ARIA International GmbHLiquidiert

20359 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 98287
Vorher
STARTIMO GmbH
Eingetragen
25.8.2006
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Gegenstand
Der Export- und Transithandel mit Stahl, Eisenerz, Chromerz und Manganerz sowie Legierungen.

Historie

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Management

NameRolle
Teymour Batmanghalich
seit 16.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ARIA International Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ARIA International Holding GmbH
Germany
1.380.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARIA International GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ARIA International GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs- legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 30. März 2012

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grummer, Wirtschaftsprüfer

Brorhilker, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

EUR 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.904,00 131.189,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.514,00 309.081,00
1.034.418,00 440.270,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 4.547.614,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 4.465.494,54 11.169.121,22
9.013.108,54 11.169.121,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.770.645,19 12.947.049,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 122.741,90 40.815,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.373.742,08 1.273.485,57
12.267.129,17 14.261.350,13
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 280.186,24 4.538.806,54
21.560.423,95 29.969.277,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.599,92 167.556,07
22.656.441,87 30.577.103,96

Passiva

EUR 31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.380.000,00 1.380.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.643.289,79 0,00
III. Gewinnvortrag 0,00 200.133,27
IV. Jahresüberschuss 2.637.567,78 1.443.156,52
5.660.857,57 3.023.289,79
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 226.754,35 709.982,86
2. Sonstige Rückstellungen 519.700,51 60.048,69
746.454,86 770.031,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.790.286,01 155.611,84
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.732.798,33 1.116.131,16
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.323.091,34 23.624.708,78
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.649.810,32
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.344.053,76 237.520,52
- davon aus Steuern: EUR 56.742,96 (i.V. EUR 36.427,35)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.619,88 (i.V. EUR 464,41)
16.190.229,44 26.783.782,62
D. Passive latente Steuern 58.900,00 0,00
22.656.441,87 30.577.103,96

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011

EUR EUR 2010
EUR
1. Umsatzerlöse 213.062.824,76 62.493.796,34
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.236.912,13 975.561,72
219.299.736,89 63.469.358,06
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 198.694.370,00 57.043.611,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.985.485,99 1.447.371,32
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.144.538,70 417.284,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 97.417,16 44.794,86
davon für Altersversorgung EUR 1.752,00 (Vj.: EUR 2.897,22)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 175.434,25 95.657,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.327.759,35 1.925.721,42
215.425.005,45 60.974.441,32
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150.624,98 44.501,38
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 134,35 (Vj.: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 133.694,82 376.604,53
16.930,16 - 332.103,15
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.891.661,60 2.162.813,59
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.251.221,05 - 717.936,76
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 58.900,00 (Vj.: EUR 0,00)
11. Sonstige Steuern - 2.872,77 - 1.720,31
- 1.254.093,82 - 719.657,07
12. Jahresüberschuss 2.637.567,78 1.443.156,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

der ARIA International GmbH, Hamburg

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. In den Jahren 2008 und 2009 wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Ab dem Kalenderjahr 2010 werden die abnutzbaren beweglichen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten.

Die geleisteten Anzahlungen enthalten keine Umsatzsteuer.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.079 eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber nahe stehenden Personen von TEUR 2.317 enthalten.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Posten sind im Wesentlichen eine Warenkreditversicherungs-Prämien- Anzahlung in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 123) sowie Leasing-Sonderzahlungen in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 22) enthalten.

4. Eigenkapital

Aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 30. April 2011 wurden EUR 1.643.289,79 in die sonstigen Gewinnrücklagen eingestellt.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Bereich Beratung (TEUR 105), Personalkosten (TEUR 54), Frachtkosten (TEUR 265) und Jahresabschluss und Prüfung (TEUR 48).

6. Haftungsverhältnisse, Verbindlichkeiten und gewährte Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
Insgesamt
TEUR
davon
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.790 3.652 138 0
(i. V.) (156) (40) (116) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 4.733 4.733 0 0
(i. V.) (1.116) (1.116) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.323 6.323 0 0
(i. V.) (23.625) (23.625) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
(i. V.) (1.650) (1.650) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.344 1.344 0 0
(i. V.) (237) (237) (0) (0)
16.190 16.052 138 0
(i. V.) (26.784) (26.668) (116) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 3,5 Mio. durch handelsübliche Eigentumsdokumente (z.B. Lagerscheine, Konossemente, Abtretungen, Sicherungsübereignungen etc) besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit EUR 0,00 (Vj. EUR 71.950,08) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Weiterhin sind hier Verbindlichkeiten gegenüber der Roodsari General Trading L.L.C., Dubai von TEUR 1.153 enthalten. Der Gläubiger hat hierauf einen Rangrücktritt hinter alle weiteren Gläubiger in Höhe von TEUR 1.000 erklärt. Des Weiteren werden in den sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 56.742,96 (Vj. EUR 36.427,35) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 1.619,88 (Vj. EUR 464,41) ausgewiesen.

