GmbH
Euro Autopfand GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung Hamburg 100% (Übernahme von 12,45% der Geschäftsanteile im Jahr 2021 sowie weiterer 12,45% als Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe neuer Aktien der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 09.12.2021 )
STARCAR Mobility GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung
Drive-CarSharing GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR Mobility GmbH
UNIX-Rent Autovermietung GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Auto-Rent Systems GmbH Wülfrath 50% der Geschäftsanteile hält die UNIX-Rent Autovermietung GmbH
MAXI IT-Systems GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service Italia s.r.l. Milano Mailand (Italien) 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service rent a car Solingen SL Santa Ponça, Calvià (Spanien) 50% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT und 50% der Geschäftsanteile hält die Euro Autopfand GmbH
penguin Beteiligungs GmbH Solingen 80% der Geschäftsanteile hält die Charly Autovermietung GmbH
Jainy GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Charly Autovermietung GmbH
Lammerloh GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Charly Autovermietung GmbH

Zum 31.12.2021 bestanden noch Mehrheitsbeteiligungen der Europa Service rent a car GmbH an der Europa Service otomotive ltd. Sirketi und an der Europa Service Magyarország s.r.l. Seitens der Charly Autovermietung GmbH bestanden zum 31.12.2021 noch Mehrheitsbeteiligungen an der Fliesenleger Meisterbetrieb Quadrat GmbH und der Transport 51 GmbH. Diese Gesellschaften werden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 trotz der andauernden Corona-Pandemie und Lieferengpässen erholt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im 4. Quartal 2021 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 1,4 % über dem Vorjahresquartal. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer 2021 trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder gewachsen war, wurde die wirtschaftliche Erholung jedoch durch die vierte Corona-Welle (Omikron) zum Jahresende 2021 gestoppt. Damit ergibt sich für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum des BIP um +2,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 28. Januar 2022, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 16.03.2022). Im Euroraum wird für das Gesamtjahr 2021 mit einer Wirtschaftsleistung von +5,3 % gerechnet (Quelle: EU Kommission vom 10.02.2022). Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg 2021 gegenüber dem Vorjahr wieder um 6 % und betrug damit durchschnittlich knapp über 42.900 Euro (Quelle https://www.handelsdaten.de "Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen").

Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion zog sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe deutlich an. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+3,0 %) waren es vor allem der Verkehr und das Gastgewerbe, die zulegten, allerdings im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung um -0,4 % leicht zurück (Quelle https://www.handelsdaten.de "Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen").

Auf der Nachfrageseite bremsten die Corona-Beschränkungen die Entwicklung weiter ab. Das Konsumverhalten privater Haushalte war um 0,2 % niedriger als 2020 und damit um 5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 15. März 2022 unter https://de.statista.com).

Als Bestandteil des Dienstleistungssektors ist die gewerbliche Autovermietung ein stark konjunkturabhängiges Geschäftsfeld. Die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Krise sowie die Knappheit an Fahrzeugen lassen sich sowohl an den allgemeinen Kfz-Zulassungszahlen in Deutschland sowie auch an den Zulassungszahlen der Autovermieter ablesen.

Zwischen Januar und Dezember 2021 wurden in Deutschland insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen zugelassen, das sind -10,1 % weniger als 2020. Davon wurden 65,4 % (-6,5 %) der Neuwagen gewerblich und 34,6 % (-16,3 %) privat zugelassen. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2021 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 754.588 hybridangetriebene Fahrzeuge (+43,0 %) erreichten einen Anteil von 28,8 %, darunter bildeten 325.449 Plug-in-Hybride (+62,3 %) einen Anteil von 12,4 %. 355.961 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 13,6 % eine Steigerung von +83,3 % auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (10.118/+54,6 %) waren mit einem Anteil von 0,4 % und erdgasangetriebene Pkw (3.916/-45,3 %) mit 0,1 % im Jahr 2021 vertreten (Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt Jahresbilanz 2021).

Bei den Autovermietern haben sich die Zulassungszahlen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr nochmal um ca. 6 % reduziert. Im Vergleich zum Jahr 2019 vor der Pandemie ergibt sich für 2021 ein Minus von ca. 34 %. Es ist weiterhin festzustellen, dass die monatlichen Zahlen erheblichen Schwankungen unterliegen. Dem Minimum im Januar in Höhe von 12.837 Pkw steht ein Maximum im Juli in Höhe 38.025 Pkw gegenüber. Solche Schwankungen hat es bis zum Jahr 2019 nicht gegeben. Die Schwankungen zeugen von den Versuchen, sich dem Auf und Ab der gesamtwirtschaftlichen Erwartungen anzupassen. Angesichts des anhaltend unsicheren Marktumfelds agieren daher die Autovermieter weiterhin vorsichtig (Quelle: Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. unter https://www.bav.de/service/oeffentlich.html).

II. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf für das Jahr 2021 erfüllte die Erwartungen trotz weiterhin herausforderndem Marktumfeld.

Bei der Fahrzeugvermietung zeigten sich im Berichtszeitraum weiterhin die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Gleichwohl konnte der Vermietumsatz und die daraus resultierenden Umsatzerlöse gesteigert werden. Grund hierfür war der Ausbau des Stationsnetzes und erlösstärkere Vermietpreise aufgrund der Fahrzeugknappheit im Gesamtmarkt.

