Hermann Betz Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Möller seit 20.7.2011 | Geschäftsführer |
Stefan Helbig seit 4.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
JCDecaux Europe Holding S.A.S. | 47.45% |
JCDecaux Europe Holding S.A.S. | 2.55% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSMDecaux GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklungen 2023 Im Verlauf des gesamten Geschäftsjahres 2023 war die deutsche Wirtschaft von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.[1] So sanken die deutschen Exporte nach zwei Jahren deutlichen Wachstums im Jahr 2023 um 1,2%.[2] Insgesamt verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85% des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Insgesamt lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. [3] Vor dem Hintergrund der gedämpften Konjunktur war die Entwicklung am Arbeitsmarkt wenig dynamisch, geprägt von abnehmendem Beschäftigungsaufbau und leichtem Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit. [4] Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Vergleich zum Vorpandemieniveau weiterhin leicht erhöht, das Beschäftigungsniveau insgesamt aber mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen (2022: 45,6 Millionen) anhaltend hoch.[5] Vorläufig dürfte sich der Arbeitsmarkt eher seitwärts entwickeln, ein Einbruch der Beschäftigung zeichnet sich aktuell nicht ab.[6] So lag die Arbeitslosenquote zum Ende des Jahres 2023 bei 5,7 % (Vj.: 5,3 %). [7] Die Inflationsrate ging zum Ende des Jahres weiter zurück und lag im Dezember bei 3,7% und damit deutlich unter dem Jahresdurchschnittswert von 5,9%.[8] Wegen des hohen Niveaus im Vorjahr wirkten die Energiepreise weiterhin dämpfend auf die Rate. Das Tempo des zu erwartenden weiteren Rückgangs der Inflation bleibt mit Unsicherheit behaftet. Entwicklung der Außen- und Online-Werbebranche 2023[9] Vor dem Hintergrund des angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfelds zeigten die Bruttowerbeaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 ein gemischtes Bild und lagen nur leicht über dem Niveau des Vorjahres. Nach den von Nielsen erhobenen Daten zu den Bruttowerbeausgaben haben diese in Deutschland insgesamt im Jahr 2023 um 0,3% im Vergleich zum Jahr 2022 zugelegt. Allerdings wiesen die unterschiedlichen Werbekategorien deutliche Unterschiede auf. Von den vier großen Werbeformaten TV, Online, Print und OOH verzeichnete TV als größte Werbekategorie mit -3,5% sowohl absolut als auch relativ den höchsten Umsatzrückgang auf und war damit erneut ursächlich für die schwache Entwicklung des Gesamtwerbemarktes. Die Kategorie Internet / Online konnte an die vergleichsweisen positiven Entwicklungen des Vorjahres (3,2%) anschließen und wuchs nach Angaben von Nielsen um rund 3,8%. Das Segment Print wies ein gemischtes Bild auf. So sanken die Werbeaufwendungen im Subsegment Publikumszeitschriften um -8,1% (Vorjahr: -8,5%), dagegen konnten Zeitungen um 7,8% (Vorjahr: 7,9%) zulegen, sodass die Gesamtkategorie leicht um 2,1% (Vorjahr 1,9%) gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres gestiegen ist. Die mit Abstand beste Entwicklung zeigte die Außenwerbung, in der die Werbeausgaben um 11,2% (Vorjahr: 2,1%) gegenüber dem Vorjahresvergleichswertes gestiegen sind und die die Entwicklungen des Gesamtmarktes deutlich übertreffen konnte. Damit setzten sich die Markanteilsgewinne von Außenwerbung am Gesamtmarkt fort und der Marktanteil von Außenwerbung stieg von 7,8% in 2022 auf 8,6% in 2023 und erreichte damit ein Allzeithoch. Marktwachstum Top 4 Werbekategorien 2023 vs. 2022[10]
Grundsätzlich stellen die von Nielsen verwendeten Bruttowerbedaten für uns jedoch nur Trendaussagen dar und erlauben aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Marktabgrenzungen nur begrenzt Rückschlüsse auf die relevanten Nettogrößen. Geschäftsverlauf der DSMDecaux Die DSMDecaux GmbH (DSMDecaux) ist eine jeweils 50 %-ige Tochtergesellschaft der DSM Deutsche Städte Medien GmbH, Frankfurt am Main (DSM), und der Wall GmbH, Berlin. Gegenstand der DSMDecaux ist der Betrieb einer sogenannten Stadtmöblierung, d.h. insbesondere von Fahrgastunterständen und öffentlichen Toiletten, sowie die Vermietung von analogen und digitalen Citylightposter (CLP) - Werbeflächen (in den vollverglasten Wartehallen und hinterleuchteten Säulen). 