Fengmei Deutschland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ningbo Lawrence AUTOMOTIVE Interiors Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
NBHX Trim GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 30.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NBHX Automotive System GmbHBruchsalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022gemäß § 315e HGBnach International Financial Reporting StandardsInhaltsverzeichnis Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 Konzern-Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022 Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022 und 2021 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben 1. Darstellung des Konzernabschlusses Die NBHX Automotive System GmbH als Muttergesellschaft des Konzerns ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der HRB-Nr. 724287 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bruchsal in Deutschland. Der eingetragene Name der Gesellschaft lautet NBHX Automotive System GmbH. Das Geschäftsjahr der NBHX Automotive System GmbH sowie die Geschäftsjahre ihrer Tochtergesellschaften sind das Kalenderjahr. Der Unternehmensgegenstand der konzernprägenden NBHX Automotive System GmbH und ihrer Tochtergesellschaften ist die Beteiligung an Unternehmen sowie die Gründung, der Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen aller Art, soweit hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist, insbesondere solche der Automobilzulieferindustrie (d.h. Unternehmen der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von Automobilkomponenten und -zubehör aller Art, der Handhabung und Lagerung solcher Produkte und des Angebots aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen) sowie das Angebot von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben und kaufmännisch gerundet. Es ist daher möglich, dass einzelne Summen in diesem Abschluss geringfügig von der exakten arithmetischen Summierung der vorherigen Werte abweichen. Für die Konzerngesamtergebnisrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Konzernbilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zusammengefasst worden. 2. Grundsätze der Rechnungslegung Der Konzernabschluss der NBHX Automotive System GmbH (NBHX-Konzern) zum 31. Dezember 2022 wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Standards Interpretation Committee (IFRIC) aufgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2022 verpflichtend anzuwendenden Vorschriften nach IFRS und IFRIC wurden berücksichtigt. Neue und geänderte International Financial Reporting Standards (IFRS) und Interpretationen (IFRIC), die erstmalig für Geschäftsjahre, die am 1. Januar 2022 beginnen, anzuwenden sind (IAS 8.28) und deren Anwendung Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben können. Das IASB hat die folgenden Änderungen an Standards verabschiedet, die ab dem Geschäftsjahr 2022 anzuwenden sind, ohne dass sich daraus wesentliche Auswirkungen auf den NBHX-Konzernabschluss ergeben.
Neue und geänderte International Financial Reporting Standards (IFRS) und Interpretationen (IFRIC), die bereits veröffentlicht wurden, aber für Unternehmen mit Geschäftsjahresende zum 31. Dezember 2022 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind (IAS 8.30) und vom NBHX-Konzern nicht vorzeitig angewendet wurden.
3. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der NBHX Automotive System GmbH werden zum 31. Dezember 2022 neben der NBHX Automotive System GmbH die Jahresabschlüsse von 6 (i.V. 7) in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen. Tochterunternehmen sind solche Unternehmen, bei denen die NBHX Automotive System GmbH aufgrund ihres Engagements bei den jeweiligen Unternehmen schwankenden Renditen ausgesetzt ist oder Rechte daran hat und diese Renditen aufgrund ihrer Verfügungsgewalt über das Unternehmen beeinflussen kann. Die Einbeziehung in den Konsolidierungskreis beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Beziehungen bestehen; sie endet, wenn diese Möglichkeiten nicht mehr gegeben sind. Die Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft erfolgt, sobald die Beherrschung durch die NBHX Gruppe nicht mehr gegeben ist. Die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft werden im Monat der Entkonsolidierung ausgebucht. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der in die Konsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen mit ihrem Eigenkapital und ihren Jahresergebnissen, berechnet nach IFRS für die Konsolidierung des Konzerns. Angegeben ist die jeweilige Währung.
Die Entkonsolidierung der NBHX Trim GmbH, Heilsbronn, wurde zum 31. Dezember 2022 vorgenommen und deren Liquidation zum 31. Dezember 2022 eingeleitet. 4. Unternehmenszusammenschlüsse Im Geschäftsjahr gab es, wie im Vorjahr, keine Unternehmenszusammenschlüsse. 5. Zusammenfassung der wesentlichen Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Nach IAS 1 (Presentation of Financial Statements) wird beim Ausweis in der Konzernbilanz zwischen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten sowie lang- und kurzfristigen Schulden unterschieden. Vermögenswerte werden als kurzfristig ausgewiesen, wenn sie voraussichtlich innerhalb eines Jahres realisiert werden können. Verbindlichkeiten werden als kurzfristig ausgewiesen, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig sind. Im Folgenden werden die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses angewendet wurden, dargestellt: Methoden der Konsolidierung Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Unternehmen werden nach den für den NBHX-Konzern geltenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt und bewertet. Die Gesellschaften bilanzieren nach der Going Concern Prämisse. Der Konzernabschluss als Ganzes wird als Going Concern aufgestellt. Das Geschäftsjahr aller einbezogenen Unternehmen entspricht dem Geschäftsjahr des Mutterunternehmens. Der Abschlussstichtag ist der 31. Dezember 2022. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt zum Erwerbszeitpunkt nach der Erwerbsmethode. Der Erwerbszeitpunkt stellt den Zeitpunkt dar, an dem die Möglichkeit der Beherrschung des Reinvermögens und der finanziellen und operativen Aktivitäten des erworbenen Unternehmens auf den NBHX-Konzern übergeht. Bei einem Unternehmenserwerb werden die Vermögenswerte und Schulden des erworbenen Tochterunternehmens mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet. Übersteigt der Kaufpreis der Anteile die identifizierten und zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden, wird der Unterschiedsbetrag als Firmenwert aktiviert. Im Falle eines negativen Unterschiedsbetrags werden die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden neu bewertet und die Anschaffungskosten neu ermittelt. Ein danach verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam erfasst. Alle Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze, sonstigen Erträge und sonstigen Aufwendungen, einschließlich Zinsen und Dividenden, innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Kumulierte Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden im Anlagevermögen eliminiert. Die Equity-Methode wird angewendet, wenn ein Gemeinschaftsunternehmen vorliegt oder die Möglichkeit eines maßgeblichen Einflusses auf die Geschäftspolitik eines assoziierten Unternehmens besteht, aber die Voraussetzungen eines Tochterunternehmens nicht erfüllt sind. Die bei Verschmelzungen aufgedeckten stillen Reserven und Lasten werden bei der Folgekonsolidierung entsprechend den korrespondierenden Vermögenswerten und Schulden fortgeführt, abgeschrieben oder aufgelöst. Aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden nach IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen. Währungsumrechnung Die Berichtswährung des NBHX-Konzerns ist der Euro (EUR). Fremdwährungsgeschäfte werden in den Einzelabschlüssen der NBHX Automotive System GmbH und der beteiligten Gesellschaften mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögenswerte und Schulden in fremder Währung mit dem Stichtagskurs bewertet. Fremdwährungsdifferenzen werden in der Berichtsperiode erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften werden von ihrer funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte selbstständig betreiben, ist die jeweilige funktionale Währung identisch mit der Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden die Erträge und Aufwendungen aus Abschlüssen von einbezogenen Unternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Dieser Kurs wird mit Hilfe der Tageskurse ermittelt. Diese Methode wird als Vereinfachung angewandt, da die Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung in der Regel gleichmäßig anfallen und die möglichen Differenzen daher unwesentlich sind. Die Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral behandelt und als separater Posten zusammen mit der Neubewertungsrücklage im übrigen Eigenkapital ausgewiesen. Beim Abgang einer konsolidierten Gesellschaft werden die kumulierten Fremdwährungsdifferenzen als Teil des Veräußerungsgewinns oder -verlusts erfasst. Auf die Fremdwährungsdifferenzen werden keine latenten Steuern gebildet, da die Muttergesellschaft die zeitliche Auflösung der temporären Differenzen steuern kann und es wahrscheinlich ist, dass sich diese in absehbarer Zeit nicht auflösen werden. Die folgende Tabelle zeigt die verwendeten Wechselkurse:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Unternehmenswert Der Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Vermögenswert, der einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus anderen bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbenen Nettovermögenswerten darstellt, die nicht getrennt identifiziert und angesetzt werden können. Geschäfts- oder Firmenwerte werden in Übereinstimmung mit IFRS 3 (Unternehmenszusammenschlüsse) bilanziert. Sie werden nicht planmäßig abgeschrieben. Im Rahmen der Prüfung auf Wertminderung wird der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene Geschäfts- oder Firmenwert auf jede einzelne zahlungsmittelgenerierende Einheit, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen soll, aufgeteilt. Der Werthaltigkeitstest ist jährlich und immer dann, wenn Anzeichen für eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts vorliegen, durchzuführen. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, ist der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnete Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe der Differenz wertgemindert und abzuschreiben. Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts dürfen nicht rückgängig gemacht werden. Übersteigt die Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert des ihr zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts, ist die weitere Wertminderung durch anteilige Minderung des Buchwerts der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten Vermögenswerte zu erfassen. Die Wertminderungen werden grundsätzlich in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen ausgewiesen. Im Rahmen der Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte werden im NBHX-Konzern die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten ("Fair Value less Costs of Disposal") und ihrem Nutzungswert ("Value in Use") verglichen. Der erzielbare Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird auf Basis ihres Nutzungswerts ermittelt, sofern dieser höher ist als der beizulegende Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten. Der Nutzungswert wird nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) ermittelt. Diese DCF-Berechnungen basieren auf den vom Management genehmigten prognostizierten Finanzplänen und werden auch für interne Zwecke verwendet. Der gewählte Planungshorizont spiegelt die Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des Nutzungswerts durch das Management beruht, gehören Annahmen über Wachstumsraten und Diskontierungssätze. Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird der Barwert der künftigen Zahlungen, der aufgrund der fortgesetzten Nutzung der strategischen Geschäftseinheit und deren Abgang am Ende der Nutzungsdauer erwartet wird, zugrunde gelegt. Die Prognose der Zahlungen basiert auf der aktuellen Planung des NBHX-Konzerns. Der Kapitalisierungszinssatz wird als Vorsteuersatz unter Berücksichtigung einer Risikokomponente ermittelt. Mangels signifikanter bilanzieller Geschäfts- oder Firmenwerte mussten im Geschäftsjahr keine Werthaltigkeitstests durchgeführt werden. Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten von immateriellen Vermögenswerten, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Die immateriellen Vermögenswerte werden in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung überprüft, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Die Abschreibungsdauer und die Abschreibungsmethode werden bei immateriellen Vermögenswerten mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Die aufgrund von Änderungen der erwarteten Nutzungsdauer oder des erwarteten Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts erforderlichen Änderungen der Abschreibungsmethode oder der Abschreibungsdauer werden als Änderungen von Schätzungen behandelt. Die Nutzungsdauern für immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer betragen:
Die Entwicklungskosten für Systeme und Systemkomponenten werden aktiviert, wenn die Voraussetzungen des IAS 38 erfüllt sind. Die Entwicklungskosten umfassen dabei alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungsbezogenen Gemeinkosten der Fertigung. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart linear über den erwarteten Produktlebenszyklus von in der Regel drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Sofern die aktivierten Entwicklungskosten nicht planmäßig abgeschrieben werden, wird mindestens einmal jährlich für jeden einzelnen Vermögenswert oder auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) ein Werthaltigkeitstest durchgeführt. Der erzielbare Betrag wurde durch den Nutzungswert im Geschäftsjahr und im Vorjahr bestimmt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen, bewertet. Kosten für Reparaturen und Instandhaltung werden als laufender Aufwand erfasst. Die lineare Abschreibung erfolgt nach dem erwarteten Verlauf des Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Die Grundstücke werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Restwerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden der Vermögenswerte werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und bei Bedarf prospektiv angepasst. Wenn eine Sachanlage verkauft wird oder kein weiterer wirtschaftlicher Nutzen aus ihrer Nutzung oder ihrem Abgang zu erwarten ist, wird der Buchwert der Sachanlage ausgebucht. Der Gewinn oder Verlust aus der Ausbuchung einer Sachanlage ist die Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Gegenstands und wird im Zeitpunkt der Ausbuchung in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Ist für den Erwerb oder die Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchsfertigen Zustand zu versetzen, werden die bis zur Erreichung des gebrauchsfertigen Zustands angefallenen direkt zurechenbaren Fremdkapitalkosten aktiviert. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Fremdkapitalkosten aktiviert. Anwendung von IFRS 15 - Verträge mit Kunden Umsatzerlöse werden auf der Grundlage der in einem Vertrag mit einem Kunden festgelegten Gegenleistung bewertet und schließen Beträge aus, die im Auftrag von Dritten eingezogen werden. Der Konzern erfasst Umsatzerlöse, wenn er die Kontrolle über ein Produkt oder eine Dienstleistung an einen Kunden überträgt.