Die Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft der WKZ-Erwirtschaftung sind im Jahr 2021 entsprechend der Prognose des Vorjahres gestiegen. Insgesamt lag das Jahresergebnis innerhalb der positiven Erwartungen.

Im Fahrzeughandel führte die Diversifikation des Netzwerks an Einkaufsquellen und die Stärkung der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland zu einer Stabilisierung der Geschäftstätigkeit sowie zur Ertragssteigerung trotz herausforderndem Marktumfeld (Corona-Pandemie, Halbleiterkrise).

Insgesamt konnte ein Konzernjahresüberschuss von T€ 4.347 realisiert werden.

III. Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 192.622 resultieren aus Vermiet- und Verkaufsumsätzen (T€ 155.822) sowie aus Werbekostenzuschüssen (T€ 36.800).

Die Mitarbeiterzahl im In- und Ausland hat sich von 921 zum 31.12.2020 auf 1.073 zum 31.12.2021 entwickelt. Damit einhergehend haben sich die Personalaufwendungen von T€ 17.405 im Vorjahr auf T€ 18.879 im Berichtsjahr erhöht.

Aufgrund des nach der Corona-Pandemie wieder gesteigerten Fahrzeugbestandes und den dazugehörigen Finanzierungsmaßnahmen hat sich der Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 3.940 erhöht.

Die Gesamtertragslage mit einem Konzernjahresüberschuss von T€ 4.347 liegt daher deutlich über dem Vorjahr (T€ 1.032) und der Vorjahresprognose. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse bei einer gesunkenen Materialintensität zurückzuführen.

2. Finanzlage

Das Eigenkapital lag mit T€ 26.332 im Wesentlichen ergebnisbedingt um T€ 3.461 über dem Vorjahr.

Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach gesellschaftseigenen Mietfahrzeugen hat der Konzern im Jahr 2021 die intensiven Verhandlungen mit bestehenden und neuen Finanzierungspartnern fortgesetzt und zum Abschlussstichtag die Finanzierung der für das Jahr 2022 geplanten Fahrzeugeinkäufe sichergestellt.

Zur Finanzierung der Fahrzeuge im Vorratsbestand werden wiederkehrende, fahrzeugbezogene, kurzfristige Kredite in Anspruch genommen. Bis auf die kurzzeitige Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld im Frühjahr 2021 mussten auch im Pandemie-Jahr 2021 keine staatlichen Hilfs- und Überbrückungsfinanzierungen in Anspruch genommen werden.

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin durchgehend stabil. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel auf dem Niveau des Vorjahres.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt entwickelt:

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 33.037 (11,9 %) auf T€ 311.718 erhöht. Dies ist auf das insgesamt gestiegene Geschäftsvolumen zu erklären. Die Erhöhung entfällt auf der Aktivseite mit T€ 25.671 auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Innerhalb der Passiva haben sich die Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten erhöht.

Die Vorräte beinhalten mit einem Gesamtwert von T€ 205.172 im Wesentlichen Fahrzeuge und geleistete Anzahlungen. Den Fahrzeugen stehen zur Finanzierung dieser im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 184.129 gegenüber.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft weiterhin auf den WKZ-berechtigten Fahrzeugkäufen und dem Vermietgeschäft.

b) Personal

Die Verwaltung des Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch Mitarbeiter der EUROPA SERVICE Autovermietung Aktiengesellschaft.

Über sämtliche Konzerngesellschaften hinweg besteht seitens der jeweiligen Geschäftsleitung ein hoher Anspruch an die Kunden- und Dienstleistungsorientierung ihrer Mitarbeiter, um den wandelnden Kundenbedürfnissen nach einer möglichst flexiblen und bedarfsgerechten Mobilität bestmöglich gerecht zu werden.

Dementsprechend kommt der Personalarbeit ein hoher und strategisch wichtiger Stellenwert innerhalb der Unternehmensgruppe zu. Sie umfasst ein qualifiziertes Bewerber-Auswahlverfahren sowie umfassende, auf den individuellen Bedarf der Mitarbeiter abgestimmte Aus- und Weiterbildungsprogramme. Feedback-Instrumente wie Mitarbeitergespräche und -befragungen dienen einer kontinuierlichen Personalentwicklung, die auf die Erfordernisse der stetig wachsenden Unternehmensgruppe einerseits und an die Bedürfnisse des beruflichen Alltags der Mitarbeiter andererseits ausgerichtet ist.

c) Umweltschutz

Der Vermietfuhrpark der operativ tätigen Tochtergesellschaft umfasst überwiegend Fahrzeuge, die nicht älter als 6 (PKW) bzw. 24 Monate (Nutzfahrzeuge) alt sind und damit den aktuellen umweltpolitischen Vorgaben bzw. Abgasnormen entsprechen. Darüber hinaus werden zunehmend Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride eingesetzt.

d) Steuerung der Gesellschaft

Das Controlling erfolgt zentral aus dem operativ tätigen STARCAR EUROPA SERVICE-Konzern, so dass die Steuerung des Unternehmens im Finanzbereich effizient ausgestaltet ist.

