Miniatur Wunderland Hamburg GmbH

Kehrwieder 2, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 78633
Vorher
Miniatur-Wunderland Hamburg GmbH
Eingetragen
24.1.2001
Branche
Herstellung von SpielwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Herstellung, Vermarktung, Ausstellung sowie der Vertrieb von Modell-Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Drechsler
seit 5.7.2023
Prokura
Gerrit Warden Braun
seit 29.1.2002
Geschäftsführer
Stephan Hertz
seit 29.1.2002
Geschäftsführer
Frederik Warden Braun
seit 29.1.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wsibe GmbH
Germany
65.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Miniatur Wunderland Hamburg GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Inhaltsverzeichnis zum Lagebericht

1. Grundlagenbereich

1.1 Allgemeines

1.2 Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

2.2 Entwicklung der Branche

2.3 Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3. Risikoberichterstattung

4. Chancen- und Prognosebericht

1. Grundlagenbereich

1.1 Allgemeines

Die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH wurde in 2000 gegründet und betreibt heute die größte Modelleisenbahn der Welt in der Speicherstadt in Hamburg. Seit dem Jahr 2023 ist die Ausstellung seit genau 23 Jahren geöffnet.

1.2 Forschung und Entwicklung

Unsere Bemühungen, die Marktführerschaft in unserem Segment zu behalten, gehen neben den weiter unten genannten Vorhaben dahin, dass durch die Entwicklung neuer Techniken und Produkte ein weiterer Anreiz für den Besuch unserer Ausstellung geschaffen werden soll.

Die Entwicklung weiterer Landschaften wie z.B. der Regenwald sowie Darstellung Südamerikas, Asien und einer neuen EDV-gestützten Schiffssteuerung ist weiter in Arbeit. Besonders die Zusammenarbeit mit Modellbauern aus Südamerika ermöglicht es uns, Südamerika authentisch aus einer südamerikanischen Sichtweise zu bauen. Diese Authentizität wollen wir weiterhin für andere Landschaften und Kontinente auch erzielen.

Mit unserer Formel 1 im Bauabschnitt Monaco, die wir im Geschäftsjahr 2024 in Betrieb genommen haben, haben wir eine Technik entwickelt, die es erlaubt, dass die Fahrzeuge sich ohne eigene Motoren und vollständig autonom bewegen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Hat im Jahr 2022 die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen die Entwicklung der Gesamtnachfrage nach touristischen und Freizeit-Angeboten in Deutschland zumindest in den ersten Monaten noch negativ beeinflusst, war davon im Jahr 2023 nur noch wenig zu spüren. So wurden in der Hansestadt im Jahr 2023 rund 15,9 Millionen Übernachtungen registriert und damit der Wert des Jahres 2019 (vor Corona) von etwa 15,4 Millionen sogar übertroffen.

2.2 Entwicklung der Branche

Mit der Dauerausstellung im Bereich Miniatureisenbahnen bewegen wir uns weiterhin in einem kleinen überschaubaren Markt. Unter den wenigen Museen in diesem Bereich sticht das Miniatur Wunderland aber unverändert durch seine Einmaligkeit und Vorreiterrolle hervor.

Durch das Kopieren unserer Geschäftsidee in anderen deutschen und ausländischen Großstädten wurde der Markt enger, was jedoch nicht in einen Verdrängungswettbewerb mündete. Aufgrund der bisher unerreichten Qualität unserer Ausstellung sind keine negativen Auswirkungen von Konkurrenzanlagen auf unsere Besucherentwicklung spürbar.

2.3 Darstellung des Geschäftsverlaufes

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Unter Berücksichtigung sämtlicher Umsatzerlöse und Aufwendungen für Material- und Wareneinsatz sowie Fremdleistungen ergibt sich für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 folgende Gegenüberstellung:

2021
T€
2022
T€
2023
T€
1. Umsatzerlöse 11.897 31.366 40.661
2. Materialaufwand 1.666 3.974 4.704
3. Rohertrag
- absolut 10.231 27.392 35.956
- in % vom Umsatz 86,00 87,33 88,43
4. Rohertragsänderungen
- absolut 734 17.162 8.564
- in % vom Rohertrag 7,18 62,65 23,81
5. Umsatzänderung
- absolut 1.152 19.469 9.294
- in % vom Umsatz 9,68 62,07 22,85

In den Jahren 2020 und 2021 waren durch die von der Bundesregierung pandemiebedingt beschlossenen Lockdowns sowie die zwischenzeitlich geltenden Kontaktbeschränkungen die Umsätze im Vergleich zum Jahr 2019 (vor Corona mit Umsatz T€ 24.063) stark eingebrochen. Dies galt entsprechend für alle weiteren aufgeführten Kennzahlen.

Im Jahr 2022 konnten zwar die Besucherzahlen von vor Corona noch nicht ganz wieder erreicht werden (siehe unten), trotzdem sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Jahr 2019 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Eintrittspreise für die Ausstellung zurückzuführen. Dem folgend sind auch alle weiteren aufgeführten Kennzahlen deutlich verbessert.

Im Jahr 2023 haben sich die Besucherzahlen wieder vollständig erholt und konnten gegenüber dem Jahr 2019 sogar noch deutlich übertroffen werden. Ursächlich hierfür ist im Vergleich zum Jahr 2019 die erhebliche Erweiterung der Ausstellungsflächen, die es erlauben mehr Besucher zeitgleich in die Ausstellung zu lassen, sowie das zusätzliche Virtual-Reality-Erlebnis YULLBE WUNDERLAND, das ebenfalls für zusätzliche Besucher sorgt. Gepaart mit der Tatsache, dass sich die Netto-Eintrittspreise zwischenzeitlich erhöht haben, konnten die Umsätze entsprechend gesteigert werden. Dem folgend haben sich auch alle weiteren aufgeführten Kennzahlen deutlich verbessert.

b) Produktion und Entwicklung der Beschaffungspreise

Die Produktion bezieht sich einzig auf den Aus- und Neubau von Ausstellungsstücken. Die Beschaffungspreise haben sich in 2023 weiter erhöht. Diese waren seit dem Jahr 2022 stark inflationsgetrieben - insbesondere ausgelöst durch die hohen Energiepreise nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf gerichtet, dass nach Möglichkeit die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe zur Bedarfszeit bereitstehen.

c) Investitionen und Finanzierung

Nach wie vor sind die Investitionen in neue Bauabschnitte bzw. Ausstellungsstücke (bis auf zu den anfänglichen Corona-Zeiten) gleichbleibend hoch. Denn nur durch fortlaufende Investitionen bleibt die Attraktivität unserer Ausstellung unverändert erhalten. Diese Maßnahmen sind ein Hauptgrund für den wirtschaftlichen Erfolg.

Unsere weiteren Investitionsziele waren und sind:

- Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten,

- Erweiterung der Ausstellungsfläche durch Ausbau weiterer Raumkapazitäten,

- Erweiterung der Ausstellung durch neue Anlagen.

Regelmäßige Investitionen dieser Art sind zumindest bis zum Jahr 2027 bereits in Planung. Im Geschäftsjahr 2021 ist die Brücke, die den gegenüberliegenden Speicherblock mit der bestehenden Ausstellungsfläche verbindet, eröffnet und damit unsere Gesamtausstellungsfläche erheblich erweitert worden. Dort können die Besucher mit "Rio de Janeiro" und "Patagonien" (mit "Antarktis") die ersten Teile des Bauabschnitts "Südamerika" bewundern. Während die Gäste die gläserne Brücke überqueren, können sie gleichzeitig die Sonderausstellung "Die Welt von oben" ansehen.

Im April 2024 erfolgte die Eröffnung von "Monaco mit Formel 1" und "Provence". Wir hatten die große Ehre, dass uns zu diesem Anlass die Fürstenfamilie von Monaco besucht hat. Neben der Tatsache, dass dies eine große Auszeichnung für uns und unsere Ausstellung war, hat sich natürlich auch die mediale Aufmerksamkeit auf dieses Ereignis sehr positiv auf die Wahrnehmung des Wunderlandes in der ganzen Welt ausgewirkt.

Im Jahr 2026 sind die Eröffnung der Südamerikaabschnitte "Amazonas Regenwald", "Atacama" und "Anden" geplant. Danach folgt die "Karibik" und ab dem Jahr 2028 Teile Asiens. Weiterhin wird es auch zusätzliche Sonderausstellungen geben.

Im April 2022 erfolgte die Eröffnung des neuen Virtual-Reality-Erlebnisses YULLBE WUNDERLAND. YULLBE WUNDERLAND ist eine Erweiterung des Geschäftsbetriebs separat von der Ausstellung und ein ganz neues Geschäftsfeld, das aber thematisch mit unserer Ausstellung verbunden ist. Dank Virtual-Reality-Technik der nächsten Generation ist es Besuchern in zwei eigens dafür eingerichteten Räumen mit Spezialausrüstung möglich, sich ins Miniatur Wunderland zu schrumpfen. YULLBE WUNDERLAND macht das Miniatur Wunderland für unsere Besucher noch attraktiver.

d) Personal- und Sozialbereich

Waren auf Grund der Corona-Pandemie die Jahre 2020 und 2021 noch durch die Vereinbarung von Kurzarbeit mit nahezu allen Mitarbeitern geprägt, sind im Jahr 2022 die Anstrengungen in die Betreuung unserer Besucher, in den Ausbau unserer Ausstellung sowie in die Werbemaßnahmen wieder voll aufgenommen worden und dauern bis aktuell an. Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl unserer Mitarbeiter daher auch wieder signifikant im Durchschnitt von 384 auf 442 erhöht.

Grundsätzlich steigt der Wartungs- und Betreuungsaufwand für die Anlage mit dem Ausbau kontinuierlich an. Diese Faktoren sind neben allgemeinen Lohnsteigerungen hauptverantwortlich für unsere Erwartungen und Planungen im Personalbereich und lassen auch für die Zukunft einen höheren Bedarf an Arbeitskräften und somit steigende Personalkosten erwarten.

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen weiterhin einen hohen Stellenwert. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Das hat sich insbesondere auch in der Pandemie-Situation gezeigt, in der wir alle möglichen Vorkehrungen getroffen haben, um unsere Mitarbeiter vor dem Virus bestmöglich zu schützen.

e) Sonstige wichtige Vorgänge bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das Mietverhältnis für die aktuellen Geschäftsräume läuft bis zum 31. Dezember 2027. Es deutet sich bereits an, dass es auch darüber hinaus bei einem langfristigen Mietverhältnis bleiben wird.

Im Geschäftsjahr 2019 haben wir unsere Geschäftsräume erheblich erweitert und verfügen insofern ausreichend über die notwendigen Raumkapazitäten für den weiteren planmäßigen Ausbau der Anlage.

Entgegen unserer Vorjahresprognose (leicht verbessertes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr) ist unser Ergebnis vor Steuern doch deutlich geringer als im Jahr zuvor. Zwar sind die Besucherzahlen und damit die Umsätze deutlich gestiegen, jedoch stehen dem auch erhebliche Kostensteigerungen (vor allem durch fällig gewordene Sonderzahlungen, die die Ertragsteuern zudem nicht reduzieren) in allen Bereichen gegenüber. Im Rahmen unserer Jahresabschlussarbeiten haben wir die Abschreibungsdauern (siehe Ausführungen im Anhang) zum Teil umgestellt und diverse Abgrenzungen vornehmen müssen, weil die Anzahl der Buchungen für unsere Ausstellung für das Folgejahr erheblich gestiegen sind. Im Wesentlichen diese genannten Effekte haben dazu geführt, dass unsere Ertragsprognosen für das Jahr 2023 deutlich unterschritten wurden.

