Novaprax GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Wendt seit 25.3.2024 | Prokura |
Florian Indorf seit 25.3.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans Hermann Peter RösnerMeditrade GmbH+1 | 51.00% |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MaiMed GmbHNeuenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MaiMed GmbH ist ein international operierender Hersteller von Medizin-, Schutz-, Hygiene- und Pflegeprodukten sowie unterstützenden Servicedienstleistungen. Das Markenartikelunternehmen mit Sitz in der Lüneburger Heide im Städtedreieck Hamburg, Hannover und Bremen zeichnet sich in dieser Spezialisierung seit über 25 Jahren als starker Partner im Gesundheitsmarkt aus und bietet die systemrelevanten Produkte und Dienstleistungen weltweit an. Das annähernd gesamte Produkt- und Serviceportfolio wird von Kunden heute in allen Bereichen von Gesundheitswesen, Industrie & Wirtschaft sowie Kultur & Gesellschaft nachgefragt. Im Hinblick darauf gewährleistet die MaiMed GmbH zur Aufrechterhaltung der spezifischen Anforderungen der Kunden die gesamtkonzeptionelle Versorgung mit den Qualitätsprodukten rund um die Prozesse Heilung, Schutz, Pflege und Hygiene zur Aufrechterhaltung der spezifischen Anforderungen der Anwendungsbereiche. Dieses Angebot ergänzend, bieten wir Kunden neben unseren Qualitätsprodukten einen Full- Service aus drei Logistikkonzepten: Komplettlieferung, Lieferung nach Bedarf mit Lagerhaltung bei der MaiMed GmbH und das Kunde-Kunden-Geschäft, bei der die MaiMed GmbH die Lagerhaltung übernimmt und die Endkunden für unseren Handelskunden direkt beliefert. Zu diesen Kunden gehören insbesondere Fachhändler im Bereich der Medizin sowie für persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Hygiene, Einkaufsgemeinschaften, Kliniken, der Großhandel, Apotheken, Industrie und Handwerk. Die Qualitätsprodukte kommen überwiegend in den Anwendungsbereichen der Medizin & Pflege sowie in den Sektoren Reinigung, Arbeitsschutz, Produktschutz und Gastronomie zum Einsatz. So umfasst das Lieferprogramm innovative Produkt- und Systemlösungen der Schutz- und Hygieneprodukte, Desinfektion & Pflege, Diagnostik, Wundversorgung, Watteprodukte, Pflaster, Binden & Verbände, OP-Set-Systeme (Standard- und Individual-Sets), Inkontinenzprodukte, Erste-Hilfe-Produkte, serviceorientierte Unterstützung des Hygienemanagements und professionelle Lagerlogistikdienstleistungen für unsere Kunden. 2. Standort, Geschäftsprozesse und Absatzmärkte Von ihrem norddeutschen Firmensitz bietet die MaiMed GmbH ihr professionelles Produkt- und Dienstleistungsportfolio neben dem Heimatmarkt in Deutschland, international in Europa und weltweit an. Unsere Kundennähe und die kompetente Beratung, durch unsere Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst, wird unsere Marktposition in einem globalen Wettbewerb weiter stärken. Die weltweite Kundenbetreuung erfolgt zentral durch nach Regionen und Kundengruppen zugeordnete Ansprechpartner am Sitz des Unternehmens und durch regional tätige spezialisierte Medizinprodukteberater im Innen- und Außendienst. Der internationale Vertrieb wird je nach Kundenanforderung zentral aus Deutschland durch die gebietsverantwortlichen Key Account Manager für Großkunden, Sales Manager, Verbundunternehmen, eigene Sales Offices und Kooperationspartner übernommen. Die Medizintechnologiebranche ist weltweit ein bedeutender Teil der Gesundheitswirtschaft und ein seit Jahren stetiger Wachstumsmarkt auch außerhalb des Gesundheitswesens. Insgesamt trägt die Medizinproduktebranche dazu bei, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, die Lebensqualität zu steigern, die Wirtschaft anzukurbeln und das allgemeine Wohlbefinden einer Gesellschaft zu fördern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Gesundheitswirtschaft ist in den letzten zehn Jahre im Durchschnitt beständig gewachsen und zählt zu den weltweit bedeutendsten Wirtschaftszweigen. In Deutschland entsteht jeder achte Euro Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft, so der BVMed, der Bundesverband Medizintechnologie e.V., mit über 300 Mitgliedsunternehmen aus Industrie und Handel. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre belief sich der jährliche Zuwachs auf 3,9 %, so das Bundesministerium für Gesundheit (Stand Oktober 2024). Medizinprodukte sind ein zentrales Element für unsere Gesundheitsversorgung. Das heißt für Medizinproduktehersteller mit der systemrelevanten Zielsetzung "Gewährleistung der Versorgungssicherheit", die richtigen Produkte am richtigen Ort zur richtigen Zeit bereitzustellen. Eine zentrale Rolle spielen hierin die Sicherstellung der hohen Qualitätsstandards sowie die ausreichende Bevorratung und kurzfristige Bereitstellung von Medizinprodukten zu tragfähigen Preisen. Fest verankert ist der nachhaltige Wandel, um die ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekte in Einklang zu bringen. Am Devisenmarkt ist der EURO gegenüber dem USD während des Kalenderjahres 2023 gestiegen und notierte zum Bilanzstichtag 3,64 % höher als zum Vorjahresende. Die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland ist im Kalenderjahr 2023 laut statistischem Bundesamt 0,3 % gesunken. Die lahmende Weltkonjunktur, aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten, ist für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. "Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus", hält das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) fest. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der Krieg in der Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise enorm steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und den Nahostkonflikt, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als unter den Wirtschaftsweisen zunächst angenommen. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr 2023 hatte das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in Teilen negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der MaiMed GmbH. So waren gestiegene Unsicherheiten, bürokratischer Mehraufwand zwecks Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), inflationsbedingte Kostensteigerungen, Fachkräftemangel sowie gestiegene Personal- und Energiekosten zu verzeichnen. Trotz des herausfordernden Marktumfelds waren die strukturellen Wachstumstreiber in den Gesundheitsmärkten intakt. Die MaiMed GmbH konzentrierte sich weiterhin auf ihre umfassenden Kompetenzen in ihrem Kerngeschäft mit dem Ergebnis einer flächendeckenden Versorgung des Gesundheits- und Hygienemarktes mit medizinischen Schutzprodukte/ausrüstung, Hygieneartikel und Diagnostik. Wir bieten neben den Gesundheitsprodukten unsere Dienstleistungen, die den Trends von Gesundheit und Demografie gerecht werden, erfolgreich an. So leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit dem MaiMed-Sortiment. Grundsätzlich gesund auf langfristiges Wachstum ausgerichtet, ist unser Marktumfeld gegenwärtig jedoch starken makroökonomischen Herausforderungen ausgesetzt. Den Herausforderungen aus dem angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfeld begegnen wir mit strukturellen Produktivitätsverbesserungen mit dem Zweck so den finanziellen Spielraum für Investitionen in das Wachstum in den nächsten Jahren zu steigern. Der Geschäftserfolg konnte unter Berücksichtigung eines etablierten Kosten- und Effizienzprogramms trotz des Preis- und Margendrucks gesichert werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von 27.947 TEUR (Vj. 39.360 TEUR) erzielt. Während in den Jahren zuvor die pandemiebedingten Wechselwirkungen seit 2020 eine Vervielfachung der Absatzmenge auf hohem Preisniveau zur Folge hatten, beruhigte sich der Medizinproduktemarkt zunehmend, sodass der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 letztmalig erneut unter den des Vorjahres fällt. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 427 TEUR (Vj. 7.064 TEUR) sind gegenüber der im Vorjahr einmalig auszuweisenden Erstattungsbeträge aus einem mehrjährigen Reklamationsvorgang außerordentlich gesunken. Die Wareneinsatzquote von 69,6 % (im Vorjahr 80,5 %) ist im Vergleich zum Vorjahr nennenswert gesunken und entspricht damit nunmehr dem Vor-Corona-Niveau, sprich ohne die pandemiebedingten volatilen Wechselwirkungen auf Absatzmengen und Preis. Die Personalaufwendungen sind im Hinblick auf variable Vergütungsbestandteile im Geschäftsjahr 2023 auf 3.048 TEUR (Vj. 3.274 TEUR) rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen von insgesamt 3.676 TEUR (Vj. 4.928 TEUR) fallen, vorwiegend im Hinblick auf die Reduzierung der Kosten für Währungsdifferenzen, der Warenabgabe, Versicherungsbeiträge sowie Beratungskosten und trotz den diesen Einsparungen entgegenstehenden leicht gestiegenen Abschreibungen, Raumkosten und Instandhaltungsaufwendungen, deutlich geringer aus. Das operative Beteiligungsergebnis von insgesamt 80 TEUR (Vj. 500 TEUR) resultiert aus Dividenden. Der Zinsaufwand beläuft sich auf 0 TEUR (Vj. 1 TEUR). Im Geschäftsjahr 2023 knüpfte die MaiMed GmbH an die langjährig stabile Geschäftsentwicklung in ihrem vorpandemischen Kerngeschäft an. Bei nennenswert reduzierten Wareneinsatzkosten und Betriebsausgaben weist die MaiMed GmbH ein positives Geschäftsergebnis vor Steuern von 2.139 TEUR (Vj. 7.060 TEUR) aus. b) Finanzlage Der Kapitalfluss der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Finanzlage ist unabhängig von den bestehenden Finanzierungslinien als gesichert zu bezeichnen. Die Gesellschaft verfügt ohne Inanspruchnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder Gesellschafterdarlehen über ausreichende Finanzmittel und ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist bzw., soweit es die Zahlungsbedingungen vorsehen, innerhalb der Skontofrist zu begleichen. Das Forderungsmanagement ist darauf ausgerichtet, die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Forderungsausfälle bereits im Vorfeld auszuschließen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme lag zum 31.12.2023 bei 22.931 TEUR (Vj. 26.539 TEUR). Die Minderung ist im Wesentlichen auf die Reduzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Aufbau sonstiger Forderungen zurückzuführen. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorräte zum Bilanzstichtag setzen sich zusammen aus dem Lagerbestand in Höhe von 10.058 TEUR (Vj. 12.418 TEUR) und den unterwegs befindlichen Waren in Höhe von 1.917 TEUR (Vj. 971 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Hinblick auf die rückläufige Umsatzentwicklung gesunken und insgesamt in Höhe von 1.466 TEUR (Vj. 1.676 TEUR) ausgewiesen. Die Forderungslaufzeit beträgt durchschnittlich 19 Tage. Das bilanzielle Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt 19.387 TEUR (Vj. 22.831 TEUR) und entspricht damit einer Eigenkapitalquote von 84,6 %. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern sinkt auf 11,0 % (Vj. 30,9 %) während sich die Gesamtrentabilität auf 6,8 % beläuft. Zum Bilanzstichtag sind Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag des lfd. Geschäftsjahres in Höhe von 77 TEUR (Vj. 75 TEUR) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 391 TEUR (Vj. 517 TEUR) ausgewiesen. Von wesentlicher Bedeutung bei den sonstigen Rückstellungen sind Zahlungsverpflichtungen gemäß Tantieme-Vereinbarungen und Bonusvereinbarungen. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine langfristigen Verbindlichkeiten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.075 TEUR (Vj. 3.115 TEUR) ergeben sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den finanziellen Leistungsindikatoren als bedeutsamste Steuerungskennzahlen der operativen Geschäftstätigkeit der MaiMed GmbH zählen die Umsatzerlöse, EBITDA (Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern), EBITDA-Marge (EBITDA im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) und Umsatzrentabilität (Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen). Bei einem Umsatzrückgang um 11.413 TEUR auf 27.947 TEUR erzielte die MaiMed GmbH im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.556 TEUR (Vj. TEUR 5.145). Der EBITDA beträgt 2.272 TEUR (Vj. TEUR 7.294). Sowohl der Umsatz und dem zur Folge das EBITDA im Geschäftsjahr 2023 sind damit geringer ausgefallen als erwartet. Es wurde eine EBITDA-Marge von 8,1 % erreicht. Die Umsatzrentabilität ist auf 5,6 %, insbesondere im Hinblick auf die relativ um 3,8 % höheren Betriebsausgaben zum Umsatz, gesunken. 