BBV Systems GmbH
Industriestraße 98, 67240 Bobenheim-Roxheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Brigitte Reitz seit 18.1.2023 | Prokura |
Jonas Heidenreich seit 19.9.2022 | Prokura |
Katrin Schwab seit 19.9.2022 | Prokura |
Sebastian Lüer seit 11.7.2022 | Prokura |
Thomas Heubel seit 24.11.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Implenia Schweiz AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBV Systems GmbHBobenheim-RoxheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Allgemeines Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 2023 lag im Bereich der Entwicklung, Vermarktung, Herstellung und dem Einbau von Spannverfahren und geotechnischen Systemen sowie der Sanierung und Instandsetzung von Betonbauwerken. Gesellschafterin zum Bilanzstichtag ist die Implenia Specialties GmbH, Raunheim, welche Teil des Schweizer Baukonzerns Implenia AG, Opfikon, ist. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. b) Entwicklung der Branche Im Bauhauptgewerbe gab es in 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Bei den negativen Einflussfaktoren infolge des Krieges in der Ukraine, wie der Versorgungslage und Preisentwicklung der Baumaterialien, wurde der Höhepunkt bei den Erzeugerpreisindizes in 2022 erreicht. Es wird damit gerechnet, dass die bereits in 2023 eingesetzte Entspannung bei den Baumaterialpreisen, sich für 2024 weiterhin fortsetzen wird. Ein anhaltend großes Problem für den Wohnungsbau stellt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt im Jahr 2023 dar. Im Wohnungsbau, als größte aller Bausparten, waren die Folgen des Ukraine Krieges in 2023 nach wie vor deutlich zu spüren. Im Wohnungsneubau gingen die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um real 11,5% zurück. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert über alle Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dieser unerwartete Zinsanstieg beeinträchtigt Renditeerwartungen im Mietwohnungsmarkt; gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. In 2021 hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neuen Wohnungen auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Ein weiterer Grund hierfür war die weitere Verschärfung der energetischen Standards (zum 01. Januar 2023 verpflichtend Effizienzhaus 55) bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung. Die zwischenzeitlich beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Bundesregierung für 2024 dürften auch in diesem Jahr die Probleme im Wohnungsneubau im Bauhauptgewerbe nicht auffangen. Folglich beschleunigte sich der Rückgang von Baugenehmigungen in 2023 deutlich. Im Zeitraum Januar - November 2023 gab es einen Absturz im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser (41%), bei Mehrfamilienhäusern (24%); insgesamt um 28%. Im Wohnungsneubau insgesamt wird bei den realen Umsätzen in 2024 im Vergleich zu 2023 mit einem Rückgang um 12% gerechnet. Im Wirtschaftsbau waren in 2023 die Folgen des Ukraine Krieges abgemildert sichtbar. Die Baugenehmigungen entwickelten sich in 2023 unterschiedlich. So legten die Baugenehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 3,3% zu, wohingegen der Markt für Büro- und Verwaltungsgebäude um 9,1% und bei Handels- und Lagergebäuden um 12,1% zurückgingen. Im Wirtschaftshochbau gingen die Baugenehmigungen zurück, wohingegen im Wirtschaftstiefbau die Auftragseingänge, aufgrund von einigen Großprojekten im Bahnbau und bei Stromtrassen, deutlich angewachsen sind. Insgesamt sind die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau 2023 um 0,9% zurückgegangen. Für 2024 wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2% erwartet. Grund hierfür ist die geringere Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen gegenüber dem Wohnungsbau. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen. In 2024 ist mit einem leichten Wachstum von 1% zur rechnen. Vorausblickend wird für das deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 alles in allem ein realer Umsatzrückgang von 3,5% (Vorjahr -5,2%) erwartet. Grund hierfür ist unter anderem die Entwicklung der Baupreise. Während diese in 2023 um etwa 7% zulegten, wird für 2024 mit einem Rückgang um 1% gerechnet. Wegen der negativen Konjunkturprognose wird davon ausgegangen, dass das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 die Zahl der Beschäftigen - erstmals seit 2008 - um 10.000 Beschäftigte bzw. 1% auf 917.000 Personen reduzieren wird. 1 c) Gesamtleistung und Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr Einen der wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellt neben dem Ergebnis vor Steuern nach HGB die Gesamtleistung dar. Die Gesamtleistung berichten wir nach Vorschriften des HGB, nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS wird die Leistung zugrunde gelegt. Im internen Management-Reporting wird die Gesamtleistung nach IFRS ermittelt und beinhaltet hauptsächlich den erbrachten Umsatz auf unseren Bauprojekten. Der erbrachte Umsatz enthält auch die, je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge. Daneben enthält der Umsatz die von der Gesellschaft ausgeführten Service- und Dienstleistungen wie Reparaturen sowie Gerätevermietung und Personalgestellung, die gegenüber Dritten, verbundenen Unternehmen und Arbeitsgemeinschaften erbracht werden. Die je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften sind ebenfalls Bestandteil der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung nach HGB ist definiert als die Summe der Umsatzerlöse aus fertiggestellten und abrechenbaren Bauleistungen inklusive Bestandsveränderungen aus nicht abgerechneten Bauleistungen. Die Definition der zurechenbaren aktivierten Herstellkosten nach IFRS und HGB sind abweichend. Positive Projektmargen bei Arbeitsgemeinschaften werden nur bei erfolgter Fertigstellung erfolgswirksam bilanziert. Im Geschäftsjahr kam die BBV Systems GmbH auf eine Gesamtleistung nach HGB von 18.342 TEUR. Geplant waren 27.000 TEUR. Die Planung der Gesamtleistung erfolgt nach HGB und entwickelte sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse generierten sich analog zum Vorjahr im Wesentlichen aus den Geschäftsfeldern Spannverfahren, Geotechnik, Windpark und Bauwerksinstandsetzung. Die Leistungsreduktion gegenüber dem Vorjahr kommt vor allem aus den Bereichen Geotechnik und Spannverfahren Ausland. Die Abweichung gegenüber der Planung entstand in allen Geschäftsfeldern. Verzögerungen bei vorgelagerten Gewerken, hauptsächlich verursacht durch Material- und Kapazitätsengpässe, führten zu wiederholten Leistungsverschiebungen. Zudem erschwerte ein starker Wettbewerb das Marktumfeld. Die Auftragslage stellte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der Auftragseingang und -bestand sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Zugang ist durch höheres Auftragsvolumen im Geschäftsbereich Spannverfahren sowie im Geschäftsbereich Instandsetzung zurückzuführen. d) Personalpolitik des Unternehmens Die Personalstruktur und Entwicklung der Mitarbeiter entsprachen den betrieblichen Erfordernissen. Aufgrund der Leistungsverschiebung verringerte sich der Personalbestand im Geschäftsjahr 2023 auf durchschnittlich 36 Angestellte (Vorjahr 34) und 64 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 76). Das Unternehmen zeichnet sich durch eine hohe Personalbindung aus. Durch gezielte Förderprogramme werden langfristig Mitarbeiter/innen weiterentwickelt und gebunden. Der Arbeitsschutzausschuss kontrollierte in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat in regelmäßigen Abständen die Ergonomie der Arbeitsplätze, um die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu sichern. Für Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualitätssicherung war das HSEQ-Management (Health, Safety, Environment, Quality) verantwortlich. Dieses entwickelte die HSEQ-Grundsätze, überwachte deren Einhaltung und kontrollierte die Wirksamkeit des HSEQ-Systems. e) Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Gesellschaft zielen im Wesentlichen auf Optimierungen und Weiter-, Neuentwicklungen von bestehenden Spannsystemen ab. In diesem Zusammenhang entstanden Aufwendungen i. H. von 581 TEUR (Vorjahr 578 TEUR). In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind drei Mitarbeitende beschäftigt. 2. Lage der Gesellschaft a) Darstellung der Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr 2023 -1.915 TEUR (Vorjahr -3.844 TEUR). Dies resultierte im Wesentlichen aus gesunkenen Materialpreisen, insbesondere durch niedrigere Stahlpreise. Das geplante Ergebnis vor Steuern von 100 TEUR konnte jedoch, im Wesentlichen aufgrund der oben beschriebenen Leistungsverschiebungen und dem Wettbewerbsumfeld sowie einer dadurch höheren Personalaufwandsquote, nicht erreicht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Umsatz von 17.028 TEUR (Vorjahr 23.253 TEUR). Der größte Umsatz wurde in der Sparte "Konstruktiver Ingenieurbau" erzielt, insbesondere mit den Projekten Burghauen/TB Langenschwarz, A7C, Verstärkung TB Werthsiefen, A4, 34613 Schwalmstadt, BW 119/TB Kälbach und WP 17111 Siedenbrünzow-Spengler.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 942 TEUR (Vorjahr 224 TEUR). Die Erhöhung kam im Wesentlichen durch höhere Auflösungen von Rückstellungen sowie Erträge aus der Währungsumrechnung zustande. Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich der Materialaufwand und der Personalaufwand wie folgt:
Der Materialaufwand verringerte sich im Berichtsjahr auf 9.328 TEUR (Vorjahr 15.395 TEUR). Dies ist in Verbindung mit dem Umsatzrückgang und wieder sinkenden Beschaffungspreisen zu sehen und betrifft im Wesentlichen Spannstahl und Spannstahlzubehör. Weiterhin werden die Leistungen durch eigenes Personal ausgeführt. Der Personalbestand wurde zur Ausrichtung des Unternehmens auf die zukünftige Struktur im Jahresdurchschnitt um 10 Mitarbeiter reduziert. Somit haben sich die Personalaufwendungen reduziert. b)Darstellung der Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 3.650 TEUR auf 17.686 TEUR reduziert. Auf der Aktivseite ist dies im Wesentlichen auf die Verringerung der Vorräte, insbesondere durch ein gesunkenes Preisniveau bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, um -1.216 TEUR auf 5.554 TEUR zurückzuführen. Durch ein stringentes Umsetzen des Working Capital Managements und dem Rückgang der Umsatzerlöse konnten die Forderungen aus Lieferung und Leistung um 315 TEUR reduziert werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Wesentlichen durch geringere Forderungen aus der Ergebnisübernahme gegen den Gesellschafter um 1.446 TEUR verringert. Die Investitionen in das Anlagevermögen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Das Sachanlagevermögen ist von 3.764 TEUR auf 3.304 TEUR zurückgegangen. Wesentlicher Effekt sind Abschreibungen und keine größeren Investitionen im Geschäftsjahr. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen mit geringeren Personalrückstellungen zu begründen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind im Geschäftsjahr aufgrund höherer Kundenvorauszahlungen um 568 TEUR gestiegen. Aufgrund geplanter interner Prozessumstellungen wurden bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten zum Bilanzstichtag weitestgehend beglichen, sodass die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3.342 TEUR zurückgegangen sind. Die übrigen Bilanzpositionen zeigten sich im Wesentlichen unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme und des unveränderten Eigenkapitals von 17,74% auf 21,40% erhöht. Die Liquidität wird unter anderem durch den abgeschlossenen Cash-Pool Vertrag mit der Implenia Deutschland GmbH (vormals Implenia Holding GmbH) als Cash-Pool-Führer sowie weiteren Schwestergesellschaften sichergestellt. II. Prognosebericht mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken1. Risiken Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit der BBV Systems GmbH eröffnen sich Chancen und es ergeben sich Risiken, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Eingegangene Risiken müssen beherrscht und Chancen genutzt werden. Langfristig ist der Geschäftserfolg nur gesichert, wenn die Chancen die Risiken überwiegen. Das Erkennen von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil des jeweiligen Prozessmanagements unserer operativen Einheiten. Unter Chancen verstehen wir günstige, unter Risiken negative Abweichungen von den geplanten Randbedingungen. Es liegen keine wesentlichen Liquiditäts- und Ausfallrisiken vor. Der Umsatzrückgang im Bereich der Windenergie hat sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt und hat eine kritische Größe erreicht. Neue Turmgenerationen befinden sich zurzeit noch in der Entwicklung. Eine Neuentwicklung für die Verankerung von Spanngliedern im Bereich der Fundamente, die zu massiven Kosteneinsparungen führt, konnte in die bestehenden Anwendungszulassungen integriert werden und steht fortan für den Gebrauch in entsprechenden Turmkonstruktionen zur Verfügung. Trotz politischem Willen und dem Bekenntnis zur Windkraft verharrt der Markt jedoch weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Wir werden die weitere Entwicklung detailliert beobachten, und die begonnenen Geschäftsfeldentwicklungen in anderen Bereichen zur langfristigen Kompensation der Umsatzrückgänge im Bereich Windkraft forcieren. Das Risiko von Lieferengpässen der für unsere Spann- und geotechnischen Systeme benötigten Materialien besteht nur noch vereinzelt. Aufgrund der Verlagerung von Lieferquellen bedingt durch den Krieg in der Ukraine können jedoch Materialpreissteigerungen insbesondere für Stahl und Stahlprodukte nicht ausgeschlossen werden. Bezüglich IT- und Datensicherheit werden Maßnahmen u.a. im Bereich von Zugriffsschutz, Berechtigung, Backup nach aktuellem Stand der IT-Technik angewendet. Die Durchführung dieser operativen Maßnahmen obliegt der Implenia Group IT und deren Dienstleistern. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Projektgeschäft Den teilweise äußerst volatilen Preisschwankungen bei den für unsere Systeme notwendigen Materialien konnten wir im langfristig angelegten Projektgeschäft mit besonderen Vertragsbedingungen wirksam begegnen. Das zukünftige Risiko in dieser Position wird insgesamt als gering eingeschätzt. Besonders in der verzögerten Vergabe und Ausführung von Projekten der öffentlichen Hand, insbesondere im Bereich Neubau und Sanierungsmaßnahmen von Brückenbauwerken, sowie im nach wie vor schleppenden Ausbau der Onshore-Windenergie in Deutschland liegen mögliche weitere Risiken, die einen negativen Einfluss auf die prognostizierten Zahlen haben könnten. Das potenzielle Risiko der Umsatzverschiebung ins Folgejahr wird mittel bis hoch eingeschätzt. Eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens durch die Bundesnetzagentur führt nicht automatisch zu einer Erhöhung des Zubaus. In den letzten Jahren waren die Ausschreibungen deutlich unterzeichnet. Der Ausbau hängt wesentlich davon ab, wie Genehmigungsverfahren beschleunigt und welche Mengen an zusätzlichen Flächen für Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt werden. Unsere Erwartungen im Jahr 2023 wurden bei weitem unterschritten. Für 2024 erwarten wir eine leicht ansteigende Tendenz. Bei der Planung und Durchführung komplexer Projekte bestehen für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Unternehmens erheblich belasten. Die Vermeidung, Minimierung und Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe für die operativen Geschäftsbereiche. In diesem Zusammenhang werden bereits in der Akquisitionsphase die Bedingungen einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen sowie technische Aspekte analysiert. Rechtsstreitigkeiten, Schadensfälle und Haftungsrisiken Mit Rechtsstreitigkeiten ist neben den entstehenden Kosten und Aufwendungen das Risiko verbunden, durch unzutreffende oder langwierige Gerichts- und Behördenentscheidungen Vermögenseinbußen zu erleiden. Eher seltene Kontroversen mit Auftraggebern beziehen sich zumeist auf die Vergütung, behauptete Mängel oder Verzögerungen in der Fertigstellung der Leistung. Für etwaige Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir angemessene Versicherungen abgeschlossen. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die alleine oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Der andauernde Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auf die Preis- und Zinsentwicklung hat nach Einschätzung des Bauindustrieverbands maßgeblichen Einfluss auf die baukonjunkturelle Lage für 2024. Insgesamt bedeutet dies für das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 3,5%. 2 Mittelfristig könnte dies temporär, negative Auswirkungen auf die Erreichung unserer wirtschaftlichen Planzahlen haben; insbesondere in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf und Folgen des Kriegs, die sich nach wie vor nicht absehen lassen. Zum Berichtszeitpunkt sieht die Gesellschaft jedoch keine wesentlichen Risiken für das operative Kerngeschäft. Durch die wirtschaftliche Stärke der Implenia Gruppe sehen wir uns für die bevorstehenden Unwägbarkeiten im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus gut aufgestellt. Ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. 2. Chancen Durch unsere technische Kompetenz, erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter sowie unseren langjährigen Kundenbeziehungen sehen wir uns im Wettbewerb weiterhin gut positioniert. Der über die vergangenen Jahre entstandene Investitionsstau beim Erhalt und dem Ersatzneubau der Verkehrswegeinfrastruktur führt nun zu steigender Nachfrage. Aus den zu erwartenden Investitionen im Brückenbau eröffnen sich gute Marktchancen, sodass wir in diesem Geschäftsfeld weiterhin davon ausgehen, unsere gute Wettbewerbsposition zu behaupten. Investitionen in den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau des deutschen Schienennetzes bieten uns ebenfalls Chancen im Bereich Brückenbau, aber auch in der Geotechnik. Unsere bauaufsichtlich zugelassenen und teilweise patentgeschützten Systeme erfüllen die neuesten Anforderungen und Sicherheitsbestimmungen des Eisenbahnbundesamtes. Bei der DB sind für bereits laufende Maßnahmen insgesamt Investitionen in Höhe von ca. 1,0 Mrd. EUR geplant. Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir das geplante Umsatzniveau des Jahres 2024 erreichen können. Mittelfristig erwarten wir Zuwächse, insbesondere im Bereich Hochbau, wo unsere Systeme und Technologien zur Reduktion des Materialverbrauchs beitragen und damit zu Kosteneinsparungen und einer Verbesserung der CO 2 -Bilanz führen. Der von der Bundesregierung geförderte und forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien wird erst mittelfristig zu einem Umsatzanstieg im Geschäftsfeld Windenergie führen, das zur Erreichung der Klimaziele bis 2045 unabdingbar ist. Die Gesellschaft ist für den Wiedereinstieg in den On-shore Windenergiemarkt weiterhin gut aufgestellt. Darüber hinaus werden zurzeit im Bereich Off-Shore Windenergie neue Anlagengenerationen in Spannbetonkonstruktion entwickelt, die ebenfalls gute Einstiegsmöglichkeiten bieten können. 3. Ausblick und zukünftige Entwicklung Die unternehmensinterne Management-Planung wird auf Basis der internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS erstellt. Hieraus leiten wir zusätzlich Planzahlen für den handelsrechtlichen Abschluss ab. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich im Bereich der Leistung durch die bereits erwähnte Hinzurechnung der nach Fertigstellungsgrad bereits realisierten Projektmarge. Auch bei der Planung der Jahresergebnisse vor Steuern nach IFRS und HGB kann es zu Abweichungen kommen: Nach IFRS wird die Projektmarge über die Projektlaufzeit realisiert (Over-Time-Methode), nach HGB bei Abnahme (Completed-Contract-Methode). Da unsere Projekte i.d.R. eine Laufzeit zwischen 1 und 2 Jahre aufweisen, hebt sich dieser Effekt innerhalb des Planungshorizonts auf. Nach HGB erwarten wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine Gesamtleistung in folgender Bandbreite.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine und der Nahost Konflikt werden unsere Planzahlen nach derzeitiger Entwicklung nicht unmittelbar beeinflussen, da weder Standorte noch Bauvorhaben in der Ukraine, in Russland oder im Nahen Osten bestehen. Anhaltende Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten von Rohstoffen, insbesondere von Gas und Öl, sind gering. Ebenso ist davon auszugehen, dass sich die Preise für Rohstahlprodukte durch die Fortführung des Krieges zunächst auf hohem Niveau einpendeln, langfristig aber wieder entspannen werden. Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir im Bereich Spannbetonbrückenbau mit einer deutlich steigenden Leistung. Bei der Windkraft erwarten wir erst mittelfristig eine Verbesserung des Marktumfeldes. Weiterhin gute Chancen sehen wir im Bereich Brückensanierung und -ertüchtigung. In der Geotechnik erwarten wir einen leichten Umsatzrückgang nach der durchgeführten Reorganisation dieses Geschäftsbereiches, der nun personell und organisatorisch für technische Entwicklung und Umsatzwachstum in den kommenden Jahren gut aufgestellt ist. Die Konzentration auf proprietäre Systeme in Verbindung mit digitalen Optionen eröffnen uns Chancen bei in- und ausländischen Großprojekten. Weiteres Wachstum erwarten wir kurz- bis mittelfristig mit einem neuen Geschäftsmodell im Bereich Hochbau, das zur weiteren Diversifizierung unseres Produktportfolios beiträgt, ebenso zur weiteren Abgrenzung vom Wettbewerb. Laufende Projekte im Bereich F&E werden im Jahr 2024 ebenfalls zum Leistungswachstum beitragen. Optimierungen der Spann- und Ankersysteme konnten teilweise bereits abgeschlossen werden. Neuentwicklungen sind bereits oder werden im Lauf des Jahres in die vorhandenen Zulassungen integriert. Im Bereich HSEQ streben wir an, die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) weiterhin durch Personal- und Organisationsveränderungen in allen Bereichen des Unternehmens zu reduzieren. Laufende in- und externe Schulungsmaßnahmen, visuelle Hinweise und kontinuierliche Diskussion zu potenziellen Gefahren halten das Bewusstsein für Sicherheit bei der Arbeit bei allen Mitarbeitenden evident.