2.4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr entgegen unserer Prognose deutlich um TEUR 2.813 verschlechtert.

Im Einzelnen ergibt sich folgende Gegenüberstellung:

2021
T€
2022
T€
2023
T€
Jahresergebnis vor Ertragsteuern 656 4.118 2.395
Jahresergebnis nach Ertragsteuern 301 2.404 -409

Die Besucherzahl hat sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:

2019 2020 2021 2022 2023
Besucherzahl in Tausend 1.424 498 454 1.327 1.525

Die Besucherzahlen waren in den Jahren 2020 und 2021 in Folge der durch die Bundes- und Landesregierung beschlossenen Corona-Lockdowns und -Kontaktbeschränkungen zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2022 haben sich diese wieder erholt und Jahr 2023 konnten sogar die Besucherzahlen von vor der Corona-Krise übertroffen werden. Die hat sich entsprechend positiv auf unsere Umsätze ausgewirkt.

Demgegenüber haben sich auch unsere Kosten in allen Bereichen erhöht. Außerdem sind im Jahr 2023 einmalige, die ertragsteuerliche Bemessungsgrundlage nicht reduzierende Sonderzahlungen fällig gewesen, die unser Ergebnis stark belastet haben. In Kombination mit deutlich höheren Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr, die entstanden sind, weil wir unsere Abschreibungsmethode auf die Ausstellungsabschnitte angepasst haben (siehe entsprechende Ausführungen im Anhang), hat dies dazu geführt, dass unser Ergebnis vor Steuern deutlich geringer als im Vorjahr ist.

b) Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.361 bzw. 16,24 % gesunken.

Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 67,21 % (i. Vj.: 63,09 %) gekennzeichnet. Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 24,94 % (i. Vj.: 16,91 %).

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 3.180 (i. Vj.: T€ 3.391) (davon T€ 0 in das Finanzanlagevermögen (i. Vj.: T€ 0)) getätigt. Diesen Investitionen stehen Restbuchwert-Abgänge in Höhe von T€ 300. Vj.: T€ 217) und Abschreibungen in Höhe von T€ 3.690 (i. Vj.: T€ 2.528) (davon T€ 0 auf Finanzanlagen (i. Vj.: T€ 0)) gegenüber.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 32,82 % (i. Vj.: 44,14 %) gekennzeichnet.

Die Rückstellungen haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil an der Bilanzsumme von 40,44 % (i. Vj.: 32,06 %), die Verbindlichkeitsquote beträgt 24,81 % (i. Vj. 21,31 %). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Außerbilanzielle Finanzierungselemente wie Factoring und Leasing werden nicht genutzt.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr durchweg sehr gut. Bei einem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von € 1,2 Mio. (i. Vj. € 2,5 Mio.) und aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von € 4,1 Mio. (i. Vj. + € 3,0 Mio.) war der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit € 1,7 Mio. (i. Vj. € 6,6 Mio.) positiv.

3. Risikoberichterstattung

a) Corona-Pandemie

In unseren Berichterstattungen für die Jahre vor 2020 haben wir immer darauf verwiesen, dass das Risiko einer Pandemie für unseren Geschäftsbetrieb besteht, da dies dazu führen könnte, dass Menschen Versammlungen und Großveranstaltungen meiden. Aber wir haben natürlich immer gehofft, dass solch ein "Katastrophenfall" nie eintritt. Und auch wenn wir dessen Eintrittswahrscheinlichkeit als sehr gering bewertet haben, zeigt sich seit dem Jahr 2020, dass es richtig war, zumindest theoretisch damit zu rechnen, um sich rascher darauf einstellen zu können.

