Birgits Jungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Drechsler seit 5.7.2023 | Prokura |
Gerrit Warden Braun seit 29.1.2002 | Geschäftsführer |
Stephan Hertz seit 29.1.2002 | Geschäftsführer |
Frederik Warden Braun seit 29.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 73.00% | |
| 25.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Miniatur Wunderland Hamburg GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhaltsverzeichnis zum Lagebericht 1. Grundlagenbereich 1.1 Allgemeines 1.2 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft 2.2 Entwicklung der Branche 2.3 Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3. Risikoberichterstattung 4. Chancen- und Prognosebericht 1. Grundlagenbereich 1.1 Allgemeines Die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH wurde in 2000 gegründet und betreibt heute die größte Modelleisenbahn der Welt in der Speicherstadt in Hamburg. Seit dem Jahr 2023 ist die Ausstellung seit genau 23 Jahren geöffnet. 1.2 Forschung und Entwicklung Unsere Bemühungen, die Marktführerschaft in unserem Segment zu behalten, gehen neben den weiter unten genannten Vorhaben dahin, dass durch die Entwicklung neuer Techniken und Produkte ein weiterer Anreiz für den Besuch unserer Ausstellung geschaffen werden soll. Die Entwicklung weiterer Landschaften wie z.B. der Regenwald sowie Darstellung Südamerikas, Asien und einer neuen EDV-gestützten Schiffssteuerung ist weiter in Arbeit. Besonders die Zusammenarbeit mit Modellbauern aus Südamerika ermöglicht es uns, Südamerika authentisch aus einer südamerikanischen Sichtweise zu bauen. Diese Authentizität wollen wir weiterhin für andere Landschaften und Kontinente auch erzielen. Mit unserer Formel 1 im Bauabschnitt Monaco, die wir im Geschäftsjahr 2024 in Betrieb genommen haben, haben wir eine Technik entwickelt, die es erlaubt, dass die Fahrzeuge sich ohne eigene Motoren und vollständig autonom bewegen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Hat im Jahr 2022 die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen die Entwicklung der Gesamtnachfrage nach touristischen und Freizeit-Angeboten in Deutschland zumindest in den ersten Monaten noch negativ beeinflusst, war davon im Jahr 2023 nur noch wenig zu spüren. So wurden in der Hansestadt im Jahr 2023 rund 15,9 Millionen Übernachtungen registriert und damit der Wert des Jahres 2019 (vor Corona) von etwa 15,4 Millionen sogar übertroffen. 2.2 Entwicklung der Branche Mit der Dauerausstellung im Bereich Miniatureisenbahnen bewegen wir uns weiterhin in einem kleinen überschaubaren Markt. Unter den wenigen Museen in diesem Bereich sticht das Miniatur Wunderland aber unverändert durch seine Einmaligkeit und Vorreiterrolle hervor. Durch das Kopieren unserer Geschäftsidee in anderen deutschen und ausländischen Großstädten wurde der Markt enger, was jedoch nicht in einen Verdrängungswettbewerb mündete. Aufgrund der bisher unerreichten Qualität unserer Ausstellung sind keine negativen Auswirkungen von Konkurrenzanlagen auf unsere Besucherentwicklung spürbar. 2.3 Darstellung des Geschäftsverlaufes a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Unter Berücksichtigung sämtlicher Umsatzerlöse und Aufwendungen für Material- und Wareneinsatz sowie Fremdleistungen ergibt sich für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 folgende Gegenüberstellung:
In den Jahren 2020 und 2021 waren durch die von der Bundesregierung pandemiebedingt beschlossenen Lockdowns sowie die zwischenzeitlich geltenden Kontaktbeschränkungen die Umsätze im Vergleich zum Jahr 2019 (vor Corona mit Umsatz T€ 24.063) stark eingebrochen. Dies galt entsprechend für alle weiteren aufgeführten Kennzahlen. Im Jahr 2022 konnten zwar die Besucherzahlen von vor Corona noch nicht ganz wieder erreicht werden (siehe unten), trotzdem sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Jahr 2019 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Eintrittspreise für die Ausstellung zurückzuführen. Dem folgend sind auch alle weiteren aufgeführten Kennzahlen deutlich verbessert. Im Jahr 2023 haben sich die Besucherzahlen wieder vollständig erholt und konnten gegenüber dem Jahr 2019 sogar noch deutlich übertroffen werden. Ursächlich hierfür ist im Vergleich zum Jahr 2019 die erhebliche Erweiterung der Ausstellungsflächen, die es erlauben mehr Besucher zeitgleich in die Ausstellung zu lassen, sowie das zusätzliche Virtual-Reality-Erlebnis YULLBE WUNDERLAND, das ebenfalls für zusätzliche Besucher sorgt. Gepaart mit der Tatsache, dass sich die Netto-Eintrittspreise zwischenzeitlich erhöht haben, konnten die Umsätze entsprechend gesteigert werden. Dem folgend haben sich auch alle weiteren aufgeführten Kennzahlen deutlich verbessert. b) Produktion und Entwicklung der Beschaffungspreise Die Produktion bezieht sich einzig auf den Aus- und Neubau von Ausstellungsstücken. Die Beschaffungspreise haben sich in 2023 weiter erhöht. Diese waren seit dem Jahr 2022 stark inflationsgetrieben - insbesondere ausgelöst durch die hohen Energiepreise nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf gerichtet, dass nach Möglichkeit die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe zur Bedarfszeit bereitstehen. c) Investitionen und Finanzierung Nach wie vor sind die Investitionen in neue Bauabschnitte bzw. Ausstellungsstücke (bis auf zu den anfänglichen Corona-Zeiten) gleichbleibend hoch. Denn nur durch fortlaufende Investitionen bleibt die Attraktivität unserer Ausstellung unverändert erhalten. Diese Maßnahmen sind ein Hauptgrund für den wirtschaftlichen Erfolg. Unsere weiteren Investitionsziele waren und sind: - Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten, - Erweiterung der Ausstellungsfläche durch Ausbau weiterer Raumkapazitäten, - Erweiterung der Ausstellung durch neue Anlagen. Regelmäßige Investitionen dieser Art sind zumindest bis zum Jahr 2027 bereits in Planung. Im Geschäftsjahr 2021 ist die Brücke, die den gegenüberliegenden Speicherblock mit der bestehenden Ausstellungsfläche verbindet, eröffnet und damit unsere Gesamtausstellungsfläche erheblich erweitert worden. Dort können die Besucher mit "Rio de Janeiro" und "Patagonien" (mit "Antarktis") die ersten Teile des Bauabschnitts "Südamerika" bewundern. Während die Gäste die gläserne Brücke überqueren, können sie gleichzeitig die Sonderausstellung "Die Welt von oben" ansehen. Im April 2024 erfolgte die Eröffnung von "Monaco mit Formel 1" und "Provence". Wir hatten die große Ehre, dass uns zu diesem Anlass die Fürstenfamilie von Monaco besucht hat. Neben der Tatsache, dass dies eine große Auszeichnung für uns und unsere Ausstellung war, hat sich natürlich auch die mediale Aufmerksamkeit auf dieses Ereignis sehr positiv auf die Wahrnehmung des Wunderlandes in der ganzen Welt ausgewirkt. Im Jahr 2026 sind die Eröffnung der Südamerikaabschnitte "Amazonas Regenwald", "Atacama" und "Anden" geplant. Danach folgt die "Karibik" und ab dem Jahr 2028 Teile Asiens. Weiterhin wird es auch zusätzliche Sonderausstellungen geben. Im April 2022 erfolgte die Eröffnung des neuen Virtual-Reality-Erlebnisses YULLBE WUNDERLAND. YULLBE WUNDERLAND ist eine Erweiterung des Geschäftsbetriebs separat von der Ausstellung und ein ganz neues Geschäftsfeld, das aber thematisch mit unserer Ausstellung verbunden ist. Dank Virtual-Reality-Technik der nächsten Generation ist es Besuchern in zwei eigens dafür eingerichteten Räumen mit Spezialausrüstung möglich, sich ins Miniatur Wunderland zu schrumpfen. YULLBE WUNDERLAND macht das Miniatur Wunderland für unsere Besucher noch attraktiver. d) Personal- und Sozialbereich Waren auf Grund der Corona-Pandemie die Jahre 2020 und 2021 noch durch die Vereinbarung von Kurzarbeit mit nahezu allen Mitarbeitern geprägt, sind im Jahr 2022 die Anstrengungen in die Betreuung unserer Besucher, in den Ausbau unserer Ausstellung sowie in die Werbemaßnahmen wieder voll aufgenommen worden und dauern bis aktuell an. Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl unserer Mitarbeiter daher auch wieder signifikant im Durchschnitt von 384 auf 442 erhöht. Grundsätzlich steigt der Wartungs- und Betreuungsaufwand für die Anlage mit dem Ausbau kontinuierlich an. Diese Faktoren sind neben allgemeinen Lohnsteigerungen hauptverantwortlich für unsere Erwartungen und Planungen im Personalbereich und lassen auch für die Zukunft einen höheren Bedarf an Arbeitskräften und somit steigende Personalkosten erwarten. Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen weiterhin einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Das hat sich insbesondere auch in der Pandemie-Situation gezeigt, in der wir alle möglichen Vorkehrungen getroffen haben, um unsere Mitarbeiter vor dem Virus bestmöglich zu schützen. e) Sonstige wichtige Vorgänge bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Mietverhältnis für die aktuellen Geschäftsräume läuft bis zum 31. Dezember 2027. Es deutet sich bereits an, dass es auch darüber hinaus bei einem langfristigen Mietverhältnis bleiben wird. Im Geschäftsjahr 2019 haben wir unsere Geschäftsräume erheblich erweitert und verfügen insofern ausreichend über die notwendigen Raumkapazitäten für den weiteren planmäßigen Ausbau der Anlage. Entgegen unserer Vorjahresprognose (leicht verbessertes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr) ist unser Ergebnis vor Steuern doch deutlich geringer als im Jahr zuvor. Zwar sind die Besucherzahlen und damit die Umsätze deutlich gestiegen, jedoch stehen dem auch erhebliche Kostensteigerungen (vor allem durch fällig gewordene Sonderzahlungen, die die Ertragsteuern zudem nicht reduzieren) in allen Bereichen gegenüber. Im Rahmen unserer Jahresabschlussarbeiten haben wir die Abschreibungsdauern (siehe Ausführungen im Anhang) zum Teil umgestellt und diverse Abgrenzungen vornehmen müssen, weil die Anzahl der Buchungen für unsere Ausstellung für das Folgejahr erheblich gestiegen sind. Im Wesentlichen diese genannten Effekte haben dazu geführt, dass unsere Ertragsprognosen für das Jahr 2023 deutlich unterschritten wurden. 2.4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr entgegen unserer Prognose deutlich um TEUR 2.813 verschlechtert. Im Einzelnen ergibt sich folgende Gegenüberstellung:
Die Besucherzahl hat sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
Die Besucherzahlen waren in den Jahren 2020 und 2021 in Folge der durch die Bundes- und Landesregierung beschlossenen Corona-Lockdowns und -Kontaktbeschränkungen zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2022 haben sich diese wieder erholt und Jahr 2023 konnten sogar die Besucherzahlen von vor der Corona-Krise übertroffen werden. Die hat sich entsprechend positiv auf unsere Umsätze ausgewirkt. Demgegenüber haben sich auch unsere Kosten in allen Bereichen erhöht. Außerdem sind im Jahr 2023 einmalige, die ertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht reduzierende Sonderzahlungen fällig gewesen, die unser Ergebnis stark belastet haben. In Kombination mit deutlich höheren Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr, die entstanden sind, weil wir unsere Abschreibungsmethode auf die Ausstellungsabschnitte angepasst haben (siehe entsprechende Ausführungen im Anhang), hat dies dazu geführt, dass unser Ergebnis vor Steuern deutlich geringer als im Vorjahr ist. b) Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.361 bzw. 16,24 % gesunken. Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 67,21 % (i. Vj.: 63,09 %) gekennzeichnet. Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 24,94 % (i. Vj.: 16,91 %). Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 3.180 (i. Vj.: T€ 3.391) (davon T€ 0 in das Finanzanlagevermögen (i. Vj.: T€ 0)) getätigt. Diesen Investitionen stehen Restbuchwert-Abgänge in Höhe von T€ 300. Vj.: T€ 217) und Abschreibungen in Höhe von T€ 3.690 (i. Vj.: T€ 2.528) (davon T€ 0 auf Finanzanlagen (i. Vj.: T€ 0)) gegenüber. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 32,82 % (i. Vj.: 44,14 %) gekennzeichnet. Die Rückstellungen haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil an der Bilanzsumme von 40,44 % (i. Vj.: 32,06 %), die Verbindlichkeitsquote beträgt 24,81 % (i. Vj. 21,31 %). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Außerbilanzielle Finanzierungselemente wie Factoring und Leasing werden nicht genutzt. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr durchweg sehr gut. Bei einem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von € 1,2 Mio. (i. Vj. € 2,5 Mio.) und aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von € 4,1 Mio. (i. Vj. + € 3,0 Mio.) war der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit € 1,7 Mio. (i. Vj. € 6,6 Mio.) positiv. 3. Risikoberichterstattung a) Corona-Pandemie In unseren Berichterstattungen für die Jahre vor 2020 haben wir immer darauf verwiesen, dass das Risiko einer Pandemie für unseren Geschäftsbetrieb besteht, da dies dazu führen könnte, dass Menschen Versammlungen und Großveranstaltungen meiden. Aber wir haben natürlich immer gehofft, dass solch ein "Katastrophenfall" nie eintritt. Und auch wenn wir dessen Eintrittswahrscheinlichkeit als sehr gering bewertet haben, zeigt sich seit dem Jahr 2020, dass es richtig war, zumindest theoretisch damit zu rechnen, um sich rascher darauf einstellen zu können. Die weltweit grassierende Corona-Pandemie hatte zwar im Jahr 2023 keine Auswirkungen mehr auf unseren Geschäftsbetrieb, jedoch ist seitdem das Toleranzlevel für größere Menschenmengen bei unseren Gästen und Mitarbeitern deutlich geringer geworden und wir gewähren daher weniger Besuchern pro Fläche zeitgleich Zutritt in unsere Ausstellung. Dazu führen wir laufend Befragungen bei unseren Gästen durch, um die Befindlichkeiten bestmöglich berücksichtigen zu können. Der Großteil der Gäste ist dabei bereit unseren höheren Eintrittspreis zu akzeptieren, wenn die Ausstellung dafür entsprechend weniger besucht ist. b) Inflation und Energiekrise Auch wir bemerken noch im Jahr 2024 ganz erheblich die steigenden Einkaufspreise für Waren und Frachtpreise auf Grund der Inflation. Die Investitionen in die neuen Bauabschnitte (siehe Ausführungen vorab) werden uns in den nächsten Jahren mit einem ganz erheblichen finanziellen Aufwand belasten. Zeitgleich müssen wir mit künftig weiter steigenden Einkaufspreisen rechnen. Die anhaltende Energiekrise, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, trifft uns auch weiterhin. Wir bemerken nach wie vor die erheblichen Schwankungen der Betriebskosten unserer Anlage und rechnen dadurch auch weiterhin mit entsprechenden Mehraufwendungen in den nächsten Jahren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeiten wir im Rahmen eines regelmäßigen Energie-Audits daran, hohe Verbräuche und Verbrauchsspitzen zu ermitteln, um dann Strategien zur Verbrauchssenkung zu erstellen und umzusetzen. Bisher bemerken wir glücklicherweise weiterhin keine Auswirkungen der allgemeinen Verteuerungen und der damit verbundenen Wohlstandseinbußen auf unsere Besucherzahlen. Jedoch müssen auch wir damit rechnen, dass das sich das mittelfristig ändern könnte und sich die Besucherzahlen daher reduzieren könnten. c) sonstige Risiken Sonstige zukünftige Risiken könnten sich aus folgenden Entwicklungen ergeben: - Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, - Personalgewinnung auf Grund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt, - weiter wachsende Konkurrenz durch zahlreiche neue Schauanlagen in Europa und Übersee, - Marktsättigung, - mögliche Terroranschläge sowie weitere Pandemien in Deutschland oder speziell in Hamburg. Einige dieser Gefahren können unmittelbar eintreten, jedoch sind