Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rudolf Zeno Johannes Köck seit 5.11.2024 | Geschäftsführer |
Vanessa Huber seit 26.9.2018 | Prokura |
Sonja Bornschlegell seit 17.11.2014 | Prokura |
Jochen Rudolf Erlhof seit 30.10.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% | |
Stadt Mainz | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MVGmeinRad GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie MVGmeinRad GmbH wurde im Jahr 2014 als 100-prozentige Tochter der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) gegründet. Die Aufgabe der Gesellschaft ist der Betrieb eines Fahrradvermietsystems als Teil des ÖPNV-Angebots. Im Jahr 2023 war die Umsetzung des Förderprojektes der MVGmeinRad GmbH und damit einhergehend die Umrüstung der Schlosstechnik der Räder in Kombination mit dem Umbau der Stationsinfrastruktur der Schwerpunkt. Hierbei wurde die Stationsinfrastruktur auf den Stationstyp "grün" vereinheitlicht und die Radmiete erfolgt ausschließlich via App mit der neuen, verlässlicheren Schlosstechnik. Des Weiteren wurde das System räumlich in der Mainspitze um sieben Stationen erweitert. In 2023 wurden von 15.149 aktiven Kundinnen und Kunden (Stand: Jan. 2024) 114.922 Fahrten (i.Vj. 111.406 Fahrten) im Mainzer System (Stadtgebiet Mainz, Gemeinde Budenheim, Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg, Bischofsheim) und in den Wiesbadener Stadtteilen Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Amöneburg durchgeführt, welches einem leichten Wachstum der Fahrtenanzahl von 3,1 % zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden wuchs in 2023 um mehr als 50% im Vergleich zum Vorjahr (+ 53%). Die positive Fahrtenentwicklung lässt sich u.a. mit dem im September durchgeführten Umbau der Schlosstechnik an den Rädern erklären. Mit dem Einsatz der neuen Radschlösser erhöht sich die Verlässlichkeit der Radmiete. Zudem wird der Prozess der Radmiete und Rückgabe vereinfacht und damit kundenorientiert abgewickelt. Im Zuge der Einführung des Deutschlandtickets wurden Vergünstigungen für das meinRad-System angeboten. Von 2.500 ausgegebenen Promotioncodes wurden 479 eingelöst, um in Kombination mit dem Deutschlandticket vergünstigt meinRad nutzen zu können. Im Jahr 2023 wurden alle bisherigen blauen Vermietstationen auf sogenannte grüne Vermietstationen umgerüstet. Somit wurde das System vereinheitlicht. Umfassende Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen an den Vermietstationen entfallen in Zukunft. Mit der Erweiterung nach Bischofsheim wurden sieben neue Standorte in Betrieb genommen. Weitere 13 Stationen wurden im Stadtgebiet Mainz installiert. Das Stationsnetz besteht damit aktuell aus 182 Stationen. 18 der Stationen befinden sich im Eigentum der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft mbH bzw. des Kreises Groß-Gerau und werden im Auftrag durch die MVGmeinRad GmbH betreut. Es stehen in Summe ca. 950 Fahrräder, davon 70 Fahrräder im Eigentum der LNVG/Kreis Groß-Gerau, zur Verfügung. Für die Erneuerung der Fahrradflotte wurde bereits in 2021 eine europaweite Ausschreibung über die Lieferung von Fahrrädern durchgeführt. Es erfolgte eine Vergabe an die Firma Eflow für die Lieferung von 200 Rädern. Die Lieferung erfolgt im September 2023. Leider gab es technische Probleme bei der Anbringung der neuen Radschlösser, sodass diese erst im Jahr 2024 vollumfänglich erfolgen und damit die Aufstockung der Flotte ebenso erst in 2024 vollständig durchgeführt werden kann. Von diesen 200 neuen Rädern werden mit der Inbetriebnahme der Räder 40 Stück in den Besitz der LNVG bzw. des Kreises Groß-Gerau überführt. Im Laufe des Jahres 2023 wurden zudem von der ESWE erworbenen Räder repariert und es konnten in Q4/2023 95 ESWE-Räder auf die Straße gebracht werden. Der Einsatz der vollständigen Anzahl an ESWE-Rädern wird in 2024 abgeschlossen werden. In 2023 konnten für die Verbesserung der Erlöse weitere Firmenkooperationen, u.a. mit der Fa. BioNTech sowie der Universitätsmedizin abgeschlossen werden. Hierbei fahren die Mitarbeitenden der Firmen jeweils im ersten Takt kostenfrei; dafür zahlen die Firmen für alle angemeldeten Mitarbeitenden einen Pauschalbetrag an die MVGmeinRad GmbH. Die Mainzer Stadtwerke AG ist weiterhin Werbepartner der MVGmeinRad GmbH. Auf den Werbeflächen der Fahrräder werden u.a. die Mainzer Energie sowie die Mainzer Mobilität repräsentiert. Die Zahl gegen Nutzungsentgelt an die KMW AG zur Verfügung gestellten Betriebsräder betrug in 2023 in Summe 145. Im Juni 2020 erhielt die MVGmeinRad GmbH seitens des Bundesverkehrsministeriums einen Förderbescheid in Höhe von 4,2 Mio. € für die technologische Weiterentwicklung des Systems sowie die Integration weiterer Fahrzeugtypen (u.a. Lastenräder, Pedelecs). Die beiden bestellten E-Fahrzeuge wurden 2023 in Betrieb genommen. Im März 2023 konnten 12 E-Lastenräder in das System eingeflottet werden. Sie haben unmittelbar eine positive Wirkung auf das System und die Nutzung entfaltet. In 2023 wurden die E-Lastenräder 1.414 Mal gemietet und sind dabei, sich als Teil des Systems und in den Nutzungszahlen zu etablieren. Durch die Neuerungen und die damit einhergehenden wieder steigenden Nutzungszahlen zeigt sich ein positiver Trend für das System. Damit ergänzt das meinRad-System das Bus- und Bahnangebot als weitere Mobilitätsbaustein im Angebotsportfolio der MVG und wird den Anforderungen des Nahverkehrsplans der Stadt Mainz gerecht. Das Angebot eines in den ÖPNV integrierten Fahrradvermietsystem entspricht sowohl national als auch international dem Standard. Dieser zeigt auch den systemseitigen Ausbau mit und durch klassische Fahrräder sowie die Erweiterung um (E-)Lastenräder und Pedelecs um Alternativen zum motorisierten Individualverkehr (MIV) abzubilden. Mit der bereits erfolgten Integration von E-Lastenrädern und der in 2024 bevorstehenden Integration von Pedelecs ist das meinRad-System in Mainz nunmehr wieder konkurrenzfähig und eines der größten Systeme in Bezug auf die Fläche und Einwohnerzahl. A. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nebst Kennzahlen(1) Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme um TEUR 59 auf TEUR 1.863 (i. Vj. TEUR 1.804). Das Anlagevermögen erhöhte sich investitionsbedingt um TEUR 625 auf TEUR 1.465 (i.Vj. TEUR 840) wohingegen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stichtagsbedingt um TEUR 566 auf TEUR 397 (i.Vj. TEUR 963) zurückgingen. Auf der Passivseite sanken einerseits die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 377 auf TEUR 114, andererseits erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 576 (i.Vj. TEUR 368) und die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 155 (i.Vj. TEUR 22). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt aktuell 52,3 % (i. Vj. 54,1 %). (2) Finanzlage Die MVGmeinRad ist in das Cash Pooling der Mainzer Stadtwerke AG (MSW) einbezogen. Die Salden der Bankkonten werden demzufolge täglich ausgeglichen. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pooling und liquiden Mitteln, beträgt TEUR -560 (i. Vj. TEUR -503). Die Zahlungsfähigkeit war während des gesamten Geschäftsjahres gegeben.
