Amend GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Joos seit 16.7.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Jürgen Amend seit 24.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 21.50% | |
| 14.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Amend Rohstoff GmbHKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen beschäftigt sich bereits seit 1907 mit dem Groß- und Kleinhandel von Rohstoffen jeder Art, teilweise werden diese Abfälle mechanisch aufbereitet und im Anschluss daran an die schmelzende Industrie verkauft. Zum Kunden- und Lieferantenkreis zählen die Industrie, der Handel, Privatpersonen und zum Teil auch Vereine und Kommunen. 2. Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung beziehen sich auf den Bereich der sortenreinen Aufbereitung von Abfällen. Da diese Aktivitäten sehr arbeits- und kapitalintensiv sind, werden diese Fragestellungen vorwiegend in Zusammenarbeit mit den klassischen bekannten Herstellern der Recyclingtechnik bearbeitet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Abfallwirtschaft steht nach wie vor auf Grund der weltweiten Ressourcenknappheit, insbesondere im metallischen Bereich, im Fokus der metallproduzierenden Industrie. Weniger Raubbau weltweit durch immer ökonomisch und ökologisch unsinnigere Förderungen von Metallen in Minen, mehr Rückgewinnung durch eine effektivere Vermeidung der Verschwendung von Ressourcen lautet die Devise. Die deutsche Recycling- und Kreislaufwirtschaft hat sich - angetrieben von der Erkenntnis, dass Deutschland ein an Rohstoffen vergleichbar armes Land ist - bereits seit Jahren auf die Rohstoffverknappungsszenarien eingestellt und Milliardensummen in die Entwicklung von Anlagen und Technologien investiert, die es uns heute ermöglichen, Wertstoffe wie Eisen, Stahl und Buntmetalle fast vollständig aus Abfällen zurückzugewinnen und als Sekundärrohstoffe für den Wiedereinsatz in der Industrie aufzubereiten. Stahlrecycling schont Rohstoffvorräte, spart Energie ein, entlastet die Umwelt von Rückständen und vermeidet erhebliche Kohlendioxid-Emissionen. Um einen entscheidenden Beitrag zu den Klimazielen 2030 zu leisten, arbeitet die Stahlindustrie bereits an neuen Prozessen, insbesondere auf Basis von Wasserstoff, um den CO 2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Pro Tonne eingesetztem klimaneutralen Wasserstoff beim Stahl lassen sich 28 t CO 2 einsparen und damit die größte Klimaschutz-Wirkung erzielen. Die deutsche Kreislauf- und Sekundärrohstoffbranche will langfristig bis zu 100 Prozent der werthaltigen Abfälle recyceln. Eine anspruchsvolle Herausforderung, der nur dann Erfolg beschieden sein wird, wenn die Industrie und der Gesetzgeber dieses Ziel unterstützt und dafür entsprechende politische Rahmenbedingungen schafft. Auf klimafreundliche Verkehrsträger setzt die Stahlindustrie seit Jahrzehnten. Rund 80 % der Transportmengen werden auf Schienen oder Binnenwasserstraßen befördert. Mit dem Überschreiten der 40-Millionen-Tonnen-Schwelle auf 40,2 Mio. Tonnen verzeichnete die Rohstahlproduktion 2021 einen Zuwachs von knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV-Stahl) konnte diese Grenze erstmals seit drei Jahren wieder überschritten werden. Die Verluste aus den Jahren 2018 - 2020 konnten mit dieser Produktionserhöhung nicht ausgeglichen werden, dennoch ist die Erholung spürbar. Der Schrottzukauf der Stahlwerke stieg 2021 um 12,7 % im Vergleich zum Vorjahr auf 14,1 Mio t. Die Gießereien hatten im gleichen Zeitraum einen Schrottzukauf von 15,4 % auf 2,6 Mio. Tonnen vorzuweisen. Der Stahlschrottmarkt verzeichnete im Dezember 2020 und zu Jahresbeginn 2021 eine hohe Dynamik und deutliche Preissteigerungen. Die Stahlindustrie und auch der Maschinenbau hatten noch gut gefüllte Auftragsbücher, jedoch fehlte der Rohstoff Schrott. Die Wirtschaft erholte sich weltweit recht schnell, somit stieg auch die Stahlnachfrage schneller als die zunächst langsam anziehende Stahlproduktion. Diese Materialverknappung ließ die Stahl- und Rohstoffpreise derartig steigen, dass sogar das Preisniveau vor Corona übertroffen wurde. Das 1. Quartal ist gekennzeichnet durch eine gute Auftragslage, hohem Schrottbedarf und hoher Materialknappheit bei den Stahlverbrauchern. Das 2. Quartal baute auf den kräftigen Erholungstendenzen seit Jahresbeginn auf. Die Stimmung und die Auftragslage in der Stahl- sowie der Gießerei-Industrie entwickelten sich positiv. Allerdings wurden einzelne Branchen trotz der robusten Industriekonjunktur gebremst. Im produzierenden Gewerbe fehlte es in vielen Bereichen an Vorprodukten. Es mangelte weiterhin