Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 12510
Eingetragen
6.2.1988
Branche
Herstellung von WärmepumpenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von sonstigen Pumpen und Kompressoren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Pumpenanlagen sowie die Entwicklung und Fabrikation artverwandter Geräte und Apparate aller Art und der Handel damit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ralf Scherer
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Ralf Goebel
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
28.80%
28.80%
Eva Lambertz
28.80%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Feluwa Pumpen GmbHEigenbeteiligung
9.60%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Heckerwiese 10, 47918 Tönisvorst
150.000 €
28.80%
Domgarten 26, 47877 Willich
150.000 €
28.80%
Eva Lambertz
Heckerwiese 8, 47918 Tönisvorst
150.000 €
28.80%
Germany
50.000 €
9.60%

Beteiligungen

NameAnteil
9.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Feluwa Pumpen GmbH

Mürlenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Marktsituation

Die Firma FELUWA Pumpen GmbH, Mürlenbach, ist ein weltweit tätiges Unternehmen, dessen Hauptumsatzträger die MULTISAFE® Doppel-Schlauchmembranpumpe ist. Innerhalb der vielfältigen Anwendungsgebiete für diese Pumpe sind Förderaufgaben von feststoffhaltigen Medien, wie sie in der Rohstoffgewinnung und der chemischen Industrie anfallen, typische Einsatzfälle. Auch der Hydrotransport über größere Entfernungen gewinnt als kostengünstige Beförderungsvariante zunehmend an Bedeutung.

Die Gesellschaft ist mit ihren Vertriebspartnern in mehr als 50 Ländern der Welt vertreten, wobei der asiatische Absatzmarkt den höchsten Umsatzanteil stellt. Der Ausbau neuer Absatzmärke wird weiter vorangetrieben, dies auch im Hinblick auf ein stagnierendes Wirtschaftswachstum in einigen Absatzregionen.

Insgesamt verzeichnet der deutsche Maschinenbau im Jahr 2023 eine reale Veränderung des Auftragseingangs zum Vorjahr von -12 %. Im Bereich der Hersteller für Flüssigkeitspumpen ist ebenfalls ein Rückgang von -12 % festzustellen. Dabei ist der Rückgang im Inland von -13 % gegenüber dem Ausland von -11 % etwas höher. Dagegen lag die FELUWA nach einem starken Anstieg des Auftragseingangs im Vorjahr zum Jahresende 2023 mit einem Rückgang im Auftragseingang von 15 % leicht unterhalb der allgemeinen Marktentwicklung im Maschinenbau. Aufgrund des Auftragseingangs in 2022 und zu Beginn 2023 war das Jahr 2023 das umsatzstärkste Geschäftsjahr der Firmengeschichte.

Die Gründung einer weiteren Tochtergesellschaft neben Australien in den USA und die Vernetzung mit Vertriebs- und Servicepartnern in ausgewählten Ländern und die Nutzung der digitalen Medien wurden im Berichtsjahr besonders stark vorangetrieben. Hierbei konnten die technologische Kompetenz der FELUWA und der hohe Kundenvorteil unserer Pumpen in technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht verstärkt in den Vordergrund gestellt werden.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Rohergebnis lag bei 20,1 Mio. € nach 17,5 Mio. € im Vorjahr und liegt somit 15 % über dem Vorjahr. Der Materialaufwand hat sich in Relation zur Jahresleistung um 5,2 %-Punkte erhöht. Unter Berücksichtigung der um ca. 0,8 Mio. € gestiegenen Personalaufwendungen und der vor allem aufgrund von höheren Ausgangsfrachten, Instandhaltungsmaßnahmen, Reisekosten und Vorsorgen im Forderungsmanagement um ca. 1,5 Mio. € gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein Betriebsergebnis von ca. 3,3 Mio. € nach ca. 3,1 Mio. € im Vorjahr erzielt. Der Jahresüberschuss beträgt ca. 2,3 Mio. € nach ca. 2,2 Mio. € im Vorjahr.

