Ceyoniq Technology GmbH

Boulevard 9, 33613 Bielefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 37641
Vorher
DEVK Epsilon GmbH
Eingetragen
19.12.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb von Computersystemen, Herrstellung, Entwicklung und Vertrieb von Computersoftware sowie die Erbringung aller hiermit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hirofumi Nishino
seit 19.5.2025
Geschäftsführer
Takuya Marubayashi
seit 11.6.2018
Geschäftsführer
Oliver Kreth-Ruthe
seit 9.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KYOCERA Document Solutions Inc.JPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

KYOCERA Document Solutions Inc.
Japan
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ceyoniq Technology GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 01.04.2022 bis 31.03.2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Ceyoniq Technology GmbH ist der Hersteller der Informationsplattform nscale, die nachhaltig das Informations- und Dokumentenmanagement sowie die komplexen Geschäfts- und Kommunikationsprozesse von Unternehmen optimiert. Darüber hinaus ist die Ceyoniq Technology GmbH mit umfassenden Dienstleistungen hinsichtlich der Konzeptionierung, Realisation und Betreuung komplexer Kundenprojekte befasst.

Das Team aus erfahrenen, innovativen, qualifizierten und in den entsprechenden Fachgebieten zertifizierten Experten entwickelt in enger Abstimmung mit den Auftraggebern intelligente IT-Lösungen und unterstützt Unternehmen bei der technischen und regulatorischen Umsetzung komplexer Herausforderungen.

Zu typischen Kunden der Ceyoniq Technology GmbH gehören national oder auch international tätige Großunternehmen (Energieversorger, Versicherungsunternehmen, Banken, produzierende Unternehmen), mittelständische Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber (Länder, Städte, Gemeinden und Kommunen).

Mit den auf nscale basierenden Softwarelösungen, ergänzenden Fremdprodukten sowie den hiermit verbundenen Beratungs-, Implementierungs- und Wartungsleistungen bietet die Ceyoniq Technology GmbH Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema der Digitalisierung. Das Portfolio umfasst skalierbare Lösungen vom branchenübergreifend einsetzbaren Dokumentenmanagement und Enterprise Content Management bis hin zu intelligenten Systemen zur Umsetzung komplexer Geschäfts- und Kommunikationsprozesse (E-Mail-Management, Rechnungseingangsverarbeitung, Integrationen, etc.).

Als spezialisiertes IT-Unternehmen ist die Ceyoniq Technology GmbH überwiegend national aber auch international tätig. Der Hauptsitz ist in Bielefeld. Zudem unterhält das Unternehmen eine unselbstständige Niederlassung in München. Seit dem 3. Januar 2022 gehört auch die tract GmbH als 100%iges Tochterunternehmen zu unserer Organisation und ergänzt unser Leistungsportfolio im Vertragsmanagement (Contract Lifecycle Management). Am 1. April 2022 hat die Ceyoniq Technology GmbH das in Leopoldshöhe ansässige Beratungsunternehmen advice IT Consulting GmbH erworben, dass sich überwiegend auf die Themen Rechnungseingangsverarbeitung (Invoice Management) und automatisierte Postverarbeitung (Digital Mailrooms) spezialisiert und fokussiert hat.

Die zentralen Kennzahlen, nach denen das Unternehmen gesteuert und bemessen wird (auch im Hinblick auf die Gesellschafter), sind die Umsatzerlöse, der Rohertrag, der Jahresüberschuss und das bedeutsame - nunmehr wieder stetig zunehmende - Eigenkapital.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wuchs die gesamte deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 um 1,9 %. Für unser Unternehmen sind Deutschland sowie die angrenzende Eurozone die Schlüsselsatzmärkte. Das Jahr 2022 war vorwiegend von der Energiekrise geprägt, die durch den von Russland ausgelösten Ukrainekrieg verursacht wurde. Die steigenden Energiepreise sowie Preiserhöhungen wegen unterbrochener Lieferketten hatten zur Folge, dass die Inflation in diesem Jahr im Schnitt 7,9 % betragen hat (Quelle: Statistisches Bundesamt), was auch zum Teil die Unternehmen bei Ihrer Investitionstätigkeit gebremst hat. Diese Folgen des Ukrainekriegs gepaart mit der hohen Inflation und dem seit zwei Jahren andauernden Kampf um die Facharbeitskräfte hat auch unser Unternehmen zu spüren bekommen. Neu- und Ersatzbeschaffungen wurden meist kostenintensiver als geplant, und die Suche nach geeigneten Spezialisten hatte zur Folge, dass die Ceyoniq GmbH zum Teil den hohen Auftragsbestand nicht wie gewünscht abarbeiten konnte.