deren Auswirkungen - bis auf die einer weiteren Pandemie - auf unseren Geschäftsbetrieb zum Teil schwer vorherzusagen. Es ist damit zu rechnen, dass sich in Abhängigkeit vom weiteren Andauern von Inflation und Energiekrise eine Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise anschließt. Auch wir bemerken, dass die Personalgewinnung auf Grund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt weiterhin deutlich schwieriger geworden ist, als es noch vor Corona der Fall war. Zwar gelingt es uns nach wie vor gut alle vakanten Stellen einigermaßen zeitnah zu besetzen, jedoch führt dies natürlich zu steigenden Personalkosten, denen wir uns auch in Zukunft ausgesetzt sehen. Konkurrenzanlagen wurden bereits eröffnet. Die negativen Einflüsse daraus bleiben aber aus. Hier macht sich unsere marktbeherrschende Stellung bemerkbar. Die anderen genannten Risiken sind von ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit eher als gering einzuschätzen, hätten bei Eintritt jedoch unmittelbar wirtschaftlich nachteilige Folgen. Entsprechende finanzielle Rücklagen für solche Fälle sind ausreichend vorhanden. Sonstige Konjunktur- und Branchenrisiken sowie spezielle Länderrisiken außer den bereits genannten sind nach den bisherigen Erfahrungen überschaubar und zu vernachlässigen. Kreditrisiken, Zinsänderungsrisiken sowie weitere finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der geschilderten Kapitalstruktur (siehe unten) nicht erkennbar. Auch in Zukunft wird insbesondere durch entsprechende Risikomanagementziele bzw. Risikomanagementmethoden auf eine Minimierung der genannten Risiken hingearbeitet. Das Risikomanagement unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess. Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Dies geschieht in erster Linie durch den weiterhin durchdachten und behutsamen Ausbau unseres Geschäftsfeldes, den Erhalt bzw. den Ausbau unserer Marktführerschaft, u. a. durch Entwicklung neuer Techniken im Bereich Modellanlagen. Die bereits erkennbaren Risiken wurden bei der Bildung der Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Dies gilt auch bei der Bewertung der Forderungen. Aufgrund des genannten Risikobewusstseins haben wir uns in der Vergangenheit durch den Aufbau einer widerstandsfähigen Bilanz für derlei Krisenszenarien gewappnet: Eine hohe Eigenkapitalquote, eine nur geringe Inanspruchnahme von Kreditfinanzierungen und die jederzeitige Verfügbarkeit von Liquidität zeugen von dieser bilanziell getroffenen Risikovorsorge. 4. Chancen- und Prognosebericht Von herausragender Bedeutung für die Ertragslage unseres Unternehmens ist die Entwicklung der Besucherzahlen. Diese sind auch im Jahr 2024 wieder ähnlich gut wie im Jahr 2023. Insgesamt sehen wir vor diesen Hintergründen die mittelfristigen Chancen und Prognosen für das Miniatur Wunderland weiterhin als sehr günstig an. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem gegenüber 2023 deutlich besserem positiven Ergebnis. Dies ist im Wesentlichen auf die weiterhin guten Besucherzahlen in Kombination mit in diesem Geschäftsjahr nicht anfallenden Sondervergütungen und Anpassungen bei den Abschreibungen zurückzuführen. Ungewöhnliche oder nicht wiederkehrende Ereignisse, welche diese Annahmen beeinflussen könnten, sind zurzeit nicht bekannt. Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einem ähnlichen Ergebnis wie in 2024. Wir kalkulieren damit, dass unsere Besucherzahlen auf einem ähnlich hohen Niveau wie in 2024 bleiben werden. Sollte wider Erwarten ein Abwärtstrend zu verzeichnen sein, stehen verschiedene Handlungsalternativen zur Verfügung, um weiterhin im profitablen Bereich arbeiten zu können. So werden z. B. zurzeit die Bauarbeiten permanent vorangebracht. In diesem Bereich könnten die Kosten kurzfristig um 30 % gesenkt werden. Aktuell bewegt sich die laufende Geschäftstätigkeit weiterhin im Rahmen der Erlös- und Ergebnisplanung.
Hamburg, 05.12.2024 Die Geschäftsführung Gerrit Braun Frederik Braun Stephan Hertz BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft mit Sitz in Hamburg wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg, HRB 78633, geführt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Nutzungsdauern der einzelnen Bauabschnitte entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge angepasst. Eine Vergleichbarkeit der Abschreibungen mit dem Vorjahr ist daher nicht gegeben. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. 2. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Seit dem Geschäftsjahr 2018 wird das steuerrechtliche Wahlrecht, abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, welche einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu € 800,00 netto je Wirtschaftsgut betragen, sofort abzuschreiben, handelsrechtlich analog angewendet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Neubewertung der Bauabschnitte vorgenommen und die Nutzungsdauern entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge verkürzt. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. 4. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren Marktwert. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert angesetzt. 6. Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. 7. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich verrechnet. Ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht angesetzt. 8. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden für sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 9. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind, sofern es sich nicht um erhaltene Anzahlungen handelt, zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind in Höhe des Nettobetrages (ohne Umsatzsteuer) angesetzt. 10. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Bei am Bilanzstichtag vorhandenen Positionen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt eine Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs. Bei Positionen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden etwaige Verluste aus Kursänderungen durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs in vollem Umfang aufwandswirksam berücksichtigt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenbuchwerte ist dem Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) zu entnehmen. 2. Treuhandverhältnisse Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 ihre bis dahin im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen auf einen Dritten übertragen, zum Teil ist sie diesbezüglich noch als Treuhänderin anzusehen. 3. Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der gehaltsunabhängigen Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Unter Anwendung des BilRUG erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Die Anwendung der vor Einführung des BilRUG geltenden Regelung - Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) - hätte eine Höherdotierung der Rückstellung zum Bilanzstichtag um T€ 59 bewirkt. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen wie in den Vorjahren zum größten Teil auf Rückbauverpflichtungen für die Geschäftsräume der Gesellschaft gemäß den mietvertraglichen Regelungen in Höhe von TEUR 4.560 (i. Vj. TEUR 3.635). Im Rahmen der Eröffnung von YULLBE im Jahr 2022 und der damit verbundenen erheblichen Erweiterung der Ausstellungsflächen wurde eine vollständige Neubewertung der Verpflichtungen vorgenommen. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Der Gesamtbetrag der zum Stichtag ausstehenden finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen und sonstigen Verträgen beläuft sich auf € 7,5 Mio. (ohne Umsatzsteuer). 2. Geschäftsführungsorgan Geschäftsführer während des gesamten Geschäftsjahres waren die Herren: Gerrit Braun, technischer Geschäftsführer, Hamburg Frederik Braun, kaufmännischer Geschäftsführer, Hoisdorf Stephan Hertz, Geschäftsführer EDV-Administration, Hamburg. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
4. Nachtragsbericht Es gab nach Abschluss des Geschäftsjahrs 2023 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. 5. Ergebnisverwendung Es ist beabsichtigt, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 05.12.2024 Die Geschäftsführung Gerrit Braun Frederik Braun Stephan Hertz ANLAGENSPIEGEL
Zu dem vollständigen Jahresabschluss zuzüglich Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensfortführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. Dezember 2024 COUNSEL
TREUHAND GMBH
Arndt Ochs, Wirtschaftsprüfer Tönjes Langemann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Gewinnverwendung Durch Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, festgestellt. Zudem wurde beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 7.320.421,04 auf neue Rechnung vorzutragen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
99 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Einzelhandel mit Spielwaren
Veredlung von Holzwaren
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Public-Relations-Beratung
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Anstrichmitteln
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Tabakwaren
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Musikverlage
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Kurierdienste
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Großhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und Zubehör
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Erbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Computerspielen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Reiseveranstalter
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Einzelhandel mit Spielwaren
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Einzelhandel mit Spielwaren
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Einzelhandel mit Spielwaren
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen