IV-Initiative Vorsorge GmbH
Selbe AdresseMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Nicolai seit 13.2.2026 | Prokura |
Matthias Wagner seit 13.2.2026 | Prokura |
Jochen Hattendorf seit 11.6.2025 | Prokura |
Harald Rupp seit 23.4.2025 | Vorstandsmitglied |
Nadiya Gromova seit 12.2.2024 | Prokura |
Kerstin Lehnhoff seit 12.2.2024 | Prokura |
Lars Hain seit 8.12.2022 | Prokura |
Christian Dr. Miehle seit 8.12.2022 | Prokura |
Benjamin Dornhoff seit 9.4.2020 | Prokura |
Holger Dr. Lindner seit 26.7.2017 | Vorstandsmitglied |
Stefan Hildebrand seit 22.4.2015 | Prokura |
Michael Philipp seit 8.1.2013 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALTE LEIPZIGER Bauspar AGOberursel (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geschäftsbericht 2023Alte Leipziger Bauspar AGStruktur der ALH Gruppe *
AufsichtsratChristoph BohnVorsitzender der Vorstände der Alte Leipziger Lebensversicherung / Hallesche Krankenversicherung / Alte Leipziger Holding Vorsitzender Bad Soden am Taunus Martin RohmMitglied der Vorstände der Alte Leipziger Lebensversicherung / Hallesche Krankenversicherung / Alte Leipziger Holding stv. Vorsitzender Königstein im Taunus Dr. Jürgen BierbaumAktuar (DAV) stv. Vorsitzender der Vorstände der Alte Leipziger Lebensversicherung / Hallesche Krankenversicherung / Alte Leipziger Holding Waiblingen Karl-Heinz Fischer *Bausparkassenangestellter Frankfurt am Main Eva Frauendorfer *Bausparkassenangestellte Friedberg Wiltrud PekarekAktuarin (DAV) Mitglied der Vorstände der Alte Leipziger Lebensversicherung / Hallesche Krankenversicherung / Alte Leipziger Holding Salach
* von den Arbeitnehmern gewählt
VorstandStephan BuschekBischoffen Dr. Holger LindnerFrankfurt am Main Die Angaben zu Aufsichtsrat und Vorstand sind Teil des Anhangs. Vertrauensmanngemäß § 12 BausparkG Prof. Dr. Holger PaschedagHochschule Aschaffenburg Fakultät Wirtschaft und Recht Leiter Internationales Immobilienmanagement Rödermark Bericht des Aufsichtsratsder Alte Leipziger Bauspar AGDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung laufend überwacht und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2023 zu zwei Sitzungen zusammengetreten und hat sich sowohl in- als auch außerhalb der Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte über den Gang und die Entwicklung der Geschäfte ausführlich unterrichten lassen. Arbeit des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat ließ sich zur Entwicklung im Wohnungsbau, zur Entwicklung des Bauspargeschäfts, zur Ertragslage und zur Entwicklung des Marktumfelds berichten. Der private Wohnungsbau leistet nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO 2 Ausstoßes. Weitere Schwerpunkte bildeten die Berichterstattungen zu wesentlichen Unternehmenskennzahlen zu u.a. der Cost-Income-Ratio, der Eigenkapitalausstattung und der Gesamtkapitalquote. Im Rahmen der Berichterstattung zum Jahresabschluss ließ sich der Aufsichtsrat u.a. zur vertrieblichen Geschäftsentwicklung, insbesondere zur Neugeschäftsentwicklung und der Entwicklung des Darlehensgeschäfts berichten. Aufgrund der schnellen und deutlichen Zinserhöhungen der Notenbanken seit Sommer 2022, verteuerten sich Baufinanzierungen für Privatkunden wesentlich. Zusätzlich erschwerten inflationsbedingte Preissteigerungen, Handwerkermangel und insbesondere unklare politische Vorgaben den Erwerb von Wohneigentum. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Berichterstattung zum finanziellen Jahresergebnis. Die Themen "Ergebnis-Offensive 2025", "Optimierung/Digitalisierung sowie " Kunde und Vertrieb" bildeten weitere Schwerpunkte im Rahmen der Berichterstattung des Vorstands zu Unternehmensprojekten. Im Rahmen der Risikoberichterstattung befasste sich der Aufsichtsrat unter anderem mit Adressausfallrisiken, Marktpreis- und Zinsrisiken, Risiken im Bausparkollektiv, Liquiditäts- und operationellen Risiken sowie den dazu aufgezeigten risikobegrenzenden Maßnahmen. Zum Thema Nachhaltigkeit ließ sich der Aufsichtsrat die vom Vorstand in der Nachhaltigkeitsstrategie definierten Ziele vorstellen und erläutern. Im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie der ALH Gruppe stehen auch für die Alte Leipziger Bauspar AG die Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte in der Produktentwicklung und der Kapitalanlage sowie klimaschonendes Handeln im Fokus des unternehmerischen Handelns. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 wurden - wie auch für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 - Nachhaltigkeitsziele in der Vorstandsvergütung verankert. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsstrategie und die darauf aufbauende Mittelfristplanung der Gesellschaft sowie die Rahmenplanung des Vorstands zur Kapitalanlage für das Geschäftsjahr 2023 und die kommenden Jahre ausführlich beraten und verabschiedet. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat mit Vorstands- und Aufsichtsratsangelegenheiten befasst. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend sowie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie über die Wahrung der Compliance informiert hat. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand mit dem Vorstand in ständiger enger Verbindung. Er ließ sich regelmäßig über bedeutsame Fragen und Maß nahmen der Geschäftspolitik informieren. Die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden über die Ergebnisse laufend unterrichtet. Über die Arbeit der Ausschüsse (Nominierungs-, Kapitalanlage- Produkt- und Prüfungsausschuss) wurde dem Aufsichtsrat in seinen Sitzungen am 10. März 2023 und 23. November 2023 sowie am 14. März 2024 berichtet. Jahresabschluss 2023Der Abschlussprüfer, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie den Lagebericht des Vorstands unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Herr Martin Rohm, berichtete dem Aufsichtsrat in der Bilanzsitzung am 10. März 2023 sowie am 24. November 2023 und 14. März 2024 über die vorbereitende Tätigkeit und Prüfungen hinsichtlich der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 107 Absatz 3 Satz 2 AktG und § 25 d Absatz 9 KWG. An den März-Sitzungen nahm auch der Abschlussprüfer teil, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer angeschlossen und hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG sowie den hierzu vom Abschlussprüfer gemäß § 313 AktG erstatteten Prüfungsbericht vorgelegt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers lautet wie folgt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat hat den Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und hat sich dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die engagierten Leistungen und die im Berichtsjahr erzielten Erfolge. Personalentscheidungen im AufsichtsratFrau Wiltrud Pekarek sowie die Herren Christoph Bohn, Martin Rohm und Dr. Jürgen Bierbaum wurden jeweils wieder zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. Der Aufsichtsrat wählte Herrn Christoph Bohn erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats.
Oberursel (Taunus), den 14. März 2024 Alte Leipziger Bauspar AG Der Aufsichtsrat Bohn, Vorsitzender Bericht des Vorstands - LageberichtGeschäftsmodellDie Alte Leipziger Bauspar AG ist eine Bausparkasse gemäß § 1 Abs. 1 des Bausparkassengesetzes (BauSparkG). Die Geschäftsschwerpunkte sind das Bausparen sowie die Finanzierung wohnwirtschaftlicher Maßnahmen von Privatpersonen innerhalb Deutschlands. In der Alte Leipziger - Hallesche Gruppe ist die Alte Leipziger Bauspar AG die Bank für die private Baufinanzierung, bildet das Kompetenzcenter für alle Bauspar- und Baufinanzierungsangebote und sorgt für eine breitere Aufstellung der Gruppe als Vorsorgedienstleister. Darüber hinaus werden Kapitalanlageprodukte unterschiedlicher Laufzeiten für den privaten Kunden angeboten. Gesamtwirtschaftlicher Rahmen 1Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 aufgrund eines krisengeprägten Umfelds und den damit verbundenen Herausforderungen um 0,3 % preisbereinigt zurückgegangen. Der private Konsum - als wichtigste Größe des Bruttoinlandsprodukts - ging real um 0,8 % zurück. Insbesondere bei langlebigen Konsumgütern war ein deutlicher Nachfragerückgang zu verzeichnen. Die staatlichen Konsumausgaben gingen mit dem Auslaufen vieler Coronahilfsmaßnahmen ebenfalls zum ersten M al seit 20 Jahren real um 1,7 % zurück. Die Bauinvestitionen mussten aufgrund des höheren Zinsniveaus einen Rückgang um 2,1 % verkraften, insbesondere der Wohnungsmarkt bremste hier. Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen dagegen real um 3,0 % an. Die Exportindustrie verzeichnete einen realen Rückgang von 1,8 %, während die Importe real um 3,0 % fielen, so dass trotz des insgesamt schwächeren Außenhandels eine positive Veränderung des Außenbeitrags erreicht worden ist. Das deutsche Staatsdefizit ging nach vorläufigen Berechnungen durch das Auslaufen vieler staatlicher Hilfsmaßnahmen von 96,9 M rd. € im Jahr 2022 auf 82,7 Mrd. € im Jahr 2023 zurück. Die Defizitquote lag bei 2,0% und damit unter den Defizitkriterien der EU von 3,0 % des BIP. Die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2023 lag bei 5,9 %, was insbesondere den relativ hohen Nahrungsmittepreisen geschuldet war. 2 Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich im Berichtsjahr 2023 um 0,7 % auf 45,9 Millionen Beschäftigte und erreichte einen neuen All zeit-Höchststand. D er Beschäftigungsaufbau fand nahezu ausschließlich im Dienstleistungsbereich statt. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Bausparen waren im Jahr 2023 weiterhin günstig. Zinsanstieg und Preissteigerung haben die Attraktivität von Zinssicherungs- und Vorsorgeinstrumenten weiter befördert, was zu einer wiederum hohen Nachfrage nach Bausparverträgen geführt hat. Der Erwerb von Wohneigentum wurde durch den Zinsanstieg und die mangelnde Verfügbarkeit von Baumaterialien sowie Handwerkern erschwert, wobei die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien auch in 2023 unverändert bestand. Die Politik zeigte weiterhin Bereitschaft, den angespannten Wohnungsmarkt durch Förderungen und steuerpolitische Impulse für mehr Wohneigentum zu entlasten. Die Herbstumfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen zu den Sparmotiven bescheinigte erstmals dem Sparmotiv "Wohneigentum" den zweithöchsten Stellen wert. Kapitalmärkte 3Die Aktienmärkte entwickelten sich im Jahre 2023 trotz diverser Krisen um den Ukrainekrieg und die Energieversorgung positiv. Der DAX-Performance Index stieg vom Jahresanfang mit 14.077 Punkten auf 16.750 Punkte am Jahresende. D er Dax verzeichnete einen prozentualen Anstieg von 19,0 %. Auch der EuroStoxx 50 entwickelte sich positiv, er startete in das Jahr 2023 mit 3.856 Punkten und beendete das Jahr mit 4.521 Punkten. Dies stellte ein Plus von 17,2 % beim Euro Stoxx 50 dar. Der Leitzins erhöhte sich im Jahresverlauf 2023 von zum Jahresbeginn 2,5% in 5 Zinsanpassungen über das Jahr auf 4,5% im Dezember.
1 Statistisches Bundesamt:
Entwicklung der BaubrancheGemäß Angaben des Statistischen Bundesamts 4 wurden im Zeitraum Januar bis November 2023 mit 196.700 Wohnungen insgesamt 28,8 % weniger genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Im Segment Neubau waren hiervon bei Einfamilienhäusern (-38,6 %), Zweifamilienhäusern (-49,2 %) und bei Mehrfamilienhäusern (-23,8 %) Rückgänge in der Anzahl der genehmigten Wohnungen zu verzeichnen. Indikationen für die seitens der Politik angestrebte Entwicklung des Immobiliensektors finden sich im Koalitionsvertrag der Regierung unter der Maxime eines "Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" mit entsprechend gesetzten Förderschwerpunkten. Gemäß dem Statistischen Bundesamt 5 haben sich Baupreise im Vergleich November 2023 gegen November 2022 stark verteuert. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stieg in diesem Zeitraum um 4,3 %. Bei den Rohbauarbeiten stiegen die Preise um 1,5 %, die höchsten Teuerungen finden sich bei Erdarbeiten (6,2%) und Dacharbeiten (4,6 %). Die Preise für Ausbauarbeiten sind insgesamt um 6,5 % gestiegen, hierin enthalten sind z.B. Steigerungen der Preise für Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (zum Beispiel Wärmepumpen) um 9,0 % und Tischlerarbeiten um 5,5%. Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden stiegen um 6,6 %. Der Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes 6 fiel im Durchschnitt der ersten drei Quartale 2023 mit 10,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Veränderungsrate des dritten Quartals gegenüber dem Vorquartal betrug -1,4 %. Dies war seit dem Beginn der Zeitreihe in 2000 der stärkste Rückgang der Wohnimmobilienpreise gegenüber einem Vorjahresquartal. In der Oktober-Umfrage der Deutsche Bundesbank 7 zum Kreditgeschäft in Deutschland wurde festgestellt, dass die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten im dritten Quartal 2023 weiter gesunken ist. Als wesentliche Gründe für diesen Rückgang wurden strengere Vergaberichtlinien der Banken für Finanzierungen genannt, bei Geschäften mit privaten Haushalten die Eintrübung der allgemeinen Wirtschaftslage und die gedämpften Konjunkturaussichten sowie das allgemeine Zinsniveau, die Aussichten am Wohnimmobilienmarkt wurden ebenso als eingetrübt bewertet. Die Herbstumfrage 2023 der privaten Bausparkassen zeigte die Entwicklung des Sparverhaltens in Deutschland. "Altersvorsorge" (56 %) ist das meistgenannte Sparmotiv der deutschen Bevölkerung, erstmalig seit 2010, gefolgt von "Wohneigentum" (42 %) und "Konsum" (41 %). Die Herbstumfrage bescheinigt dem Wohneigentum somit einen gestiegenen Stellenwert als Sparmotiv. Entwicklung auf VerbandsebeneDas Neugeschäft der privaten Bausparkassen zeigte nach dem Rekordjahr 2022 im Jahr 2023 wieder ein hohes Niveau. Die Rahmenbedingungen unterstützten weiterhin die Attraktivität des Bausparens als Zinssicherungs- und Vorsorgeinstrument bei unverändert hoher Nachfrage nach Wohneigentum. Im Jahr 2023 wurden 1.049 Tsd. Verträge mit Bausparsummen von insgesamt 65,3 Mrd. € neu abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahrszeitraum bedeutet dies einen Rückgang der Vertragsanzahl von - 1,9 %, verbunden mit einem Rückgang der Bausparsumme um -12,7 %. Die Sparleistung der Bausparer sank gegenüber dem Vorjahr um -1,2 % auf 17,5 Mrd. €. [1]
4 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr.