5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Das Ergebnis liegt oberhalb dem des Vorjahres und mit T€ 4.347 über den Erwartungen. Die für das Konzernergebnis wesentlichen Geschäftsfelder Fahrzeugvermietung, WKZ-Erwirtschaftung und Fahrzeughandel konnten dazu trotz herausforderndem Marktumfeld, positiv beitragen.

C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine hat es in Deutschland extreme Preissteigerungen im Bereich Energie und Rohstoffen gegeben. Auch Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen sind stark beeinträchtigt. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juni 2022 bei +7,6 %. Leicht dämpfend wirkten sich im Juni 2022 (-0,1 % zum Vormonat) staatliche Maßnahmen wie das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt aus (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 13. Juli 2022). Zusammengenommen wird die gesamtwirtschaftliche Leistung im zweiten Quartal des laufenden Jahres wohl um 0,4% gegenüber dem Vorquartal zulegen. In der zweiten Jahreshälfte 2022 dürfte sich die deutsche Wirtschaft dann wieder mit kräftigeren Raten von 1,2% sowie 1,4% erholen und dann langsam auf durchschnittliche Zuwächse einschwenken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,5% und im kommenden Jahr um 3,7% zulegen (Quelle: Ifo-Konjunkturprognose vom 15. Juni 2022).

In der deutschen Automobilindustrie spürt man weiter die Versorgungsengpässe mit Halbleitern und anderen Zulieferteilen, gleichwohl zeichnet sich ein positiver Trend ab. Die Pkw-Produktion in Deutschland ist im Juni 2022 den zweiten Monat in Folge gestiegen. Die deutschen Hersteller fertigten 302.500 Pkw (+19 Prozent). Seit Jahresbeginn wurden 1,7 Mio. Pkw in Deutschland produziert, 3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres (Quelle: Verband der Automobilindustrie - Pressemitteilung vom 05.07.2022). Die Zulassungszahlen bleiben weiter auf niedrigem Niveau. Im Juni 2022 wurden 224.558 Personenkraftwagen neu zugelassen und damit -18,1 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Neuzulassungen für gewerbliche Halter gingen um -21,3 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 64,3 Prozent. 14,4 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw. Insgesamt wechselten 278.055 Kfz (-18,7 %) die Halterin beziehungsweise den Halter (Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt Pressemitteilung Nr. 26/2022 vom 05.07.2022).

Die ES-Gruppe hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Lieferprobleme infolge von Halbleiterengpässen ihr Einkaufverhalten gegenüber Herstellern und Händlern deutlich diversifiziert. Der Hauptanteil der Produkte stammt weiterhin aus dem VW-Konzern, gleichwohl wurden frühzeitig weitere Hersteller und Handelsmarken in das Portfolio aufgenommen. Außerhalb des VW-Konzerns kauft die Gesellschaft inzwischen bei rund 20 weiteren Fahrzeugherstellern ein.

Die Auswirkungen der COVID-Pandemie sind in Deutschland aktuell abgeschwächt. Nach Überwindung der Omikron-Welle im Frühjahr 2022 wurden die bundesweiten COVID-Beschränkungen im April 2022 weitestgehend aufgehoben. Für den Herbst wird jedoch ein erneuter Anstieg der zuletzt zunehmenden Infektionszahlen befürchtet. Die Bundesregierung reagiert darauf mit weitergehenden Maßnahmen, um verschiedene Szenarien abzudecken (Quelle: Bundesgesundheitsministerium "7-Punkte-Plan für den Herbst" vom 30.06.2022).

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Mobilitätsmarkt hat sich am Beispiel des sog. "Auto-Abos" weiter verstärkt. Dabei hat auch die Corona-Krise die Nachfrage nach flexiblen Mobilitätslösungen weiter forciert. Im Rahmen eines "Auto-Abos" können Kunden (B2B und B2C) als Alternative zum klassischen Autokauf oder Leasing "all-inklusive"-Abonnements über Fahrzeuge abschließen, bei denen Kosten wie Steuern, Versicherung und anfallende Reparaturen im Monatspreis (Flatrate) enthalten sind. Die Laufzeit derartiger Abos variiert je nach Anbieter und liegt in der Regel zwischen einem und sechs Monaten. Die Gesellschaft geht diesen Trend konsequent mit und wird über das Picky Auto Abo eine attraktive Alternative zum klassischen Autokauf anbieten können. Hierdurch beabsichtigt die Gesellschaft eine Verbreiterung ihrer Angebotspalette. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass der aufgezeigte Weg der richtige ist, um den Anforderungen der Digitalisierung und den damit einhergehenden Veränderungen auf dem Mobilitätsmarkt gerecht zu werden. Hierbei gilt es, die strukturellen Nachteile kleinerer Autovermietungen zu kompensieren und gemeinsam einer weiteren, auch zu Lasten des Endkunden führenden Marktmonopolisierung entgegenzutreten.