5. Gesamtaussage Für die MaiMed GmbH hatte das Geschäftsjahr 2023 mit Blick auf die vielfältigen gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen in der Größenordnung unerwartet negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Insbesondere in der branchespezifischen Betrachtung prägten die reduzierte Nachfrage sowie die Mehrkosten für Transport, Dienstleistungen und Personal den Geschäftsverlauf des Medizinprodukteherstellers in dem ohnehin schwierigen Marktumfeld. Trotz Rückgang von Umsatz und Betriebsergebnis ist der Geschäftsverlauf im brancheninternen Vergleich dennoch als vergleichsweise positiv zu beurteilen. Ungeachtet dessen liegt das EBITDA in Höhe von 2.272 TEUR infolge der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Verwerfungen unter den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3 % im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wohl nur stagnieren, so die Erwartung des IFO im September 2024. In den kommenden beiden Jahren soll eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5 % zunehmen könnte. Unbenommen dessen wird die MaiMed GmbH im Geschäftsjahr 2024 weiterhin mit Profession ihren Geschäftspartnern, Kunden, Produktanwendern, Patienten und Mitarbeitenden ein kompetenter Partner sein. Unter Berücksichtigung, dass sich die allgemeine Kosteninflation auf leicht niedrigerem Niveau fortsetzen wird und die aktuellen geopolitischen Spannungen anhalten, rechnet die MaiMed GmbH in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld mit einer tendenziell positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr. So erwartet die MaiMed GmbH im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von rund 40.000 TEUR, ein EBITDA von rund 5.300 TEUR, sprich einer EBITDA-Marge von 13,3 % und einer Umsatzrentabilität von 9,3 % zu generieren. In dem seit jeher anspruchsvollen Medizinproduktemarkt beabsichtigt die MaiMed GmbH bei vollumfänglicher Erfüllung ihres Versorgungsauftrages, die sich bietenden Chancen aktiv ergreifen und im Umkehrschluss etwaige Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und zu steuern. In Anbetracht der unternehmensspezifischen Ausrichtung als Hersteller und Lieferant von Medizin-, Schutz-, Pflege- und Hygieneprodukten bewegt sich die Gesellschaft weiterhin in einem Wachstumsmarkt. Neben den zahlreichen Qualitätsprodukten bietet die Gesellschaft ihren Kunden umfassende unterstützende Dienstleistungen in den Bereichen Lagerlogistik, Hygienemanagement, E-Commerce und Online-Marketing an. Für MaiMed ist Nachhaltigkeit generell ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells und wir arbeiten daran, global Nachhaltigkeitsstandards zu etablieren und unsere Performance kontinuierlich zu verbessern. Die fortlaufende Sortimentsstraffung, der stetige Sortimentsausbau sowie die Konzipierung von unterstützenden Dienstleistungsangeboten erfolgt stets unter Würdigung eines kontinuierlichen Anpassungs- und Optimierungsprozesses an die nationale wie internationale Nachfrage. In diesem Zusammenhang wird das Kosten- und Effizienzprogramm zielgerichtet weiterentwickelt. Wichtigste Elemente sind hierbei Prozessoptimierung, die Senkung der Vertriebs-, Verwaltungs- und Beschaffungskosten sowie Digitalisierungsmaßnahmen. Perspektivisch wollen wir in unserem Geschäftsumfeld die fortschreitende Digitalisierung nicht nur nutzen, sondern darüber hinaus Softwarelösungen zur Steigerung der Effizienz und des Nutzens für unsere Kunden gezielt weiterentwickeln und anbieten. Im Vertriebsfokus steht weiterhin die zweigliedrige Vertriebsstruktur von MaiMed Medical und MaiMed Protect. Das MaiMed-Produktportfolio nebst Dienstleistungen in den Produktgruppen Handschuhe, Schutzprodukte, Hygieneprodukte und Diagnostik, basiert auf langjähriger Praxiserfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und soll den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Verwendung finden unsere Produkte heute bei Kunden in nahezu jeder Lebenssituation und in allen Teilen des Gesundheitswesens, Wirtschaft, Kultur, Gemeinwesen und Privathaushalten. Der Ausblick auf das aktuelle Jahr fällt positiv aus und wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 keine die zukünftige Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage wesentlich negativ beeinträchtigenden Umstände. IV. Chancen- und Risikobericht Medizinprodukte sind ein wesentlicher Teil der Lösung im Gesundheitswesen. Für die MaiMed GmbH bietet dies vielfältigste und nachhaltige Wachstumschancen, die wir auch künftig gezielt nutzen werden. Die Komplexität und die Dynamik des globalen Medizinproduktemarktes erfordern seitens MaiMed fortlaufend Bestehendes zu verbessern und Neues zu schaffen. Wir richten unser Handeln an die Anforderungen, Trends und Chancen unserer Kunden aus. Gepaart mit der langjährigen Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Medizinprodukte und der Analyse der Märkte und dem Wettbewerb, identifizieren wir kurz-, mittel- und langfristig Chancen und Risiken. Das bei der MaiMed GmbH eingesetzte Risikomanagement ermöglicht der Gesellschaft potenzielle Risiken so früh wie möglich zu erkennen, um deren Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit abzuschätzen und gegebenenfalls geeignete risikominimierende Maßnahmen frühestmöglich zu ergreifen. Mit Blick auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen wird das Risikomanagement nebst etabliertem Internen Kontrollsystem fortlaufend weiterentwickelt. Wir würdigen in unserem Risikomanagement neben den finanziellen Risiken alle Risikoarten, die mit unserer Geschäftstätigkeit, unseren Geschäftsbeziehungen, Produkten und Dienstleistungen in Zusammenhang stehen. Mit dem Einsatz bewährter Controlling-Instrumente findet eine kontinuierliche Analyse der internen Geschäftsabläufe und des Marktumfelds statt. Der darauf basierende Erkenntnisgewinn fließt umgehend in die kurz- und mittelfristige Strategie zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzierungssicherung sowie der Ertragssteigerung ein. Die jährliche Ertragsplanung führt unter Einsatz monatlicher Abweichungsanalysen sowie quartalsweisen Jahreshochrechnungen zu einer frühzeitigen Erkenntnis etwaiger Problemstellungen und ermöglicht so frühzeitig eine kurzfristige Intervention. MaiMed GmbH ist sowohl auf der Bezugs- als auch auf der Absatzseite ein etablierter Geschäftspartner, der großen Wert auf den Aufbau, Erhalt und Pflege langjähriger Geschäftsbeziehungen legt. Dies gilt insbesondere für eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten, Dienstleistungsunternehmen sowie Kooperationspartnern. Damit kann sowohl das Absatz- als auch das Beschaffungsrisiko von Waren sowie das Risiko für die in Anspruch zu nehmenden Dienst- und Fremdleistungen geringgehalten werden. Das Risiko der Abhängigkeiten beim Warenbezug wird durch mindestens eine Doppel- bzw. Dreifachbesetzung der Lieferanten begrenzt und die Lieferfähigkeit wird erhöht. Weiterhin wird permanent aktiv nach weiteren Alternativlieferanten Ausschau gehalten werden, sodass ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für die Firmengruppe gewährleistet werden kann. Das Risiko ist dadurch als gering einzuschätzen, was sich zum Beispiel im Rahmen der COVID-19-Pandmie gezeigt hat. Durch die langjährig vertrauensvollen Lieferantenbeziehungen konnten die geforderten Qualitätsstandards gewährleistet und damit resiliente Lieferketten bewahrt werden. Dem allgemeinen Risiko der Forderungsausfälle wird aktiv durch fortlaufendende Bonitätsprüfungen und etwaig durch Einsatz risikobefreiender Zahlungskonditionen begegnet. Risiken könnten sich dadurch ergeben, dass Preissteigerungen im Beschaffungsbereich aufgrund bestehender Verträge mit Kunden nicht unmittelbar weitergereicht werden können. Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko nach Möglichkeit durch Preisanpassungsklauseln in den Verträgen mit längerer Laufzeit entgegen. Preisanpassungen im allgemeinen freien Verkaufsgeschäft werden bei Bedarf vorgenommen und umgesetzt. Die Gesellschaft hielt etwaige Währungsrisiken durch ausgewählte Devisentermingeschäfte in Grenzen und setzte die Währungssicherung nur einzelfallweise und gezielt für einzelne Wareneinkäufe ein. Dem Risiko von hohen Gewährleistungsfallzahlen durch qualitativ schlechte oder schadhafte Ware wird seitens der MaiMed GmbH durch ein eingeführtes und zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem begegnet. Im Rahmen jährlicher Überwachungsaudits wird die Einhaltung und Aufrechterhaltung überprüft. Im ersten Halbjahr 2019 wurde das Managementsystem auf die aktuelle Norm EN ISO 13485-2016 umgestellt. Durch die Überwachungsaudits wird u.a. die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Anforderungen an die Medizinprodukte, jeweils gemäß der Richtlinie 93/42/EWG des Rates bzw. seit 26.05.2021 der europäischen Medizinprodukteverordnung 2017/745 (MDR - Medical Device Regulation), geprüft und bestätigt. Das QM-System der MaiMed GmbH wurde entsprechend umgestellt und die Dokumentation angepasst. Die Konformitätsbescheinigungen wurden in 2019 erfolgreich bis ins Jahr 2024 verlängert und bescheinigt. Somit sind die geforderten Prozessdefinitionen sowie die Einhaltungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen ein wichtiges Qualitätsmerkmal des Unternehmens. Alle Produkte (inkl. der Neuaufnahmen) durchlaufen ein internes Zulassungsverfahren. Nach positivem Abschluss dieses Verfahrens werden die Produkte der zuständigen Behörde, dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation, gemeldet. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes sind keine nennenswerten Rechtsstreitigkeiten, die den Geschäftsbetrieb betreffen, anhängig. Es werden darüber hinaus keine wesentlichen rechtlichen Risiken aus dem Unternehmensumfeld gesehen, die auf die Entwicklung des Unternehmens einen maßgeblichen Einfluss haben könnten. IT-Risiken werden als gering eingestuft. Risikofaktoren wie EDV-Systemstabilität und Datensicherheit werden durch eingesetzte Hardware, Software und speziell hierfür ausgebildete Mitarbeiter sichergestellt. Die EDV-Systeme werden durch einen externen EDV-Sachverständigen analysiert. Schwächen werden erkannt und behoben. Überdies werden kontinuierlich umfassende Anpassungen und Modernisierungen an der Systemwelt sowie der einzusetzenden Softwarenutzungen vorgenommen. Den allgemeinen Risiken des Geschäftsverkehrs wird neben den AGBs, die laufend aktualisiert und dem rechtlichen Rahmen angepasst werden, auch einkaufsseitig auf Grundlage der AEBs begegnet. Diese dienen im nächsten Schritt als Grundlage für die mit den Lieferanten jeweilig zu vereinbarenden Rahmenabkommen und werden dann für alle Lieferanten in Form gesonderter verbindlicher Lieferantenrahmenverträge fixiert sowie zeitnah durch jeden Lieferanten gegengezeichnet. Unternehmensorganisatorisch arbeitet das MaiMed-Team, in flacher hierarchischer Ordnung, intern wie extern serviceorientiert und erfolgreich zusammen. Sämtliche Mitarbeitende sind in interdisziplinär arbeitende Teams eingebunden und sorgen fortlaufend für die Wissensintegration aller Teammitglieder. Somit werden die Kompetenzen mit und auf mehrere Personen geteilt bzw. verteilt und das Risiko des Knowhow-Verlustes dadurch minimiert. Dem vernehmbaren Fachkräftemangel begegnet das Unternehmen durch die Bereitstellung technologisch verbesserter Arbeitsplätze und damit Einsatz arbeitssparender Techniken bei steter Weiterqualifizierung der Mitarbeitenden und einem integrativen bedingungslosen Wissenstransfer. Überdies bildet die MaiMed GmbH als kompetenter IHK-Ausbildungsbetrieb aktiv und qualifiziert verantwortungsbewusst die Fachkräfte von morgen aus. Das Gesamtbild der Risiko- und Chancensituation der MaiMed GmbH setzt sich aus allen dargestellten Einzelrisiken und -chancen zusammen. Neben den beschriebenen Risiken kann es unvorhersehbare Ereignisse geben, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit auswirken können. Es sind weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, erkennbar.
Neuenkirchen, den 14. November 2024 Dirk Pfemfert Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
AnhangAllgemeine Angaben Die MaiMed GmbH hat ihren Sitz in 29643 Neuenkirchen und ist unter der Nummer HRB 202135 im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 | 2, 266 ff. HGB). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/ Erläuterungen zur Bilanz und zur GuV Bilanz Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist integrierter Bestandteil des Anhangs. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Es wurden keine Zinsen für Fremdkapital aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Nach Erreichen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer werden die GWG vollständig bei den Anlagenabgängen berücksichtigt. Ab 2017 werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und komplett bei den Anlagenabgängen berücksichtigt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Ausleihungen des Finanzanlagevermögens wurden zum Nominalwert abzüglich der geleisteten Tilgungsbeträge bewertet (§ 253 Abs. 1 HGB). Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Gesellschaft hält folgende Anteile an verbundene Unternehmen:
Umlaufvermögen Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten (Durchschnittsverfahren) einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Ermittlung des Mengengerüsts erfolgte im Rahmen einer permanenten Inventur. Die auf dem Transport befindliche Ware wird aufgrund des Gefahrenübergangs bei den vereinbarten Lieferbedingungen mit Beendigung der Schiffsverladung aktiviert. Die Bewertung der in Fremdwährung beschafften Handelswaren erfolgte mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs. Die Umrechnung der Devisenvorräte und -verbindlichkeiten erfolgte zum Stichtagskurs nach §256a HGB. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei erkennbaren Einzelrisiken erfolgt der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In der Position "sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es bestehen keine sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen gegen Gesellschafter betrugen zum Bilanzstichtag T€ 203.245,57 (Vj. T€ 113) und sind kurzfristig. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Im Wesentlichen handelt es sich um Ausgaben für Lizenz- und Wartungsgebühren von Software und Versicherungen. Eigenkapital Aus dem für die Gewinnverwendung zur Verfügung stehender Betrag zum 31.12.2022 in Höhe von € 10.831.138,01 wurden in 2023 € 5.000.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet, und der verbleibende Restbetrag in Höhe von € 5.831.138,01 auf neue Rechnung vorgetragen. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von € 1.555.612,73 erzielt, so dass der für die Gewinnverwendung zur Verfügung stehende Betrag zum 31.12.2023 € 7.386.750,74 beträgt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag betrugen die Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse insgesamt 0,00 (Vj. T€ 0). Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen (PKW und Elektronische Geräte) in Höhe von TEUR 47 (Vj. TEUR 77), Wartungen TEUR 45 (Vj. TEUR 40) und aus Grundstücksmietverträgen aufgrund von erhöhten Umfängen und Preisanpassungen innerhalb der Vertragsdauer von mindestens TEUR 4.668 (Vj. TEUR 5.669). Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 28.542,07 (Vj. T€ 192) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 240.891,39 (Vj. T€ 800). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungspositionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen € 0,00 (Vj. € 293,00). Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Mitglieder der Geschäftsführung Dirk Pfemfert, Visselhövede, Kaufmann Gesamtbezüge der Organe Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente werden zur Steuerung von Wechselkursänderungsrisiken eingesetzt. Die Kontrakte werden über Banken abgewickelt. Zum 31.12.2023 bestanden offenen Geschäfte wie folgt:
Mögliche Gewinne wurden auf Grund des Realisationsprinzips nicht erfasst. Die derivativen Finanzinstrumente werden für die Begrenzung der Fremdwährungsrisiken eingesetzt. Wir beschränken uns auf marktgängige, außerbörslich gehandelte Instrumente und nutzen sie ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem für die Gewinnverwendung zur Verfügung stehender Betrag zum 31.12.2023 in Höhe von € 7.386.750,74 einen Betrag in Höhe von € 4.000.000,00 auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von € 3.386.750,74 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln "Prognosebericht" und "Chancen- und Risikobericht".
Neuenkirchen, den 14.11.2024 Dirk Pfemfert Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 27.11.2024 festgestellt worden. Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MaiMed GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MaiMed GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MaiMed GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass sich der o. g. Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss 2023 bezieht. Die MaiMed GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat bei der Offenlegung entsprechende Erleichterungen in Anspruch genommen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 21.11.2024 OTG
Ortenburg Treuhand GmbH
Moritz Graf zu Ortenburg, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschaft weist darauf hin, dass sich der o. g. Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss 2023 bezieht. Die MaiMed GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat bei der Offenlegung entsprechende Erleichterungen in Anspruch genommen. |
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