Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 14321
Vorher
Fränkische Frischback GmbHFränkische Feinback FFB GmbH
Eingetragen
24.6.2010
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenEinzelhandel mit Back- und Süßwaren
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Brot- und Feinbackwaren.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Engert
seit 20.9.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DAN CAKE A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DAN CAKE A/S
Denmark
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HANINA GmbH

Prichsenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft wurde am 19.10.2012 gegründet.

Im Geschäftsjahr 2022 hat sich die rechtliche Unternehmensstruktur nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der HANINA GmbH liegt in der Herstellung und Vertrieb von süßen und pikanten Backwaren.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten gut auslasten.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2022 angesichts der Energiekrise, ausgelöst durch den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg und der durch die Corona-Pandemie verursachten Lieferkettenprobleme als erfreulich widerstandsfähig erwiesen. Zwar hat sich die wirtschaftliche Dynamik der deutschen Wirtschaft gerade zum Jahresende 2022 spürbar abgeschwächt. Dennoch legte das vom Statistischen Bundesamt ermittelte Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts um 1,8% gegenüber dem Jahr 2021 zu.

Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Energiekrise und Lieferkettenengpässe erneut gewachsen. Gründe hierfür sind vor allem Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie langsam nachlassende Lieferengpässe. Vor allem der private Konsum mit einer Wachstumsrate von 4,6% hat dabei stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren.

Die zum Jahresende 2022 deutlich schlechtere Stimmung der Industrie hat sich durch erste positive Signale von zuletzt gestiegenen Auftragseingängen und basierend auf immer noch gut gefüllten Auftragsbüchern zu Beginn des Jahres 2023 etwas aufgehellt.

Die Inflationsrate, die im Jahr 2022 teilweise über 10% zum Vorjahr lag, hat sich zum Jahresende hin zum dritten Mal in Folge leicht abgeschwächt und lag im Dezember bei 8,6%. Die Teuerung der Energieträger fiel zum Jahresende 2022 spürbar schwächer aus als in den Vormonaten und auch der Anstieg der Preise für Nahrungsmittel hat sich zuletzt leicht abgeschwächt.

Dennoch prognostiziert das Bundeswirtschaftsministerium vor dem Hintergrund der bei den Verbrauchern ankommenden Preissteigerungen in allen Bereichen, der Unsicherheit der wirtschaftlichen Perspektiven sowie der zuletzt stark gestiegenen Zinsen das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes mit lediglich 0,2% gegenüber 2022.

Entwicklung der Branche

Die deutsche Süßwarenindustrie blickt gemäß des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) auf ein äußerst schwieriges und herausforderndes Jahr 2022 zurück. So kämpften die mehr als 200 Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie gegen eine seit dem zweiten Weltkrieg noch nie dagewesene Spirale an Kostensteigerungen vor allem bei den Energie- und Rohstoffkosten und hatten zudem mit teilweise massiven Problemen und Ausfällen der internationalen Lieferketten zu kämpfen.

Die nach dem Jahr 2021 erneut zum Teil dramatischen Kostenbelastungen bei Rohstoffen und Verpackungsmaterialien sowie bei den Energieträgern werden laut BDSI für die Unternehmen in der deutschen Süßwarenindustrie immer mehr zu einer Standortentscheidung oder führen sogar zur Existenzbedrohung.

Dennoch hat die Branche die enormen Herausforderungen mit Bravour bewältigt und konnte die Produktion im Vergleich zum Vorjahr sogar um beachtliche 2,8% auf rund 4.035.000 Tonnen steigern.

Das Produktsegment Feine Backwaren, das u.a. Kekse, Lebkuchen, Waffeln, Stollen, Kuchen und Biskuit sowie Zwieback und Knäckebrot beinhaltet, konnte ein Mengenwachstum von +1,8% erzielen. Der Gesamtumsatz in diesem Segment hat sich um +7,1% erhöht. Die Gesamtproduktion der Feinen Backwaren, zu dem wir unsere Produkte zählen, lag für das Jahr 2022 bei 765.000 Tonnen, was einem Wert in Euro von 2,380 Mrd. entspricht.

