GOAL GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine Probst seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Susanne Hipper seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Kranzfelder seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Gordon Findlay seit 12.10.2016 | Geschäftsführer |
Albrecht Hans-Martin Jud seit 12.10.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 41.23% | |
| 41.23% | |
M*** D**** E******* | 0.98% |
| Name | Anteil |
|---|---|
jufico GmbHEigenbeteiligung | 12.74% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 10 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
jufico GmbHKraillingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Unter der Marke FruchtBar entwickelt und vertreibt die jufico GmbH hauptsächlich Kinder- und Babynahrung. Die Hauptabsatzkanäle sind die Drogeriemärkte, der Lebensmitteleinzelhandel und der Biofachhandel im In- und Ausland, mit besonderem Fokus auf den deutschsprachigen Raum. Im Jahr 2010 kamen die ersten Quetschbeutel in verschiedenen Püree-Geschmacksrichtungen auf den Markt und seither ist das Sortiment stark gewachsen. Mittlerweile umfasst das Sortiment über 90 Produkte und der Fokus liegt auf kindgerechten Baby- und Kindersnacks. "Das Wichtigste ist die Familie und ein bisschen Spaß zu haben" ...so sehen das Albrecht Jud und Gordon Findlay, die Gründer von FruchtBar. Neben Spaß gehören für die beiden Papas auch ausreichend Zeit, gemeinsame Unternehmungen und gutes Essen zum Geheimrezept für die zufriedene Familie. Manchmal muss es allerdings schnell gehen und da bleibt nicht genug Zeit Früchte klein zu schnippeln oder Gemüse zu kochen und das ist dann auch völlig in Ordnung. FruchtBar möchte unterstützen und das Familienleben ein bisschen einfacher machen: Die Snacks und Quetschies sind so gesund und praktisch wie möglich, können überall mit hingenommen werden und alle haben mehr Zeit für das Wichtigste: die Familie. In die kindgerechten Produkte von FruchtBar fließen viel Herzblut, Fürsorge und ganz viel FruchtBar(e) Energie. 100% Bio-Produkte und kindgerechte Rezepturen ohne Zucker sind bei der Marke FruchtBar Grundvoraussetzung, aber genauso wichtig sind die Auswahl der guten Zutaten, die Nährwerte und eine praktische und dabei ressourcenschonende Verpackung. Das Unternehmen verfolgt folgende Grundwerte, die sich im Laufe der Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und im Team herausgebildet haben und nach denen das gesamte FruchtBar-Team handelt: Familiäre Kultur Die jufico GmbH ist ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen, das Team arbeitet allerdings wie eine Großfamilie: nahbar, hilfsbereit und unterstützend. Wer auch über seinen Verantwortungsbereich hinaus Aufgaben übernehmen möchte, gerne in Projektteams und in einem dynamischen und vielseitigen Lebensmittelbereich arbeitet, dem kommt die FruchtBar-Arbeitsweise entgegen. Und die Umgebung vor den Toren Münchens tut sein Übriges: die Stimmung im grünen Würmtal ist etwas entspannter und beschaulicher als in der Stadt und trägt zur herzlichen Atmosphäre mit gemeinsamem Kochen, Essen und Lachen bei. Innovation meets Hands-on Innovation und übergreifende Ideen machen die Arbeit vom FruchtBar-Team so schlagkräftig. Es sprudeln viele Einfälle, Gedanken und Beobachtungen - oft auch beim Essen - jeder noch so kreative Ansatz wird geteilt und dann eingeordnet. Und dann freut man sich nicht weniger über die gemeinsame Umsetzung - das Team ist schnell und pragmatisch bei der Lösungsfindung, ehrlich und spaßig im Miteinander. Soziale Verantwortung/Nachhaltigkeit Ein glückliches und zufriedenes Familienleben kann nur in einer intakten Welt stattfinden. Und dazu möchte die Firma jufico unbedingt ihren Teil beitragen, sich um die Umwelt kümmern und gleichzeitig die Familien mit noch besseren Ideen entlasten. Ein Beispiel hierfür ist das vor Jahren ins Leben gerufene Upcycling-Programm, bei dem leere Quetschbeutelverpackungen von den KundInnen gesammelt und eingeschickt werden können. Daraus werden dann neue Produkte, wie z.B. Taschen und Mäppchen in Kooperation mit deutschen Behindertenwerkstätten hergestellt und kostenlos an die SammlerInnen zurückgeschickt. Das Programm erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, hielt FruchtBar als Firma aber nicht ab, als erster Anbieter recyclefähige Quetschbeutel aus Monomaterial auf dem deutschen Markt einzuführen und weiterhin nach nachhaltigen Verpackungslösungen zu suchen. Ziel des wirtschaftlichen Handels der jufico GmbH ist es den Familien, die FruchtBar-Produkte konsumieren, etwas zurückzugeben und soziale Verantwortung zu übernehmen. Forschung und Entwicklung Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit betreibt die jufico GmbH keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der F&E ihrer Zulieferer sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst. II. Wirtschaftsbericht II. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Seit letztem Jahr ist der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland wieder wachsend. Nach dem Rückgang in Jahr 2022 auf 15,3 Milliarden Euro ist dieser im Jahr 2023 auf 16,1 Milliarden Euro gestiegen (© Statista 2024). Der Gesamtumsatz im Babynahrungssegment in Deutschland blieb im Vergleich zum Vorjahr 2022 beinahe unverändert bei ca. 1,1 Mrd. Euro (© Statista 2024). Seit Mitte 2021, bzw. dem Ende der Corona-Pandemie, wurde das Branchenumfeld zunehmend herausfordernder. Es gab immer noch Engpässe bei Rohstoffen und Verpackungsmaterialien und dies resultierte in Lieferengpässen und steigenden Preisen. Mit dem Beginn des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 stiegen die Preise zunächst dramatisch an, zeigten im letzten Jahr Entspannungstendenzen. Der Markt ist hinsichtlich Preisen und Verfügbarkeiten weiterhin volatil und unwägbar. Trotz all dieser genannten Faktoren blieb die Nachfrageseite sehr stabil, mit sogar leicht steigendem Trend. Die Marke FruchtBar konnte ihre Marktanteile weiter kontinuierlich ausbauen. Für das Jahr 2024 sehen wir aufgrund der makroökonomischen Lage weiterhin Wachstumspotenzial, jedoch auf niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. Die sich im Jahresverlauf abschwächende Inflation könnte positive Nachfrageeffekte in 2024 bewirken. II. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 konnte im Vorjahresvergleich um 29% gesteigert werden. Die Materialaufwandsquote konnte trotz weiterhin gestiegener Einkaufspreise stabil gehalten werden. Trotz vorhandener Liefer- und Rohstoff-Engpässe wurden durch optimiertes Supply Chain Management die Lagerbestände, stichtagsbezogen, im Vergleich zum Vorjahr verringert. II. 3. Lage II. 3.1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich sehr positiv entwickelt: Die Gesamtleistung erhöhte sich um 12,1 Mio. Euro und resultierte in einem Rohergebnis von 18,0 Mio. Euro. Damit lag das Rohergebnis um 4,1 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 39,7% erhöht, was hauptsächlich auf einen geplanten Personalausbau zurückzuführen war. Abschreibungen sind von untergeordneter Bedeutung und haben sich von knapp 41.000 Euro auf 53.621 Euro erhöht. Wie schon im Vorjahr mussten im Berichtsjahr weitere Darlehen in Höhe von 0,5 Mio. € abgeschrieben werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zur Umsatzentwicklung geringer angestiegen: 21,3% auf 6,2 Mio. Euro. Das starke Umsatzwachstum schlägt sich auch im Betriebsergebnis nieder und so konnte im Jahr 2023 ein EBIT von 8,1 Mio. Euro erzielt werden. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses sowie der Ertrags- und sonstigen Steuern erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 5,7 Mio. Euro. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr, in dem 4,0 Mio. Euro erwirtschaftet wurden. II. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Bei deutlicher Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2023 (+29%) und gestiegener Rohstoffpreise haben sich die Vorräte durch verbessertes Supply Chain Management von 7,2 Mio. Euro auf 6,4 Mio. Euro verringert bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit. Das Wachstum führte weiterhin zu einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 3,9 Mio. Euro (+6,0 % im Vergleich zu 2022). Zum Bilanzstichtag wiesen die verfügbaren liquiden Mittel (Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) einen Stand von 4,6 Mio. Euro gegenüber 0,7 Mio. Euro im Vorjahr aus. Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 5,7 Mio. Euro hat sich das Eigenkapital um 48,1% auf 7,6 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich ebenso von 41% auf 50% erhöht und ist damit weiterhin als sehr zufriedenstellend einzustufen. Alle Investitionen konnten aus Eigenmitteln finanziert werden und die Gesellschaft hat keinerlei Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten. Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 137% auf 2,2 Mio. Euro erhöht. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt um 21,8% erhöht und lag bei 15,1 Mio. Euro. Der Jahres-Cash-Flow betrug im Berichtsjahr 5,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Die Gesellschaft war somit stets in der Lage, finanzielle Verpflichtungen aus eigener Liquidität zu erfüllen. II. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf Umsatzrendite und Rohergebnis. Beide Indikatoren haben sich im Geschäftsjahr 2023 sehr positiv entwickelt. Zum einen konnte das Rohergebnis um 29,6% gesteigert und zum anderen konnte auch die Umsatzrendite von 9,6% auf 10,49% verbessert werden. II. 5. Gesamtaussage Mit Blick auf die Steigerung bei Umsatz und Jahresüberschuss muss das Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Erwartung der Geschäftsführung wurden somit erfüllt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV. 1. Prognosebericht Die weiterhin spürbaren makroökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie und des immer noch anhaltenden Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine werden den Geschäftsverlauf auch im Jahr 2024 beeinflussen. Die globalen Liefer- und Versorgungsketten zeigen sich stabiler als im Vorjahr, müssen weiterhin aufmerksam beobachtet werden. Die seit Anfang 2022 stark gestiegenen Energiekosten sind zwar niedriger als im Vorjahr, befinden sich aber weiterhin auf hohem Niveau und es zeichnet sich über alle Energieprodukte auch für 2024 keine Entspannung ab. Im abgelaufenen Jahr, vor allem im Bereich der Roh- und Fertigwaren, sowie Verpackungen folgten immer noch Erhöhungen der Einkaufspreise seitens unserer Lieferanten. Zusätzlich kommen auch die gestiegenen Frachtkosten sowie der Mangel an LKW-Fahrern und der knappe Frachtraum erschwerend hinzu. Diese Bedingungen, die sich fortsetzenden Preissteigerungen, die stark gestiegene Inflationsrate und die damit verbundenen Forderungen der MitarbeiterInnen nach Ausgleich belasten die Geschäftsentwicklung. Diese Kostensteigerungen wurden in 2023 alleinig durch das Unternehmen getragen und die Handelspartner aufgrund der bereits erfolgten Preisanpassungen in 2022 nicht erneut belastet. Das gegenwärtige gesellschaftliche Konsumklima ist einerseits geprägt von Verunsicherung und einer gewissen Kaufzurückhaltung, vor allem anderem bedingt durch die stark ansteigenden Energie- und Lebensmittelkosten und die damit verbundene Rekord-Inflation. Andererseits sehen wir weiterhin eine wachsende FruchtBar-Zielgruppe und Käuferschaft. Wie auch in den Vorjahren spielt dabei unser stark ausgebautes und zudem diversifiziertes Portfolio eine wesentliche Rolle. Vor allem die konsequente Produktausrichtung auf qualitative Zutaten in Bio-Qualität, den reduzierten Inhaltsstoffen ohne jegliche Zusätze und dem Anspruch, leckere Produkte für den Familienalltag zu entwickeln, sprechen die KäuferInnen an. Die Marke FruchtBar ist durch eine deutliche Distributionsausweitung und die Erschließung zusätzlicher Absatzkanäle im In- und Ausland ein integraler Bestandteil der Kategorie Baby- und Kindernahrung, insbesondere für die Segmente Quetschbeutel, Snacks und Riegel. In einem schnelllebigen Markt und einem dynamischen Wettbewerbsumfeld sind nachhaltige Produktinnovationen und kontinuierliches Portfoliomanagement die Schlüsselfaktoren zum dauerhaften Geschäftserfolg. Unsere wirtschaftlichen Anstrengungen zielen insbesondere darauf ab, die bereits hohe Innovationskraft noch weiter auszubauen. Somit kann für das Geschäftsjahr 2024, trotz eines herausforderndes Marktumfelds, von einem moderaten Umsatzwachstum bei einem leicht steigenden Rohergebnis ausgegangen werden. Einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage haben die eingangs beschriebenen makroökonomischen Entwicklungen und der weiterhin zunehmende Kostendruck seitens unserer Lieferanten. Durch den Launch von Innovationen, der guten Entwicklung von FruchtBar und aufgrund einer noch besseren Marktdurchdringung in der Region DACH, kann auch für 2024 von einer stabilen leicht steigenden Ertragslage ausgegangen werden. IV. 2 Risikobericht Grundsätzlich setzt sich die jufico GmbH kontinuierlich