Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 234738
Eingetragen
25.7.2017
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Handel und Service von Komponenten, Modulen, Baugruppen, Systemen und Software zur Ablenkung von Laserstrahlen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben, Tätigkeiten und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Mildner
seit 26.7.2023
Prokura
Berthold Dambacher
seit 25.7.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
TecInvest Holding AG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TecInvest Holding AG

Puchheim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Grundlagen

Geschäft

TecInvest Holding AG ist eine Holdinggesellschaft für rechtlich und operativ selbständige Unternehmen und Konzerne. Sie ist eigenständig und in keinen übergeordneten Konzern eingebunden.

Direkte Tochtergesellschaften, die z.T. selbst Beteiligungen an operativ jeweils sehr eng verflochtenen, jedoch im Verhältnis zum Gesamtkonzern jeweils unbedeutenden Tochtergesellschaften haben, sind SCANLAB GmbH in Puchheim, RAYLASE GmbH in Weßling und Blackbird Robotersysteme GmbH in Garching.

Darüber hinaus besitzt TecInvest Holding AG Immobilien, die sie als Kapitalanlage vermietet. Der Beitrag dieses Geschäfts ist für den Gesamtkonzern von untergeordneter Bedeutung.

Alle Konzernunternehmen bedienen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten - den gleichen Markt. Alle befassen sich mit der Entwicklung und Produktion von Scan Systemen zur schnellen und hochpräzisen Positionierung, Bewegung und Fokussierung von Laserstrahlen in den unterschiedlichsten 2- und 3-dimensionalen Anwendungen. Dabei konzentriert sich die Gruppe bei der Produktion auf die für das Know how relevanten Fertigungsschritte, so dass sie eine insgesamt eher geringe Fertigungstiefe hat.

Die Produkte der Beteiligungsunternehmen werden weltweit in der Industrie und in der Wissenschaft genutzt. Sie ermöglichen sowohl äußerst schnelle Anwendungen, Anwendungen, die eine hohe Genauigkeit erfordern, als auch Anwendungen mit sehr hohen Laserleistungen. Die Konzernunternehmen sind in ihren jeweiligen Märkten Global Player und gehören sowohl technologisch als auch in Bezug auf den Marktanteil zu den weltweit führenden Anbietern.

Unterschiede zwischen den Konzernteilen bestehen bei den jeweiligen Kernkompetenzen. Während sich SCANLAB und RAYLASE - mit unterschiedlichen technischen Ansätzen - auf klassische Scan-Systeme im gesamten Anwendungsspektrum dieser Technologie fokussieren, verfolgt Blackbird eher eine Spezialanwendung und ermöglicht die kombinierte Ansteuerung von Robotern und auf ihnen montierten Scan-Systemen.

Forschung und Entwicklung

Rund 20% der Beschäftigten der Gruppe sind im Funktionsbereich Entwicklung beschäftigt.

Deren Tätigkeitsschwerpunkte liegen dabei neben der Erstellung und Unterstützung kundenspezifischer Lösungen insbesondere bei der Erweiterung des Produktspektrums sowohl für Standard- als auch für Hochtechnologieanwendungen. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Software und der Digitalisierung

Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Konzern wird v.a. mit den folgenden Leistungsindikatoren geplant und gesteuert:

Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen)

Betriebsergebnis

Gesamtleistungsrendite (Betriebsergebnis / Gesamtleistung)

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen haben sich gesamtwirtschaftlich branchenbezogen insgesamt deutlich verbessert. Trotz eines gesamtwirtschaftlichen Wachstums von nur knapp 2% haben sich die branchenbezogenen Auswirkungen der Corona-Pandemie so abgeschwächt, dass sie wieder hinter die für das Geschäft positiven, langfristigen Trends zurückgetreten sind. Dies wurde im vergangenen Geschäftsjahr auch nicht durch das Eintreten von politischen, wirtschaftlichen oder finanzwirtschaftlichen Risiken gemindert.

Der Markt für Maschinen, die Laser als Werkzeug einsetzen, und die Nachfrage nach höher integrierten, spezialisierten Submodulen sind im Geschäftsjahr daher deutlich stärker gewachsen als erhofft. Der Konzern konnte in diesem wachsenden Markt seine relative Wettbewerbsposition als einer der relevantesten Anbieter für galvanometergestützte Laserstrahlablenkungssysteme mindestens halten. Neue, relevante Anbieter sind nicht in Erscheinung getreten.

Die derzeit recht hohe Inflation wirkt im Konzern tendenziell zunächst renditesenkend, weil in zahlreichen Verkaufsverträgen langfristige Preisbindungen vereinbart sind

Geschäftsverlauf

Im letztjährigen Konzernjahresabschluss hatten wir einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2021 sowie ein etwas rückläufiges Ergebnis prognostiziert. Diese Prognose ist nicht eingetreten. Die Konzerngesamtleistung ist aufgrund der überraschend positiven Entwicklung der Rahmenbedinungen um beachtliche 23,7% von TEUR 178.664,0 auf TEUR 221.037,3 gestiegen und das Betriebsergebnis ist um sehr erfreuliche 20,9% von TEUR 64.816,5 auf TEUR 78.335,1 gestiegen.

Wie prognostiziert hat die TecInvest Gruppe auf die Aufnahme von Fremdkapital verzichten können und ist in keine Liquiditätsengpässe geraten.

Insgesamt haben sich die Umsätze in Höhe von TEUR 217.723,2 (2021: TEUR 175.877) im Kerngeschäft in den wesentlichen Weltregionen wie folgt entwickelt:

Weltregion Umsatzanteil 2022 Umsatzanteil 2021
Europa 41,1% 42,3%
Asien 51,7% 51,1%
Amerika 7,2% 6,6%

Hierbei muss aber berücksichtigt werden, dass sich diese Zahlen nur auf unsere Lieferungen, jedoch nicht auf die Einsatzorte unserer Produkte beziehen; wir gehen von einem sehr bedeutsamen Anteil von Weiter-Exporten unserer Produkte aus.

Aufgrund der allgemein positiven Geschäftsentwicklung hat der Konzern deutlich mehr neue Aufträge erhalten, als er abarbeiten konnte. Daher ist der Auftragsbestand (einschließlich der terminlosen Abnahmezusagen im Rahmen von z. T. mehrjährigen Vereinbarungen) am Jahresende 2022 auf ca. TEUR 192.865 gewachsen (2021: TEUR 134.283). Der Bestand an offenen Abrufen ist von TEUR 77.481 in 2021 auf jetzt TEUR 127.278 gestiegen.

