Xandor Automotive Services GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin Janzen seit 28.8.2025 | Prokura |
Jürgen Walter Schmidt seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Joachim Riehle seit 7.11.2024 | Prokura |
Martin Stupecky seit 15.4.2024 | Prokura |
Pierre Bender seit 29.6.2023 | Prokura |
Konrad Wilfried Müller seit 20.4.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Danfoss Power Solutions II GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Grundlagen des UnternehmensDie Danfoss Power Solutions II GmbH (DPS II GmbH) gehört zum Segment "Power Solutions" des Danfoss-Konzerns. Die Gesellschaft befasst sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von hydraulischen und pneumatischen Antriebssystemen und Komponenten wie Schlauchleitungen, Pumpen und Rohrverbindungen. Die Produkte finden vornehmlich Verwendung in der Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe sowie im Materialtransport. Zum Unternehmen gehören drei Produktionsstandorte in Baden-Baden, Lohmar und Wehrheim sowie ein zum Verkauf stehendes Gebäude in Hannoversch Münden. Zusätzlich erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen für andere, konzernverbundene Unternehmen der Danfoss-Gruppe. Hierzu gehören insbesondere Vertriebstätigkeiten im Innen- und Außendienst, Entwicklungstätigkeiten sowie die Montage von Rohrverbindungen. Die Danfoss Power Solutions II GmbH ist seit April 2022 im Handelsregister in Mannheim unter HRB 743995 mit Sitz in Baden-Baden registriert. Die Danfoss Deutschland GmbH hält als Mutterunternehmen 100% der Anteile der Gesellschaft. WirtschaftsberichtRahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich 2023 abgeschwächt. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das globale Plus bei 3,1 Prozent nach 3,5 Prozent im Vorjahr. In den Jahren zuvor war die Weltwirtschaft durchschnittlich noch um 3,8 Prozent gewachsen. In ihrem Konjunkturbericht ("World Economic Outlook") berichten die IWF-Experten, dass sich die globale Aktivität vor allem in den großen Volkswirtschaften in der zweiten Jahreshälfte 2023 als robust erwies. So stützten laut IWF auf der Nachfrageseite höhere private und staatliche Ausgaben die Aktivität, während auf der Angebotsseite trotz erneuter geopolitischer Unsicherheiten eine erhöhte Erwerbsbeteiligung, wieder stabilere Lieferketten sowie gesunkene Energie- und Rohstoffpreise zum Wachstum beitrugen. Bei einer weiter sinkenden Inflation sei mit einem "soft landing", also mit einer weichen Landung für die Weltwirtschaft zu rechnen. Laut IWF ist der Rückgang bei den Preissteigerungen auf die wieder gefallenen Rohstoff- und Energiepreise und nicht auf ein Schrumpfen der Wirtschaftstätigkeit zurückzuführen. Die weltweit relativ synchron verlaufene Straffung der Geldpolitik trug dazu bei, Menschen und Unternehmen davon zu überzeugen, dass sich eine hohe Inflation nicht durchsetzen würde. Dies trug zur Dämpfung des Lohnwachstums bei und verringerte das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale. So konnte die Gesamtinflation weltweit schneller als erwartet eingedämmt werden. Das Wachstum in den USA entwickelte sich 2023 stärker als noch im Vorjahr, lag laut IWF mit plus 2,5 Prozent deutlich über dem Wert von 1,9 Prozent im Jahr 2022. Das europäische Wirtschaftswachstum, das sich 2022 mit plus 3,4 Prozent dank staatlicher Unterstützungen noch stark gezeigt hatte, konnte 2023 nur noch um 0,5 Prozent zulegen. Zu den Gewinnern gehörte dabei Spanien mit einem Plus von 2,4 Prozent. Auch Frankreich und Italien lagen mit einem Zuwachs von 0,8 beziehungsweise 0,7 Prozent über dem Durchschnittswert. Dieser fiel auch dank der schwachen Konjunkturentwicklung in Deutschland nur mäßig aus, hier sank die Wirtschaftsleistung sogar um 0,3 Prozent, nachdem es im Vorjahr noch einen Zuwachs von 1,8 Prozent zu verzeichnen gab. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom starken Einbruch im Jahr des Beginns der Covid-19-Pandemie 2020 setzte sich damit nicht fort. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) dämpften trotz der jüngsten Rückgänge die weiterhin hohen Preise in vielen Bereichen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine insgesamt geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die eher verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich 2023 auch beim Außenhandel bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe preisbereinigt mit 3,0 Prozent kräftiger als die Exporte, die sich preisbereinigt um 1,8 Prozent reduzierten. Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte. Im Maschinenbau hat sich die Lage weiter verschlechtert. Laut dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) blieben die Aufträge 2023 um real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Im Inland lag das Orderminus der Unternehmen bei 11 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland nahmen um 13 Prozent ab. Bei den Euro-Ländern lag das Minus sogar bei 16 Prozent. In China konnte das Wirtschaftswachstum nach den weggefallenen weitreichenden Beschränkungen durch die Covid-19-Pandemie wieder zulegen. Für 2023 lag der Zuwachs bei 5,2 Prozent nach einem Plus von lediglich 3,0 Prozent im Vorjahr. Indien positionierte sich mit einem Wachstum von 6,7 Prozent erneut vor China, konnte im Vorjahr mit 7,2 Prozent jedoch einen noch höheren Wert erzielen. Japans Wirtschaft legte um 1,9 Prozent gegenüber 2022 zu, als ein Plus von 1,0 Prozent erwirtschaftet worden war. Bei den Schwellen- und Entwicklungsländern verharrte das Wachstum 2023 mit 4,1 Prozent auf dem gleichen Wert wie 2022, nachdem dort noch im Jahr 2021 wegen der Pandemie-Nachholeffekte ein Wachstum von 6,7 Prozent erzielt wurde. In Russland wuchs die Wirtschaftsleistung 2023 laut IWF wieder um 3,0 Prozent, nachdem sie wegen des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Sanktionen im Vorjahr noch um 1,2 Prozent eingebrochen war. In Lateinamerika betrug der Zuwachs 2,5 Prozent, in Brasilien und Mexiko legte die Wirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 beziehungsweise 3,4 Prozent zu. Die Danfoss Power Solutions II GmbH erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 88,6 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang um 0,1% gegenüber dem Gesamtjahr 2022. Das Umsatzniveau mit OEM-Kunden am Standort in Baden-Baden als auch das Umsatzniveau mit Projektgeschäft in Wehrheim entsprachen dem Vorjahr. Das Betriebsgelände am Standort in Lohmar war unverändert im Geschäftsjahr 2023 von der Firma Walterscheid GmbH gemietet. Nach der Kündigung des Mietverhältnisses im 2. Quartal 2022 und der Entscheidung, einen Großteil der Produktion in die Slowakei zu verlagern, wurde für die Bereiche Entwicklung und Maschinen- sowie Werkzeugfertigung ein neuer Standort in Troisdorf gefunden, der im Juni 2024 bezogen wurde. Im Jahr 2023 hat die DPS II GmbH die Herausforderungen, die im Jahr 2022 auftraten, erfolgreich bewältigt. Im Gegensatz zum Vorjahr waren die Prozesse stabilisiert, und es fand keine Entlassung oder Wiedereinstellung von Zeitarbeitskräften statt. Diese Stabilität stand im Kontrast zu den Schwankungen und Anpassungen des Vorjahres und sorgte für einen durchgängig effizienten Betrieb im Jahr 2023. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität wurde der Einsatz des Danfoss Business Systems fortgesetzt. Hierbei handelt es sich um ein abgestimmtes Set von Lean-Werkzeugen, mit Hilfe derer die Produktionsprozesse analysiert und verbessert werden sollen. Mitte 2023 konnte das Management überzeugt werden, dass kurzfristige Investitionen i.H.v. 500 Tsd. EUR zum Ende des Jahres einen positiven Effekt für das Folgejahr 2024 haben werden. Es wurde in eine Waschanlage, eine automatisierte Biegezelle und weitere, kleinere Updates an bestehendem Equipment noch im Jahr 2023 investiert. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2023 ein gemischtes Bild: Erste Tendenzen zur Marktkonsolidierung wurden sichtbar, während eigene operative Probleme als auch unverändert bei Zulieferern Bestand hatten. Die Implementierung von SAP im zweiten Halbjahr stellte eine weitere Herausforderung hinsichtlich der Integration und der Anpassung an bestehende Systeme und Prozesse dar, was zu zeitweisen Lieferverzögerungen und erhöhtem Schulungsbedarf der Mitarbeiter führte. Prognose-Ist-Vergleich Trotz der insgesamt positiven Entwicklung konnten die für 2023 geplanten operativen Umsatzerlöse von 70,8 Mio. EUR aus den bereits genannten Gründen nicht erreicht werden. Unvermindert hohe Material- und Frachtkosten in Kombination mit der Tatsache, dass die Preiserhöhungen an Kunden im Verhältnis zu den Preiserhöhungen seitens der Lieferanten zeitverzögert weitergegeben wurden, hatten ebenfalls ihren Anteil an dieser Entwicklung und führten dazu, dass auch der geplante Deckungsbeitrag von 15% verfehlt wurde. Vermögens- und Finanzlage Die Danfoss Power Solutions II GmbH ist in ein konzerninternes In-House-Banking System (IHB) mit der Danfoss A/S eingebunden. Zum Ende Dezember betrugen die Forderungen an verbundene Unternehmen 47,6 Mio. EUR. Verbindlichkeiten gegenüber externen Kreditinstituten bestehen aufgrund der unbeschränkten Kreditzusage des Mutterkonzerns nicht. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind kurzfristiger Natur. Den Forderungen von insgesamt 56,9 Mio. EUR (einschließlich In-House-Banking) stehen Verbindlichkeiten in Höhe von 24,9 Mio. EUR gegenüber. Das Eigenkapital von 8,6 Mio. EUR enthält eine Kapitalrücklage in Höhe von 14,0 Mio. EUR, die zur Stärkung des Eigenkapitals in Form einer Bareinlage im Dezember 2021 durch die Danfoss Deutschland GmbH zugeführt wurde. Diese zusätzliche Rücklage führt zu einer Eigenkapitalquote von 9,2%. Insgesamt betrugen die Aktiva des Unternehmens zum 31. Dezember 2023 93,1 Mio. EUR. Darin enthalten sind das Anlagevermögen von 14,7 Mio. EUR und das Umlaufvermögen von 78,4 Mio. EUR einschließlich der zuvor beschriebenen Forderungen an verbundene Unternehmen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zählten 12,0 Mio. EUR. Den größten Einzelposten auf der Passivseite stellen die Rückstellungen für Pensionen mit 39,1 Mio. EUR dar. Hinzu kommt neben den bereits erwähnten Positionen von Eigenkapital und Verbindlichkeiten ein passiver Unterschiedsbetrag aus dem Unternehmenserwerb von 8,4 Mio. EUR, der über 25 Jahre abgeschrieben wird. Ertragslage Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Umsatzerlöse betrugen 88,6 Mio. EUR. Hierin enthalten sind 66,3 Mio. EUR aus dem operativen Geschäft, welches sich auf die einzelnen Geschäftsbereiche wie folgt verteilt: 27,4 Mio. EUR Rubber, Hydraulic Hoses and Fittings ("RHHF"; Werk Baden-Baden); 24,2 Mio. EUR Fuel, Air Conditioning, Thermoplastic and Specialty ("FACTS"; Werk Baden-Baden); 6,2 Mio. EUR Industrial Pumps and Motors (Werk: Wehrheim); 8,5 Mio. EUR Connectors (Werke Baden-Baden und Lohmar). Hinzu kommen Einnahmen aus der Vermietung eines Gebäudes (0,8 Mio. EUR), Schrottverkäufe (0,1 Mio. EUR), die Amortisierung des passiven Unterschiedsbetrags aus Unternehmenserwerb (0,4 Mio. EUR), Bestandserhöhung (0,3 Mio. EUR) sowie die Vergütung von konzerninternen Dienstleistungen (21,5 Mio. EUR). Der Materialaufwand betrug 53,8 Mio. EUR und enthält neben den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Dienstleistungen Dritter (Verzinken) auch den Aufwand für Lizenzen im Zusammenhang mit der Nutzung von Patenten an die Danfoss A/S. Der Personalaufwand lag bei 46,1 Mio. EUR. Gegenüber 2022 ergab sich eine deutliche prozentuale Verschiebung hin zu einer erhöhten Materialaufwandsquote (60,6% = +3,8%-P) aufgrund der zeitversetzten Weitergabe von gestiegenen Materialpreisen an die Kunden. Die Personalaufwandsquote (51,9% = +6,2%-P) erhöhte sich ebenfalls, resultierend aus der geplanten Standortschließung in Lohmar. Die Abschreibungen von 2,7 Mio. EUR enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 12,2 Mio. EUR gehören vornehmlich Wartungskosten, Mietaufwendungen für die Gebäude in Wehrheim und Lohmar sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem externen Lager in Baden-Baden. Hinzu kommen Anpassungen für Pauschalwertberichtigungen der Forderungen. 