Die Investitionen im Berichtsjahr berücksichtigten den guten Sachanlagenzustand. Die laufende betriebliche Optimierung und Digitalisierung standen dabei im Vordergrund. Die investiven Mittelbedarfe konnten aus Eigenmitteln gestellt werden.

Die Bilanzsumme hat sich auf 47,6 Mio. € nach 44,6 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital hat sich dabei auf 36,8 Mio. € nach 34,5 Mio. € im Vorjahr um 7% erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 77%. Alle Finanzierungen erfolgten sowohl aus eigenem Cashflow als auch aus erhaltenen Anzahlungen.

Zusammenfassend beurteilen wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als weiterhin sehr solide.

3. Forschung und Entwicklung

Die bereits umfangreiche Produktpalette der MULTISAFE® Doppel-Schlauchmembranpumpen wurde im Berichtszeitraum systematisch erweitert und das modulare Konzept weiter vertieft. Gleichzeitig wurden Maßnahmen eingeleitet, um die Kernkomponenten der Kleinpumpen sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu optimieren. Zudem wurde die Multisafe-Technologie für die Förderung heißer Medien fortentwickelt und es konnten hier erste Aufträge erfasst werden.

Weiterhin wurden neu patentierte Baugruppen, wie das Speichenventil und die hydrodynamische Leckageergänzungssteuerung, weiter erprobt und optimiert. In enger Kooperation mit Kunden und Hochschulen erweist sich das interne Technikum bei der Erschließung neuer Anwendungsgebiete und der kontinuierlichen Verbesserung unserer Pumpentechnologien als sehr förderlich.

Das neu entwickelte Pumpenüberwachungssystem FELICS® wurde zur technologischen Marktreife gebracht. Das System basiert auf einem innovativen Algorithmus, der auf einem Industrie-PC betrieben wird und in Echtzeit die Analyse von Messdaten ermöglicht. Es ermittelt fortlaufend Key Performance Indikatoren, die den Betreibern einen kontinuierlichen Überblick über den Zustand der Pumpen bieten.

Die Digitalisierung der Pumpen bietet für Kunden einen signifikanten Mehrwert und verstärkt somit mittelfristig, insbesondere in kritischen Anwendungsbereichen, weiter die Marktdurchdringung.

4. Chancen und Risiken

Als Investitionsgüterhersteller im internationalen Projektgeschäft unterliegt die Erlösseite der Berichtsfirma branchentypischen projektbedingten innerjährigen oder auch zyklischen Schwankungen. Durch flexible Arbeitszeitreglungen und ein definiertes Maß an Zukaufleistungen lassen sich potenzielle Ergebnisauswirkungen vergleichsweise gut kompensieren.

Die relevanten Erfindungen sind durch internationale Patente und in der Praxis durch kontinuierliche technische Weiterentwicklungen marktüblich geschützt. Technische Risiken bestehen im international tätigen Maschinenbau, werden jedoch als betriebstypisch und beherrschbar angesehen. Für bestehende Risiken wurde im ausreichenden Maße Vorsorge getroffen.

Die Berichtsfirma fakturiert fast ausschließlich in Euro, sodass Wechselkursrisiken sehr gering sind. Für internationale Geschäfte werden Zahlungsabsicherungen vorgenommen.

Zur Reduktion der Lieferzeiten werden bestimmte Waren bevorratet bzw. geschäftsübliche Abnahmeverpflichtungen eingegangen.

In dem grundsätzlich engen Personalmarkt der Vulkaneifel hat sich die Personalsituation für die FELUWA in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, da die FELUWA durch konsequentes Personalmarketing heute zunehmend als attraktiver Arbeitgeber in der Region und auch überregional bekannt ist. Ein Großteil der Stellenbesetzungen konnte insofern mit Mitarbeitern aus der Region besetzt werden. Darüber hinaus setzt die FELUWA stark auf eigene Aus- und Weiterbildung. Hier hat sich das duale Studium in den letzten Jahren als Erfolgsmodell herausgestellt.

Eine klare Chance liegt für FELUWA in der weiteren internationalen Marktdurchdringung und Substitution traditioneller Pumpentechnologie durch unsere einzigartigen und maßgeschneiderten Prozesspumpen. Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung ist der Rohstoff- und Energiebedarf ein Megatrend, in dem die FELUWA gut positioniert ist. Nicht zuletzt die überdurchschnittlich hohe Energieeffizienz der MULTISAFE® Pumpenbaureihe lässt uns, bei weltweit stetig steigenden Energiekosten, zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Die derzeit angespannte weltpolitische Lage führt zu Unsicherheiten auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten. Die Berichtsfirma agiert diesbezüglich vor allem in Bezug auf Vertragsgestaltungen und Zahlungssicherung bzw. Vorkasse angemessen vorsichtig. Entstandene Produktionskosten sind im Wesentlichen durch vereinnahmte Vorauszahlungen gedeckt.

5. Prognosebericht

Nachdem das Jahr 2023 das umsatzstärkste Geschäftsjahr der Berichtsfirma war, sieht die Unternehmensplanung aufgrund der Risiken auf der Absatzseite für das Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 15 % vor. Der geplante Umsatz im Jahr 2024 liegt dennoch über den jeweiligen Umsätzen der Jahre 2019 bis 2022. Der Auftragseingang und die Umsatzentwicklung in den ersten Monaten verlaufen nach Plan. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Berichtsfirma bei einem weiterhin schwierigen und unsicheren Umfeld auf der Absatzseite und auf der Beschaffungsseite einen entsprechend rückläufigen Jahresüberschuss.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.552.300,83 8.758.679,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 328.116,00 384.243,00
II. Sachanlagen 5.624.162,18 5.874.413,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.708.243,58 2.844.552,58
2. technische Anlagen und Maschinen 1.871.452,00 2.230.036,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 902.975,00 799.825,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.491,60 0,00
III. Finanzanlagen 2.600.022,65 2.500.022,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.022,65 22,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 2.500.000,00
B. Umlaufvermögen 38.988.383,65 35.799.368,30
I. Vorräte 12.196.552,62 12.633.126,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.991.036,05 8.159.818,33
III. Wertpapiere 298.058,13 298.058,13
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 17.502.736,85 14.708.365,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.907,91 61.810,95
Summe Aktiva 47.584.592,39 44.619.858,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 36.829.185,51 34.526.925,65
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 470.000,00 470.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520.000,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 613.550,25 613.550,25
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 948.076,92 948.076,92
IV. Gewinnvortrag 32.495.298,48 30.311.806,22
V. Jahresüberschuss 2.302.259,86 2.183.492,26
B. Rückstellungen 3.052.878,04 1.991.506,90
C. Verbindlichkeiten 7.702.528,84 8.101.425,93
davon aus Steuern 82.926,90 77.439,71
Summe Passiva 47.584.592,39 44.619.858,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 3.288.500,07 3.127.000,00
a) Rohergebnis 20.058.269,99 17.519.143,45
b) Personalaufwand 9.208.334,51 8.433.321,18
Löhne und Gehälter 7.723.206,52 7.100.236,39
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.485.127,99 1.333.084,79
c) Abschreibungen 976.476,67 870.366,67
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 976.476,67 870.366,67
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 6.584.958,74 5.088.455,60
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 15.244,93 9.184,79
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -9.513,82 -106.111,08
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.562,03 6.500,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.075,85 112.611,08
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 0,00 603,33
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 959.663,02 826.458,67
4. Ergebnis nach Steuern 2.319.323,23 2.194.430,25
5. sonstige Steuern 17.063,37 10.937,99
Jahresüberschuss 2.302.259,86 2.183.492,26

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: Feluwa Pumpen GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Sitz: Mürlenbach
Anschrift: Beulertweg 10, 54570 Mürlenbach
Handelsregister-Eintragung: Amtsgericht Wittlich unter HRB 12510

Die Feluwa Pumpen GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wird nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden bei den Vermögens- und Schuldposten blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Grundstücke, die Bauten, die Konzessionen und Schutzrechte, die technischen Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bei Abschreibungen über die Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren bewertet. Bei den Zugängen im Jahr 2023 wurde die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Die im Wirtschaftsjahr zugegangenen geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Im Haus bearbeitete Teile sind zu den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem sich bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergebenden Wert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Zweifelhafte Forderungen werden im Jahresabschluss einzelwertberichtigt bzw. im laufenden Jahr ausgebucht. Pauschalwertberichtigungen sind nach den Erfahrungen der Vergangenheit gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten ergeben sich aus einer zeitlichen Abgrenzung von Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für einen Zeitraum nach dem Abschlussstichtag.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang und werden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bzw. Erfüllungsbetrag passiviert.

Positionen in fremder Währung werden zum historischen Kurs bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs (Aktiva) bzw. höheren Stichtagskurs (Passiva) umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von unter einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Stichtagskurs.

III. Sonstige Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sämtliche Forderungen des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Wesentliche sonstige Rückstellungen betreffen:

Mitarbeiterbezogene Verpflichtungen

Gewährleistungsrisiken

Ausstehende Inbetriebnahmen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von ca. TEUR 310 enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Feluwa Pumps Australia Pty Ltd. mit Sitz in Perth, Australien, beteiligt. Diese Gesellschaft verfügte zum 30. Juni 2023 über ein Eigenkapital von ca. TEUR 2.973 bei einem Jahresüberschuss von ca. TEUR 683.

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der in 2023 gegründeten Feluwa Pumps USA Inc. mit Sitz in Newark, Delaware, USA, beteiligt. Diese Gesellschaft verfügte zum 31. Dezember 2023 über ein ausgeglichenes Eigenkapital bei einem Jahresfehlbetrag von ca. TEUR 100.

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 68 71
Angestellte 69 63
137 134

Geschäftsführer sind:

Herr Ralf Goebel, Betriebswirtschaft & Personal

Herr Christoph Marks, Betrieb

Herr Daniel Nägel, Technik

Herr Ralf Scherer, Vertrieb & Marketing

Die Geschäftsführer sind gemeinsam vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Alleiniges Beiratsmitglied ist derzeit Herr Dr. Ing. Rüdiger Kaspers, Tönisvorst.

V. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mürlenbach, den 16. April 2024

Ralf Goebel

Christoph Marks

Daniel Nägel

Ralf Scherer

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Das Jahresergebnis in Höhe von € 2.302.259,86 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 32.495.298,48 auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel für die Zeit vom 01.01. bis zum 31.12.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.433.954,61 57.319,99 0,00 0,00 1.491.274,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.540.497,29 0,00 0,00 0,00 4.540.497,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.169.173,39 148.739,02 0,00 0,00 7.317.912,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.978.388,07 350.848,66 88.424,71 0,00 3.240.812,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 141.491,60 0,00 0,00 141.491,60
14.688.058,75 641.079,28 88.424,71 0,00 15.240.713,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22,65 100.000,00 0,00 0,00 100.022,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 0,00 0,00 0,00 2.500.000,00
2.500.022,65 100.000,00 0,00 0,00 2.600.022,65
18.622.036,01 798.399,27 88.424,71 0,00 19.332.010,57
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Jahres AfA Abgänge AfA Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.049.711,61 113.446,99 0,00 1.163.158,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.695.944,71 136.309,00 0,00 1.832.253,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.939.137,39 507.323,02 0,00 5.446.460,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.178.563,07 219.397,66 60.123,71 2.337.837,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.813.645,17 863.029,68 60.123,71 9.616.551,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.863.356,78 976.476,67 60.123,71 10.779.709,74
Nettobuchwert 31.12.2023 Nettobuchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 328.116,00 384.243,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.708.243,58 2.844.552,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.871.452,00 2.230.036,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 902.975,00 799.825,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.491,60 0,00
5.624.162,18 5.874.413,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.022,65 22,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 2.500.000,00
2.600.022,65 2.500.022,65
8.552.300,83 8.758.679,23

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, für Zwecke der Offenlegung verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Feluwa Pumpen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Feluwa Pumpen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Feluwa Pumpen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 16. April 2024

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