sotus 851. GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Maximillian Raiser seit 7.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AE Corp NL B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Datacenter One GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell von Datacenter One Datacenter One (die Datacenter One GmbH, Stuttgart mit ihren Tochterunternehmen) bietet maßgeschneiderte Rechenzentrumslösungen für Geschäftskunden. Mit den Datacenter One-Rechenzentren sowie dem Colocation- und Connectivity-Angebot bietet das Unternehmen die passende Infrastruktur für Unternehmen, das zudem entsprechend den Kundenwünschen skalierbar ist. An folgenden Standorten ist Datacenter One bereits vertreten, wobei ausschließlich die Tochterunternehmen der Datacenter One One GmbH diese Rechenzentren betrieben. • Datacenter One NRW: DUS1 in Hilden (bei Düsseldorf) ist das modernste Rechenzentrum am Rhein. Es ist zertifiziert nach DIN EN 50600 Level 3 und ISO27001 sowie geprüft nach ISAE 3402. • Datacenter One NRW: LEV1 in Leverkusen - in der Metropolregion Rhein-Ruhr zählt zu den modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren in Europa mit den Zertifizierungen nach DIN EN 50600 Level 3, ISO 27001 und TSI.STANDARD V4.2 Level 3 der TÜVIT; zudem ist es geprüft nach ISAE 3402. • Datacenter One Stuttgart: GRP10 - das Rechenzentrum in Stuttgart bietet Rechenzentrumskapazität nach neuestem Standard. Es bestehen die Zertifizierungen "Hochverfügbarkeit Stufe 3 tekPlus" des TÜV Saarland sowie ISO 27001. • Datacenter One Stuttgart: NB8 das kleinste Rechenzentrum von Datacenter One im Herzen Stuttgarts und zugleich der Dreh- und Angelpunkt von Datacenter One. Es ist zertifiziert mit der "Hochverfügbarkeit Stufe 2 tekPlus" des TÜV Saarland sowie nach ISO 27001. • Unser Rechenzentrum Hamburg HAM1 ist ein wegweisendes regionales Rechenzentrum in Hamburg (Ahrensburg). Es ist unser neustes Rechenzentrum und zugleich das modernste Rechenzentrum in Norddeutschland. HAM1 entstand nach dem Vorbild unserer Rechenzentren LEV1 und DUS1 und verfügt wie diese über die neusten technischen Standards und Zertifizierungen wie ISO 27001 und EN 50600 einfügen Datacenter One baut Rechenzentren auch am Wunschstandort des Kunden. Neben den einzelnen Zertifizierungen der Rechenzentrumsstandorte ist Datacenter One außerdem nach ISO 9001 zertifiziert. Dadurch bietet Datacenter One ein zertifiziertes Qualitätsmanagement, das den kompletten Bereich Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren sowie die Gestaltung kundenindividueller Lösungen abdeckt. Seit Juni 2021 ist Datacenter One außerdem Mitglied des Climate Neutral Data Centre Pact. Damit verstärkt das Unternehmen noch einmal den Fokus auf den nachhaltigen Bau und Betrieb von Rechenzentren mit dem Ziel, unsere Rechenzentren klimaneutral zu gestalten. Die Datacenter One GmbH erbringt für ihre Tochtergesellschaften Stabstellen- und Shared Services Leistungen, unter anderem im Bereich der Geschäftsführung, Personal, Finanzen & Controlling, Recht, IT. Als Vergütung werden ihr die maßgeblichen Kosten sowie ein Gewinnaufschlag erstattet. 1.2. Ziele und Strategien Unser Anspruch ist es, unsere Marktposition in den nächsten Jahren in den Metropolregionen in Deutschland weiter zu behaupten und auszubauen. Die Digitalisierung sowie hiermit verbundene Zukunftsthemen wie z.B. Künstliche Intelligenz, Automation, Smart Home und autonomes Fahren stellen einen gewaltigen Transformationsprozess unserer Gesellschaft dar, die unser alltägliches Leben und unsere Gesellschaft prägen und auch die DNA unserer Wirtschaft nachhaltig verändern wird. Die zentrale und dezentrale Verarbeitung und Verfügbarkeit von Daten und Informationen in Echtzeit ist inzwischen ein wesentlicher Faktor entlang der gesamten Wertschöpfungskette geworden: In der Produktion, im Handel und im Dienstleistungssektor funktioniert ohne eine leistungsstarke und hochverfügbare IT-Infrastruktur nichts mehr. Für Unternehmen spielt die Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit Ihrer Unternehmens-IT eine zentrale Rolle; kritische Infrastrukturen rücken in das Blickfeld des öffentlichen Interesses. Höchste Sicherheits- und regulatorische Anforderungen an diese Infrastruktur können nur durch moderne, zertifizierte und hochverfügbare Rechenzentren erfüllt werden. Das Ziel von Datacenter One ist es, die steigenden Anforderungen des Marktes insbesondere an kritische Infrastrukturen durch hochverfügbare, effiziente und moderne Rechenzentren zu bedienen und diese kontinuierlich auszubauen. Hierbei dürfen die Klimaziele der Bundesregierung und der Europäischen Union nicht aus dem Blick geraten, weshalb sich Datacenter One gleichfalls der Entwicklung und dem Betrieb effizienter und nachhaltiger Rechenzentrumslösungen verschrieben hat. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Deutschland befand sich im Jahr 2023 überwiegend im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung schnell wieder beendet. Im März 2023 erreichte die Kerninflationsrate mit 7,8 % ihren Höhepunkt. Dadurch wurde den privaten Haushalten Kaufkraft entzogen. Die Leitzinsen sind seit Juli 2022 um über vier Prozentpunkte gestiegen. Das trifft insbesondere die Bauwirtschaft. Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Jahr 2023 verschlechtert, dazu trägt auch die politische Unsicherheit bei. Allerdings haben mittlerweile die Löhne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die höheren Kosten teilweise weitergegeben, so dass die Kaufkraft zurückkehrt. Daher dürfte der Abschwung zum Jahresende 2023 abgeklungen sein und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen. Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im März 2024 im Vergleich zum Vorjahreswert von 92,7 auf 87,8 Punkte gesunken. Alles in allem ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % gesunken. Damit mussten die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose vom Frühjahr 2023 kräftig nach unten revidieren. Die Arbeitsmarktdaten sind trotz der konjunkturellen Schwäche weiter relativ stabil. Für das Jahr 2023 wird eine leicht verbesserte Arbeitslosenquote von 5,7 % ausgewiesen. Im gesamten Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise um 5,9 % angestiegen, wobei dies in erster Linie auf die hohen Preisanstiege bis in den Frühling des letzten Jahres zurückzuführen ist. Die Kerninflationsrate (ohne Energiepreise und Nahrungsmittel) lag im Jahr 2023 bei 5,1%. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte seit Mitte des Jahres 2022 die Leitzinsen sehr kräftig angehoben, um der historisch hohen Inflation zu begegnen. Im Laufe des Jahres 2023 haben sich die monetären Bedingungen im Euroraum infolge der geldpolitischen Straffung weiter verschlechtert. Dies erfolgte im Rahmen des Mandats der Zentralbank zur Bekämpfung der steigenden Inflationsrate, welche durch stark steigende Energiekosten angetrieben wurde. (Quelle:https://ilb-geschaeftsbericht.de/wirtschaftliche-rahmenbedingungen) 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Aufgrund der Tatsache, dass das Rumpfgeschäftsjahr den Zeitraum vom 01. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023 umfasst, ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr 2023 vom 1. Januar 2023 bis zum 30. April 2023) eingeschränkt. Als Gesellschaft haben wir mit unseren Tochterunternehmen trotz eines schwierigen Marktumfelds die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen können. Die Vergleichbarkeit gegenüber dem Rumpfgeschäftsjahr 01-04/2023 aufgrund des unterschiedlichen Betrachtungszeitraums im Rumpfgeschäftsjahr 05-12/2023 sowie der mit Wirkung zum 28. Februar 2023 erfolgten Veräußerung der Datacenter One GmbH sowie der weiteren Gesellschaften der Datacenter One Gruppe an die sotus 851. GmbH eingeschränkt. 2.3. Vermögens- und Finanz- und Ertragslage Mit Wirkung zum 28. Februar 2023 sind die Datacenter One GmbH sowie die weiteren Gesellschaften der Datacenter One Gruppe an die sotus 851. GmbH veräußert worden. Im Zuge dieser Veräußerung sind zum 28. Februar 2023 bestehende Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 61.655 sowie zum 28. Februar 2023 bei Tochtergesellschaften der Datacenter One GmbH bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 33.997 beglichen worden. Im Anschluss hat die neue Eigentümerin auf ihre dadurch entstandenen Forderungen gegenüber der Datacenter One GmbH verzichtet. Infolgedessen sind bei der Datacenter One GmbH zum 28. Februar 2023 Verbindlichkeiten gegenüber der neuen Gesellschafterin in Höhe von TEUR 95.652 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Zusätzlich sind von der neuen Gesellschafterin weitere Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 11.016 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet worden. Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 109.932 erhöht (Vorjahr TEUR 99.165). Dies ist im Wesentlichen auf eine Beteiligungserhöhung an der Datacenter One SH GmbH zurückzuführen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der oben beschriebenen Beteiligungserhöhung gegenüber ihren Tochtergesellschaften auf TEUR 91.280 erhöht (Vorjahr TEUR 82.670). Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen haben sich deutlich erhöht auf TEUR 14.324 (Vorjahr TEUR 4.071). Die Forderungen zum Stichtag sind ausschließlich kurzfristig. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich auf TEUR 3.045 verringert (Vorjahr TEUR 11.556). Die Datacenter One GmbH hat mit der sotus 851. GmbH, Stuttgart, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 03.11.2023 abgeschlossen. Der Gewinn aus dem Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 10.703 wurde an die Gesellschafterin abgeführt. Das Eigenkapital bleibt daher unverändert und beträgt TEUR 94.983 (Vorjahr TEUR 94.983). Die Verringerung der sonstigen Rückstellungen auf TEUR 814 (Vorjahr TEUR 1.675) ist im Wesentlichen durch die weitere Auszahlung und Auflösung der VSOPs (Virtual Stock Option Plans) im Rahmen der Veräußerung bedingt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich auf TEUR 13.345 erhöht (Vorjahr TEUR 662). Dies ist im Wesentlichen durch den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der sotus 851. GmbH begründet. Im Geschäftsjahr war der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit positiv, jedoch der Cashflow aus der Investitionstätigkeit infolge der Zugänge im Finanzanlagevermögen deutlich negativ. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 05-12/2023 belaufen sich auf TEUR 3.948 (Vorjahr 01-04/2023 TEUR 2.042) und das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) (vor Ergebnisabführung) auf TEUR 10.649 (Vorjahr 01-04/2023 TEUR -125). Darüber hinaus haben die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.301 (Vorjahr 01-04/2023 TEUR 104) das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung positiv beeinflusst. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Kapitaleinlagen durch die Gesellschafterin. Mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist die Geschäftsführung zum Stand der Erstellung des Lageberichts zufrieden. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft sowie die gesamte Datacenter One-Gruppe verwendet zur internen Steuerung folgende bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren, die regelmäßig im Kreis der Geschäftsleitung sowie gegenüber unserer Gesellschafterin kommuniziert werden und deren Entwicklung analysiert wird. Hierzu zählen aufgrund des Geschäftsmodells die erzielten Umsatzerlöse und das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) (vor Ergebnisabführung). 2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Unternehmen konnten wir die Stammbelegschaft in Summe stabil halten und partiell durch qualifiziertes Personal erweitern. Um die Fluktuationsrate nachhaltig weiterhin gering zu halten, legen wir ausgesprochen großen Wert auf die Ausbildung und kontinuierliche Fortbildung unserer Mitarbeiter. Da aufgrund des Fachkräftemangels insbesondere in den Ballungszentren möglicherweise nicht genügend qualifiziertes Personal verfügbar sein könnte, haben wir unseren Bereich Human Resources weiter gestärkt, um diesen marktseitigen Herausforderungen weiterhin erfolgreich zu begegnen. Die Gesellschaft verwendet keine (wesentlichen) nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die interne Steuerung. 3. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft reduziert durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken und begrenzt damit nicht vermeidbare Schäden auf ein geringstmögliches Maß. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Umsatzzielen werden im Wesentlichen die Bestandsverträge, zu erwartende Neuverträge aufgrund von Investitionen, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Aufgrund der derzeitigen Vertragslage unserer langfristig orientierten Bestandkunden sowie der attraktiven Wachstumschancen sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 keinerlei Anzeichen für eine deutliche Verschlechterung der Erlössituation. Zur Überwälzung von Risiken wird jährlich der Versicherungsschutz der Gesellschaft überprüft und entsprechend angepasst. Im Rahmen unseres Forderungsmanagements werden ausstehende Forderungen regelmäßig überprüft und durch das interne Mahnwesen überwacht. Wesentliche Chancen und Risiken Unter Risiken bzw. Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen bzw. positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht, jedoch werden bereits implementierte Gegenmaßnahmen, die den Risiken entgegenstehen, dargestellt. Die Chancen bzw. Risiken sind im Folgenden ihrer Bedeutung absteigend sortiert. Chancen sehen wir in dem weiteren geplanten Ausbau unserer hochmodernen Rechenzentren bei unseren Tochtergesellschaften in Hilden, Leverkusen und Hamburg sowie der Verfolgung weiterer attraktiver Opportunitäten zur Realisierung weiterer Rechenzentren für unsere Kunden, beispielweise in der Metropolregion Stuttgart. Neben dem Ausbau hat weiterhin die Nachverdichtung der bereits bestehenden Bauabschnitte in Leverkusen, Hilden und Hamburg attraktives Potential für ein ertragsstarkes Wachstum. Die erhöhte Wettbewerbsintensität bei unseren Tochtergesellschaften, insbesondere im Raum Düsseldorf und Hamburg, könnte einen negativen Effekt auf die am Markt erzielbaren Preise für Rechenzentrumsdienstleistungen bewirken. Die Finanzierung der Gesellschaft, sowie der gesamten Datacenter One-Gruppe, ist über unsere Gesellschafterin - die Atlas Edge Gruppe - gesichert. Derzeit werden diesbezüglich auch aufgrund der Mittelfrist-Planung keine wesentlichen Risiken gesehen. Die durch Fluktuation einhergehende Notwendigkeit zur Rekrutierung von qualifiziertem Personal birgt bei der zurzeit bestehenden Arbeitsmarktsituation, die durch Fachkräftemangel geprägt ist, gewisse Risiken. Durch weitere Professionalisierung des gesamten Recruiting-Prozesses wird diesen Risiken umfänglich Rechnung getragen. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 kündigt der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) im deutschen Markt ein Umsatzplus von 4,3 % auf 224,8 Milliarden Euro an. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum auf ähnlichem Niveau in Höhe von 4,7 % auf 235,4 Milliarden Euro erwartet. Der von Bitkom und ifo Institut erstellte Digitalindex lag im Juni bei 7,9 Punkten. Er notiert damit weiter über dem ifo Geschäftsklimaindex für die Gesamtwirtschaft, der mit minus 6,3 Punkten im negativen Bereich verharrt. (Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformationen/Digitalbranche-waechst-aber-nicht-ueberall) In der Informationstechnik wird für das Jahr 2025 ein Umsatz von 160,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zum Jahr 2024 ein Wachstum um 6,2 %. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,9 % auf 51,2 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,9 Milliarden Euro (+3,6 %) auch im Jahr 2025 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 5,4 % auf 54,4 Milliarden Euro. Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich fort mit einem Plus von 1,7 % auf 74,9 Milliarden Euro. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK-Endgeräte wird ein Wachstum um 2,2 bzw. 2,6 % auf 8,3 bzw. 13,1 Milliarden Euro prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen um 1,4 % auf 53,5 Milliarden Euro. (Quelle: https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland) Die Digitalbranche entwickelt sich 2024 in einem schwierigen Umfeld insgesamt stabil. Massive politische Eingriffe in den Markt, Krisen und ungelöste Fragen in der Ampel-Koalition sorgen allerdings für Verunsicherung. Dabei sind im Wesentlichen die Kriege und Konflikte in der Ukraine und in Nahost, die anstehenden Wahlen in den USA und ein drohender Handelskonflikt mit China zu nennen. Die Bundesregierung muss auf zusätzliche Verunsicherung durch Markteingriffe und unverhältnismäßige Regulierung verzichten. Innovationsförderung, Bürokratieabbau und Digitalisierung gehören ins Zentrum der restlichen Legislaturperiode. Ein gleichermaßen verständlicher wie verlässlicher politischer Kurs und Planungssicherheit sind so wichtig wie schon lange nicht mehr. Das betrifft auch die Investitionen der öffentlichen Hand in die Digitalisierung des Staats und seiner Verwaltungen. Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformationen/Digitalbranche-waechst-aber-nicht-ueberall) In den kommenden zwölf Monaten rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 6,2 Mio und einem negativen EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) vor Ergebnisabführung in Höhe von EUR -0,4 Mio. Daneben erwarten wir einen Mitarbeiterstand auf gleichbleibendem Niveau.