Entsprechend den bestehenden Anforderungen zur Sicherstellung von Compliance und Corporate Governance in Unternehmen wurden weitere geeignete Maßnahmen getroffen, um unternehmensgefährdende Entwicklungen noch frühzeitiger zu erkennen. Das auf die Unternehmensgröße abgestimmte, interne Überwachungssystem ermöglicht es, wesentliche Risiken, die besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, rechtzeitig zu identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wesentlicher Bestandteil des Überwachungssystems ist ein regelmäßiges Berichtswesen, das Kennzahlen sowohl im WKZ- als auch im Vermiet- und Remarketingbereich berücksichtigt, auswertet und mit von der Unternehmensleitung festgelegten Benchmarks vergleicht. Negative Abweichungen werden kommuniziert und Gegenmaßnahmen erarbeitet.

Unter der Führung der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG wurde im August 2022 eine Konsortialfinanzierung für alle Gruppenunternehmen eingeführt. Hierdurch kann das Unternehmen mögliche Zinsänderungsrisiken minimieren und damit die Finanzierungsbedarfe aller Gesellschaften für die nächsten Jahre nachhaltig sicherstellen. Damit ist die Liquiditätslage der Gesellschaften solide begründet und Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten.

Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung der Charly Autovermietung GmbH die Geschäftsentwicklung des Konzerns zum gegenwärtigen Zeitpunkt wie folgt:

Für den Bereich der WKZ-Erwirtschaftung wird mit einem leichten Rückgang der Umsatz-und Ertragszahlen gerechnet, da das Volumen der WKZ-berechtigten Fahrzeuge in 2022 geringer ausfallen dürfte als im Vorjahr.

Im Bereich Fahrzeughandel ist mit einer stabilen Geschäftsentwicklung zu rechnen. Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Lieferprobleme infolge von Halbleiterengpässen ihr Einkaufsverhalten gegenüber Herstellern und Händlern deutlich diversifiziert, um bestehenden Risiken im Bereich der Fahrzeugbeschaffung zu begegnen. Der Nachfrageüberhang im Fahrzeugmarkt dürfte Risiken auf der Ertragsseite weiterhin ausgleichen. Mit einer Normalisierung der Produktionsprozesse bei den Fahrzeugherstellern wird inzwischen nicht vor Herbst 2023 zu rechnen sein.

Das Vermietgeschäft gegenüber dem Endkunden bleibt aufgrund des Pandemiegeschehens volatil, gleichwohl mit positiver Tendenz aufgrund der zunehmenden Impfquote und inzwischen weitestgehend abgeschafften Kontaktbeschränkungen. Gerade im Reiseverkehr dürfte mit einem Nachholfaktor im Endkundengeschäft zu rechnen sein. Aufgrund weiterhin knapper Mietwagenflotten aller Anbieter ist mit weiterhin stabilen und damit ertragsstarken Mietpreisen im Markt zu rechnen. Die Entwicklung im Firmenkundenbereich bleibt dagegen abzuwarten. Zwar wird auch künftig der persönliche Kontakt bei Geschäftsbeziehungen wieder eine wichtigere Rolle spielen, dennoch ist damit zu rechnen, dass Geschäfts- und Dienstreisen weiterhin verstärkt durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt werden. Der Ausbau des Stationsnetzes wird wie im Vorjahr vorangetrieben.

Unter Berücksichtigung der zuvor dargelegten Umstände sowie der Maßnahmen, die zur Kompensation verbleibender Restrisiken eingeleitet wurden, erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2022 unter Zugrundelegung der genannten Rahmenbedingungen, ein Ergebnis nach Steuern signifikant über dem Vorjahr.

 

Solingen, den 23. August 2022

Jens Erik Hilgerloh, Geschäftsführer

Jannis Calvin Hilgerloh, Geschäftsführer

Melanie Lammers, Geschäftsführerin

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 243.488,00 427
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.078.889,00 1.991
3. Geleistete Anzahlungen 65.459,98 0
2.387.836,98 2.418
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.755.452,34 6.496
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 833.698,54 791
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.705,00 0
9.637.855,88 7.287
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.522,97 77
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 214.256,32 172
3. Beteiligungen 52.500,00 20
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 169.313,66 144
5. Sonstige Ausleihungen 297.168,27 438
785.761,22 851
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 968.143,61 313
2. Fahrzeuge und Waren 201.973.344,54 197.661
3. Geleistete Anzahlungen 2.230.827,06 3.768
205.172.315,21 201.742
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67.939.681,37 42.269
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 273.047,64 160
3. Sonstige Vermögensgegenstände 19.892.861,92 16.226
88.105.590,93 58.655
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.797.302,64 6.014
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.830.881,17 1.714
311.717.544,03 278.681

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklage
andere Gewinnrücklagen 2.562.374,20 2.406
III. Gewinnvortrag 15.002.103,28 14.223
IV. Jahresüberschuss 3.182.189,59 790
V. Nicht beherrschende Anteile 5.560.509,44 5.427
26.332.176,51 22.871
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.208.709,03 720
2. Sonstige Rückstellungen 11.106.140,03 5.592
13.314.849,06 6.312
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 184.129.371,84 173.673
2. Erhaltene Anzahlungen 36.000,01 36
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.495.778,45 63.679
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 900
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.680.663,37 3.987
264.341.813,67 242.275
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.728.704,79 7.223
311.717.544,03 278.681

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

01.01. - 31.12.2021 01.01. - 31.12.2020
T€ T€
1. Umsatzerlöse 192.622.092,47 154.274
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.202.644,09 194.824.736,56 2.416 156.690
3. Aufwendungen für Werbekostenzuschüsse und Fahrzeuge 145.270.567,23 122.823
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.957.515,97 14.928
b) Soziale Abgaben 2.921.243,03 18.878.759,00 2.477 17.405
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.560.515,40 1.284
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.617.972,01 9.838
7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 167.661,27 121
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 269
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.918,09 8
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 283.541,06 256
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 146.612,09 46
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.940.216,65 2.721
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.401.763,07 965
14. Ergebnis nach Steuern 6.463.451,53 2.262
15. Sonstige Steuern 2.116.524,58 1.230
16. Konzernjahresüberschuss 4.346.926,95 1.032
17. Nicht beherrschende Anteile 1.164.737,36 242
18. Jahresüberschuss 3.182.189,59 790

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben und Vorbemerkungen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Charly Autovermietung GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Solingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Wuppertal
Register-Nr.: HRB 20862

2. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss der Charly Autovermietung GmbH umfasst den Teilkonzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, an dem der Gesellschaft die unmittelbare Mehrheit der Stimmrechte (73,08 %) zusteht. Für diese Tochtergesellschaft wird ein befreiender Konzernabschluss erstellt. Weiterhin werden die im Geschäftsjahr 2021 gegründete Lammerloh GmbH, Solingen, sowie die Jainy GmbH, Solingen, an der die Charly Autovermietung GmbH jeweils zu 100 % beteiligt ist und die penguin Beteiligungs GmbH, Solingen, an der die Charly Autovermietung GmbH mit 80 % beteiligt ist, in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Angaben über die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie die Gesellschaften gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB ergeben sich aus einer gesonderten Angabe im Anhang.

Die Geschäftsanteile an der Auto-Rent Systems GmbH, Wülfrath, werden aufgrund des Wahlrechts nach § 310 Abs. 1 HGB und der Ausübung eines maßgeblichen Einflusses auf diese Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Der im Konzernabschluss ausgewiesene Anteil am Kapital und an den Stimmrechten beträgt 50 %.

Die Europa Service Holding B.V., Weert / Niederlande, erstellt als Mutterunternehmen mit zwei Tochterunternehmen einen Teilkonzernabschluss, der in den Teilkonzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, einbezogen wird.

Folgende Gesellschaften werden nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind:

Transport 51 GmbH, Solingen,

Fliesenleger Meisterbetrieb Quadrat GmbH, Solingen,

Europa Service Otomotive Ltd., Sirketi, Istanbul / Türkei,

Europa Service Magyarorszàg Kft., Budapest / Ungarn.

Zusammen sind die Gesellschaften ebenfalls nicht nach § 296 Abs. 2 S. 2 HGB in den Konzernabschluss einzubeziehen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

3. Konsolidierungsgrundsätze

3.1 Stichtag der Konsolidierung

Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2021 aufgestellt. Der in den Konzernabschluss einbezogene Teilkonzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, sowie die Jahresabschlüsse der drei vorstehend genannten Gesellschaften wurden ebenfalls auf den 31. Dezember 2021 aufgestellt.

3.2 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erstkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB.

Im Berichtsjahr hat sich der Stimmrechtsanteil an dem wesentlichen Tochterunternehmen STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, durch den Erwerb weiterer Aktien durch diese Gesellschaft von 72,84 % auf 73,08 % erhöht.

Aus der Erstkonsolidierung in 2017 und den Folgekonsolidierungen in 2018 und 2019 ermittelt sich aus der Konsolidierung der Beteiligungsansätze mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen ein negativer Unterschiedsbetrag. Dieser wird, soweit er auf Gewinnvorträge der Tochterunternehmen aus der Zeit vor Konzernzugehörigkeit entfällt, unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der übersteigende Betrag wurde zunächst unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Durch den Erwerb eigener Aktien eines Tochterunternehmens im Geschäftsjahr 2020 und dem Erwerb weiterer Aktien wurde dieser Posten aufgelöst und der übersteigende Konzernanteil bei den Gewinnrücklagen gekürzt. Die sich aus den vorgenannten Sachverhalten ergebenden Veränderungen innerhalb des Eigenkapitals sind im Konzern-Eigenkapitalspiegel gesondert dargestellt.

Aus einem Erwerb nach Erstkonsolidierung ermittelt sich ein Firmenwert von T€ 3.297. Aus einem Hinzuerwerb im Geschäftsjahr 2021 ermittelt sich ein weiterer Firmenwert von T€ 950. Beide Werte werden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Einbringung weiterer Geschäftsanteile eines bereits vollkonsolidierten Tochterunternehmens erfolgte im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung um T€ 184.

3.3 Quotenkonsolidierung

Der Konzern hat für das gemeinschaftlich geführte Unternehmen, die Auto-Rent Systems GmbH, von dem Wahlrecht nach § 310 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und die Beteiligung nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

3.4 Equity Bilanzierung

Das assoziierte Unternehmen wird nach der Buchwertmethode in den Konzernabschluss einbezogen.

Bei der Auto-Rent Systems GmbH betragen die auf die Konzernmutter entfallenen Anschaffungskosten T€ 75. Nach Verrechnung mit dem anteiligen Konzerneigenkapital der Gesellschaft verbleibt ein passiver Unterschiedsbetrag von T€ 139, der aufgrund des Ergebnischarakters mit den Gewinnrücklagen aus der Kapitalkonsolidierung verrechnet wurde.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses.

3.5 Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Schulden, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden verrechnet.

3.6 Eliminierung von Aufwendungen und Erträgen

Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert.

3.7 Latente Steuern

Im Konzernabschluss werden keine latenten Steuern nach § 306 HGB ausgewiesen.

3.8 Zwischengewinneliminierung

Die sich aus einem konzerninternen Verkauf von Anlagevermögen in Vorjahren ergebenden anteiligen Abschreibungen der erwerbenden Gesellschaft wurden zum Bilanzstichtag eliminiert (T€ 13).

4. Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss ist grundsätzlich nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. §§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB).

5. Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten wurden - soweit im Konzernjahresabschluss enthalten - mit dem Devisenkassamittelkurs verbucht.

6. Bilanzierungsmethoden

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Konzernbilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

7. Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Konzernabschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von evtl. vorhandenen Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Konzernabschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten werden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene EDV-Software wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert im Wesentlichen aus der Erst- und Folgekonsolidierung eines in 2018 bzw. 2021 erworbenen Unternehmens. Der dabei ermittelte Geschäfts- oder Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet.

Die Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit in den Vorjahren die degressive Abschreibung steuerlich möglich war, wurde diese fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die den Betrag von € 250,00 netto, nicht aber den Betrag von € 800,00 netto überschreiten, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis € 250,00 netto werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert der Beteiligungen.

Die Anteile an einem assoziierten Unternehmen werden mit dem anteiligen Eigenkapital zuzüglich der anteiligen Ergebnisse abzüglich erfolgter Ausschüttungen ausgewiesen.

Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt grundsätzlich zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert der Beteiligungen.

Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert der Wertpapiere.

Die Bewertung der Sonstigen Ausleihungen erfolgt zum Nennwert.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren (Fahrzeuge) erfolgte hierbei unter Berücksichtigung der tatsächlichen Anschaffungskosten, vermindert um die zeitanteilige Differenz zwischen den Anschaffungskosten und den vertraglich vereinbarten jeweiligen Rückgabepreisen der Fahrzeuge.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert aktiviert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte ebenfalls zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält ausschließlich Auszahlungen des Berichtsjahres, die Aufwendungen für die Folgejahre darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die übrigen Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Erläuterungen zur Bilanz

Das Anlagevermögen sowie die Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden die unter 5. Sonstige Angaben aufgeführten nicht den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ausgewiesen.

Die Vorräte enthalten mit T€ 968 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, mit T€ 201.973 Fahrzeuge und Waren sowie mit T€ 2.231 geleistete Anzahlungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2021
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67.940
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 273
Sonstige Vermögensgegenstände 19.893
88.106

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mit T€ 8.884 Werbekostenzuschüsse (WKZ) der Industrie aus Fahrzeugkäufen. Diese Forderungen sind zu rd. 59 % rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden und in dieser Höhe in der passiven Rechnungsabgrenzung enthalten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter diesem Posten wird im Wesentlichen eine Forderung gegen ein nicht in den Konzernabschluss einbezogenes verbundenes Unternehmen ausgewiesen, die den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen ist.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind als wesentliche Posten Forderungen aus Umsatzsteuer enthalten. Daneben wird eine Forderung gegen Gesellschafter (T€ 5.688) ausgewiesen, deren Restlaufzeit über ein Jahr beträgt. Im Geschäftsjahr hat sich das Verrechnungskonto um T€ 1.041 erhöht und um T€ 822 reduziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der vorstehend genannten Forderung gegen Gesellschafter und in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Forderungen von T€ 2.031 Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Charly Autovermietung GmbH beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00.

Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen werden nach Änderungen des Konsolidierungskreises mit T€ 2.562 ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten als wesentliche Positionen Rückstellungen für WKZ (T€ 4.190), ausstehende Rechnungen (T€ 3.039), Personalkosten (T€ 2.102) sowie Schäden an Leasingfahrzeugen (T€ 1.424).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Gesamtbetrag 31.12.2021 davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 184.129 175.251 8.878 1.633
2. Erhaltene Anzahlungen 36 36 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.496 71.496 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 8.681 8.314 367 0
- davon aus Steuern (i. V. T€ 1.903) (3.349) (3.349) 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (i. V. T€ 0) (5) (5) 0 0
264.342 255.097 9.245 1.633

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen im Wesentlichen kurzfristige Darlehen zur Finanzierung der Fahrzeuge. Sie sind durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen sowie den aus den sicherungsübereigneten Fahrzeugen resultierenden Ansprüchen aus Verkäufen und Mietverträgen besichert.

Daneben bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Immobilien, die durch Grundpfandrechte gesichert sind (T€ 5.258).

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang Sicherheiten.

9. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sie werden mit rd. 18 % im europäischen Ausland erzielt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 192.622 resultieren aus Vermietungsumsätzen (T€ 155.822) sowie aus Werbekostenzuschüssen (T€ 36.800).

10. Sonstige Angaben

Personal

Konzernweit werden durchschnittlich 1.073 Mitarbeiter beschäftigt.

Außerbilanzielle Geschäfte

In den unter den Vorräten der Gesellschaft ausgewiesenen Fahrzeugen von T€ 201.973 besteht in Höhe von T€ 144.376 gegenüber den Fahrzeugherstellern eine Buy-Back-Verpflichtung in Höhe des Buchwertes der Fahrzeuge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Gewährleistung des Unternehmenszwecks bestehen eine Vielzahl von Leasingverträgen mit Herstellern bzw. deren Banken über Fahrzeuge, denen teilweise Mieterlöse aus der Überlassung dieser Fahrzeuge an Partnerunternehmen gegenüberstehen. Diese betragen zum Bilanzstichtag T€ 81.687.

Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummietverträgen in Höhe von T€ 2.905.

Geschäftsführung des Mutterunternehmens

Herr Diplom-Ökonom Jens Erik Hilgerloh, Kaufmann, Solingen,

Herr Jannis Calvin Hilgerloh, B.A./Automobilhandel, Solingen,

Frau Melanie Lammers, MBA, Bremen.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung von § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers nebst deren Tochtergesellschaften, wurden im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 167 erfasst. Sie entfallen vollständig auf Abschlussprüferleistungen.

In den Konzernabschluss der Charly Autovermietung GmbH zum 31. Dezember 2021 einbezogene Gesellschaften:

Die Charly Autovermietung GmbH (Mutterunternehmen) bzw. deren Tochtergesellschaften halten folgende unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen:

%
Jainy GmbH, Solingen * 100,0
Lammerloh GmbH, Solingen * 100,0
penguin Beteiligungs GmbH, Solingen * 80,0
STARCAR EUROPA SERVICE
GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen 73,08
Europa Service Autovermietung Aktiengesellschaft, Solingen * 100,0
STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung, Hamburg * 100,0
UNIX-Rent Autovermietung GmbH, Solingen * 100,0
Europa Service Italien s.r.l., Mailand / Italien 100,0
STARCAR Mobility GmbH, Solingen * 100,0
Drive-CarSharing GmbH, Solingen * 100,0
Euro Autopfand GmbH, Solingen * 100,0
Your Look GmbH, Solingen * 100,0
HIRE Immobilien GmbH & Co. KG, Solingen * 100,0
MAXI IT-Systems GmbH, Solingen * 100,0
Europa service rent a car GmbH, Monheim am Rhein * 100,0
Europa Service rent a car Solingen SL, Santa Ponça, Calvià/Spanien 100,0
Picky Auto Abo GmbH, Rommerskirchen *
(ehemals Autohopper Deutschland GmbH, Solingen) 100,0
Europa Service Holding B. V., Weert /Niederlande 85,7
Europa Service Rental Solutions B.V. 100,0
Europa Service Fleet B.V. 100,0

* = Die Gesellschaften nehmen Erleichterungen der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch.

Die Europa Service Holding B. V., Weert / Niederlande, erstellt einen Teilkonzernabschluss, der entsprechend der niederländischen Vorschriften offengelegt wird.

Folgende Gesellschaften wurden nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind:

Anteil am Kapital
%
Transport 51 GmbH, Solingen 100,0
Fliesenleger Meisterbetrieb Quadrat GmbH, Solingen 100,0
Europa Service Otomotive Ltd., Sirketi, Istanbul, Türkei 90,0

Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds umfasst zum Bilanzstichtag den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten des Konzerns.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Solingen, den 23. August 2022

Jens E. Hilgerloh, Geschäftsführer

Jannis C. Hilgerloh, Geschäftsführer

Melanie Lammers, Geschäftsführerin

Konzern - Anlagespiegel zum 31. Dezember 2021

Anschaffungskosten
1.1.2021 Zugänge Abgang Umbuchungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.686.542,95 32.876,63 492.653,39 0,00 1.226.766,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.432.303,51 950.061,90 0,00 0,00 4.382.365,41
3. geleistete Anzahlungen 0,00 65.459,98 0,00 0,00 65.459,98
5.118.846,46 1.048.398,51 492.653,39 0,00 5.674.591,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.319.431,07 2.416.833,02 0,00 0,00 9.736.264,09
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.067.193,90 368.259,38 1.000.005,83 0,00 3.435.447,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 48.705,00 0,00 0,00 48.705,00
11.386.624,97 2.833.797,40 1.000.005,83 0,00 13.220.416,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 138.629,43 0,00 17.500,00 -7.500,00 113.629,43
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 213.842,34 0,00 0,00 0,00 213.842,34
3. Beteiligungen 20.000,00 25.000,00 0,00 7.500,00 52.500,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 254.582,55 0,00 0,00 0,00 254.582,55
5. sonstige Ausleihungen 449.041,92 12.500,00 164.373,65 0,00 297.168,27
1.076.096,24 37.500,00 181.873,65 0,00 931.722,59
17.581.567,67 3.919.695,91 1.674.532,87 0,00 19.826.730,71
Wertberichtigungen
1.1.2021 Zugang Zuschreibung Abgang 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.260.200,95 215.502,63 0,00 492.425,39 983.278,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.441.046,51 862.429,90 0,00 0,00 2.303.476,41
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.701.247,46 1.077.932,53 0,00 492.425,39 3.286.754,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 823.141,26 157.670,49 0,00 0,00 980.811,75
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.276.305,36 324.912,38 0,00 999.468,83 2.601.748,91
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.099.446,62 482.582,87 0,00 999.468,83 3.582.560,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 61.106,46 0,00 0,00 0,00 61.106,46
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 42.247,29 0,00 0,00 42.661,27 -413,98
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 110.300,49 0,00 25.031,60 0,00 85.268,89
5. sonstige Ausleihungen 11.475,00 146.612,09 0,00 158.087,09 0,00
225.129,24 146.612,09 25.031,60 200.748,36 145.961,37
7.025.823,32 1.707.127,49 25.031,60 1.692.642,58 7.015.276,63
Nettobuchwerte
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.488,00 426.342,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.078.889,00 1.991.257,00
3. geleistete Anzahlungen 65.459,98 0,00
2.387.836,98 2.417.599,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.755.452,34 6.496.289,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 833.698,54 790.888,54
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.705,00 0,00
9.637.855,88 7.287.178,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.522,97 77.522,97
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 214.256,32 171.595,05
3. Beteiligungen 52.500,00 20.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 169.313,66 144.282,06
5. sonstige Ausleihungen 297.168,27 437.566,92
785.761,22 850.967,00
12.811.454,08 10.555.744,35