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von 25,8 Mio. EUR erzielt. Dieser Betrag wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Danfoss Deutschland GmbH abgeführt. Der Fehlbetrag ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die hohen Materialkosten und -preiserhöhungen, fehlende Auslastung der Strukturkosten, sowie Aufwendungen für die Integration in die Danfoss-IT-Infrastruktur. Auch 2023 waren die Werke weiterhin beeinflusst von nicht-operativen umfangreichen Integrationstätigkeiten; hierzu gehörten vornehmlich Änderungen der Organisationsstruktur, Implementierung des Danfoss Business Systems sowie Vorbereitungen auf die SAP-Einführung 2023. Angesichts dieser signifikanten Änderungen sowie der anhaltend schwierigen Lage in Bezug auf die Materialsituation, beurteilen wir die Entwicklung des Jahres 2023 insgesamt als ausreichend. Es ist mittelfristig geboten, die Ertragssituation deutlich zu verbessern. Hierzu werden weitere strategische Initiativen ausgearbeitet, die 2024 und den Folgejahren umzusetzen sind. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Kennzahl neben dem Umsatz ist der Deckungsbeitrag, der sich aus der Division der Umsatzerlöse (abzgl. der Konzernleistungsverrechnung) und des Materialaufwands ergibt. Der Deckungsbeitrag unterscheidet sich erheblich von Produktgruppe zu Produktgruppe (zwischen ~10% und ~30%) und liegt in Summe für unsere Gesellschaft mit 18,7% (Vorjahr 20,1%) signifikant unter dem Konzernziel von 35%+. Diese Kenngröße ist daher ein wesentlicher Ansatzpunkt für die folgenden Jahre. Die wesentlichen nicht-finanziellen Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens werden unter dem Schlagwort SDQC - Safety (Sicherheit), Delivery (Lieferperformance), Quality (Qualität), Costs (Kosten) - zusammengefasst. Oberste Priorität bei den nicht-finanziellen Kennzahlen hat Arbeitssicherheit, gemessen in Form von Frühindikatoren (sicherheitsrelevante Beobachtungen) und Spätindikatoren (Arbeitsunfälle). 2023 gab es in Baden-Baden leider zwei meldepflichtige Arbeitsunfälle (Vorjahr sechs). Daher wurden vermehrt Initiativen gestartet, um die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Regelmäßige Unterweisungen, kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsplätze und Sicherheitsrundgänge des Management Teams wurden umgesetzt. Des Weiteren fanden verschiedene Weiterbildungen wie z.B. die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten für unsere SEH Manager statt. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtRisiko und Chancenmanagementsystem Die Gesellschaft ist in das Risiko- und Chancenmanagementsystem der Danfoss A/S integriert. Ziel des Systems ist es, den bewussten Umgang mit unternehmerischen Risiken zu fördern und dadurch eine Bestandsgefährdung des Danfoss-Konzerns oder von Konzerngesellschaften zu vermeiden. Die wesentlichen Elemente des Risiko- und Chancenmanagementsystems sind in einer Konzernrichtlinie beschrieben. Unter Risiko/Chance wird die Gefahr/Möglichkeit einer negativen/positiven Abweichung von der operativen oder strategischen Planung bzw. der aktuellen Prognose verstanden. Die Danfoss Power Solutions II GmbH wurde 2023 sukzessiv in das Risikomanagement-System des Danfoss-Konzerns eingebunden, welches einen Schwerpunkt im neu implementierten ERP-System hat. Hierzu gehören insbesondere Systemzugriffsbeschränkungen, Dokumentationspflichten sowie die Befolgung von 4-Augen-Prinzipien in wesentlichen Bereichen. Alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, regelmäßig an bspw. Ethik-Schulungen teilzunehmen, um so für mögliche Compliance-Risiken sensibilisiert zu sein. Chancen Eine der wichtigsten Chancen für die Danfoss Power Solutions II GmbH ergibt sich weiterhin durch die Integration in den Danfoss-Konzern. Der Bereich Mobilhydraulik ist seit über 50 Jahren einer der Kernbereiche im erfolgreichen Segment "Power Solutions" von Danfoss. Durch die Akquise der ehemaligen Eaton-Werke verfügt dieses Segment über das breiteste und tiefste Produktportfolio im Mobil- und Industriehydraulikbereich weltweit. Danfoss kann dank unserer Produkte als Systemlieferant am Markt auftreten und weitere, bedeutende Kunden erreichen. Die Vertriebskanäle des Unternehmens sind erheblich verstärkt worden, um die geographische Reichweite deutlich zu erhöhen. Nach der