Bobenheim-Roxheim, den 17. Juni 2024 Thomas Heubel
1 Quelle: Hauptverband der deutschen Bauindustie
- Bauindustrie.de "Zahlen und Fakten auf den Punkt
gebracht";
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine HinweiseDie BBV Systems GmbH hat ihren Sitz in Bobenheim-Roxheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein (HRB 60885). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften wurde teilweise Gebrauch gemacht. In der Bilanz wird der Posten "Nicht abgerechnete Bauten" zusätzlich als gesonderter Posten ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die sonstigen Steuern werden abweichend von § 275 Abs. 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Anlagenklassen liegen in folgenden Bandbreiten:
Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für vorgenommene Abwertungen entfallen sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag aktiviert. Die nicht abgerechneten Bauten sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 13b UStG netto, ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer, passiviert. Der Ausweis erfolgt gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen unter den Vorräten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf den um die Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Es wurde eine geschlechts- und altersspezifische Fluktuation zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben (Aktiva) bzw. Einnahmen (Passiva) vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* Umrechnungskurs zum Stichtag 1:37,96507; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2023. ** Umrechnungskurs zum Stichtag 1:4,28730; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer Fälligkeit über einem Jahr. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt 3.785 TEUR (Vj. 3.785 TEUR). Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Parameter verwendet:
Der Differenzbetrag zwischen 10 und 7 Jahren Durchschnittszins wäre ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände und dem beizulegenden Zeitwert der Vermögensgegenstände ist ausschüttungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die folgenden Sachverhalte gebildet:
Folgende Parameter wurden bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von über einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Rückstellungsauflösungen in Höhe von 696 TEUR (Vj. 144 TEUR), Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 198 TEUR (Vj. 3 TEUR), die Rücknahme von Wertberichtigungen in Höhe von 4 TEUR (Vj. 8 TEUR) und Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von 42 TEUR (Vj. 68 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 5 TEUR (Vj. 90 TEUR) sowie Sonstige Steuern von 38 TEUR (Vj. TEUR 85) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 24 TEUR (Vj. 24 TEUR). V. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es bestehen Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen zu marktüblichen Konditionen, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden. Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden 7 TEUR (Vj. 7 TEUR) für das Honorar des Abschlussprüfers zuzüglich Auslagen und Nebenkosten aufgewendet. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die BBV Systems GmbH einbezogen wird, ist die Implenia AG, Opfikon/Schweiz. Der Konzernabschluss der Implenia AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, der auf der Publikationsseite der Implenia AG unter "https://implenia.com/investoren/geschaeftsbericht/2023" veröffentlicht ist. Ergebnisverwendung/ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Implenia Specialties GmbH übernommen. Eine entsprechende Forderung gegen verbundene Unternehmen ist erfasst.
Bobenheim-Roxheim, den 17. Juni 2024 Thomas Heubel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BBV Systems GmbH, Bobenheim-Roxheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBV Systems GmbH, Bobenheim-Roxheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBV Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 17. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Juli 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen