R i e d e l GmbHLiquidiert

73547 Lorch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 280812
Eingetragen
26.2.1985
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Sicherheits-Rollgitter und -Rolläden sowie Rolltoren und Betrieb eines Rollfuhrunternehmens

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

200.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

R i e d e l GmbH

Plüderhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ


AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR

Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

3,55

3,55

II. Sachanlagen

341.810,13

486.199,97

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

365.870,00

391.550,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

357.920,69

163.178,96

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

399,69

459,50

C. Rechnungsabgrenzungsposten

14.713,84

6.949,96

Summe Aktiva

1.080.717,90

1.048.341,94


PASSIVA

Geschäftsjahr
EUR

Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

102.258,38

102.258,38

II. Gewinnrücklagen

76.693,78

76.693,78

III. Verlustvortrag (-)

-37.654,76

- 43.133,32

IV. Jahresüberschuss

20.340,59

5.478,56

B. Rückstellungen

144.604,00

132.769,00

C. Verbindlichkeiten

774.475,91

774.275,54

Summe Passiva

1.080.717,90

1.048.341,94

ANHANG

zum Jahresabschluss 2010

der Firma

Riedel GmbH,

Plüderhausen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Zum 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

2.2 Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear bzw. degressiv vorgenommen.

UMLAUFVERMÖGEN

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungenwurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen

und ähnliche Verpflichtungen

Die Berechnungen wurden für die Handelsbilanz nach den Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25.05.2009 durchgeführt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte hierbei nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit- Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund der in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurde weder ein Rententrend noch ein Gehaltstrend zugrunde gelegt. Eine Fluktuationsrate wurde nicht berücksichtigt.

Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung für Dezember 2010 bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelten Wert (siebenjähriger Durchschnitt) von 5,15 % angesetzt.

Im Vorjahr erfolgte die Bewertung zuvor genannter Rückstellungen auf der Grundlage des § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Heranziehung eines Zinssatzes von 6 % zugrunde gelegt.

Nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde die aufgrund der geänderten Bewertung durch das BilMoG der laufenden Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen erforderliche Zuführung berücksichtigt. Gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt der noch zuzuführende Betrag zum 31.12.2010 EUR 0,00.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

2.3 Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 61.504,71 (im Vorjahr: EUR 58.617,81 ).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten (Rückdeckungs- versicherung) in Höhe von EUR 53.380,88 (im Vorjahr: EUR 49.343,49) enthalten.

Verbindlichkeiten

Am Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zum einem Jahr in Höhe von EUR 740.207,45 (im Vorjahr: EUR 714.454,71).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 384.814,94 (im Vorjahr: EUR 389.076,50).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 170.885,46 (im Vorjahr: EUR 171.086,64) durch Grundpfandrechte gesichert.

3. Sonstige Pflichtangaben

Die Angabe der Geschäftsführungsvergütungen unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Organe des Unternehmens

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer des Unternehmens sind:

Herr Dipl. Ing. (FH) Klaus Riedel, kaufmännischer und technischer Leiter, Waldhausen

Herr Otto Riedel, kaufmännischer und technischer Leiter, Schorndorf

Plüderhausen, den 27. Juli 2011

- Dipl. Ing. (FH) Klaus Riedel -

- Geschäftsführung -

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 27. Juli 2011 festgestellt worden.

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27.07.2011

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