Kirsch Pharma Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adis Jazvin seit 25.11.2024 | Prokura |
Peer Dr. Hasebein seit 8.3.2023 | Prokura |
Anke Philipp seit 18.1.2021 | Prokura |
Stephan Bertram seit 2.9.2020 | Geschäftsführer |
Yofre Alberto Rodriguez Carlos seit 5.6.2018 | Prokura |
Robert Prof. Dr. Faurie seit 21.8.2008 | Prokura |
Heinz-Jürgen Kirsch seit 12.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kirsch Pharma GmbHSalzgitter-GebhardshagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Kirsch Pharma GmbH, Salzgitter-GebhardshagenI. Grundlagen des UnternehmensDie Kirsch Pharma GmbH (Kirsch Pharma) ist ein international tätiges, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Salzgitter-Gebhardshagen und jeweils einer Tochtergesellschaft in Sydney, Australien (Kirsch Pharma Australia Pty. Ltd.) und in Deutschland, Bissendorf (Kirsch BioPharm GmbH). Die Kirsch Pharma hat sich als weltweit tätiger Lieferant darauf spezialisiert, hochwertige Rohstoffe wie pharmazeutische Substanzen, Nahrungsergänzungsmittel und Mineralstoffmischungen an seine Kunden zu liefern. Als unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe ist die Kirsch Pharma darauf spezialisiert, Kunden aus den Bereichen Pharmazie, Spezialernährung, Biotechnologie, Veterinärmedizin und Kosmetik zu bedienen. II. Ziele und StrategienGeschäftsstrategie: Die Kirsch Pharma GmbH hat auch im Jahr 2023 die strategische Ausrichtung erfolgreich unter den Aspekten Stabilität und Nachhaltigkeit mit der Zielsetzung eines profitablen Wachstums fortgeführt. Die Geschäftsführung sieht sich in ihrer bisherigen soliden, langfristigen und vor allem umsichtigen Planung bestätigt, insbesondere auch im Hinblick auf den anhaltenden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die sich daraus ergebenen Auswirkungen für die globale Wirtschaft. Die Bewältigung dieser Herausforderungen bei der Kirsch Pharma wird durch die Geschäftsführung als grundsätzlich gelungen eingeschätzt. Die permanent konservative Finanzpolitik in der Vergangenheit hat sich hier ebenso bewährt wie die kontinuierliche Verbesserung des bestehenden Krisenmanagements als wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems, durch welches die umfassende Sicherheit unserer Produktionsprozesse und die Qualität unserer Produkte gewährleistet werden soll. Die Kirsch Pharma setzt zur Erreichung ihrer strategischen Ziele auch weiterhin auf ein umfangreiches, maßgeschneidertes Lieferportfolio und soll sich durch Service und Qualität vom Wettbewerb abheben. Wesentliche Faktoren dafür sind sowohl unsere Flexibilität als auch die hohe Liefertreue, welche durch ein globales Sourcing sowie die Erschließung neuer exklusiver Rohstoffquellen gewährleistet werden sollen. Die Sicherstellung und kontinuierliche Verbesserung unserer Qualitätsstandards ist weiterhin ein strategisches Kernelement für die Kirsch Pharma. Kirsch Pharma hat ein integriertes Qualitätsmanagement, welches die Anforderungen diverser Standards enthält, die durch Behörden, Zertifizierungsstellen, Kundenaudits und interne Audits regelmäßig überprüft und kontinuierlich verbessert werden. Der Umfang der zertifizierten Standards spiegelt das weite Spektrum von Kunden und Märkten wider, die Kirsch Pharma bedient, wobei vorranging Anwendungen in der Lebensmittelindustrie, Pharma, Biotechnologie/Biopharma und in geringen Mengen auch für Futtermittel als Zielmärkte gelten. In 2023 hat Kirsch Pharma erneut eine GMP Inspektion, die wiederkehrend nur alle 3 Jahre erfolgt und durch das Gewerbeaufsichtsamt durchgeführt wird, erfolgreich bestanden. Neben dem GMP Standard, welcher für die Herstellung von medizinischen Wirkstoffen unerlässlich ist und somit den Pharma Sektor sichert, hat die Kirsch Pharma auch Standards für ISO 9001, FSSC 22000 und GMP+ etabliert, welche im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls durch Zertifizierungsstellen überprüft und bestätigt wurden. Um weiterhin den steigenden Kundenanforderungen und sich entwickelnden Gesetzgebungen zu entsprechen, hat sich die Kirsch Pharma dazu verpflichtet ihre Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit entsprechend auszubauen und sich unter anderem dazu entschieden ein SMETA Audit, welches Grundsätze in Bezug auf Gesundheit, Umwelt, Arbeitssicherheit und Geschäftsethik setzt, zu verlängern. Finanzstrategie: Die Gesellschaft verfolgt weiterhin eine konservative Finanzpolitik. Neben einer soliden Bilanz mit transparenten und gesunden Strukturen sieht die Geschäftsführung dies insbesondere durch die Wahl der Finanzierungsquellen, dem Liquiditätsmanagement, der Ausschüttungspolitik und dem Risikomanagement gewährleistet. Das Unternehmen erwirtschaftet einen hohen operativen Cash-Flow, der es ermöglicht, Investitionen zu einem hohen Anteil aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Die Ausschüttungspolitik orientiert sich an einer Ausschüttungsquote, welche die Geschäftsführung der Kirsch Pharma als maßvoll ansieht, was sich auch deutlich in der Entwicklung des Eigenkapitals des Unternehmens zeigt. Durch Thesaurierung des Großteils der Gewinne der letzten Jahre beträgt die Eigenkapitalquote der Kirsch Pharma zum 31. Dezember 2023 76,0 %. III. Steuerungskennzahlen von Kirsch PharmaAls international agierendes Unternehmen verwendet Kirsch Pharma ein umfassendes System von Kennzahlen für die Steuerung des Geschäftserfolgs. Finanzielle Messgrößen: Die wichtigsten Kennzahlen und Indikatoren zur Steuerung sind:
Umsatzerlöse sind definiert als Erlöse aus Warenverkäufen an Kunden abzüglich Erlösminderungen. Die Umsatzerlöse sind der wichtigste Parameter für die Beurteilung des Geschäftserfolgs. Rohertrag ist definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand. Die Entwicklung vom Rohstofflieferanten zu einem serviceorientierten Dienstleister mit eigener Produktion ist an der Entwicklung der Margen abzulesen. Der stetig steigende Anteil an Serviceleistungen, wie maßgeschneiderte Verpackungseinheiten oder die Übernahme der gesamten Analytik, weist auch zukünftig großes Wachstumspotenzial bezüglich der Margen auf und führt zu einer Steigerung des Rohertrages. Das EBIT ist die wichtigste externe Bewertungskennzahl für die laufende operative Geschäftstätigkeit. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Gesellschaft nicht herangezogen. IV. Corporate ResponsibilityDas Prinzip der unternehmerischen Verantwortung hat sich in der 40-jährigen Historie zu einem festen Grundpfeiler der Unternehmensführung entwickelt, welche Sicherheits- und ethischen Aspekten den gleichen Stellenwert einräumt wie dem wirtschaftlichen Erfolg. Hier übernehmen wir insbesondere die Verantwortung für die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter, weshalb Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in unserem Unternehmen höchste Priorität genießen. Die Geschäftsführung der Kirsch Pharma hat die Zielsetzung einer möglichst geringen Beeinträchtigung der Umwelt durch die Bearbeitung der Produkte und sieht den Umweltschutz sowie das Qualitätsmanagement als unabdingbar an. V. Forschung und EntwicklungIm Kundenauftrag bearbeitet und modifiziert Kirsch Pharma Rohstoffe und produziert Mischungen mit der Zielsetzung, das Geschäft durch eigene Produktlinien zu verstärken. Im Berichtszeitraum sind keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung angefallen, da das Unternehmen keine eigenen Forschungs- und Produktentwicklungsmaßnahmen durchführte. VI. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sanken erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Quelle: Destatis BIP 2023 Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist der drittgrößte Industriezweig nach Fahrzeugbau und dem Maschinenbau. Gemessen am Umsatz steht die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie in Europa auf Platz eins und weltweit an dritter Stelle hinter China und den USA. 2023 war ein schwieriges Geschäftsjahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie - weltweit, aber besonders in Deutschland. Eine schwache Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und sinkende industrielle Nachfrage führten zu rückläufigen Aufträgen für viele Unternehmen. Im Gesamtjahr 2023 sanken Produktion (-7,8 %), Umsatz (-13,7 %). Demgegenüber stiegen Beschäftigung (0,5 %) der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie und die Erzeugerpreise um 0,7 %. Quelle: VCI Jahresbericht 2023 Vergleich der Prognose mit dem tatsächlichen Geschäftsverlauf Vergleicht man die Ergebnisse für 2023 mit den ursprünglichen Prognosen, so kann man festhalten, dass Kirsch Pharma zwar den positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2022 ebenfalls im Geschäftsjahr 2023 bestätigen konnte, jedoch die prognostizierten Kennzahlen aufgrund der allgemeinen Entwicklung in der Chemie und Pharmaindustrie, nicht erreicht wurden. Die moderate Steigerung des Umsatzes betrug +8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Im Lagebericht 2022 haben wir ein vorläufiges Ist von 8,9 % Wachstum in Aussicht gestellt. Wesentlicher Treiber war hier die Umsatzrealisierung im Inland (+33,9 %). Dagegen stagnierte der Umsatz im Drittlandsgeschäft. Der Materialaufwand erhöhte sich um +7,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, welcher auf das gesunkene Rohstoffpreisniveau und einen signifikanten Abbau des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen ist. Beim Rohergebnis wurde gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von +7,0 % (Lagebericht 2022: 5,6 % Anstieg) verzeichnet. Das EBIT lag 5,5 % über dem Vorjahr. Für das EBIT hatten wir im Lagebericht des Vorjahres noch eine Verbesserung um 7,8 % erwartet. Die Abweichungen im Bereich des Rohergebnisses sowie des EBITs zu den vorläufigen Werten aus dem Februar 2024 resultieren aus noch unvollständigen Jahresabschlussarbeiten zum damaligen Zeitpunkt. VII. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche LageGesamtaussage zum Geschäftsverlauf: Unsere Strategie der Stabilität und Nachhaltigkeit sowie einer soliden, langfristigen und umsichtigen Planung haben wir auch in 2023 konsequent und erfolgreich weiterverfolgt. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die chemisch-pharmazeutische Industrie konnte die Kirsch Pharma GmbH ihr Wachstum aus den Vorjahren weiter fortsetzen. Die Geschäftsführung beurteilt das Geschäftsjahr 2023 deshalb insgesamt noch als gut. Ertragslage: Die Ertragslage des Unternehmens hat sich im Berichtsjahr erneut positiv entwickelt. Der erwirtschaftete Umsatz in Höhe von 68.256 TEUR (Vorjahr: 63.264 TEUR) liegt über dem Vorjahresniveau und wurde im Wesentlichen in der EU (+9,6 %) und im Drittland (+0,7 %) erzielt. Der inländische Umsatz (+33,5 %) konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die Materialaufwendungen stiegen in 2023 annähernd proportional bezogen auf die Umsatzerlöse. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren erhöhten sich insgesamt um 7,1 % auf 33.557 TEUR (Vorjahr: 31.320 TEUR). Die Erhöhung resultierte überwiegend aus den Aufwendungen für Rohstoffe auf 25.831 TEUR (Vorjahr: 23.549 TEUR) und Gas (235 TEUR; Vorjahr: 52 TEUR). Der Einkauf konzentrierte sich 2023 weiterhin auf etablierte und geprüfte Lieferanten. Kirsch Pharma verbuchte Wareneingänge von ca. 12.394 t (Vorjahr: 14.053 t). Beliefert wurde die Gesellschaft von ca. 132 aktiven Lieferanten. Im 1. Halbjahr 2023 waren weiterhin moderate Erhöhungen der Rohstoffpreise am Rohstoffmarkt feststellbar, welche jedoch im Jahresverlauf deutlich abflachten. Die Verknappungen am Rohstoffmarkt haben insbesondere im 2. Halbjahr deutlich abgenommen und es stellte sich ein verbessertes Rohstoffpreisniveau ein. Kirsch Pharma reduzierte folglich die aufgebauten Rohstoffbestände aus dem Vorjahr deutlich. Im Berichtsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 142 Mitarbeiter (Vorjahr: 130 Mitarbeiter - Durchschnitt gemäß § 285 Nr. 7 HGB). 46 Eintritte im Jahr 2023 standen 27 Austritten entgegen. Im Wesentlichen durch Neueinstellungen, Ganzjahreseffekte aber auch durch Gehaltsanpassungen erhöhte sich der Personalaufwand im Berichtszeitraum auf 9.328 TEUR und ist damit um 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (8.728 TEUR) gestiegen. Die Zinsaufwendungen (155 TEUR) liegen signifikant über dem Niveau des Vorjahres (55 TEUR). Dies ist vor allem auf die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 5.000 TEUR zur Finanzierung eines geplanten Neubaus eines Labor- und Entwicklungsgebäudes zurückzuführen. Demgegenüber erhöhten sich die Zinserträge aufgrund Termingeldzinsen auf 427 TEUR (Vorjahr: 55 TEUR). Das EBIT liegt mit 19.332 TEUR um 5,5 % über dem des Vorjahres (18.319 TEUR). Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme der Tochtergesellschaft Kirsch BioPharma GmbH sind im Geschäftsjahr 2023 um 322 TEUR auf 3.868 TEUR gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr (14.824 TEUR) um -34,1 % auf 9.765 TEUR im Berichtsjahr. Der Jahresüberschuss liegt mit 4.743 TEUR um 53,4 % unter dem des Vorjahres (10.177 TEUR). Zurückzuführen sind die Reduzierungen im EBT und im Jahresüberschuss vor allem auf eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm GmbH (ehem. Kirsch HealthCare GmbH). Die Kirsch BioPharm GmbH erwirtschaftet seit Ihrer Gründung 2015 negative Ergebnisse, die aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft Kirsch Pharma GmbH ausgeglichen werden. Aufgrund der prognostizierten, zukünftigen Verluste in den Jahren 2024 und 2025 ist der Beteiligungsansatz (10.250 TEUR) nicht werthaltig. Somit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 6.157 TEUR. Vermögens- und Finanzlage: Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung als sehr solide angesehen. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um 31,2 % auf TEUR 9.220 vermindert. Dieser Rückgang ist insbesondere auf eine Verminderung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 2.906 sowie der Handelswaren um TEUR 1.388 zurückzuführen. Die "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände" haben sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um TEUR 706 auf TEUR 14.637 verringert. Die Hauptposition "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" sank dabei trotz wachsender Umsatzerlöse aufgrund verbessertem Forderungsmanagement um TEUR 865 auf TEUR 13.209. Die Eigenkapitalquote verringerte sich zum 31. Dezember 2023 von 81,4 % im Vorjahr auf 75,3 %. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung des geplanten Laborneubaus und dem Sondereffekt der außerplanmäßigen Abschreibung zurückzuführen. Zudem bestanden auch am 31. Dezember 2023 aus Vorsorgegesichtspunkten Kontokorrentlinien, die aufgrund der guten Ertragssituation nicht in Anspruch genommen werden mussten. Im Berichtsjahr wurden 2.754 TEUR in das Sachanlagevermögen und Immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die wesentlichen Investitionen stellen eine Misch- und Mahlanlage (819 TEUR) und der geplante Laborneubau (633 TEUR) dar. Beide Investitionen befanden sich zum 31.12.2023 noch im Bau befindlich. Weitere Investitionen erfolgten zur Ersatzbeschaffung oder für Anschaffungen zur Effizienzsteigerung. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 beträgt 21.995 TEUR. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen durch das Jahresergebnis und durch die Abnahme der Vorräte in Höhe von 5.167 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -5.804 TEUR, bedingt durch Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände (-2.746 TEUR) und Auszahlungen aus der Verlustübernahme (3.050 TEUR). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (3.383 TEUR) hat sich im Wesentlichen aufgrund der Aufnahme eines neuen Darlehens zur Finanzierung des Laborneubaus (5.000 TEUR) erhöht. Finanzielle Leistungsindikatoren: Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohergebnis und EBIT heran. Der Umsatz hat sich um 4.992 TEUR erhöht und beträgt im aktuellen Geschäftsjahr 68.256 TEUR (Vorjahr: 63.264 TEUR). Das Rohergebnis hat sich um 7,0 % auf 33.718 TEUR erhöht (Vorjahr: 31.525 TEUR). Das EBIT stieg in 2023 um 5,5 % und beträgt 19.332 TEUR (Vorjahr: 18.319 TEUR). Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. VIII. Risiko- und ChancenberichtUnternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management der Chancen und Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, ist für die Geschäftsführung der Kirsch Pharma ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Zukunftssicherung. Risikomanagement: Als global agierendes Unternehmen ist die Gesellschaft Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt, wovon die Markt- und Branchenrisiken, Betriebsunterbrechungen durch Cybervorfälle, regulatorische Risiken, Beschaffungsmarkt- und Umweltschutzrisiken sowie finanzwirtschaftliche Risiken die besondere Aufmerksamkeit der Geschäftsführung haben. Die Kirsch Pharma verfügt über umfangreiche Überwachungs- und Kontrollinstrumente. Ein vom externen Rechnungswesen unabhängiges Unternehmenscontrolling erfasst ein monatliches Berichtswesen mit allen wichtigen quantitativen und qualitativen Informationen. Es wird jährlich eine Umsatz- und Ergebnisplanung erstellt. Es sind Kennzahlensysteme vorhanden, welche die Ist-Situation abbilden, aber auch Trends frühzeitig aufzeigen. Es finden regelmäßige Managementsitzungen statt, in denen u.a. über die aktuellen Entwicklungen berichtet wird. Die IT-Infrastruktur ist ein wesentlicher Baustein aller Produktionsprozesse. Cyber-Vorfälle, wie IT-Ausfälle, Ransomware-Angriffe oder Datenschutzverletzungen, werden von der Geschäftsführung als wichtiges Risiko eingestuft. Nach Einschätzung des Allianz Cyber Center of Competence wird die Häufigkeit erpresserischer Ransomware-Angriffe 2024 deutlich erhöht bleiben. Der Konflikt in der Ukraine und weitere geopolitische Spannungen erhöhen das Risiko eines groß angelegten Cyberangriffs durch staatlich geförderte Akteure. Hinzu kommt ein zunehmender Mangel an Fachkräften für Cybersicherheit, der die Verbesserung der Sicherheit vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dieses Risiko auch über 2024 hinaus nicht an Bedeutung verlieren wird. Kirsch Pharma setzt neben einer eigenen IT-Abteilung auf Zusammenarbeit mit langjährigen IT-Partnern, um die Sicherheit im Zugriff auf die IT-Infrastruktur zu gewährleisten. Die Versorgung mit strategisch wichtigen Rohstoffen bzw. der Qualitätsanspruch an Rohstoffe unterliegt bei der Kirsch Pharma besonderer Aufmerksamkeit und wird über gute Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten gesichert. Alle Rohstoffe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch die Qualitätsabteilung. Für den Hauptteil der Rohstoffe wurde mindestens ein weiterer Lieferant qualifiziert. Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnet Kirsch Pharma mit Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Einkaufspreise für Rohstoffe und insbesondere Energie können je nach Marktsituation schwanken. Das Management der Rohstoffpreise liegt in der Verantwortung der Einkaufsabteilung. Insbesondere Industriezweige, wie die Chemie- und Pharmaherstellung, sind anfällig für Störungen der Energieversorgung oder Preissteigerungen. Laut Allianz Trade stellt die Energiekrise den größten Rentabilitätsschock für europäische Unternehmen dar. Hohe Energiepreise würden die Gewinne der meisten Industrieunternehmen zunichtemachen, da die Preissetzungsmacht angesichts der nachlassenden Nachfrage schwindet. Um das Preisänderungsrisiko bei der Energie zu minimieren, setzt Kirsch Pharma auf mittelfristige Verträge mit unseren Energielieferanten und hat zusätzlich im April 2024 eine Photovoltaikanlage am Standort Salzgitter-Gebhardshagen installiert. Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte, ist das Unternehmen Kredit- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt, die Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage haben können. Zur Steuerung der Kreditrisiken aus offenen Rechnungen hat die Geschäftsführung Richtlinien erlassen. Dazu gehören Bonitätsanalysen neuer Kunden, Akkreditive und Anzahlungen. Das in regelmäßigen Abständen durchgeführte Mahnwesen lässt Rückstände bei einzelnen Schuldnern schnell bekannt werden und ermöglicht entsprechende Reaktionen. Einem Liquiditätsrisiko begegnet Kirsch Pharma durch eine mittel- und langfristige Steuerung der Zahlungsmittel. Darüber hinaus wird eine Reserve für ungeplante Mindereingänge oder Mehrausgänge vorgehalten. Ein signifikanter Teil des Geschäfts wird außerhalb der Euro-Länder getätigt. Währungsschwankungen können das Ergebnis beeinflussen und bestehen hauptsächlich im Bereich der Verbindlichkeiten. Im Bereich der Forderungen wird versucht, soweit wie möglich, in Euro zu fakturieren. Beim Rohstoffeinkauf ist fremde Währung nicht vollständig zu vermeiden. Der Zahlungsverkehr in US-Dollar wird über ein Fremdwährungskonto abgewickelt. Damit wird bei einem Großteil der Zahlungen die Konvertierung des US-Dollar zum tagesaktuellen Kurs vermieden. Um die finanziellen Auswirkungen möglicher Schäden gering zu halten, werden, soweit wirtschaftlich vernünftig, Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe der Versicherungen werden ständig überprüft. Die Destabilisierung politischer und wirtschaftlicher Systeme, beispielsweise durch Pandemien oder den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, sowie die mögliche Errichtung von Handelsschranken können ebenso zu Absatzrückgängen in bestimmten Ländern und Regionen führen. Durch Diversifikation hinsichtlich der Produkte, Abnehmer und Regionen ist eine Abschwächung potenzieller negativer Auswirkungen möglich. Die Auswirkungen entsprechender Risiken werden bestmöglich in den Geschäftsplänen der betroffenen Länder und Regionen berücksichtigt.
Chancenmanagement: Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut der im Juni 2024 veröffentlichten Prognose des DIW kaum mehr als stagnieren und im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zulegen. Für die chemisch-pharmazeutische Industrie hat jedoch der Verband der chemischen Industrie im ersten Halbjahr 2024 eine Veränderung bei der Produktion (+3,0 %) und den Erzeugerpreisen (-4,0 %) ermittelt. Die Umsätze insgesamt verringerten sich um (-1,0 %) und der Beschäftigungsstand stagnierte (+/-0,0 %) im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023. Für das Gesamtjahr prognostiziert der VCI eine Erhöhung der Produktion um +3,5 % und der Umsätze um +1,5 %. Wesentliche Chancenpotenziale ergeben sich für die Kirsch Pharma aus der Flexibilität und Schnelligkeit in der Reaktion auf Kundenwünsche. Die Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass maßgeschneiderter Service und ein hoher Qualitätsanspruch dem Unternehmen auch in der Zukunft auf dem Markt Berechtigung geben werden. Sofern das Eintreten der identifizierten Chancen als wahrscheinlich eingeschätzt wird, werden diese in die Geschäftspläne und mittelfristigen Prognosen aufgenommen. Risiken und Chancen aus Beteiligungen: Die Auftragslage und die Umsatzentwicklung der 100% Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm GmbH entwickelte sich im Jahr 2023 im Segment Nahrungsergänzungsmittel positiv. Neben diesen Aktivitäten verfolgt die Kirsch BioPharm die Akquisition von attraktiven Aufträgen aus dem Bereich der Arzneimittel. Neukunden sollen im Bereich international aufgestellter Pharmaunternehmen akquiriert werden. Diese Akquisitionstätigkeiten der vergangenen Berichtszeiträume haben auch bereits zu konkreten Projektanfragen geführt. Gleichwohl befindet sich die Kirsch BioPharm noch in einer Anlaufphase für die Erschließung eines neuen Marktsegmentes und erwirtschaftet weiterhin Verluste. Die Kirsch Pharma GmbH partizipiert sowohl an den Risiken als auch den Chancen aus dieser Beteiligung. Sollten die geplanten Umsatzerlöse nicht entsprechend den Erwartungen realisiert werden können, besteht das Risiko, dass sich durch die Verlustübernahme weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben oder ein zusätzlicher Finanzierungsaufwand notwendig sein wird. Die Beteiligung unterliegt einem ständigen Überwachungsprozess, um bei Bedarf zeitnah über Maßnahmen zur Unterstützung oder Sicherung der Profitabilität entscheiden zu können. Im Berichtszeitraum wurde daher die Beteiligung einer Abschreibung i. H. v. 6.157 TEUR unterzogen. Andererseits können sich auch Chancen ergeben, sollte sich die Geschäftstätigkeit der Beteiligung besser als geplant entwickeln. Aus den angeführten Gründen und der Covid-Pandemiephase in den Jahren 2020 und 2021 befindet sich die Kirsch BioPharm GmbH in einer länger andauernden Anlaufphase. Zusammen mit dem bisher ausstehenden Markteintritt wird das Ausmaß der Risiken sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit durch die Geschäftsführung der Kirsch Pharma für diese Beteiligung wie auch in den Vorjahren als "mittel" eingestuft. Gesamtaussage: Wie die gesamte Weltwirtschaft sieht sich auch die Kirsch Pharma GmbH weiterhin mit den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den damit verbundenen Herausforderungen konfrontiert. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie unserem hohen Maß an Flexibilität und durch die Reaktionsschnelligkeit, auf die Wünsche unserer Kunden reagieren zu können, sehen wir uns für die Bewältigung sowohl dieser aktuellen Krise als auch der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit aus Sicht der Geschäftsführung nicht erkennbar. IX. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2024 und das Geschäftsjahr 2025 plant die Gesellschaft hinsichtlich der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren mit der folgenden Entwicklung:
Für das Jahr 2024 wurde im Lagebericht des Vorjahres ein Jahresumsatz von -6,6 %, ein Gross Profit (Rohergebnis) in Höhe von -1,9 % und ein EBIT in Höhe von -6,7 % unter dem Vorjahresniveau prognostiziert. Nach Ablauf des Jahres 2024 liegt der Umsatz mit -3,8 %, der Gross Profit (Rohergebnis) mit +1,0 % und das EBIT mit +0,8 % deutlich besser als erwartet. Insbesondere die Entwicklung des Materialeinsatzes (-8,2 %) aufgrund des weiterhin stabilen Rohstoffpreisniveaus trug dabei wesentlich zu der positiven Entwicklung bei. Es wird für das Jahr 2025 erwartet, dass der Umsatz aufgrund der Wirtschaftslage in der Pharmaindustrie bzw. der aktuellen Auftragslage im Vergleich zu 2024 wieder deutlich zunimmt (+10,5 %). Der erwartete Gross Profit (Rohertrag) wird aufgrund der Preisverhandlungen mit den Lieferanten mit +11,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2024) geplant, was zu einem Wachstum beim EBIT in Höhe von +12,3 % führt. Die Prognose der Geschäftsführung der Kirsch Pharma erfolgt unter Berücksichtigung der aktuellen Situation, der einhergehenden Chancen und Risiken sowie der derzeitigen Auftragslage.
Salzgitter-Gebhardshagen, 14. Januar 2025 Kirsch Pharma GmbH Heinz-Jürgen Kirsch Stephan Bertram Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Anwendung handelsrechtlicher RechnungslegungsvorschriftenDie Kirsch Pharma GmbH, Salzgitter-Gebhardshagen, ist beim Amtsgerichts Braunschweig unter der Handelsregisternummer HRB 6138 gemeldet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Kirsch Pharma GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf. Soweit gesetzlich zulässig, wird das Wahlrecht in Anspruch genommen, notwendige Angaben im Anhang darzustellen. Die Bilanz ist entsprechend § 266 HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt, welches für die Struktur des Unternehmens angemessen ist. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden per 1. Januar 2023 übernommen und fortgeführt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger (linearer) Abschreibungen aktiviert. Die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände erfolgt nicht. Für die planmäßigen Abschreibungen entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände werden Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu den um Investitionszuschüsse und Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, wobei planmäßige (lineare) Abschreibungen verrechnet worden sind. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Auf das Anlagevermögen werden im Rahmen der Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Auf die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und zum beweglichen Sachanlagevermögen werden Abschreibungen zeitanteilig verrechnet. Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bilanziert. Der Ansatz der sonstigen Ausleihungen erfolgt mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet, wobei die Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt bewertet werden. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag bewertet. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthält neben den Einzelkosten für Material und Fertigung angemessene Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschläge für Labor-, Lohn- und Maschinenkosten (einschließlich des auf die Fertigung entfallenden Werteverzehrs der Anlagen). Es wurden keine Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB aktiviert. Den allgemeinen Lagerungs- und Bestandsrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1% ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus § 246 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB, da Altersversorgungsverpflichtungen durch Bankguthaben, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen waren (d.h. zugunsten der Arbeitnehmer und Betriebsrentner verpfändet und damit insolvenzsicher) und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienten, gedeckt waren. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wurde für den Saldo gebildet, der nach Verrechnung des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verbleibt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Bewertungsmethode wird die Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) angewendet. Bei der PUC-Methode handelt es sich um eine Anwartschaftsbarwertmethode, bei der der bis zum Stichtag erdiente Anspruch und dessen Barwert ermittelt wird. Hierbei werden zukünftige Änderungen wesentlicher Bewertungsparameter einbezogen. Die biometrischen Annahmen erfolgen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck". Der Rechnungszins entspricht dem zum Stichtag von der Bundesbank veröffentlichten bzw. ggf. zum Stichtag prognostizierten Abzinsungssatz gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren. Gehalts- und Rentensteigerungen sowie eine Fluktuationsrate waren nicht zu berücksichtigen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2023 1,82 % beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von 1.354 € ist nach gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Für die Abzinsung der übrigen langfristigen Rückstellungen wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zunächst mit dem Kurs am Tage der erstmaligen Erfassung bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsguthaben bei Kreditinstituten und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet, ohne das Anschaffungs-, Realisations- und Imparitätsprinzip zu beachten. Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsguthaben bei Kreditinstituten und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Hierbei wird sowohl das Anschaffungswertprinzip als auch das Imparitätsprinzip beachtet. Unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind solche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die sich aus der Folgebewertung von Fremdwährungsgeschäften ergeben. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,18% zugrunde (15,83% für die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und 14,35% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die sich insgesamt ergebende aktive Steuerlatenz wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert. Erläuterungen zur BilanzAnlagenspiegel: Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen ist in der Anlage zum Anhang ("Anlagenspiegel") dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen: Hierunter ist die Beteiligung der Gesellschaft an der Kirsch Pharma Australia Pty Limited, Sydney, erfasst. Das gezeichnete Kapital beträgt 50 TAUD (34 T€). Die Gesellschaft ist zu 100% an dem Tochterunternehmen beteiligt. Auf die Beteiligung wurde in 2013 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 34 T€ vorgenommen. Im Dezember 2015 wurde die Tochtergesellschaft Kirsch Pharma Health Care GmbH gegründet und im Mai 2024 in Kirsch BioPharm GmbH umfirmiert. Das Stammkapital beträgt 250 T€ und die Kapitalrücklage beträgt 10.000 T€. Am 08. Mai 2018 wurde zwischen der Kirsch Pharma GmbH und der Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen und am 14. Mai 2018 im Handelsregister eingetragen. Der Ergebnisabführungsvertrag ist am 04.12.2024 durch Vertrag und Zustimmung der Gesellschafterversammlung geändert worden und unter dem 10. Dezember 2024 im Handelsregister der Tochtergesellschaft eingetragen. Die Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm GmbH erwirtschaftete in den letzten Jahren Verluste, welche aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft Kirsch Pharma GmbH ausgeglichen wurden. Basierend auf der ebenfalls negativen Prognose für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 6.157 TEUR auf das Finanzanlagevermögen durchgeführt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Die gesamten hierunter erfassten Forderungen über 13.209 T€ sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen: Gegenüber der Kirsch Pharma Australia Pty Limited bestehen sonstige Forderungen in Höhe von 254 T€ (Vorjahr: 165 T€) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.227 T€ (Vorjahr: 2.251 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31.12.2023 weiterhin weitgehend einzelwertberichtigt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind außerdem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Kirsch BioPharm GmbH in Höhe von 11 T€ (Vorjahr: 15 T€) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände: Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von 450 T€ (Vorjahr: 300 T€) sowie Steuerforderungen 269 T€ (Vorjahr: 760 T€). Aktive latente Steuern: Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern in Höhe von 105 T€ (Vorjahr: 113 T€). Die ermittelten aktiven und passiven latenten resultieren aus folgenden temporären Differenzen:
Der nicht durch passive latente Steuern gedeckte Überhang der aktiven latenten Steuern in Höhe von 105 T€ ist ausschüttungsgesperrt. Gezeichnetes Kapital: Das Stammkapital von 500 T€ ist in voller Höhe eingezahlt. Pensionsrückstellungen: Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 375 T€ (Vorjahr: 401 T€) decken bestehende Versorgungszusagen in vollem Umfang ab und wurden mit dem Zweckvermögen in Höhe von 500 T€ (Zeitwert) saldiert. Im Berichtsjahr liegt eine Überdeckung vor. Für die genannten Positionen wurden Erträge von 33 T€ (Vorjahr: 32T€) und Zinsaufwendungen in Höhe von 7 T€ (Vorjahr: 8 T€) ausgewiesen. Die Anschaffungskosten für das Zweckvermögen betragen 500 T€. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.353 T€ (Vorjahr: 1.083 T€) enthalten u.a. Verpflichtungen aus dem Personalbereich (619 T€), Archivierung (245 T€), Jahresabschlusskosten (200 T€) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (127 T€). Verbindlichkeiten: Für die Verbindlichkeiten ergeben sich folgende Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren 6.956 T€ (Vorjahr: 3.428 T€) durch Grundschulden und Forderungsabtretung besichert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse: Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen entfallen 9.045 T€ auf das Inland (Vorjahr: 6.754 T€), 35.360 T€ auf EU-Länder (Vorjahr: 32.491 T€) und 23.851 T€ auf Drittländer (Vorjahr: 24.019 T€). Sonstige betriebliche Erträge: Die Position sonstige betriebliche Erträge enthält u.a. Erträge aus der Kfz-Nutzung von Arbeitnehmern in Höhe von 94 T€ (Vorjahr: 121 T€), Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen 52 T€ (Vorjahr: 58 T€) sowie Erträge aus Schadenersatzleistungen 42 T€ (Vorjahr: 32 T€). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 26 TEUR (Vorjahr: 36 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stammen im Wesentlichen aus Vertriebskosten in Höhe von 3.218 T€ (Vorjahr: 3.642 T€), Werbe- und Vertreterkosten in Höhe von 434 T€ (Vorjahr: 222 T€) und Reisekosten in Höhe von 351 T€ (Vorjahr: 209 T€). Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 51 T€ (Vorjahr: 9 T€) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerdem Aufwendungen aus der Erhöhung der Einzelwertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12 T€ (Vorjahr: 0 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 58 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Im Zinsaufwand ist auch der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 7 T€ (Vorjahr: 8 T€) enthalten. Aufwendungen aus der Verlustübernahme: Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von 3.868 T€ (Vorjahr: 3.546 T€) ergeben sich aus der Übernahme des Verlustes der Kirsch BioPharm GmbH für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023. Abschreibungen Die außerplanmäßigen Abschreibungen der Beteiligung an der Kirsch BioPharm GmbH in Höhe von T€ 6.157 stellen in gleicher Höhe Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung nach § 285 Nr. 31 HGB dar. Steuern vom Einkommen und Ertrag: Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten einen Aufwand an latenten Steuern in Höhe von 8 T€ (Vorjahr (Ertrag): 6 T€). Der nicht durch passive latente Steuern gedeckte Überhang der aktiven latenten Steuern in Höhe von 105 T€ (Vorjahr: 113 T€) ist ausschüttungsgesperrt. Sonstige AngabenAufstellung der verbundenen Unternehmen sowie des Anteilsbesitzes i.S. von § 285 Nr. 11 HGB:
Mit Vereinbarung vom 31. Dezember 2023 wurde gegenüber einem verbundenen Unternehmen (Kirsch Pharma Australia Pty Limited) eine Patronatserklärung mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgegeben. Diese Patronatserklärung wurde unter dem 31. Dezember 2024 um ein Jahr verlängert. Außerbilanzielle Geschäfte und Transaktionen: Zur Erneuerung des Maschinen- und Fuhrparks hat das Unternehmen verschiedene Leasingverträge abgeschlossen. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung sowie der vereinfachten Abwicklung durch die Leasinggeber. Risiken aus den vorliegenden Leasingverhältnissen bestehen nicht. Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende zukünftige Zahlungsverpflichtungen:
Im Rahmen einer Darlehensaufnahme der Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm GmbH (ehem. Kirsch Pharma Health Care GmbH) im Jahr 2016 wurde eine Rangrücktrittserklärung zu Gunsten des Darlehensgebers gewährt. Zum Stichtag beträgt das Darlehen der Tochtergesellschaft 7.402 T€ (Vorjahr: 7.990 T€). Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Mitarbeiter: Während des Geschäftsjahres (Vorjahres) beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 51 (46) gewerbliche und 91 (84) kaufmännische Beschäftigte. Geschäftsführer: Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im gesamten Berichtszeitraum Herr Heinz-Jürgen Kirsch. Herr Stephan Bertram und Herr Adis Jazvin (ab 01.10.2023) vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich.
Gesamtbezüge der Geschäftsführung: Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf 418 T€ (Vorjahr: 372 T€). Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt, Haftungsverhältnisse wurden zugunsten dieser Personen nicht eingegangen. Abschlussprüferhonorar: Für den Abschlussprüfer wurden im Geschäftsjahr 2023 folgende Honorare im Aufwand erfasst:
Nachtragsbericht: Der mit der Tochtergesellschaft Kirsch BioPharm am 08.05.2018 geschlossene Ergebnisabführungsvertrag ist durch Vertrag vom 04.12.2024 geändert worden. Die Gesellschafterversammlung hat am 04.12.2024 der Änderung zugestimmt. Ergebnisverwendungsvorschlag:Aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 4.743 T€ soll - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafter - ein Teilbetrag in Höhe von 1.630 T€ ausgeschüttet werden. Der verbleibende Restbetrag in Höhe von 3.113 T€ soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Salzgitter, 14. Januar 2025 Kirsch Pharma GmbH Heinz-Jürgen Kirsch Stephan Bertram Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kirsch Pharma GmbH, Salzgitter-Gebhardshagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kirsch Pharma GmbH, Salzgitter-Gebhardshagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kirsch Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 17. Januar 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Sabrina Pankse, Wirtschaftsprüferin ppa. Carsten Meier, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 01.02.2025 festgestellt. |
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