Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
GABT GmbHLiquidiert
Römerstraße 12, 72654 Neckartenzlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moussa Gueye seit 13.9.2018 | Geschäftsführer |
Dimosthenis Bardoukas seit 7.10.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Global e energy & system automotive s.a.r.l | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kirsch Gesellschaft mit beschränkter HaftungTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015der Firma Kirsch GmbH, TrierI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31.12.2015 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2,266 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der im Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Im Berichtsjahr wurden lediglich folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen: Gem. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB i. V. m. § 255 Abs. 2a HGB wurde vom Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch gemacht, um die tatsächliche Gesamtleistung des Unternehmens richtig darzustellen. Die damit einhergehende Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB für den Fall einer Gewinnausschüttung wird beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 3-5 Jahren abgeschrieben. Insgesamt ergaben sich Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 913, die im Wesentlichen als selbstgeschaffene Immaterielle Wirtschaftsgüter aktiviert wurden. Zum Stichtag bestehen aktivierte selbstgeschaffene Vermögenswerte in Höhe von T€ 852; in dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 410 nicht übersteigen. Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert ohne Umsatzsteuer bewertet. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt; erforderlichenfalls erfolgt der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (nicht verpfändete Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Satz 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist (§ 253 Abs. 4 HGB). Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit ihrem Nennwert ohne Umsatzsteuer unter den Vorräten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von 1,5 % Rechnung getragen. Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Flüssige Mittel umfassen Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Kassenbestand und sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,31 % bewertet. Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren berechnet und mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). In Höhe des sich im Vergleich zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen bei Anwendung des bisher geltenden durchschnittlichen Marktzinssatzes, der auf Basis der letzten sieben Jahre ermittelt wurde (3,89 %), ergebene Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre. Die durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung der Pensionsrückstellungen) in Vorjahren entstandene Unterdotierung der Pensionsrückstellungen wird in Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden nach dem sogenannten temporary-Konzept insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt. Daneben werden Verlustvorträge zur Körperschaft- und Gewerbesteuer berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Entsprechend der Regelung in § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB werden aktive und passive latente Steuern saldiert, wobei auf den Ansatz einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (aktive latente Steuer) entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wird. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen summieren sich auf T€ 6.125 (Vorjahr: T€ 6.367), davon haben T€ 3.330 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 3.333). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 569 (Vorjahr: T€ 516) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon haben T€ 0 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt T€ 134 (Vorjahr T€ 167) haben in Höhe von T€ 39 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 64). Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 11.736 auf. Die Gesellschaft hat sowohl in den Vorjahren als auch im aktuellen Geschäftsjahr Darlehen erhalten. Für Darlehen und sonstige Forderungen von insgesamt T€ 11.777 haben die Darlehensgeber erklärt, dass sie zur Beseitigung einer drohenden Überschuldung und Vermeidung eines Insolvenzverfahrens bei der Gesellschaft mit ihren Ansprüchen auf Tilgung, Verzinsung und Rückzahlung ihrer Darlehen im Rang hinter die Forderungen aller bestehenden und künftigen Gläubiger der Gesellschaft zurücktreten (T€ 11.327 Rangrücktritt, T€ 450 Kapitalüberlassung). Die Gesellschaft wird aufgrund von Zusagen im Geschäftsjahr 2014 über ausreichende Barmittel verfügen, um die sonstigen laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Aus den genannten Gründen ist von einer positiven Fortführungsprognose auszugehen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Project Unit Credit Verfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag i. H. v. € 257.099,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also € 17.139,93 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2015 beträgt € 154.259,41 (Art. 67 II EGHGB). Von der Möglichkeit der rückwirkenden Anwendung der neuen Fassung des § 253 Abs. 2 HGB auf das Geschäftsjahr 2015 wurde Gebrauch gemacht. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Pensionsrückstellung mittels 10 Jahresdurchschnittszinssatz und der Pensionsrückstellung mittels bisherigem 7 Jahresdurchschnittszinssatz beträgt € 145.552,00 und ist ausschüttungsgesperrt. In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 1.311 (Vorjahr T€ 1.399) sind im Wesentlichen die Verpflichtungen aus Personalverbindlichkeiten, Rechts- und Beratungsleistungen sowie Gewährleistungen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Darlehen belaufen sich auf T€ 900 (Vorjahr T€ 1.200). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 3.253 (Vorjahr T€ 4.415), davon haben T€ 0 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 14.423 (Vorjahr T€ 11.709). Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen summieren sich auf T€ 1.511 (Vorjahr T€ 1.631). Daneben sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 11.870 (Vorjahr T€ 9.701) enthalten. Im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Rangrücktritte in Höhe von T€ 11.327 sowie ein Kapitalüberlassungsvertrag in Höhe von T€ 450. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) gestalten sich wie folgt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 605 (Vorjahr T€ 541) beinhalten T€ 92 (Vorjahr: T€ 83) aus Steuern und T€ 2 (Vorjahr T€ 2) aus sozialer Sicherheit. Zum 31.12.2015 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Erträge aus anderen aktivierten Eigenleistungen summieren sich auf insgesamt T€ 524 (Vorjahr T€ 0) und setzen sich sowohl aus der Aktivierung von Eigenleistungen für Entwicklungsarbeiten (Serienmuster und Prototypen) als auch für die Implementierung von Software (SAP, Salesforce) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt T€ 606 (Vorjahr T€ 829) beinhalten u.a. sonstige betriebliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 352 (Vorjahr T€ 13), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 100 (Vorjahr T€ 192) und Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 91 (Vorjahr T€ 6). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 3.974 (Vorjahr T€ 5.689) und beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 76 (Vorjahr T€ 184), die Forderungsverluste sowie übrige periodenfremde Aufwendungen betreffen. Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 17) beinhalten ausschließlich die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 I 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden. V. Sonstige PflichtangabenIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 110 (Vorjahr: 138) Mitarbeiter beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Es bestehen Pensionsverpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer (ohne Berücksichtigung des anteiligen BilMoG-Anpassungsbetrags) in Höhe von T€ 1.405. Die laufenden Rentenbezüge belaufen sich auf T€ 124. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB: Prettl Beteiligungs Holding GmbH, Neuruppin, Amtsgericht Neuruppin, HRB 4015 NP. Angabe gem. § 285 Nr. 17 HGB: Das Honorar des Abschlussprüfers wird der Wirtschaftsprüferkammer auf schriftliche Anfrage mitgeteilt. Zum Abschlussstichtag unterliegen Beträge in Höhe von T€ 998 der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre.