Bei der Gesellschaft bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 keine Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB.

7. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem im Zeitpunkt der Umkehr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 32,28 %.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens.

Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 47 angefallen.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 1.752,00 (Vj. EUR 2.897,22) enthalten.

3. Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 134,35 (Vj. EUR 0,00) verbundene Unternehmen.

4. Währungsgewinne und -verluste

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von EUR 546.853,16 (Vj. EUR 501.762,35) sowie Erträge aus SWAP-Geschäften in Höhe von EUR 1.134.828,65 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsverluste in Höhe von EUR 1.009.143,88 (Vj. EUR 301.289,48) sowie Aufwendungen aus SWAP-Geschäften in Höhe von EUR 847.469,35 (Vj. EUR 0,00). Die Währungsgewinne und -verluste sind aus der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und aus der Umrechnung der in US-Dollar gestellten und gezahlten Ein- und Ausgangsrechnungen sowie der Bewertung der in US-Dollar geführten Bankkonten mit dem Devisenkurs am Bilanzstichtag entstanden.

5. Materialaufwand

Aus Gründen der angemesseneren wirtschaftlichen und inhaltlichen Darstellung werden in 2011 die Provisionszahlungen für Ein- und Verkäufe sowie für Transportkosten der Waren in Höhe von TEUR 1.695 in den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen und nicht, wie im Vorjahr, unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Entsprechend wurden auch für das Vorjahr TEUR 1.219 aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert.

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Leitende Angestellte 1
Angestellte 11
12

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 1.100).

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

Herr Alireza Roodsari, Hamburg

Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unter Bezugnahme auf das BMJ-Schreiben vom 6. März 1995 verzichtet.

4. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 30
Sonstige Beratungsleistungen 21
Gesamthonorar 51

5. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Aria International Holding GmbH, Hamburg.

Die Aria International Holding GmbH stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Dieser Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.

D. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.637.567,78 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 30. März 2012

ARIA International GmbH

Geschäftsführung

Alireza Roodsari

Entwicklung des Anlagevermögens der ARIA International GmbH, Hamburg, für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.304,20 14.677,00 0,00 170.981,20
156.304,20 14.677,00 0,00 170.981,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.554,70 765.604,25 21.228,00 1.128.930,95
384.554,70 765.604,25 21.228,00 1.128.930,95
540.858,90 780.281,25 21.228,00 1.299.912,15
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.115,20 56.962,00 0,00 82.077,20
25.115,20 56.962,00 0,00 82.077,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.473,70 118.472,25 10.529,00 183.416,95
75.473,70 118.472,25 10.529,00 183.416,95
100.588,90 175.434,25 10.529,00 265.494,15
Buchwerte
Stand am 31.12.2011
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.904,00 131.189,00
88.904,00 131.189,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.514,00 309.081,00
945.514,00 309.081,00
1.034.418,00 440.270,00

Lagebericht 2011

Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach einem Spitzenwert im April des Jahres 2010 (172 USD / mt) und einem anschließenden Einbruch auf 126 USD / mt stieg der Eisenerzpreis von Juli 2010 bis Februar 2011 kontinuierlich auf 187 USD / mt an. Das seither herrschende hohe Preisniveau bis zum September 2011 verschaffte der Branche und damit auch der Aria International GmbH auskömmliche Renditen, zumal zugleich die Frachtraten, insbesondere der Tagespreis für die Ariarelevante Schiffsklasse Panamax, fielen.

Ab dem 4. Quartal 2011 änderten sich die Rahmenbedingungen gravierend. Der Eisenerzpreis brach ein und verlor von September bis Dezember 2011 41 USD / mt oder 23 %. Die Frachtraten stagnierten im selben Zeitraum. Eine Kostenentlastung auf der Verschiffungsseite, die zu einer Margenverbesserung hätte beitragen können, blieb insofern aus.

Ausgelöst wurde die Marktpreisentwicklung durch eine rückläufige Eisenerz-Nachfrage des Hauptabnehmerlands China, ihrerseits Folge der abnehmenden Rohstahlproduktion in der Volksrepublik.

