Meditrade GmbH
Medipark 1, 83088 Kiefersfelden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Glassl seit 16.1.2026 | Prokura |
Hans Hermann Peter Rösner seit 12.4.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans Hermann Peter RösnerRösner-Mautby Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.88% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meditrade GmbH (vormals: Rösner-Mautby Meditrade GmbH)KiefersfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Marktentwicklung 1. Gesamtbetrachtung deutsche Wirtschaft 2015 Die Entwicklung der Märkte in der Medizinproduktbranche hat sich der allgemeinen stabilen wirtschaftlichen Situation angepasst. Der Bedarf an medizinischen Produkten in Krankenhäusern und vor allem im steigenden Pflegebereich stabilisiert sich derzeit auf hohem Niveau. Ein allgemeiner Zuwachs in diesen Bereichen von 2 - 3 % jährlich wird prognostiziert. Die Gewinnsituation der Unternehmen wird beeinflusst durch Marktverdrängungswettbewerbe und den Kostendruck durch Einkaufsgemeinschaften und Krankenkassen. Dennoch kann der Standort Deutschland und das hauptsächliche Wirkungsfeld der Meditrade GmbH (Deutschland/Österreich/Schweiz) in dieser Branche noch als positiv beurteilt werden. 2. Entwicklung der Branche Die wirtschaftliche Lage im Gesundheitswesen, im Pflegebereich und bei den öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen ist nach wie vor angespannt und als schlecht zu beurteilen. Der Kostendruck in diesen Marktsegmenten ist nach wie vor stark ausgeprägt. Nur durch eine rationelle und ebenfalls dem Markt angepasste Kostenstruktur im Unternehmen können die geforderten Verkaufspreise realisiert werden. Der Markt ist stark umkämpft und Umsatzsteigerungen sind nur mit Ausweitung des Sortiments und Herausstellungsmerkmalen gegenüber der Konkurrenz möglich. Das Jahr 2015 war geprägt von einem relativ starken USD-Wechselkurs gegenüber dem Euro, jedoch ohne starke Schwankungen im Verlauf des Jahres. Trotz eines starken Verdrängungswettbewerbs am deutschen Markt konnten die Verkaufspreise weitestgehend stabil gehalten werden. Nach wie vor besteht auf dem deutschen Markt ein starker Wettbewerb um die Marktanteile, die sich zum Teil nur über aggressive, knapp kalkulierte Preise und bestmögliche Qualität der Produkte festigen und ausweiten lassen. Bei den Devisenwerten (USD) konnten die Schwankungen durch geeignete Maßnahmen im vorgegebenen Rahmen gehalten werden. 3. Unternehmensentwicklung 3.1. Investitionen und Finanzierung Größere Investitionen in das Anlagevermögen waren im Jahre 2015 nicht erforderlich. Die Investition bei den immateriellen Vermögensgegenständen (EDV-Software) betrugen 26 TEUR. Die zu unserer Preis- und Einkaufsstrategie gehörende Beteiligung an unserem Lieferanten ADVENTA HEALTH SDN. BHD in Malaysia wurde beibehalten. Aus der Bilanz der Meditrade GmbH lässt sich eine Eigenkapitalquote von 75,8% (Vorjahr 56,9%) ableiten. Die liquiden Mittel am Bilanzstichtag betrugen 4.779 TEUR (Vorjahr 76 TEUR). 3.2. Personalentwicklung Die Anzahl der Beschäftigten liegt zum Geschäftsjahresende bei 42. II. Darstellung der wirtschaftlichen Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme veränderte sich von 19.903 TEUR auf 39.641 TEUR in 2015. Bei den mittel- und langfristig gebundenen Vermögenswerten haben sich die Finanzanlagen von TEUR 6.586 auf TEUR 2.749 abschreibungsbedingt reduziert. Die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte im Umlaufvermögen haben sich per Saldo um 23.676 TEUR auf 36.311 TEUR (Vorjahr 12.635 TEUR) erhöht. Die Erhöhungen resultieren im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.779 TEUR auf 5.102 TEUR, Forderungen gegen Gesellschafter von 0 TEUR auf 3.986 TEUR und Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 831 TEUR auf 10.000 TEUR. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich auf 4.779 TEUR (Vorjahr 76 TEUR). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Rösner-Mautby Holding GmbH floss das Jahresergebnis 2015 nicht in das Eigenkapital. Die geplante Erhöhung des Stammkapitals um 25.000 TEUR wurde in 2015 umgesetzt und voll eingezahlt. Das Stammkapital beträgt nunmehr 30.000 TEUR. Das Eigenkapital beträgt per 31.12.15 30.020 TEUR. Die Rückstellungen veränderten sich von 273 TEUR auf 394 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von 3.743 TEUR auf 2.911 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich auf TEUR 3.496 (Vorjahr 0 TEUR) und die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen verminderten sich auf 2.255 TEUR (Vorjahr 2.698 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern reduzierten sich auf 0 TEUR (Vorjahr 1.270 TEUR). 2. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte sich der Cash Flow (netto) von 5.688 TEUR auf 5.412 TEUR. Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres hat sich von 76 TEUR auf 4.779 TEUR erhöht. 3. Ertragslage Der Jahresgewinn vor Steuern sank auf 501 TEUR (Vorjahr 5.512 TEUR). Dieses Ergebnis wurde durch einen Abschreibungseffekt bei den Finanzanlagen um 4.736 TEUR negativ beeinflusst. Ohne diese Abschreibung beträgt der Jahresüberschuss 5.237 TEUR. Die Steigerung des Rohergebnisses führte bei leicht gesunkenen Personalkosten trotz gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen zu einer Mehrung des Betriebsergebnisses von 4.956 TEUR (Vorjahr) auf 5.022 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Fracht- und Versandkosten an die Kunden. III. Nachtragsbericht 1. Namensänderung Durch Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichtes Traunstein vom 08.01.2016 erfolgte die Umsetzung des Gesellschafterbeschlusses vom 26.08.2015 über die Namensänderung der Rösner-Mautby Meditrade GmbH auf nunmehr Meditrade GmbH. Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risikobericht Ein effizientes Risikomanagement ist in Zeiten, in denen sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Branchensituation als schwierig erweisen, von besonderer Bedeutung. Unter effizientem Risikomanagement verstehen wir die gezielte Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotentiale. Das Risikomanagement-System der Meditrade GmbH stellt als integraler Bestandteil der Planungs- und Geschäftsprozesse sicher, dass Risiken frühzeitig erkannt und unter Kontrolle gehalten werden können. Es besteht aus den Elementen Risikostrategie, dem Controlling und dem Überwachungs- und Kontrollsystem. Im Rahmen der strategischen Planung analysieren und bewerten wir die Entwicklung der Märkte, unsere Wettbewerber sowie die Beschaffungsmärkte. Die systematische Überprüfung und Bewertung bestehender und künftiger Risiken ergab keine Ansatzpunkte für wesentliche Risiken. Durchgeführte externe Audits führten zu keinen Beanstandungen. Änderungsvorschläge wurden zeitnah umgesetzt. 1.1 Marktrisiken Die unternehmerischen Einzelrisiken, insbesondere die Risiken des Marktes, trägt das Unternehmen selbst. Zu den Kernrisiken gehören dabei auch die Risiken aus der Entwicklung neuer Produkte. Alle nicht zu den Kerntätigkeitsfeldern des Unternehmens gehörenden Risiken, wie z. B. Haftpflicht- oder Sachschadenrisiken, überträgt das Unternehmen tendenziell auf Dritte. Für Großschäden und Betriebsunterbrechungen sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Dem Risiko des Ausfalls von Lieferanten begegnen wir durch die Auswahl alternativer leistungsfähiger Zulieferer. Bestandgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Entwicklung und Umweltschutz sind nicht erkennbar. Die prognostizierte gesamtwirtschaftliche Entwicklung lässt derzeit keine Risiken erkennen. In der Zukunft werden sowohl im bestehenden Sortiment, mit der Aufnahme neuer Artikel, als auch durch Sortimentserweiterungen im Bereich Verbandsstoffe, Sets und Arzneimittel Umsatzsteigerungen erwartet. In Deutschland liegt für die Gesellschaft auch im kommenden Jahr der Fokus wieder auf dem margenstarken Endverbrauchergeschäft sowie dem Containergeschäft, welches durch einen flächendeckenden Außendienst in Deutschland, Österreich und auch in der Schweiz bedient wird. Mit der vollzogenen Integration der Sortimente unserer Tochterfirma Karl Beese GmbH & Co. KG in Barsbüttel werden wir langfristig