Ertragslage

Bezüglich des Umsatzes und der Gesamtleistung verweisen wir auf den Abschnitt "Geschäftsverlauf".

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund gewährter Forschungszulagen und aufgrund von gestiegenen Kursgewinnen (höhere Volatilität des USD) gestiegen.

Der Druck auf die Einkaufspreise konnte wegen zahlreicher langfristiger Lieferverträgen mit Kunden nicht vollständig durchgereicht werden, so dass der Anteil der Materialkosten an der Gesamtleistung von 33,3% auf 35,9% gestiegen ist.

Der Personalaufwand ist deutlich langsamer gestiegen als der Umsatz, weil der Umsatz deutlich größer war als die Planung, auf der das Personalbeschaffungsprogramm fußt. Entsprechend hat sich das Verhältnis von Personalaufwand und Gesamtleistung von 22,4% auf 20,4% verbessert.

Die Abschreibungen sind weitgehend umsatzunabhängig, so dass der Anteil dieser Kosten an der Gesamtleistung von 1,7% auf 1,4% gesunken ist.

Auch die sonstigen Aufwendungen sind eher unabhängig vom Umsatz, so dass hier im Allgemeinen ein ähnlicher Rückgang des Anteils dieser Kosten an der Gesamtleistung zu beobachten war. Diese grundsätzliche Tendenz wird aber überlagert davon, dass es aufgrund des Endes der COVID-Pandemie wieder zu einem normalen Maß an Reise- und Messetätigkeit kam, und dass die Entwicklung der Wechselkurse von USD und CNY so ungünstig war, dass die Kursverluste im Geschäftsjahr außerordentlich hoch ausgefallen sind. Insgesamt ist der Anteil der sonstigen Aufwendungen an der Gesamtleistung daher sogar gestiegen (von 6,8% auf 7,4%).

Zur Vermeidung von hohen, dem Betrag nach nicht verifizierbaren, immateriellen Vermögensgegenständen schreibt der Konzern Geschäftswerte (auch aufgrund der Equitykonsolidierung) sehr schnell über nur 5 Jahre ab. Dies führt zu deutlich negativen Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 324 (2021: TEUR 708).

Im Berichtsjahr 2022 konnten wir somit ein um TEUR 13.519 höheres Betriebsergebnis (2022: TEUR 78.335; 2021: TEUR 64.816) als im Vorjahr erreichen. Die Gesamtleistungsrendite ist mit 36,3% etwas höher als im Vorjahr (35,4%).

Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern und sonstigen Steuern weist die Gruppe einen Jahresüberschuss von TEUR 57.589 (2021: TEUR 47.006) aus.

Finanzlage

Ein Großteil der positiven Finanzmittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft in Höhe von TEUR 48.045 (2021: TEUR 43.562) wurden für eine im Geschäftsjahr ausgezahlte Dividende in Höhe von TEUR 29.051 sowie für Investitionen in das Anlagevermögen verwendet. Der Bestand an liquiden Mitteln ist von TEUR 31.285 auf TEUR 55.167 gewachsen.

Ohne Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, mit einer Eigenkapitalquote von ca. 85%, ohne absehbaren externen Finanzierungsbedarf für das laufende Geschäft und mit umfangreichen Geldanlagen im Umlaufvermögen bleibt die Finanzlage der TecInvest Gruppe zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 stabil.

Vermögenslage

Das bilanzielle Vermögen der TecInvest Holding AG besteht neben den Beteiligungen und Immobilien i.W. aus Geldanlagen im Umlaufvermögen.

Das Anlagevermögen des Konzerns ist gestiegen. Vor allem deshalb, weil SCANLAB GmbH eine weitere Erweiterung ihres Gebäudes errichtet und weil TecInvest Holding AG die Finanzierung ihrer Beteiligungen durch die Gewährung von Darlehen unterstützt. Das übrige Investitionsprogramm bestand i.W. aus der Erneuerung und der bedarfsgerechten Mehrung der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der Software.

Daneben gab es die folgenden Entwicklungen:

Die Vorräte sind in Hinblick auf sich abzeichnende Versorgungsengpässe gestiegen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Verbindlichkeiten entwickeln sich in etwa proportional mit dem Geschäftsverlauf. Eine Ausnahme hiervor bilden die Umsatzsteuerrückforderung, die wegen der Bauaktivität von SCANLAB GmbH deutlich höher ausfällt, als üblich.

Bei den liquiden Mitteln kam es aufgrund des Auslaufens einer Geldanlage zu einer Umschichtung von Wertpapieren zu den Guthaben bei Kreditinstituten.

Gesamtaussage

Der Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2022 - ausgehend von einer wirtschaftlich stabilen Gesamtverfassung - insgesamt sehr positiv und viel besser als angesichts der Rahmenbedingungen befürchtet entwickelt. Das Anlagevermögen ist aufgrund von Investitionen ins produktive Anlagevermögen gestiegen.

Risiken und Chancen

Als weltweit tätige Gruppe ist die TecInvest Gruppe auch im nächsten Geschäftsjahr einer Vielzahl von Risiken und Chancen ausgesetzt, die die weitere Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen können. Wir haben in jeder Organisationsebene des Konzerns ein strukturiertes Risikomanagementsystem (i.W. bestehend aus Bedarfs- und Regelkommunikation) installiert, mit dessen Hilfe wir diese Risiken und Chancen identifizieren, melden, bewerten und dokumentieren können. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus diesem System kann die Konzernleitung Maßnahmen ergreifen, die die Folgen dieser Risiken und Chancen ganz oder teilweise kompensieren bzw. für die Gruppe nutzbar machen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse geht die Konzernleitung keine Risiken ein, die den Bestand eines Mitglieds der Gruppe gefährden könnten, oder die in keinem angemessenen Verhältnis zur wahrgenommenen Chance stehen.