Die abnehmende Rohstahlproduktion in China korrespondiert mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in China, die von einer Abnahme der BIP-Wachstumsrate von 2010 auf 2011 um rund einen Prozentpunkt auf 9,2 % gekennzeichnet war.

Im Jahr 2012 erwarten die Analysten einen weiteren Rückgang auf ein Niveau von um die 8 %, das voraussichtlich auch für die folgenden Jahre bestimmend sein wird. Auch diese Wachstumsraten sind mehr als ausreichend, um eine anhaltende Nachfragesteigerung nach Stahl und Stahlprodukten zu begründen und damit die Eisenerznachfrage nicht nur zu halten, sondern weiter zu steigern.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Geschäftsgang der Gesellschaft vollzog sich analog zur dargestellten Wirtschaftsentwicklung in der Volksrepublik China, mit der die Aria International GmbH rund 85 % ihres Absatzes erwirtschaftete.

Nachstehende Tabelle zeigt aus Sicht des Management-Reportings, dass sich Umsatz- und Ertrag im Zeitraum von Januar bis September in befriedigender Weise entwickelten. Im Sog des Preisverfalls auf dem internationalen Eisenerzmarkt musste die Gesellschaft Ertragseinbußen hinnehmen, weil sich auskömmliche Verkaufspreise am Markt kurzfristig nicht mehr durchsetzen ließen.

Quartale 2011 im Vergleich

Q1 bis Q3 Q 4 Jahr 2011
Umsatz 167.044,0 46.018,8 213.062,8
Wareneinsatz - 155.820,2 - 48.165,0 - 203.985,2
Provisionen - 1.282,4 - 412,2 - 1.694,6
Rohertrag 1 9.941,4 - 2.558,5 7.383,0
Sonstige betriebliche Erlöse 3.192,9 1.187,3 4.380,2
Rohertrag 2 13.134,4 - 1.371,2 11.763,2
Personalkosten - 942,7 - 299,2 - 1.242,0
Sachkosten - 3.621,9 - 2.085,1 - 5.707,0
EBITDA 8.569,7 - 3.755,5 4.814,2

Der an den Einkaufskontrakten zu messende Auftragsbestand bzw. - eingang indes blieb stabil, so dass die Aria International GmbH für die kurz- und mittelfristige Zukunft gut gerüstet ist.

3. Produktion, Beschaffung und Finanzierung

Als Unternehmen des internationalen Rohstoff-Transithandels verfügt die Aria International GmbH über keine (industrielle) Produktion. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Beschaffung von Rohstoffen zu günstigen Preisen, die per Schiff an die Abnehmer ausgeliefert werden. Dies geschieht in der Regel ohne dauerhafte Lagerhaltung. Im Zusammenhang mit der Abwicklung eines längerfristigen Liefervertrages zum Bezug von Eisenerz aus den USA gibt es seit Mitte 2011 ein Zwischenlager. Mit dem Ende des Vertrages in Q2 2012 wird es aufgelöst.

Finanziert werden die einzelnen Geschäfte auf der Grundlage von sog. Transaktionsfinanzierungen. Die Besicherung der Geschäfte erfolgt überwiegend mithilfe von Import- und Export-LCs, Versicherungen sowie Holding-Certificates, die von zuverlässigen Dritten herausgegeben werden. Zurzeit steht ein Rahmen von 110 Mio. USD für Transaktionsfinanzierungen zur Verfügung.

4. Investitionen

Anlagevermögen spielt für das Rohstoff-Handelsgeschäft eine untergeordnete Rolle. Der Anteil des Anlagevermögens betrug im Jahr 2010 1,4 % am Gesamtvermögen. In 2011 waren es 4,6 %. Der Anstieg des Anlagevermögens im Jahreswechsel 2010 / 2011 betrug rund 594 TEUR und beruht im Wesentlichen auf dem Kauf von Büro- und Geschäftsausstattung, der wegen des Umzugs der Aria International GmbH in größere Büroräumlichkeiten notwendig wurde.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Belegschaft wuchs von Mitte 2010 bis zum Jahresultimo 2011 von 5 auf 12 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, jeweils einschließlich des Geschäftsführers. Unterstützt wird das Team von spezialisierten Beratern, deren Zahl im gleichen Zeitraum von 2 auf 5 zunahm. Im Jahr 2012 wird der Mitarbeiterstamm noch einmal um weitere 7 Personen ansteigen, so dass die Belegschaftsstärke Ende 2012 insgesamt 18 Personen umfassen soll.