Die weltweit grassierende Corona-Pandemie hatte zwar im Jahr 2023 keine Auswirkungen mehr auf unseren Geschäftsbetrieb, jedoch ist seitdem das Toleranzlevel für größere Menschenmengen bei unseren Gästen und Mitarbeitern deutlich geringer geworden und wir gewähren daher weniger Besuchern pro Fläche zeitgleich Zutritt in unsere Ausstellung. Dazu führen wir laufend Befragungen bei unseren Gästen durch, um die Befindlichkeiten bestmöglich berücksichtigen zu können. Der Großteil der Gäste ist dabei bereit unseren höheren Eintrittspreis zu akzeptieren, wenn die Ausstellung dafür entsprechend weniger besucht ist.

b) Inflation und Energiekrise

Auch wir bemerken noch im Jahr 2024 ganz erheblich die steigenden Einkaufspreise für Waren und Frachtpreise auf Grund der Inflation. Die Investitionen in die neuen Bauabschnitte (siehe Ausführungen vorab) werden uns in den nächsten Jahren mit einem ganz erheblichen finanziellen Aufwand belasten. Zeitgleich müssen wir mit künftig weiter steigenden Einkaufspreisen rechnen.

Die anhaltende Energiekrise, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, trifft uns auch weiterhin. Wir bemerken nach wie vor die erheblichen Schwankungen der Betriebskosten unserer Anlage und rechnen dadurch auch weiterhin mit entsprechenden Mehraufwendungen in den nächsten Jahren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeiten wir im Rahmen eines regelmäßigen Energie-Audits daran, hohe Verbräuche und Verbrauchsspitzen zu ermitteln, um dann Strategien zur Verbrauchssenkung zu erstellen und umzusetzen.

Bisher bemerken wir glücklicherweise weiterhin keine Auswirkungen der allgemeinen Verteuerungen und der damit verbundenen Wohlstandseinbußen auf unsere Besucherzahlen. Jedoch müssen auch wir damit rechnen, dass das sich das mittelfristig ändern könnte und sich die Besucherzahlen daher reduzieren könnten.

c) sonstige Risiken

Sonstige zukünftige Risiken könnten sich aus folgenden Entwicklungen ergeben:

- Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise,

- Personalgewinnung auf Grund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt,

- weiter wachsende Konkurrenz durch zahlreiche neue Schauanlagen in Europa und Übersee,

- Marktsättigung,

- mögliche Terroranschläge sowie weitere Pandemien in Deutschland oder speziell in Hamburg.

Einige dieser Gefahren können unmittelbar eintreten, jedoch sind deren Auswirkungen - bis auf die einer weiteren Pandemie - auf unseren Geschäftsbetrieb zum Teil schwer vorherzusagen.

Es ist damit zu rechnen, dass sich in Abhängigkeit vom weiteren Andauern von Inflation und Energiekrise eine Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise anschließt.

Auch wir bemerken, dass die Personalgewinnung auf Grund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt weiterhin deutlich schwieriger geworden ist, als es noch vor Corona der Fall war. Zwar gelingt es uns nach wie vor gut alle vakanten Stellen einigermaßen zeitnah zu besetzen, jedoch führt dies natürlich zu steigenden Personalkosten, denen wir uns auch in Zukunft ausgesetzt sehen.

Konkurrenzanlagen wurden bereits eröffnet. Die negativen Einflüsse daraus bleiben aber aus. Hier macht sich unsere marktbeherrschende Stellung bemerkbar.

Die anderen genannten Risiken sind von ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit eher als gering einzuschätzen, hätten bei Eintritt jedoch unmittelbar wirtschaftlich nachteilige Folgen. Entsprechende finanzielle Rücklagen für solche Fälle sind ausreichend vorhanden.

Sonstige Konjunktur- und Branchenrisiken sowie spezielle Länderrisiken außer den bereits genannten sind nach den bisherigen Erfahrungen überschaubar und zu vernachlässigen. Kreditrisiken, Zinsänderungsrisiken sowie weitere finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der geschilderten Kapitalstruktur (siehe unten) nicht erkennbar.

Auch in Zukunft wird insbesondere durch entsprechende Risikomanagementziele bzw. Risikomanagementmethoden auf eine Minimierung der genannten Risiken hingearbeitet. Das Risikomanagement unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess.

Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Dies geschieht in erster Linie durch den weiterhin durchdachten und behutsamen Ausbau unseres Geschäftsfeldes, den Erhalt bzw. den Ausbau unserer Marktführerschaft, u. a. durch Entwicklung neuer Techniken im Bereich Modellanlagen.

Die bereits erkennbaren Risiken wurden bei der Bildung der Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Dies gilt auch bei der Bewertung der Forderungen.

Aufgrund des genannten Risikobewusstseins haben wir uns in der Vergangenheit durch den Aufbau einer widerstandsfähigen Bilanz für derlei Krisenszenarien gewappnet: Eine hohe Eigenkapitalquote, eine nur geringe Inanspruchnahme von Kreditfinanzierungen und die jederzeitige Verfügbarkeit von Liquidität zeugen von dieser bilanziell getroffenen Risikovorsorge.

4. Chancen- und Prognosebericht

Von herausragender Bedeutung für die Ertragslage unseres Unternehmens ist die Entwicklung der Besucherzahlen. Diese sind auch im Jahr 2024 wieder ähnlich gut wie im Jahr 2023.

Insgesamt sehen wir vor diesen Hintergründen die mittelfristigen Chancen und Prognosen für das Miniatur Wunderland weiterhin als sehr günstig an.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem gegenüber 2023 deutlich besserem positiven Ergebnis. Dies ist im Wesentlichen auf die weiterhin guten Besucherzahlen in Kombination mit in diesem Geschäftsjahr nicht anfallenden Sondervergütungen und Anpassungen bei den Abschreibungen zurückzuführen. Ungewöhnliche oder nicht wiederkehrende Ereignisse, welche diese Annahmen beeinflussen könnten, sind zurzeit nicht bekannt.

Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einem ähnlichen Ergebnis wie in 2024. Wir kalkulieren damit, dass unsere Besucherzahlen auf einem ähnlich hohen Niveau wie in 2024 bleiben werden.

Sollte wider Erwarten ein Abwärtstrend zu verzeichnen sein, stehen verschiedene Handlungsalternativen zur Verfügung, um weiterhin im profitablen Bereich arbeiten zu können. So werden z. B. zurzeit die Bauarbeiten permanent vorangebracht. In diesem Bereich könnten die Kosten kurzfristig um 30 % gesenkt werden.

Aktuell bewegt sich die laufende Geschäftstätigkeit weiterhin im Rahmen der Erlös- und Ergebnisplanung.

 

Hamburg, 05.12.2024

Die Geschäftsführung

Gerrit Braun

Frederik Braun

Stephan Hertz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 15.125.684,44 16.947.771,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.481,00 1.774,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.481,00 1.774,00
II. Sachanlagen 13.699.517,10 14.508.599,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 328.779,00 379.928,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.244.734,00 8.176.790,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.126.004,10 5.951.881,67
III. Finanzanlagen 1.424.686,34 2.437.397,98
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.000.000,00 2.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 424.686,34 437.397,98
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.373.055,77 9.897.834,40
I. Vorräte 3.176.790,87 2.587.359,62
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 172.850,37 141.899,84
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.526.443,39 2.244.647,61
3. Geleistete Anzahlungen 477.497,11 200.812,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.436.260,21 1.954.013,57
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 52.886,67 128.093,05
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.383.373,54 1.825.920,52
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.760.004,69 5.356.461,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.835,24 17.821,88
22.501.575,45 26.863.427,93