1. Ertragslage Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 15.994 (Vorjahr: TEUR 16.119) und hat sich somit um TEUR 125 verschlechtert. Im Bereich der Umsatzerlöse verzeichnet die DSMDecaux eine Verbesserung von TEUR 984 auf TEUR 33.645. Der Nettoumsatz aus Medialeistung (Umsatzerlöse abzüglich sonstige Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 294, i. Vj. TEUR 202) verzeichnet einen Anstieg von TEUR 892 auf TEUR 33.351 und liegt damit TEUR 826 über Planwert. Die Gründe hierfür sind unter anderem der Gesamtjahreseffekt aus der Digitalisierung der Werbeträger. Die Netto-/Bruttospanne (= Anteil des Nettoumsatzes am Bruttoumsatz, nur bezogen auf Medialeistungen) verzeichnet einen Rückgang von 61,2 Prozent auf 61,0 Prozent. Die Auslastungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 71,9 Prozent auf 53,7 Prozent gesunken. Im Vergleich zur Prognose für 2023 lagen die Umsatzerlöse leicht über dem Planniveau (+2,5 Prozent). Der Jahresbestand der Wartehallen beträgt bis Ende 2023 1.662. Dies lag im Wesentlichen an der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben an Bus- und Tramhaltestellen der Münchener Verkehrs-Gesellschaft (MVG), nach deren Vorgaben der Aufbau von Wartehallen zu erfolgen hat. Insgesamt wurden im laufenden Geschäftsjahr 14 Wartehallen mit Werbeträgern aufgebaut, demgegenüber 13 Wartehallen mit Werbeträgern demontiert (davon eine vorübergehend) und 13 Wartehallen ohne Werbeträger aufgebaut, demgegenüber keine Wartehallen ohne Werbeträger demontiert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 265 auf TEUR 511 gestiegen. Die Gründe hierfür sind im Wesentlichen höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (+TEUR 322). Gegenläufig wirkt sich der Rückgang der periodenfremden Erträge (-TEUR 60) aus. Der Materialaufwand ist von TEUR 5.364 auf TEUR 5.868 überproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Die Haupttreiber hierfür sind die gestiegenen sonstigen operativen Werbeträgerkosten (+TEUR 367), die Pachten für öffentliche Einrichtungen und Lizenzaufwendungen (+TEUR 79) und die Kosten für die Plakatierung, Klebung und Reinigung der Werbeträger (+TEUR 135). Gegenläufig zu diesem Effekt sind die Stromkosten gesunken (-TEUR 78). Werbeträgerkosten (+TEUR 367), die Pachten für öffentliche Einrichtungen und Lizenzaufwendungen (+TEUR 79) und die Kosten für die Plakatierung, Klebung und Reinigung der Werbeträger (+TEUR 135). Gegenläufig zu diesem Effekt sind die Stromkosten gesunken (-TEUR 78). Der Personalaufwand ist von TEUR 1.196 auf TEUR 1.294 gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen die (Nach-)Besetzung einer Verwaltungsposition und die damit verbundene Erweiterung des Personalstammes. Die Werbeträgerabschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 534 auf TEUR 620 gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg auf TEUR 2.868 zu verzeichnen (Vorjahr: TEUR 1.749). Dies ist insbesondere dem Umstand geschuldet, dass im laufenden Geschäftsjahr mehr Reparatur-/Instandhaltungskosten aufgewendet werden mussten (+TEUR 501), um die Wartehallen und Werbeträger instand zu halten. Zudem sind die Kfz-Kosten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 39 gestiegen. Des Weiteren ist bei den EDV-Kosten (+TEUR 77) und bei den periodenfremden Aufwendungen (+TEUR 39) ein Anstieg zu verzeichnen. In Summe führen diese Entwicklungen zu einer Verringerung der EBITDA-Rendite (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen/ Umsatzerlöse) (-2,6 Prozentpunkte auf 73,4 Prozent), welche sich damit 3,8 Prozentpunkte unter dem Niveau der Planung (77,2 Prozent) befindet. 2. Vermögens- und Finanzlage Der moderate Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 1.392 auf TEUR 23.912 (Vorjahr: TEUR 22.520) ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Erhöhung des Anlagevermögens zurückzuführen. Grund hierfür ist insbesondere ein Anstieg der Sachanlagen um TEUR 1.029 auf TEUR 5.392 (Vorjahr: TEUR 4.362). Der Anstieg der Vorräte um TEUR 895, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 516 sowie der liquiden Mittel um TEUR 176 tragen ebenfalls zu einer erhöhten Bilanzsumme bei. Gegenläufig dazu haben sich die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, die gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter darstellen, um TEUR 1.282 auf TEUR 14.130 reduziert. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch die im Berichtsjahr erfolgte Ausschüttung des Jahresüberschusses 2022 entsprechend von 2022 zu 2023 (-TEUR 125) verringert. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen zur Ertragslage. Gegenläufig dazu hat sich der Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund von Kundenzahlungen bereits fakturierter Leistungen für das Geschäftsjahr 2024 um TEUR 10 sowie die Rückstellungen für Abbauverpflichtungen um TEUR 49 erhöht. Zudem haben sich die Steuerrückstellungen um TEUR 1.043 auf TEUR 2.162 gesteigert. Ebenfalls haben sich die sonstigen Rückstellungen (ohne Abbauverpflichtungen) um TEUR 89 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 256 gesteigert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 16.753) wurde im Wesentlichen zur Finanzierung der Investitionen und der Auszahlungen an die Gesellschafter verwendet. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 342). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Geschäftsführung betrachtet den Geschäftsverlauf 2023 und die Lage des Unternehmens insgesamt als überaus zufriedenstellend. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2023 waren in der DSMDecaux zehn Mitarbeiter in der Betriebsleitung, Verwaltung und Lager sowie 16 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Finanzielle Leistungsindikatoren Sämtliche Prozesse und Abläufe der DSMDecaux werden beschrieben, geplant und anhand von Finanz- und Prozess-Kennzahlen gesteuert und überwacht. Gesteuert wird das Unternehmen im Wesentlichen nach den Größen Nettoumsatz aus Medialeistung und EBITDA Rendite. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Risikomanagementsystem Die DSMDecaux versteht unter Risikomanagement die unternehmerische Aufgabe, Risiken durch effiziente Verfahrensweisen und ein durchgängiges Risikobewusstsein kontrollierbar und beherrschbar zu machen. Das dabei zum Einsatz kommende Risikomanagementsystem, dass sich über sämtliche Unternehmensbereiche und Hierarchieebenen erstreckt, ist bereits seit mehreren Jahren etabliert und wird fortlaufend weiterentwickelt. 2. Risikolage Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kann sich unter anderem aufgrund politischer Unwägbarkeiten, neuerlicher Finanzmarktturbulenzen, negativer wirtschaftlicher Auswirkung aufgrund weiterer Eskalationen geopolitischer Konflikte schlechter darstellen als im Rahmen unserer Prognose unterstellt. Aufgrund des hohen Verbraucherpreisindex und im schlimmsten Fall einer Ausweitung geopolitischer Konflikte auf andere Staaten sehen wir Unsicherheiten in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den für uns relevanten Märkten. Die Bedeutung dieses Risikos für das Unternehmen stufen wir als gering ein. Aufgrund der generell angespannten wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir von einer stagnierenden Konjunkturentwicklung in unserem regionalen Kernmarkt Deutschland aus. Die Bedeutung des Risikos für das Unternehmen sehen wir als gering an. Vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Konflikte bestehen Unsicherheiten für die Prognostizierbarkeit sowohl des Umsatzwachstums als auch der EBITDA-Rendite. Dies gilt insbesondere für das Geschäftsjahr 2024. Auch wenn die Gesellschaft über keine Geschäftsaktivitäten in Russland, der Ukraine oder anderen geopolitisch angespannten Regionen verfügt, sind Auswirkungen der Konflikte auf die Geschäftsentwicklung wesentlicher Kunden nicht auszuschließen, jedoch nicht Bestandteil unserer Prognose. Die Bedeutung des Risikos für das Unternehmen sehen wir als gering an. Langfristig könnten sich im Beschaffungsbereich signifikante Planabweichungen vor allem durch den Verlust von Werberechtskonzessionen ergeben. Von Nachteil wäre auch eine Verzögerung der Genehmigungsprozesse, ein Kostenanstieg zur Erlangung notwendiger Baugenehmigungen oder eine Ablehnung bzw. Widerruf attraktiver Standorte durch die Genehmigungsbehörden. Diese Gefahren sehen wir aber als ganz normale Geschäftsrisiken an und stufen die Bedeutung des Risikos für das Unternehmen als gering ein. Besondere Beschaffungsrisiken insbesondere in der Außenwerbung können sich zudem aufgrund möglicher Preiserhöhungen bei Vorprodukten und Energie- oder Preisvolatilitäten ergeben. Denkbar wären auch Ausfälle von Schlüssellieferanten oder Qualitätsprobleme bei Zulieferprodukten. Um das Risiko zu begrenzen, setzen wir auf eine produktübergreifende Standardisierung der Komponenten und eine Mehrquellenbeschaffungsstrategie. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Bedeutung dieses Risikos für das Unternehmen halten wir daher für gering. Hinsichtlich der Vermarktung könnten sich Planabweichungen in den einzelnen Segmenten durch mögliche Erlöseinbußen bei der Auftragserteilung gewichtiger Werbungtreibender oder Agenturen, durch Kundenverluste im intra- und intermedialen Wettbewerb, durch Rückschläge bei der Umsetzung regionaler Wachstumsprojekte oder durch reduzierte Margen infolge steigender Rabatte in der Medienbranche ergeben. In diesem Zusammenhang werten wir regelmäßig unsere Vertriebsaktivitäten aus und treffen entsprechende Maßnahmen, um dem bestehenden Rabattdruck entgegenzuwirken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Bedeutung dieses Risikos für das Unternehmen halten wir daher für gering. Darüber hinaus besteht ein Risiko einer in den letzten Jahren wiederholt in der politischen Diskussion geforderten Ausweitung von Werbeverboten. Außenwerbung für klassische Tabakprodukte wurde zum 1. Januar 2022 untersagt, weitere Werbeverbote folgten für Tabakerhitzer ab dem 1. Januar 2023 und für E-Zigaretten ab dem 1. Januar 2024. Weitere Werbeverbote für Alkohol, Zucker, Fette und ungesunde Lebensmittel befinden sich sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene in der Diskussion. Diesem Risiko begegnen wir mit verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen und Vertriebsaktivitäten. Durch eine deutlich gesunkene Abhängigkeit von einzelnen Werbekunden und -branchen hat die relative Bedeutung dieses Sachverhalts abgenommen. Neben diesen bereits beschlossenen Werbeverboten erachten wir die Bedeutung des Risikos weiterer Werbeverbote für das Unternehmen derzeit als gering. Grundsätzlich können durch die Komplexität der Regelungen des Steuerrechts auch Risiken im Rahmen von Betriebsprüfungen bestehen, sofern hierbei relevante Steuerthemen von den Finanzbehörden anders beurteilt werden als durch uns oder Finanzbehörden Sachverhalte zukünftig anders beurteilen als heute oder bisherige Verfahrensweisen angreifen. Wir minimieren das Risiko durch den ständigen Austausch mit externen Steuerspezialisten namhafter Beratungsgesellschaften. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Bedeutung dieses Risikos für das Unternehmen halten wir daher für gering Mit Ausnahme der unvorhersehbaren Auswirkung der derzeitigen geopolitischen Konflikte ist die Gesamtrisiko- und Chancensituation gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Aus heutiger Sicht ist der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. 3. Chancen und Ausblick Gesamtwirtschaftliche Chancen ergeben sich aus einer Erhöhung des Nettowerbevolumens in Deutschland, die stärker ausfallen könnten als in unserer Basisplanung (mit Berücksichtigung der Auswirkungen im Rahmen der geopolitischen Konflikte und den daraus resultierenden unabsehbaren Folgen). Dies könnte der Fall sein, wenn sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld besser entwickelt, als erwartet oder sofern sich Werbebudgets stärker als angenommen auf die Außenwerbung verlagern. Die Netzgröße wird im Jahr 2024 entsprechend der tatsächlich vorhandenen Flächen auf 820 für das Vollnetz, 500 Werbeflächen für das Teilnetz sowie 250 Werbeflächen für das Stadtnetz festgesetzt. Der Flächenpreis in München für digitale Werbeträger wird gegenüber dem Vorjahr von EUR 39,80 + MwSt/ Tag auf EUR 41,40 + MwSt/ Tag (+4%) für das Vollnetz erhöht. Für das Teilnetz beträgt der Preis für 2024 EUR 46,70 + MwSt/ Tag sowie für das Stadtnetz EUR 58,10 + MwSt/ Tag. Der Aufbau wird im Jahr 2024 mit voraussichtlich 30 weiteren Wartehallen weiter fortgesetzt. Des Weiteren wird der Ausbau des digitalen Netzes weiter gestärkt, sodass das digitale Netz 170 Mediascreens aufweist (+34 Screens). Für 2024 erwartet die Geschäftsführung eine Steigerung des Nettoumsatzes aus Medialeistungen von ca. 6,4 Prozent. Die prognostizierte Steigerung des Nettoumsatzes resultiert im Wesentlichen aus dem Wachstum des OOH Werbemarktes. Die fortwährende geopolitische Spannung birgt jedoch potenzielle Risiken, die zu einer unsicheren Gesamtsituation auf dem Markt führen könnten. Die Kostenpositionen bleiben auf Vorjahresniveau, so dass die geplante EBITDA-Rendite über Vorjahr liegen wird.