mit der Identifikation, Analyse und Bewertung wesentlicher unternehmensspezifischer Risiken, wie z.B. Rohstoff- und Materialverfügbarkeit, -preiserhöhungen, sowie generellen makroökonomischen Risiken auseinander. So können im Rahmen von Risiko-Steuerung und Minimierung etwaige notwendige Maßnahmen ergriffen werden. Die weltpolitischen Entwicklungen, v.a. die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und die starke Inflation, haben weiterhin Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage Europas und diese bleibt auch weiterhin angespannt. Die Kosten entlang der Lieferkette wie z.B. für Rohstoffe, Energie, Produktion und Logistik steigen. Und auch im Jahr 2024 zeigt sich der Markt, was Rohstoffpreise und -knappheit betrifft, bisher sehr durchwachsen. Daraus resultierende Preiserhöhungen intensivieren auch die Verhandlungen in der gesamten Handelslandschaft. Unter Berücksichtigung der aktuellen Marktentwicklungen erscheinen weitere Preiserhöhungen im Laufe dieses Jahres als nicht ausgeschlossen. Für das Konsumklima ist 2024 in Deutschland leider keine Erholung in Sicht. Die Konjunkturerwartung legt zwar etwas zu und auch die Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung verzeichnen minimale Zuwächse, aber auch die Sparneigung steigt deutlich an und lässt das Konsumklima deutlich sinken. Somit wird der private Konsum in diesem Jahr keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten. Deswegen werden VerbraucherInnen auch zukünftig aufgrund erhöhter Preissensibilität verstärkt zu Eigenmarken der Händler greifen. Beschaffungsrisiken und auch längere Beschaffungszeiten werden - wie auch im letzten Jahr - eine Herausforderung. Eine durchgängige Lieferfähigkeit zu garantieren, auf die Bedürfnisse des Handels zu reagieren und ein wirtschaftliches Bestandsmanagement weiterzuführen ist dabei Priorität. Klimatisch bedingte Ernteausfälle und die damit verbundene eingeschränktere Verfügbarkeit der benötigten Rohwaren-Qualität (Bio-Baby-Grade), wird zukünftig eine immer größere Herausforderung darstellen. Auch sich stets verschärfende Regularien und Anforderungen bei z.B. Inhaltsstoffen, Grenzwerten und Verpackungsmaterialien müssen adressiert werden. Bei all diesen übergeordneten Herausforderungen kommen uns auch in Zukunft unsere langjährigen, partnerschaftlichen Lieferantenbeziehungen, sowie unsere dynamische Organisationsstruktur zugute, um die Veränderungsprozesse aktiv und erfolgreich zu gestalten. Auch mit Personalengpässen wird sich die Firma auseinandersetzen müssen. Die Fluktuation wird weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben, allerdings ist aufgrund der familienorientierten Ausrichtung mit temporären Weggängen zu rechnen, welche zu kurz bis mittelfristigen Kapazitätsproblemen führen könnten. Die rasanten technologischen Entwicklungen rufen zu Aufmerksamkeit bei der vornehmlich digital-basierten Arbeit auf. Ein Konzept, das zur Minimierung von IT-Datenschutz-Risiken dient, wird erarbeitet. IV. 3 Chancenbericht Neben den dargestellten Risiken sieht die Geschäftsführung für die nächsten zwei Geschäftsjahre insbesondere folgende Chancen: Das zunehmende Gesundheitsbewusstsein für sich selbst und die Familie beeinflusst die KonsumentInnen, dass sie mehr Lebensmittel und andere Produkte kaufen, die keine oder weniger Zusatzstoffe enthalten, v.a. auf Haushaltszucker verzichten und aus ökologischem Anbau stammen. Zudem suchen KundInnen nach Produkten, die zu einer gesunden Lebensweise passen und die auch Convenience- und Nachhaltigkeits-Aspekte vereinbaren, die zum herausfordernden Alltag passen. Familien sind verstärkt unterwegs, versuchen den Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern und auch den übrigen Anforderungen gerecht zu werden. Die FruchtBar-Produkte können gezielt auf diese derzeitigen Marktbedürfnisse eingehen und mit der Erweiterung in andere Warengruppen versuchen noch weitere Themen abzudecken. Obwohl die Geburtenzahl im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zurückging, zeigt der Umsatz im Baby- und Kindernahrungsbereich einen leichten positiven Trend und wird nach wirtschaftlichen Prognosen auch in den folgenden Jahren weiter ansteigen. Das bietet Branchenakteuren wie jufico deutliches Wachstumspotenzial. Auch den weiteren Ausbau des vielfältigen deutschen Marktes sehen wir als Chance. Neue Kanäle, Vertiefung von Bestehenden und Handelsaktionen führen zu noch stärkerer Durchdringung. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern, kontinuierliche Bedarfsplanung und ein effizientes Bestandsmanagement konnten wir uns in der Vergangenheit so manchen Vorsprung durch Lieferfähigkeit und Verfügbarkeit sichern und werden das auch im nächsten Jahr mit Nachdruck weiterverfolgen. IT-Systeme und Strukturen wurden neu aufgestellt und optimiert, so dass in- und externe Prozesse reibungsloser ablaufen. Damit können wir nun noch besser datenbasierte Entscheidungen treffen und in Zukunft noch schneller im Marktumfeld agieren. Unsere Innovationskraft wird nach wie vor der größte Erfolgsfaktor sein, ein "FruchtBar(er)" Prozess und dynamische Projektteams führen zu echten Produktneuheiten und spannenden Konzepten. Dafür werden wir von unseren Handelspartnern sehr geschätzt, was wiederum förderlich für den Ausbau des gemeinsamen Geschäfts sein wird. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Wie in den Vorjahren wurde auch in diesem Geschäftsjahr auf den Einsatz von Finanzinstrumenten zur Absicherung von Risiken verzichtet, da hierfür keine Notwendigkeit gegeben ist.
Krailling, den 6. November 2024 Die Geschäftsführung gez. Albrecht Jud gez. Gordon Findlay gez. Susanne Hipper gez. Stefan Kranzfelder gez. Christine Probst Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für diei Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der jufico GmbH, Krailling ("Gesellschaft"), Amtsgericht München HRB 228722, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt. Anzahlungen werden zu den Anschaffungskosten bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% (i.Vj. 1%) zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Latente Steuern wurden passiviert. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen im Bereich des Anlagevermögens. Die latenten Steuersalden und ihre Änderungen ergeben sich wie folgt:
Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 26,675% zugrunde gelegt (i.Vj. 26,675%). Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.358.534,50 (i.Vj. TEUR 6.388) haben sämtliche (i.Vj. TEUR 5.894) eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Zudem bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte in Höhe von EUR 4.664.994,15 (i.Vj. TEUR 5.348). 2. Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen nach § 253 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 450 (i.Vj. TEUR 475). III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 125. Unbefristete finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 117 p.a., davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 12. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen in Form von Bestellobligos für Waren in Höhe von TEUR 3.356. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit: Herr Albrecht Jud, Geschäftsführer Finanzen, Gräfelfing Herr Gordon Findlay, Geschäftsführer Finanzen, Gräfelfing Einzelvertretungsberechtigt: Frau Susanne Hipper, Geschäftsführerin Marketing, München Herr Stefan Kranzfelder, Geschäftsführer Einkauf/Vertrieb, Krailling ́ Frau Christine Probst, Geschäftsführerin Finanzen, Gauting Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 32 Arbeitnehmer in der Gruppe Angestellte beschäftigt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vom Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 5.660.160,13 wurden in 2024 bereits EUR 5.000.000,00 ausgeschüttet. Der restliche Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Krailling, den 6. November 2024 jufico GmbH, Krailling Die Geschäftsführung gez. Albrecht Jud gez. Gordon Findlay gez. Susanne Hipper gez. Stefan Kranzfelder gez. Christine Probst ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Der BestätigungsvermerkAn die jufico GmbH, Krailling Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der jufico GmbH, Krailling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der jufico GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
BANSBACH
GmbH
gez. Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer gez. Christian König, Wirtschaftsprüfer FeststellungsbeschlussDie Feststellung des Jahresabschlusses 2023 der jufico GmbH, Krailling, erfolgt mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Dezember 2024. |
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