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 7.385.421,04 11.859.712,80
I. Gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00
II. Bilanzgewinn 7.320.421,04 11.794.712,80
- davon Gewinnvortrag: € 11.794.712,80 (Vorjahr: € 12.439.106,37)
B. RÜCKSTELLUNGEN 9.100.063,08 8.612.102,99
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.368.892,00 3.338.039,00
2. Steuerrückstellungen 358.436,36 354.474,16
3. Sonstige Rückstellungen 5.372.734,72 4.919.589,83
C. VERBINDLICHKEITEN 5.583.298,70 5.724.218,93
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.322.490,81 3.563.591,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 394.739,45 447.495,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 357.254,81 1.260.031,35
4. Sonstige Verbindlichkeiten 508.813,63 453.100,61
- davon aus Steuern: € 341.842,19 (Vorjahr: € 319.590,65)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 28.269,92 (Vorjahr: € 0,00)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 432.792,63 667.393,21
22.501.575,45 26.863.427,93

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 40.660.861,62 31.366.371,13
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 946.288,68 827.817,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 384.890,08 328.546,44
- davon aus der Währungsumrechnung: € 107.032,91 (Vorjahr: € 6.696,97)
4. Materialaufwand 4.704.419,74 3.973.575,31
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.987.947,22 3.492.257,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 716.472,52 481.317,46
5. Personalaufwand 13.978.172,13 11.952.395,96
a) Löhne und Gehälter 11.320.292,45 9.703.073,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.657.879,68 2.249.322,30
- davon für Altersversorgung: € 78.819,82 (Vorjahr: € 63.030,26)
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.689.528,73 2.527.994,37
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.311.932,54 9.837.785,21
- davon aus der Währungsumrechnung: € 62.346,31 (Vorjahr: € 1.936,65)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 29.358,31 3.903,87
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.894,59 29.248,09
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 98.890,09 (Vorjahr: € 29.248,09)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.795,36 145.023,24
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 59.416,00 (Vorjahr: € 127.529,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.804.077,54 1.713.944,71
12. Ergebnis nach Steuern (408.632,76) 2.405.167,93
13. Sonstige Steuern 619,00 781,50
14. (Jahresfehlbetrag)/Jahresüberschuss (409.251,76) 2.404.386,43
15. Gewinnvortrag 11.794.712,80 12.439.106,37
16. Gewinnausschüttung (4.065.040,00) (3.048.780,00)
17. Bilanzgewinn 7.320.421,04 11.794.712,80

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft mit Sitz in Hamburg wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg, HRB 78633, geführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Nutzungsdauern der einzelnen Bauabschnitte entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge angepasst. Eine Vergleichbarkeit der Abschreibungen mit dem Vorjahr ist daher nicht gegeben.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

2. Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Seit dem Geschäftsjahr 2018 wird das steuerrechtliche Wahlrecht, abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, welche einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu € 800,00 netto je Wirtschaftsgut betragen, sofort abzuschreiben, handelsrechtlich analog angewendet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Neubewertung der Bauabschnitte vorgenommen und die Nutzungsdauern entsprechend der Restlaufzeit der Mietverträge verkürzt.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

4. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren Marktwert.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

6. Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

7. Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich verrechnet. Ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht angesetzt.

8. Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden für sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

9. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind, sofern es sich nicht um erhaltene Anzahlungen handelt, zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind in Höhe des Nettobetrages (ohne Umsatzsteuer) angesetzt.

10. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Bei am Bilanzstichtag vorhandenen Positionen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt eine Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs. Bei Positionen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden etwaige Verluste aus Kursänderungen durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs in vollem Umfang aufwandswirksam berücksichtigt.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenbuchwerte ist dem Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) zu entnehmen.

2. Treuhandverhältnisse

Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 ihre bis dahin im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen auf einen Dritten übertragen, zum Teil ist sie diesbezüglich noch als Treuhänderin anzusehen.

3. Pensionsrückstellungen

Die Ermittlung der gehaltsunabhängigen Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz: 1,82 %
erwarteter Rententrend: 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafeln: Heubeck Richttafeln 2018 G

Unter Anwendung des BilRUG erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Die Anwendung der vor Einführung des BilRUG geltenden Regelung - Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74 %) - hätte eine Höherdotierung der Rückstellung zum Bilanzstichtag um T€ 59 bewirkt. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen wie in den Vorjahren zum größten Teil auf Rückbauverpflichtungen für die Geschäftsräume der Gesellschaft gemäß den mietvertraglichen Regelungen in Höhe von TEUR 4.560 (i. Vj. TEUR 3.635). Im Rahmen der Eröffnung von YULLBE im Jahr 2022 und der damit verbundenen erheblichen Erweiterung der Ausstellungsflächen wurde eine vollständige Neubewertung der Verpflichtungen vorgenommen.

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Der Gesamtbetrag der zum Stichtag ausstehenden finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen und sonstigen Verträgen beläuft sich auf € 7,5 Mio. (ohne Umsatzsteuer).

2. Geschäftsführungsorgan

Geschäftsführer während des gesamten Geschäftsjahres waren die Herren:

Gerrit Braun, technischer Geschäftsführer, Hamburg

Frederik Braun, kaufmännischer Geschäftsführer, Hoisdorf

Stephan Hertz, Geschäftsführer EDV-Administration, Hamburg.

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet.

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2022 2023 Veränderung
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 164 177 +13
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 221 265 +44
385 442 +57

4. Nachtragsbericht

Es gab nach Abschluss des Geschäftsjahrs 2023 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft.

5. Ergebnisverwendung

Es ist beabsichtigt, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 05.12.2024

Die Geschäftsführung

Gerrit Braun

Frederik Braun

Stephan Hertz

ANLAGENSPIEGEL

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 984.268,03 0,00 0,00 0,00 984.268,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.323.795,50 218.717,33 0,00 0,00 3.542.512,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.342.179,51 2.338.460,59 1.201.382,00 (215.174,61) 28.666.847,49
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.438.686,55 622.998,51 (1.201.382,00) (149.799,27) 5.710.503,79
35.104.661,56 3.180.176,43 0,00 (364.973,88) 37.919.864,11
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.009.000,00 0,00 0,00 (1.000.000,00) 1.009.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 579.771,98 0,00 0,00 (12.711,64) 567.060,34
2.588.771,98 0,00 0,00 (1.012.711,64) 1.576.060,34
38.677.701,57 3.180.176,43 0,00 (1.377.685,52) 40.480.192,48
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 982.494,03 293,00 0,00 0,00 982.787,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.943.867,50 269.866,33 0,00 0,00 3.213.733,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.298.623,51 3.188.440,59 (64.950,61) 0,00 20.422.113,49
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 353.570,88 230.928,81 0,00 0,00 584.499,69
20.596.061,89 3.689.235,73 (64.950,61) 0,00 24.220.347,01
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.000,00 0,00 0,00 0,00 9.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 142.374,00 0,00 0,00 0,00 142.374,00
151.374,00 0,00 0,00 0,00 151.374,00
21.729.929,92 3.689.528,73 (64.950,61) 0,00 25.354.508,04
RESTBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.481,00 1.774,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 328.779,00 379.928,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.244.734,00 8.043.556,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.126.004,10 6.085.115,67
13.699.517,10 14.508.599,67
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.000.000,00 2.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 424.686,34 437.397,98
1.424.686,34 2.437.397,98
15.125.684,44 16.947.771,65

Zu dem vollständigen Jahresabschluss zuzüglich Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensfortführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 5. Dezember 2024

COUNSEL TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Arndt Ochs, Wirtschaftsprüfer

Tönjes Langemann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Gewinnverwendung

Durch Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH, Hamburg, festgestellt. Zudem wurde beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 7.320.421,04 auf neue Rechnung vorzutragen.

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