Implementierung des Danfoss-weit eingesetzten Warenwirtschafts- und Finanzbuchhaltungssystems werden Prozesse weiter vereinheitlicht und Synergien im Sinne einer effizienten Zusammenarbeit im operativen als auch im administrativen Bereich mit anderen Standorten des Konzerns genutzt. Die globale ESG (Environment, Social, Governance) Initiative rückt das Thema Nachhaltigkeit weiter in den Fokus. Ziel ist es, im Danfoss-Konzern bis 2030 eine CO 2 -Neutralität zu erreichen. Es wird daher kontinuierlich weiter am Ausbau der Energie-Effizienzmaßnahmen an Gebäuden und an Produktionsanlagen gearbeitet, um eine langfristige Widerstandsfähigkeit des Standortes zu sichern. Die verschiedenen Initiativen unterstützen die positive Entwicklung für eine gesteigerte Attraktivität, für leistungsstarke Mitarbeitende, ESG-engagierte Kunden, ein gestrafftes Geschäftsmodell und eine verbesserte Unternehmensmarke. Risiken Neben den Chancen einer Akquisition ergeben sich auch deren Risiken. Organisatorische Änderungen, Prozessanpassungen sowie die Einführung eines neuen, den Mitarbeitenden in großen Teilen unbekannten ERP-Systems sind nicht zu unterschätzende Herausforderungen, denen durch Kommunikation und Einbindung aller Mitarbeitenden zu begegnen ist. Um die Arbeitsbelastung des im Projekt eingebundenen Stammpersonals während der ERP-Implementierung gleichmäßiger zu verteilen, wurden zusätzliche Mitarbeiter temporär eingestellt. Es bedarf aufgrund der - im Konzernvergleich - niedrigen Produktivität weiterhin der Umsetzung des Danfoss Business Systems. Ein besonderer Fokus wird im Jahr 2024 und den Folgejahren dabei auf einer Arbeitsumgebung liegen, die die Grundlagen für kurz- und mittelfristige, kontinuierliche und nachhaltige Verbesserung schafft. Um dem anstehenden Generationswechsel in der Belegschaft und dem Fachkräftemangel zu begegnen, wird auch zukünftig intern ausgebildet, in eine Ausbildungswerkstatt investiert und die Zusammenarbeit mit dualen Hochschulen in der Umgebung intensiviert. Dies gilt sowohl für den technischen als auch den kaufmännischen Bereich. In der zweiten Jahreshälfte zeichnet sich eine deutliche Abschwächung des Marktbedarfs ab. Zudem zeigt sich eine Überbestandssituation in der Wertschöpfungskette bis zum Endverbraucher. Die starke Verunsicherung in den Märkten wird durch die hohe Inflation, steigende Energie- und Lohnkosten und eine volatile Zinspolitik getrieben. Auch internationale politische Krisen haben zu konservativen Wachstumsprognosen der Kunden in unseren Kernmärkten Europa, China und USA geführt. Trotz sorgfältiger Planung, des Einsatzes von Marktstudien und einem intensiven Budgetprozess können Reaktionen des Marktes nicht in allen Einzelheiten antizipiert werden. Zukünftige Änderungen der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie mögliche weitere Regulierungen bezüglich Fahrzeugsicherheit, Kraftstoffverbrauch, oder Schadstoffemissionen stellen sowohl Chancen-, als auch Risikofaktoren für die Anwendung unserer Produkte dar. Die internationale Konjunkturentwicklung ist für Danfoss als weltweit exportorientiertes Unternehmen ein wesentlicher Einflussfaktor auf Chancen und Risiken. Marktrisiken begegnen die Gesellschaft und das Segment Power Solutions u.a. mit der Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder, um die Absatzrisiken möglichst gering zu halten. Bei Bedarf wird zeitnah durch die Anpassung der Produktion und Kapazitäten reagiert. Zusammenfassend beurteilen wir die Chancen und die Risiken wie folgt: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bewertung der Risiken und der Chancen nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, die sich bietenden Chancen und Herausforderungen mittelfristig im Zeitraum der nächsten drei bis fünf Jahren nutzen zu können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken einzugehen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Prognose Zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen wir wie folgt aus: Für das Jahr 2024 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent - der Wert liegt damit auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Konjunkturprognose