an Halbleitern in der Automobilindustrie, u. a. an Bauholz im Baugewerbe und an Stahl in der mittelständischen stahlverarbeitenden Industrie und führte damit zu einem deutlich geringeren Neuschrottaufkommen. Zudem belasteten die Firmen die enormen Preissteigerungen. Im 3. Quartal hatte sich die positive Geschäftsentwicklung weiter verfestigt. Die Auftragslage der Stahlwerke und Gießereien konnte weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. Der Engpass bei den Halbleitern, insbesondere in der Automobilindustrie und Produktionsausfälle hatten sich verschärft. Neuschrott ist sehr knapp und gesucht. Die Preise zwischen Neu- und Altschrott gingen nochmals weiter auseinander. Ein weiteres Problem lag bei der Logistik. Streik im Güterverkehr der Bahn, knapper LKW-Frachtraum und hohe Containerfrachtraten beeinträchtigten die Logistik. Trotz der Probleme war die Industrie mit einem Produktionsplus in die zweite Jahreshälfte gestartet. Im September 2021 verzeichnete die Stahlindustrie sinkende Preise. Viele Werke waren noch gut mit Altschrott bevorratet. Bei Altschrott fielen die Preisrückgänge deutlich höher aus als bei Neuschrott. Im Vordergrund standen im letzten Quartal 2021 die stetig anziehenden Energiepreise. Die deutsche Inflationsrate war erstmals seit 1993 über die Vier-Prozent-Marke gestiegen. Positiv konnte verzeichnet werden, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie rückläufig waren. Die Entspannung war weltweit spürbar. Der November war von einer guten Schrottnachfrage der Stahlerzeuger gekennzeichnet. Die Preise lagen Ende des Quartals nach leichten Rückgängen seit Juli 2021 wieder auf hohem Niveau. Die Auftragsbücher sind nach wie vor gut gefüllt. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr 2021 konnten die Umsatzerlöse, die weiterhin überwiegend aus dem Verkauf von Schrotten und Metallen bestehen, gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt werden. Die Entwicklung der Preise war, entgegen der Prognose, auf hohem Niveau. Entsprechend konnte ein gutes wirtschaftliches Ergebnis der Gesellschaft verzeichnet werden. Die Marktsituation ist seit Jahren durch eine unverändert bestehende Anzahl weniger Mitbewerber gekennzeichnet. Dem hierdurch gegebenen Preisdruck begegnen wir teilweise durch unsere konsequent durchgeführte Politik, Schrott und Metalle günstig einzukaufen und erst bei steigenden und hohen Marktpreisen zu verkaufen. Dieses Kauf- und Verkaufsverhalten wird durch die hohe Lagerkapazität und die sehr gute Kapitaldecke ermöglicht. Unser Augenmerk gilt daneben weiterhin dem Erhalt einer ausgewogenen Kunden- und Abnehmerstruktur zur Vermeidung von Abhängigkeiten von einzelnen Partnern. Unsere Positionierung am Markt bestätigt unsere Geschäftspolitik. Der Roherertrag erhöhte sich um 69,3 %. Der Jahresüberschuss ist um T€ 3.641,3 auf T€ 7.183,6 angestiegen. 3. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind wie in den Vorjahren unverändert stabil. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 92,1 % und liegt somit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrendite (bezogen auf das durchschnittliche Eigenkapital) beträgt 44,3 % (Vorjahr: 26,9 %). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Kontokorrent-Kredite sind aufgrund der guten Kapitalstruktur keine vereinbart. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 1,8 % (Vorjahr: 7,7 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 3,0 % (Vorjahr: 3,4 %) der Bilanzsumme und enthalten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften. Investitionen in Höhe von T€ 2.111,2 haben wir im Berichtsjahr zum größten Teil in eine neue Schrottschere sowie Lagerfahrzeuge getätigt. Aufgrund unseres Wissens über die Marktverhältnisse und unseres fairen Umgangs mit den Kunden ist es uns gelungen, trotz starker Konkurrenz und der allgemein schwierigen Konjunktur, wieder einen verhältnismäßig guten Erlös im Geschäftsjahr 2021 zu erzielen. Die Umsatzsteigerungen sind einerseits durch betriebswirtschaftliche Maßnahmen und andererseits durch kluges und durchdachtes Verkaufsverhalten bewirkt. Die Personalaufwendungen befinden sich leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 94,9 (12,7 %) höher als im Vorjahr. Die Abschreibungen erhöhten sich um T€ 64,2 auf T€ 690,3 (Vorjahr T€ 626,0). Unsere wirtschaftliche Lage hat sich auch im Jahr 2021, trotz Corona-Pandemie, stabil gehalten und ist als gut zu bezeichnen. Als Handelsunternehmen mit stark schwankenden Handelsvolumina auf Grund von erheblichen Preisschwankungen bei den Rohstoffen erscheinen uns die üblichen Finanzindikatoren wie bspw. Umsatz/Mitarbeiter als nicht zielführend. Wesentlich wichtiger erscheint uns sicherzustellen, dass ausreichend liquide Mittel verfügbar sind, um Preisschwankungen an den Märkten jederzeit sinnvoll ausnutzen zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag und den Brutto-Cash- flow heran. Den Rohertrag berechnen wir mit den Umsatzerlösen abzüglich des Materialaufwands, den Brutto-Cash- flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Diese Kennzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr analog zum besseren Jahresergebnis entwickelt. Der Rohertrag ist um 69,3 % und der Brutto-Cash-flow um 88,5 % angestiegen. 5. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unsere Erwartung, dass sich die Börsen- und Marktpreise in 2021 erholen, ist tatsächlich eingetreten. Die Erzielungspreise im Jahr 2021 waren insgesamt auf einem höheren Niveau als im Vorjahr, zum Teil sogar höher als im Jahr vor Corona. C. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unser Ziel ist es, unsere Marktposition, die wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit erreicht haben, auch weiterhin zu festigen. Grundsätzlich wird die Entwicklung des Unternehmens parallel zur Entwicklung der Metallindustrie verlaufen. Gleichzeitig wird der nominale Wert der Umsatzerlöse durch die Preisbildung an den internationalen Metallmärkten dominiert werden. Die sich verändernde Nachfrage wird tendenziell zu einer Verringerung des Preisniveaus an den internationalen Metallmärkten führen. Dennoch sollte es uns gelingen, durch ein geschicktes Kauf- und Verkaufsverhalten auskömmliche Ergebnisse zu erzielen. Aufgrund der guten Liquiditätsausstattung ist es uns möglich, die Chancen zu nutzen, die sich auch bei vorübergehenden Verringerungen der Marktpreise ergeben. Der Schrottmarkt wird zunehmend globaler und damit abhängiger von unvorhersehbaren Ereignissen in der Welt. Der russische Angriff auf die Ukraine, die steigenden Preise auf den Energiemärkten, die Zinswende sowie die Lieferkettenprobleme belasten wichtige stahlverarbeitenden Branchen in ganz Europa. Die Stahlmengenkonjunktur zieht bisher eine negative Bilanz. Die Rohstahlerzeugung in Deutschland verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr einen Rückgang von 5,5 %. Die Ertragslage 2022 wird die des Berichtsjahres 2021 nicht erreichen, da die Preise im Vergleich zu den Monaten März und April 2022 seit Mitte des Jahres deutlich gesunken sind. Bei Rohertrag und Brutto-Cash-flow gehen wir ebenfalls von schlechteren Werten aus. Wir sind davon überzeugt, dass wir aufgrund der im Unternehmen vorhanden Liquidität auch zukünftig in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Trotz der politisch angespannten Lage konnten Preisschwankungen immer wieder ausgeglichen werden und negative Auswirkungen auf die Ertragslage somit minimiert werden. Die explodierenden Energiekosten und die Verschärfung der Lieferkettenproblematik führen jedoch zu Unsicherheiten am Markt. Ein weiteres Risiko sehen wir auch bezüglich der Autobranche, die einen Produktionsrückgang aufgrund des Chipmangels verzeichnet. Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Bestandteil für das Neuschrottaufkommen. Ertragsorientierte Risiken Sollte sich zudem die wirtschaftliche Situation in der Metallindustrie verschlechtern, hätte dies auch für unsere Gesellschaft negative Folgen für den Unternehmensertrag. Zusätzlich werden sich höhere Kosten für Materialien, Energie und Transport nachteilig auf die Ertragsentwicklung auswirken. Unser Augenmerk gilt sowohl bei Lieferanten als auch bei Abnehmern weiterhin der Vermeidung von Abhängigkeit von einzelnen Partnern. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu befürchten. Wir finanzieren uns langfristig ausschließlich über Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen. Ein Währungsrisiko besteht nicht, da wir keine Fremdwährungsbestände halten. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch weiterhin durch unsere bewährte Verkaufspolitik, bestehend im Wesentlichen aus fairer Behandlung unserer Geschäftspartner und Nutzung unseres Wissens über die gegebenen Marktverhältnisse, begegnen. Durch den weiteren Ausbau des Dienstleistungsangebots ergeben sich für uns Marktchancen, die wir konsequent nutzen. Durch die niedrigeren Einkaufspreise können wir, soweit ein mengenmäßiger Bestandsaufbau bei der vorhandenen Lagerfläche möglich ist, bei später wieder steigenden Marktpreisen höhere Margen erzielen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der weiteren Konzentration im Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Unser