Neben den zum Teil erneut drastisch gestiegenen Rohstoffpreisen und Kosten für Energie, Logistik und Verpackungsmaterialien, im Wesentlichen ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine kämpft die Branche fortwährend gegen einen anhaltend stärker werdenden Preis- und Wettbewerbsdruck durch den Handel. Der Druck auf die mittelständisch geprägte Süßwarenindustrie hat auch im Jahr 2022 nicht abgenommen.

Angesichts des rückläufigen Inlandsmarkts und der hohen Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) kommt dem Export von in Deutschland produzierten Süßwaren eine immer größer werdende Bedeutung zu. So konnte das Plus in der Produktionsmenge von 2,8% nur durch überproportional starke Exporte von Süßwaren in das Ausland (+4,0%) erzielt werden. Der Export-Anteil von in Deutschland hergestellten Süßwaren in das Ausland lag im Jahr 2022 bei 62,5%.

Der Trend hin zu Handelsmarken hält wie schon in den Vorjahren auch im Kuchenmarkt weiterhin an. Der LEH erwartet von seinen Lieferanten unter dem Namen seiner eigenen Handelsmarken eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu vergleichbar niedrigen Einstiegspreisen. Zusätzlich belasten kurze, prägnante Aktionszeiträume mit Handelsmarken, die von den Herstellern hohe Flexibilität und kurze Reaktionszeiten abverlangen, die Gesamtkosten der Hersteller.

Der negative Branchentrend im Inland zeigt sich auch in der Entwicklung der Absätze und Umsätze unseres Unternehmens. So mussten wir im Jahr 2022 einen Volumenrückgang von - 13,0% hinnehmen (Vorjahreswachstum 0,4%). Das erzielte Umsatzwachstum von + 6,0% resultiert aus Preiserhöhungen an den Handel in Folge der massiven Preissteigerungen bei Rohstoffen, Verpackungsmaterialien, Energieträgern und Logistikkosten. Dabei lag der Volumenverlust in unserer wichtigsten Produktgruppe, den Blockkuchen, bei nur- 7,4% (Umsatzwachstum + 14,2%). Den stärksten Absatz- und Umsatzverlust mussten wir im Bereich der Tiefkühlkuchen hinnehmen.

In dieser Produktgruppe haben einige Kunden aufgrund der massiven Preisanstiege entschieden, ganze Produktgruppen zur Jahresmitte 2022 aus Ihrem Handelssortiment zu streichen. Gerade der Produktbereich Tiefkühlkuchen hat durch die massiven Preisanstiege bei den Energieträgern am stärksten unter Absatz- und Umsatzverlusten zu leiden.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird von der Unternehmensleitung im Jahr 2022 unter Berücksichtigung der Nachwirkungen der Corona-Pandemie, den teilweise sehr hohen Preissteigerungen im Bereich der Rohstoffe sowie bei Kosten für Energie, Logistik und Verpackungsmaterialien als zufriedenstellend beurteilt. Das für 2022 angepeilte Wachstum von 5% konnte zwar erreicht werden, war aber nur durch massive Preiserhöhungen aufgrund der extremen Kostensteigerungen erreichbar.

Demzufolge entsprach der erwirtschaftete Jahresüberschuss nicht den Erwartungen und blieb hinter den prognostizierten Planansätzen und hinter dem Vorjahreswert zurück. Die massiven Preissteigerungen, die uns v.a. im zweiten und dritten Quartal 2022 als Folge des Angriffskriegs auf die Ukraine mit voller Härte trafen, konnten an unsere Kunden nur mit einem zeitlichen Versatz weitergegeben werden. Dies zum einen, sowie der massive Absatz- und Umsatzverlust im Bereich der TK-Kuchen hat die Ergebnissituation nachhaltig negativ beeinflusst.

Auf Grundlage des leichten Umsatzwachstums in Verbindung mit einer gleichzeitig massiven Erhöhung der Materialaufwandsquote, getrieben durch die massiven Preissteigerungen im Bereich der Rohstoffe sowie bei Kosten für Energie, Logistik und Verpackungsmaterialien, bei ansonsten weitestgehend konstanten Kostenstrukturen, reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Vorjahres um TEUR 462 auf nunmehr TEUR 1.704. Der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 1.139 und reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresüberschuss um TEUR 590.

