Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 330272
Vorher
Ludwig Ziegler Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.8.1967
Branche
Malerei- und LackiergewerbeGroßhandel mit AnstrichmittelnGlasergewerbe
Gegenstand
der Betrieb eines Malergeschäftes und die Ausführung aller damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Ding
seit 4.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Edingen-Neckarhausen
31.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ludwig Ziegler Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Bammental

(vormals: Heidelberg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 5.387,50 5.580,50
I. Sachanlagen 5.387,50 5.580,50
B. Umlaufvermögen 334.102,58 368.930,77
I. Vorräte 277.012,70 285.689,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 55.031,38 74.162,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.786,21 8.910,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.058,50 9.078,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.493,89 6.631,00
D. Aktive latente Steuern 41.304,38 30.000,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 219.996,17 282.547,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 607.284,52 693.690,03

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 30.677,51 30.677,51
II. Kapitalrücklage 200.000,00 80.000,00
III. Gewinnrücklagen 32.044,70 32.044,70
IV. Verlustvortrag 425.269,97 382.340,49
V. Jahresfehlbetrag 57.448,41 42.929,48
VI. nicht gedeckter Fehlbetrag 219.996,17 282.547,76
B. Rückstellungen 327.824,25 317.879,71
C. Verbindlichkeiten 278.635,57 375.046,22
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 150.591,48 225.720,59
D. Passive latente Steuern 824,70 764,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 607.284,52 693.690,03

Anhang

zum Jahresabschluss 31.12.2011
  
1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Aufgrund der Größenmerkmale des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft einzuordnen.

Der Anhang enthält alle Pflichtangaben der §§ 284 und 285 HGB. Erleichterungen nach       § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Buchführung wird über EDV unter Anwendung der DATEV-Software erstellt. Das Belegwesen ist geordnet.
  
2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

2.1. Bilanzierungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungsmethoden beibehalten werden. Ein Wechsel der Bilanzierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Latente Steuern sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, die Rechnungsabgrenzungsposten, die Latenten Steuern, das Eigenkapital sowie die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung des          § 250 HGB


Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

2.2. Bewertungsgrundsätze

 Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

 Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

 Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

 Einzelne Posten sind wie folgt bewertet:

 Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibung sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Dabei wurden lineare und degressive Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Der Übergang von der degressiven zu linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für in 2008 und 2009 angeschaffte selbständig nutzbare bewegliche Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 100,01 und             EUR 999,99 wurde ein Sammelposten gebildet, der zu je ein Fünftel in 2009 und in den Folgejahren aufgelöst wird. Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

 Von den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der angefangenen Arbeiten erfolgte zu den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Aufwendungen.

 Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
 
 Sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

 Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle vorhersehbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen und eine Abzinsung vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Dabei wurde gemäß Satz 2 des § 253 Abs. 2 HGB bei den langfristigen Pensionsrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Damit wurde bei der Berechnung dieser Rückstellungen ein Zinssatz von 5,14% angesetzt.
 
 Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwandt. Mangels Anpassungsklauseln in den Pensionsvereinbarungen blieben ein Gehalts- und Anwartschaftstrend ebenso unberücksichtigt, wie die Fluktuation.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei unverzinslichen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurde eine Abzinsung analog den Rückstellungen vorgenommen.
  
3. Weitere Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem den Anhang anschließenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Nahezu alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Lediglich der Anspruch aus dem Körperschaftsteuerguthaben hat eine Restlaufzeit von fünf Jahren.

3.3. Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 23.072,00. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.538,13 zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand dargestellt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung in Höhe von EUR 19.995,74 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensionsrückstellungen zugeführt.  

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die bei der Victoria Lebensversicherung AG, gehörend zum ERGO-Konzern, in Form von zwei Rückdeckungsversicherungen angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach dem BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.   

3.4. Angaben zu Verbindlichkeiten

 Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt              EUR 150.591,48 (Vorjahr EUR 225.720,59).

 Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 128.044,09 (Vorjahr EUR 149.325,63).

 Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 191.707,59 (Vorjahr EUR 255.095,49).

 Zum Bilanzstichtag valutiert eine Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr gegenüber dem Gesellschafter Helmut Jakober in Höhe von EUR 21.931,79 (Vorjahr EUR 15.902,79). Diese Verbindlichkeit wird mit 1,5% verzinst.

3.5. Ausschüttungssperre

 Zur Sicherung eines Teils der Pensionsverpflichtungen sind im Rahmen von zwei Rückdeckungsversicherungen Mittel zweckgebunden bei der Victoria Lebensversicherung AG Düsseldorf (ERGO Versicherung AG) eingebracht worden. Sie sind in Anwendung des   § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser beläuft sich zum Abschlussstichtag auf EUR 140.672,01 und liegt damit um EUR 17.777,86 über den Anschaffungskosten. Der vorgenannte Betrag ist daher für Ausschüttungen gesperrt.
 
 Des Weiteren sind EUR 40.479,68 gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterlegen. Dieser Betrag betrifft den Saldo der aktiven und passiven latenten Steuern.

4. Sonstige Angaben

4.1. Mitglieder der Geschäftsführung

 Im Berichtsjahr 2011 bestand die Geschäftsführung der Gesellschaft aus den Herren Helmut Jakober (mit Alleinvertretungsberechtigung) und Michael Jakober.

4.2. Sonstiges

 Eine Überschuldung der Firma lag zum Bilanzstichtag nicht vor, da der Gesellschafter Helmut Jakober den Rangrücktritt seiner vorgenannten Gläubigerforderung für den Insolvenzfall erklärt hat. Die Rangrücktritterklärung liegt vor.

 Unter Bezugnahme auf § 19 der aktuellen Fassung der Insolvenzordnung war zudem nachweislich eine positive Fortführungsprognose gegeben.
  

 

Bammental, 31. August 2012 Ludwig Ziegler GmbH

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2012 festgestellt.

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