den Gesamtmarkt in Deutschland (Nord und Süd) optimal betreuen können. Eine Umstrukturierung und Optimierung der Verkaufsgebiete wird weiter angestrebt und umgesetzt. Zusätzliche Einsparungsmöglichkeiten sehen wir bei der Zusammenlegung von Verwaltungsaufgaben und mittelfristig bei einer Fusion beider Firmen. Durch weitere Firmenbeteiligungen an Produktanbietern unserer Branche in Deutschland, Italien, China und Südostasien sollen ein breiteres Sortiment für die Zukunft, eine damit verbundene Umsatzsteigerung und die Lieferfähigkeit abgesichert werden. Auch wird eine Beteiligung oder Erwerb an geeigneten Immobilien zur Absicherung der Lagerkapazität und Optimierung der Logistikvorgänge angestrebt. 1.2 Rechtliche Risiken Wesentliche rechtliche Risiken in Form von schwebenden Rechtsstreitigkeiten bestehen nicht bzw. sind ausreichend in den Rückstellungen berücksichtigt. In den steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sind derzeit auch keine Risiken erkennbar. 1.3 Finanzierungsrisiken Aufgrund der hohen Mittelzuflüsse aus dem Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit bestehen keine wesentlichen Risiken aus der Finanzierung. Weitere Risiken sind nicht erkennbar. Aus heutiger Sicht sehen wir daher keine Risiken, die den Bestand oder die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft gefährden oder beeinträchtigen könnten. 2. Prognosebericht 2016/2017 Unter der Prämisse der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wird die mittelfristige Prognose als positiv eingeschätzt und die geplanten Ertragsziele in 2016 erreicht. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Rohstoffpreise in 2016 weiterhin stabil halten werden und der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder schwächer wird und sich dadurch die Einkaufspreise erhöhen werden. Für 2016 ist ein Betriebsergebnis vor Steuern von ca. 6.000 TEUR geplant. Für die Folgejahre wird weiterhin eine positive Entwicklung erwartet.
Kiefersfelden, 31.08.2016 Senator
h.c. Peter Rösner
Bilanz zum 31.12.2015AKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
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| 2015 | 2014 | |
| € | € | |
| ROHERGEBNIS | 10.950.797,24 | 10.361.776,24 |
| Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -1.651.461,94 | -1.680.059,22 |
| b) soziale Abgaben | -286.285,85 | -347.635,32 |
| - davon für Alterversorgung: € 26.282,00 (Vj. T€ 24) | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -143.103,46 | -156.738,89 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.847.835,96 | -3.220.863,85 |
| BETRIEBSERGEBNIS | 5.022.110,03 | 4.956.478,96 |
| Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 205.644,60 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 434.021,56 | 432.601,43 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -4.736.484,84 | 0,00 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -217.028,46 | -81.836,51 |
| FINANZERGEBNIS | -4.519.491,74 | 556.409,52 |
| ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 502.618,29 | 5.512.888,48 |
| sonstige Steuern | -1.605,79 | 0,00 |
| Ergebnisabführung gemäß Gewinnabführungsvertrag | -501.012,50 | -5.512.888,48 |
| JAHRESÜBERSCHUSS | 0,00 | 0,00 |
| Gewinnvortrag | 6.320.233,55 | 6.320.233,55 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | -6.300.000,00 | 0,00 |
| BILANZGEWINN | 20.233,55 | 6.320.233,55 |
Anhang gemäß §§ 284 - 288 HGB für das Geschäftsjahr 2015
I. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter gleichzeitiger Berücksichtigung steuerrechtlicher Bestimmungen.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen nicht vor.
2. Immaterielle Vermögensgegenstände
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.
3. Sachanlagen
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Gegenständen, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt.
Zugänge an beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind zeitanteilig abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über € 150,00 bis € 410,00 werden im Anlagenspiegel dargestellt und in voller Höhe abgeschrieben.