028/24 vom 18. Januar 2024
Unsere GeschäftsergebnisseIm Bauspargeschäft konnte das gesteckte Vertriebsziel von 1,0 Mrd. € Bausparsumme im Berichtsjahr wiederum deutlich übertroffen werden. Abgeschlossen wurden 23.949 Verträge (+ 12,0 %) mit Bausparsummen über insgesamt 1.556,9 Mio. € (-10,0%). Die Sparleistung unserer Bausparer lag mit 259,3 Mio. € um 9,9% über dem Vorjahreswert. Um die Profitabilität im Bausparbestand langfristig zu sichern, wurden wiederum Bestände hochverzinslicher Alttarife abgebaut. Im Baufinanzierungsneugeschäft wurde mit insgesamt 194,6 Mio. € das Vorjahresniveau (192,9 Mio. €) übertroffen, das Vertriebsziel von 217,0 Mio. € aber deutlich verfehlt. Vor dem Hintergrund des veränderten Zinsniveaus, des weiter verstärkten Wettbewerbs und unserer nach wie vor überaus sicherheitsorientierten Kapitalanlage- und Kreditvergabepolitik sind aus unserer Sicht die erzielten vertrieblichen und finanziellen Ergebnisse des Jahres 2023 zufriedenstellend. Wesentliche Geschäftszahlen in der Entwicklung (Vorjahreszahlen in Klammern)Die Bilanzsumme erhöhte sich um +1,0 % auf 1.663 Mio. € (1.649 Mio. €). Das bilanzielle Eigenkapital (inklusive Bilanzgewinn) betrug 63,8 Mio. € (63,8 Mio. €). Es belief sich somit auf rund 3,8% (3,9 %) der Bilanzsumme. Bilanzsummenin Mio. €
NeugeschäftBeantragt wurden insgesamt 23.949 (21.379) neue Verträge mit einer Bausparsumme von 1.555,9 Mio. € (1.729,2 Mio. €). Dies entspricht einem Rückgang um 10,0 % bezogen auf die Bausparsumme. Eingelöst wurden 25.959 (16.507) Verträge mit einer Bausparsumme von 1.865,2 Mio. € (1.276,1 Mio. €). Die durchschnittliche Bausparsumme der eingelösten Neuverträge fiel auf 71.850 € (77.308 €). Beantragtes Neugeschäftin Mio. € Bausparsumme
VertragsbestandDie Anzahl des nicht zugeteilten und zugeteilten Bestandes an Bausparverträgen erhöhte sich zum Ende des Berichtsjahres leicht auf 170.081 (169.951) mit einer gestiegenen Bausparsumme auf 7.623 Mio. € (6.255 Mio. €). Die Bausparsumme aller nicht zugeteilten Verträge erhöhte sich um 1.319 Mio. € auf 7.414 Mio. €. Vertragsbandin Mio. € Bausparsumme
Spar- und TilgungsaufkommenDie gesamten Spar- und Tilgungszahlungen einschließlich gutgeschriebener Wohnungsbauprämien und Zinsen beliefen sich auf 286,2 Mio. € (266,8 Mio. €). Auf Sparbeträge entfielen 267,8 Mio. € (236,0 Mio. €) und auf Tilgungsbeträge 18,4 Mio. € (21,1 Mio. €). Spar- und Tilgungsaufkommenin Mio. €
BauspareinlagenDer Bestand an Bauspareinlagen stieg um 19,3 Mio. € (-1,0Mio. €) auf 1.287,0 Mio. € (1.267,7 Mio. €). Der Anteil der Bauspareinlagen an der Bilanzsumme betrug 77,3% (76,9%). Bauspareinlagenin Mio. €
Zuteilungen und ZuteilungsmasseIm Berichtszeitraum wurden 22.765 (25.569) Verträge mit einer Bausparsumme von 411,0 Mio. € (418,9 Mio. €) zugeteilt. Der Zuteilungsmasse konnten 286,2 Mio. € (266,8 Mio. €) zugeführt werden. Die Entnahmen beliefen sich auf 287,6 Mio. € (273,3 Mio. €). Danach ist der Überschuss der Zuführungen mit 1.198,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 0,1 % gesunken. Zuteilungenin Mio. € Bausparsumme
AuszahlungenInsgesamt wurden 446,2 Mio. € ausgezahlt (429,0 Mio. €), hiervon entfielen 287,6 Mio. € (273,3 Mio. €) auf zugeteilte Verträge einschließlich vorzeitiger Auflösungen sowie 93,1 Mio. € (105,7 Mio. €) auf Vor- und Zwischenfinanzierungskredite und 65,6 Mio. € (50,0 Mio. €) auf sonstige Baudarlehen. Auszahlungsleistungenin Mio. €
BaudarlehenDer Bestand an Baudarlehen (Bauspardarlehen, Vor- und Zwischenfinanzierungskredite und sonstige Baudarlehen) stieg um 3,3 Mio. € (- 12,3 Mio. €) auf 1.492 Mio. € (1.445 Mio. €). Der Anteil der Baudarlehen an der Bilanzsumme betrug damit rund 90% (88%). Baudarlehenin Mio. €
GeldanlagenDie Bestände an Geldanlagen (Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute, Schuldscheindarlehen an Nichtbanken und Inhaberpapiere) fielen um 31,4 Mio. € auf 149,1 Mio. €. Die Anlagen erfolgten ausschließlich nach den strengen Vorgaben des §4 Abs. 3 BauSparkG. Die Inhaberschuldverschreibungen wurden wie im Vorjahr wie Anlagevermögen bewertet. GeldaufnahmenNeben der kongruenten Refinanzierung der Programmdarlehen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau sind 15,0 Mio. € durch zwei emittierte Hypothekenpfandbriefe aufgenommen. KapitalstrukturDas gezeichnete Kapital sowie die Kapital- und Gewinnrücklagen belaufen sich zum Jahresende auf 63,8 Mio. € (Vorjahr 63,8 Mio. €). Das gezeichnete Kapital mit 8,8 Mio. € sowie die Kapitalrücklage mit 49,1 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahr unverändert, ebenso die Gewinnrücklagen mit 5,9 Mio. €. Die Reserve nach § 340g HGB (Fonds für allgemeine Bankrisiken) wurde um 2,8 Mio. € reduziert und beträgt 9,9 Mio. €. Zum Stichtag 31.12.2023 wurde eine Gesamtkapitalquote von 29,42 % (31,87 %) sowie eine Leverage Ratio von 4,80 % (5,00 %) ermittelt. LiquiditätslageDie Alte Leipziger Bauspar AG konnte ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr jederzeit nachkommen. Die aufsichtliche Liquiditätskennziffer LCR (Liquidity Coverage Ratio) überschritt stets den Wert von 100,0%. ErtragslageDer Zinsüberschuss stieg trotz dem Auslaufen von gegenüber dem heutigen Marktzinsniveau höher verzinster Aktiva auf 20,8 Mio. € (Vorjahr 19,3 Mio. €). Die Gesamtmarge als Verhältnis des Zinsüberschusses zum durchschnittlichen Bilanzvolumen (auf Basis der Monatsultimostände) lag damit bei 1,23% (1,19%). Durch die Fortführung der Bestandsmaßnahmen bei höherverzinsten Bausparverträgen konnte die durchschnittliche Grundverzinsung der Bausparguthaben gegenüber dem Vorjahr nochmals um 0,11 % auf 0,66% gesenkt werden. Das Provisionsergebnis (Vorjahr - 2,5 Mio. €) verringerte sich insbesondere durch den Wegfall der Erträge aus Kontogebühren auf - 5,5 Mio. €. Die Verwaltungsaufwendungen (inkl. AfA) stiegen gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10,9% auf 20,3 Mio. € (Vorjahr 18,3 Mio. €). Wesentliche Gründe hierfür lagen in den gestiegenen Personalkosten und Pensionsrückstellungen, der Steigerung der Kosten für Personalakquise sowie Aufwendungen für externe Beratung und Prüfung. Im Kreditgeschäft trugen wir allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung. Der Nettoaufwand der Einzelwertberichtigungen entwickelte sich geringfügig höher als erwartet. Die Pauschalwertberichtigungen wurden im Berichtsjahr nach den Vorgaben des IDW RS BFA 7 auf Basis einer Lifetime Expected Loss - Betrachtung ermittelt. Die Höhe der Risikovorsorge für latente Ausfallrisiken konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert werden. Für Details zur genutzten Methode verweisen wir auf den Anhang zum Jahresabschluss. Insgesamt betrug der Netto-Ertrag aus der Risikovorsorge 0,6 Mio. € (Vorjahr Zuführung um 0,4 Mio. €). Trotz des steigenden Zinsniveaus und eines verbesserten Zinsergebnisses ist die Ertragslage weiterhin nicht auskömmlich. Es konnte im operativen Geschäft kein positives Ergebnis erreicht werden. Zur Stützung des Ergebnisses wurden 2,8 Mio. € dem Fonds für allgemeine Bankrisiken entnommen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Maßnahme und des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr belief sich der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 auf 44,3 Tsd. € (Vorjahr 37,1 Tsd. €). Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenDie Steuerung der Bausparkasse erfolgte weitestgehend über Neugeschäftskennzahlen im Bausparen und in der Baufinanzierung, Rentabilitätsbetrachtungen, den Verwaltungsaufwand, Nachhaltigkeitszielen sowie Kennziffern zur Sicherheit/Risikotragfähigkeit. Das beantragte Bauspar-Neugeschäft zum 31.12.2023 betrug 1.555,9 Mio. € und übertraf den Zielwert von 1.000,0 Mio. € um 55,6 %. Das außerkollektive Baufinanzierungs-Neugeschäft erreichte zum Jahresende 2023 ein Volumen von 135,7 Mio. € (- 13,3 % gegenüber Vorjahr oder - 20,8 Mio. €). Der Plan-Wert von 180,0 Mio. € wurde durch den deutlichen Zinsanstieg, gestiegene Baukosten sowie begrenzte staatlich Mittel in der Bauförderung unterschritten. Für das Folgejahr erwarten wir einen Anstieg auf 190 Mio. €. Der Geldeingang setzt sich zusammen aus dem Spar- und dem Tilgergeldeingang. Der Plan-Wert von 262,8 Mio. € wurde zum 31.12.2023 mit 277,8 Mio. € um 15,0 Mio. € oder 5,7 % übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte er sich um 20,8 Mio. € oder 8,0 %. Für das Folgejahr erwarten wir einen Geldeingang in Höhe von 302,0 Mio. €. Im Zusammenhang mit der weiter gültigen Wachstumsstrategie behalten wir für das Folgejahr das Bausparneugeschäft, das außerkollektive Baufinanzierungsneugeschäft und den Geldeingang als Zielgrößen bei. Im Zinsergebnis wurden die geplanten 20,5 Mio. € mit dem Jahresendwert 20,8 Mio. € übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr konnte eine Steigerung um 1,5 Mio. € realisiert werden, im Geschäftsjahr 2024 soll das Zinsergebnis auf 24,0 Mio. € ansteigen. Der geplante Personal- und Sachaufwand in Höhe von 19,6 Mio. € wurde operativ mit 20,3 Mio. € verfehlt. Gegenüber dem Vorjahreswert von 18,3 Mio. € erfolgte eine Steigerung um 10,9 %. Zum 31.12.2024 gehen wir von einem Aufwand in Höhe von 21,5 Mio. € aus. Auf Basis der Konzernnachhaltigkeitsstrategie wurde der Anteil an nachhaltigen Kundenfinanzierungen gem. Taxonomie-Verordnung im außerkollektiven Kredit-(Neu-)Geschäft gegenüber dem Basisjahr 2022 um 54 % gesteigert (Zielwert war mindestens 13 %). Auch in 2024 soll dieser Wert weiter gesteigert werden. Erklärung über Beziehungen zu verbundenen UnternehmenWir erklären hiermit, dass unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit der Alte Leipziger Holding Aktiengesellschaft, Oberursel (Taunus), oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der Alte Leipziger Holding Aktiengesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens, die uns benachteiligt haben, hat unsere Gesellschaft weder getroffen noch unterlassen. Erklärung zur Unternehmensführung über die Teilhabe von Frauen an FührungspositionenMit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst von 2015, abgelöst durch das Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die teilberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG II) soll der Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant gesteigert und letztlich eine Geschlechterparität erreicht werden. Die Alte Leipziger Bauspar AG hat - als mitbestimmungspflichtiges, aber nicht börsennotiertes Unternehmen - den gesetzlichen Vorgaben entsprechend die nachstehend genannten verbindlichen Zielgrößen für die Erreichung des Frauenanteils festgelegt:
Als Termin für die Zielerreichung wurde der 30. 06. 2027 festgelegt. NachhaltigkeitsberichtDie Alte Leipziger Lebensversicherung erstellt einen für das Mutterunternehmen und den Alte Leipziger Konzern zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Bericht gemäß §§ 341a i. V. m. 289b und 341j i. V. m. 315b HGB unter Verwendung des Deutsch en Nachhaltigkeitskodex als Rahmenwerk. Der Bericht wurde vom Aufsichtsrat der Alte Leipziger Lebensversicherung geprüft und im Auftrag des Aufsichtsrats der Alte Leipziger Lebensversicherung von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, in Übereinstimmung mit dem International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised): "Assurance Engagements other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" zum Zwecke der Erlangung einer begrenzten Prüfungssicherheit (Limited Assurance Engagement) bezüglich der gemäß §§ 341a Abs.1a i. V. m. 289b bis 289e und 341j Abs. 4 i. V. m. 315b, 315c HGB gesetzlich geforderten Angaben geprüft. Der Bericht wird auf der Unternehmensseite veröffentlicht unter www.alte-leipziger.de/nachhaltigkeitsbe-richt_al-leben_2023.pdf. RisikomanagementÜbergeordnetes Ziel des Risikomanagementsystems ist die Kontrollierbarkeit notwendiger geschäftsinhärenter Risiken und die Vermeidung bestands- und/oder entwicklungsgefährdender Risiken unter der betriebswirtschaftlichen Zielsetzung, eine profitable nachhaltige Unternehmensentwicklung zu bewirken. Die Risikomanagementprozesse der Alte Leipziger Bauspar AG gewährleisten, dass Risiken frühzeitig erkannt, vollständig erfasst und in angemessener Weise bewertet werden. Der Gesamtvorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und damit für die Umsetzung und Einhaltung der regulatorischen Vorschriften. Diese Verantwortung bezieht sich unter Berücksichtigung der ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse auf alle wesentlichen Elemente des Risikomanagements, dessen Wirksamkeit und Angemessenheit. Die unabhängige Risikocontrolling-Funktion gem. MaRisk übernimmt die Leitung des Referats Strategisches Risikomanagement. Mit dieser Funktion ist die sachgerechte Wahrnehmung der Risikomanagementaufgaben verbunden. Der direkt dem Gesamtvorstand berichtspflichtiger Bereich der Internen Revision ist in die laufende Funktions- und Angemessenheitsprüfung des Risikomanagementsystems eingebunden, soweit es Maßnahmen in Bezug auf das Risikomanagement betrifft, und damit Teil des internen Kontrollsystems. Die Compliance-Funktion wird durch den Konzern-Compliance Officer wahrgenommen, der auch im Interesse der Bausparkasse tätig ist. Jede Konzerngesellschaft unterhält zudem die Funktion des Compliance-Beauftragten, die gesellschaftsindividuelle Compliance-Aufgaben wahrnimmt. Diese wird bei der Bausparkasse durch die Leitung des Bereichs Recht/Zentrale Stelle ausgefüllt. Das Compliance-Komitee unterstützt und berät den Compliance-Officer bei seinen Aufgaben. Es sind diverse bankinterne Beratungs- und Entscheidungsgremien mit Verantwortlichkeiten im Rahmen des Risikomanagements eingerichtet. Di es sind einerseits die Ausschüsse des Aufsichtsrats zu den Themen Personal, Kapitalanlage, Produkte und Prüfung, andererseits der Risikoausschuss sowie die Expertengremien Risikoinventur, Zinsprognose und IRB. Zusätzlich wurde die Funktion eines zentralen Auslagerungs- und Nachhaltigkeitsbeauftragten sowie eines Strategie-Koordinators etabliert. Der Risikoausschuss fungiert als fachübergreifendes Gremium. Zentrale Aufgabe ist die Beratung des Gesamtvorstands bei seiner Entscheidungsfindung zu risikorelevanten Themen. Dazu gehören die Bewertung der aktuellen Risikosituation, das Ableiten von möglichen Maßnahmen der Risikosteuerung und die konzeptionelle Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems. Hinsichtlich der aufbau- und ablauforganisatorischen Umsetzung der Funktionstrennung differenziert die Alte Leipziger Bauspar AG anhand der Kriterien der Höhe des Kreditengagements und des Risikogewichts zwischen nicht risikorelevantem und risikorelevantem Geschäft. Diese Unterscheidung wird über die Prozessdefinitionen und die Kompetenzzuordnung nachgezeichnet. Im Jahr 2008 hat die Bausparkasse die IRB-Zulassung erhalten. Die Zulassung bezieht sich auf die Verwendung eigener Schätzungen von Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verlustquoten und Konversionsfaktoren innerhalb des Ratingsystems mit Nutzung für das Mengengeschäft an Baudarlehen. Für die restliche Portfolioteile wird der Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) genutzt. Bei der Kapitalanlage kommt den Aspekten Sicherheit, Fungibilität, Risikodiversifikation sowie Fälligkeitsstruktur eine übergeordnete Bedeutung zu. Nachhaltigkeit, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren sind dabei zusätzlich ein integraler Bestandteil der Investitionsentscheidungen. Die Alte Leipziger Bauspar AG lebt eine Risikokultur, die die Identifizierung und den bewussten Umgang mit Risiken fördert und sicherstellt, dass Entscheidungsprozesse zu Ergebnissen führen, die auch unter Risikogesichtspunkten ausgewogen sind. Die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes Risikomanagementsystem werden durch Grundsätze der Risikopolitik vorgegeben. Diese Vorgaben stärken das bereichsübergreifende Bewusstsein für Risiken und fordern jeden Mitarbeiter zum situativen risikoorientierten Handeln auf. Im Risikomanagementkreislauf werden vier Phasen unterschieden: Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung und Risikokontrolle. RisikoidentifikationZur Identifikation relevanter Risiken und zur Beurteilung deren Wesentlichkeit wird regelmäßig und ggfs. anlassbezogen eine Risikoinventur durchgeführt, um ein Gesamtrisikoprofil zu erstellen. Als ein weiteres Werkzeug der Risikoidentifikation hat die Alte Leipziger Bauspar AG einen Neu-Produkte-Prozess etabliert. Dieser sieht als festen Bestandteil eine Risikoanalyse vor dem Start von Geschäftsaktivitäten in neuen Produkten oder auf neuen Märkten vor. Im Zuge des Prüf- und Bewertungsprozesses für Auslagerungen beschäftigt sich das Unternehmen mit den Risiken, die die Beauftragung externer Partner mit Dienstleistungen mit sich bringen. RisikobewertungFür jede wesentliche Risikoart wurden Risikoindikatoren festgelegt, die Frühwarn- und/oder Überwachungscharakter haben. Auch werden unsere Steuerungsgrößen als Risikoindikatoren geführt. Ziel ist es, einerseits Risikoindikationen für die zu erwartenden Bewegungen in der Risikostruktur aufzuzeigen und andererseits ergänzende Impulse zur Konkretisierung von Handlungsmaßnahmen zu liefern. Die Intensität der resultierenden Konsequenzen leitet sich aus einer Ampellogik ab. Die Angemessenheit des Kapitals wird über drei Komponenten sichergestellt: Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive, in der normativen Perspektive und perspektivenübergreifend innerhalb des Stresstestprogramms. Die normative und ökonomische Perspektive haben grundsätzlich den gleichen steuerungsrelevanten Stellenwert. Normative Perspektive (Kapitalplanung)Mittels der normativen Perspektive wird die Fähigkeit zur Einhaltung der regulatorischen Mindestkapitalanforderungen in einem angelegten Planungszeitraum nachgewiesen. Ziel der Kapitalplanung ist es, etwaigen Kapitalbedarf in einem möglichst frühen Stadium zu identifizieren und frühzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten. Die relevanten Steuerungsgrößen sind dementsprechend alle regulatorischen kapitalbezogenen Kennziffern. Die in der normativen Perspektive anzuwendenden Verfahren zur Risikoquantifizierung ergeben sich direkt aus den Anforderungen der CRR an die risikogewichteten Positionsbeträgen für Kredit- und operationelle Risiken sowie an die Zusammensetzung der Eigenmittel. Das Basisszenario beinhaltet die Erwartungshaltung für den Planungszeitraum und reflektiert erwartete Veränderungen der Geschäftstätigkeit und der strategischen Ziele unter Beachtung möglicher Veränderungen des Markt- und Wettbewerbsumfelds. Zusätzlich wird möglichen negativen Abweichungen vom geplanten zukünftigen Geschäftsverlauf im Rahmen der Simulation von adversen Entwicklungen Rechnung getragen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurde eine Gesamtkapitalquote von 29,42 % (31,9 %) sowie eine Leverage Ratio von 4,80 % (5,0 %) ermittelt. Beide Kennzahlen liegen signifikant über den Mindestanforderungen. Die Großkreditobergrenzen wurden eingehalten. Ökonomische Perspektive (Risikotragfähigkeit i.e.S.)Zielsetzung der ökonomischen Perspektive ist die Sicherstellung der Abdeckung aller wesentlichen Risikopotenziale durch das verfügbare Risikodeckungspotenzial. Die Bausparkasse strebt hierbei eine wertorientierte Ableitung von Risiken und Risikodeckungspotenzial an. Im Rahmen der Methodenfreiheit werden geeignete Messverfahren genutzt, die eine ausreichende Genauigkeit mit einer für das Institut angemessenen Komplexität austarieren und den Grundsatz der Proportionalität reflektieren. Die relevante Steuerungsgröße ist die Beanspruchung der bereit gestellten Risikodeckungsmasse durch den Gesamtrisikobeitrag. Zusätzlich werden die Risikobeiträge der einzelnen Risiken durch eine entsprechende Allokation der Risikodeckungsmasse in Form von Risikolimiten überwacht. Risikokonzentrationen werden berücksichtigt, indem von einem gleichzeitigen Eintritt aller Risiken ausgegangen wird. Auf die Abbildung von Diversifikationseffekten zwischen den Risikoarten wird verzichten. Mögliche Klumpenrisiken sind im Zusammenhang mit den operationellen Risiken, dem Bestandsaufbau durch die Wachstumsstrategie und Auswirkungen der Zinswende auf das Zinsergebnis, den Marktwert der Kapitalanlagen, das Potenzial gedeckter Geldaufnahme sowie der zinsinduzierten Verhaltensparameter der Bauspartechnik zu sehen. Auch in der ökonomischen Perspektive halten wird ein Normalszenario vor und untersuchen negative Entwicklungen auf die Risikotragfähigkeit in Form von Stressszenarien. Als Risikodeckungspotenzial steht in der ökonomischen Perspektive 210,0 Mio. € (182,8 Mio. €) bereit. Die Auslastung per 31. Dezember 2023 lag bei 22,0 % (23,0 %). StresstestprogrammÜbergreifendes Element des Risikotragfähigkeitskonzepts ist das Stresstestprogramm. Zur Analyse der Auswirkungen außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher Ereignisse werden regelmäßig und anlassbezogen Stresstests durchgeführt. Mit Hilfe der implementierten Stresstests wird überprüft, ob die Risikotragfähigkeit in beiden Perspektiven unter ungünstigen ökonomischen Rahmenbedingungen weiterhin sichergestellt werden kann. Die Ausgestaltung der Stresstests steht im Einklang mit der Komplexität und Risikoexponierung. Der Konzeption nach bilden übergreifende Szenariodefinitionen die Basis für die normative und die ökonomische Perspektive, sodass eine inhaltliche Konsistenz erreicht wird. Sie bilden sowohl institutseigene als auch marktweite Ursachen ab, deren Wirkungszusammenhänge auf die identifizierten Stellhebel übersetzt werden. RisikosteuerungDie Risiko- und Kapitalsteuerung beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Maßnahmen durchzuführen sind, um die gemessenen und analysierten Risiken zu steuern bzw. Auffälligkeiten sachgerecht zu begegnen. Die Operationalisierung erfolgt letztendlich durch eine konsistente Einbettung in die Planungsprozesse, ein standardisiertes Monitoring der Steuerungsgrößen sowie einen regelmäßigen Reportingprozess mit klaren Verantwortlichkeiten und Eskalationsstufen. Maßnahmen werden im Bedarfsfall individuell bzw. situativ ausgearbeitet. RisikokontrolleBei der Ausgestaltung des Berichtswesens legen wird auf Adressatengerechtigkeit, Nachvollziehbarkeit, Aussagekraft und Vollständigkeit wert. Die eingesetzten Modelle bilden komplexe Zusammenhänge der wirtschaftlichen Wirklichkeit vereinfachend ab. Potenziale für Modellrisiken werden durch einen zweistufigen Modellbewertungsprozess, bestehend aus den beiden Komponenten Modellangemessenheitsprüfung und Modellrisikobewertung, ermittelt. Alle Methoden, Modelle und Prozesse und darauf aufbauende Anwendungen sind mit eindeutigen Zuständigkeitsregelungen, technischen Standards und klaren Verantwortlichkeiten versehen. Alle Ergebnisse, die Teil des Berichtswesens oder der Risikokommunikation sind, und auf deren Basis Entscheidungen getroffen werden, unterliegen einem Vier-Augen-Prinzip und damit einer Qualitätssicherung. Zu Dokumentationszwecken wird eine der Komplexität des Unternehmens angemessene schriftlich fixierte Ordnung, die bei Veränderungen der Aktivitäten und Prozesse zeitnah angepasst wird, vorgehalten. Die Risikomanagementprozesse werden mindestens jährlich sowie anlassbezogen bei sich ändernden Bedingungen auf ihre Angemessenheit überprüft. Als wesentliche Risiken werden die Adress-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken, die Ertragsrisiken im Kollektiv, Operationelle Risiken und Strategische Risiken identifiziert. AdressenrisikenAdressenrisiken beschreiben die Gefahr, dass Kreditnehmer bzw. Emittenten/Kontrahenten im Rahmen von Kapitalanlagegeschäften ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nicht vollständig nachkommen (Ausfallsrisiko), hereingenommene Sicherheiten während der Laufzeit teilweise oder ganz an Wert verlieren (Besicherungsrisiko) oder die Wahrscheinlichkeit hierfür durch Verschlechterung der Bonität steigt (Migrationsrisiko). Unterschieden werden die Ausprägungen Kreditrisiken und Emittentenrisiken. Das Emittentenrisiko umfasst auch den für das Unternehmen wesentlichen Risikobestandteil des Länderrisikos im Kapitalanlagegeschäft. Nach Maßgabe des Bausparkassengesetzes ist ausschließlich eine Finanzierungstätigkeit für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen zulässig. Die Alte Leipziger Bauspar AG konzentriert sich auf Endkunden, insbesondere auf die Zielgruppe der Privatkunden. Gewerbefinanzierungen werden nur in Einzelfällen hereingenommen. Eine Kreditvergabe erfolgt nur für Privatkunden mit Wohnsitz und zu finanzierendem Objekt innerhalb Deutschlands in der Währung Euro. Die angebotene Produktfamilie besteht aus Modernisierungsdarlehen, Eigentümerergänzungsdarlehen, Bauspardarlehen, Vorausdarlehen, Zwischenfinanzierungen und Annuitätendarlehen. Bestandteil des Angebots sind auch Riester-Bauspardarlehen und Riester-Vorausdarlehen sowie alle KfW-Darlehen der wohnwirtschaftlichen Förderprogramme. Die Kreditvergabe ist mit einem stringenten klar eingrenzbaren Risikoprofil verbunden. Kreditentscheidungen fußen im Mengengeschäft in der Regel auf Scoringverfahren, die eine individuelle Bewertung der Ausfallwahrscheinlichkeit und der Verlustrate beinhalten. Dieses IRBA-konforme Verfahren wird neben der Nutzung im Antragsverfahren auch als Bestandsscoring regelmäßig aktualisiert. Die Risikoklassifizierung basiert auf einem Gerüst an Risiko-determinierenden Merkmalen. Rückständige Engagements sind bereits ab erster Mahnung Teil der Intensivbetreuung. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung einer Risikovorsorge durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bildung einer Einzelwertberichtigung erfolgt bei Forderungsausfall auf Basis des unbesicherten Teils dieser Forderung. Hierzu werden die der Finanzierung zugrunde gelegten Sicherheiten neu bewertet, ein evtl. Blankoanteil der Forderung wird vollständig wertberichtigt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigungen erfolgt handelsrechtlich nach dem Standard im IDW RS BFA 7 statt. Notleidende Forderungen werden abgeschrieben, wenn deren Uneinbringlichkeit feststeht. Die Risikovorsorge in 2023 hat ein positives Ergebnis in Höhe von 0,6 Mio. € aufgrund von Auflösungen in den Pauschalwertberichtigungen. Eine Kapitalanlage wird ausschließlich zur Zwischenanlage überschüssiger Kollektivmittel in Verbindung mit der Einhaltung der regulatorischen Anforderungen an die Liquiditätsdeckung betrieben. Das Produktportfolio sieht Geldanlagen (Tages- und Termingeldanlagen) und Anlagen in Wertpapiere (Inhaber-, Namenspapiere und Schuldscheindarlehen) vor. Die Kapitalanlagen genügen besonders konservativen Standards. Zusätzlich zu den restriktiven gesetzlichen Vorgaben sind weitere risikobegrenzende Elemente bezogen auf Ratings, Laufzeiten, Losgrößen, Länderzuordnungen, Währungen, sowie weiterhin einen Verzicht auf Emittentenkündigungsrechte, Einschränkungen an Soft Bullet-Strukturen sowie eine uneingeschränkte Liquidierbarkeit definiert. Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren sind dabei zusätzlich ein integraler Bestandteil der Investitionsentscheidungen. Der Risikobeitrag für das Kreditrisiko in der ökonomischen Perspektive wird mittels eines Value at Risks auf Basis eines Ein-Faktor-Asset Value-Modells ermittelt. Das Ausfallrisiko und das Besicherungsrisiko sind inhärenter Teil der Modellparametrisierung. Das Migrationsrisiko wird über eine Verschiebung der Ausfallwahrscheinlichkeiten abgebildet. Der Risikobeitrag für das Emittentenrisiko in der ökonomischen Perspektive wird über einen Pauschalwertansatz ermittelt. Der Risikowert für das Adressenrisiko wird zum 31. Dezember 2023 mit 8,6 Mio. € (8,7 Mio. €) bemessen. Hiervon entfallen 6,7 Mio. € (6,3 Mio. €) auf das Kreditrisiko und 1,9 Mio. € (2,4 Mio. €) auf das Emittentenrisiko. In der normativen Perspektive werden die risikogewichteten Aktiva (RWA) für Wertpapiere nach dem KSA-Ansatz und für das Kreditgeschäft nach dem IRB-Ansatz ermittelt. Die RWA beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 243,8 Mio. € (236,1 Mio. €). Hiervon entfallen193,0 Mio. € (194,9 Mio. €) auf den IRB-Ansatz, 28,6 Mio. € (21,6 Mio. €) auf den BIA-Ansatz und 22,1 Mio. € (19,5 Mio. €) auf den KSA-Ansatz. MarktpreisrisikenMarktpreisrisiken beschreiben die Gefahr von Verlusten aufgrund von Veränderungen der Marktpreise im Sinne potenzieller negativer Veränderung der Positionswerte. Da weder Geschäfte in Fremdwährung abgeschlossen noch mit Aktien oder aktienähnlichen Produkten gehandelt wird, werden die Ausprägungen Zinsänderungsrisiken und Credit Spread-Risiken unterschieden. Zinsänderungsrisiken beschreiben die Gefahr marktzinsinduzierter Abweichungen zukünftiger Zinsüberschüsse und ggf. weiterer zinsabhängiger Ergebnisbestandteile von einem zuvor erwarteten Wert. Das Zinsänderungsrisiko wird maßgeblich durch das Bausparkollektiv bestimmt, das durch eine branchentypische asymmetrische Risikoposition aufgrund der fixen Kollektivzinsen, der seiner Langfristigkeit geschuldeten allgemeinen Trägheit sowie ein in hohem Maße vom Marktzinsniveau abhängiges Kundenverhalten im Hinblick auf Darlehensinanspruchnahme und Neuabschlüsse charakterisiert ist. Auswirkungen von Marktzinsveränderungen werden periodisch als auch barwertig betrachtet. Mögliche Steuerungsmaßnahmen ergeben sich aus der jeweils aktuellen Marktzinssituation und bestehen aus der kurzfristigen Aktiv-Passiv-Steuerung, wie der verstärkten Umsetzung fristenkongruenter Refinanzierung oder dem Einsatz von Derivaten zu Absicherungszwecken, und aus der langfristig ausgerichteten Kollektivpolitik. Grundlage für das Kollektiv bildet ein einzelvertragsbasiertes, über Neugeschäfts- und Verhaltensparameter gesteuertes Kollektivsimulationsmodell. Das Kollektiv ist ein Teil der übergreifenden Zinsbindungsbilanz, die auch alle sonstigen aktivischen, passivischen und außerbilanziellen Bestände enthält, und nach verschiedenen modifizierten Zinsstrukturkurven differenziert wird. Credit Spread-Risiken beschreiben die Gefahr von negativen Wertveränderungen im Wertpapierbestand aufgrund einer Veränderung der am Markt verlangten Credit Spreads für Papiere der jeweiligen Emittenten. Alle Wertpapiere der Eigenanlage werden in der Regel bis zur Endfälligkeit gehalten und dem Anlagevermögen zugeordnet. Credit Spread-Risiken werden daher nur ergebniswirksam, wenn ein Wertpapier vor seiner Endfälligkeit veräußert wird. Verkäufe werden im lfd. Geschäftsbetrieb nur zur Ertragssteuerung durchgeführt. Der Risikobeitrag für das Zinsänderungsrisiko in der ökonomischen Perspektive wird unter Verwendung einer Standard-Software in Form des periodischen Zinsergebnisses sowie mittels einer Delta-Barwertbetrachtung anhand diverser Zinsszenarien quantifiziert. Der Risikobeitrag für das Credit Spread-Risiko in der ökonomischen wird mittels eines Value at Risks auf Basis einer historischen Simulation quantifiziert. Der Risikowert für das Marktpreisrisiko wird zum 31. Dezember 2023 mit 17,2 Mio. € (24,2 Mio. €) bemessen. Hiervon entfallen 13,7 Mio. € (18,9 Mio. €) auf das Zinsrisiko und 3,4 Mio. € (5,3 Mio. €) auf das Credit Spread-Risiko. Im normativen Steuerungskreis werden die Zinsrisiken mittels simulierter GuV-Größen in den adversen Szenarien berücksichtigt. LiquiditätsrisikenLiquiditätsrisiken beschreiben die Gefahr, eigene Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt erfüllen zu können, d.h. seinen gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht vollständig bzw. fristgerecht nachkommen zu können. Hierunter werden die wesentlichen Risikobestandteile Zahlungsunfähigkeitsrisiken und Refinanzierungskostenrisiken verstanden. Die bauspartypischen Refinanzierungsoptionen gewährleisten hierbei eine ausreichende Diversifikation der Refinanzierungsquellen und der taggleich verfügbaren Liquiditätspuffer. Ziel des Liquiditätsrisikomanagements ist es, die möglichen künftigen Liquiditätsengpässe rechtzeitig zu erkennen, entsprechende Steuerungsmaßnahmen vorzubereiten und zu ergreifen. Vorsorge wird dabei in zweierlei Hinsicht getroffen. Einerseits wird sichergestellt, dass freie Liquiditätspotenziale in ausreichender Höhe zur Schließung möglicher Liquiditätslücken zur Verfügung stehen und andererseits wird berücksichtigt, dass die Inanspruchnahme freier Liquiditätspotenziale zur Schließung dieser Liquiditätslücken mit einer zusätzlichen tragbaren GuV-Belastung verbunden ist. Um auf unerwartete Geldabflüsse kurzfristig reagieren zu können, wird auf eine angemessene Fungibilität der Wertpapiere geachtet. Zudem werden die Inhaberschuldverschreibungen im Dispositionsdepot der Deutschen Bundesbank geführt. Hierdurch besteht jederzeit die Möglichkeit, sowohl am Offenmarktgeschäft teilzunehmen als auch die Spitzenrefinanzierungsfazilität zu nutzen. Die Simulation des Bausparkollektivs wird mittels einer zertifizierten Software durchgeführt, mit der die Konsequenzen unterschiedlichster Verhaltensweisen von Bausparern für die Liquidität determinierende Parameter ermittelt werden können. Die LCR-Quote lag während des Berichtsjahres zwischen 183,9 % und 568,4 % bzw. per 31. Dezember 2023 bei 198,2 % (194,8 %). Die für die LCR aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße von 100 % wurde im gesamten Jahresverlauf deutlich übertroffen. Der Risikobeitrag für das Refinanzierungskostenrisiko in der ökonomischen Perspektive wird über eine Bemessung der potenziellen Kosten der Schließung von Liquiditätslücken durch Inanspruchnahme freier Liquiditätspotenziale quantifiziert. Der Risikowert für Liquiditätskostenrisiko zum 31. Dezember 2023 wird mit 12,6 Mio. € (2,9 Mio. €) bemessen. Der Überlebenshorizont liegt bei mindestens 5 Jahren. Die Zahlungsfähigkeit ist auf Grund ausreichender Liquiditätsreserven gesichert. Im normativen Steuerungskreis werden Refinanzierungsrisiken mittels simulierter GuV-Beiträge in den adversen Szenarien berücksichtigt. Das kurzfristige Zahlungsunfähigkeitsrisiko wird außerhalb der Risikotragfähigkeit gemessen. Operationelle RisikenOperationelle Risiken beschreiben die Gefahr von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden, einschließlich Rechtsrisiken. Darunter werden Personalrisiken, Datenverarbeitungsrisiken, Auslagerungsrisiken, Projektrisiken und Risiken aus höherer Gewalt sowie die für uns wesentlichen Risikobestandteile System-/Informationssicherheits-/Technologierisiken, Rechts-/Compliance-/Kriminalitätsrisiken und Geschäftsprozess-/Organisationsrisiken verstanden. Die Alte Leipziger Bauspar AG begegnet den unterschiedlichen Ausprägungen des operationellen Risikos durch vielfältige aufbau- und ablauforganisatorische Schutzmaßnahmen sowohl auf Ebene der einzelnen Geschäftsbereiche als auch geschäftsbereichsübergreifend. Zentrale Elemente sind hierbei die konsequente Erfassung aller relevanten Schadensereignisse und damit verbundene Schadensaufwände in einer Schadensfallsammlung sowie eine Prognose des Schadenspotenzials in Form von Szenarioanalysen. Rechtsrisiken bilden wir im Risikobeitrag für das operationellen Risiko in der ökonomischen Perspektive durch einen entsprechend konzentrierte Schadensnachverfolgung in der hierfür relevanten Schadensfallsammlung ab. In der normativen Perspektive wirkt sich das GuV-wirksame Schadenspotenzial direkt im Ergebnis aus. In beiden Perspektiven werden über die Erwartungshaltung hinausgehende Potenziale über das Stresstestprogramm modelliert. Der derzeitige Stand der Rechtsprechung spiegelt sich in der aktuellen Risikobewertung wider. Risikorelevante Entwicklungen, die ggfs. einen höheren Risikobeitrag indizieren, sind Teil unserer laufenden Überwachung. Der Risikobeitrag für das operationelle Risiko in der ökonomischen Perspektive wird mittels des Basisindikatorenansatzes berechnet, der über die historische Schadenserfahrung in Verbindung mit dem prognostizierten zukünftigen Verlustpotenzial einer Validierungshandlung unterzogen wird. Der Risikowert für das operationelle Risiko per 31. Dezember 2023 wird mit 2,5 Mio. € (2,4 Mio. €) bemessen. Im normativen Steuerungskreis wird die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung unter Anwendung des BIA zu Grunde gelegt. Ertragsrisiken im KollektivErtragsrisiken im Kollektiv beschreiben die Gefahr nicht ausreichend hoch gebildeter Rückstellungen im Kollektivgeschäft, die für die Inanspruchnahme von Zinsboni und die Abschlussgebührenrückerstattung gebildet werden. Die Alte Leipziger Bauspar AG versteht darunter die wesentlichen Risikobestandteile der Inanspruchnahme von Zinsboni. Ursächlich für das Risiko sind potenzielle nicht vorhersehbare Veränderungen im Kundenverhalten, die dazu führen können, dass die für die Bemessung der Rückstellungen relevanten Verhaltensparameter unterschätzt wurden. Für eine möglichst korrekte Prognose der Ausübung der Optionsrechte der Bausparer werden beobachtete Entwicklung des Sparverhaltens, der Darlehensverzichter und der Kündigungsquote ausgewertet und in regelmäßige Kollektivsimulationen integriert. Diese ist die Grundlage für die jährliche Rückstellungsbildung für Zinsboni. Zur Steuerung der Ertragsrisiken im Kollektiv wird grundsätzlich zwischen langfristig wirksamen Tarifänderungen für Neuabschlüsse und kurzfristig wirksamen Bestandseingriffen unterschieden. Des Weiteren können die Einforderung des Regelsparbeitrags in Verbindung mit der Kündigung von Besparungsabbrechern oder auch die verstärkte Ablehnung von Sonderzahlungen oberhalb des Regelsparbeitrags als Steuerungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Risikobeitrag für das Ertragsrisiko im Kollektiv in der ökonomischen Perspektive wird über Szenarien in Form einer unerwarteten Erhöhung der geplanten Rückstellungsverbräuche quantifiziert. Der Risikowert für das Ertragsrisiko im Kollektiv per 31. Dezember 2023 wird mit 1,2 Mio. € (1,7 Mio. €) bemessen. Im normativen Steuerungskreis werden Ertragsrisiken im Kollektiv mittels simulierter Bildung von Zinsbonusrückstellungen in den adversen Szenarien berücksichtigt. Strategische RisikenStrategische Risiken beschreiben die Gefahr einer nachteiligen, vom erwarteten Ergebnis abweichenden Geschäftsentwicklung in Folge geschäftspolitischer Grundsatzentscheidungen, fehlender Anpassungsfähigkeit oder aufgrund unerwarteter Veränderungen wirtschaftlicher oder sonstiger externer Marktbedingungen systemischer oder makroökonomischer Herkunft. Für die Alte Leipziger Bauspar AG sind die wesentlichen Risikobestandteile Geschäftsmodellrisiken, Vertriebsrisiken, makroökonomische Risiken und Eigenkapital -/Verschuldungsrisiken. Aufgrund des im Bausparkassengesetz statuierten Geschäftsmodells unterliegen gelten strenge Rahmenbedingungen, die die Möglichkeiten der Diversifikation der Ertragsstruktur determinieren. Das Risiko, die in die Vertriebsplanung eingearbeiteten Neugeschäftsziele nicht erreichen zu können oder die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells im Zuge der Digitalisierung zu verfehlen, ist ein Kernrisiko einer vertriebsorientierten Bank. Der Risikobeitrag für das strategische Risiko in der ökonomischen Perspektive bemisst sich anhand einer Analyse von historischen Plan-Ist-Abweichungen des Zins- und Provisionsergebnisses. Der Risikowert das strategische Risiko per 31. Dezember 2023 wird mit 4,1 Mio. € (2,1 Mio. €) bemessen. Der Risikoansatz geht mit einer Substanzwertbetrachtung anhand der Analyse von historischen Plan-Ist-Abweichungen einher. Im normativen Steuerungskreis werden strategische Risiken gesamthaft mittels simulierter adverser Geschäftsentwicklung in Form einer GuV- und Bilanzfortschreibung berücksichtigt. Das Eigenkapital-/Verschuldungsrisiko wird außerhalb der Risikotragfähigkeit gemessen. Konzentrationsrisiken und Nachhaltigkeitsrisiken stellen Querschnittsrisiken dar, d.h. sie bilden keine eigene Risikokategorie oder Teilrisiko, sondern gehen mit Wertfaktoren für die Einschätzung möglicher zusätzlicher Verlustpotenziale einher und können sich demnach auf bereits identifizierte Risiken auswirken. Mögliche Klumpenrisiken sind im Zusammenhang mit den operationellen Risiken zu sehen (Cyberkriminalität, systematisches menschliches Fehlverhalten oder mangelnde Datenerfassung, Rückerstattungsansprüche wg. Rechtmäßigkeit von Gebühren, großvolumige Einzel-Ereignisse). Schwierig einschätzbar bleibt weiterhin die Zinsentwicklung im Euro-Raum (mit Einflüssen auf den Marktwert der Kapitalanlagen sowie generell auf alle weiteren zinsinduzierten Parameter). Die Bedeutung des Zinsänderungsrisikos steigt aufgrund der langfristig ausgerichteten Optionen in der Tarifstruktur des Bausparens. Daneben bergen die makroökonomischen Entwicklungen (allgemeine Kreditqualität, wohnwirtschaftlicher Immobilienmarkt) Potenzial für höhere mittlere Risikogewichte. Ebenfalls auf das Adressrisiko wirken großvolumige risikobelastete Einzelpositionen bzw. die Losgrößenkonzentration im Wertpapierbestand. Im Bereich des Personalrisikos bergen der Fachkräftemangel, Ressourcenengpässe und die Nachbesetzung von Schlüsselkompetenzen besondere Risiken. In diesen Zusammenhang ist auch die zunehmende Komplexität der Regulatorik zu setzen. Der Einsatz von komplexen Modellen birgt die Gefahr von Modellrisiken. Insgesamt stellt die Eindimensionalität des Geschäftsmodells eine Herausforderung dar. Zusammenfassende Darstellung der RisikosituationDie eingetretene Zinswende bzw. der starke und schnelle Zinsanstieg zur Inflationsbekämpfung zeigt längst Wirkung. Die geldpolitische Straffung führt zu einer Eintrübung der Konjunktur. Hinzukommen strukturelle Herausforderungen, wie etwa hohe Energiekosten, Lieferengpässe und sich qualitativ verschlechternde Standortfaktoren sowie internationale Krisenherde. Der Zinsanstieg belastet die Immobilienmärkte in Form von gestiegenen Finanzierungskosten und sinkenden Immobilienpreisen. Verstärkende Effekte sind die Forcierung der Transformation zur nachhaltigen Wohnwirtschaft sowie die intensivierte Betrachtung von Klimarisiken. Im Ergebnis steht eine stärkere Spreizung der Immobilienwerte im Hinblick auf Energieeffizienzen, zustandsorientierte Instandhaltung und Standortexponierung. Aufgrund der Preisentwicklung auf den Immobilienmärkten sinkende Wertansätze der hereingenommenen Pfandobjekte und kostenintensivere Anschlussfinanzierungen verursacht durch das geänderte Zinsumfeld führen tendenziell zu steigenden Kreditrisiken. Der Einsatz von Bausparprodukten zur Zinssicherung auf der einen und der Nachfrageeinbruch bei Baufinanzierungen auf der anderen Seite birgt besondere Herausforderungen für die strategische Risikosteuerung. Aufgrund der Ausrichtung des Geschäftsmodells auf Privatkunden liegen außerhalb der Wertpapieranlagen keine Volumenkonzentrationen vor. Dem wird mit unterschiedlichen Gegensteuerungsmaßnahmen begegnet. Insbesondere sind hier aufsichtsrechtliche Maßnahmen, wie etwa die Berücksichtigung zusätzlicher Kapitalpuffer, aber auch interne Maßnahmen, wie etwa Konditionsanpassungen, Forcierung der Bonitätsprüfung oder eine Intensivierung der Beobachtung der Risiken zu nennen. Im Jahr 2023 verfügte die Bausparkasse im ökonomischen Steuerungskreis stets über eine ausreichende Risikotragfähigkeit. Die gemessenen Risiken waren zu jedem Stichtag durch vorhandene Risikodeckungsmassen abgedeckt. Die durchgeführten Szenariorechnungen ließen keine Anzeichen für eine unmittelbar aufkommende Gefahrensituation erkennen. Im Normativen Steuerungskreis wurden in 2023 zu jedem Stichtag die erforderlichen aufsichtsrechtlichen Grenzwerte der Steuerungsgrößen zu den Berichtsstichtagen als auch über einen Planungshorizont von mindestens drei Jahren sowohl im Basisszenario als auch im adversen Szenario eingehalten. Vor diesem Hintergrund zeigen die Messung und Beurteilung bestehender und zukünftiger Risiken bis zur Aufstellung dieses Jahresabschlusses keine Auffälligkeiten, die die zukünftige Entwicklung nachhaltig gefährden könnten. Nach Überzeugung der Alte Leipziger Bauspar AG sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt und Verlustpotenziale durch den verfügbar gemachten Anteil der Risikodeckungsmasse abgedeckt. Prognose- und ChancenberichtIm Bauspar- und Baufinanzierungsgeschäft hält der Trend zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen an. Der Wunsch unserer Kunden nach eigenen Immobilien hat sich weiter verstärkt, und es besteht trotz des Zinsanstiegs eine hohe Nachfrage. Die Bausparkassen nehmen hier unverändert eine starke Position ein, und unsere Produktangebote mit langfristig zinssicheren Finanzierungsmodellen und attraktiven Bausparverträgen erfüllen die Erwartungen des Marktes. Die Einschätzung zur Entwicklung des Zinsniveaus im Markt hat sich dahingehend verändert, dass mit einem Absinken im laufenden Jahr gerechnet wird. Dies unterstützt nach unserer Einschätzung den Wunsch vieler Deutscher nach einer eigenen Immobilie, interessierte Kunden sollten ihre Finanzierungen leichter realisieren können. Preissteigerungen bei Baumaterialien und Engpässe in der Verfügbarkeit qualifizierter Handwerker, eine sinkende Anzahl von Baugenehmigungen sowie eine deutliche Zurückhaltung bei Investoren wirken gegenläufig. Dank unserer ausgezeichneten Produkt- und Servicequalität sind wir dennoch davon überzeugt, dass trotz des angestiegenen Zinsniveaus sowie der rückläufigen Nachfragesituation am Immobilienmarkt uns die Chance eröffnet wird, gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern im Bereich der Immobilienfinanzierung die Marktposition auszubauen und neue Kunden und Geschäftspartner gewinnen zu können. Insofern ist die Grundlage für eine Steigerung des außerkollektiven Baufinanzierungsneugeschäfts auf über 190 Mio. € in 2023 gegeben. Das Bauspar-Neugeschäft der gesamten Branche erwarten wir insgesamt unter dem Niveau des Jahres 2023. Durch die Qualität unseres aktuellen Tarifs und durch unsere vom Vertrieb und den Kunden geschätzte Servicequalität gehen wir von einem beantragten Bauspar-Neugeschäfts in Höhe von 1.050 Mio. € aus, was unter dem Neugeschäft des Jahres 2024 liegt. Die Voraussetzung für unser geplantes Neugeschäft schaffen wir durch die erfolgreiche Einbindung in den leistungsstarken und etablierten Vertrieb der ALH-Gruppe sowie durch die intensive Betreuung ausgewählter Makler und Vertriebspartner. Tragende Säule hierfür ist unverändert die hervorragende Produkt- und Servicequalität. Unser Unternehmen erreichte in der Quartalsumfrage der "AssCompact Trends" in der Kategorie Bausparkassen seit nunmehr über 15 Jahren ununterbrochen den ersten Platz als beliebteste Bausparkasse der Makler. In 2023 wurde unser Tarif "AL_Neo klass in einem Vergleichstest durch n-tv als bester Bauspartarif gekürt. Das unter strikter Beachtung einer risikobegrenzenden Annahmepolitik betriebene Baufinanzierungsgeschäft steht nach wie vor im Fokus unserer vertrieblichen Aktivitäten. Wir übernehmen begleitend die Vermittlung von Baufinanzierungen an ausgewählte Bankpartner, was uns die Chance gibt, ertragswirksam auf Kundenwünsche eingehen zu können, für den Fall, dass die Finanzierungen nicht zu unserer konservativen Kreditrisikostrategie passen. Das außerkollektive Darlehensgeschäft finanzieren wir weitestgehend durch Kundeneinlagen und stabilisieren dadurch nachhaltig das Zinsergebnis. Zur Finanzierung des weiteren Ausbaus unseres Baudarlehensgeschäfts planen wir in den nächsten Jahren weitere Pfandbriefe zu emittieren. Aufgrund unserer risikorientierten Annahmepolitik im Baufinanzierungsgeschäft sehen wir durch Inflation und Realeinkommensverluste keine signifikante Zunahme an Kreditausfällen. Wir setzen Nachhaltigkeit in ökologische, ökonomische und sozialverträgliche Handlungsweisen um und interpretieren diese als einen festen Bestandteil unseres langfristig ausgerichteten Geschäftsmodells, dessen Priorität die risiko- und verantwortungsbewusste Vergabe von Immobilienfinanzierungen ist. Neben der sukzessiv geplanten Erweiterung unseres nachhaltigen Produktangebots zur Finanzierung ökologischer Maß nahmen beschäftigen wir uns auch mit der aktuellen und zukünftigen Wirkung unserer eigenen Ressourcennutzung in unseren Wertschöpfungsketten. Auch in 2024 planen wir die Fortführung von Bestandsmaßnahmen zum Abbau höherverzinslicher Bauspareinlagen. Durch die daraus resultierende geringere Verzinsung unserer Refinanzierungsmittel und einer wieder höheren Verzinsung der Baudarlehen erwarten wir das Zinsergebnis mit 24,0 Mio. € deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Unsere bereits in den Vorjahren etablierte Kostendisziplin werden wir auch in 2024 fortführen. Der Verwaltungsaufwand inkl. AfA soll maximal 21,5 Mio. € betragen. Für 2024 gehen wir nochmals von einem negativen operativen Ergebnis aus, das durch die Auflösung von in den vergangenen Jahren gebildeten Reserven ausgeglichen werden soll. Mittelfristig werden wir auch durch unser geplantes Wachstum wieder positive operative Ergebnisse erzielen.
