Hausverwaltung Henry R. Rostig GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kiefer seit 30.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKESAH GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 31. Dezember 2023AKESAH GmbH, Berlin1. Grundlagen und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmenstätigkeit/ Geschäftsmodell 1.2 Entwicklung der Branche 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Geschäftsentwicklung 2.2 Investitionen 2.2 Personal- und Sozialbereich 3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage 3.1 Vermögenslage 3.2 Finanzlage 3.3 Ertragslage 3.4 Gesamtwürdigung 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen 5. Ausblick 1. Grundlagen und Rahmenbedingungen der Firma 1.1 Unternehmenstätigkeit/ Geschäftsmodell Die AKESAH GmbH ist ein mitteständisches Elektrounternehmen mit regionalem Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg. Das Leistungsspektrum der AKESAH GmbH umfasst die Errichtung von elektrischen Anlagen im Neubau und im Bestand. Die AKESAH GmbH hat Erfahrung auf den Gebieten Wohnungsneubau und Sanierung. In den vergangenen Jahren waren die Errichtung der elektrischen Anlagen in Neubauten von Miet- und Eigentumswohnungen und in Wohnkomplexen von 400-1000 Wohnungen der Schwerpunkt. 1.2 Entwicklung der Branche Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist stark abhängig von der Baubranche. Deshalb ist deren Entwicklung zeitverzögert auch unsere Entwicklung. Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe 1 für den Monat Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 ergab sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 Prozent. „Unsere verhaltene Umsatzprognose wird bestätigt. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Für 2023 sind wir sogar noch pessimistischer: Wir erwarten einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 6 Prozent“. Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die veröffentlichten Konjunkturindikationen für den Bau. Nach seinen Angaben werden neue Aufträge zunehmend ausbleiben. Zusätzlich zur schwachen Auftragslage der Baubranche kommen die weiter hohen Material- und Zinskosten hinzu, sieht Müller die Situation Anfang 2023. Im Jahresverlauf 2023 hat sich diese Prognose weitestgehend bestätigt. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.1 Geschäftsentwicklung Die Umsatzerlöse der Akesah GmbH von 15,9 Mio. Euro haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Mio. Euro erhöht und liegen damit im erwarteten Bereich. Insgesamt erhöhte sich jedoch die Gesamtleistung um 3,4 Mio. Euro von 12,8 Mio. Euro auf 16,2 Mio. Euro. Über das ganze Jahr hinweg verzeichnete die Gesellschaft eine sehr gute Auslastung und konnte die Baumaßnahmen qualitätsgerecht abwickeln. Dabei wurde ein Ergebnis nach Steuern 202,4 Teuro erzielt. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2023 198,8 Teuro, was einer Verminderung um 279,6 Teuro gegenüber dem Vorjahreswert entspricht und damit leicht unter den Erwartungen für 2023 liegt. Die Aufträge der Akesah GmbH sind so verhandelt, dass aus den laufenden An- und Zwischenzahlungen die Liquidität des Unternehmens sichergestellt ist. Im Berichtsjahr ist die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Zahlungen an Lieferanten und Nachunternehmer sind in der Regel unter Abzug von Skonto vorgenommen worden. Die zur Erbringung der Bauleistungen notwendigen Geräte und Anlagen werden - wie bisher erfolgreich praktiziert - nach Bedarf und Region angemietet. Dies führt zur Vermeidung von Kapitalbindung und dient der Sicherung einer ausreichenden Liquidität. Ebenso entfallen für das Unternehmen aufwendige Transporte zu und zwischen den einzelnen Baustellen. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen keine Bankdarlehen aus. Die durch die Geschäftsbanken unterjährig eingeräumten Bankkrediten von 500 Teuro brauchten aufgrund der guten Liquiditätsausstattung nicht in Anspruch genommen werden. Der Gesellschaft stehen zum Jahresbeginn 2023 Aval-Linien in Höhe von insgesamt 2 Mio. Euro zur Verfügung. Die Hälfte wurden hiervon per 31.12.2023 in Anspruch genommen. Die Absicherung der Aval- und Banklinien erfolgt ohne Hinterlegung von Barmitteln oder sonstigen Sicherheiten. 2.2 Investitionen In 2023 wurden insgesamt Investitionen in das immaterielle und Sachlagevermögen von 192 Teuro in Büro- und Geschäftsausstattung getätigt. 2.3 Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr betrug die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl 57,25 Mitarbeiter:innen. Im Fokus unserer Weiterbildungsmaßnahmen sind die Produkt- und Sicherheitsschulungen. Ersthelferschulungen werden regelmäßig besucht und nachgewiesen. 