Unternehmen finanziert sich langfristig ausschließlich mit wirtschaftlich eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden auch in Zukunft Gewinne des Unternehmens grundsätzlich im Unternehmen belassen. Es ist hier bezeichnend, dass die Liquidität 1. Grades 727,2 % (Vorjahr: 48,8 %), und die Liquidität 2. Grades sogar 2.665,9 % (Vorjahr 486,5 %) erreicht. Die Liquidität 1. Grades ist das Verhältnis der liquiden Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität 2. Grades ist das Verhältnis der liquiden Mittel zuzüglich kurzfristiger Forderungen und - soweit vorhanden - Wertpapieren zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Kehl, den 15.11.2022 gez. Patrick Amend, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Amend Rohstoff GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche, selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 800,-- wurden im Jahr des Zugangs als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Soweit erforderlich wurden branchenübliche Schätzungen zugrunde gelegt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen mit dem Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Auf die Aktivierung der latenten Steuern aus dem zum steuerlichen Bilanzansatz abweichenden Wert wurde entsprechend dem Wahlrecht (§ 274 Abs. 1 S. 2 HGB) verzichtet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - durchschnittlicher Marktzins von 1,90 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde, - Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G, - Rentenanpassung: 0,00 % für die ausgeschiedenen Begünstigten und eine Rentenanpassung von 1,00 % für den aktiven Anwärter sowie eine Gehaltssteigerung von 0,00 %. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,90 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,36 %) ein Unterschiedsbetrag (höhere Pensionsrückstellung) im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 81.987,00 (Vorjahr: € 98.177). Über diesen Betrag besteht nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibungen der einzelnen Posten ist dem Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2021 zu entnehmen. 2. Forderungen In den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten in Höhe von T€ 2.362,2 (Vorjahr: T€ 2.417,8). 3. Gewinnvortrag In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von € 19.084.080,86 (Vorjahr: € 18.156.852,82) einbezogen. 4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Unter den ausgewiesenen Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalaufwendungen i.H.v. T€ 475,0 enthalten. 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind Beträge mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 685,2 (Vorjahr: T€ 2.351,0) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 76,0 (Vorjahr: T€ 76,0) enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt T€ 76,0. In den Verbindichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbH in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 16,4) enthalten. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 52.668,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
2. Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch ihren alleinigen und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer Herrn Patrick Amend, Kaufmann, vertreten. 3. Vergütung der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene Auf die Angabe der Bezüge für frühere Geschäftsführer und die Höhe der gebildeten Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber diesen Personen wird ebenfalls unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind Wie die sich dynamisch entwickelnde Corona-Pandemie stellen auch der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022 und das aktuelle Kriegsgeschehen Ereignisse dar, die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft sowie die Rohstoff-, Güter- und Finanzmärkte haben und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens beeinflussen können. Auf die Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.
Kehl, den 15.11.2022 gez. Patrick Amend, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2022 festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Amend Rohstoff GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Amend Rohstoff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Amend Rohstoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenburg, den 28.11.2022 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
F. Jung, Wirtschaftsprüfer A. Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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