Trier, 23. September 2016 Kirsch GmbH Dr. Steffen Wieland Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Kirsch GmbH, TrierA. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2015 Geschäftstätigkeit Das Unternehmen ist in der Stromerzeuger - Branche tätig. Die derzeitigen Hauptproduktlinien sind Netzersatzanlagen, Antriebsaggregate, Sonderstromerzeuger, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und ein Servicebereich für alle Produktlinien. Die Kirsch GmbH entwickelt, konstruiert, fertigt und verkauft komplette Stromerzeugungsanlagen bzw. Systemlösungen mit Stromerzeugern, die zu einem hohen Anteil nach kundenspezifischen Anforderungen gebaut werden. Die Lieferungen und Leistungen sind geprägt von Qualität und Zuverlässigkeit. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch. Die wichtigsten Absatzmärkte sind Deutschland und der EU-Raum sowie die Schweiz. Weltwirtschaft Im Jahr 2015 war vor allem die positive Entwicklung der Volkswirtschaften der USA und Europas für ein moderates Weltwirtschaftswachstum verantwortlich. Dagegen waren die Eintrübung der bislang dynamischen chinesischen Wirtschaft und die Schwäche der Entwicklungs- und Schwellenländer als Belastungen für die Weltwirtschaft anzusehen. Die konjunkturelle Entwicklung begann im Jahr 2015 besonders dynamisch und positiv. Diese Entwicklung verlangsamte sich jedoch im Laufe des Jahres. Die dauerhaft niedrigen Rohstoff- und Energiepreise kamen lediglich den Industriestaaten zu gute. Im Gegenzug mussten die rohstoffexportierenden Länder hierdurch starke Einbußen hinnehmen. Dadurch ließ das Wachstum in allen Entwicklungsländern, welche für mehr als 70% des globalen Wachstums verantwortlich sind, erneut nach. Nach der neuesten Veröffentlichung des Internationalen Währungsfond (IWF) steigerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den etablierten Volkswirtschaften um 1,9%. Dagegen reduzierte sich das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern von 4,6% im Jahr 2014 auf 4,0% im Jahr 2015. Die europäische Binnenkonjunktur wurde 2015 vor allem von den niedrigen Zinsen, der Geldpolitik der europäischen Zentralbank und Kaufkraftgewinnen durch günstige Energiepreise gestützt. Darüber hinaus wurde dies auch von dem niedrigen Euro- Wechselkurs, welcher die Exporte begünstigte, verstärkt. Auch die deutsche Wirtschaft konnte im gleichen Maß wie die der Eurozone wachsen. Als besonders wichtig erwiesen sich hierbei der private und der staatliche Konsum. Allerdings wurde die Expansion in der Jahresmitte durch eine nachlassende Nachfrage gebremst. Eigene Märkte Im Bereich Netzersatzanlagen erhöhte sich in den letzten Jahren der Wettbewerbsdruck aufgrund einer steigenden Anzahl an Wettbewerbern. Der Markt für kleinere Netzersatzanlagen mit Standardaggregaten kann durch kleinere Handwerksfirmen bedient werden. Der Markt für große, komplexe Anlagen ist weniger umkämpft aufgrund einer geringeren Wettbewerberanzahl. Der Markt für Sonderstromerzeuger für den Bereich Security und Defense ist durch einen speziellen Kundenkreis gekennzeichnet der insbesondere kundenindividuelle Stromerzeuger nachfragt mit hohem Entwicklungs- und Fertigungsaufwand. Die Markteilnehmer sind als eher konservativ zu kennzeichnen. Im Markt für Antriebstechnik, speziell Antriebsaggregate auf diesel motorischer Basis als Hilfsantrieb (APU) oder als Hauptantrieb (MPU) wird sich die Nachfrage in Westeuropa annahmegemäß mittelfristig verändern hin zu Aggregaten auf Basis von Batteriesystemen. MPU Aggregate generieren auch weiterhin eine kontinuierliche Absatzmöglichkeit. Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Umsatz von rund EUR 22,5 Mio. erzielt. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von knapp 11,8% gegenüber dem Vorjahr. Hauptumsatzträger dabei waren die Bereiche Netzersatzanlagen, Antriebstechnik und Sonderstromerzeuger. Der Bereich Kraft - Wärme - Kopplung trug mit lediglich 389 T Euro. zum Gesamtumsatz bei. II. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr gemäß unserer Vorjahresprognose um ca. EUR 2,4 Mio. auf EUR - 2,66 Mio. verbessert. Die dennoch schlechte Ertragslage beruht hauptsächlich auf den hohen Kostenstrukturen im Produktbereich Kraft - Wärme - Kopplung (227 T Euro Material- und Fremdleistungen, 1.326 T Euro Personal- und Sachkosten), zum Teil aber auch auf hohen Kostenstrukturen in anderen Bereichen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Materialquote i.e.S.1 von 59% auf knapp 50% gesenkt werden. Die Fremdleistungsquote 1 blieb nahezu unverändert bei 10%. Somit konnte die Rohertragsquote von 31% auf 40% verbessert werden. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter inkl. Soziale Abgaben und Altersversorgung sind nahezu unverändert bei 6,7 Mio. Euro. Die Personalquote hat sich aufgrund des Umsatzrückgangs um rund 4 Prozentpunkte verschlechtert auf 31,4%. Wie in den letzten Jahren üblich, machten sich starke saisonale Einflüsse bemerkbar, so dass auch im Jahr 2015 etwa 40% des Umsatzes im ersten und 60% des Umsatzes im zweiten Halbjahr erreicht wurden. 8,5 Mio. Euro Umsatz (38% vom Gesamtumsatz) konnten erst im letzten Quartal 2015 erzielt werden. Der Auftragsbestand umfasst zu Beginn des Jahres 2016 7,5 Mio Euro. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 23,76 Mio. Euro und ist damit gegenüber dem Vorjahr (22,51 Mio. Euro) um 1,25 Mio. Euro angestiegen. Das Anlagevermögen hat sich um rund 560 T Euro erhöht auf 2,1 Mio. Euro (Vorjahr 1,54 Mio. Euro). Das Umlaufvermögen konnte weiter um 1.932 T Euro auf 9,9 Mio. Euro reduziert werden (Vorjahr 11,86 Mio. Euro). Finanzlage Unser Geschäft unterliegt starken saisonalen Einflüssen. Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich über den laufenden Cash Flow sowie ein effizientes Management der Anzahlungen. Da im Rahmen der operativen Tätigkeit regelmäßig Liquiditätslücken entstehen, wird der laufende Geschäftsbetrieb zusätzlich durch Darlehen der Gesellschafter abgesichert. Mit dieser Unterstützung durch die verbundenen Unternehmen ist die Finanzlage des Unternehmens und der Fortbestand der Gesellschaft gesichert. Die Kapital- und Finanzierungsstruktur hat sich in 2015 nicht maßgeblich geändert. Die für den Geschäftsbetrieb notwendigen Finanzierungen wurden durch die Gesellschafter bereitgestellt. Die Forderungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement und ein effizientes Mahnwesen weitgehend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Verbindlichkeiten möglichst innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. III. Nachtragsbericht Mit Datum vom 10. Februar 2016 wurde zwischen der PRETTL Beteiligungs Holding GmbH und der Kirsch GmbH ein Darlehensrahmenvertrag über 3,0 Mio. Euro geschlossen. Das Darlehen hat eine Laufzeit von einem Jahr ab Inanspruchnahme der jeweiligen Darlehenssumme. Eine vorzeitige Kündigung durch den Darlehensgeber ist ausgeschlossen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eintraten und die Lage der Gesellschaft erheblich beeinflussen, haben sich nicht ereignet. B. Bericht über zukünftige Entwicklungen sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Planung für das Geschäftsjahr 2016 sieht einen Umsatz von ca. EUR 23 Mio. vor. Nach heutigem Stand wird dieser Umsatz nicht in Gänze erreicht werden können aufgrund eines Umsatzrückgangs insbesondere im Produktbereich Antriebstechnik (ATT). Die Auftragslage erreicht insbesondere in diesem Produktbereich nicht die Erwartungen für 2016. Deshalb wurden weitreichende kostensenkende Maßnahmen im Bereich Personal- und Sachkosten in die Wege geleitet, um die Ergebnissituation zu verbessern und eine neuartige Produktlinie eingeführt, die andere Kundensegmente adressiert. Daher gehen wir für 2016 von einem gegenüber 2015 deutlich verbesserten Ergebnis aus. Um den saisonalen Auftragsschwankungen entgegenzuwirken wird mit flexiblen Zeitarbeitskonten gearbeitet. Für das Jahr 2016 erwarten wir aufgrund eines weiterhin starken Wettbewerbsdrucks bei den Netzersatzanlagen, ein geringeres Umsatzniveau als 2015 zu marktüblichen Margen. Zusätzlich werden durch den Aufbau und Vertrieb standardisierter Produktlinien auf Basis der vorhandenen Technologien zusätzliche Umsätze generiert. Um weiteres Umsatzwachstum zu erreichen werden wir die vertrieblichen Aktivitäten steigern und zur Optimierung der Vertriebsprozesse die konsequente Nutzung des neuen Customer Relationship Management Systems forcieren. Ab 2017 werden zusätzliche Marktsegmente mit modifizierten Produkten adressiert. Die Investitionen werden sich im Jahr 2016 auf dem erforderlichen, niedrigen Niveau bewegen. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine bilanzielle Überschuldung auf. Die Geschäftsführung ist aufgrund der bestehenden positiven Fortführungsprognose für das Unternehmen davon überzeugt, dass diese dauerhaft durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden kann. II. Risikobericht Nach wie vor stehen die von Kirsch in Deutschland verkauften Netzersatzanlagen unter einem hohen Wettbewerbsdruck. Durch die bereits eingeleiteten Prozessverbesserungen und verbesserten Lieferantenverträge wird die Margensituation der Kirsch GmbH maßgeblich verbessert und nachhaltig gesichert. Durch die konsequente Weiterentwicklung der Qualitätssicherungssysteme und des Projektmanagements können weitere Risiken im Bereich Gewährleistung minimiert werden. Parallel sind speziell aus dem Produktbereich Kraft - Wärme - Kopplung (KWK) noch Gewährleistungsaufwendungen aus den Vorjahren zu erwarten. Hierfür wurden entsprechende Rückstellungen als Risikovorsorge gebildet. Im Produktbereich KWK werden 2016 keine neuen Geräte mehr an Endkunden verkauft, die hierdurch erreichte Risikosenkung verbessert die wirtschaftliche Planbarkeit. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes und aktives Mahnwesen zur Minimierung von Forderungsausfällen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Bei der zuvor geschilderten Geschäftsentwicklung besteht gleichwohl das Risiko von Finanzierungsengpässen. Diesem Risiko wirken wir in Abstimmung mit unserer Gesellschafterin entgegen, indem wir die notwendigen Maßnahmen zur schnellen Verbesserung der Ertragslage umsetzen und indem sich die Gesellschafter-Seite zur Bereitstellung der benötigten Finanzierung im Rahmen einer bis zum 31.12.2016 befristeten Patronatserklärung bereit erklärt hat. Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit entsprechenden Rangrücktritten sowie einem Kapitalüberlassungsvertrag in ausreichender Höhe versehen. Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Währungsrisiken. III. Unternehmensinternes Steuerungssystem und verwendete Kennzahlen Grundlage des Steuerungssystems unseres Unternehmens ist der einmal jährlich erstellte Umsatzplan basierend auf unseren internen Vertriebs- und Projektplanungen. Monatlich werden mittels der Erfolgsrechnung das Ergebnis und die Kostenstruktur analysiert und mit den Verantwortlichen besprochen, um Abweichungen zu analysieren und Maßnahmen einleiten zu können. Zusätzlich werden monatlich Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung ausgewertet und im Managementteam Maßnahmen zur Einhaltung der Planung erarbeitet. Die parallel zum Kennzahlensystem bestehende Profit - Center - Betrachtung erlaubt eine Ermittlung der Produktmargen je Produktgruppe. Die kurzfristige, operative Steuerung des Unternehmens erfolgt in wöchentlichen Absprachen zwischen den Verantwortlichen. So werden zeitnah aktuelle Entwicklungen besprochen und Entscheidungen für notwendige Korrekturmaßnahmen getroffen. IV. Prognosebericht Wirtschaftsexperten blicken für das Jahr 2016 mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Nach einem Wachstum von 3,1% im Jahr 2015 wird vom IWF mit einer Expansion von 3,4% im Jahr 2016 gerechnet. Dabei werde die Stütze dieses Wachstums hauptsächlich von den deutlichen Nachfrageimpulsen aus den USA und Europa ausgehen, wogegen der gebremsten Dynamik in China und der anhaltenden Rezession der rohstoffexportierenden Schwellenländer negative Auswirkungen zugeschrieben werden. Die Entwicklungspotenziale der Kirsch GmbH beurteilen wir positiv. Durch einen annähernd gleichbleibenden Umsatz und zusätzliche kostensenkende Maßnahmen erwarten wir Verbesserungen der Ertragslage in 2016 und 2017. Durch weitere Investitionen in die Entwicklung unserer Produkte und in den Vertrieb erwarten wir längerfristig eine weitere Stabilisierung der Unternehmensentwicklung. Durch unser aktives Cash Management gehen wir davon aus, auch zukünftig immer in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. C. Bericht über die Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft wird weiterhin in den nächsten Jahren Forschung und Entwicklung zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie für Neuentwicklungen betreiben. Dabei werden wir uns auf die Bereiche der effizienten Energieerzeugung, der kundenspezifischen Entwicklung von Sonderstromerzeugern und der gemeinsamen Entwicklung von Produkten mit verbundenen Unternehmen und Forschungsinstituten konzentrieren. Parallel nutzen wir unsere Entwicklungskapazitäten verstärkt um unsere vorhandenen Produktfelder stärker zu standardisieren.
Trier, 23. September 2016 Kirsch GmbH Dr. Steffen Wieland Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kirsch GmbH, Trier, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführung der Geschäftsführung im Abschnitt B. II. Risikobericht zur Geschäftsentwicklung im Lagebericht hin. Dort wird ausgeführt, dass die Gesellschaft auf die weitere finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen ist. Entsprechend der getroffenen positiven Fortführungsprognose steht die bestehende bilanzielle Überschuldung zum Bilanzstichtag der Unternehmensfortführung unter going concern nicht entgegen.
Stuttgart, den 23. September 2016 Rödl
& Partner GmbH
Müller, Wirtschaftsprüfer Künkele, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am:
Trier, den 22.12.2016 gez. Rolf Prettl |
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