Oberursel (Taunus), den 04. März 2024 Alte Leipziger Bauspar AG Buschek Dr. Lindner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Aufwendungen
Erträge
Anhang zum JahresabschlussVorbemerkungenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Alte Leipziger Bauspar AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes, des Kreditwesengesetzes und des Bausparkassengesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) und einschlägiger Verlautbarungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Rechnungslegung von Bausparkassen aufgestellt. Die im amtlichen Formblatt vorgesehenen, aber nicht belegten Positionen wurden weggelassen. Angaben gemäß § 264 Abs. 1a HGBDie Alte Leipziger Bauspar AG, Alte Leipziger-Platz 1, 61440 Oberursel (Taunus), ist beim Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe (HRB 1663) registriert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten. Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden kamen die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des §252 Abs. 1 HGB sowie die für Kreditinstitute geltenden Bewertungsvorschriften des § 340e HGB zur Anwendung. Von den nach § 340f HGB gegebenen Verrechnungsmöglichkeiten für bestimmte Aufwendungen und Erträge wurde Gebrauch gemacht, wie auch von der Möglichkeit, nach § 340g HGB einen Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" zu bilden. Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert, ggf. unter Berücksichtigung zeitanteiliger Zinsen, angesetzt. Zur Berücksichtigung erkennbarer und latenter Risiken aus Kundenforderungen und Beteiligungen bestehen im Rahmen der bilanziellen Risikovorsorge Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, die von den entsprechenden Aktivpositionen abgesetzt sind. Die Pauschalwertberichtigung wird gemäß den Vorgaben des IDW RS BFA 7 gebildet. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung findet auf Ebene von Teilportfolien statt, wobei wir den Produkttyp zur Abgrenzung der Teilportfolien wählen. Innerhalb der Teilportfolien werden Kompensationseffekte berücksichtigt. Für die Teilportfolien Vorausdarlehen, Annuitätendarlehen / Endfällig Darlehen und KfW-Darlehen kommt das sog. Anrechnungsverfahren zum Einsatz. Dabei werden den über die Restlaufzeit erwarteten Verlusten (Lifetime Expected Loss) Bonitätsprämien gegenübergestellt, die in der Kreditkondition zur Kompensation des Kreditrisikos eingepreist sind. Für Bauspardarlehen und Zwischenkredite werden die sog. Bewertungsvereinfachungen genutzt, wobei grundsätzlich der 1-Jahres-Expected Loss angesetzt wird. Weisen diese ein im Zeitablauf deutlich erhöhtes Adressenausfallrisiko (bestimmt über das aktuelle Rating) auf, wird die PWB als Lifetime Expected Loss gebildet. Die gemäß dem obigen Verfahren als Summe der Pauschalwertberichtigungen für die einzelnen Teilportfolien errechnete Gesamt-Pauschalwertberichtigung wird ohne Anpassung weiterverwendet. Die Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet und mit ihren Anschaffungskosten beziehungsweise nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Es ist grundsätzlich beabsichtigt, die Wertpapiere bis zur Endfälligkeit zu halten. In den Kaufpreisen enthaltene Agien/ Disagien werden mittels Effektivzinsmethode als Zinskorrektiv auf die Laufzeit verteilt. Immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear abgeschrieben. Bei PC-Software beträgt die Abschreibungsdauer i.d. R. 3 Jahre, bei Großrechner-Software mindestens 5 Jahre. Die als Sachanlagen ausgewiesenen Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten, ggf. einschließlich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150€ und 800€ netto werden in einen Sammelposten eingestellt und jährlich mit 20% abgeschrieben. Zugänge bis zu 150 € netto wurden sofort abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände werden nach der Regelung in § 6 Abs. 2 bzw. Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die Ermittlung der aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Disagien, die über die Laufzeit vereinnahmt werden. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen geschah nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) in Verbindung mit §253 Abs. 1 Satz 2 HGB auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Neben gegenwärtigen wurden auch künftige Entwicklungen, Trends und die Fluktuation berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß §253 Abs. 2 HGB. Bei der Bewertung der Pensionszusagen für die Handelsbilanz ist ein 10 Jahres-Durchschnittszinssatz zu verwenden. Zusätzlich sind die Pensionsrückstellungen unter Verwendung eines 7 Jahres-Durchschnittszinssatzes zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Rückstellungen beträgt 240 Tsd. € und unterliegt einer (laufenden) Ausschüttungssperre. Nachstehende versicherungsmathematische Parameter fanden für die Ermittlung der Verpflichtungen Anwendung:
Die berücksichtigte Fluktuation in Höhe von 2,00 % entspricht dem allgemein beobachtbaren altersabhängigen Durchschnitt der Branche und beeinflusst den Erfüllungsbetrag nur geringfügig. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde nach den Verlautbarungen des IDW RS HFA 3 in Verbindung mit §253 Abs. 2 HGB ermittelt. Die Höhe des Erfüllungsrückstandes ergab sich aus den bis zum 31. Dezember 2023 ausstehenden Gehaltszahlungen, die in der Freistellungsphase fällig werden. Die Rückstellung für den zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Aufstockungsbetrag wurde unter Verwendung der sogenannten FiFo-Methode ermittelt. Dabei wurde unterstellt, dass die ratierliche Ansammlung ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Altersteilzeit beginnt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bei einer Gehaltsdynamik von 2,50 %. Die Rückstellung wurde nach den individuellen Laufzeiten mit den entsprechenden durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen nach der RückAbzinsVO abgezinst. Die Rückstellungen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigen, sind auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes fristenkongruent abzuzinsen. Es wurden jeweils Zinssätze verwendet, die sich bei gleichen Laufzeiten größer 12 Monate zwischen 0,98% und 1,83% bewegten. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläen erfolgte gemäß §253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Verbindung mit §253 Abs. 2 Satz 2 HGB analog zur Pensionsrückstellung. Bezüglich der verwendeten versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen verweisen wir auf unsere dortigen Ausführungen. Die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde entsprechend der Verfügung der OFD Magdeburg vom 21.September 2006 in Verbindung mit §253 Abs. 1 HGB fortgeführt. Alle anderen Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und - soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen - gemäß §253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Berechnung der bauspartechnischen Rückstellungen erfolgte unter Berücksichtigung von Parametern, die an die aktuellen Gegebenheiten hinsichtlich Zinsniveau und dem zinsinduzierten Verhalten der Bausparer ausgerichtet sind. Zinsaufwendungen für diskontierte Rückstellungen aus dem Bauspargeschäft werden in den anderen Zinsaufwendungen ausgewiesen. Zinsaufwendungen für das Nicht-Bauspargeschäft sind im sonstigen betrieblichen Ergebnis enthalten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Um den Rückstellungsbedarf zur verlustfreien Bewertung des Bankbuchs nach BFA 3 zu überprüfen, wird die barwertige Methode angewendet. Hierbei wird den zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs dessen Buchwert gegenübergestellt. Für den vorhandenen Verlustüberhang würde eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen würde. Nach den Berechnungen zum Bilanzstichtag ergibt sich kein Rückstellungsbedarf. Zuführungen zum Fonds zur bauspartechnischen Absicherung waren 2023 nicht erforderlich. Die Berechnung erfolgte auf Grundlage des §7 der Bausparkassenverordnung. Erläuterungen zur BilanzBaudarlehenFür erkennbare Risiken sind Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Einzelwertberichtigung ergibt sich aus der Differenz zwischen erwarteten Verkaufserlösen, unter Berücksichtigung von Abschlägen für voraussichtliche Verwertungskosten und Verwertungsdauer, und dem Kontosaldo. Die Einzelwertberichtigung wird monatlich an den jeweiligen Stand der Darlehensforderung unter Beachtung der aufgelaufenen Zinsen angepasst. Die rückständigen Zins- und Tilgungsbeträge ab 3 Monate bei den Baudarlehen betragen insgesamt 34 Tsd. € (84 Tsd. €).
Wertpapiere und FinanzanlagenSämtliche in der Bilanzposition "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere" ausgewiesenen Wertpapiere sind börsennotiert und entsprechen den Anlagevorschriften des §4 Abs. 3 BausparkG. Sie sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Dem Buchwert (ohne Zinsabgrenzung) 108.516 Tsd. € steht ein Kurswert in Höhe von 78.197 Tsd. € gegenüber. Hierbei ergeben sich bei Wertpapieren mit einem Buchwert in Höhe von 98.476 Tsd. € stille Lasten in Höhe von 30.574 Tsd. €. Eine Abschreibung in Höhe der stillen Lasten unterblieb, da keine Anhaltspunkte einer dauerhaften Wertminderung vorlagen. Im Jahr 2023 wurden keine Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere fällig. Entwicklung des Anlagevermögens
1) davon aus Auflösung des Disagios nach
der Effektivzinsmethode:23 Tsd. €
Von den Sachanlagen werden die Betriebs- und Geschäftsausstattung komplett für eigene Tätigkeiten genutzt. Sonstige VermögensgegenständeIn diesem Posten wird im Wesentlichen der Rückkaufswert der Rückdeckungsversicherung für Versorgungszusagen mit 5.286 Tsd. € ausgewiesen sowie 4.786 Tsd. € Gutschriften aus Lastschrifteinzügen bei der Bundesbank. Aktive RechnungsabgrenzungDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Agien auf Namensschuldverschreibungen in Höhe von 2.937 Tsd. €. Latente SteuernZum 31. Dezember 2023 bestehen ausschließlich Steuerentlastungen bei Forderungen an Kunden, Pensionsrückstellungen und anderen Rückstellungen. Insgesamt ergibt sich am Bilanzstichtag ein Aktivüberhang von 4.878 Tsd. €. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, ist daher kein Bilanzposten aufzunehmen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30,18 % zu Grunde. MindeststeuerDie Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit, Oberursel (Taunus) erfüllt die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Mindeststeuergesetzes und bildet für Zwecke der globalen Mindestbesteuerung eine Unternehmensgruppe, mit allen im handelsrechtlichen Konzernabschluss konsolidierten Gesellschaften. Aufgrund einer untergeordneten internationalen Tätigkeit der Unternehmensgruppe gemäß § 83 Mindeststeuergesetz ergibt sich eine bis zu fünfjährige Befreiung von der Mindeststeuer. Insoweit wird für den Jahresabschluss der Gesellschaft zunächst keine Auswirkung aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes ab dem Geschäftsjahr 2024 erwartet. Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenUnter der Position werden die im Rahmen der Zulässigkeit des Bausparkassengesetzes aufgenommenen Fremdgelder einschließlich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen, die überwiegend der Refinanzierung des außerkollektiven Baufinanzierungsgeschäftes dienen. Es handelt sich um Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die wir im Rahmen der sog. Programmdarlehen zu deren Bedingungen weitergegeben haben. Zusätzlich ist hier der Hypotheken-Namenspfandbrief enthalten, der 2020 emittiert wurde. Verbindlichkeiten gegenüber KundenIn den anderen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist sind Geldaufnahmen von privaten und institutionellen Anlegern im Rahmen von Tagesgeldkonten sowie Festgeldeinlagen und Sparbriefe etc. enthalten sowie ein in 2022 begebener Namenspfandbrief. Sonstige Verbindlichkeiten
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten ggü. dem Konzern aus der internen Leistungsverrechnung 156 in Höhe von 0,2 Mio. € ausgewiesen. Im Vorjahr waren diese Verbindlichkeiten in der Position Verbindlichkeiten ggü. Kunden gezeigt. In diesem Posten sind hauptsächlich Verbindlichkeiten aus der Abgeltungssteuer in Höhe von 1.016 Tsd. € ausgewiesen. Andere RückstellungenDie anderen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für bauspartechnische Risiken in Höhe von 22,3 Mio. €. Hierbei handelt es sich um die Erstattung von Abschlussgebühren sowie für rückwirkend zu vergütende Zinsboni bei Darlehensverzicht bzw. in Einzelfällen bei Kündigung durch den Kunden. Mit 18,9 Mio. € entfällt der größte Teil der ausgewiesenen Rückstellung auf einen Alt-Tarif. Die Bewertung der Rückstellungen für das Bauspargeschäft wird im Wesentlichen von der Einschätzung des zukünftigen Kundenverhaltens bestimmt, bzw. wie viele Kunden zu welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe eine Zahlung erhalten (Bonusquote). Die Parametrisierung basiert auf historischen Erfahrungswerten desselben Tarifs sowie von vergleichbaren Tarifen und auf Annahmen, die Ermessensentscheidungen beinhalten. Für weniger bedeutende Tarife werden Simulationsrechnungen der Standardsoftware KOBRA der Fa. Lehmann GmbH, Weinstadt, herangezogen. Passive RechnungsabgrenzungDer passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Disagien aus Baudarlehen sowie aus dem Namenspfandbrief. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 17.250 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Ausstattung mit Eigenkapital ist ausreichend. Das bilanzielle Eigenkapital inkl. Fond für allgemeine Bankrisiken besteht zum Bilanzstichtag in Höhe von 73,7 Mio. € (Vorjahr 76,5 Mio. €). Regulatorische Eigenmittel bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 71,7 Mio. € (Vorjahr 75,2 Mio. €). Hierbei handelt es sich ausschließlich um hartes Kernkapital. Die Soll - Eigenmittelanforderungen wurden im gesamten Geschäftsjahr eingehalten. Die Gesamtkapitalquote zum Jahresende betrug ebenso wie die Kernkapitalquote 29,4% (Vorjahr 31,9%). Die Leverage Ratio beträgt 4,80% (Vorjahr 5,00%). Fristengliederung zum 31.12.2023
Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit 2.286 Tsd. € Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungZinsaufwendungenDie "anderen Zinsaufwendungen" enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für das Bauspargeschäft in Höhe von 16Tsd. € (Vorjahr 70 Tsd. €). Sonstige betriebliche AufwendungenIn den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind u. a. Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von 417 Tsd. € (Vorjahr 775 Tsd. €), Aufwendungen aus Zinseffekten aus der Bewertung von Rückstellungen gem. §253 Abs. 2 HGB in Höhe von 154 Tsd. € (Vorjahr 230 Tsd. €) sowie freiwillige soziale Leistungen in Höhe von 286 Tsd. € (Vorjahr 238 Tsd. €) enthalten. SteuernIm Berichtsjahr wurde ein geringer Ertrag durch Gutschriften auf Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag in der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" verbucht. ProvisionserträgeDie Provisionserträge enthalten u. a. Erträge aus Sondergebühren in Höhe von 449 Tsd. € (Vorjahr 560 Tsd. €). Sonstige betriebliche ErträgeDie "Sonstigen betrieblichen Erträge" enthalten u. a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 999 Tsd. € (Vorjahr 137 Tsd. €), abgerechnete und einbehaltene Kontosalden in Höhe von 1.473 Tsd. €. sowie Erträge aus der Rückdeckung für Rentenzahlungen in Höhe von 373 Tsd. € (Vorjahr 416 Tsd. €). DeckungsrechnungDeckung nach BilanzpositionenHypothekenpfandbriefe
Pfandbriefumlauf und Deckungswerte (Veröffentlichung gem. §28 Abs. 1 Nr. 1, 3 und 7 PfandBG)
Risikobarwert 1
1 Für die Berechnung der Stress-Szenarien
wird für die Zinsen der statische Ansatz verwendet.
Sämtliche Pfandbriefe und Deckungswerte lauten ausschließlich auf EURO. Alle grundpfandrechtlich besicherten Pfandobjekte befinden sich ausnahmslos in Deutschland. Größenklassen Forderungen
Hypothekenregister
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| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| bis zu 300 Tsd. € | 65.987 | 59.263 |
| mehr als 300 Tsd. € bis zu 1 Mio. € | 5.633 | 3.990 |
| mehr als 1 Mio. € bis zu 10 Mio. € | 0 | 0 |
| mehr als 10 Mio. € | 0 | 0 |
| Summe Objekte nach Größenklasse | 71.620 | 63.253 |
| weitere Deckungswerte | 2.000 | 2.000 |
| Gesamtsumme Hypothekenregister | 73.620 | 65.253 |
| Pfandbriefumlauf | Deckungsmasse | |||
| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Hypothekenregister | ||||
| bis zu sechs Monate | 0 | 0 | 177 | 154 |
| mehr als sechs Monate bis zu zwölf Monate | 0 | 0 | 182 | 145 |
| mehr als zwölf Monate bis zu 18 Monate | 0 | 0 | 313 | 149 |
| mehr als 18 Monate bis zu 2 Jahren | 0 | 0 | 205 | 156 |
| mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | 0 | 0 | 863 | 469 |
| mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | 0 | 0 | 993 | 834 |
| mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | 0 | 0 | 3.412 | 637 |
| mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | 15.000 | 15.000 | 21.094 | 17.206 |
| mehr als 10 Jahre | 0 | 0 | 46.379 | 45.501 |
| Summe | 15.000 | 15.000 | 73.620 | 65.253 |
| in % | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Anteil festverzinslicher Deckungsmasse | 100 | 100 |
| Anteil festverzinslicher Pfandbriefe | 100 | 100 |
| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Wohnwirtschaftlich | ||
| Wohnungen | 13.895 | 11.813 |
| Einfamilienhäuser | 56.497 | 50.609 |
| Mehrfamilienhäuser | 1.228 | 831 |
| Unfertige u. noch nicht ertragsfähige Neubauten | - | - |
| Bauplätze | - | - |
| Summe wohnwirtschaftlich | 71.620 | 63.253 |
| Summe gewerblich | - | - |
| Gesamtsumme | 71.620 | 63.253 |
| weitere Deckungswerte | 2.000 | 2.000 |
| Gesamtsumme Hypothekenregister | 73.620 | 65.253 |
| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen | - | - |
| Davon im Ausland | - | - |
| Gesamtbetrag der leistungsgestörten Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 % der Forderung beträgt | - | - |
Es befinden sich keine rückständigen oder von Zwangsmaßnahmen betroffene Deckungswerte in der Deckungsmasse.
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG | ||
| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Staat | ||
| Bundesrepublik Deutschland | 2.000 | 2.000 |
| Sonstige | - | - |
| Summe | 2.000 | 2.000 |
Die Forderungen i.S.d. §19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG überschreiten die Begrenzung des § 19 Abs. 1 PfandBG nicht.
| in Tsd. € | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Grenzen nach § 13 Abs. 1 PfandBG überschreiten | in Tsd. € | - | - |
| Volumengewichteter Durchschnitt des Alters der Forderungen | in Jahren | 2,98 | 2,2 |
| Durchschnittlicher gewichteter Beleihungsauslauf | in % | 56,57 | 56,69 |
| Ordentliche Deckung (nominal) | in Tsd. € | 71.620 | 63.253 |
| Anteil am Gesamtumlauf | in % | 477,47 | 421,69 |
Für gegenüber Dritten erbrachte Dienstleistungen vereinnahmten wir 88 Tsd. € (Vorjahr 195 Tsd. €).
Aus Leasingverträgen bestehen in den nächsten Jahren Verpflichtungen in Höhe von 65,3 Tsd. € (Vorjahr 55,8 Tsd. €).
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2023 bei der Alte Leipziger Bauspar im Innen- und Außendienst 132 Mitarbeiter beschäftigt.
Diese stellten durchschnittlich 120 Mitarbeiterkapazitäten, davon 56 männlich und 64 weiblich zur Verfügung oder 113 Mitarbeiterkapazitäten im Innen, 7 im Außendienst. Am Ende des Berichtsjahres waren 124 Mitarbeiterkapazitäten beschäftigt, wovon 24 auf T eilzeitbeschäftigte entfallen.
Die Angaben zum Honorar des Wirtschaftsprüfers nach §285 Nr. 17 HGB erfolgen gem. §314 Abs. 1 Nr. 9 HGB im Konzernabschluss der Alte Leipziger Lebensversicherung, in den das Unternehmen einbezogen ist.
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 37.125,32 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Die Hauptversammlung hat am 14. März 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in der vom Vorstand vorgeschlagen Weise zu verwenden.
Zu den nahestehenden Unternehmen zählen die in den Konzernabschluss der Alte Leipziger Lebensversicherung einbezogenen Tochtergesellschaften, an denen die Alte Leipziger Lebensversicherung jeweils zu 100% beteiligt ist, sowie die Hallesche Krankenversicherung, mit der die Alte Leipziger Lebensversicherung einen Gleichordnungskonzern nach §18 Abs. 2 AktG bildet.
Zwischen den nahestehenden Unternehmen bestehen diverse Dienstleistungs- und Auslagerungsverträge zur Hebung von Synergieeffekten.
Die Dienstleistungsbeziehungen erfolgen überwiegend zu Selbstkosten einschließlich entsprechender Gemeinkostenzuschläge beziehungsweise zu vereinbarten marktgängigen Preisen, abhängig von Volumina oder im Wege der Kostenteilung.
Bei den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen handelt es sich im Wesentlichen um Bausparverträge und um Baudarlehen. Hierbei erhalten nahestehende Personen Mitarbeiterkonditionen, falls solche vereinbart sind. Ansonsten erfolgen die Vertragsabschlüsse zu den üblichen Bedingungen. Darüber hinaus bestehen vereinzelte Vertriebsvereinbarungen mit nahestehenden Personen mit marktüblichen Konditionen.
Zusammenfassend ergibt sich keine Berichterstattungspflicht im Sinne des §285 Nr. 21 HGB über wesentliche Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen.
Die Mitglieder der Organe unserer Gesellschaft sind auf Seite 4 genannt.
Die Bezüge der Mitglieder des Vorstands werden aufgrund der Schutzklausel des §286Abs.4 HGB nicht genannt. Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betragen 394,1 Tsd. €.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Kredite an Aufsichtsratsmitglieder und Vorstandsmitglieder.
Im Geschäftsjahr betrugen die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates 20,5 Tsd. €.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern und deren Hinterbliebenen sind 4.322 Tsd. € zurückgestellt.
Die Alte Leipziger Holding Aktiengesellschaft, deren Alleineigentümerin die Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit ist, besitzt 100% unseres Grundkapitals. Die entsprechenden Mitteilungen nach §20AktG liegen vor.
Die Alte Leipziger Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit, Oberursel, erstellt als Mutterunternehmen (§16 Abs. 4 AktG) einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und dort bekannt gemacht.
Oberursel (Taunus), den 04. März 2024
Alte
Leipziger
Bauspar AG
Buschek
Dr. Lindner
Wir haben den Jahresabschluss der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG, Oberursel (Taunus), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
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Bewertung der bauspartechnischen Rückstellungen in Bezug auf einen Alt-Tarif |
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Risikovorsorge im Baudarlehensgeschäft |
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
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Sachverhalt und Problemstellung |
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Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse |
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Verweis auf weitergehende Informationen |
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
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Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Andere Rückstellungen" Rückstellungen für bauspartechnische Risiken in Höhe von insgesamt € 22,3 Mio ausgewiesen, welche die Erstattung von Abschlussgebühren sowie für rückwirkend zu vergütende Zinsboni bei Darlehensverzicht bzw. in Einzelfällen bei Kündigung durch den Kunden beinhalten. Mit € 18,9 Mio entfällt der größte Teil der ausgewiesenen Rückstellung auf einen Alt-Tarif. Diese Verpflichtungen sind bezüglich ihrer Höhe und Fälligkeit ungewiss und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung der Rückstellung für das Bauspargeschäft wird im Wesentlichen von der Einschätzung des zukünftigen Kundenverhaltens durch die gesetzlichen Vertreter bestimmt (Inanspruchnahmequote). Die Parametrisierung basiert auf historischen Erfahrungswerten desselben Alt-Tarifs sowie von vergleichbaren Tarifen und auf Annahmen der gesetzlichen Vertreter, die Ermessensentscheidungen und Unsicherheiten beinhalten. Geringfügige Änderungen der bewertungsrelevanten Parameter und Annahmen können zu wesentlichen Änderungen der resultierenden Rückstellungshöhe führen. Aufgrund der wesentlichen Bedeutung dieser Rückstellungen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Schätzunsicherheiten und der erheblichen Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter bei der Bemessung der Rückstellungen war die Bewertung der bauspartechnischen Rückstellungen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. |
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Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der bauspartechnischen Rückstellungen für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Spezialisten für Bausparmathematik die verwendete Methodik für die bauspartechnische Simulationsrechnung sowie die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Einschätzungen und Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt. Zudem haben wir den Prozess zur Ermittlung und Erfassung der bauspartechnischen Rückstellungen gewürdigt. Darüber hinaus haben wir die historischen Erfahrungswerte auf Nachvollziehbarkeit beurteilt. Damit einhergehend haben wir das berechnete Ergebnis zur Höhe der Rückstellungen nachvollzogen. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Einschätzungen und Annahmen zur Bewertung der bauspartechnischen Rückstellungen für diesen Alt-Tarif begründet und hinreichend dokumentiert sind. |
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Die Angaben der Gesellschaft zu den bauspartechnischen Rückstellungen sind insbesondere im Abschnitt "Erläuterungen zur Bilanz" des Anhangs enthalten. |
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Einen Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bildet das Baudarlehensgeschäft, das im Jahresabschluss der Gesellschaft in dem Bilanzposten "Forderungen an Kunden" in Höhe von insgesamt € 1.492 Mio. (89,7 % der Bilanzsumme) ausgewiesen wird. Für das Baudarlehensgeschäft besteht zum Bilanzstichtag eine bilanzielle Risikovorsorge bestehend aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die Bemessung der Risikovorsorge im Baudarlehensgeschäft wird insbesondere durch die Struktur und Qualität des Portfolios, gesamtwirtschaftliche Einflussfaktoren und die Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle - unter anderem auch vor dem Hintergrund der makroökonomischen Entwicklungen auf das Baudarlehensgeschäft - bestimmt. Die Höhe der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Baudarlehen entspricht der Differenz zwischen erwarteten Verkaufserlösen, unter Berücksichtigung von Abschlägen für voraussichtliche Verwertungskosten und Verwertungsdauer, und dem Kontosaldo. Pauschalwertberichtigungen werden für vorhersehbare, aber noch nicht bei einzelnen Baudarlehensnehmern konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft gebildet. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung findet auf Ebene von Teilportfolien statt, wobei der Produkttyp zur Abgrenzung der Teilportfolien gewählt wird. Für die Teilporfolien Vorausdarlehen, Annuitätendarlehen / Endfällige Darlehen und KfW-Darlehen kommt das sog. Anrechnungsverfahren zum Einsatz. Dabei werden den über die Restlaufzeit erwarteteten Verlusten (Lifetime Expected Loss) Bonitätsprämien gegenübergestellt, die in der Kreditkondition zur Kompensation des Kreditrisikos eingepreist sind. Bei Bauspardarlehen und Zwischenkrediten werden die sog. Bewertungsvereinfachungsverfahren genutzt, wobei grundsätzlich der 1-Jahres-Expected Loss angesetzt wird. Weisen diese ein im Zeitablauf deutlich erhöhtes Adressausfallrisiko (bestimmt über das aktuelle Rating) auf, wird die Pauschalwertberichtigung als Lifetime Expected Loss gebildet. Die gemäß diesem Verfahren als Summe der Pauschalwertberichtigungen für die einzelnen Teilportfolien errechnte Gesamt-Pauschlwertberichtigung wird ohne Anpassung weiterverwendet. Die Risikovorsorge im Baudarlehensgeschäft ist zum einen betragsmäßig für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft von hoher Bedeutung und zum anderen mit erheblichen Ermessenspielräumen der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Prognosen von makroökonomischen Variablen und Szenarien sowie der aus einem Baudarlehen noch erwarteten Zahlungsströme verbunden. Darüber hinaus haben die angewandten, auch aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen mit wesentlichen Unsicherheiten behafteten Bewertungsparameter einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe einer gegebenenfalls erforderlichen Risikovorsorge. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. |
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Im Rahmen unserer Prüfung haben wir zunächst die Angemessenheit des relevanten IT-Systems und des relevanten internen Kontrollsystems der Gesellschaft beurteilt und die Funktionsfähigkeit der Kontrollen getestet, insbesondere im Hinblick auf die Geschäftsdatenerfassung, die Risikoklassifizierung der Kreditnehmer, die Ermittlung der Risikovorsorge und die Validierung der Bewertungsmodelle. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Forderungen aus Baudarlehen, einschließlich der sachgerechten Anwendung der Bewertungsmethoden und Angemessenheit geschätzter Werte, auf der Basis von Stich proben von Kreditengagements beurteilt. Dabei haben wir unter anderem die vorliegenden Unterlagen der Gesellschaft bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der Werthaltigkeit der entsprechenden Sicherheiten gewürdigt. Ferner haben wir zur Beurteilung der vorgenommenen Einzel- und Pauschalwertberichtigung die von der Gesellschaft angewandten Berechnungsmodelle, die zugrundeliegenden Inputdaten, makroökonomischen Annahmen und Parameter, die Angemessenheit der Bonitätsprämienermittlung und der Ausgeglichenheitsvermutung, dem Nachweis der Immaterialität für Teilportfolien ohne Risikovorsorgeermittlung sowie die Ergebnisse der Validierungshandlungen nachvollzogen. Darüberhinaus haben wir eine Nachberechnung in Stichproben durchgeführt. Bei der Prüfung der Bewertungsmodelle haben wir unsere internen Spezialisten aus dem Bereich Finanzmathematik einbezogen. Wir haben die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der makroökonomischen Entwicklungen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer und hinsichtlich der Angemessenheit der Modellparameter und -annahmen gewürdigt. Auf Basis der von uns durchgeführten Prüfungshandlungen konnten wir uns insgesamt von der Vertretbarkeit der bei der Überprüfung der Werthaltigkeit des Baudarlehensportfolios von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen sowie der Angemessenheit der implementierten Kontrollen der Gesellschaft überzeugen. |
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Die Angaben der Gesellschaft zur Risikovorsorge im Baudarlehensgeschäft sind insbesondere in den Abschnitten "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und "Erläuterungen zur Bilanz" des Anhangs enthalten. |
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts:
Die sonstigen Informationen umfassen zudem alle übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 30. November 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2023 als Abschlussprüfer der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG, Oberursel (Taunus), tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Susanne Beurschgens."