für das Jahr 2025 fällt laut dem Bericht "World Economic Outlook" vom 31. Januar 2024 mit einem Plus von 3,2 Prozent leicht höher aus. Damit sinkt das gegenwärtige Wachstum der Weltwirtschaft jedoch dauerhaft unter den historischen Vergleichswert der vergangenen zwei Jahrzehnte, der bei durchschnittlich 3,8 Prozent pro Jahr liegt. Als neu hinzugekommenes, geopolitisches Risiko neben dem Krieg in der Ukraine, sieht der IWF die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts im Gazastreifen auf Länder in der Nachbarschaft von Israel. Darüber hinaus könnten weitere Handelsunterbrechungen durch Angriffe auf die Seeschifffahrt im Roten Meer schwerwiegende Folgen haben, da hier rund 11 Prozent der weltweiten Handelsmenge transportiert werden. Auch weitere extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Dürren könnten zusammen mit dem El-Niño-Phänomen erneut einen Anstieg der Lebensmittelpreise verursachen und damit die Situation um die globale Ernährungsunsicherheit verschärfen. Die für den Konzern relevantesten Märkte sollen sich wie folgt entwickeln: Das Wachstum in der Eurozone wird sich laut IWF-Prognose von 0,9 Prozent im Jahr 2024 auf 1,7 Prozent im Folgejahr erhöhen. Ähnlich sieht es für Deutschland aus - das einzige Land der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, dessen Wirtschaft 2023 geschrumpft ist. Hier sagen die Berechnungen ein Plus des Bruttoinlandprodukts von 0,5 Prozent für 2024 und von 1,6 Prozent im Folgejahr voraus, eine Rezession wird für Deutschland von den IWF-Ökonomen also nicht mehr erwartet. Moderate Zuwächse beim Wirtschaftswachstum 2024 und dann wieder zunehmend für 2025 wurden vom IWF auch für Spanien, Frankreich und Italien sowie Großbritannien berechnet. Im Geschäftsjahr 2024 der Danfoss Power Solutions II GmbH soll mittels zusätzlicher Flächen das Layout mit Fokus auf zusammenhängende Produktionsschritte weiter verbessert werden. Dies war zuvor aufgrund enger Platzverhältnisse und vorgegebener, fixer Standorte einzelner Maschinen nicht gegeben. Da der Bereich der Mobilhydraulik sehr viel Flexibilität und kurze Time-To-Market-Zeiten erfordert, soll die Werkzeugherstellung intern abgewickelt und - über die Investitionen aus 2023 hinausgehend - in weiteren Werkzeugbau investiert werden. Insbesondere die in Baden-Baden hergestellten Schlauchleitungen sind aufgrund der kundenspezifischen Auslegungen sehr individuell und produktspezifisch. Die Marktentwicklung ist weiterhin sehr volatil. Für das Jahr 2024 erwarten wir für unser Unternehmen eine Abschwächung des Umsatzniveaus um ca. 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei einem Deckungsbeitrag auf Vorjahresniveau. Dies beruht ausschließlich auf der Prognose der einzelnen operativen Business Units. Zur weiteren Entwicklung der konzerninternen Leistungsverrechnung lässt sich derzeit noch nichts ausführen. Um das Ergebnis vor Steuern nicht zu sehr zu belasten, werden deshalb entsprechende Kostenanpassungen in allen Bereichen nötig sein. Die Planungen und Umsetzungszeiträume werden dabei aufgrund der deutlich unsichereren Wirtschaftslage einem kontinuierlichen Anpassungsprozess unterliegen. Die weiteren Einflüsse durch Veränderungen in der geopolitischen Lage (z.B. Ukraine-Krieg, Wahlausgang in den USA) sind derzeit noch nicht absehbar, können aber sowohl einen positiven als auch negativen Einfluss auf Marktbedarfe sowie die Material- und Energieversorgung haben, auf die kurzfristig reagiert werden muss. Für das Jahr 2024 liegen die Bruttomargen-Erwartungen leicht unterhalb des Niveaus von 2023.