Stuttgart, den 31. Oktober 2024 Datacenter One GmbH Geschäftsführung Wolfgang Kaufmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Datacenter One GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und wird unter HRB 759030 beim Amtsgericht Stuttgart geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden (teilweise) in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der sotus 851 GmbH, Stuttgart. Mit drei Tochtergesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge, die das Kalenderjahr 2023 betreffen und die Gesellschaft zur Verlustübernahme verpflichtet. Nachdem die Gesellschafterversammlung vom 03. April 2023 eine Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen und das Geschäftsjahr vom 01. Mai bis 30. April festgelegt hat, beschloss die Gesellschafterversammlung vom 01. Dezember 2023 eine weitere Änderung des Geschäftsjahres vom 01. Januar bis 31. Dezember, so dass sich hierdurch ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Mai bis 31. Dezember 2023 ergibt. Aufgrund der Tatsache, dass das Rumpfgeschäftsjahr den Zeitraum vom 01. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023 umfasst, ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr 2023 vom 1. Januar 2023 bis zum 30. April 2023) eingeschränkt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis 31. Dezember 2023 beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige, kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen drei und dreizehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 netto werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. - bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen - zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, gem. § 253 Abs. 5 HGB zugeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Finanzanlagen Folgende Anteile an verbundenen Unternehmen werden von der Gesellschaft gehalten.
*) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Ausgewiesen ist das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zum Bilanzstichtag aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von EUR 583.663,47 (Vorjahr: EUR 60.300,80). Sie haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Daneben enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Ergebnisabführungen in Höhe von EUR 10.533.969,10 (Vorjahr: EUR 303.716,02), kurzfristigen Darlehen in Höhe von EUR 2.110.475,00 (Vorjahr: EUR 3.114.517,50) und Umsatzsteuern in Höhe von EUR 1.095.910,88 (Vorjahr: EUR 592.682,80). 5. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 7.153,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 529), Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 248) sowie Rückstellungen für Jahresabschluss (TEUR 32). 7. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aufweisen, bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren zum Bilanzstichtag aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von EUR 193.582,97 (Vorjahr: EUR 1.270,00) und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Ergebnisabführungen in Höhe von EUR 10.703.176,20 (Vorjahr: EUR 0,00). Daneben enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus dem Ausgleich von Verlusten in Höhe von EUR 698.608,84 (Vorjahr: EUR 655.386,23), kurzfristigen Darlehen in Höhe von EUR 1.000.916,67 (Vorjahr: EUR 0,00) und Umsatzsteuern in Höhe von EUR 748.940,14 (Vorjahr: EUR 5.131,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Wie im Vorjahr haben die sonstigen Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich nach Geschäftsfeldern wie folgt verteilen:
Dabei wurden 100 % der Umsätze im Inland und mit verbundenen Unternehmen erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von EUR 1.125.000,00 Erträge aus einem Earn-Out-Agreement einer in der Vergangenheit veräußerten Beteiligung sowie in Höhe von EUR 952.206,35 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.253,72 (Vorjahr: EUR 1.735,76) enthalten. 4. Zinsen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 22.916,67 (Vorjahr: EUR 820.402,99) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 916,67 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis 31. Dezember 2023 durchschnittlich 55 Mitarbeiter (Vorjahr: 54) in den folgenden Funktionen:
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldner im Wege des Schuldbeitritts für sonstige finanzielle Verpflichtungen eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 97. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da das verbundene Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig nachkommt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge i.H.v. TEUR 373 sowie ein Bestellobligo aus der Beschaffung von Strom i.H.v. TEUR 3.557. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden i.H.v. TEUR 228 innerhalb der kommenden zwölf Monate und TEUR 145 innerhalb der nächsten 1 bis 5 Jahre fällig. Das Bestellobligo ist sämtlich innerhalb der kommenden zwölf Monate fällig. Die Vorteile der eingegangenen Miet- und Leasingverträge erwachsen aus einer geringeren Kapitalbindung. Mögliche Risiken bestehen in Form der langfristig vertraglich bestehenden Zahlungsverpflichtungen. 3. Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer war im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr Herr Wolfgang Kaufmann, München, Chief Executive Officer. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer bestellt ist. Geschäftsführer sind auch im Falle von mehreren bestellten Geschäftsführern einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Konzernverhältnisse Die Datacenter One GmbH wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft, der AE Group S.a.r.l., Luxemburg/Luxemburg einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. 5. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre. Ergebnisverwendung Aufgrund des unter A. Allgemeine Angaben beschriebenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die sotus 851. GmbH, Stuttgart, abgeführt. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Stuttgart, 31. Oktober 2024 Datacenter One GmbH Geschäftsführung Wolfgang Kaufmann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Datacenter One GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Datacenter One GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Datacenter One GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. Oktober 2024 KPMG
AG
Hoffmann, Wirtschaftsprüfer Sengalski, Wirtschaftsprüfer |
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