Unser Unternehmen ist im Geschäftsjahr 2023 (01.04.2022 bis 31.03.2023) aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit dringend benötigter Spezialisten vor allem anorganisch gewachsen. Zusätzlich zu der im letzten Geschäftsjahr erworbenen tract GmbH aus Radbruch/ Lüneburg konnte die Ceyoniq Technology GmbH die advice IT Consulting GmbH aus Leopoldshöhe übernehmen, ein auf die Implementierung von digitalen Lösungen zur Rechnungseingangsverarbeitung spezialisiertes Beratungsunternehmen mit umfangreichem ECM-Know-how, welches unser Lösungsportfolio bereichert.

2.2 Geschäftsentwicklung: Gewinn- und Verlust Kennzahlen

Der Rohertrag i. H. v. EUR 17.749.573,26 weist eine Veränderung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr um 2,9 % (Vorjahr EUR 18.275.507,03) auf.

Der Jahresüberschuss i. H. v. EUR 340.397,63 ist im Vorjahresvergleich um 64,6 % (Vorjahr: EUR 960.635,20) gesunken. Bedingt durch die weiterhin anhaltende, sehr hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften und dem dadurch anhaltenden Mangel an solchen Fachkräften im deutschen und europäischen Raum mussten wir die Ressourcen durch externe Dienstleister substituieren, um die Kundenaufträge erfüllen zu können. Diese Effekte sind im Rohertrag und im Jahresüberschuss erkennbar.

2.3 Personal

Zum Geschäftsjahresende 2023 beschäftigte die Ceyoniq Technology GmbH 172 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt 170).

2.4 Aktuelle Entwicklungen

Im Geschäftsjahr hat die Ceyoniq Technology GmbH 100 % der Anteile an der advice IT Consulting GmbH, ein auf digitale Rechnungseingangsverarbeitung spezialisiertes Beratungsunternehmen aus Leopoldshöhe, erworben.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Der Rohertrag i. H. v. EUR 17.749.573,26 sank leicht um 2,9 % (Vorjahr EUR 18.275.507,03). Der Jahresüberschuss veränderte sich von EUR 960.635,20 auf EUR 340.397,63, was einen Rückgang von 64,6 % bedeutet.

3.2 Finanzlage & Liquidität

Die Ceyoniq Technology GmbH finanziert sich aus eigenen Mitteln.

Die Finanzlage der Ceyoniq Technology GmbH bleibt äußerst stabil. Die liquiden Mittel betrugen am 31.03.2023 EUR 445.229,01 (Vorjahr EUR 234.833,09). Zum Geschäftsjahresende bestanden Forderungen in Höhe von EUR 1.110.004,96 gegen den Gesellschafter, davon EUR 1.100.000 aus einem Cash-Pooling. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.3 Kapitalstruktur

Zum 31.03.2023 betrug die Bilanzsumme der Ceyoniq Technology GmbH EUR 8.808.677,45 (Vorjahr EUR 9.025.246,66). Das Eigenkapital der Ceyoniq Technology GmbH belief sich zum 31.03.2023 auf EUR 1.978.291,10 (Vorjahr EUR 1.637.893,47). Die Eigenkapitalquote lag bei rd. 22,5 % (Vorjahr 18,1 %).

3.4 Investitionen

Die Gesamtinvestitionen in das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2022/2023 betrugen EUR 158.213,71 und in das Finanzanlagevermögen EUR 1.779.111,97.

4. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Prognosebericht

Dieser Lagebericht basiert auf zukunftsgerichteten Aussagen, Formulierungen und Prognosen, die auf unseren gegenwärtigen Erwartungen beruhen und aufbauen. Sie bergen daher Risiken und Unwägbarkeiten, die den Geschäftserfolg des Unternehmens beeinflussen können. Nicht kalkulierbar und nicht vorhersehbar sind Ereignisse wie z. B. Ereignisse wie der Ukrainekrieg oder die Corona-Pandemie, mit deren Folgen die Unternehmen je nach Branche unterschiedlich beeinflusst werden.

Die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energiekrise und die damit verbundene hohe Inflation haben die Unternehmensentwicklung beeinflusst, auch in Hinblick auf die Prognose. Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2023 mit einem leichten Wirtschaftsaufschwung von lediglich 0,1 % (im Oktober 2022 prognostizierte die deutsche Regierung ein Wachstum von 0,4 %) und für das Folgejahr 2024 wird mit einem Wachstum von 1,4 % gerechnet (im Oktober 2022 war die Annahme der Bundesregierung eine Stagnation i. H. v. -0,1 %). Für die unsichere Marktentwicklung werden von den Sachverständigenrat zwei resp. drei Faktoren genannt. Zum einen die sehr hohe Inflationsrate, die die Produkte und Dienstleistungen teurer gemacht hat, die sehr hohen Energiekosten, die zwar sinkend sind, jedoch immer noch nicht auf einem Normalniveau und die gestiegenen Bankzinsen, die die Kreditvergabe und manche Unternehmensinvestitionen besonders schwer machen.

Der gegenwärtige Wandel im Denken und Arbeitsweise der Arbeitnehmer sowie deren Ressourcenknappheit in Deutschland und der Eurozone stellt die Unternehmen vor einschneidenden Herausforderungen, die nicht nur aufgrund der letzten negativen Ereignisse (Corona-Krise, Ukrainekrieg und Energiekrise) beeinflusst wurden und werden. Die Lösung nach effizienter Gestaltung und ortsunabhängiger Abwicklung informationsverarbeitender Geschäftsprozesse wird ein zunehmend stärkeres, oftmals wettbewerbsentscheidendes Merkmal sein, die die Unternehmen umsetzen müssen. Das Thema digitale Transformation und dessen Planung und Implementierung sowie Simplifizierung und Effizienz der Geschäftsprozesse wird die Unternehmen in den kommenden Jahren verstärkt beschäftigen, was auch einen enormen Investitionspotential für die beratenden und ausführenden Unternehmen bedeutet.

Die Ceyoniq Technology GmbH sowie ihre Tochterunternehmen tract GmbH und die advice IT Consulting GmbH sind sehr stark auf diesen Digitalisierungsumfeld vertreten. Die leistungsstarken digitalen Geschäftsprozesse wie z. B. Invoice Management, E-Mail-Archivierung oder Vertragsmanagement, die wir mit unserer Softwarelösung nscale bei unseren Kunden und Partnern seit Jahren erfolgreich implementieren, sind die Erfolgsgaranten für die positive Unternehmensentwicklung. Auch die Unternehmenszukäufe bieten uns eine Möglichkeit, die Risiken zu diversifizieren und neue Chancen durch neue Kundenpotentiale zu erschließen, wie dadurch auch den Umsatz und das Ergebnis zu verbessern. Sehr präsent agieren wir im Bereich öffentlicher Auftraggeber, und dieser Geschäftsbereich wird aufgrund der immer noch anhaltenden starken Nachfrage weiterhin ausgebaut und von unserer Geschäftsleitung sowie Gesellschafter mit besonderer Achtsamkeit begleitet.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Berichtsjahr entspricht den im Vorjahr erwarteten Werten, obgleich der Jahresüberschuss erheblich unter der Planung des Vorjahres lag.

Hinsichtlich der genauen Prognose für das kommenden Geschäftsjahr, also für die Zeit nach dem 31.03.2023, ist davon auszugehen, dass unser Unternehmen sowie ihre Tochterunternehmen eine positive Entwicklung fortsetzen werden und sich mittel- bis langfristig ein höheres Wachstum zeigen wird. Für das nächste Geschäftsjahr (01.04.2023 - 31.03.2024) erwartet die Geschäftsleitung für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, d.h. das operative Ergebnis bzw. den Rohertrag und den Umsatz eine deutliche Verbesserung, allerdings noch im einstelligen %-Bereich.

4.2 Risiken

Risiken, die durch fehlende Geldmittel hervorgerufen werden, bestehen generell bei jedem Unternehmen. Bei der Ceyoniq Technology GmbH wird besonders darauf geachtet, dass stets eine ausreichende Liquidität gewährleistet ist. Gut ausgebildetes Personal ergänzt mit ausreichenden Kapazitäten an Spezialisten mindern die Risiken im operativen Geschäft, insbesondere bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie in alltäglichen Kundenprojekten. Darüber hinaus wird seitens der Geschäftsführung und des Gesellschafters darauf geachtet, dass durch den Einsatz qualifizierter Führungskräfte und Mitarbeiter stets eine angemessene Steuerung und Überwachung unserer wirtschaftlichen Situation sowie die Liquidität der Organisation sichergestellt werden. Auch wenn die Unternehmenszukäufe in der Post-Merger-Phase gewisse Implementierungsrisiken und -kosten beinhalten, wird die Chance dadurch ertragsstärker zu werden deutlich verbessert. Unser Forderungsmanagement wird jedes Jahr neu justiert und auf die bestehenden und zukünftigen Risiken ausgerichtet. Durch eine ergänzende Bonitätsprüfung und konsequente, fortlaufende Überwachung unserer Partner und Kunden verstärkt durch das Cash-Pooling der Muttergesellschaft lassen sich potenzielle Liquiditätsengpässe oder gar -ausfälle nahezu ausschließen.

Risiken aus dem operativen Geschäft

Die aktuellen Ereignisse wie die hohe Inflation, steigende Energiekosten sowie der andauernde Ukrainekrieg sind Risiken, die auf das operative Geschäft unserer Organisation einen Einfluss haben können. Um dem entgegenzuwirken, respektive die Risiken kalkulierbar zu machen, werden wir als Organisation gezielt in unsere Mitarbeiter investieren, in dem wir diese schulen und spezialisieren. Eine Weiterentwicklung unserer Produktpalette und Dienstleistungsportfolios, die genau auf die Marktgegebenheiten und die Kundenanforderungen ausgerichtet sind, soll kurz- und mittelfristige Umsatz- und Ergebniserfolge generieren. Auf die Marktveränderungen, die uns entsprechend mit Umsatz- und Ergebniseinbußen bedrohen könnten, reagiert die Ceyoniq Technology sowie die Tochterunternehmen mit agil entwickelten Produkten und Lösungsvarianten, die intensiven Qualitätstests vor Auslieferung der Produkte unterzogen werden. Eine stetige Fort- und Weiterbildung des Personals, insbesondere der Führungskräfte und Schlüsselpersonen, soll die Risiken zusätzlich minimieren.

4.3 Chancen

Die aktuelle Entwicklung der Ceyoniq Technology GmbH sowie ihrer beiden Tochterunternehmen verläuft sehr positiv. Die Integration im Post-Merger-Prozess in den Mutterkonzern ist nahezu abgeschlossen. Die Synergieeffekte werden im kommenden Geschäftsjahr ihre Früchte tragen. Die gemeinsamen Erfahrungen bei Lösungen und Dienstleistungen in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie deren Archivierung schaffen eine solide und zukunftsträchtige Plattform für zukünftige Projekte, auch im Cross- und Up-Selling. Das immer noch sehr hohe Marktpotential gepaart mit speziellen Kundenanforderungen, die aus der digitalen Transformation hervorgerufen werden, ermöglicht unserer Unternehmensgruppe für die kommenden Jahre gute bis sehr gute Wachstumschancen im organischen und anorganischen Umfeld.

Für jede erfolgreiche Organisation gehört auch ein gut ausgebautes und funktionierendes Vertriebsnetz mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, die das Wachstum der Unternehmensgruppe in Hinblick auf Neukundengewinnung und Umsatzstärke positiv beeinflussen. Neben dem direkten Vertrieb wird das Partnermanagement noch stärker intensiviert, um die Marktdurchdringung und -präsenz in Deutschland und in der Eurozone zu forcieren. Darüber hinaus wird die interne Strategie der Ceyoniq durch den Mutterkonzern (KYOCERA Document Solutions Inc.) sehr stark unterstützt und aus dieser sehr engen Kooperation ergeben sich auch für uns Chancen, unsere Produkte und Dienstleistungen außerhalb von Deutschland und Europa zu vertreiben.

 

Bielefeld, 30. Juni 2023

Geschäftsführer

Hironori Ando

Oliver Kreth-Ruthe

Tateki Kuri

Takuya Marubayashi

Bilanz zum 31. März 2023

Aktiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.994,00 36.627,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.021,00 372.663,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.803.319,97 1.024.208,00
3.168.334,97 1.433.498,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.094.665,26 2.317.674,31
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.110.004,96 4.014.041,31
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 74.001,05 52.732,51
4. Sonstige Vermögensgegenstände 9.799,31 212.876,66
4.288.470,58 6.597.324,79
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 445.229,01 234.833,09
4.733.699,59 6.832.157,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 815.803,91 663.801,92
D. Aktive latente Steuern 90.838,98 91.555,86
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 0,00 4.233,00
8.808.677,45 9.025.246,66

Passiva

31.03.2023
31.03.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 191.906,78 191.906,78
III. Gewinnvortrag 445.986,69 -514.648,51
IV. Jahresüberschuss 340.397,63 960.635,20
1.978.291,10 1.637.893,47
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 569.506,00 569.312,00
2. Steuerrückstellungen 757.502,65 554.952,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.316.200,00 1.958.182,50
2.643.208,65 3.082.446,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166.203,39 278.702,08
2. Sonstige Verbindlichkeiten 322.876,04 305.427,34
(davon aus Steuern € 243.652,87; Vorjahr € 164.115,11)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 29.564,58; Vorjahr € 25.754,89)
489.079,43 584.129,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.698.098,27 3.720.777,27
8.808.677,45 9.025.246,66

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023

01.04.2022 - 31.03.2023
01.04.2021 - 31.03.2022
1. Rohergebnis 17.749.573,26 18.275.507,03
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.098.173,31 10.990.469,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.884.798,86 1.966.617,95
(davon für Altersversorgung € 25.861,17; Vorjahr € 45.606,24)
12.982.972,17 12.957.087,61
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.743,71 229.865,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.994.935,73 3.657.158,59
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.157,83 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 2.157,83; Vorjahr € 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.414,32 13.051,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 3.677,25; Vorjahr € 0,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 203.267,53 457.708,73
(davon latenter Steueraufwand € 716,88; i. Vj. -ertrag € 5.297,27)
8. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 340.397,63 960.635,20

Anhang für das Geschäftsjahr 1. April 2022 bis 31. März 2023

Inhalt

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3 Angaben zur Bilanz

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

5 Nachtragsbericht

6 Sonstige Angaben

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Ceyoniq Technology GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31.03.2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist am Sitz der Gesellschaft in das Handelsregister in Bielefeld eingetragen (HRB 37641).

2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um Anteile an verbundenen Unternehmen. Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3% auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern sowie verbundenen Unternehmen werden nicht pauschalwertberichtigt.

Für Pensionszusagen an Mitarbeiter wurde eine Pensionsrückstellung gebildet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Method" (PUC-Methode) unter Beachtung der dazu ergangenen Richtlinien und amtlichen Hinweise ausgeführt. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Geld- bzw. Briefkurs der Entstehungszeitpunkte angesetzt und zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

3 Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2022/2023 ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um jeweils 100 % der Anteile an der tract GmbH mit Sitz in Lüneburg (HRB 204975) sowie der advice IT GmbH mit Sitz in Leopoldshöhe (HRB 7325). Auf die nach § 285 Nr. 11 HGB erforderlichen Angaben wurde verzichtet.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter resultieren in Höhe von EUR 1.100.000 aus Cash Pooling und in Höhe von EUR 10.004,96 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die im Vorjahr in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen noch nicht in Rechnung gestellten Dienstleistungen (EUR 858.020,93) wurden im Berichtsjahr, ihrem Charakter entsprechend, in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Fälligkeit der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 9.799,31 beträgt weniger als ein Jahr, bis auf die darin enthaltenen Mietkautionen in Höhe von EUR 7.773,12, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet insbesondere vorausbezahlte Lizenz- und Wartungsgebühren.

Der Posten aktive latente Steuern in Höhe von EUR 90.838,98 (Vorjahr: EUR 91.555,86), ergibt sich aus dem höheren handelsrechtlichen Ansatz der Pensionsverpflichtungen im Vergleich zum steuerrechtlichen Ansatz.

Der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde die Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Method) zugrunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Die sich für das Berichtsjahr ergebende Zuführung wurde in voller Höhe berücksichtigt. Der Rechnungszins p.a. wurde unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes mit 1,79 % (Vorjahr 1,81 %), der Rententrend mit 1,5 % berücksichtigt.

Aus dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatzes aus den vergangenen 7 (1,50 %) bzw. 10 (1,79 %) Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 22.307,00.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung beträgt im Geschäftsjahr EUR 0 (im Vorjahr EUR 4.233). Entsprechend dem IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 wurden Pensionsrückstellungen, bei denen eine kongruente (hier vollständige) Rückdeckungssicherung besteht, entsprechend dem Aktivprimat mit dem Rückdeckungswert der dafür abgeschlossenen Versicherung angesetzt.

Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwaig vorhandenen Guthabens aus sog. Überschussbeteiligung. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung betrugen EUR 50.000,00.

Der sich gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum Übergangstichtag 01. Januar 2010, ergebende Unterschiedsbetrag (EUR 35.793,00) wurde im laufenden Jahr mit 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Zum Bilanzstichtag ergibt sich noch ein ausstehender Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.389,00.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.03.2023
TEUR
31.03.2022
TEUR
Personal 980,6 1.548,3
übrige Rückstellungen 214,5 269,8
Jahresabschlusserstellung und Prüfung 77 72,7
Mietnebenkosten 35 16,9
Schwerbehindertenabgabe 5,1 5,5
Berufsgenossenschaft 4 45
1.316,2 1.958,2

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten) in einem Verbindlichkeiten-Spiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeiten Stand 31.03.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 166.203,39 166.203,39 0
(im Vorjahr) (278.702,08) (278.702,08) (0)
- sonstige 322.876,04 320.094,13 2.781,91
(im Vorjahr) (305.427,34) (302.645,43) (2.781,91)
489.079,43 486.297,52 2.781,91

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen EUR 243.652,87 auf Steuern und EUR 29.564,58 auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst die abgegrenzten, künftig erfolgswirksam zu vereinnahmenden und bereits erhaltenen Zahlungen für Wartungsverträge.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von insgesamt EUR 111.146 nach Berücksichtigung latenter Steuern, umfasst den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 (1,35 %) bzw. 10 (1,81 %) Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 22.307 sowie aktive latente Steuern auf den Ansatz der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 90.839.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen betragen EUR 552.122. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2023/2024 EUR 243.520 auf das Geschäftsjahr 2024/2025 EUR 112.059 auf das Geschäftsjahr 2025/2026 EUR 118.891 auf das Geschäftsjahr 2026/2027 EUR 55.457 und auf das Geschäftsjahr 2027/2028 EUR 22.195.

Für die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber Dritten ergeben sich im Zeitraum April 2023 bis März 2024 Verpflichtungen in Höhe von EUR 710.886 € in den Geschäftsjahren 2024/2025 bis 2026/2027 werden Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.843.544 € fällig.

Neben den vorgenannten Verträgen bestehen die üblichen Mietverträge für Telekommunikationseinrichtungen etc.

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Entsprechend § 276 HGB werden verschiedene Posten, einschließlich der Umsatzerlöse zulässigerweise zu dem Posten Rohergebnis zusammengefasst. Das so ermittelte Rohergebnis beträgt EUR 17.749.573,26 (EUR 18.275.507,03 im Vorjahr).

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 25.861,17.

Die Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind von untergeordneter Bedeutung.

Die Zinsaufwendungen aufgrund der Verzinsung des Vorjahresverpflichtungswertes der Pensionsrückstellungen betragen EUR 11.435,00 Diese wurden im Zinsaufwand erfasst.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 2.386,00 Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BilMoG (1/15 Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellungen) enthalten.

Der im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von EUR 340.397,63 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 445.986,69 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

5 Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

6 Sonstige Angaben

Die Ceyoniq Technology GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der KYOCERA Document Solutions Inc., Osaka / Japan. Die KYOCERA Document Solutions Inc., Osaka / Japan, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen und die KYOCERA CORPORATION, Kyoto / Japan für den größten Kreis der Unternehmen auf. Beide Konzernabschlüsse sind am Sitz der jeweiligen Gesellschaften erhältlich.

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2022/2023 wurden 170 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Bilanzstichtag 31. März 2023 betrug die Mitarbeiteranzahl 172. Im Einzelnen:

2022/2023 2021/2022
Forschung und Entwicklung 82 71
Vertrieb, Marketing und Consulting 62 66
Allgemeine Verwaltung 28 27

Im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die nachstehenden Geschäftsführer, diese sind alleingeschäftsführungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit:

Herr Oliver Kreth-Ruthe, Krefeld, operativer Geschäftsführer der Ceyoniq Technology GmbH, Bielefeld

Herr Hironori Ando, Osaka, Japan, Kaufmann

Herr Takuya Marubayashi, Tokyo, Japan, Kaufmann

Herr Tateki Kuri, Aichi, Japan, Kaufmann

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, die Geschäftsführerbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht anzugeben.

Die Gesellschaft hat keinen Beirat oder Aufsichtsrat.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben.

 

Bielefeld, 30. Juni 2023

Geschäftsführer

Hironori Ando

Oliver Kreth-Ruthe

Tateki Kuri

Takuya Marubayashi

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2022
Zugänge
Abgänge
31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.553.277,00 0,00 0,00 9.553.277,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.488.435,98 0,00 0,00 4.488.435,98
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.800.000,00 0,00 0,00 1.800.000,00
15.841.712,98 0,00 0,00 15.841.712,98
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.348.736,77 158.213,71 34.773,35 2.472.177,13
2.348.736,77 158.213,71 34.773,35 2.472.177,13
III. Finanzanlagevermögen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.024.208,00 1.779.111,97 0,00 2.803.319,97
1.024.208,00 1.779.111,97 0,00 2.803.319,97
19.214.657,75 1.937.325,68 34.773,35 21.117.210,08
Abschreibung
01.04.2022
Zugänge
Abgänge
31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.553.277,00 0,00 0,00 9.553.277,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.451.808,98 14.633,00 0,00 4.466.441,98
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.800.000,00 0,00 0,00 1.800.000,00
15.805.085,98 14.633,00 0,00 15.819.718,98
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.976.073,77 187.110,71 34.028,35 2.129.156,13
1.976.073,77 187.110,71 34.028,35 2.129.156,13
III. Finanzanlagevermögen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
17.781.159,75 201.743,71 34.028,35 17.948.875,11
Buchwerte
31.03.2023
31.03.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.994,00 36.627,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
21.994,00 36.627,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.021,00 372.663,00
343.021,00 372.663,00
III. Finanzanlagevermögen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.803.319,97 1.024.208,00
2.803.319,97 1.024.208,00
3.168.334,97 1.433.498,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ceyoniq Technology GmbH, Bielefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ceyoniq Technology GmbH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ceyoniq Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 28. September 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dr. Heinz T. Petermann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.03.2023 wurde am 04.10.2023 festgestellt.

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