Die Verschlechterung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern, sowie des Jahresüberschusses ist im Wesentlichen auf die massiven Preiserhöhungen im Bereich der Rohstoffe sowie bei Kosten für Energie, Logistik und Verpackungsmaterialien zurückzuführen, die bedingt durch Jahreskontrakte mit unseren Kunden an diese nicht oder nur mit einem zeitlichen Versatz von Wochen und Monaten weitergegeben werden konnten. Die in Vorjahren auf allen Produktionslinien erzielten Effizienzsteigerungen, sowie die erzielten Erhöhungen der Stundenleistungen konnten im Jahr 2022 gehalten und teilweise sogar verbessert werden. Dies hat jedoch nicht ausgereicht, um bei den beschriebenen, teilweise massiven Kostensteigerungen die Vorjahres-Ergebnisse auch in 2022 erreichen zu können.

Aufgrund der dargestellten Trends und Entwicklungen, der immer noch sehr hohen Inflationsrate von über 8% zu Jahresbeginn 2023 gegenüber Vorjahr und der damit beim Konsumenten vorliegenden Verunsicherung werden wir im Jahr 2023 mit Bestandskunden das Absatzniveau des Vorjahres bestenfalls erreichen können. Zumindest im Bereich der TK-Kuchen hat ein Kunde im Discountbereich wieder einen Teilbereich der zur Jahresmitte 2022 verlorenen Produkte in sein Handelssortiment aufgenommen. Im Gegenzug dazu haben wir für 2023 die Produktgruppe Wiener Böden bei einigen Bestandskunden im Discountbereich verloren. Basierend auf diesen Entwicklungen am Absatzmarkt bei einem ähnlichen Absatzvolumen wie im Vorjahr geht die Unternehmensleitung von einer Umsatzsteigerung von mehr als 25% im Vergleich zum Vorjahresumsatz aus.

Basierend auf diesem im Wesentlichen durch die massiven Preissteigerungen bei Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und Energieträgen getriebenem Umsatzwachstum bei einer immer noch schwer einschätzbaren weiteren Entwicklung der Beschaffungsmärkte, rechnet die Unternehmensleitung verglichen mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr für 2023 mit einem deutlich höheren Jahresüberschuss. In Anbetracht des immer noch anhaltenden russischen Angriffskrieges, der immer noch sehr hohen Inflationsrate sowie der immer noch im Markt vorhandenen Verunsicherung bei Konsumenten und im LEH ist eine Prognose für Absatz, Umsatz und Jahresergebnis schwierig und mit vielen Unbekannten behaftet.

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HANINA GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022 insgesamt zufriedenstellend entwickelt.

1. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:

2022
TEUR
2021
TEUR
Veränderung
TEUR
Gesamtleistung 33.712 31.944 1.768
Rohertrag 13.840 14.292 -452
EBIT 1.704 2.166 -462
Finanzergebnis -41 -57 16
Jahresüberschuss 1.139 1.729 -590

Der Umsatz mit TEUR 33.811 im Kalenderjahr 2022 lag über den erwarteten Planansätzen und deutlich über dem Vorjahreswert.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich im Berichtsjahr von 55,3% im Vorjahr deutlich auf nun 58,9% erhöht.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der massiven Verwerfungen auf allen Beschaffungsmärkten ausgelöst durch den Ukraine-Krieg zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten leicht gestiegen (TEUR 29). Im Verhältnis zur Gesamtleistung haben sich die relativen Personalkosten leicht reduziert. So hat sich die Personalkostenquote von 14,2% der Gesamtleistung im Vorjahr auf nunmehr 13,5% der Gesamtleistung etwas verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 352 erhöht und machen rd. 20,3% (Vorjahr: 20,3%) bezogen auf die Gesamtleistung aus. Es bewegen sich mit Ausnahme der Energiekosten alle Kostenarten sowohl absolut als auch in Relation zur Gesamtleistung in etwa auf Vorjahresniveau. Die Energiekosten haben sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, von TEUR 752 in 2021 auf TEUR 1.265 in 2022 fast verdoppelt.

Der Jahresüberschuss lag im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch die o.g. Effekte, deutlich unter Vorjahresniveau.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch langfristige Mittel.