Die derzeit besonders intensiv beobachteten und ggf. durch Gegenmaßnahmen kontrollierten Risiken für die Gruppe sind mit absteigender Relevanz:

Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

(z.B. Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen, Inflation oder die Verschiebung der Wettbewerbsposition aufgrund von Veränderungen des US-Dollar-Wechselkurses oder Kosten, die - in Bezug auf die tatsächliche Nachfrage - nicht ausreichend flexibel sind)

Risiken aufgrund politischer Rahmenbedingungen

(z.B. die Störungen der internationalen Arbeitsteilung und des internationalen Handels aufgrund von Handels- und Zollkonflikten, aufgrund von allgemeinem Protektionismus oder aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von drohenden Epidemien)

Risiken aufgrund finanzwirtschaftlicher Rahmenbedingungen

(z.B. das Platzens spekulativer Preisblasen an den Finanzmärkten oder staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der öffentlichen Verschuldung)

Risiken aufgrund von Entwicklungspartnerschaften

(z.B. unangemessene Erwartungen an das technologisch Umsetzbare, die auch dann zu Kundenunzufriedenheit führen können, wenn weder Mangel noch Haftung rechtlich erkennbar sind)

das Wettbewerbsrisiko

(z.B. die relative Verschlechterung gegenüber Wettbewerbern)

das technologische Risiko

(z.B. die Entwertung des aktuellen Know hows durch technologische Sprünge innerhalb oder außerhalb der Gruppe)

Risiken aus betrieblichen Aufgaben

(z.B. Produktionsausfälle oder Beschaffungsrisiken)

finanzwirtschaftliche Risiken

(z.B. Wechselkursentwicklung und sinkende Geldanlagezinsen)

rechtliche Risiken

(z.B. Gerichts oder Schiedsverfahren oder Gewährleistungsansprüche)

Personalrisiken

(z.B. Fluktuation oder fehlende Motivation)

IT Risiken

(z.B. Datenverlust durch Viren, Würmer u.ä.)

Spionage/Sabotage

(z.B. durch gezielte destruktive oder explorative Angriffe auf unsere Daten oder Infrastruktur).

Die Konzernleitung ist aufgrund der von ihr bereits getroffenen Maßnahmen (insbesondere organisatorische Vorkehrungen und Versicherungen) derzeit davon überzeugt, jedes der genannten Risiken in angemessenem Umfang zu beherrschen. Es sind der Konzernleitung derzeit also keine Risiken bekannt, die den Bestand eines Mitglieds der Gruppe gefährden könnten oder geeignet sind, die Vermögens , Finanz und Ertragslage eines dieser Unternehmen wesentlich zu beeinträchtigen.

Die derzeit besonders intensiv beobachteten und ggf. durch Maßnahmen begleiteten Chancen für die Gruppe sind mit absteigender Relevanz:

Chancen aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

(z.B. die Verschiebung der Wettbewerbsposition aufgrund von Veränderungen des US-Dollar-Wechselkurses oder Nachfragesteigerungen, die die fixen Kostenfaktoren besser auslasten)

Chancen aufgrund neuer Applikationen und technologischer Sprünge

(z.B. Nachfragesprünge aufgrund von Anwendungen, die bisher noch nicht von Produkten des Konzerns unterstützt wurden)

Chancen aufgrund von Schwächen der Wettbewerber

(z.B. Lücken im Produktportfolio oder technische Unzulänglichkeiten)

finanzwirtschaftliche Chancen

(z.B. Wechselkursentwicklung und steigende Geldanlagezinsen)

Die Konzernleitung ist aufgrund der von ihr bereits getroffenen organisatorischen Maßnahmen derzeit davon überzeugt, die genannten Chancen frühzeitig erkennen und für die TecInvest Gruppe nutzbar machen zu können. Die Konzernleitung glaubt zudem, sich aller Chancen bewusst zu sein, die geeignet sind, die Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gruppe wesentlich zu verbessern.

Prognose

Wir gehen weiterhin davon aus, dass der langfristige, technologische Markttrend zu unseren Gunsten stabil bleibt. Denn durch neue Laserquellen und andere Verfahrenstechniken werden weitere Anwendungen erschlossen werden und durch steigende Stückzahlen und damit niedrigere Fertigungsstückkosten werden Lasersysteme für einen breiteren Anwenderkreis eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Produktionsmitteln darstellen. Wir rechnen auch damit, dass der Trend hin zu höher integrierten, spezialisierten Submodulen langfristig stabil sein wird.

Diese langfristig stabilen Trends können kurzfristig jederzeit insbesondere durch das Eintreten der im Abschnitt "Risiken und Chancen" bereits erläuterten, politischen, wirtschaftlichen oder finanzwirtschaftlichen Risiken unterbrochen werden. Besonders hervorzuheben ist hier die sich abzeichnende Rückentwicklung der Globalisierung aufgrund der Rivalität zwischen dem globalen Westen und Osten, die zu einer deutlichen Beeinträchtigung des Geschäfts in Asien führen kann.

Kurzfristig sind wir zudem der nicht vorhersehbaren, weiteren Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten ausgesetzt. Derzeit sehen wir, dass uns diese Entwicklungen zwar nicht im derzeitigen Fertigungsprogramm, wohl aber beim Wachstum behindern. Hinzu kommt, dass sich die Zahl und die Intensität der Beschaffungsengpässe derzeit regelmäßig erhöht. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht zu erkennen.

Trotz dieses sehr herausfordernden Umfelds streben wir immer noch an, mit Hilfe neuer Produktreihen den erreichbaren Markt zu vergrößern und Marktanteile zu gewinnen. Wir prüfen weiterhin verschiedene Optionen, durch Zukäufe die Geschäftsaktivitäten auszuweiten.

Zusammenfassend rechnen wir derzeit damit, dass wir im Jahr 2023 einen Umsatz erreichen werden, der über dem des Vorjahresniveaus liegen wird. Das Ergebnis wird ebenfalls - wenn auch nicht so deutlich - steigen. Die Gesamtleistungsrendite wird insbesondere wegen zunehmenden Schwierigkeiten auf den Beschaffungsmärkten etwas zurückgehen. Dem Konzern drohen dank seiner Ertragslage und seiner Vermögensstruktur keine Liquiditätsengpässe. Wir gehen davon aus, dass die Ertragslage es dem Konzern in 2023 weiterhin ermöglichen wird, auf die Aufnahme von Fremdkapital für das operative Geschäft zu verzichten.