4. Vorräte
Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken sind gegebenenfalls durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
6. Liquide Mittel
Liquide Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.
7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dein Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
8. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist in voller Höhe eingezahlt.
9. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 3,89 % angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend den Vorschriften des BilMoG abgezinst.
10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt.
11. Fremdwährungsforderungen/-verbindlichkeiten
Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung.
III. Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.
Die Gesellschaft hält Anteile von mindestens 20 % an folgenden Gesellschaften:
| Anteil % | Eigenkapital 31.12.2015 | Jahresergebnis 2015 | |
| T€ | T€ | ||
| Karl Beese GmbH & Co. KG, Barsbüttel | 90 | 5.026 | 457 *) |
| Beese Beteiligungs GmbH, Barsbüttel | 100 | 51 | -6 |
*) 31.12.2014
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Kundenforderungen haben ebenso wie die sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
3. Gezeichnetes Kapital
Das als Stammkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital beträgt € 30.000.000,--.
4. Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Teilwert-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 3,89 % berechnet. Planvermögen wurde in Höhe von T€ 101 mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.
Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 68 (Vorj: T€ 58), sowie für Tantiemen in Höhe von T€ 77 (Vorj: T€ 0).
5. Verbindlichkeiten
| 5. Verbindlichkeiten | Stand am 31.12.2015 | ||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | davon mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren | davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | |
| € | € | € | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.911.626,83 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.495.931,81 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.254.741,20 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 564.952,44 | 0,00 | 0,00 |
| 9.227.252,28 | 0,00 | 0,00 | |
davon durch Grundpfandrechte gesichert: € 0,00.
| Stand am 31.12.2014 | |||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | davon mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren | davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | |
| € | € | € | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.743.744,36 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.697.809,10 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 1.269.997,70 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 598.821,15 | 0,00 | 0,00 |
| 8.310.372,31 | 0,00 | 0,00 | |
davon durch Grundpfandrechte gesichert: € 0,00.
Zum 31.12.2015 lagen Eventualverbindlichkeiten von € 1.100.000,00 vor.
IV. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
| € | |
| Personalaufwand | |
| Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: | |
| a) Löhne und Gehälter | 1.651.461,94 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 286.285,85 |
| 1.937.747,79 |
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
Die Anteile an der Karl Beese GmbH & Co. KG waren auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben.
V. Sonstige Angaben
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 2.556, davon sind fällig im Folgejahr T€ 426.
2. Geschäftsführung
| a) |
Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2015 war Herr Senator h.c. Peter Rösner, Dipl.-Betriebswirt. |
| b) |
Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. |
3. Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 41 Arbeitnehmer, davon zwei Teilzeitkräfte und zwei Auszubildende.
Kiefersfelden, den 12.07.2016
Senator h.c. Peter Rösner
Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28.11.2016 festgestellt.
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2015
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2015 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 65.543,69 | 26.491,00 | 0,00 | 92.034,69 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.175.323,43 | 39.543,46 | 71.718,63 | 1.143.148,26 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.389.546,84 | 900.000,00 | 0,00 | 5.289.546,84 |
| Beteiligungen | 2.196.249,66 | 0,00 | 0,00 | 2.196.249,66 |
| 6.585.796,50 | 900.000,00 | 0,00 | 7.485.796,50 | |
| 7.826.663,62 | 966.034,46 | 71.718,63 | 8.720.979,45 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2015 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 65.512,19 | 869,50 | 0,00 | 66.381,69 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 492.989,92 | 142.233,96 | 47.517,63 | 587.706,25 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 4.736.484,84 | 0,00 | 4.736.484,84 |
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 4.736.484,84 | 0,00 | 4.736.484,84 | |
| 558.502,11 | 4.879.588,30 | 47.517,63 | 5.390.572,78 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 25.653,00 | 31,50 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 555.442,01 | 682.333,51 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 553.062,00 | 4.389.546,84 |
| Beteiligungen | 2.196.249,66 | 2.196.249,66 |
| 2.749.311,66 | 6.585.796,50 | |
| 3.330.406,67 | 7.268.161,51 | |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Meditrade GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 10.08.2016
OTG
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Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.
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