Weltweit stationierte Trader - gegenwärtig sind es 10 - stellen den kostengünstigen Materialbezug und die nachhaltige Kundenbetreuung sicher. Sie sind auf der Grundlage von erfolgsorientierten Beraterverträgen tätig.

Personalaus- und -weiterbildung findet überwiegend intern statt. Externe Workshops, Seminare und ähnliche Veranstaltungen werden besucht, wenn es um die Vermittlung spezifischer Ausbildungsinhalte geht.

Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft umfasst, wie oben geschildert, in erster Linie Umlaufvermögen. Davon entfielen im Jahr 2011 78 % auf Warenbestände, geleistete Anzahlungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2010: 79 %). Über die Finanzierungsinstrumente der Gesellschaft in Bezug auf die Transaktionsgeschäfte wurde oben berichtet.

2. Finanzlage

Die Marktschwäche im 4. Quartal 2011 hat nicht nur die Ertragskraft, sondern auch die Finanzlage beeinträchtigt. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2011 jedoch blieben die Auswirkungen auf das Gesamtjahr in Grenzen.

Die Eigenkapitalquote verdoppelte sich von 10 % in 2010 auf 25 % in 2011. Auch die Gesamtkapitalrentabilität nahm zu, und zwar von 5 % auf 12 %. Das kurzfristige Vermögen übertraf die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 4,7 Mio. Euro, wovon 2,1 Mio. Euro auf den positiven Saldo von Leistungsforderungen und Lieferantenverbindlichkeiten entfielen.

Die Zinskosten waren gering, weil Betriebsmittelkredite kaum in Anspruch genommen wurden. Nennenswerte Finanzierungkosten entstanden demgegenüber im Zusammenhang mit Transaktionsfinanzierungen. Sie beliefen sich im Jahr 2011 auf insgesamt 663 TEUR.

3. Ertragslage

Das Handelsvolumen wuchs im Jahr 2011 im Vorjahresvergleich kräftig an, so dass die Aria International GmbH ihren Umsatz gegenüber 2010 mehr als verdreifachte. Nach einer Rohertragsmarge von 6,0 % für das Geschäft in den ersten drei Quartalen 2011 verringerte sich diese wegen der geschilderten Marktschwäche im letzten Quartal 2011 auf einen Gesamtjahreswert von 3,5 %.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Marktpreise in 2012 wieder stabilisieren. Eine Marge von mindestens 6 % erscheint daher erreichbar.

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als zufriedenstellend bezeichnet werden.

4. Marktsegmente

Hauptabnehmerland im Jahr 2011 war, wie oben erwähnt, China mit einem Anteil an der ausgelieferten Tonnage von rund 85 %, wobei Eisenerze mit rund 90 % das Geschäft bestimmten. Auf der Bezugsseite dominierte Brasilien mit einer Quote von 39 %, gefolgt von den USA, die 25 % des bezogenen Materials stellten. Mit dem Iran, auf den in 2011 eine Einkaufsquote von ebenfalls 25 % entfiel, wurden seit Mitte des Jahres 2011 jegliche Geschäftsbeziehungen beendet.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahrs bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind der Geschäftsführung keine Vorfälle von besonderer Bedeutung bekannt geworden. Die Entwicklung der für uns relevanten Preise verlief seitwärts mit leichtem Trend nach oben.

Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Geschäftsentwicklung in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2012 hat sich planmäßig ergeben, für das 1. Quartal 2012 rechnet die Geschäftsführung mit einem Umsatz und EBITDA im Rahmen der Planvorgaben. Für 2012 wird über mehrere langfristige Lieferverträge mit Lieferanten in Asien, Afrika, Europa und Südamerika verhandelt; ein langfristiger Liefervertrag über 2,3 Mio. Tonnen Eisenerz aus einem europäischen Lieferland konnte bereits unterschrieben werden. Aus diesen Verträgen können nach heutigen Marktpreisen sehr attraktive Roherträge realisiert werden, so dass die Geschäftsführung für 2012 von einer deutlichen Umsatzsteigerung und einer Rückkehr der Rohertragsmarge auf ein Niveau von 6 % ausgeht.

Der Markt der Frachtraten wird weiterhin maßgeblich durch die Auslieferung neuer Schiffstonnage beeinflusst. Zu Beginn des Jahres sind diese mangels entsprechender Nachfrage weiter unter Druck geraten. Für das Jahr 2012 erwarten wir, dass die Frachtraten weiter auf niedrigem Niveau verharren, da weitere neue Schiffstonnage auf dem Markt verfügbar sein wird. Für die Höhe der Frachtraten wird auch die weitere Entwicklung der weltweiten Konjunktur ausschlaggebend sein.

Sofern sich die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2013 nicht wesentlich verschlechtern, gehen wir auch für dieses Geschäftsjahr von einem weiteren Anstieg des Umsatzes und einer Stabilisierung der Rohertragsmarge aus.

2. Chancen und Risikobericht

Aria International GmbH verfügt per 31.12.2011 über ein wirtschaftliches Eigenkapital von 5,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 15 %.

Forderungsausfallrisiken werden auf der Grundlage von Export-LCs und entsprechenden Versicherungen abgedeckt. Darüber hinaus schirmen eine Vertrauensschadenversicherung sowie Haftpflicht- und Transportversicherungen operative Risiken ab, so dass das Handelsgeschäft ohne nennenswerte Friktionen abgewickelt wird und auch künftig abgewickelt werden kann. Ein umfassendes Risk-Management mit einem dezidierten Manager Risk in Dubai unterstützt die Risikoabwehr durch permanentes Beobachten und Evaluierung des Marktes und seiner Teilnehmer. Eine ausführliche Counterparty Risk Policy, die regelmäßig aktualisiert wird und für alle Händler verbindlich ist, rundet das marktorientierte Risikomanagement ab.

Der Rohstofftransithandel wird überwiegend in USD abgerechnet. Bis zur Ebene Rohertrag sind Währungsrisiken insofern auszuschließen, als die Transaktionen ver- und einkaufseitig zu identischen Wechselkursen bewertet werden. Insoweit beschränkt sich das Währungsrisiko auf die erzielte Handelsmarge.

Gegen IT-Risiken wurde unter Einschaltung eines externen Dienstleisters ein robustes Sicherheitskonzept erarbeitet und befindet sich in der Umsetzung. Es trägt dazu bei, dass von dieser Seite aus keinerlei negativen Einflüsse wirksam werden können. Ebenfalls unter Hinzuziehung eines externen Beraters wurde ein Konzept zum risikoorientierten Prozessmanagement entwickelt. Mit der Einführung eines differenzierten internen Kontrollsystems hat die Geschäftsführung gegen die heute erkennbaren Risiken Maßnahmen ergriffen und wird über die Weiterentwicklung dieses Systems auch zukünftige Risiken erkennen und ihnen wirksam begegnen. Über die Gründung einer Abteilung Innenrevision 2012 wird dem Thema "Risiken erkennen und verhüten" die notwendige Aufmerksamkeit entgegengebracht.

Wie die Geschäftsentwicklung 2011 zeigt, gehen von der globalen und insbesondere von der chinesischen Wirtschaftsentwicklung Implikationen aus, die das Geschäft positiv wie negativ beeinflussen können. Die Volatilität des Eisenerzpreises und damit einher gehende mögliche Marktpreisschwankungen, die durchaus kurzfristig auftreten können, stellen eine permanente Herausforderung dar.

Die oben skizzierten Bedingungen auf den Weltmärkten bieten aber auch Chancen für die Gesellschaft. Mittelfristig sind daher Diversifizierungen in Bezug auf das Produktmix und die Verkaufsregionen sowie eine Ausdehnung der Wertschöpfungskette bis zur Aufnahme eigener Bergwerksaktivitäten geplant. Sie sollen die Aria International GmbH auf ein breiteres Fundament stellen und die Fokussierung der Geschäfte auf China reduzieren. Ausgehend von dem Kontraktbestand zu Beginn des Geschäftsjahres wird wieder mit einer Verbesserung der Ertragslage gerechnet.

 

Hamburg, 30. März 2012

gez. Alireza Roodsari

PROTOKOLL DER GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG DER FIRMA ARIA INTERNATIONAL GMBH ZIRKUSWEG 2 20359 HAMBURG

Die ARIA International Holding GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer, Herrn Alireza Roodsari, ist alleinige Gesellschafterin der ARIA International GmbH.

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen wird eine Gesellschafterversammlung abgehalten und das Folgende beschlossen:

1.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 vom 30. März 2012, der eine Bilanzsumme in Höhe von EUR 22.656.441,87 und einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.637.567,78 ausweist, wird in der vorliegenden Form festgestellt.

2.

Dem Geschäftsführer Herrn Alireza Roodsari wird für das Geschäftsjahr 2011 Entlastung erteilt.

3.

Der Jahresüberschuss 2011 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 17. April 2012

gez. Alireza Roodsari

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