Baden-Baden, den 5. November 2024 Die Geschäftsführung der Danfoss Power Solutions II GmbH Axel Klapper Thomas Beeker 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. AllgemeinesDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alleiniger Gesellschafter der Danfoss Power Solutions II GmbH ist die Danfoss Deutschland GmbH mit Sitz in Flensburg. Das Geschäftsjahr umfasst das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. 2. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Danfoss Power Solutions II GmbH mit Sitz in Baden-Baden im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 743995 eingetragen. 3. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungen werden grundsätzlich unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von vier bis acht Jahren ermittelt. EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 250€ werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die Abschreibungen werden grundsätzlich unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von vier bis zehn Jahren ermittelt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei liegen die Abschreibungsdauern von Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 15 Jahren und von Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet: Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800€ nicht übersteigen. In die Herstellungskosten von (selbsterstellten) Anlagen sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung von Anlagegegenständen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, sofern dieser geboten ist, bilanziert. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder ggf. zu niedrigeren Einstandspreisen am Bilanzstichtag unter Verwendung des FiFo-Verfahrens aktiviert. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen, der Sondereinzelkosten der Fertigung, der anteiligen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Position Grundstücke mit fertigen Bauten beinhaltet ein Grundstück, das nicht genutzt wird und in naher Zukunft veräußert werden soll. Die Bewertung erfolgte verlustfrei unter Berücksichtigung voraussichtlicher Verkaufspreise und notwendiger Abschläge für anfallende Kosten. Dieser verlustfreie Bewertungsansatz wurde durchgängig angewendet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Methodik zur Ermittlung der Abwertungen wurde im Geschäftsjahr an die konzernweite Vorgehensweise angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Methodik zur Ermittlung der Abschläge wurde im Geschäftsjahr an die konzernweite Vorgehensweise angepasst. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Der passive Unterschiedsbetrag aus Unternehmenserwerb wird linear über die durchschnittliche Restlaufzeit der Altersversorgungsverpflichtungen von 25 Jahren aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der im Sinne des § 253 Abs. 2 HGB von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vorjahr: 1,78%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,25 % (Vorjahr: 3,25%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2 % (Vorjahr: 2%) beziehungsweise 1 % (Vorjahr: 1%) Garantieanpassung berücksichtigt. Die Fluktuation wurde durch die WTW-Standardtafel berücksichtigt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen und Jubiläumszuwendungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 0,99 % (Vorjahr: 0,52%) für Altersteilzeitverpflichtungen bzw. von 1,74 % (Vorjahr: 1,44%) für Jubiläumsverpflichtungen bewertet. Erwartete Gehaltssteigerungen werden jeweils mit 3,25 % (Vorjahr: 3,00 %) berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zugangszeitpunkt und zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge ermittelt. Für den Fall, dass sowohl aktive als auch passive latente Steuern vorliegen, werden diese saldiert ausgewiesen. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft erfolgte im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Bildung von latenten Steuern. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Der Ausweis von Aufwendungen und Erträgen erfolgt grundsätzlich unsaldiert. 4. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 1.829. Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) und ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 14.000 (Vorjahr: TEUR 14.000). Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen aus Altersversorgungszusagen gebildet. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Verpflichtungswert TEUR 39.076 (Vorjahr: TEUR 38.203). Bei der Bewertung der Verpflichtung aus der vorliegenden Zusage wurden externe, auf die Direktzusage anrechenbare, Leistungen nach § 253 I 3 HGB berücksichtigt (i.H.v. TEUR 553). Der Barwert des Erfüllungsbetrags wurde nach § 253 I, II HGB bestimmt. Als Deckungsvermögen wurden verpfändete Rückdeckungsversicherungen als zweckexklusive verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen klassifiziert. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre 1,74 % (Vorjahr 1,44 %) nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 715 (Vorjahr: TEUR 3.177) und unterliegt in Übereinstimmung des BMF-Schreibens vom 23. Dezember 2016 im Zusammenhang mit dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Danfoss Deutschland GmbH nicht der Abführungssperre, jedoch der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 12.158) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen (TEUR 8.031) sowie für Bonusvereinbarungen, Inflationsprämien und tarifliche Zulagen (TEUR 1.787). Im Vorjahr beliefen sich die sonstigen Rückstellungen in Summe auf TEUR 4.721. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 468) enthalten Erträge aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus dem Unternehmenserwerb in Höhe von TEUR 371 und aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 97. Im Vorjahr beliefen sich die sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 559. Wesentliche periodenfremde oder außergewöhnliche Erträge sind wie im Vorjahr nicht angefallen. Personalaufwand Der Personalaufwand ist auf TEUR 46.072 gestiegen. Im Vorjahr belief sich der Personalaufwand auf TEUR 40.843. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Abfindungszahlungen im Rahmen der Standortschließung in Lohmar. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 12.164) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für externe Dienstleistungen (TEUR 1.607), Versorgungsunternehmen (TEUR 1.411), Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 1.206), MRO-Güter (TEUR 1.138), Zeitarbeitskräfte (TEUR 840), Werkzeuge und Instandhaltung (TEUR 786), Versicherungen (TEUR 375) und für Reisen (TEUR 292) sowie Mietaufwendungen (TEUR 603), Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 539) und Geringwertige Wirtschaftsgüter (TEUR 411). Im Vorjahr beliefen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 12.019. Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 51 angefallen, die Long Term Incentive Pläne betreffen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Seit dem Geschäftsjahr 2022 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Dan-foss Deutschland GmbH. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich deshalb auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). 6. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen haben vertragsgemäß folgende Restlaufzeiten:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Danfoss A/S einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Weiterhin gelten als nahestehende Personen die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen nahestehenden Personen. Honorar des Abschlussprüfers Das im Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 70, wovon TEUR 70 auf Abschlussprüfungsleistungen entfielen. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung der Danfoss Power Solutions II GmbH im Berichtsjahr waren:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter der Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Danfoss A/S, Nordborg, Dänemark, für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird auch beim Erhvervsstyrelsen in DK 2100 Kopenhagen Ost, Langelinie Allee 17, eingereicht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Baden-Baden, den 5. November 2024 Die Geschäftsführung der Danfoss Power Solutions II GmbH Axel Klapper Thomas Beeker Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Danfoss Power Solutions II GmbH, Baden-Baden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Danfoss Power Solutions II GmbH, Baden-Baden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Danfoss Power Solutions II GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 5. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Denis Etzel, Wirtschaftsprüfer ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt. |
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