Frankfurt am Main, den 4. März 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Menge, Wirtschaftsprüfer
gez. Beurschgens, Wirtschaftsprüferin
| Zuführungen | € |
| I. Vortrag aus dem Vorjahr (Überschuss): | |
| noch nicht ausgezahlte Beträge | 1.200.252.794,09 |
| II. Zuführungen im Geschäftsjahr: | |
| 1. Sparbeträge (einschl. verrechneter Wohnungsbauprämien) | 259.317.772,51 |
| 2. Tilgungsbeträge * (einschl. verrechneter Wohnungsbauprämien) | 18.434.410,98 |
| 3. Zinsen auf Bauspareinlagen | 8.444.846,74 |
| 4. Fonds zur bauspartechnischen Absicherung | 0,00 |
| 5. Sonstige | 0,00 |
| Summe: | 1.486.449.824,32 |
| Entnahmen | € |
| I. Entnahmen im Geschäftsjahr: | |
| 1. Zugeteilte Summen, soweit ausgezahlt | |
| a) Bauspareinlagen | 168.363.314,82 |
| b) Baudarlehen | 39.114.712,23 |
| 2. Rückzahlung von Bauspareinlagen auf noch nicht zugeteilte Bausparverträge | 80.086.332,06 |
| 3. Sonstige Entnahmen ** | 0,00 |
| II. Überschuss der Zuführungen (noch nicht ausgezahlte Beträge) am Ende des Geschäftsjahres *** | 1.198.885.465,21 |
| Summe: | 1.486.449.824,32 |
* Tilgungsbeträge sind die auf die reine
Tilgung entfallenden Anteile der Tilgungsbeiträge.
** Die sonstigen Entnahmen enthalten einen
Korrekturposten für in den Vorjahren zu hoch
ausgewiesene Zuführungen.
*** In dem Überschuss der Zuführungen
sind u. a. enthalten:
a) die noch nicht ausgezahlten Bauspareinlagen der
zugeteilten Bausparverträge: 222.000,64
b) die noch nicht ausgezahlten Baudarlehen aus
Zuteilungen: 1.248.661,88
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 162.279 | 6.095.161 | 7.672 | 159.671 | 169.951 | 6.254.832 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 25.959 | 1.842.800 | 0 | 0 | 25.959 | 1.842.800 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 22.352 | 0 | 0 | 0 | 22.352 |
| 2. Übertragung | 184 | 11.737 | 15 | 563 | 199 | 12.300 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 38 | 775 | 0 | 0 | 38 | 775 |
| 4. Teilung | 433 | 0 | 0 | 0 | 433 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 15.160 | 266.318 | 15.160 | 266.318 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 26.614 | 1.877.664 | 15.175 | 266.881 | 41.789 | 2.144.544 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 15.160 | 266.318 | 0 | 0 | 15.160 | 266.318 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 3.651 | 0 | 0 | 0 | 3.651 |
| 3. Auflösung | 12.094 | 277.347 | 13.128 | 192.132 | 25.222 | 469.479 |
| 4. Übertragung | 184 | 11.737 | 15 | 563 | 199 | 12.300 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 1.040 | 24.241 | 1.040 | 24.241 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 38 | 775 | 38 | 775 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 27.438 | 559.053 | 14.221 | 217.711 | 41.659 | 776.764 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -824 | 1.318.611 | 954 | 49.170 | 130 | 1.367.780 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 161.455 | 7.413.772 | 8.626 | 208.841 | 170.081 | 7.622.612 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 435 | 13.299 | 12 | 230 | 447 | 13.529 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2022 | 372 | 74.961 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2022 | 7.591 | 731.759 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 30.602 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 82.950 | 598.385 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 33.904 | 581.305 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 36.277 | 2.293.844 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 8.831 | 2.245.307 |
| über 500.000€ | 317 | 376.319 |
| Insgesamt: | 162.279 | 6.095.161 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 42.843 | 538.289 | 2.677 | 38.624 | 45.520 | 576.913 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | -1 | -3 | 0 | 0 | -1 | -3 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 21 | 0 | 0 | 0 | 21 |
| 2. Übertragung | 14 | 416 | 1 | 20 | 15 | 436 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 6 | 88 | 0 | 0 | 6 | 88 |
| 4. Teilung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 6.311 | 89.111 | 6.311 | 89.111 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 19 | 522 | 6.312 | 89.131 | 6.331 | 89.653 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 6.311 | 89.111 | 0 | 0 | 6.311 | 89.111 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 38 | 0 | 0 | 0 | 38 |
| 3. Auflösung | 4.851 | 57.888 | 6.172 | 86.786 | 11.023 | 144.674 |
| 4. Übertragung | 14 | 416 | 1 | 20 | 15 | 436 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 492 | 7.845 | 492 | 7.845 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 6 | 88 | 6 | 88 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 11.176 | 147.453 | 6.671 | 94.739 | 17.847 | 242.192 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -11.157 | -146.931 | -359 | -5.608 | -11.516 | - 152.539 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 31.686 | 391.358 | 2.318 | 33.016 | 34.004 | 424.374 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 129 | 1.553 | 5 | 70 | 134 | 1.623 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | 0 | 0 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 12.480 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 22.045 | 155.780 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 7.531 | 125.859 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 2.065 | 96.776 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 43 | 9.249 |
| über 500.000€ | 2 | 3.694 |
| Insgesamt: | 31.686 | 391.358 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 401 | 17.325 | 135 | 8.414 | 536 | 25.739 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Übertragung | 2 | 127 | 0 | 0 | 2 | 127 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Teilung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 19 | 3.546 | 19 | 3.546 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 2 | 127 | 19 | 3.546 | 21 | 3.673 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 19 | 3.546 | 0 | 0 | 19 | 3.546 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 38 | 0 | 0 | 0 | 38 |
| 3. Auflösung | 169 | 5.052 | 14 | 3.320 | 183 | 8.372 |
| 4. Übertragung | 2 | 127 | 0 | 0 | 2 | 127 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 36 | 2.119 | 36 | 2.119 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 190 | 8.763 | 50 | 5.439 | 240 | 14.202 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -188 | -8.636 | -31 | -1.893 | -219 | -10.529 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 213 | 8.688 | 104 | 6.521 | 317 | 15.209 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 2 | 16 | 0 | 0 | 2 | 16 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | 0 | 0 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 47.979 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 40 | 242 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 61 | 1.014 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 108 | 6.668 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 4 | 764 |
| über 500.000€ | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 213 | 8.688 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 1.390 | 27.207 | 177 | 4.255 | 1.567 | 31.462 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Übertragung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Teilung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 61 | 1.618 | 61 | 1.618 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 0 | 0 | 61 | 1.618 | 61 | 1.618 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 61 | 1.618 | 0 | 0 | 61 | 1.618 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 40 | 0 | 0 | 0 | 40 |
| 3. Auflösung | 695 | 12.423 | 58 | 1.416 | 753 | 13.839 |
| 4. Übertragung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 42 | 900 | 42 | 900 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 756 | 14.081 | 100 | 2.316 | 856 | 16.397 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -756 | -14.081 | -39 | -698 | -795 | -14.779 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 634 | 13.126 | 138 | 3.557 | 772 | 16.683 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 7 | 65 | 0 | 0 | 7 | 65 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | 0 | 0 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 21.611 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 247 | 1.143 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 221 | 3.448 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 165 | 8.331 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 1 | 204 |
| über 500.000€ | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 634 | 13.126 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 6.017 | 342.796 | 3.056 | 72.424 | 9.073 | 415.220 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 333 | 0 | 0 | 0 | 333 |
| 2. Übertragung | 5 | 418 | 7 | 181 | 12 | 599 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 7 | 428 | 0 | 0 | 7 | 428 |
| 4. Teilung | 40 | 0 | 0 | 0 | 40 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 869 | 42.934 | 869 | 42.934 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 52 | 1.179 | 876 | 43.115 | 928 | 44.294 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 869 | 42.934 | 0 | 0 | 869 | 42.934 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 188 | 0 | 0 | 0 | 188 |
| 3. Auflösung | 596 | 45.536 | 559 | 24.083 | 1.155 | 69.619 |
| 4. Übertragung | 5 | 418 | 7 | 181 | 12 | 599 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 309 | 8.817 | 309 | 8.817 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 7 | 428 | 7 | 428 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 1.470 | 89.076 | 882 | 33.509 | 2.352 | 122.585 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -1.418 | -87.897 | -6 | 9.606 | -1.424 | - 78.291 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 4.599 | 254.899 | 3.050 | 82.030 | 7.649 | 336.929 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 14 | 737 | 3 | 80 | 17 | 817 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | 2 | 200 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 44.049 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 1.025 | 7.517 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 1.017 | 18.877 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 2.268 | 144.853 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 283 | 60.150 |
| über 500.000€ | 6 | 23.502 |
| Insgesamt: | 4.599 | 254.899 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 1.626 | 48.676 | 27 | 676 | 1.653 | 49.352 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | -1 | -15 | 0 | 0 | -1 | -15 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 792 | 0 | 0 | 0 | 792 |
| 2 Übertragung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Teilung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 7 | 195 | 7 | 195 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | -1 | 777 | 7 | 195 | 6 | 972 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 7 | 195 | 0 | 0 | 7 | 195 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Auflösung | 111 | 3.525 | 0 | 22 | 111 | 3.547 |
| 4. Übertragung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 6 | 171 | 6 | 171 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 118 | 3.720 | 6 | 193 | 124 | 3.913 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -119 | -2.943 | 1 | 2 | -118 | -2.941 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.507 | 45.733 | 28 | 678 | 1.535 | 46.411 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 3 | 255 | 0 | 0 | 3 | 255 |
| II. Bestand an noch nicht eingelösten Verträgen | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | 6 | 166 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 30.303 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 296 | 2.119 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 480 | 9.096 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 730 | 34.368 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 1 | 150 |
| über 500.000€ | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 1.507 | 45.733 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 51.497 | 1.601.419 | 1.486 | 30.857 | 52.983 | 1.632.276 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 960 | 0 | 0 | 0 | 960 |
| 2. Übertragung | 69 | 3.733 | 7 | 362 | 76 | 4.095 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 21 | 167 | 0 | 0 | 21 | 167 |
| 4. Teilung | 130 | 0 | 0 | 0 | 130 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 7.254 | 117.000 | 7.254 | 117.000 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 220 | 4.860 | 7.261 | 117.362 | 7.481 | 122.222 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 7.254 | 117.000 | 0 | 0 | 7.254 | 117.000 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 1.099 | 0 | 0 | 0 | 1.099 |
| 3. Auflösung | 3.117 | 63.076 | 5.864 | 70.665 | 8.981 | 133.741 |
| 4. Übertragung | 69 | 3.734 | 7 | 362 | 76 | 4.096 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 143 | 3.689 | 143 | 3.689 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 21 | 167 | 21 | 167 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 10.440 | 184.909 | 6.035 | 74.883 | 16.475 | 259.792 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | -10.220 | -180.049 | 1.226 | 42.479 | -8.994 | - 137.570 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 41.277 | 1.421.370 | 2.712 | 73.336 | 43.989 | 1.494.706 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 138 | 3.660 | 2 | 35 | 140 | 3.695 |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 19 | 1.529 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2022 | 0 | 0 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 33.979 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 21.341 | 156.393 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 8.907 | 152.361 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 9.126 | 558.745 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 1.841 | 437.130 |
| über 500.000€ | 62 | 116.741 |
| Insgesamt: | 41.277 | 1.421.370 |
| I. Übersicht über die Bewegungen des Bestandes an nicht zugeteilten und zugeteilten Bausparverträgen und vertraglichen Bausparsummen | Nicht zugeteilt | Zugeteilt | Insgesamt | |||
| Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
|
| A) Bestand am Ende des Vorjahres | 58.505 | 3.519.450 | 114 | 4.420 | 58.619 | 3.523.870 |
| B) Zugang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) | 25.961 | 1.842.818 | 0 | 0 | 25.961 | 1.842.818 |
| 1a) Erhöhung | 0 | 20.246 | 0 | 0 | 0 | 20.246 |
| 2. Übertragung | 94 | 7.043 | 0 | 0 | 94 | 7.043 |
| 3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 4 | 92 | 0 | 0 | 4 | 92 |
| 4. Teilung | 263 | 0 | 0 | 0 | 263 | 0 |
| 5. Zuteilung bzw. -annahme | 0 | 0 | 639 | 11.914 | 639 | 11.914 |
| 6. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 26.322 | 1.870.199 | 639 | 11.914 | 26.961 | 1.882.113 |
| C) Abgang im Geschäftsjahr durch: | ||||||
| 1. Zuteilung bzw. -annahme | 639 | 11.914 | 0 | 0 | 639 | 11.914 |
| 2. Ermäßigung | 0 | 2.248 | 0 | 0 | 0 | 2.248 |
| 3. Auflösung | 2.555 | 89.847 | 461 | 5.840 | 3.016 | 95.687 |
| 4. Übertragung | 94 | 7.043 | 0 | 0 | 94 | 7.043 |
| 5. Zusammenlegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Vertragsablauf | 0 | 0 | 12 | 700 | 12 | 700 |
| 7. Zuteilungsverzicht und Widerruf der Zuteilungen | 0 | 0 | 4 | 92 | 4 | 92 |
| 8. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Insgesamt: | 3.288 | 111.052 | 477 | 6.632 | 3.765 | 117.684 |
| D) Reiner Zugang/Abgang | 23.034 | 1.759.147 | 162 | 5.282 | 23.196 | 1.764.429 |
| E) Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 81.539 | 5.278.597 | 276 | 9.702 | 81.815 | 5.288.299 |
| Davon entfallen auf Bausparer außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | 158 | 6.960 | 0 | 0 | 158 | 6.960 |
| a) Abschlüsse vor dem 1.1.2023 | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2023 | 1.593 | 199.923 |
| b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 2022 | 3.388 | 208.417 |
| III. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug | 64.637 |
| IV. Verteilung der Bausparsummen der noch nicht zugeteilten Verträge nach ihrer Höhe | Anzahl der Verträge |
Bausparsumme
in Tsd. € |
| bis 10.000€ | 28.309 | 211.224 |
| über 10.000 bis 50.000€ | 13.063 | 233.755 |
| über 50.000 bis 150.000€ | 30.880 | 2.190.817 |
| über 150.000 bis 500.000€ | 8.948 | 2.332.350 |
| über 500.000€ | 339 | 310.451 |
| Insgesamt: | 81.539 | 5.278.597 |
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