Die Kosten zur Erlangung eines Vertrags sind den Kunden direkt zurechenbar. Die Kosten sind unabhängig von den allgemeinen Kosten der Vertriebsfunktion. Ein Vermögenswert aus einem Vertrag wird aktiviert, wenn ein Angebot gewonnen wurde und die Werthaltigkeit der Kosten zu erwarten ist. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der Dauer der vertraglichen Vereinbarung. Als praktische Erleichterung hat das Unternehmen beschlossen, den Betrag der Gegenleistung für eine wesentliche Finanzierungskomponente nicht anzupassen. Anwendung von IFRS 16 - Leasingverhältnisse IFRS 16 beinhaltet ein einheitliches Bilanzierungsmodell nach dem Leasingverhältnisse bis auf wenige Ausnahmen in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht an einem Vermögenswert, das sein Recht auf Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts darstellt, und eine Leasingverbindlichkeit, die seine Verpflichtung zur Zahlung von Leasingraten darstellt. Die Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten werden in Höhe des Barwerts der künftigen Leasing-Zahlungen in der Konzernbilanz erfasst. Es gibt Ausnahmen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, die sich auf Vermögenswerte mit einem geringen Anschaffungswert beziehen. Leasinggeber klassifizieren Leasingverhältnisse als Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse. Sale-and-Leaseback-Transaktionen haben in keinem der beiden Geschäftsjahre stattgefunden. Die variablen Leasingzahlungen basieren auf Leasingzahlungen für Mietverträge für Gebäude und Fahrzeuge, die von einem Preisindex abhängig sind. Im Verhältnis zu den gesamten Leasingzahlungen überwiegen die fixen Bestandteile. Die variablen Leasingzahlungen sind im Wesentlichen abhängig von der tatsächlich auftretenden Inflation im Euroraum. Die Ausübung von Verlängerungs- und Kündigungsoptionen von Mietverträgen für Gebäude ist abhängig von Standortentscheidungen des Managements. Die berücksichtigten Verlängerungs- und Kündigungsoptionen werden zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses als überwiegend wahrscheinlich angesehen. Bezogen auf die Restlaufzeit der Mietverträge umfassen die Optionen den überwiegenden Teil der Laufzeit. Den planmäßigen Abschreibungen auf Nutzungsrechte liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Die Leasing- und Mietverträge beziehen sich auf Bürogebäude, Produktionshallen, Fahrzeuge und Anlagen. Die Ausstattung umfasst Gabelstapler, Produktionsanlagen und Büroausstattung. Im Hinblick auf die Konzerngesamtergebnisrechnung werden nach IFRS 16 die Abschreibungen der Nutzungsrechte in den Umsatzkosten sowie der Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeiten im Zinsergebnis erfasst. Die Abschreibung der Nutzungsrechte im Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 3.961 (Vorjahr: TEUR 4.371), der Zinsaufwand beträgt TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 594). Die Tilgungsanteile der Leasingzahlungen sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthalten. Diese belaufen sich auf TEUR 4.870. Wertminderung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten Zu jedem Bilanzstichtag werden Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen, wenn Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Wenn der Buchwert eines Vermögenswertes höher ist als sein erzielbarer Betrag, wird eine Wertminderung gebucht, wobei der erzielbare Betrag als der höhere der beiden folgenden Werte definiert ist: (i) der beizulegende Zeitwert abzüglich der voraussichtlichen Veräußerungskosten oder (ii) der Nutzungswert. Wenn der erzielbare Betrag für den einzelnen Vermögenswert nicht ermittelt werden kann, erfolgt die Schätzung des erzielbaren Betrags auf Ebene der nächsthöheren zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Wenn in Folgeperioden die erzielbaren Erträge den wertgeminderten Buchwert übersteigen, werden, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts, Wertaufholungen vorgenommen, jedoch höchstens bis zu (i) den erzielbaren Erträgen oder (ii) den niedrigeren Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst. Finanzinstrumente Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten werden in die folgenden Bewertungskategorien eingeteilt. Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten in die verschiedenen Kategorien basiert zum einen auf der Art und Weise, wie diese gesteuert werden (sog. Geschäftsmodellbedingungen nach IFRS 9) und zum anderen auf den Eigenschaften der mit dem finanziellen Vermögenswert verbundenen Zahlungsströme (sog. Cashflow-Bedingungen nach IFRS 9). Die Klassifizierung wird zum Zeitpunkt des Wertansatzes festgelegt und zu jedem Bilanzstichtag überprüft. Finanzielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und, falls die Folgebewertung nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfolgt, zuzüglich Transaktionskosten erfasst. Für Fremdkapitalinstrumente, deren Cashflow-Bedingungen ausschließlich Zinsen und Tilgung auf den ausstehenden Nominalbetrag darstellen, erfolgt auf Basis des zugrunde liegenden "Geschäftsmodells" entweder eine Bewertung zu Anschaffungskosten ("Halten") oder zum beizulegenden Zeitwert ("Halten und Verkaufen") ohne Auswirkung auf die Konzerngewinn- und Verlustrechnung. Alle übrigen Fremdkapitalinstrumente werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Fremdkapitalinstrumente, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, werden grundsätzlich nach der Effektivzinsmethode bilanziert und unterliegen den Wertminderungsvorschriften des IFRS 9. Eigenkapitalinstrumente müssen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Davon ausgenommen sind Eigenkapitalinstrumente, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden und für die beim erstmaligen Ansatz die unwiderrufliche Option der erfolgsneutralen Bewertung zum beizulegenden Zeitwert ausgeübt wird. Dieses Wahlrecht, das von Fall zu Fall ausgeübt werden kann, wird im NBHX-Konzern genutzt. Die Gewinne und Verluste aus Wertänderungen sind im sonstigen Ergebnis zu erfassen. Diese im sonstigen Ergebnis erfassten Wertänderungen werden niemals in die Konzerngewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dividendenzahlungen sind hingegen in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Die Eigenkapitalinstrumente unterliegen keinen Wertminderungsvorschriften. Bei Schuldinstrumenten, Derivaten und Eigenkapitalinstrumenten der Kategorie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind im Konzernrahmen der Folgebewertung die direkt zurechenbaren Transaktionskosten und Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Sie unterliegen keinen Wertminderungsvorschriften. Im NBHX-Konzern sind derzeit keine Instrumente dieser Bewertungskategorie zugeordnet. IFRS 9 beinhaltet das Modell der erwarteten Kreditausfälle als Wertminderungsmodell für finanzielle Vermögenswerte. Grundsätzlich werden die erwarteten Kreditausfälle bereits bei der erstmaligen Erfassung des finanziellen Vermögenswerts berücksichtigt, was zu einer früheren Wertberichtigung führen kann. Zur Ermittlung der erwarteten Kreditverluste für Schuldinstrumente, die in der Folge zu Anschaffungskosten bewertet werden, sind ratingabhängige Ausfallwahrscheinlichkeiten und Marktausfallraten für jedes Finanzinstrument zu verwenden. Im Falle von NBHX fallen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in den Anwendungsbereich dieser Anwendung. Finanzielle Verbindlichkeiten werden, sofern sie nicht der Kategorie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zuzuordnen sind, nach ihrem erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten, ggf. unter Anwendung der Effektivzinsmethode, bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beinhalten die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Verbindlichkeiten. Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten oder Wertpapieren aller Kategorien werden zum Erfüllungstag bilanziert. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen, wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Rechtsanspruch auf Saldierung besteht. Darüber hinaus muss die Absicht bestehen, den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen oder gleichzeitig mit der Realisierung des finanziellen Vermögenswerts die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen. Andernfalls werden der finanzielle Vermögenswert und die Verbindlichkeit in der Konzernbilanz unsaldiert ausgewiesen. Nach IFRS 7 (Financial Instruments: Disclosures) entsprechen die für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten anzugebenden beizulegenden Zeitwerte grundsätzlich den Buchwerten. Dies gilt unmittelbar für Finanzinstrumente, die mit ihren beizulegenden Zeitwerten bilanziert werden. Bei finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, stellt der Buchwert in der Regel einen ausreichenden Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar. Ist dies nicht der Fall, werden zusätzliche Angaben gemacht. Die übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten sind entweder kurzfristig oder unterliegen einer variablen Marktverzinsung. Die im Rahmen der Bewertungstechniken zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten Inputfaktoren werden in die folgenden Stufen eingeteilt:
Manchmal können die Inputfaktoren, die zur Bewertung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts oder einer Schuld verwendet werden, auf verschiedenen Stufen der Bewertungshierarchie angesiedelt sein. In solchen Fällen wird die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts in ihrer Gesamtheit in das Level eingeordnet, das dem niedrigsten Inputfaktor entspricht, der für die Bewertung wesentlich ist. Sind bei zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich, z. B. weil ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird oder erstmalig gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode. Vorratsvermögen Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, falls niedriger, zum Nettoveräußerungswert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Die Herstellungskosten der Halb- und Fertigfabrikate werden auf Basis direkt zurechenbarer Einzelkosten sowie anteiliger produktionsbezogener Gemeinkosten ermittelt. Vertriebskosten, allgemeine Verwaltungskosten und Finanzierungskosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten. Für erkennbare Wertminderungen aufgrund schlechter Marktgängigkeit und zur Berücksichtigung gesunkener Verkaufspreise werden Wertabschläge vorgenommen. Sonstige lang- und kurzfristige Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, soweit aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt auf Basis der gegenwärtig besten Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgaben. Sofern aufgrund der wahrscheinlichen Fälligkeit der Rückstellung eine Abzinsung erforderlich ist, entspricht die Höhe der Rückstellung dem Barwert der zur Erfüllung der Verpflichtungen voraussichtlich notwendigen Ausgaben. Erstattungsansprüche werden gesondert aktiviert, wenn es nahezu sicher ist, dass der Konzern die Erstattung erhält, wenn die Verpflichtung erfüllt wird. Gewährleistungsrückstellungen werden auf Basis von Erfahrungswerten aus den Vorjahren gebildet. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden gebildet, wenn aufgrund von Ereignissen in der Vergangenheit die unvermeidbaren Kosten zur Vertragserfüllung den wirtschaftlichen Nutzen aus dem Vertrag übersteigen. Ausweis von Erträgen und Aufwendungen Verkauf von Waren und Dienstleistungen Die Umsatzerlöse umfassen Verkäufe von Waren und Dienstleistungen abzüglich Rabatten und Preisnachlässen. Für weitere Ausführungen zu den Umsatzerlösen verweisen wir auf den Abschnitt "Anwendung von IFRS 15 - Verträge mit Kunden". Zinsen und sonstige Erträge Zinserträge werden erfasst, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Finanzierungsgeschäft zufließen wird und die Höhe verlässlich bestimmt werden kann. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode (pro rata temporis) erfasst. Dividendenerträge werden zum Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses realisiert. Sonstige Erträge werden periodengerecht in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des zugrunde liegenden Vertrags erfasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebliche Aufwendungen werden auf der Grundlage eines direkten Zusammenhangs zwischen den angefallenen Kosten und den entsprechenden Erträgen in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die Leistung in Anspruch genommen wird bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung. Kosten für Forschung und Entwicklung Forschungskosten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst. Entwicklungskosten werden ebenfalls zum Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst, sofern sie nicht die Kriterien für eine Aktivierung als selbst erstellter immaterieller Vermögenswert gemäß IAS 38 erfüllen. Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 4.900 (Vorjahr: TEUR 4.923). Sie beinhalten die auf diese Aktivitäten entfallenden Personalkosten sowie die Kosten für die Versuchsmaterialien und Werkzeuge. Fremdkapitalkosten Fremdkapitalkosten werden gemäß IAS 23 nur aktiviert, wenn sie direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können. Andere Fremdkapitalkosten werden berücksichtigt, wenn sie anfallen. Ertragsteuern Der Ertragsteueraufwand stellt die Summe aus laufendem und latentem Steueraufwand dar. Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Einkommens für das jeweilige Jahr ermittelt. Das zu versteuernde Einkommen weicht vom Jahresüberschuss laut Konzerngewinn- und Verlustrechnung ab, da es Aufwendungen und Erträge ausschließt, die in anderen Jahren oder niemals steuerbar bzw. steuerlich abzugsfähig sind. Der Ertragsteuererstattungsanspruch bzw. die Ertragsteuerschuld des Konzerns wird auf der Grundlage der Steuersätze und Steuervorschriften ermittelt, die am Bilanzstichtag gelten. Latente Steuern bilden die voraussichtlichen Steuerbe- und -entlastungen aus den Differenzen der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden in den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften im Vergleich zu den Werten im Konzernabschluss nach IFRS ab. Es wird die bilanzorientierte Verbindlichkeitsmethode angewendet. Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären und quasi-temporären Differenzen angesetzt, während latente Steueransprüche für zu versteuernde temporäre und quasi-temporäre Differenzen nur in dem Umfang angesetzt werden, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuernde Gewinne zur Verfügung stehen werden, gegen die die abzugsfähigen Differenzen verwendet werden können. Dabei sind nicht nur tatsächliche Gewinne, sondern auch solche aus der Umkehrung von passiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen zu berücksichtigen. Solche Vermögenswerte und Schulden werden nicht angesetzt, wenn die Differenz aus (i) dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts oder (ii) dem erstmaligen Ansatz von anderen Vermögenswerten und Schulden resultiert, die aus Vorfällen resultieren, die weder das zu versteuernde Einkommen noch den Jahresüberschuss berühren und keinen Unternehmenszusammenschluss darstellen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, wenn zu erwarten ist, dass diese in der Zukunft genutzt werden können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Bilanzstichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht wahrscheinlich ist, dass genügend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung steht, um den latenten Steueranspruch vollständig oder teilweise zu nutzen. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Veränderungen der latenten Steuern werden als Steuerertrag oder -aufwand in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn, sie beziehen sich auf Transaktionen, die im sonstigen Ergebnis oder direkt im Eigenkapital erfasst wurden; in diesen Fällen werden die latenten Steuern ebenfalls erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis oder im entsprechenden Eigenkapitalposten erfasst. Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen Eventualverbindlichkeiten oder -forderungen liegen vor, wenn der Abfluss / Zufluss von wirtschaftlichen Ressourcen unwahrscheinlich ist, d. h. weniger als 50 % beträgt. Eventualverbindlichkeiten und -forderungen werden in der Konzernbilanz nicht erfasst. Wenn Eventualverbindlichkeiten oder -forderungen identifiziert werden, werden sie im Konzernanhang angegeben. Verwendung von Schätzungen und Annahmen Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind unter Berücksichtigung der Veröffentlichungen des IASB Schätzungen und Annahmen erforderlich, die die Wertansätze in der Konzernbilanz, die Art und den Umfang von Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen zum Bilanzstichtag sowie die Höhe der Erträge und Aufwendungen in der Berichtsperiode beeinflussen. Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Konzern im Wesentlichen auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Einbringbarkeit von Forderungen, die Bewertung von Vorräten, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen sowie die zukünftige Ausübung von Kauf- und Verlängerungsoptionen bei Finanzierungsleasingverträgen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen können auf gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen beruhen. Rückstellungen werden für erwartete Inanspruchnahmen aus Garantie- oder Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. Eine Inanspruchnahme ist zu erwarten, wenn die Gewährleistungsfrist noch nicht abgelaufen ist, wenn in der Vergangenheit Gewährleistungsaufwendungen angefallen sind oder wenn konkrete Anhaltspunkte für Gewährleistungsfälle vorliegen. Wenn ein Unternehmen des Konzerns Beklagter in einem Rechtsstreit ist und mehr für als gegen einen negativen Ausgang des Verfahrens spricht, wird der Betrag als Prozessrisiko zurückgestellt, mit dem das Unternehmen im Falle eines negativen Ausgangs des Verfahrens voraussichtlich belastet wird. Dieser Betrag umfasst die vom Unternehmen voraussichtlich zu leistenden Zahlungen, wie z. B. Schadensersatz und Abfindungen, sowie die zu erwartenden Prozesskosten. Bei unterschiedlichen möglichen Verfahrensausgängen wird ein gewichteter Betrag auf Basis einer Wahrscheinlichkeitsverteilung (Erwartungswert) ermittelt. Ist ein Unternehmen des Konzerns Beklagter in einem Rechtsstreit und spricht mehr für als gegen einen positiven Ausgang des Verfahrens oder in Verfahren, in denen das Unternehmen Kläger ist, werden nur die Kosten des Verfahrens zurückgestellt. Die Verwendung von Schätzungen bei anderen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird bei den Angaben zu den jeweiligen Posten dargestellt. Betroffen sind insbesondere die folgenden Sachverhalte: Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten, Wertminderungen von Forderungen sowie die Bewertung von latenten Steueransprüchen. Informationen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
Aufschlüsselung nach geografischen Märkten:
Umsatzerlöse mit nahestehenden Personen sind im Jahr 2022 nicht vorhanden. 7. Umsatzkosten Die Herstellungskosten des Umsatzes in Höhe von TEUR 119.370 (Vorjahr: TEUR 95.779) enthalten die produktionsbezogenen Herstellungskosten der verkauften Erzeugnisse, Wartungs- und Ersatzteile sowie Entwicklungs- und Serviceleistungen. Für die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft nach dem Brand sind weiterhin Materialkosten in Höhe von TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 6.286) und Lohnkosten TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 1.744) in den Umsatzkosten enthalten. Um den Lieferverpflichtungen nachzukommen und die Produktion aufrecht zu erhalten sind Aufwendungen für den Bezug von Vorräten in Höhe von TEUR 939 angefallen. 8. Vertriebskosten In den Vertriebskosten in Höhe von TEUR 2.083 (Vorjahr: TEUR 2.306) sind die direkten Vertriebsgemeinkosten enthalten. Hierunter fallen grundsätzlich alle Aufwendungen für Personal, Material und sonstige Aufwendungen des Vertriebsbereichs. 9. Allgemeine Verwaltungskosten Die Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 15.449 (Vorjahr: TEUR 23.410) beinhalten die Personal- und Sachkosten der zentralen Verwaltungsbereiche (u. a. Unternehmensleitung, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Rechtsabteilung, Investor Relations, Personal und Qualität), die nicht in direktem Zusammenhang mit Produktion, Vertrieb oder Forschung und Entwicklung stehen. 10. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungserstattungen aus dem Brandschaden in Höhe von 6.761 TEUR (Vorjahr: 17.192 TEUR und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.555 (Vorjahr: TEUR 4.322) für Mietkompensation und Abfindungsrückstellungen enthalten. Die Realisierung der Erstattung erfolgt gleichlaufend mit der Vornahme von Ersatzbeschaffungen und weiteren anfallenden Kosten. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine sonstigen periodenfremden Aufwendungen enthalten. 12. Finanzergebnis
Die Zinserträge enthalten Zinsen aus lang- und kurzfristigen Ausleihungen sowie Zinsen für Guthaben bei Banken und von verbundenen Unternehmen. Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsen aus Gesellschafterdarlehen und Darlehen von verbundenen Unternehmen sowie Bankdarlehen. 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden tatsächliche Steuern (in Deutschland die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbeertragsteuer, im Ausland vergleichbare Steuerarten) sowie latente Steuern aus temporären Differenzen ausgewiesen. Für die Berechnung der laufenden und latenten Steuern wurde bei den inländischen Gesellschaften ein Steuersatz von 28,5 % (Vorjahr: 28,5 %) zugrunde gelegt. Dieser ergibt sich aus der Summe des Körperschaftsteuersatzes zuzüglich des Solidaritätszuschlags und des gewichteten Gewerbesteuersatzes am Sitz der Muttergesellschaft. Für die ausländischen Tochtergesellschaften wurden die am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten Steuersätze zugrunde gelegt. Diese betragen zwischen 16,0 % (Vorjahr: 15,0 %) und 30,0 % (Vorjahr: 30,0 %). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gliedern sich in den fiktiven Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, der sich bei Anwendung des Steuersatzes der Muttergesellschaft NBHX Automotive System GmbH von 28,5 % (Vorjahr: 28,5 %) auf das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern wie folgt ergeben hätte:
