AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH
Selbe AdresseStationäre Einrichtungen zur psychosozialen Betreuung, Suchtbekämpfung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Marco Wendler seit 25.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWO fair.leben Integrations- und Heimbetriebe GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023 (01.01. bis 31.12.)I. Allgemeine Angaben Die AWO fair.leben Integrations- und Heimbetriebe GmbH hat ihren Sitz in Magdeburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (HRB 215247). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 bis 277 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlagen Die Bilanzierung und die Bewertung der im Jahresabschluss angesetzten Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Schulden, Erträge und Aufwendungen basieren zum Bilanzstichtag auf einer positiven Unternehmensprognose. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Als Vorjahreswerte wurden die Werte des Jahresabschlusses gegenübergestellt. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste berücksichtigt worden, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Das Anlagevermögen wird mit historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Der Bestand der Wertpapiere des Anlagevermögens wird unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung und Einzelwertberichtigung (11 T€) ausreichend Rechnung getragen worden. Die Forderungen haben jeweils Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Der Bestand der flüssigen Mittel in Form von Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennwert angesetzt. Hier werden Verwahrgelder von Bewohnern (37 T€) bilanziert. Das Stammkapital wird gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und beträgt 25 T€. Die übrigen Einlagen des Gesellschafters werden als Kapitalrücklage bilanziert. Die Rückstellungen wurden im gesetzlich erforderlichen Umfang gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Es handelt sich im Wesentlichen um noch abzugeltende Überstunden der Mitarbeiter (78 T€), noch nicht genutzten Urlaub (91 T€) und Archivierung (75 T€). Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie haben wie im Vorjahr ausnahmslos Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Sie bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen (206 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen vor allem Verbindlichkeiten gegenüber Heimbewohnern aus Verwahrgeldern (37 T€) und sonstige kreditorische Debitoren (10 T€). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Vorauszahlungen an die Gesellschaft, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (Heimentgelte für Januar 2024). Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus Wohn- und Pflegeheimen und eine ambulante Gruppenmaßnahme mit 8 Plätzen. Die Zuwendungen der öffentlichen Hand (Kassenärztliche Vereinigung) in Höhe von 20 T€ betreffen Covid19-Zuschüsse für Testungen. In den Personalaufwendungen werden Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 20 T€ ausgewiesen (i. Vj.: 21 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassen Aufwendungen, die nicht anderen Aufwandspositionen zugeordnet werden können. Sie setzen sich überwiegend aus Mietaufwendungen (372 T€), Aufwendungen für Instandhaltungen (269 T€), Aufwendungen für Hausmeisterdienste (149 T€) und Aufwendungen für Verwaltungskostenumlage (263 T€) zusammen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 29 T€ ausgewiesen. Die sonstigen Steuern betreffen Aufwendungen für Pauschalsteuer aus Lohnübernahme und Kfz-Steuern. III. Nachtragsbericht Es sind keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. IV. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresverlust in Höhe von 92.692,90 € ab. Gemäß § 9 Abs. 2c des Gesellschaftsvertrages beschließt die Gesellschafterversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns/-verlusts. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 90 Mitarbeiter. Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Thomas Wendler. Die Vergütung der Geschäftsführung erfolgt durch die Konzernmutter. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alleingesellschafterin AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Magdeburg einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offen gelegt.
Magdeburg, 23. April 2024 Thomas Wendler, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
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