 

Puchheim, 21. April 2023

Georg Hofner, Vorstand

Dirk Thomas, Vorstand

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 49.009.766,13 45.941.247,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.557.597,14 803.938,60
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.557.597,14 803.938,60
II. Sachanlagen 39.459.946,88 37.290.961,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 31.457.881,29 32.043.297,29
2. technische Anlagen und Maschinen 1.091.756,92 648.609,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.401.453,91 4.457.746,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.508.854,76 141.307,53
III. Finanzanlagen 7.992.222,11 7.846.347,24
1. Assoziierte Unternehmen 6.552.766,07 7.806.891,20
2. Beteiligungen 39.456,04 39.456,04
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.400.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 154.083.362,18 120.183.849,01
I. Vorräte 61.826.491,66 50.033.450,43
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 36.190.141,27 26.586.291,84
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.755.372,40 7.196.360,52
3. fertige Erzeugnisse und Waren 15.983.515,11 13.709.784,22
4. geleistete Anzahlungen 1.897.462,88 2.541.013,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 33.590.157,53 24.526.847,90
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.512.180,47 22.719.023,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.077.977,06 1.807.824,60
III. Wertpapiere 3.500.000,00 14.338.305,66
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 55.166.712,99 31.285.245,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 642.385,32 531.067,72
D. Aktive latente Steuern 1.710.031,99 906.115,75
Summe Aktiva 205.445.545,62 167.562.279,63

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 172.395.259,37 144.329.026,56
I. gezeichnetes Kapital 4.841.800,00 4.841.800,00
II. Kapitalrücklage 484.180,00 484.180,00
III. Gewinnrücklagen 126.105.865,52 101.105.865,52
1. gesetzliche Rücklage 110.000,00 110.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 125.995.865,52 100.995.865,52
IV. Bilanzgewinn 40.830.732,68 37.292.650,45
davon Ergebnisvortrag 8.241.850,45 5.286.291,22
V. Währungsumrechnungsdifferenzen 132.681,17 604.530,59
B. Rückstellungen 20.212.018,92 12.995.122,43
1. Steuerrückstellungen 13.031.407,99 5.442.962,99
2. sonstige Rückstellungen 7.180.610,93 7.552.159,44
C. Verbindlichkeiten 12.838.267,33 10.237.131,37
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.832.843,60 4.235.703,65
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.575.290,93 4.980.332,01
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.430.132,80 1.021.095,71
davon aus Steuern 947.988,39 599.957,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 999,27
Summe Passiva 205.445.545,62 167.562.279,63

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 217.723.155,72 175.877.254,24
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.267.914,08 2.786.779,19
3. andere aktivierte Eigenleistungen 46.187,82 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 1.229.243,50 854.800,65
5. Materialaufwand 79.245.004,63 59.134.885,22
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 77.511.355,84 57.617.366,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.733.648,79 1.517.518,42
6. Personalaufwand 45.120.668,86 39.936.172,03
a) Löhne und Gehälter 38.042.202,44 33.714.056,02
b) Soziale Abgaben 7.078.466,42 6.222.116,01
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.127.317,79 3.034.277,45
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.438.450,20 12.597.046,51
9. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -323.799,37 -708.062,07
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.835,49 309.380,13
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.825,09 191.692,01
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.446.765,39 17.115.950,69
davon latenter Steuerertrag -820.428,88 -242.069,90
13. Ergebnis nach Steuern 57.656.505,28 47.110.128,23
14. sonstige Steuern 67.623,05 103.769,00
15. Jahresüberschuss / Konzernergebnis 57.588.882,23 47.006.359,23

Ergebnisverwendung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresüberschuss 57.588.882,23 47.006.359,23
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.241.850,45 5.286.291,22
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 25.000.000,00 15.000.000,00
4. Bilanzgewinn 40.830.732,68 37.292.650,45

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 55.166.712,99 31.285.245,02
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 31.285.245,02 50.405.419,92
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 23.754.714,78 -19.716.807,53
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 48.044.925,45 43.561.983,83
Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen 210.085.913,70 174.760.413,90
Auszahlungen an Lieferanten und Beschäftigte 133.016.376,97 108.359.187,59
Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 361.188,88 1.117.008,89
Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 15.735.868,16 11.512.814,49
Ertragsteuerzahlungen 13.649.932,00 12.443.436,88
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 4.760.589,33 -5.139.844,65
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 965.886,62 450.978,19
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 17.543,10 120.521,75
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 4.800.162,73 3.110.284,79
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 1.400.000,00 1.505.872,05
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 10.023.947,44 0,00
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 0,00 500.000,00
Erhaltene Zinsen 954.822,38 55.044,42
Erhaltene Dividenden 930.325,76 251.724,21
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -29.050.800,00 -58.138.946,71
Gezahlte Zinsen 0,00 37.346,71
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 29.050.800,00 58.101.600,00
Wechselkursbedingte Differenzen des Finanzmittelfonds 126.753,19 596.632,63

Konzernanhang

1. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Vorbemerkung

Die Muttergesellschaft des TecInvest Konzerns trägt die Firma "TecInvest Holding AG". Ihr Sitz ist in der Stadt Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 124707.

Der Konzernabschluss des TecInvest Konzerns ist nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB sowie nach den Vorschriften der Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) aufgestellt.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Bewertungsgrundsätze und -methoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

1.2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen einbezogen (Vollkonsolidierung):

Nr. Name Sitz Mutter Anteil am Kapital
1 TecInvest Holding AG Puchheim, Deutschland - Konzernmutter
2 SCANLAB GmbH Puchheim, Deutschland 1 100%
3 SCANLAB America, Inc. St. Charles, Illinois, USA 2 100%
4 SCANLAB BV Evergem, Belgien 2 100%
5 RAYLASE GmbH Weßling, Deutschland 1 100%
6 RAYLASE Laser Technology, Inc. Newburyport, Massachusets, USA 5 100%
7 RAYLASE Laser Technology (Shenzhen) Co., Ltd. Shenzhen, China 5 100%
8 Blackbird Robotersysteme GmbH Garching, Deutschland 1 100%
9 Blackbird Robotics (Shanghai) Co., Ltd. Shanghai, China 8 100%

TecInvest Holding AG hat (als Organträger) mit der SCANLAB GmbH und der RAYLASE GmbH (jeweils als Organgesellschaft) Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Im Konsolidierungskreis bestehen keine weiteren Ergebnisabführungsverträge.

Darüber hinaus hält TecInvest Holding AG jeweils 25% des ausgegebenen Grundkapitals der Holo/Or Ltd., Ness Ziona, Israel und der Direct Machining Control, UAB, Vilnius, Litauen. Beide Unternehmen sind als assoziiertes Unternehmen (Equity-Konsolidierung) in den Konzernabschluss aufgenommen.

1.3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und der voll konsolidierten Tochterunternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernjahresabschluss ist in der funktionalen Währung des Konzerns, in EUR, aufgestellt.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen voll konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Zwischengewinne und -verluste aus den konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen voll konsolidierten Konzernunternehmen werden eliminiert.

Die Währungsumrechnung der Abschlüsse von voll konsolidierten Tochterunternehmen, die nicht in EUR aufgestellt wurden, erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden die Posten der Bilanz mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Kurs am Bilanzstichtag, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Etwaige Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung wird bei Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 2 HGB vorgenommen.

Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapital- und Equity-Konsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und über 60 Monate beginnend mit dem Datum der Erstkonsolidierung bzw. mit dem Datum des ersten bei der Equity-Konsolidierung herangezogenen Abschlusses linear abgeschrieben. Technische, passive Unterschiedsbeträge werden gem. DRS 23 in die Gewinnrücklagen umgebucht.

Auf die Anteile von Unterschiedsbeträgen, die auf Transaktionen in Fremdwährungen entfallen, werden die im Abschnitt "Währungsumrechnung" beschriebenen Währungsumrechnungsmethoden angewandt.

Im Rahmen der Equity-Konsolidierung wird der Wertansatz assoziierter Unternehmen jährlich um erhaltende Dividenden gemindert und um anteilige Jahresüberschüsse erhöht.

1.4. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zur Ermittlung der Abschreibungsbeträge wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Die linearen Abschreibungssätze stellen sich wie folgt dar:

Entgeltlich erworbene Software und Schutzrechte 20,0% - 33,3%
Bauten 2,0% - 10,0%
Technische Anlagen und Maschinen 7,1% - 33,3%
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7,1% - 50,0%

Geringwertige Anlagegüter sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Der Abgang vollständig abgeschriebener Gegenstände des Anlagevermögens wird - soweit es sich nicht um wesentliche, materielle Gegenstände handelt - unterstellt.

Die Beteiligungen und die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung - zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Von der Möglichkeit, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB zu aktivieren, macht der Konzern keinen Gebrauch.

1.5. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Für Kleinstteile wurden Festwerte gebildet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Nennbetrag der Zahlung bilanziert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, ausgewiesen.

Ferner wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von bis zu 0,5% (2021: 0,5%) gebildet

Andere Gegenstände des Umlaufvermögens

Wertpapiere werden mit ihren Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

1.6. Rechnungsabgrenzungsposten (Aktiva)

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen

1.7. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Rücklagen, die voll konsolidierte Beteiligungsunternehmen aus Eigenmitteln gebildet haben, die nach der Erstkonsolidierung entstanden sind, werden als Rücklagen des Konzerns ausgewiesen und dem Mutterunternehmen zugerechnet.

1.8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab.

1.9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.10. Rechnungsabgrenzungsposten (Passiva)

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

1.11. Latente Steuern

Für die Bewertung latenter Steuern wurde der zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltende, individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens zugrunde gelegt, bei dem sich die Differenzen voraussichtlich abbauen. Diese betragen zwischen 26,3% und 40,0%.

Aktive latente Steuern werden nur berücksichtigt, wenn ihre Realisierung angemessen wahrscheinlich ist.

Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten eines Steuersubjekts gegenüber der jeweils gleichen Steuerbehörde werden zusammengefasst ausgewiesen.

1.12. Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips umgerechnet.

2. Erläuterung zur Konzernbilanz

2.1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Zusammensetzung des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2022 verwiesen.

Unterschiedsbeträge aus der Equitykonsolidierung

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital von Holo/Or Ltd. (Erwerb in 2020) beträgt EUR 7.401.281,02. Dies entspricht vollständig dem über 60 Monate abzuschreibenden Geschäftswert dieser Beteiligung. Bei der Ermittlung des ursprünglichen und des ausgewiesenen, anteiligen Eigenkapitals werden der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 bzw. der Jahresabschluss zum Stichtag des Konzernabschlusses zu Grunde gelegt. Mangels Zugänglichkeit und Maßgeblichkeit wurde sowohl auf die Anpassung abweichender Bewertungsmethoden als auch auf die Berücksichtigung von Zwischengewinnen nach §312 Abs. 5 HGB verzichtet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital von Direct Machining Control, UAB (Erwerb in 2021) beträgt EUR 1.549.668,02. Dies entspricht vollständig dem über 60 Monate abzuschreibenden Geschäftswert dieser Beteiligung. Bei der Ermittlung des ursprünglichen und des ausgewiesenen, anteiligen Eigenkapitals werden der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 bzw. der Jahresabschluss zum Stichtag des Konzernabschlusses zu Grunde gelegt. Mangels Zugänglichkeit und Maßgeblichkeit wurde sowohl auf die Anpassung abweichender Bewertungsmethoden als auch auf die Berücksichtigung von Zwischengewinnen nach §312 Abs. 5 HGB verzichtet.

Beteiligungen

Bis auf Unternehmen, deren Angabe nach § 313 Abs. 3, Sätze 1 und 4 HGB unterbleibt, existieren keine weiteren Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB.

2.2. Umlaufvermögen

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den Wertpapieren handelt es sich um Geldanlagen bei Versicherungsgesellschaften.

2.3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf den folgenden Sachverhalten:

1. Jan. 2022
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung
EUR
Währungsdiff.
EUR
31. Dez. 2022
EUR
Bewertungsdifferenzen aufgrund der Zwischengewinneliminierung (26,3%-40,0%) 850.897,89 1.491.500,26 -831.128,50 -15.998,99 1.495.270,66
Steuerlich nicht abzugsfähige Rückstellungen und Wertberichtigungen (40,0%) 63.741,57 160.395,73 0,00 -749,57 223.387,73
Temporäre Differenzen bei Abschreibungen (27,4%) -2.387,00 0,00 1.780,10 0,00 -606,90
Bewertungsdifferenzen aufgrund von Aktivierungsverzicht (40,0%) -6.136,71 -2.841,80 723,09 235,92 -8.019,50
Summe 906.115,75 1.649.054,19 -828.625,31 -16.512,64 1.710.031,99

2.4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Konzernmutter beträgt EUR 4.841.800,00 (2021: EUR 4.841.800,00) und entfällt auf 96.836 vinkulierte, nennwertlose Namensaktien (2021: 96.836 vinkulierte, nennwertlose Namensaktien) mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 50,00 (2021: EUR 50,00).

Hinsichtlich der weiteren Zusammensetzung des Eigenkapitals wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022 verwiesen.

Am 25. August 2022 hat die Hauptversammlung der TecInvest Holding AG beschlossen, den Bilanzgewinn für das zum 31. Dezember 2021 beendete Geschäftsjahr in Höhe von EUR 32.363.358,68 wie folgt zu verwenden:

1. Verteilung an die Aktionäre (EUR 300,00/Aktie) EUR 29.050.800,00
2. Gewinnvortrag EUR 3.312.558,68
3. Bilanzgewinn EUR 32.363.358,68

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft erfolgt unter Berücksichtigung einer Zuführung in andere Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 25.000.000,00 (2021: Zuführung von EUR 15.000.000,00).

Die Muttergesellschaft plant derzeit, den Aktionären vorzuschlagen, den Bilanzgewinn für das zum 31. Dezember 2022 beendete Geschäftsjahr in Höhe von EUR 33.430.461,50 wie folgt zu verwenden:

1. Verteilung an die Aktionäre (EUR 100,00/Aktie) EUR 9.683.600,00
2. Gewinnvortrag EUR 23.746.861,50
3. Bilanzgewinn EUR 33.430.461,50

2.5. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

Körperschaftsteuer
EUR
Gewerbesteuer
EUR
Solidaritätszuschlag
EUR
Summe
EUR
1. Januar 2022 2.464.196,39 2.854.247,74 124.518,86 5.442.962,99
Nutzung -262.475,19 -213.725,70 -13.996,51 -490.197,40
Auflösung -2,00 -31.443,06 -0,07 -31.445,13
Zuführung 3.978.672,69 3.968.741,75 190.651,39 8.138.065,83
Währungsdifferenzen -28.186,59 208,29 0,00 -27.978,30
31. Dezember 2022 6.152.205,30 6.578.029,02 301.173,67 13.031.407,99

Die sonstigen Rückstellungen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

Mitarbeiter- und Erfolgsboni
EUR
Beratungs- und Prüfungskosten
EUR
Urlaub und Zeitkonten
EUR
Garantie und Gewährleistung
EUR
Übrige
EUR
Summe
EUR
1. Januar 2022 4.886.524,42 157.841,38 764.393,29 381.500,00 1.361.900,35 7.552.159,44
Nutzung -4.785.119,66 -151.452,05 -790.787,13 -288.454,94 -1.095.454,50 -7.111.268,28
Auflösung -20,00 -5.869,60 0,00 0,00 -30.323,62 -36.213,22
Zuführung 4.629.916,59 216.881,48 949.448,85 374.754,94 650.192,12 6.821.193,98
Währungsdifferenzen -45.132,77 25,77 0,00 0,00 -153,99 -45.260,99
31. Dezember 2022 4.686.168,58 217.426,98 923.055,01 467.800,00 886.160,36 7.180.610,93

2.6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Erläuterung zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung

3.1. Umsätze

Der Umsatz des Geschäftsjahres wurde auf den folgenden geografischen Märkten erzielt:

2022
TEUR
2021
TEUR
Deutschland 53.046,1 41.835,4
Asien 112.543,9 89.832,1
Europa (ohne Deutschland) 33.501,8 30.346,0
Amerika 15.587,4 11.555,0
Rest der Welt 152,6 49,7
Umsatz im Kerngeschäft 214.831,8 173.618,3
Vorsorgeposten für Umsätze mit Rückgaberecht 200,1 -15,8
Andere Umsätze 2.691,2 2.274,8
217.723,2 175.877,3

Bei der Position "Vorsorgeposten für Umsätze mit Rückgaberecht" handelt es sich um die Veränderung des Schätzbetrags zukünftiger Umsatzstornierungen aufgrund der Ausübung ausdrücklich eingeräumter Rückgaberechte an weltweit ausgelieferten und fakturierten Test- und Austauschsystemen im Vergleich zum Vorjahr.

Bei der Position "Andere Umsätze" handelt es sich um Umsätze, die nicht im Zusammenhang mit dem Kerngeschäft des Konzerns stehen. Hierunter fallen insbesondere die Umsätze aus der Vermietung von Immobilien und die Erträge aus Förderprojekten.

3.2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 873,0 (2021: TEUR 603,8) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 36,2 (2021: TEUR 25,9) enthalten

3.3. Personalaufwand

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 112,8 (2021: TEUR 99,0) enthalten.

3.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 975,7 (2021: TEUR 21,3) enthalten.

3.5. Überleitung vom erwarteten zum ausgewiesenen Steueraufwand

2022
TEUR
2021
TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 78.036 64.122
Steuersatzes der Muttergesellschaft 28,1% 28,1%
Erwarteter Steueraufwand bei Anwendung des Steuersatzes der Muttergesellschaft 21.909 18.002
Steuerliche Wirkung von
- Konsolidierungseffekten 632 837
- internationaler Doppelbesteuerung 11 42
- inländischen, nicht anrechenbaren Positionen -25 -595
- Steuern, die auf Vorjahre entfallen -29 -23
- steuerlich unwirksamen Verlustvorträgen und Verlusten -40 145
- abweichenden, inländischen Steuersätzen -153 -179
- ausländischer Besteuerung -1.858 -1.113
Ausgewiesener Steueraufwand 20.447 17.116
Effektiver Konzernsteuersatz 26,2% 26,7%

4. Sonstige Angaben

4.1. Haftungsverhältnisse

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Verträgen gegenüber Lieferanten in Höhe von EUR 67,9 Mio. ohne USt. (2021: EUR 84,5 Mio. ohne USt.). Dabei handelt es sich i.W. um noch nicht ausgelieferte Bestellungen sowie um Verpflichtungen aus Rahmenverträgen, die u.U. auch gegen Zahlung geringer Ablösesummen storniert werden können sowie - in geringem Ausmaß - um Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen wie z.B. Mietverträgen für Geschäftsräume oder Fahrzeuge. Außerdem hat sich die TecInvest Holding AG gegenüber ihren Beteiligungen verpflichtet, geplanten, zukünftigen Finanzierungsbedarf von bis zu EUR 3,1 Mio. (2021: EUR 4,5 Mio.) zu finanzieren.

4.3. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer der Konzernmutter für das Geschäftsjahr berechnete oder zumindest vereinbarte und daher zurückgestellte Gesamthonorar beträgt für

2022
TEUR
2021
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 72,4 72,9
andere Bestätigungsleistungen 0,0 0,0
Steuerberatungsleistungen 13,0 0,0
sonstige Leistungen 21,3 10,5

4.4. Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds im Sinne der Konzernkapitalflussrechnung entspricht dem Konzernbilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten".

4.5. Mitglieder des Vorstands der Konzernmutter

Herr Georg Hofner, Diplom-Physiker Sprecher
Dirk Thomas, Diplom-Kaufmann Finanzen

Der Vorstand erhielt für 2022 eine Vergütung in Höhe von TEUR 599,1 (2021: TEUR 543,5).

4.6. Mitglieder des Aufsichtsrats der Konzernmutter

Herr Dr. Hans J. Langer Vorsitzender
Vorstandsvorsitzender der EOS Holding AG, Krailling
Herr Wilfried Stadlmair Stellvertreter des Vorsitzenden
Diplom-Ingenieur
Herr Carl F. Baasel
Diplom-Ingenieur
Herr Dieter Manz
Geschäftsführer der Manz GmbH Management Consulting and Investment, Schlaitdorf
Herr Henry Mrejen
Vice President Business Development at 7-Main Ltd., Herzliya Pituach, Israel
Herr Dr. Manfred Roemer
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Partner der Sozietät Dr. Roemer & Partner, München

Der Aufsichtsrat erhielt für 2022 eine Vergütung in Höhe von TEUR 90,0 (2020: TEUR 90,0).

4.7. Sonstige Angaben zu Konzernunternehmen

Die SCANLAB GmbH, Puchheim, die RAYLASE GmbH, Weßling, und die Blackbird Robotersysteme GmbH, Garching, nehmen die Befreiungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

4.8. Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer in den wesentlichen Funktionsbereichen betrug:

2022 2021
Vorstand 2 2
Entwicklung / Einkauf / Vertrieb / Service / Verwaltung 394 365
Produktion / Service 253 211
647 576

4.9. Nachtragsbericht

Ereignisse, die geeignet sind, die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Konzerns nachhaltig zu beeinflussen, sind den Konzernunternehmen seit dem Bilanzstichtag nicht bekannt geworden.

 

Puchheim, 21. April 2023

Georg Hofner, Vorstand

Dirk Thomas, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022 laufend die Tätigkeit des Vorstands überwacht und beratend begleitet. Im Berichtszeitraum haben vier formelle Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden.

Eine regelmäßige Berichterstattung durch den Vorstand sowie laufende Informationen über alle wichtigen Geschäftsvorfälle und die strategische Ausrichtung erlaubten dem Aufsichtsrat Einblick in die Entwicklung des Unternehmens und seiner Beteiligungen. Zusätzlich haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorstand regelmäßig außerhalb der Aufsichtsratssitzungen ausgetauscht und beraten.

Bei diesen Beratungen und in den Sitzungen des Aufsichtsrats wurden Grundsatzfragen der Geschäftsstrategie und der Geschäftspolitik sowie die Lage der Abnehmerbranchen und die Wettbewerbssituation sowohl für den Konzern insgesamt als auch für einzelne Konzernunternehmen mit dem Vorstand erörtert. Besondere Schwerpunkte der Gespräche waren dabei

der strategische Planungsprozess und die Planungsinhalte

die Einschätzung der wesentlichen Märkte

die Einschätzung der Geschäftslage und der Geschäftsstrategien der wesentlichen Kunden und Wettbewerber

die Auftragslage und die Auslastung

Produktentwicklungen und Entwicklungspartnerschaften

langfristige, technologische Entwicklungspfade, die Beteiligungsunternehmen beschreiten

Unternehmensakquisitionen und -akquisitionsmöglichkeiten

sonstige Investitionsvorhaben des Vorstands

personelle und organisatorische Veränderungen der Gesellschaft und des Konzerns, einschließlich strategisch relevanter, personeller Veränderungen und Anpassungen an veränderte, rechtliche Rahmenbedingungen

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Konzern

besondere Vorkommnisse

In Bezug auf das Geschäftsjahr 2023 wurden die Unternehmensplanung und die Budgets einschließlich der Umsatz-, der Investitions-, der Finanz-, der Personal- und der Bilanzplanung, sowie die daraus resultierende Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorstand diskutiert. Weiterhin wurde im Zusammenhang mit der Unternehmensplanung auch der Vorschlag des Vorstands eingehend besprochen, Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 25.000.000,00 zu bilden, eine Dividende in Höhe von 100,00 EUR/Aktie (EUR 9.863.600,00) auszuschütten und den restlichen Bilanzgewinn dem Unternehmen zu belassen (EUR 23.746.561,50 als Gewinnvortrag). Dabei wurden insbesondere die folgenden Aspekte thematisiert:

der Markt für Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme

die Veränderungen der Rahmenbedingungen

Akquisitionsmöglichkeiten für TecInvest in eigenen und in angrenzenden Märkten sowie die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für den Konzern

strategische Optionen und Finanzlage (Liquidität)

sonstige Investitionsvorhaben des Vorstands

Durch diese Diskussionen ist der Aufsichtsrat zu dem Schluss gekommen, dass die nach der für 2022 gezahlten Dividende verbleibende Liquidität ausreichen wird, um die derzeit erkennbaren, strategischen Chancen bezüglich Investitionen in die Gewinnung von Marktanteilen und in die Erschließung neuer Märkte weiterhin schnell und unabhängig nutzen zu können.

Der Aufsichtsrat hat nach ausführlichen Beratungen seine Zustimmung zu den Geschäftsvorfällen erteilt, die gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung des Vorstands der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen. Hierunter fallen insbesondere die Verabschiedung der Unternehmens- und Investitionsplanung und der Budgets für das Geschäftsjahr 2023.

Der Aufsichtsrat hat dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der KPMG AG, München, den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 erteilt.

Der Jahresabschluss und der Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurden unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts des Konzerns geprüft. Beide Bestätigungsvermerke wurden ohne Einschränkungen erteilt. Der Jahresabschluss, der Konzernjahresabschluss und der Konzernlageberichtsowie die jeweiligen Prüfungsberichte lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Der Aufsichtsrat hat seinerseits die Jahresabschlüsse und den Konzernlagebericht geprüft und in seiner Bilanzsitzung am 9. Mai 2023 mit dem Vorstand beraten. An diesen Beratungen haben die Abschlussprüfer teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernjahresabschluss gebilligt und damit den Jahresabschluss festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinnes an.

 

München, den 9. Mai 2023

Dr. Hans J. Langer, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TecInvest Holding AG, Puchheim, Landkreis Fürstenfeldbruck

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TecInvest Holding AG, Puchheim, Landkreis Fürstenfeldbruck, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TecInvest Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 9. Mai 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Duschl, Wirtschaftsprüfer

Patzak, Wirtschaftsprüferin

Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 22 (Kapitalgesellschaft)

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
Konzerneigenkapitalspiegel
Wertentwicklung
Stand zum Ende der Periode
Stand zum Anfang der Periode Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen Ausschüttung
Konzerneigenkapital 144.329.026,56 154.173.459,69 58.101.600,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens 144.329.026,56 154.173.459,69 58.101.600,00
Gezeichnetes Kapital (Stammaktien) 4.841.800,00 4.841.800,00
Rücklagen 101.590.045,52 86.590.045,52 15.000.000,00
Kapitalrücklage 484.180,00 484.180,00
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB 484.180,00 484.180,00
Gewinnrücklagen 101.105.865,52 86.105.865,52 15.000.000,00
gesetzliche Rücklage 110.000,00 110.000,00
andere Gewinnrücklagen 100.995.865,52 85.995.865,52 15.000.000,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 604.530,59 -646.277,05
Ergebnisvortrag 5.286.291,22 63.387.891,22 58.101.600,00
Konzernjahresüberschuss 32.006.359,23 0,00 -15.000.000,00
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
Konzerneigenkapitalspiegel
Wertentwicklung
Stand zum Ende der Periode
Währungsumrechnung Konzernjahresüberschuss
Konzerneigenkapital 1.250.807,64 47.006.359,23
Eigenkapital des Mutterunternehmens 1.250.807,64 47.006.359,23
Gezeichnetes Kapital (Stammaktien)
Rücklagen
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage
andere Gewinnrücklagen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 1.250.807,64
Ergebnisvortrag
Konzernjahresüberschuss 47.006.359,23
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Konzerneigenkapitalspiegel
Wertentwicklung
Stand zum Ende der Periode
Stand zum Anfang der Periode Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen Ausschüttung
Konzerneigenkapital 172.395.259,37 144.329.026,56 29.050.800,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens 172.395.259,37 144.329.026,56 29.050.800,00
Gezeichnetes Kapital (Stammaktien) 4.841.800,00 4.841.800,00
Rücklagen 126.590.045,52 101.590.045,52 25.000.000,00
Kapitalrücklage 484.180,00 484.180,00
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB 484.180,00 484.180,00
Gewinnrücklagen 126.105.865,52 101.105.865,52 25.000.000,00
gesetzliche Rücklage 110.000,00 110.000,00
andere Gewinnrücklagen 125.995.865,52 100.995.865,52 25.000.000,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 132.681,17 604.530,59
Ergebnisvortrag 8.241.850,45 37.292.650,45 29.050.800,00
Konzernjahresüberschuss 32.588.882,23 0,00 -25.000.000,00
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Konzerneigenkapitalspiegel
Wertentwicklung
Stand zum Ende der Periode
Währungsumrechnung Konzernjahresüberschuss
Konzerneigenkapital -471.849,42 57.588.882,23
Eigenkapital des Mutterunternehmens -471.849,42 57.588.882,23
Gezeichnetes Kapital (Stammaktien)
Rücklagen
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage
andere Gewinnrücklagen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -471.849,42
Ergebnisvortrag
Konzernjahresüberschuss 57.588.882,23

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 49.009.766,13 69.632.248,56 63.370.817,13
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.557.597,14 3.616.344,50 2.696.364,51
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.557.597,14 3.616.344,50 2.696.364,51
Sachanlagen 39.459.946,88 54.840.003,72 50.898.552,28
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 31.457.881,29 39.011.361,85 38.659.618,16
technische Anlagen und Maschinen 1.091.756,92 2.100.505,10 1.576.378,14
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.401.453,91 11.219.282,01 10.521.248,45
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.508.854,76 2.508.854,76 141.307,53
Finanzanlagen 7.992.222,11 11.175.900,34 9.775.900,34
Assoziierte Unternehmen 6.552.766,07 9.736.444,30 9.736.444,30
Beteiligungen 39.456,04 39.456,04 39.456,04
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge Abgänge Umbuchungen Änderung durch Währungsdifferenzen
Anlagevermögen 7.495.980,99 1.217.458,90 -17.090,66
Immaterielle Vermögensgegenstände 965.886,62 70.675,98 24.769,35
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 965.886,62 70.675,98 24.769,35
Sachanlagen 5.130.094,37 1.146.782,92 -41.860,01
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 351.743,69
technische Anlagen und Maschinen 635.703,10 182.858,25 73.121,06 -1.838,95
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.575.271,76 963.924,67 126.707,53 -40.021,06
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.567.375,82 -199.828,59
Finanzanlagen 1.400.000,00
Assoziierte Unternehmen
Beteiligungen
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Zugänge Erfolgsneutrale Zugänge Abgänge Änderung durch Währungsdifferenzen
Anlagevermögen 20.622.482,43 17.429.569,98 5.115.305,40 930.325,76 1.189.412,02 881,55
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.058.747,36 1.892.425,91 210.660,41 70.674,48 26.335,52
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.058.747,36 1.892.425,91 210.660,41 70.674,48 26.335,52
Sachanlagen 15.380.056,84 13.607.590,97 2.916.657,38 1.118.737,54 -25.453,97
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 7.553.480,56 6.616.320,87 937.159,69
technische Anlagen und Maschinen 1.008.748,18 927.768,20 264.944,24 182.833,54 -1.130,72
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.817.828,10 6.063.501,90 1.714.553,45 935.904,00 -24.323,25
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Finanzanlagen 3.183.678,23 1.929.553,10 1.987.987,61 930.325,76
Assoziierte Unternehmen 3.183.678,23 1.929.553,10 1.987.987,61 930.325,76
Beteiligungen 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Zuschreibungen
Anlagevermögen -1.664.188,24 45.941.247,15
Immaterielle Vermögensgegenstände 803.938,60
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 803.938,60
Sachanlagen 37.290.961,31
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 32.043.297,29
technische Anlagen und Maschinen 648.609,94
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.457.746,55
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.307,53
Finanzanlagen -1.664.188,24 7.846.347,24
Assoziierte Unternehmen -1.664.188,24 7.806.891,20
Beteiligungen 39.456,04

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 9.5.2023.

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