3. Vermögenslage

Die Wesentlichen Bilanzeckdaten stellen sich wie folgt dar:

2022
TEUR
2021
TEUR
Veränderung
TEUR
Bilanzsumme 12.441 11.378 1.063
Anlagevermögen 4.016 4,577 -561
Eigenkapital 6.091 4.952 1.139
Fremdkapital 6.349 6.426 -77
(Gesellschafterdarlehen)

Die Bilanzsumme der HANINA GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 12.441. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (TEUR 11.378) um 9,3% erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Bestandsaufbau an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von TEUR 1.103 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 1.989 im Jahr 2022. Die Vermögensstruktur ist weiterhin durch einen hohen Anteil des Anlagevermögens (TEUR 4.016) an der Bilanzsumme von 32,2% gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote konnte im Berichtsjahr durch den erzielten und auf neue Rechnung vorgetragenen Jahresüberschuss von im Vorjahr 43,5% auf nunmehr 49,0% sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zur Bilanzsumme deutlich erhöht werden.

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen insgesamt TEUR 350 und entfallen im Wesentlichen auf Technische Anlagen und Maschinen.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2022 TEUR 2.772 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 772 deutlich gestiegen.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die sich gegen Ende des Jahres 2021 und zu Beginn des Jahres 2022 langsam wieder von den Ereignissen und Entwicklungen der Corona-Pandemie erholt hat, wurde durch den im Februar 2022 durch Russland begonnen Angriffskrieg gegen die Ukraine schwer getroffen. Es kam im gesamten Jahr 2022 zu teils extremen Preissteigerungen bei Energieträgern und Rohstoffen. Ganze Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen wurden im Jahr 2022 schwer getroffen. Ab Mitte des Jahres 2022 wurden diejenigen Kunden von unseren Rohstoff- und Verpackungslieferanten beliefert, die bereit waren, die vorgegebenen Einkaufspreise zu zahlen.

Hinzu kam eine Verdopplung der Stromkosten und fast eine Verdreifachung der Gaskosten. All dies führte zu zwei massiven Preissteigerungsrunden gegenüber unseren Kunden. Letztendlich konnten jedoch, mit wenigen Ausnahmen, die von uns notwendigen Preise am Markt durchgesetzt werden. Eine Erhöhung des Ladenverkaufspreises unserer Top-Artikel um mehr als 50% war die Folge.

Trotz der aktuell extremen Unsicherheiten sowohl auf den Absatz- aber auch auf den Beschaffungsmärkten rechnet die Unternehmensleitung für das Jahr 2023 - im Wesentlichen basierend auf den in 2022 durchgesetzten massiven Preiserhöhungen am Absatzmarkt - mit einem Umsatzwachstum.

B. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung, der durch den russischen Angriffskrieg verursachten, wirtschaftlichen Verwerfungen und den daraus resultierenden zum Teil massiven Preiserhöhungen auf allen Beschaffungsmärkten bleibt auch für das Jahr 2023 schwierig.

Gehörten wir in den Jahren 2020 sowie 2021 eher zu den Profiteuren der zahlreichen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie, so mussten wir im Jahr 2022 durch die stark gestiegenen Einkaufspreise auf all unseren Beschaffungsmärkten und den damit einhergehenden notwendigen massiven Preiserhöhungen an unsere Kunden Volumenrückgänge sowohl im Frischkuchen-Geschäft als auch im Tiefkühlkuchen-Geschäft hinnehmen.

Im Produktbereich der Tiefkühlkuchen traf uns die Auslistung unserer Produkte bei zwei unserer Kunden im Discountbereich schwer und führte zu einem Volumenrückgang für diesen Bereich von insgesamt 25%.

Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung befinden wir uns immer noch in einem nur schwer einschätzbaren Marktumfeld und die Inflation liegt immer noch bei über 8% gegenüber dem Vorjahr. Zumindest gibt es auf den Beschaffungsmärkten bei einzelnen Rohstoffen erste leichte Signale von Preiskorrekturen nach unten.

Was uns für das Jahr 2023 optimistisch stimmt, ist die Rückgewinnung zweier Aktions-Listungen im Tiefkühlkuchengeschäft und die Listung unserer Folienkuchen bei einem großen Kunden im Bereich LEH. Dies führt dazu, dass wir im Bereich unseres Frischkuchengeschäftes ein Absatzplus für 2023 von ca. 5% erwarten. Auf der Basis, der in 2022 durchgesetzten Preiserhöhungen wird daraus ein Umsatzplus von über 25% resultieren.

Im Bereich des Tiefkühlkuchengeschäftes werden wir in 2023 noch nicht das Niveau von 2021 erreichen, konnten jedoch den Abwärtstrend dieses vergleichbar teuren Produktsegmentes zunächst stoppen. Der Absatzrückgang in diesem preissensiblen Produktbereich liegt im Vergleich zum Vorjahr zwar immer noch bei über 10%. Bedingt durch die auch in diesem Segment durchgeführten Preiserhöhungen liegt der Umsatz allerdings nur 5% unter Vorjahr.

Um in den kommenden Jahren die angestrebten Umsatz- und Ertragssteigerungen realisieren zu können, geht die Geschäftsleitung davon aus, künftig ein noch breiteres Kunden- und Produktspektrum, vor allem im Tiefkühlkuchenbereich bearbeiten und beliefern zu müssen, als dies bisher der Fall war. Das Jahr 2022 war geprägt, die Lieferbereitschaft an unsere Kunden zu 100% zu gewährleisten. Das Hauptaugenmerk der Geschäftsleitung lag im vergangenen Jahr darin, die teilweise massiven Preiserhöhungen auf den verschiedenen Beschaffungsmärkten so zeitnah wie möglich gegen alle Widerstände an unsere Kunden weiterzugeben. Auch das Jahr 2023 wird, neben dem Ziel, die Umsatz- und Ertragsziele zu erreichen, davon geprägt sein, die Lieferbereitschaft an den LEH bei vertretbaren Preisen in vollem Umfang zu gewährleisten.

Das im Jahr 2019 neu entwickelte Produktsegment im Bereich der Tiefkühlkuchen musste durch die massiven Preissteigerungen bei Rohstoffen und vor allem bei den Energieträgern Strom und Gas starke Absatzrückgänge und Auslistungen hinnehmen.

Die Geschäftsleitung rechnet für das Jahr 2023 bei einem deutlichen Umsatzwachstum mit einem Jahresüberschuss, der deutlich über dem Vorjahresniveau liegt, da die Preiserhöhungen der Beschaffungsmärkte mittlerweile an alle Kunden weitergegeben werden konnten.

Die Geschäftspolitik wird ansonsten im Wesentlichen unverändert bleiben.

C. Risikobericht

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die HANINA GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem nach den IFS Foods Standards eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die HANINA GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Ein weiteres, im Moment nur schwer einzuschätzendes Risiko ergibt sich aus den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen infolge des im Februar 2022 begonnen Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine. Gerade für die gesamte Lebensmittelbranche ergeben sich aus diesem Konflikt wegen der Abhängigkeit der Einkaufspreise von diversen Rohstoffen auf dem Weltmarkt, sowie durch massive Verteuerung der für die Branche so wichtigen fossilen Brennstoffe massive, teils substanzielle Risiken.

Das Unternehmen produziert und vertreibt Fertigkuchen sowie Tiefkühlkuchen und pikante Snacks hauptsächlich im Private Label Bereich. Die Herstellungskosten der Produkte sind von Marktpreisen der wesentlichen Rohstoffe wie zum Beispiel Zucker, Eier, pflanzliche Fette, Mehl und Schokolade abhängig. Die Preise dieser Rohstoffe begründen sich weitestgehend auf Weltmarktpreisen, welche im Moment massiven Preiserhöhungen ausgesetzt sind. Zusätzlich erschweren Rohstoffspekulationen eine kontinuierliche und fundiert planbare Geschäftsentwicklung. Des Weiteren lässt die ständig steigende Nachfrage an Rohstoffen durch eine ständig weiter steigende Weltbevölkerung das Preisniveau auf dem Rohstoffmarkt weiter ansteigen.

Die Absicherung und das Geschäftsmodell basiert auf dem so genannten Kontraktgeschäft. Innerhalb dieses Geschäftsmodells werden in der Regel kalendarische Periodenzeiträume abgesichert (z.B. 01.01.2022 bis 31.12.2022). Diese Kontrakte werden vor Beginn der Periode verhandelt und fixiert. Nach Fixierung des Mengen- und Wertegerüsts wird der Rohstoffbedarf weitestgehend bei bestehenden Lieferanten gedeckt.

Wegen der teilweise drastischen Preiserhöhungen während des vergangenen Geschäftsjahres wurden uns zum Teil die Jahreskontrakte seitens unserer Lieferanten aufgekündigt. Dies veranlasste uns letztendlich dazu, die mit unseren Kunden im Bereich des deutschen Lebensmitteleinzelhandels bestehenden Jahresvereinbarungen ebenfalls zu kündigen, um auf die kurzfristigen massiven Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten zeitnah reagieren zu können und neue Preisstellungen kurzfristig mit unseren Kunden zu verhandeln.

Der Ukraine-Konflikt und dessen Folgen zeigte uns im Jahr 2022 deutlich auf, wie schnell die Lieferfähigkeit bei zentralen Rohstoffen (Öle, Eier und Mehl), bei Verpackungsmaterialien und bei Energieträgern in Gefahr geraten kann und wie schnell über Jahre hinweg etablierte Geschäftsmodelle in Frage gestellt und auf den Prüfstand gestellt werden.

Das Risiko von für uns negativen Preisentwicklungen sowohl auf der Kunden- als auch auf der Lieferantenseite bei allen am Markt liegenden Risiken kann in der momentan sehr unsicheren Gesamtsituation nur noch zum Teil abgefangen werden. Ständige Preiskorrekturen zum Kunden hin sind die Folge.

Bisher ist es uns jedoch gelungen, durch Volumenverteilung auf mehrere Anbieter im Rahmen des in 2022 durchgeführten Krisenmanagements eine Risikominimierung soweit wie möglich zu erreichen. Somit waren auch in dem äußerst schwierigen und außergewöhnlichen Jahr 2022 in der Lage, bei kurzfristigen Lieferschwierigkeiten die Warenversorgung durch Bezug der Gesamtvolumen bei Alternativlieferanten abzusichern.

Eins der wichtigsten kurz- bis mittelfristigen Ziele der Gesellschaft ist es, mit dem bestehenden Sortiment die volle Lieferfähigkeit bei für beide Seiten fairen Verkaufspreisen zu gewährleisten.

Personalrisiken

Die HANINA GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Gewinnung von neuen Mitarbeitern, die uns zuletzt etwas besser gelungen ist, erscheint uns momentan deutlich schwieriger als noch im Jahr zuvor.

Die eigene Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert auch in Zukunft die fachliche Kompetenz des Personals.

 

Prichsenstadt, 03.04.2023

gez. Klaus Eskildsen, Geschäftsführer

gez. Stefan Engert, Geschäftsführer

gez. Matthias Dörtelmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.016.452,00 4.576.787,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.457,20 15.797,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 24.457,20 15.797,00
II. Sachanlagen 3.991.994,80 4.560.990,44
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.504.019,56 1.559.589,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.116.010,51 2.628.317,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.964,73 288.837,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.000,00 84.246,64
B. Umlaufvermögen 8.388.592,33 6.774.101,00
I. Vorräte 2.772.126,00 1.999.722,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.664.241,95 3.277.973,36
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.036,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.664.241,95 3.275.937,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.952.224,38 1.496.405,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.712,05 27.511,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.440.756,38 11.378.400,19

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 6.091.835,82 4.952.389,52
I. gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 3.877.389,52 2.148.062,98
IV. Jahresüberschuss 1.139.446,30 1.729.326,54
B. Rückstellungen 571.232,06 799.942,58
C. Verbindlichkeiten 5.744.688,50 5.626.068,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.141.000,00 4.171.247,22
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.603.688,50 1.454.820,87
D. Passive latente Steuern 33.000,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.440.756,38 11.378.400,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 14.011.213,45 14.412.909,09
2. Personalaufwand 4.549.939,56 4.521.124,04
a) Löhne und Gehälter 3.770.590,61 3.753.516,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 779.348,95 767.607,72
3. Abschreibungen 908.241,70 1.228.668,24
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 908.241,70 1.228.668,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.848.158,01 6.496.920,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 595,00 14.833,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.501,00 71.647,22
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 512.579,84 368.000,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.151.388,34 1.741.382,59
9. sonstige Steuern 11.942,04 12.056,05
Jahresüberschuss 1.139.446,30 1.729.326,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der HANINA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HANINA GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Prichsenstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: HRB 14321

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sind, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden nach den Regelungen des § 6 Absatz 2 EStG behandelt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sofern sich voraussichtlich dauernde Wertminderungen ergeben, werden diese durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter dem Posten aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Diese werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich auflösen. Zur Ermittlung der latenten Steuern werden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich abbauen werden. Die Bewertung der Bilanzdifferenzen erfolgte mit einem Steuersatz von 27,7 %. Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung (Aktivierungsüberhang) ergibt, wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Zuge einer geplanten Standortverlagerung wurden bei den betroffenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 140 vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Steuerrückstellungen

Für Gewerbesteuer wurden Rückstellungen von T€ 204 (Vorjahr T€ 225) und für Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag i.H.v. T€ 42 (Vorjahr T€ 283) gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für nicht genommenen Urlaub und Überstundenansprüche, Geschäftsführer-Prämien, Rückbaukosten, Gewährleistungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten / Sicherungsrechte

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Laufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.452 0 0 1.452)
(Vorjahr) (1.325) (0) (0) (1.325)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.141 0 0 4.141
(Vorjahr) (4.171) (0) (0) (4.171))
3. Sonstige Verbindlichkeiten 151 0 0 151
(Vorjahr) (130) (0) (0) (130)
- davon aus Steuern 39 0 0 39
(Vorjahr) (36) (0) (0) (36)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 0 0 1
(Vorjahr) (2) (0) (0) (2)
Gesamt 5.744 0 0 5.744
(5.626) (0) (0) (5.626)

Für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.100 wurden Rangrücktritte vereinbart, wonach die Gläubiger hinter die Ansprüche aller übrigen Gläubiger treten.

Passive latente Steuern

Bei den latenten Steuern ergab sich im Berichtsjahr ein passiver Überhang in Höhe von T€ 33. Der passive Überhang ergibt sich im Wesentlichen aus der § 6b EStG-Rücklage (T€ 143), die im Zusammenhang mit dem Brand einer Ofenanlage in 2017 gebildet wurde. Im Vorjahr wurde aufgrund bestehender Verlustvortäge das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2022 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 106 113
Angestellte 12 15
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 118 128
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 103 113
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 15 15

Geschäftsführung

Erster Geschäftsführer: Klaus Eskildsen ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Stefan Engert ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer : Matthias Dörtelmann ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr 2022 wurden TEUR 313 gewährt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Laufzeitende zwischen 2020 und 2025 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2023 66
2024 61
Folgejahre 26
153

Mietverträge

Die Gesellschaft hat Mietverträge für betrieblich genutzte Gebäude als auch bewegliche Wirtschaftsgüter abgeschlossen, deren Laufzeitende zwischen 2020 und 2027 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2023 466
2024 12
Folgejahre 26
504

Konzernabschluss

Die Gesellschaft gehört zum Konsolidierungskreis des Konzerns der Dan Cake A/S in Give, Dänemark.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise ergeben. Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise wird im Lagebericht Stellung genommen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.139.446,30 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Prichsenstadt, 03.04.2023

gez. Klaus Eskildsen, Geschäftsführer

gez. Stefan Engert, Geschäftsführer

gez. Matthias Dörtelmann, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anlagenspiegel zum 31.12.2022 Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.425,25 15.534,20 0,00 0,00 83.959,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.875.318,02 0,00 0,00 0,00 1.875.318,02
2. technische Anlagen und Maschinen 12.562.442,11 40.842,15 15.640,00 179.697,56 12.767.341,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.018.456,65 77.069,26 3.400,00 54.053,73 1.146.179,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.246,64 224.504,65 0,00 -233.751,29 75.000,00
15.540.463,42 342.416,06 19.040,00 0,00 15.863.839,48
15.608.888,67 357.950,26 19.040,00 0,00 15.947.798,93
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.628,25 6.874,00 0,00 59.502,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 315.728,72 55.569,74 0,00 371.298,46
2. technische Anlagen und Maschinen 9.934.125,11 724.734,20 7.528,00 10.651.331,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.619,15 121.063,76 1.468,00 849.214,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.979.472,98 901.367,70 8.996,00 11.871.844,68
11.032.101,230 908.241,70 8.996,00 11.931.346,93
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immatrielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.457,20 15.797,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.504.019,56 1.559.589,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.116.010,51 2.628.317,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.964,73 288.837,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.000,00 84.246,64
3.991.994,80 4.560.990,44
4.016.452,00 4.576.787,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HANINA GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HANINA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HANINA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 21. August 2023

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Oliver Stoffers, Wirtschaftsprüfer

gez. Rainer Bongarth, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.