ACA Germany
GmbH
Düsseldorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.02.2015 bis zum 31.01.2016
Bilanz
Aktiva
|
|
31.1.2016
EUR |
31.1.2015
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
160.024,99 |
177.443,00 |
| I.
Sachanlagen |
160.024,99 |
177.443,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.036.743,27 |
830.618,56 |
| I.
Vorräte |
307.013,33 |
310.338,21 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
700.662,22 |
429.671,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
3.721,71 |
3.056,46 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
29.067,72 |
90.608,93 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
10.477,61 |
4.481,13 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
2.515.692,92 |
2.503.243,23 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.722.938,79 |
3.515.785,92 |
Passiva
|
|
31.1.2016
EUR |
31.1.2015
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Bilanzverlust |
3.515.692,92 |
3.503.243,23 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
2.515.692,92 |
2.503.243,23 |
| B.
Rückstellungen |
7.800,00 |
10.100,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.715.138,79 |
3.505.685,92 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
2.215.138,79 |
2.005.685,92 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.722.938,79 |
3.515.785,92 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Die ACA Germany, Düsseldorf, wird beim
Amtsgericht Krefeld unter der Nr. HRB 15765 geführt.
Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft
i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem.
§§ 242 ff., 264 ff. HGB unter
Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes
und der Satzung bzw. des Gesellschaftsvertrages
aufgestellt.
Im Jahresabschluss 2016 werden die durch das
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRuG) geänderten
Vorschriften erstmals angewendet. Auswirkungen auf die
Vergleichbarkeit zum Vorjahr haben sich hierdurch nicht
ergeben.
Das gesetzliche Gliederungsschema der §§
266 und 275 HGB wurde gegenüber dem Vorjahr
unverändert angewandt.
Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268
Abs. 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268
Abs. 5 HGB) wurden zur Übersichtlichkeit in den
Anhang aufgenommen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgeblich.
Die
Bewertung entspricht den gesetzlichen Vorschriften
und Grundsätzen ordnungsmäßiger
Bilanzierung (insbesondere Realisationsprinzip,
Imparitätsprinzip und allgemeines Vorsichtsprinzip,
Prinzip der Einzelbewertung, Grundsatz der
Periodenabgrenzung). Die Bewertung wurde - trotz der
bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin
unter der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB)
vorgenommen, da die durch die Gesellschafter getroffenen
Maßnahmen zur Änderung der Finanzierungsstruktur
der Gesellschaft zu einer positiven
Fortführungsprognose führen.
Die
entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3
bis 5 Jahre), bewertet.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten,
vermindert um lineare Abschreibung (bei einer
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10
Jahren) angesetzt.
Bei den Anschaffungskosten werden
Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen
berücksichtigt.
Die beweglichen Anlagengegenstände werden linear
entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben
Für die in den Vorjahren angeschafften
geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert
EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen,
wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a
EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den
steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in
den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem
Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.
Die Bewertung der
Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte
grundsätzlich zu Anschaffungs-kosten unter Beachtung
des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen
Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten entsprechend dem
Fertigungsgrad bewertet. Die Herstellungskosten umfassen
neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige
Gemeinkosten des Produktionsbereiches.
Die
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden
grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden
erkennbare Einzelrisiken durch angemessene
Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die
flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die
Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem
Zeitablauf.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf
der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen
Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr bestehen nicht.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Auf die Erstellung eines Anlagespiegels wurde in
Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274a
HGB verzichtet.
Die
Verbindlichkeiten sind grundsätzlich
ungesichert. Die Restlaufzeiten ergeben sich aus folgender
Übersicht:
| |
Gesamtbetrag |
bis zu |
Bis zu |
| |
31.01.2016 |
1 Jahr |
5 Jahre |
| Art der
Verbindlichkeit |
EUR |
EUR |
EUR |
| Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
2.166,06 |
2.166,06 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
49.720,74 |
49.720,74 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
3.660.983,94 |
2.160.983,94 |
1.500.000,00 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
2.268,05 |
2.268,05 |
0,00 |
| |
3.715.138,79 |
2.215.138,79 |
1.500.000,00 |
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich
ungesichert.
Unter der Position "
Verbindlichkeiten" werden Verbindlichkeiten
gegenüber der American Clothing Associates N.V.
in Höhe von EUR 3.660.983,94 ausgewiesen.
Die American Clothing Associates N.V. ist
hinsichtlich dieser Forderungen bis zur Höhe von
EUR 1.650.000,00 im Rang zurückgetreten.
Sonstige Angaben
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015/2016
im Durchschnitt 9 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Gesellschaft ist zum 31. Januar 2016 mit
EUR 2.515.692,92 überschuldet.
Der Steuerberater der Gesellschaft wies darauf hin,
dass eine Bilanzierung zu Fortführungswerten aufgrund
der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft nicht ohne
weiteres zulässig ist, da Indizien bestehen, die einer
Fortführung des Unternehmens entgegenstehen.
Wir haben bislang davon abgesehen, eine
gutachterliche Fortführungsprognose erstellen zu
lassen, aber den Steuerberater angewiesen, auf den
Bilanzstichtag zu Fortführungswerten zu bilanzieren.
Geschäftsführer war im Berichtsjahr und
zur Zeit der Jahresabschlusserstellung:
Olivier Louvrier, Kaufmann, Knokke-Heist (Belgien)
- alleinvertretungsberechtigt -
sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, 24. April 2018
gez. Olivier Louvrier
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich
vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung
offengelegt.
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