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Konzernabschlussprüfers

An die Charly Autovermietung GmbH, Solingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Charly Autovermietung GmbH, Solingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Charly Autovermietung GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. August 2022

QUADRILOG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Imkamp, Wirtschaftsprüfer

Dirk Schiffers, Wirtschaftsprüfer

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021 2020
T€ T€
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 4.347 1.032
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.640 1.305
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 7.003 -1.174
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -33.152 8.087
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 12.118 3.637
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang des Anlagevermögens 0 -7
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.656 2.465
- Sonstige Beteiligungserträge -129 -270
+/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0 0
+/- Ertragsteueraufwand /-ertrag 2.402 965
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
-/+ Ertragsteuerzahlung -2.248 -1.629
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -4.363 14.411
Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 23 775
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -3.920 -569
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Einzahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten 0 0
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
+ Erhaltene Zinsen 284 256
+ Erhaltene Dividenden 129 270
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -3.484 732
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Minderheitsgesellschaftern 0 0
+ Einzahlungen von Gesellschaftern und Minderheitsgesellschaftern 0 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 16.551 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -6.095 -11.296
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
- Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus dem Erwerb eigener Aktien eines Tochterunternehmens 0 -860
- Gezahlte Zinsen -3.940 -2.721
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter -222 -536
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 6.294 -15.413
+/- konsolidierungskreisbedingte Veränderungen -664 0
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.217 -270
-/+ Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.014 6.284
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.797 6.014
Zusammensetzung Finanzmittelfonds
Anfangsbestand
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6.014 6.284
- jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
= Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.014 6.284
Endbestand
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.797 6.014
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
- jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.797 6.014
Veränderung des Finanzmittelfonds -2.217 -270

Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalanteile Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage
Stand am 31. Dezember 2019 25.000,00 0,00 2.901.099,01
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr
Ausschüttung
Veränderung durch Erwerb eigener Aktien eines Tochterunternehmens -495.128,27
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31. Dezember 2020 25.000,00 0,00 2.405.970,74
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr
Ausschüttung
Änderungen des Konsolidierungskreises 156.403,46
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.Dezember 2021 25.000,00 0,00 2.562.374,20
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnunen ist Summe
Stand am 31. Dezember 2019 11.261.575,20 2.943.941,92 17.131.616,13
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 2.943.941,92 -2.943.941,92 0,00
Ausschüttung 0,00
Veränderung durch Erwerb eigener Aktien eines Tochterunternehmens 18.024,51 -477.103,76
Konzernjahresüberschuss 789.861,05 789.861,05
Stand am 31. Dezember 2020 14.223.541,63 789.861,05 17.444.373,42
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 789.861,05 -789.861,05 0,00
Ausschüttung 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -11.299,40 145.104,06
Konzernjahresüberschuss 3.182.189,59 3.182.189,59
Stand am 31.Dezember 2021 15.002.103,28 3.182.189,59 20.771.667,07
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinne/Verluste Summe Summe
Stand am 31. Dezember 2019 4.699.724,86 1.403.963,77 6.103.688,63 23.235.304,76
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 1.403.963,77 -1.403.963,77 0,00 0,00
Ausschüttung -536.391,00 -536.391,00 -536.391,00
Veränderung durch Erwerb eigener Aktien eines Tochterunternehmens -382.963,29 -382.963,29 -860.067,05
Konzernjahresüberschuss 242.468,90 242.468,90 1.032.329,95
Stand am 31. Dezember 2020 5.184.334,34 242.468,90 5.426.803,24 22.871.176,66
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 242.468,90 -242.468,90 0,00 0,00
Ausschüttung -221.715,00 -221.715,00 -221.715,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -809.316,16 -809.316,16 -664.212,10
Konzernjahresüberschuss 1.164.737,36 1.164.737,36 4.346.926,95
Stand am 31.Dezember 2021 4.395.772,08 1.164.737,36 5.560.509,44 26.332.176,51

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