Die aktiven und passiven latenten Steuern beziehen sich auf die folgenden Bilanzposten:
Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert, wenn tatsächliche Steueransprüche mit tatsächlichen Steuerschulden verrechnet werden können. Außerdem müssen sich die Steueransprüche und -schulden auf Ertragsteuern desselben Steuersubjekts beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.Aktive latente Steuern auf Steuerguthaben wurden angesetzt, wenn die Unternehmensplanung in den Folgejahren (unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften) Gewinne ausweist, durch die die Verlust- und Zinsvorträge steuermindernd genutzt bzw. mit den Investitionen verrechnet werden können oder wenn passive latente Steuern vorliegen. Informationen zur Konzern-Bilanz 14. Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Projektübernahmen. 15. Sachanlagen
Die Zugänge zum Anlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus Zugängen im Zusammenhang mit Neuprojekten. Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch Rechte des Leasinggebers an den Leasinggegenständen gesichert. 16. Vertragssalden
Vermögenswerte aller Verträge resultieren aus Transaktionen mit Automobilherstellern. Die Bonität der Automobilhersteller reicht von den Stufen A2 bis A3. Eine Wertminderung auf vertragliche Vermögenswerte wurde nicht festgestellt. Es wurden folgende Kosten der Vertragsanbahnung aktiviert:
Die Kosten werden anhand der Laufzeit der Projekte abgeschrieben. 17. Nutzungsrechte Die unten dargestellten Nutzungsrechte setzen sich aus den folgenden Anlagenklassen zusammen und entwickeln sich im Jahr 2022 wie folgt:
18. Beteiligungen Die Beteiligungsquote für die assoziierten Unternehmen und deren Entwicklung sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Die Gesellschaft Helbako GmbH wird nach der Equity-Methode bilanziert. Die Buchwerte betragen TEUR 1.029 (Vorjahr: TEUR 1.141). Die zusammengefassten Finanzinformationen zum Anteil am Gewinn und sonstigen Ergebnis, angepasst an die Beteiligungsquote der NBHX-Gruppe, sind nachfolgend dargestellt:
19. Vorratsvermögen
Zwischengewinne wurden wegen Unwesentlichkeit nicht eliminiert. 20. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.721 (Vorjahr: TEUR 17.831) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die erforderlichen Wertberichtigungen bemessen sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Die Wertberichtigung wird aufgrund von einzelfallbezogenen Überlegungen gebildet. Hierzu werden neben externen auch interne markt- und leistungsbezogene Informationen herangezogen. Eine Wertberichtigung wird erfasst, wenn ein Zahlungseingang nicht mehr zu erwarten ist oder ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde.
Aufwendungen aus der Erhöhung von Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. Erträge aus der Verminderung von Wertberichtigungen auf Forderungen werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Entwicklung der Wertminderung stellt sich wie folgt dar:
Hinsichtlich des Bestands an nicht überfälligen und nicht wertgeminderten Forderungen deuten zum Abschlussstichtag und zum Vorjahresstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen in Euro. 21. Sonstige kurzfristige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte
22. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen Die Tochtergesellschaft NBHX ROLEM SRL plant einen Verkauf von Grundstücken und Gebäuden an die FengMei GmbH in 2023. Der voraussichtliche Verkaufspreis liegt oberhalb des Buchwerts. Zum 31. Dezember 2022 wurden die Anlagengegegenstände als zur Veräußerung gehalten eingestuft, da eine Veräußerung innerhalb der nächsten 12 Monate als höchst wahrscheinlich eingestuft wird. Die Kriterien des IFRS 5 sind als erfüllt anzusehen, und die relevanten Vermögenswerte sind als "Zur Veräußerung gehalten" einzustufen. Die Vermögenswerte sind zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten bewertet.
23. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Der Posten enthält Kassenbestände, Schecks und sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. 24. Eigenkapital Das Stammkapital der NBHX Automotive System GmbH beträgt TEUR 5.000 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage erhöhte sich im Laufe des Jahres um TEUR 19.228. Das übrige Eigenkapital enthält die Rücklage für Fremdwährungsdifferenzen, die alle Währungsdifferenzen aus dem Umtausch der in Fremdwährung aufgestellten Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften enthält, sowie versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen und die Erstanwendungseffekte von IFRS 15 und IFRS 16. 25. Finanzielle Verbindlichkeiten Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 20.879 (Vorjahr: TEUR 28.323) verzinsliche Darlehen der chinesischen Muttergesellschaft. Sie haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (Vorjahr: 1 bis 5 Jahre). Die Verzinsung der Darlehen beträgt 0,01 % p.a. NBHX Rolem SRL Brasov, Rumänien (Rolem) unterzeichnete im August 2022 zwei Kreditlinienverträge mit der Raiffeisen Bank S.A. Der Gesamtbetrag beträgt TEUR 15.000. Davon kann ein Kreditrahmen in Höhe von TEUR 5.000 für Anlageninvestitionen genutzt werden. Aus dem Kreditrahmen wurden TEUR 2.300 mit einer Laufzeit bis Ende 2022 in Anspruch genommen. Der Kreditrahmen in Höhe von TEUR 10.000 kann lediglich für Werkzeuginvestitionen genutzt werden. Aus dem Kreditrahmen wurden TEUR 5.300 mit einer Laufzeit bis Ende 2022 in Anspruch genommen. Die finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber Banken betreffen die Tochtergesellschaft Rolem in Höhe von TEUR 7.645 (Vorjahr: 0). Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 39) enthalten den langfristigen Teil der abgegrenzten Leasingraten und stellen zusammen mit dem kurzfristigen Teil das Gegenstück zu den aktivierten Vermögenswerten dar, die als Finanzierungsleasing klassifiziert werden. Konzernkreditlinien Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden alle Zins- und Tilgungszahlungen pünktlich geleistet und alle vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen erfüllt. Im Jahr 2022 hat das Unternehmen von der Muttergesellschaft eine Kapitalerhöhung in Form mehrerer Zuflüsse von Geldmitteln in Höhe von 19.228 TEUR erhalten. 26. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für leistungsorientierte Pläne werden gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem Barwert der am Bewertungsstichtag erdienten Pensionsansprüche unter Berücksichtigung wahrscheinlicher künftiger Steigerungen von Renten und Gehältern bilanziert. Der Verpflichtungsumfang für aktive Mitarbeiter erhöht sich jährlich um die Aufzinsung und um den Barwert der im Geschäftsjahr erdienten Pensionsansprüche. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste ergeben sich aus Bestandsänderungen und Abweichungen der tatsächlichen Trends (z. B. Einkommens- und Rentenerhöhungen, Zinssatzänderungen) gegenüber den Rechnungsannahmen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Versorgungsleistungen basieren grundsätzlich auf der Dauer der Betriebszugehörigkeit, dem Entgelt und dem Beschäftigungsgrad der begünstigten Mitarbeiter. Die unmittelbaren und mittelbaren Verpflichtungen umfassen solche aus bereits laufenden Pensionen sowie Anwartschaften für zukünftig zu zahlende Pensionen und Altersruhegelder. Zum 31. Dezember 2022 besteht wie im Vorjahr eine Leistungsverpflichtung gegenüber einer nahestehenden Person bzw. einem ehemaligen Mitglied des Vorstands. Versicherungsmathematische Annahmen: Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen basiert auf versicherungsmathematischen Methoden. Dazu gehören die Annahmen über die künftige Lohn- und Gehaltsentwicklung sowie über den Rententrend. Der Bewertung liegen die folgenden versicherungsmathematischen Annahmebereiche für die Gesellschaften zugrunde:
Entwicklung des Barwerts für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen:
Die folgenden Beiträge wurden im Gesamtergebnis in Bezug auf die leistungsorientierten Pläne erfasst:
Die Neubewertung der Nettoschuld aus dem leistungsorientierten Plan ist im sonstigen Ergebnis enthalten. Die relevanten versicherungsmathematischen Annahmen, die zur Ermittlung der leistungsorientierten Verpflichtung verwendet werden, sind der Abzinsungssatz und die Rentendynamik. Die nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderungen der jeweiligen Annahmen zum Bilanzstichtag haben keinen wesentlichen Einfluss auf eine mögliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung. Die Aufteilung der Verpflichtung nach Kategorien von Planteilnehmern erfolgt folgendermaßen:
27. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen beziehen sich auf:
Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen wurden auf Basis von Erfahrungswerten hinsichtlich der Haftung des Konzerns für einen Gewährleistungszeitraum von einem Jahr geschätzt. Dementsprechend liegt die erwartete Fälligkeit der Abflüsse des wirtschaftlichen Nutzens innerhalb eines Jahres. Es bestehen keine wesentlichen Unsicherheiten bei der Ermittlung des Betrages. Die Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen betreffen den Vertriebsbereich und beinhalten Rückstellungen für Ausgleichsverpflichtungen, Drohverluste, Tantiemen, Rückbauverpflichtungen und Jubiläumsrückstellungen. Diese Rückstellungen werden in Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit, den entsprechenden vertraglichen Verpflichtungen und dem Stand gebildet. Die erwartete Fälligkeit der Abflüsse des wirtschaftlichen Nutzens liegt in der Regel innerhalb von zwölf Monaten. Die Rückstellungen für Rückbau- und Jubiläum haben eine Laufzeit von mehr als zwölf Monaten. Wesentliche Unsicherheiten bei der Ermittlung der Beträge liegen nicht vor. 28. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 45.519 (Vorjahr: TEUR 19.386) beinhalten offene Verpflichtungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie laufende Kosten. Sie sind in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 17.937 (Vorjahr: 7.618). Sie sind, abgesehen vom üblichen Selbsteinbehalt handelsüblicher Eigentumsvorbehalte, nicht gesichert. 29. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten
Bei den Bankverbindlichkeiten handelt es sich um den kurzfristigen Teil von variabel verzinslichen Darlehen. Die Verzinsung der Darlehen erfolgt monatlich. 30. Ertragsteuerverbindlichkeiten Die Ertragsteuerverbindlichkeiten beziehen sich im Wesentlichen auf die in den USA zu zahlenden Staats- und Bundessteuern. 31. Finanzielles Risikomanagement Ergänzend zu den Ausführungen im Konzernlagebericht ("Chancen- und Risikobericht") wird im Folgenden explizit auf die Risiken eingegangen, die sich für den Konzern aus den eingesetzten Finanzinstrumenten ergeben. Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Darlehen. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte, wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren. Fremdwährungsrisiken Der NBHX Konzern ist Wechselkursrisiken bei Verkäufen und Einkäufen ausgesetzt, die in anderen Währungen als der jeweiligen funktionalen Währung der Konzerngesellschaften abgewickelt werden, hauptsächlich in Euro (EUR), aber auch in Rumänischen Neuen Lei (RON). Der überwiegende Teil der Kosten und Umsätze wird in Euro fakturiert, weshalb Wechselkursrisiken nur in den Fällen entstehen, in denen die Umsätze auf eine andere Währung lauten als die zugehörigen Kosten. Zum 31. Dezember 2022 bestanden keine Devisentermingeschäfte. Es ist Konzernpolitik, keine Kredite oder Finanzmittel in Fremdwährungen zu spekulativen Zwecken aufzunehmen oder zu gewähren. Konzerninterne Finanzierungen oder Investitionen werden hauptsächlich in der jeweiligen funktionalen Währung des Finanziers getätigt und etwaige Finanzinstrumente sind ausschließlich für betriebliche Zwecke zu verwenden. Ein Tochterunternehmen des NBHX-Konzerns befindet sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NBHX-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und Aufwendungen dieses verbundenen Unternehmens im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Über diese Tochtergesellschaft außerhalb des Euroraums verfügt der Konzern auch über Vermögenswerte und Schulden, die auf deren funktionale Währung lauten und für die Zwecke des Konzernabschlusses in Euro umgerechnet werden. Bei der Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs und der Bilanzposten mit dem Stichtagskurs entstehen Währungsdifferenzen, die erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden. Um die möglichen Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf das Konzern-EBITDA, die Konzernumsatzerlöse und das Konzerneigenkapital quantifizieren zu können, wurde eine Sensitivitätsanalyse für die wesentlichen Währungsrisiken (RON) durchgeführt: Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern (aufgrund der Änderung von beizulegenden Zeitwerten der monetären Vermögenswerte und Schulden) gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen, grundsätzlich möglichen Wechselkursänderung des Rumänischen Neuen Lei (RON) zum 31. Dezember 2022.
Zinsänderungsrisiken Unter Zinsrisiko versteht der NBHX-Konzern negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage, die sich aus der Veränderung von Zinssätzen ergeben können. Das Zinsrisiko des Konzerns ergibt sich aus langfristigen, variabel verzinslichen Verbindlichkeiten. Der NBHX-Konzern betreibt ein Zinsrisikomanagement mit dem Ziel, das Zinsrisiko, die Zinserträge und die Zinsaufwendungen des Unternehmens zu steuern. Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern des Konzerns gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze zum 31. Dezember 2022. Alle anderen Variablen bleiben konstant.
Der hypothetische Ergebniseffekt resultiert im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen aus gewährten Darlehen. Das Eigenkapital würde sich entsprechend verändern. Rohstoffpreisrisiko Der Anteil der Rohstoffe, der starken Preisschwankungen unterliegt, ist im Verhältnis zum Gesamtvolumen unbedeutend. Daher ist das Rohstoffpreisrisiko des NBHX-Konzerns als unbedeutend einzustufen. Kreditrisiko Das Kreditrisiko ist die Gefahr eines wirtschaftlichen Verlustes, der dadurch entsteht, dass ein Kontrahent seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt ("Ausfallereignis"). Darunter versteht man das unmittelbare Ausfallrisiko und das Risiko einer Bonitätsverschlechterung. Im operativen Geschäft betrifft dies die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das maximale Kreditrisiko entspricht dem Buchwert der in der Konzernbilanz ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte. Um das Ausfallrisiko bei originären Finanzinstrumenten zu reduzieren, werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen ergriffen, wie z. B. die Einholung von Sicherheiten, die Durchführung von Bonitätsprüfungen auf Basis von Kreditauskünften und historischen Daten sowie die Vornahme von Wertberichtigungen auf Forderungen. Das Risiko aus Kundenforderungen wird laufend überwacht. Beim Einkauf von Materialien oder sonstigen Leistungen ist es in Einzelfällen erforderlich, Vorauszahlungen an Lieferanten zu leisten. Auch hieraus können sich Ausfallrisiken ergeben. Vertragspartner für Geld- und Kapitalanlagen sind mehrere nationale und internationale Institute. Es besteht keine Risikokonzentration bei der Kreditvergabe, jedoch werden die liquiden Mittel bei wenigen Instituten angelegt. Zur Bewertung der erwarteten Verluste werden angemessene und verlässliche Informationen verwendet, die mit vertretbarem Aufwand zur Verfügung gestellt werden können. Die Ermittlung der Ausfallrisiken erfolgt auf Basis externer Bonitätsbeurteilungen und interner Einschätzungen. Zu jedem Bilanzstichtag werden die finanziellen Vermögenswerte daraufhin untersucht, ob eine Verschlechterung der Kreditqualität eingetreten ist, die zu einer Änderung der Klassifizierung führen würde. Stufe 1 sind finanzielle Vermögenswerte, für die es keine Hinweise auf eine Verschlechterung der Kreditqualität gibt. In Stufe 2 gibt es erste Anzeichen für eine leichte Verschlechterung der Kreditqualität und in Stufe 3 wird ein (Teil-)Ausfall erwartet. Ein Indikator dafür, dass ein Vermögenswert von Stufe 1 in Level 2 übergeht, ist, wenn er seit mehreren Wochen fällig ist. Ein Indikator für die Verschlechterung der Kreditqualität in Stufe 3 ist ein Überfälligkeitszeitraum von mehreren Monaten, erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners oder eine (wahrscheinliche) Insolvenz des Schuldners. Die Entwicklung der Finanzmittel und Finanzverbindlichkeiten wird kontinuierlich ermittelt und regelmäßig überwacht. Interne Richtlinien regeln die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Liquiditätsmanagements und der Liquiditätsplanung. Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nicht in ausreichendem Maße nachkommen kann. Das Management überwacht die rollierende Vorausplanung der Liquiditätsreserve des Konzerns (ungenutzte Kreditlinien und Barmittel) auf Basis des erwarteten Kapitalzuflusses. Die Steuerung erfolgt zentral durch die Muttergesellschaft. Diese überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses. Zusätzlich zu den Zahlungsmitteln bestehen ungenutzte Kreditlinien, die die Liquidität des NBHX-Konzerns stets sicherstellen. Das Ziel des Liquiditätsmanagements des Konzerns ist es, sicherzustellen, dass stets ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen. Der Konzern soll in der Lage sein, die fälligen Verbindlichkeiten sowohl unter normalen als auch unter angespannten Bedingungen zum Fälligkeitstermin begleichen zu können, ohne dass es zu inakzeptablen Verlusten kommt, die den Ruf des Konzerns schädigen. Die folgende Tabelle zeigt die Fälligkeit der vertraglichen Zahlungen für finanzielle Verbindlichkeiten. Die Zahlungsströme sind undiskontiert dargestellt und können daher von dem in der Konzernbilanz ausgewiesenen Betrag abweichen, da dieser teilweise auf diskontierten Zahlungsströmen basiert. Es werden alle Instrumente einbezogen, die sich zum jeweiligen Stichtag im Bestand befinden und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart wurden. Fremdwährungsbeträge werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Variable Zinszahlungen wurden unter Verwendung der zuletzt vor dem jeweiligen Stichtag ermittelten Zinssätze ermittelt. Finanzielle Verbindlichkeiten, die jederzeit getilgt werden können, sind dem frühestmöglichen Zeitraum zugeordnet.
Die vertraglichen Abflüsse aus Leasingverhältnissen sind im Abschnitt Leasing (33) dargestellt. Kapitalmanagement Die Basis für das Kapitalmanagement im NBHX-Konzern ist die Eigenkapitalverzinsung. Im normalen Geschäftsverlauf werden Vertragserfüllungs- und Anzahlungsbürgschaften von Banken und Versicherungen auf unsere Rechnung an unsere Kunden ausgestellt. Zur Optimierung der Kapitalstruktur und des Zinsmanagements werden derzeit Verhandlungen mit Banken geführt, um Gesellschafterdarlehen abzulösen und extern über Bankkredite zu finanzieren. Das Ziel ist eine optimierte, reduzierte Verzinsung durch eine risikoadäquate Kapitalstruktur. Die Kapitalstruktur des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:
Die in den langfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen entfallen zum größten Teil auf den mittelbaren Gesellschafterkreis. 32. Zusätzliche Informationen über Finanzinstrumente Dieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Finanzinstrumenten und liefert zusätzliche Informationen zu Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente enthalten. Finanzinstrumente sind in den folgenden Bilanzposten enthalten:
Die beizulegenden Zeitwerte jeder einzelnen Klasse von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Buchwerten. Der Hauptgrund dafür ist die kurze Laufzeit solcher Instrumente. Bei den langfristigen verzinslichen Schulden liegt der Grund in der variablen Verzinsung zum Marktzinssatz. Der NBHX-Konzern setzt keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Zins- oder Währungsrisiken ein. Die folgende Tabelle zeigt die Nettogewinne / (-verluste) aus Finanzinstrumenten:
Die der Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zuzuordnenden Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Währungskursanpassungen werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die gesamten Zinserträge und -aufwendungen für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, stellen sich wie folgt dar:
Die derivativen Finanzinstrumente werden in Abhängigkeit von ihrem Marktwert unter den sonstigen finanziellen Forderungen (positiver Marktwert) oder unter den finanziellen Verbindlichkeiten (negativer Marktwert) ausgewiesen. Der Konzern hat in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 keine derivativen Finanzinstrumente gehalten. 33. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente des NBHX-Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert haben. Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Cashflows werden zahlungsbezogen ermittelt. 34. Leasing
Die in der Zukunft fälligen Leasingzahlungen mit ihren Barwerten in TEUR sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Finanzierungsleasing Zum Bilanzstichtag bestehen folgende zukünftige Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen:
Einige der Verträge enthalten die üblichen Verlängerungs- und Kaufoptionen sowie Preisanpassungsklauseln. 35. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 waren im NBHX-Konzern durchschnittlich 1.040 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.028) beschäftigt.
36. Beziehungen zu nahestehenden Personen IAS 24 verlangt die Angabe von Personen oder Unternehmen, die den NBHX-Konzern beherrschen oder von ihm beherrscht werden. Die Angabepflicht erstreckt sich auch auf (nahestehende) Personen, die einen maßgeblichen Einfluss auf das Unternehmen ausüben können, d.h. die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens beeinflussen können, aber das Unternehmen nicht beherrschen. Personen, die der NBHX Automotive System GmbH nahestehen, sind die Mitglieder der Geschäftsführung, Gesellschafter einschließlich deren Familienangehörige sowie Unternehmen, auf die die NBHX Automotive System GmbH, die Mitglieder der Geschäftsführung und deren nahestehende Personen einen maßgeblichen Einfluss ausüben können oder die sie beherrschen. Der Konzern beherrscht ein Unternehmen, wenn er schwankenden Renditen aus seinem Engagement bei dem Unternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Unternehmen beeinflussen kann. Der Konzern wird direkt von der Ningbo Huaxiang Electronic Co. Ltd. mit Sitz in Xizhou, China, kontrolliert, die 100 % der Anteile an der NBHX Automotive System GmbH hält. Die Anteile der Ningbo Huaxiang Electronic Co. Ltd. mit Sitz in Xizhou, China, werden an der Shenzhen Stock Exchange gehandelt. Management in Schlüsselpositionen Die Mitglieder der Geschäftsführung in Schlüsselpositionen sind der Vorstand. Für die Angaben zu den Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Punkt (37 und 38). 36.1 Transaktionen mit dem Mutterunternehmen Geschäftsvorfälle zwischen dem Mutterunternehmen und nahestehenden Unternehmen, die seine Tochterunternehmen sind, wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert und werden in diesem Konzernanhang nicht erläutert. Geschäftsvorfälle mit aktuellen und ehemaligen Organmitgliedern sind in Anhangangabe (38) aufgeführt. Darüber hinaus bestehen zwischen Unternehmen des NBHX-Konzerns und nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 folgende Geschäftsbeziehungen:
Bezüglich der Vertragskonditionen verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt (25) zur Laufzeit und Verzinsung der Darlehen. 37. Leitung des Unternehmens Geschäftsführung der NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal Bertrand Le Claire, Geschäftsführer, Straßburg, Frankreich, bis 27.01.2023 Aiden Lambe, Geschäftsführer, Vereinigtes Königreich, UK, bis 12.12.2022 Christian von der Linde, Geschäftsführer, München, seit 08.03.2023 Jianxiong Hu, Geschäftsführer, Oberstenfeld, seit 27.01.2023 38. Transaktionen mit Mitgliedern der Geschäftsführungsorgane Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 485) für kurzfristige Leistungen. 39. Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen Mutterunternehmen der NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal, ist die Ningbo Huaxiang Electronic Co. Ltd., Xizhou/China. Dieses Unternehmen stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird bei der Shenzhen Stock Exchange veröffentlicht. Die folgenden inländischen Tochtergesellschaften werden im Geschäftsjahr 2022 von den Befreiungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen:
40. Prüfungshonorare des Abschlussprüfers Die für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr berechneten Honorare des Abschlussprüfers betragen:
41. Zusätzliche Angaben zum Gesamtkostenverfahren Die Umsatzkosten enthalten folgende Material- und Personalaufwendungen: Material- und Personalaufwand
42. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Bruchsal, 31. März 2023 Geschäftsführung Jianxiong Hu Christian von der Linde Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022 und 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Geschäftsmodell der Gruppe und Zugehörigkeit zur Gruppe Die NBHX-Gruppe ist ein Hersteller von hochwertigen Innenraumoberflächen für Premiumfahrzeuge. Das Kerngeschäft ist die Produktion von Verkleidungsteilen für den automobilen Innenraum aus verschiedenen hochwertigen Materialien wie Holz, Carbon, Lack, Kunststoffspritzguss und Leder. Die Nähe zu den Automobilherstellern sowie der ständige Einsatz neuer Technologien sollen den Kunden ein Optimum an hochwertigen Oberflächenteilen bei höchster Zufriedenheit bieten. Zu den Kunden der NBHX-Gruppe gehören namhafte internationale Automobilhersteller (u.a. BMW, Daimler, Volkswagen und Audi). Die Unternehmen der Gruppe agieren als Systempartner und wollen sich durch hohe Liefertreue und hohe Qualitätsstandards eine gute Marktposition sichern. Das Auftragsvolumen ist abhängig von den Rahmenverträgen mit den Automobilherstellern ("OEMs") bzw. den Systemlieferanten ("First Tier") sowie von deren Umsatzvolumen und damit indirekt auch von den Anfragen der Automobilhersteller an die First Tier. Die Anfragen der OEMs entwickelten sich im Geschäftsjahr ungünstiger als erwartet, wobei das Marktvolumen durch verschiedene Faktoren wie Halbleiterknappheit, geopolitische Ereignisse, steigende Fracht- und Energiekosten, hohe Inflation, Umstrukturierungen etc. negativ beeinflusst wurde. Im Bereich der Halbleiter war die Branche nach wie vor von Lieferengpässen betroffen. Es ist aktuell nicht zu erwarten, dass sich die Situation in absehbarer Zeit entspannen wird. Die NBHX-Gruppe ist von der Situation in der Ukraine nicht direkt betroffen, da die NBHX-Gruppe keine Lieferanten in der Ukraine oder Russland hat. Bei den Kunden der NBHX-Gruppe handelt es sich jedoch z.T. um bedeutende OEMs, deren Geschäft durch den Krieg stark beeinträchtigt wurde, wodurch wiederum auch unser Absatz betroffen war. Der Krieg verschärft Blockaden innerhalb der Lieferkette, welche sich wiederum negativ auf das Angebot der Fahrzeugindustrie auswirken und damit verbunden auch auf den Absatz unserer Produkte. Höhere Kosten für Rohstoffe und Energie sowie die steigende Inflation insgesamt haben den Kostendruck auf die NBHX-Gruppe deutlich erhöht und damit die Weitergabe von Preiserhöhungen unabdingbar notwendig gemacht. Die Position der Gruppe wird in Folge deutlich von den Chancen und Marktentwicklungen in den Zielmärkten der globalen NBHX-Gruppe beeinflusst. Unternehmensaktivitäten: Brand an unserem Standort in Bruchsal Am 2. Mai 2021 brach an unserem Standort in Bruchsal, Deutschland, ein Brand aus. Der Brand zerstörte eine Produktionshalle vollständig, dabei wurde eine weitere Produktionshalle beschädigt, niemand wurde verletzt. Als Reaktion darauf wurde ein Krisenstab eingerichtet, der negative Auswirkungen auf unsere Kunden verhinderte und sicherstellen konnte, dass es in 2021 und 2022 zu keinen Lieferunterbrechungen kam. Das Unternehmen war für Brandschäden voll versichert und begann in 2022 mit dem Bau einer neuen Produktionshalle. Vertrieb Die Vertriebsabteilung setzt sich im Geschäftsjahr aus Key-Account-Managern und Mitarbeitern der Vertriebsunterstützung sowie Mitarbeitern der technischen Unterstützung (Entwicklungsabteilung) zusammen. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die NBHX-Gruppe insgesamt 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 11) in der Vertriebsabteilung. Im Geschäftsjahr hat das Vertriebsteam 15 neue Projekte erfolgreich akquiriert, mit denen vorrangig das Umsatzvolumen am rumänischen Geschäftsstandort in den Folgejahren deutlich erhöht wird. Einkauf und Beschaffung Die Beschaffung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt durch die lokalen Einkaufsabteilungen. Im Wesentlichen werden hier Granulate für die Kunststoffteile sowie Lacke und Furniere für verschiedene Innenraumoberflächen aus Holz und Investitionsgüter eingekauft. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden im Geschäftsjahr aus Deutschland sowie aus den europäischen Nachbarländern bezogen, die Investitionsgüter wurden überwiegend aus Deutschland bezogen. Die Gruppe verfügt auch über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Der zusätzliche externe Einkauf von Konstruktionsleistungen erfolgt parallel bei Kapazitätsspitzen. Für den Bau der für die Serienproduktion benötigten Werkzeuge (Vorrichtungen und/oder Formen) setzt das Unternehmen weltweit tätige Werkzeugbauer ein. Es besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Herstellern oder Lieferanten. Trotz des volatilen Umfelds in der Automobilindustrie müssen die Unternehmen der Gruppe stets in der Lage sein, schnell und flexibel auf Auftragsschwankungen zu reagieren und gleichzeitig die Qualität der Teile und die Kosten wettbewerbsfähig zu halten. Das Ziel der NBHX-Gruppe ist es, mit leistungsstarken Lieferanten zusammenzuarbeiten. Diese stehen für Kompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit. Die Beschaffung soll durch die fortschreitende Vernetzung der Lieferantenbeziehungen, fokussierte Beschaffungsstrategien, die Optimierung der Lieferantenqualifizierungs- und Auswahlprozesse sowie unternehmensweite Standards entlang der Wertschöpfungskette kontinuierlich optimiert werden. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Die bereits erwähnten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der NBHX-Gruppe beschränken sich auf die Umsetzung von Kundenwünschen im Bereich der Fahrzeuginnenausstattung. Häufig werden vor der Auftragserteilung Muster bzw. Prototypen benötigt, die von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung entworfen und entwickelt werden. Bei Beauftragung wird auch der Werkzeugbau von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung koordiniert. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Konzerns für die europäischen Märkte sind am Standort Bruchsal konzentriert (NBHX Management Service GmbH, HIB Trim Part Solutions GmbH). Zum Bilanzstichtag waren 64 Mitarbeiter (Vorjahr: 47 Mitarbeiter) in der Entwicklung tätig. Wirtschaftsbericht Makroökonomische Entwicklung und Rahmenbedingungen Laut der IWF-Schätzung vom Januar 2023 befindet sich die Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2023 in einer besseren Lage als noch im Oktober 2022 vorhergesagt. Die jüngste Prognose zeigt, dass die Weltwirtschaft von geschätzten 3,4 Prozent im Jahr 2022 auf 2,9 Prozent im Jahr 2023 fallen und dann auf 3,1 Prozent im Jahr 2024 ansteigen wird. Die Anhebung der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und der Krieg in der Ukraine belasten weiterhin die Wirtschaftstätigkeit. Die rasche Ausbreitung der COVID-19 Pandemie in China dämpfte das Wachstum im Jahr 2022, aber die jüngste Wiedereröffnung hat den Weg für eine schnelle als erwartete Erholung geebnet. Es wird erwartet, dass die globale Inflation von 8,8 Prozent im Jahr 2022 auf 6,6 Prozent im Jahr 2023 und 4,3 Prozent im Jahr 2024 zurückgehen wird, die aber immer noch über dem Niveau vor der Pandemie (2017-19) von etwa 3,5 Prozent liegt. Es gibt noch einige Faktoren, die das Wirtschaftswachstum unsicher machen. Auf der positiven Seite ist ein stärkerer Schub durch die aufgestaute Nachfrage in zahlreichen Volkswirtschaften oder ein schnellerer Rückgang der Inflation denkbar. Auf der negativen Seite können wirtschaftliche Probleme in China (neue Schutzmaßnahmen gegen eine Pandemie) den Aufschwung bremsen, der Krieg in der Ukraine eskalieren und die weltweit steigenden Finanzierungskosten die Verschuldungsproblematik verschärfen. Sektor- und Marktentwicklung Der Kraftfahrt-Bundesamt (KDA) rechnet im Jahr 2022 nach eigenen Angaben mit rund 2,7 Millionen neu zugelassenen Pkw in Deutschland. Das wären rund 1,1 % mehr als im Jahr 2021. Von diesen waren 1,3 Million Pkw mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Neben den Pkw mit Flüssiggas-Antrieb, die sich im Vergleich zum Jahr 2021 um +48,3 % erhöhten, waren auch bei den batterieelektrischen Pkw (BEV) und den Plug-in-Hybriden Zuwächse von +32,2% beziehungsweise +11,3% zu beobachten. Die pandemiebedingten Lieferkettenprobleme haben sich nicht aufgelöst. Aufgrund der hohen Nachfrage aus anderen Branchen stellt der Mangel an Halbleitern nach wie vor ein Problem dar. Darüber hinaus bleiben die strukturellen Herausforderungen aus der Energiekrise bestehen und erfordern kurz- bis mittelfristig wirksame Konzepte, um die Energieversorgung langfristig zu sichern. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Zusammenfassung Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert. Im Einzelnen entwickelte sich die Ertragslage wie folgt: Umsatzerlöse Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 113.621 (Vorjahr: TEUR 94.068) erzielt, davon im Inland TEUR 78.179, im übrigen Europa TEUR 31.986 und in Nord-Amerika TEUR 3.457. Die Geschäftsaktivitäten entwickelten sich unterschiedlich. Die Produktionsstandorte in Rumänien und in Bruchsal (in Deutschland) verzeichneten aufgrund der verbesserten Marktbedingungen des Jahres 2022 einen deutlichen Umsatzanstieg. Der Produktionsstandort in Heilsbronn (in Deutschland) wurde im Lauf des Geschäftsjahres 2022 geschlossen. In 2022 stiegen die Umsatzerlöse mit Produkten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.446 auf TEUR 101.301. Umsatzerlöse mit Werkzeugen erhöhten sich im Vorjahresvergleich um TEUR 3.960 auf TEUR 9.423. Materialaufwand Die Materialaufwandsquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Punkte auf 44,5 %. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass das Vorjahr mit erhöhtem Materialaufwand aus Sondereffekten belastet war. Im Jahr 2021 mussten nach dem Brand in dem Werk Bruchsal Produkte zu hohen Bezugskosten aus China importiert werden und zur Vorbereitung der Schließung des Werkes in Heilsbronn wurden nicht mehr benötigte Rohmaterialien abgeschrieben. Die Sondereffekte fielen im Berichtsjahr 2022 nicht mehr an. Jedoch wird der Effekt durch die gestiegenen Rohstoffpreise für Granulat und Plastik sowie gestiegene Energiepreise im Berichtsjahr 2022 leicht kompensiert und ein hohes Niveau der Materialaufwandsquote bleibt erhalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge für 2022 belaufen sich auf TEUR 15.630 im Vergleich zu TEUR 29.273 im Jahr 2021. Im Jahr 2022 sind durch den Brand nach wie vor Kosten für die Wiederherstellung der Werkzeuge, der Ausrüstung und des Standorts entstanden. Die angefallenen Kosten werden von der Versicherungsgesellschaft erstattet und sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen von 2021 und 2022 enthalten. Der Umfang der erstatteten Kosten war im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.431 niedriger. Aus der Auflösung von Rückstellungen resultiert ein Ertrag in Höhe von TEUR 4.555. Im Wesentlichen ist dies auf die Auflösung der Rückstellung für Mietkompensation in Zusammenhang mit der Schließung des Standortes Heilsbronn zurückzuführen. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge kundenbezogene Entschädigungen für geringere Abnahmemengen und Erträge aus dem Abgang von Vermögenswerten. Personalkosten Der Personalaufwand beläuft sich im Verhältnis zum Umsatz auf 30,6 % (Vorjahr: 37,6 %) und liegt unter dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der Beschäftigten im Jahr 2022 (1.387) liegt über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 1.189), jedoch ist im Vergleich zum Vorjahr ein ansteigendes Niveau der Umsatzerlöse zu verzeichnen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 3.209 (Vorjahr: TEUR 6.217). In dieser Position sind Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 104, Wertberichtigungen auf Anlagevermögen in Höhe von TEUR 97, Wertberichtigung Vorräte in Höhe von TEUR 729, Anpassung Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 1.272, Wertberichtigungen auf Beteiligungen in Höhe von TEUR 278 und Aufwendungen aus Verrechnungen mit verbundenen Unternehmen enthalten. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der Entkonsolidierung der NBHX Trim GmbH kein wesentlicher Verlust. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen beziehen sich sowohl auf die Fremdfinanzierung als auch auf die Finanzierung durch die Gesellschafter. Jährliches Ergebnis Nach Berücksichtigung von Steuern in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 1.153) schloss der Konzern mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR -11.418 (Vorjahr: TEUR -18.976) ab. Die Verluste im Jahr 2022 wurden hauptsächlich durch die inflationsbedingt steigenden Material- und Energiekosten verursacht. Die Gruppe hat ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -10.860 zu verzeichnen, das Versicherungserstattungen für den Brandschaden in Bruchsal enthält. Die Summe der Finanz- und Beteiligungsergebnisse hatte einen negativen Effekt von TEUR -488 auf das Jahresergebnis. Anlagevermögen Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 14.792 TEUR. Darin enthalten sind Anlagen für neu gewonnene Projekte in Höhe von 7.999 TEUR, Anlagen zur Erweiterung bestehender Produktionskapazitäten in Höhe von 75 TEUR, IT-Ausgaben in Höhe von 240 TEUR, Anlagen zur Prozessverbesserung in Höhe von 385 TEUR und sonstige Anlagen in Höhe von 6.093 TEUR. Vorräte Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich im Vergleich zum Vorjahr aus aufgrund inflationsbedingter Preissteigerungen und kurzfristiger Dispositionen von Kunden um TEUR 1.017 auf TEUR 9.431 erhöht. Die unfertigen Leistungen und Kundenwerkzeuge haben sich gegenüber dem Vorjahr mit Berücksichtigung des Sondereffekts aus IFRS 15 um TEUR 21.660 auf TEUR 36.720 erhöht. Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöht sich um TEUR 208 auf TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 1.019). Der Bestand an Kundenwerkzeugen erhöhte sich um TEUR 21.452 auf TEUR 35.493 (Vorjahr: TEUR 14.041). Bei den Kundenwerkzeugen handelt es sich um im Auftrag des OEM hergestellte Werkzeuge, die von der Gesellschaft zur Herstellung der Endprodukte verwendet werden. Für die Kundenwerkzeuge ist ein Eigentumsübergang oder ein Verkauf an den OEM geplant. Da die Kundenwerkzeuge somit nicht für den laufenden Geschäftsbetrieb der Gesellschaft genutzt werden, erfolgt der Ausweis unter den unfertigen Erzeugnissen. Der signifikante Anstieg der Kundenwerkzeuge ist durch die hohe Zahl an Projektneuanläufen insbesondere am Standort in Rumänien verursacht. Durch die Anwendung von IFRS 15 haben sich die unfertigen Leistungen und Kundenwerkzeuge im Jahr 2021 zusätzlich um TEUR 676 erhöht und im Jahr 2022 um TEUR 2.874 verringert. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Verlust in Höhe von TEUR 1.226 realisiert. Insgesamt wurde ein Umsatz in Höhe von TEUR 6.732 aufgelöst, der nach lokalen GAAP im Jahr 2022 erfasst wurde, aber im Vorjahr ausgewiesen wurde. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen stieg am Ende des Berichtsjahres leicht an. Er erhöhte sich von TEUR 2.147 im Vorjahr um TEUR 518 auf TEUR 2.665. Forderungen und sonstige Vermögenswerte Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist hauptsächlich auf das höhere Absatzvolumen zurückzuführen. Eigenkapital Im laufenden Geschäftsjahr wurde das Eigenkapital durch die Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage um TEUR 19.228 erhöht. Aufgrund des erneuten Jahresfehlbetrags und des Verlustvortrags ergibt sich zum Bilanzstichtag ein negatives Eigenkapital von TEUR -13.779. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund des höheren Rechnungszinssatzes sind die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.088 auf TEUR 14.216 gesunken. Verbindlichkeiten und Rückstellungen Bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen handelt es sich um Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 325 und um Rückstellungen für Rückbau von Vorräten in Höhe von TEUR 76. Weiterhin sind in den langfristigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 20.879 (Vorjahr: TEUR 28.323) enthalten, weil ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TCNY 49.500 zurückgezahlt wurde. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 38.760 (Vorjahr: TEUR 34.951) enthalten, die der Finanzierung des Unternehmens dienen. Aufgrund der angespannten Liquiditätslage und der steigenden Geschäftsvolumen erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 26.133 auf TEUR 45.519. Beschreibung der finanziellen Situation Der Mittelabfluss der NBHX-Gruppe aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2022 TEUR -17.620, aus Investitionstätigkeit TEUR -8.004 und aus Finanzierungstätigkeit TEUR 20.162 Zum 31. Dezember 2022 lag der Stand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bei TEUR 4.891. Um die Liquidität aufgrund der Verlustsituation aufrechtzuerhalten, ist der Konzern auf weitere finanzielle Unterstützung durch Banken und die Gesellschafter angewiesen. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit Zum Nachhaltigkeits-/Umweltmanagement gehört neben der Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte bei Entscheidungen auch die systematische Analyse der Rahmenbedingungen. Durch die Integration des Umweltmanagements in alle Produktionsprozesse reduziert die NBHX-Gruppe den Ressourcenverbrauch und verringert Umweltauswirkungen. Nachhaltigkeitsaspekte spielen auch bei der Auswahl und Bewertung von Lieferanten eine wichtige Rolle. Die NBHX-Gruppe priorisiert Umweltschutz und Gebäudesicherheit. Dies wird auch durch die Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 bestätigt. Darüber hinaus ist das Unternehmen nach dem Qualitätsmanagement IATF 16949 zertifiziert. Im November 2022 wurden die Unternehmen mit dem TISAX ® -Label (Schutzklasse AL3) für Informationssicherheit in der Automobilindustrie ausgezeichnet. In der Gruppe nehmen benannte Personen Angelegenheiten aus den Bereichen Gefahrstoffe, Abfallentsorgung, Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Brandschutz war. Die Unternehmen der NBHX-Gruppe überwachen ständig die Einhaltung ihrer gesetzlichen Verpflichtungen und reduzieren kontinuierlich ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Arbeitskräfte und Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 beschäftigte die NBHX-Gruppe im Durchschnitt 1.040 Mitarbeiter (Vorjahr 1.028). Um den ständig steigenden und sich verändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, ist eine kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter unerlässlich. Zu diesem Zweck haben unsere Mitarbeiter an verschiedenen Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen teilgenommen. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Jede unternehmerische Tätigkeit ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Wir gehen bewusst angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken ein und tragen die Risiken, wenn sie zu einer entsprechenden Wertsteigerung führen. Das Chancen- und Risikomanagement ist in der Strategieentwicklung verankert und fließt in alle weiteren Planungsprozesse ein. In jährlichen Planungsrunden werden alle Geschäftsaktivitäten auf Chancen und Risiken hin untersucht und bewertet. Daraus werden Ziele, insbesondere Umsatz- und Ergebnisziele, abgeleitet, deren Erfüllung unterjährig durch das Controlling- und Berichtssystem überwacht wird. Auf diese Weise können monatlich Abweichungen des tatsächlichen vom geplanten Geschäftsverlauf erkannt und analysiert werden. Dieses Verfahren ermöglicht es, Risiken zeitnah zu identifizieren und Maßnahmen zur Gegensteuerung zu ergreifen. Ein weiterer Bestandteil des Risikomanagementsystems der NBHX-Gruppe ist die monatliche Berichterstattung durch die operativen Gesellschaften. Dadurch können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen und Kontrollen entwickelt werden. Darüber hinaus ist das Management bestrebt, die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken zu verringern und das Ausmaß unvermeidbarer Schäden durch eine aktive systematische Erfassung und Kontrolle der Risiken so gering wie möglich zu halten. Neben den Markt- und Konjunkturrisiken werden auch die operationellen Risiken quantifiziert. Aufgrund des Wettbewerbs besteht das Risiko, Marktanteile und Bekanntheit zu verlieren. Diesem Risiko begegnen wir mit einer kontinuierlichen Analyse unseres Marktumfeldes und der Wettbewerbssituation. Der ständige Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe liefern uns wichtige Informationen über die Bedürfnisse unserer Kunden. Für die NBHX-Gruppe sind die aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche relevant. Ein Nachfragerückgang in diesem Sektor stellt daher ein Risiko für uns dar. Durch die Diversifizierung unserer Kundenstruktur können wir die negativen Auswirkungen eines Nachfragerückgangs auf unsere Ziele zwar nicht vollständig verhindern, aber reduzieren. Diese Risikodiversifizierung gilt auch für das Ausfallrisiko der Gegenpartei; jeder Standort verfügt über einen Notfallplan zum Schutz des Unternehmens. Wie in der gesamten Automobilzulieferindustrie bestehen potenzielle Risiken in der unsicheren Kalkulation von komplexen Projekten und Serienlieferverträgen. Um diesem Risiko zu begegnen, wurde für die Angebotsphase eine kennzahlenbasierte Kalkulation entwickelt, die im Berichtsjahr durchgängig eingesetzt wurde. Im Rahmen der Entwicklungsarbeit sollen die Ergebnisse der Projektrealisierung und zukünftige Serienergebnisse regelmäßig verfolgt werden. Zu diesem Zweck ist das Projektcontrolling in ein umfassendes Projektmanagementsystem integriert. Zur Steuerung dieser Risiken werden bewährte Methoden eingesetzt, um den Einfluss möglicher Kostenabweichungen einzelner Komponenten gegenüber den Planwerten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Betriebsunterbrechungs-, Rückruf- und Produkthaftungsrisiken wurde durch den Abschluss entsprechender Versicherungspolicen präventiv entgegengewirkt. Auf der Beschaffungs- und Absatzmarktseite wickeln die Konzerngesellschaften derzeit keine Geschäfte in Fremdwährungen ab, abgesehen von Einkäufen in GBP vom Schwesterstandort. Es besteht daher ein minimiertes Währungsrisiko. Bilanzielle Risiken wurden, soweit sie zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbar waren, durch die Bildung von entsprechenden Rückstellungen berücksichtigt. Das Management ist derzeit Risiken aus der Abhängigkeit von der Konzernfinanzierung ausgesetzt. Sollten wesentliche Parameter der Unternehmensplanung, die geplanten Kosteneinsparungen sowie die geplanten Absatz- und Umsatzziele nicht erreicht werden, ist die Gesellschaft auf weitere Kapital- und Liquiditätsmaßnahmen angewiesen. Hinsichtlich der Risiken aus der Finanzierung weisen wir darauf hin, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit des Konzerns von der Aufrechterhaltung der Finanzierung durch die Konzernobergesellschaft und die Banken abhängig ist. Chancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir vor allem in den positiven Effekten der in den vergangenen Jahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, die zu einer verbundenen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit geführt haben. In den nächsten Jahren sind weitere Optimierungsmaßnahmen geplant, so dass die Effizienz der NBHX-Gruppe deutlich gesteigert werden soll. Mit den neu erworbenen Projekten im Jahr 2022 haben wir zudem die Möglichkeit, von den steigenden Marktvolumina zu profitieren und unsere Kapazitäten auszulasten. Weitere Chancen für die Geschäftsentwicklung könnten sich ergeben, wenn sich die Gesamtwirtschaft in Europa deutlich besser entwickelt als in der Prognose dargestellt. Prognosebericht Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert hat. Entsprechend der ursprünglichen Planung wurde im Vorjahresbericht für 2022 ein Umsatz von TEUR 119.050 prognostiziert, der aber im Berichtsjahr mit TEUR 113.621 die Erwartungen nicht erreichte. Der unerwartete Kriegsbeginn in der Ukraine und die damit einhergehende anfängliche Kaufzurückhaltung mit der Folge reduzierter Absatzvolumina bildeten dafür die wesentlichen Ursachen. Anstatt eines leicht positiven geplanten EBIT für 2022 wurden im Geschäftsjahr daher aufgrund der geringeren Kundenabrufe und inflationär getriebener Kostensteigerungen weiterhin operative Verluste erwirtschaftet. Die externen Bankkredite sind durch die Ningbo Huaxiang Electronic Co. Ltd, Xizhou / China, besichert, soweit dies in der Vergangenheit von den Kreditinstituten gefordert wurde. Darüber hinaus besteht eine harte Patronatserklärung zugunsten der NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal, sowie eine Rangrücktrittsvereinbarung mit der Obergesellschaft, eine Patronatserklärung zugunsten der NBHX Trim Management Service GmbH und der HIB Trim Part Solutions GmbH. Auf der Grundlage dieser Situation und der aktuellen Planung ist die Zahlungsfähigkeit der Konzerngesellschaften derzeit gesichert und wird voraussichtlich auch im Prognosezeitraum bis Ende Dezember 2023 gesichert sein. Die Prognose für das laufende Jahr 2023 muss vor dem Hintergrund weiter steigender Kosten, bestehender politischer Unsicherheiten und der aktuellen Herausforderungen an den Produktionsstandorten der NBHX-Gruppe getroffen werden. Aktuelle Risiken können dieses Jahr entstehen, wenn wie geplant eine größere Zahl von Produkt-Neuanläufen an unseren Produktionsstandorten startet. Bei Neuanläufen kann es zu Verzögerungen, verspäteten Auslieferungen bis hin zu Produktionsstillständen kommen. Vorkommnisse dieser Art können die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gruppe erheblich belasten und zu Zahlungsschwierigkeiten führen. Die Gruppe setzt geeignete Projektmanagementmethoden ein, um diese Risiken beherrschbar zu gestalten und bei Problemen kurzfristig wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Des Weiteren kann ein Nachfrageeinbruch zu einem erheblichen Umsatzrückgang führen. Wenn die Gruppe nicht zeitnah die Kosten entsprechend senken kann, besteht auch hier die Gefahr von Ergebnis- und Liquiditätsbelastungen. Mit einem Vorschau- und Risikomanagementsystem wird der Gefahr von Ergebnis- und Liquiditätsbelastungen entgegengewirkt. Bei einem Geschäftsverlauf entsprechend unserer Unternehmensplanung erwarten wir für das Jahr 2023 eine positive Unternehmensentwicklung, verbunden mit der Stärkung der Kundenbasis durch den Hochlauf unserer Entwicklungsprojekte. Wir rechnen mit einem Konzernumsatz von TEUR 157.428 und planen ein Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) von TEUR -1.156. Dies basiert allerdings auf der Annahme, dass wir Kostensteigerungen an den Markt weitergeben, die Abrufplanungen unserer Kunden wie erwartet realisiert und die neuen Produktanläufe erfolgreich umgesetzt werden können.
Bruchsal, 4. April 2023 NBHX Automotive System GmbH Jianxiong Hu Christian von der Linde Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzerngesamtergebnisrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NBHX Automotive System GmbH, Bruchsal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Konzernabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen in der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 14. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer Julian Kübler, Wirtschaftsprüfer |
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