München, 28. März 2024 DSMDecaux GmbH gez. Stefan Helbig gez. Patrick Möller [1] BMWK - Pressemitteilung Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, 13. Dezember 2023 [2] Destatis - Pressemitteilung Bruttoinlandsprodukt, 15. Januar 2024 [3] Destatis - Pressemitteilung Bruttoinlandsprodukt, 15. Januar 2024 [4] BMF - Monatsbericht des BMF Dezember 2023 [5] Bundesagentur für Arbeit - Pressematerial, 03.01.2024 [6] BMF - Monatsbericht des BMF Dezember 2023 [7] Bundesagentur für Arbeit - Pressematerial, 03.01.2024 [8] Destatis - Pressemeldung, Inflationsrate im Jahr 2023, 16.01.2024 [9] Nielsen Bruttowerbeausgaben 2023 [10] Nielsen Bruttowerbeausgaben 2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Hinweise Die DSMDecaux GmbH, München, (im Folgenden kurz "DSMDecaux" oder "Gesellschaft") ist mit Gesellschaftsvertrag vom 5. Oktober 1990 mit letzter Änderung vom 11. Juli 2001 gegründet worden. Die Eintragung in das Handelsregister B des Amtsgerichts München erfolgte am 25. Januar 1991 unter Nr. HRB 93851. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist am Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages hat die DSMDecaux den Jahresabschluss und Lagebericht nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird aus Wirtschaftlichkeitsgründen ein Sammelposten gebildet, der pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Aus der Auflösung des Sammelpostens resultieren Abschreibungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 4). Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32,975 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Bei der Gesellschaft wurden aktive latente Steuern auf die steuerliche abweichende Bilanzierung von Rückstellungen gebildet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts aufgrund eines Aktivüberhangs latenter Steuern. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Jahresabschluss 2023DSMDecaux GmbHENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter aus der Gewährung kurzfristiger Darlehen (TEUR 14.130, Vorjahr: TEUR 15.412). 3. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen betrifft die Verpflichtung der Gesellschaft, die auf privatem oder städtischem Grund und Boden errichteten Werbeträger bei Vertragsende zurückzubauen. Die Rückstellung wurde in Abhängigkeit der zugrunde liegenden Verträge unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen aufgrund der geschätzten Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme bewertet. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen betrifft im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Spezialmittlervergütungen in Höhe von TEUR 603. 5. Verbindlichkeiten Die unbesicherten Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert in Höhe von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 211) aus fakturierten Umsätzen, die dem Folgejahr zuzuordnen sind. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf TEUR 33.645 (Vorjahr: TEUR 32.661) und werden im Inland (83,3 %) sowie im europäischen Ausland (16,7 %) erzielt. Sie gliedern sich wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 454. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 364) sowie Erträge aus Stromgutschriften für Werbeträger (TEUR 85). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 63. Dies betrifft im Wesentlichen eine Nachberechnung aus dem 2022 für einen Informationskasten (TEUR 55) sowie eine Umrüstungsrechnung für das Jahr 2022 (TEUR 4). E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 19.037. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten von Lager- und Verwaltungsgebäuden in einer Gesamthöhe von TEUR 1.077. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf:
Des Weiteren hat die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Festpachten hinsichtlich ihrer wesentlichen Standortverträge in einer Gesamthöhe von TEUR 16.220. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf:
Zudem hat die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Leasing von Druckern in einer Gesamthöhe von TEUR 2. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf:
Außerdem bestehen Investitionsverpflichtungen aus Werberechtsverträgen mit einer Laufzeit bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 1.703. Ferner bestehen Geschäftsbesorgungsverträge für kaufmännische und IT-Leistungen mit künftigen Verpflichtungen bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 35. 2. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat betriebliche Funktionen an eine Konzerngesellschaft ausgelagert, die diese Funktionen im Rahmen eines Shared Service Centers für einen wesentlichen Teil der Ströer Konzerngesellschaften übernimmt. Der Zweck des Geschäfts liegt in einer Hebung von Synergieeffekten durch die Zentralisierung und Standardisierung von Prozessabläufen, die zu quantitativen und qualitativen Vorteilen führen. Die Finanzsituation der Gesellschaft ist durch die in den Folgejahren zu zahlenden Kostenumlagen belastet. Dem steht allerdings der Vorteil aus der nunmehr nicht mehr notwendigen Vorhaltung eigener Kapazitäten für diese Funktionen gegenüber. Im Geschäftsjahr 2023 sind der Gesellschaft daraus Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 30 entstanden. 3. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen durchgeführt:
Bei den Käufen von nahe stehenden Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Warenlieferungen (TEUR 2.277). Der Bezug von Dienstleistungen resultiert im Wesentlichen aus kaufmännischen Serviceleistungen (TEUR 35). Bei der Erbringung sonstiger Leistungen handelt es sich um Erträge aus kurzfristiger Darlehensgewährung (TEUR 364). Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft sonstige Leistungen im Zusammenhang mit der Überlassung von Werbeträgern (TEUR 1.043). Der Bezug von sonstigen Leistungen resultiert im Wesentlichen aus Lizenzaufwendungen in Höhe von TEUR 481. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die an die Gesellschafter gewährten kurzfristigen Darlehen im Saldo um TEUR 1.282 reduziert. Die Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in je gleicher Höhe betrifft den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf unsere Erläuterungen unter E.5. 4. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 15 für Abschlussprüfungsleistungen. 5. Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Stefan Helbig, München Herr Patrick Möller, Hamburg Herr Helbig ist hauptberuflich Regionalleiter für Süddeutschland bei der Ströer Media Deutschland GmbH, Köln. Herr Möller ist hauptberuflich Geschäftsführer der Wall GmbH, Berlin. Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. 6. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 zehn Angestellte sowie 16 gewerbliche Mitarbeiter. 7. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird auf Basis der jeweils 50%igen Beteiligung sowohl in den Konzernabschluss der Ströer SE & Co. KGaA, Köln, als auch in den Konzernabschluss der JCDecaux S.A., Neuilly-sur-Seine/Frankreich, einbezogen, die jeweils den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen. Der Konzernabschluss der Ströer SE & Co. KGaA, Köln, wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Der jeweilige Konzernabschluss ist am Sitz der oben genannten Gesellschaften erhältlich. 8. GewinnverwendungsvorschlagAuf Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Ergebnisses soll der Jahresüberschuss von EUR 15.994.020,90 in voller Höhe an die Gesellschafter (EUR 7.997.010,45 an jeden Gesellschafter) ausgeschüttet werden.
München, 28. März 2024 DSMDecaux GmbH gez. Stefan Helbig gez. Patrick Möller BeschlüsseDer Jahresabschluss wurde am 20./21.06.2024 festgestellt. Mit Beschluss vom 20./21.06.2024 wurde die Ergebnisverwendung gemäß Ergebnisverwendungsvorschlag im Anhang beschlossen. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DSMDecaux GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSMDecaux GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 28. März 2024 Dr.
Heilmaier & Partner GmbH
Schlaf, Wirtschaftsprüferin Nauen, Wirtschaftsprüfer |
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