Im Geschäftsjahr ergab sich ein negativer Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von TEUR 186 (i. Vj. negativ TEUR 276). Nach Verrechnung der Cashflows verbleibt ein negativer Gesamtcashflow in Höhe von TEUR 57 (i. Vj. positiv TEUR 768). (3) Ertragslage Das Ergebnis vor Verlustübernahme und die Umsatzerlöse stellen die wesentlichen Steuerungsgrößen des Unternehmens dar. Die Umsatzerlöse der MVGmeinRad sind auf TEUR 733 (i. Vj. TEUR 737) leicht zurückgegangen und liegen um TEUR 91 unter dem Wirtschaftsplan. Es wurden TEUR 559 (i. Vj. TEUR 509) durch die Fahrradvermietung und TEUR 174 (i. Vj. TEUR 228) durch Werbeeinnahmen und sonstige Umsatzerlöse generiert. Der Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse zum Vorjahr lässt sich durch die beendete Kooperation mit der ESWE Verkehr in Wiesbaden erklären. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erlöse durch die Fahrradvermietung um 9,8 % gestiegen und die sonstigen Umsatzerlöse um 23,6 % gesunken. Im Gegensatz zum Jahr 2022 gab es im Berichtsjahr keinen Gesellschafterzuschuss für laufende Kosten und die betrieblichen Erträge liegen insgesamt bei TEUR 897 (i. Vj. TEUR 967). Die betrieblichen Aufwendungen der MVGmeinRad sanken im Berichtsjahr auf TEUR 1.384 (i. Vj. TEUR 1.925), davon entfallen TEUR 250 (i. Vj. TEUR 497) auf den Materialaufwand und TEUR 819 (i. Vj. TEUR 1.027) auf den sonstigen betrieblichen Aufwand. Der Rückgang erklärt sich dadurch, dass im Jahr 2022 Kosten für zwei Hintergrundsysteme parallel gezahlt wurden; 2023 fallen nur noch Kosten für das aktuelle Programm nextbike-office an. Zudem sind im Vorjahr IT-Kosten für die ESWE Verkehr Wiesbaden angefallen (die teilweise weiter verrechnet wurden). Der Materialaufwand liegt 461 T€ unter Plan, da u.a. auf Grund der nun verwendeten Schlosstechnik geringere Kosten als geplant angefallen sind. Zudem verzögert sich der Verkauf der Fahrräder an Bischofsheim und die damit zusammenhängenden Buchungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen rund 59,2 % (i. Vj. 53,3 %) des betrieblichen Aufwandsvolumens und sind TEUR 208 geringer als im Vorjahr. Insgesamt weist die MVGmeinRad für das Jahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR -516 (i. Vj. TEUR -963) vor Verlustübernahme durch die MVG aus. Damit ist das Ergebnis um TEUR 447 besser als im Vorjahr 2022 und liegt TEUR 346 über dem Wirtschaftsplan. Der Kostendeckungsgrad hat sich im Jahr 2023 auf 64,8 % (i. Vj. 50,3 %) verbessert. Diese Datengrundlage zeigt eine günstige Geschäftsfeldentwicklung. (4) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 investierte die MVGmeinRad GmbH insgesamt TEUR 1.047 (i.Vj. TEUR 478) in das Anlagevermögen. Dies betraf im Wesentlichen Investitionen in die Anlagen im Bau mit TEUR 1.041 für die Herstellung und Anschaffung weiterer Stationen, aber auch von neuen Schlosslösungen. Außerdem wurden TEUR 5 in Werkstattausrüstung investiert. (5) Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt mit Ausnahme der Geschäftsführer keine eigenen Mitarbeiter. B.
Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf
|
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| 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
| Anhang | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | 0,00 | 5.513,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 284.261,00 | 227.434,00 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 218.406,00 | 397.372,00 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 962.676,77 | 209.677,59 | |
| 1.465.343,77 | 839.996,59 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 237.539,55 | 276.098,66 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.629,71 | 214.703,13 | |
| 3. Forderungen gegen
Konzernunternehmen der
Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH |
27.539,08 | 14.256,51 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 115.969,44 | 458.115,01 | |
| 396.677,78 | 963.173,31 | ||
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 856,57 | 426,37 | |
| 397.534,35 | 963.599,68 | ||
| 1.862.878,12 | 1.803.596,27 |
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
| Anhang | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | (3) | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 100.000,00 | 100.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 875.000,00 | 875.000,00 | |
| 975.000,00 | 975.000,00 | ||
| B. Rückstellungen | (4) | ||
| Sonstige Rückstellungen | 42.868,98 | 61.674,92 | |
| C. Verbindlichkeiten | (5) | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 114.234,14 | 376.618,11 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 575.772,35 | 368.280,12 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 155.002,65 | 22.023,12 | |
| 845.009,14 | 766.921,35 | ||
| 1.862.878,12 | 1.803.596,27 |
| 2023 | 2022 | ||
| Anhang | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | (6) | 733.159,65 | 737.025,06 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | (7) | 163.649,25 | 230.420,36 |
| 3. Materialaufwand | (8) | ||
| a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs-
und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
79.481,63 | 78.791,86 | |
| b) Aufwendungen für bezogene | |||
| Leistungen | 170.153,09 | 418.193,18 | |
| 4. Abschreibungen | 315.229,74 | 401.268,36 | |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (9) | 818.904,71 | 1.026.828,15 |
| 6. Betriebsergebnis | -486.960,27 | -957.636,13 | |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2,10 | 0,00 | |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (10) | 27.926,36 | 5.133,13 |
| 9. Ergebnis nach Steuern | -514.884,53 | -962.769,26 | |
| 10. Sonstige Steuern | 1.003,00 | 148,00 | |
| 11. Erträge aus Verlustübernahme | (11) | 515.887,53 | 962.917,26 |
| 12. Jahresergebnis | 0,00 | 0,00 |
| Firma | MVGmeinRad GmbH |
| Sitz der Gesellschaft | Mozartstraße 8, 55118 Mainz |
| Zuständiges Registergericht | Amtsgericht Mainz |
| Handelsregisternummer | HRB 43134 |
Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28. Dezember 2010 gegründet und am 31. Januar 2011 in das Handelsregister eingetragen.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist aufgrund der ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden.
Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht.
Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den §§ 265, 266 und 275 HGB. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird zusätzlich der Posten Betriebsergebnis ausgewiesen.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Anlagevermögen
Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen über eine Nutzungsdauer zwischen einem und 13 Jahren bewertet. Im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert (Anschaffungskosten) angesetzt.
Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.
Bundes- und Landeszuschüsse für bestimmte Investitionen werden von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.
Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko wird in einer Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.
Bei Vorliegen einer Aufrechnungslage nach § 387 BGB werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die bzw. gegenüber der Gesellschafterin sowie verbundene Unternehmen miteinander saldiert.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
(1) Anlagevermögen
Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 10 (i.Vj. TEUR 209) gegen die Gesellschafterin und beinhalten Forderungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 516 (i.Vj. TEUR 963) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 136 (i.Vj. TEUR 57), die mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 642 (i.Vj. TEUR 811) verrechnet wurden. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Konzernunternehmen der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus einem Förderbescheid des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr TEUR 67 sowie gegen einen Zahlungsdienstleister TEUR 33.
(3) Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100.
Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr TEUR 875.
(4) Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für noch nutzbare Guthaben auf Kundenkonten in Höhe von TEUR 38 (i.Vj. TEUR 55) und um Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 5 (i.Vj. TEUR 7).
(5) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pooling in Höhe von TEUR 561 (i.Vj. TEUR 503) und aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (i.Vj. TEUR 9), die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1(i.Vj. TEUR 144) verrechnet wurden.
Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
(6) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Fahrradvermietsystem in Höhe von TEUR 559 (i.Vj. TEUR 509), aus der seit Mai 2015 bestehenden Werbepartnerschaft mit der Mainzer Stadtwerke AG (MSW) in Höhe von TEUR 120 (i.Vj. TEUR 120) sowie aus sonstigen Dienstleistungen in Höhe von TEUR 54 (i.Vj. TEUR 108).
(7) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine periodenfremden Erträge enthalten (i.Vj. TEUR 0).
(8) Materialaufwand
Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen aus dem Betrieb des Fahrradvermietsystems.
(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen in Höhe von TEUR 610 (i.Vj. TEUR 769), Aufwendungen für Werbe- und Marketingkosten TEUR 59 (i.Vj. TEUR 81) und Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 34 (i.Vj. TEUR 34). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 85 (i.Vj. TEUR 56) aus Anlagenabgängen enthalten.
(10) Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsaufwendungen resultieren, wie im Vorjahr, vollständig aus dem Cash Pooling mit der MSW.
(11) Erträge aus Verlustübernahme
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 516 (i.Vj. TEUR 963) wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags vom 4. November 2014 in voller Höhe von der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) übernommen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen in Höhe von TEUR 394, die innerhalb eines Jahres fällig sind.
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 mit Ausnahme der Geschäftsführer keine Mitarbeiter (i.Vj. keine Mitarbeiter).
Konzernbeziehungen
Die MVGmeinRad wird in den Konzernabschluss der obersten Konzernmuttergesellschaft, der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM), Mainz, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angabe des Honorars des Abschlussprüfers von der Erleichterung gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch und verweist diesbezüglich auf den Konzernanhang der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH, Mainz, zum 31. Dezember 2023
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
| • |
Dipl.-Ing. Jochen Rudolf Erlhof, Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH |
| • |
Dipl.-Geogr. Tina Smolders, Geschäftsführerin (hauptamtlich) |
Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.
Mainz, den 14. Mai 2024
MVGmeinRad GmbH
Geschäftsführung
Dipl.- Ing. Jochen Rudolf Erlhof
Dipl.-Geogr. Tina Smolders
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
| 1.1.2023 | Zugänge | Abgänge | Um-
buchungen |
31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Gewerbliche Schutzrechte
und Software |
67.208,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 67.208,02 |
| 67.208,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 67.208,02 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 1.190.236,76 | 215.429,42 | 412.960,80 | 161.725,44 | 986.140,55 |
| -168.290,27 I | |||||
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.391.015,00 | 66.228,70 | 77.386,86 | 103.904,58 | 1.376.030,15 |
| -107.731,27 | |||||
| 3. Geleistete
Anzahlungen und
Anlagen im Bau |
209.677,59 | 1.126.050,92 | 22.609,01 | -265.630,02 | 962.676,77 |
| -84.812,71 I | |||||
| 2.790.929,35 | 1.407.709,04 | 512.956,67 | 0,00 | 3.324.847,47 | |
| -360.834,25 I | |||||
| 2.858.137,37 | 1.407.709,04 | 512.956,67 | 0,00 | 3.392.055,49 | |
| -360.834,25 I | |||||
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 1.1.2023 | Abschreibungen
des Geschäftsjahres |
Abgänge | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte
und Software |
61.695,02 | 5.513,00 | 0,00 | 67.208,02 |
| 61.695,02 | 5.513,00 | 0,00 | 67.208,02 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 962.802,76 | 74.806,59 | 335.729,80 | 701.879,55 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
993.643,00 | 234.910,15 | 70.929,00 | 1.157.624,15 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und
Anlagen im Bau |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.956.445,76 | 309.716,74 | 406.658,80 | 1.859.503,70 | |
| 2.018.140,78 | 315.229,74 | 406.658,80 | 1.926.711,72 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte
und Software |
0,00 | 5.513,00 |
| 0,00 | 5.513,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 284.261,00 | 227.434,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
218.406,00 | 397.372,00 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und
Anlagen im Bau |
962.676,77 | 209.677,59 |
| 1.465.343,77 | 834.483,59 | |
| 1.465.343,77 | 839.996,59 | |
I = Investitionszuschüsse
An die MVGmein Rad GmbH, Mainz
Prüfungsurtei le
Wir haben den Jahresabschluss der MVGmein Rad GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MVGmein Rad GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
G rundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dirk Wolfgang Fischer, Wirtschaftsprüfer
ppa. Claudia Burck, Wirtschaftsprüferin
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 06. Juni 2024 festgestellt.
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