Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 9387
Eingetragen
19.4.2023
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenKirchliche und sonstige religiöse VereinigungenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
1. Die Gesellschaft mit Sitz in Oer-Erkenschwick verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). 2. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Altenhilfe sowie mildtätiger und kirchlicher Zwecke. Durch den Satzungszweck werden die Aufgaben der Caritas als Lebens- und Wesensäußerung der Katholischen Kirche verwirklicht. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb von Einrichtungen der stationären Altenhilfe, die Unterstützung von Personen, die hilfebdürftig im Sinne des § 53 AO sind sowie die Bereitstellung geeigneter Räume zur Wahrnehmung des Seelsorgeauftrages der Katholischen Kirche, insbesondere einer Kapelle bzw. eines Gebetsraums. Die Gesellschaft kann ihre Zecke unmittelbar oder als Mittelbeschaffungskörperschaft i.S.v. § 58 Nr. 1 AO verfolgen. 3. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Einrichtungen der Altenhilfe, Kranken- und Gesundheitshilfe und weitere der Altenhilfe dienlicher Betriebe. 4. Die Gesellschaft ist weiterhin zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich sind. Sie ist ferner berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und solche zu erwerben sowie Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften zu errichten. Zur Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Zwecke kann sich die Gesellschaft Dritter bedienen. 5. Die Gesellschaft ist Mitglied im Caritasverband für die Diözese Münster e.V. und wendet die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse in ihrer jeweils geltenden Fassung an.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Klein
seit 19.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stiftung Marienstift
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stiftung Marienstift
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Marienstift gGmbH

Oer-Erkenschwick

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Marienstift gGmbH wurde im Jahr 2023 neu gegründet. Sie entstand aus dem Marienstift e.V., der im Zusammenhang mit der Wandlung aufgelöst wurde. Einziger Gesellschafter der gGmbH ist die ebenfalls neu gegründete Stiftung Marienstift. Veränderungen der Grundlagen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich außer den hier genannten Grund nicht.

Unsere Dienstleistungen belaufen sich auf folgende Bereiche:

Unterkunft, Verpflegung und Pflege von pflegebedürftigen Menschen der Pflegegrade 1 bis 5

Vermietung und Verwaltung von Seniorenwohnungen

Stationärer Mittagstisch

Betrieb einer Cafeteria

Betrieb von Photovoltaikanlagen

8 geförderte Ladestationen für den Betrieb von Elektrofahrzeugen

Externe Einflussfaktoren auf die Geschäftstätigkeit der gGmbH sind zum heutigen Tag nicht absehbar.

Unternehmenskäufe oder -verkäufe stehen zurzeit nicht an, es gibt keine aufgegebenen Geschäftsbereiche.

Außer den zuvor aufgezählten Geschäftsbereichen erbringt die gGmbH keine weiteren Dienstleistungen.

II. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis

Das positive Geschäftsergebnis des Berichtsjahres 2023 beläuft sich auf 73.007,81 EUR. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Veränderung von -364.334,08 EUR. Das im Vergleich zu 2022 verminderte Betriebsergebnis lässt sich durch die erhöhten Energiekosten von ca. 290.000 EUR und die Erneuerung von einer Heizungsanlage in Haus Groß-Erkenschwicker Straße 8 sowie im Pflegeheim begründen. Die Erneuerung der Heizungsanlage mit einem Volumen von ca. 120.000 EUR in 2023 war altersbedingt unumgänglich. Die Erneuerung der Brauchwasseraufbereitung ist für das Jahr 2024 beauftragt.

Im Berichtsjahr wurden in unserer Pflegeeinrichtung 39.689 von max. 40.515 Pflegetage abgerechnet. Die durchschnittliche Belegung der Einrichtung beträgt somit 108,74 Plätze. Daraus ergibt sich eine Auslastung von 97,96 %. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Minderung von 96 Pflegetagen, entsprechend -0,24 %.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr als gleichbleibend günstig.

Finanzlage

Die Liquiditätslage ist nach wie vor als durchweg positiv zu bewerten und liegt über dem Branchendurchschnitt. Die um jederzeit veräußerbare Finanzanlagen bereinigte Liquidität auf kurze Sicht beläuft sich auf 5.077 TEUR und reicht somit aus, um den betriebsgewöhnlichen monatlichen Finanzbedarf für 8,4 Monate zu decken.

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren jederzeit sichergestellt. Die finanzielle Lage der Marienstift gGmbH ist somit als ausgesprochen gut einzustufen.

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag ist das langfristige Vermögen durch langfristige Finanzierungsmittel gedeckt. Die Erhöhung ist insbesondere auf das eigenbetriebliche Mittelaufkommen zurückzuführen, das vollständig ausreichte, um die Investitionen und Darlehenstilgungen zu finanzieren. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 57,1 %.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter werden regelmäßig fachbezogene Fort- und Weiterbildungen angeboten, die auch den beruflichen Aufstieg fördern. Persönliche Auszeiten für Exerzitien, Besinnungstage, politische und soziale Weiterbildung werden gerne genehmigt.

Für die Kundenzufriedenheit besonders in Krisensituationen steht geschultes Personal zur Verfügung. Es gibt einen Flyer für Lobenswertes, Kritik und Anregungen, dieser kann auch anonym genutzt werden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Der Wirtschaftsplan 2024 sieht Gesamterträge in Höhe von 7.478 TEUR aus. Die Aufwendungen werden mit 7.252 TEUR geplant. Insofern wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis in Höhe von 226 TEUR erwartet.

Im Rahmen von Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen sind im Jahr 2024 die Erneuerung der Brauchwasserspeicher (geschätzte Kosten ca. 68 TEUR), die Erneuerung der Abwasserfallrohre (ca. 45 TEUR), die Druckerhöhungspumpe (ca. 14 TEUR) sowie die WLAN-Einrichtung (ca. 47 TEUR) vorgesehen.

b) Chancen- und Risikobericht

Die Risikolage der gGmbH kann für das kommende Jahr 2024 als entspannt beurteilt werden. Es gibt keine, außer den im Folgenden beschriebenen außergewöhnlichen oder unkontrollierbaren finanzintensiven oder sonstigen risikoreichen Vorfälle. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität der gGmbH, sind für die folgenden 12 Monate nicht zu erkennen.

Ein Risiko bezieht sich auf die Problematik des Mitarbeitermangels und der Mitarbeitergewinnung über alle Bereiche unserer Pflegeeinrichtung. Trotz der erhöhten Zahl von Auszubildenden, derzeit 13 Azubis im Pflegebereich und der intensiven Begleitung und Zusammenarbeit mit den Fachseminaren für Altenpflege, ist es schwer, neue Pflegepersonen an unsere Einrichtung zu binden. Im laufenden Geschäftsjahr konnten vakante Stellen nur mit erheblicher Zeitverzögerung besetzt werden. Zudem belasten uns auch die vermehrten Langzeiterkrankungen von langjährigen verdienten Mitarbeiterinnen. Daraus resultiert, dass wir auf kostenintensiven Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen müssen.

Im Bereich der Belegungsstruktur ergeben sich derzeit keinerlei Risiken. Zurzeit stehen in der Stadt Oer-Erkenschwick vier Pflegeeinrichtungen mit dem Schwerpunkt Pflege von betagten Menschen zur Verfügung. Insgesamt sind das 414 Pflegeplätze inclusive Kurzzeitpflegeplätze. Laut Bedarfsermittlung des Kreises Recklinghausen fehlen in Oer-Erkenschwick weitere 80 Pflegeplätze.

Hinsichtlich der Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten sind unsere langfristig und kurzfristig zu verwendenden Finanzmittel mündelsicher bei der DKM Münster sowie der Volksbank Oer-Erkenschwick angelegt. Die Unternehmens- und Stiftungsleitung verfolgen eine konservative Risikopolitik.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen. Verzögerungen des Eingangs von offenen Forderungen werden meist durch die langfristige Bearbeitung von den für uns zuständigen Kostenträgern verursacht.

 

Oer-Erkenschwick, 2.07.2024

Reinhard Klein, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.575.442,77 12.918
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 0
II. Sachanlagen 12.075.627,60 12.414
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.626.912,60 11.989
2. Technische Anlagen und Maschinen 190.365,00 198
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.350,00 178
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 49
III. Finanzanlagen 499.809,17 504
- davon Beteiligungen: EUR 14.000,00 (Vorjahr: TEUR 14)
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.284.461,49 5.075
I. Vorräte 33.563,22 49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 763.856,80 516
- davon Forderungen an Gesellschafter: EUR 32.788,81 (Vorjahr: TEUR 0)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.487.041,47 4.510
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.616,75 1
17.861.521,01 17.994

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 10.228.580,11 10.130
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 0
II. Gewinnrücklagen 10.130.572,30 9.693
III. Jahresüberschuss 73.007,81 437
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 920.105,00 973
C. RÜCKSTELLUNGEN 299.693,10 305
D. VERBINDLICHKEITEN 6.316.639,25 6.474
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 480.122,67 (Vorjahr: TEUR 453)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 5.836.516,58 (Vorjahr: TEUR 6.021)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 6.044.856,24 (Vorjahr: TEUR 6.215)
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 96.503,55 112
17.861.521,01 17.994

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 6.193.965,08 6.013
2. Personalaufwand 4.588.905,87 4.434
a) Löhne und Gehälter 3.684.881,77 3.562
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 904.024,10 872
- davon für Altersversorgung: EUR 235.864,79 (Vorjahr: TEUR 232)
3. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 53.499,00 53
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 440.281,17 431
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.108.391,00 716
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.277,43 5
- davon aus der Abzinsung: EUR 800,00 (Vorjahr: TEUR 0)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.519,66 46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.850,00 6
9. Ergebnis nach Steuern 73.793,81 438
10. Sonstige Steuern 786,00 1
11. Jahresüberschuss 73.007,81 437

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Marienstift gGmbH (vormals Marienstift e.V. - Seniorenzentrum -) hat ihren Sitz in Oer-Erkenschwick und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Nummer HRB 9387.

Mit Umwandlungsbeschluss vom 11. Januar 2023 wurde der Marienstift e.V. - Seniorenzentrum - umgewandelt in die Rechtsform einer gGmbH. Eingetragen in das Handelsregister wurde die Umwandlung am 19. April 2023.

Die steuerbegünstigten Zweckbetriebe sind von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Nicht befreit sind die steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe.

Die Marienstift gGmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

Geringwertige Anlagegüter im Wert bis zu 1.000,00 EUR netto werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den (dauerhaft) niedrigeren beizulegenden Wert. Sofern die Gründe für die Wertminderung zwischenzeitlich ganz oder teilweise entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die Vorräte betreffend Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden, sofern notwendig, durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden in Übereinstimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

3. Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagennachweis dargestellt, der diesem Anhang abschließend beigefügt ist.

In den Finanzanlagen sind Wertpapiere enthalten, deren Zeitwert zum Bilanzstichtag unterhalb des Buchwertes lag. Eine Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB ist unterblieben, weil nicht von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen ist. Der Buchwert dieser Wertpapiere betrug 486 TEUR, der Zeitwert zum Bilanzstichtag 475 TEUR.

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
von mehr als einem Jahr
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamt 6.316.639,25 522.374,38 5.836.516,58 5.045.065,17
- davon gegenüber Kreditinstituten 6.044.856,24 208.339,66 5.836.516,58 5.045.065,17
Vorjahreswerte 6.474.555,72 453.556,80 6.020.998,92 5.275.768,96

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

4. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Jahresergebnis in Höhe von 4 TEUR belastet.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Reinhard Klein, Recklinghausen.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Organe

Die Gesellschafterversammlung setzt sich wie folgt zusammen:

Paul Maria Kantak, Oer-Erkenschwick

Wolfgang Schlüter, Oer-Erkenschwick

Luzie Iserloh, Oer-Erkenschwick

Barbara Bohner, Datteln

Mitarbeiter der Gesellschaft

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 129 Mitarbeiter beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 73.007,81 EUR in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Oer-Erkenschwick, 2. Juli 2024

Reinhard Klein, Geschäftsführer

Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten: A. Anlagevermögen Anfangsstand
EUR
Zugang
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
Endstand
EUR
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.021,91 0,00 0,00 0,00 55.021,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.650.362,56 0,00 0,00 0,00 19.650.362,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 717.112,27 26.015,78 0,00 0,00 743.128,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.378.913,36 75.718,18 +49.407,21 0,00 2.504.038,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.407,21 0,00 -49.407,21 0,00 0,00
22.795.795,40 101.733,96 ±49.407,21 0,00 22.897.529,36
III. Finanzanlagen 503.749,44 0,00 0,00 3.940,27 499.809,17
- davon Beteiligungen 14.000,00 0,00 0,00 0,00 14.000,00
23.354.566,75 101.733,96 ±49.407,21 3.940,27 23.452.360,44
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten: A. Anlagevermögen Anfangsstand
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Endstand
EUR
Restbuchwerte 31.12.2023
EUR
1 7 8/9/10/11 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.015,91 0,00 55.015,91 6,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.661.101,96 362.348,00 8.023.449,96 11.626.912,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 519.121,27 33.641,78 552.763,05 190.365,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.201.397,36 44.291,39 2.245.688,75 258.350,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.381.620,59 440.281,17 10.821.901,76 12.075.627,60
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 499.809,17
- davon Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 14.000,00
10.436.636,50 440.281,17 10.876.917,67 12.575.442,77

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Marienstift gGmbH, Oer-Erkenschwick

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Marienstift gGmbH, Oer-Erkenschwick, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Marienstift gGmbH, Oer-Erkenschwick, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 21. August 2024

Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zweigniederlassung Münster

Alexander Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Dominik Mielert-Reiners, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Ergebnisverwendung 2023

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. August 2024 festgestellt worden.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. August 2024 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 73.007,81 EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt.

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