3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage 3.1 Vermögenslage Die Vermögenslage der AKESAH GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar: Die Aktivseite der Bilanz weist einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 1,1 Mio. Euro auf, was zum einen auf den Anstieg des Vorratsvermögens in Höhe von 0,3 Mio. Euro infolge noch nicht abgerechneter Bauvorhaben zurückzuführen. Das Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um 84,3 Teuro angestiegen. Hier wirken sich die Investitionen in technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 634,1 Teuro infolge des gestiegenen Geschäftsvolumens erhöht. Der Anstiegt betrifft vor allem mit 258,2 Teuro die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 369,1 Teuro sonstige Vermögensgegenstände, die vor allem Steuerrückforderungen und Darlehen enthalten. Darüber hinaus haben sich auch die liquiden Mitteln 141,4 Teuro durch das gestiegene Geschäftsvolumen trotz erfolgter Ausschüttung erhöht. Die Passivseite der Bilanz weist ein um 401,2 Teuro vermindertes Eigenkapital aus, welches durch die vorgenommene Ausschüttung trotz Vorliegen eines Jahresüberschusses begründet ist. Gegenläufig wirken sich um 438,5 Teuro höheren Rückstellungen aus. Ursächlich hierfür sind die gestiegenen sonstigen Rückstellungen, die vor allem Gewährleistungsrückstellungen berücksichtigen. Der Anstieg der Bilanzsumme der Passivseite ist vor allem auf die um 1,5 Mio. Euro gestiegenen erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen, die für die Abarbeitung der Auftragsbestände von den Kunden im Vorhinein angefordert worden sind. Die Gesellschaft weist zudem einen stichtagsbedingten Rückgang der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten um 239,3 Teuro auf. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringern sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich sind im Vorjahr enthaltene kreditorische Debitoren, die dieses Jahr nicht angefallen sind. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage der AKESAH GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar: Die Gesellschaft hat einen operativen Cashflow von 919,2 Teuro realisieren können und weist damit einen Anstieg um 332,1 Teuro gegenüber dem Vorjahr auf. Ursächlich für den Anstieg ist das Jahresergebnis sowie die höheren erhaltenen Anzahlungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt zum Bilanzstichtag - 170,2 Teuro und liegt damit um 42,5 Teuro höher als im Vorjahr und ist auf die im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen zurückzuführen. Der finanzielle Cashflow beträgt wie im Vorjahr - 607,5 Teuro und betrifft die planmäßige Rückführung der Bankdarlehen sowie die Ausschüttung an die Gesellschafter. 3.3 Ertragslage Die Ertragslage der AKESAH GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar: Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Steigerung der Gesamtleistung von 3,4 Mio. Euro auf 16,2 Mio. Euro erreicht werden. Der wesentliche Anteil ist auf die im letzten Jahr enthaltenen noch nicht abgenommener/nicht fertiggestellter Projekte zurückzuführen, die in 2023 schlussgerechnet wurden sind. In nahezu gleicher Höhe sind die Materialaufwendungen gestiegen. Darüber hinaus sind die Personalaufwendungen um 32,7 Teuro auf 2.220,0 Teuro gefallen, was Folge des leichten Mitarbeiterrückgangs und trotz Anpassung des Lohnniveaus in 2023 war. Neben den investitionsbedingt leicht auf 85,3 Teuro gestiegenen Abschreibungen weist die Gesellschaft gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 1.508,5 Teuro auf. Ursächlich sind inflationsbedingte Kostensteigerungen, erstmalige gebildete Vorsorgen für mögliche Gewährleistungsfälle sowie ein gestiegenes Geschäftsvolumen. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2023 um 120,8 Teuro gesunkene Steueraufwendungen infolge des geringeren Vorsteuer-Ergebnisses zu berücksichtigen, so dass insgesamt mit 198,8 Teuro ein um 279,6 Teuro geringerer Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr realisiert werden konnte. 3.4 Gesamtwürdigung Das Geschäftsjahr 2023 war für die AKESAH GmbH aus Sicht der Geschäftsführung ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungen Chancen In den vergangenen Jahren hat sich die Suche nach geeigneten Fach- und Führungskräften als schwieriges Unterfangen erwiesen, weswegen wir das Personalrisiko auch im Jahr 2024 als eines unserer bedeutsamsten Risiken erachten. Der Findungsprozess von qualifiziertem Fach- und Führungspersonal gestaltet sich nach wie vor immer schwieriger. Gründe dafür sind neben dem demographischen Wandel auch die bisher gute Auslastung in der Elektrobranche. Sollte dieses Risiko eintreten, so ist mit einem Rückgang der Betriebsleistung sowie damit einhergehend auch mit einer Verschlechterung der Ertragslage zu rechnen. Die Mitarbeiterbindung wird deshalb, wie in der Vergangenheit auch, zukünftig verstärkt ein zentraler Bestandteil des Personalmanagements sein. Das Unternehmen investiert daher wie bereits in den letzten Jahren auch in innerbetriebliche und zielgruppenorientierte Schulung und Weiterbildung, in ein erfolgsabhängiges Prämiensystem sowie in diverse Sozialleistungen. Außerdem sollen in Mitarbeitergesprächen die Fähigkeiten, aber auch die Wünsche der Mitarbeiter nach Aus- und Weiterbildung aufgezeigt und umgesetzt werden. Durch die weitere Neueinstellung von Kolleg:innen mit dem Ziel, eine gewisse Personalreserve zu bilden, sowie die weitere Schaffung von Kernkompetenzen einzelner Mitarbeiter:innen, soll dem Personalrisiko entgegen wirken. Durch das frühzeitige Erkennen der Risiken, die Erarbeitung von technischen oder kaufmännischen Lösungen und die Definition der eigenen Stärken als Chance gegenüber den Mitbewerbern wurden Faktoren herausgebildet, die die Stellung des Unternehmens am Markt festigen und ausbauen. Chancen kann die Gesellschaft wie folgt definieren: • Wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit: Diese wird durch einen weiterhin restriktiven Umgang mit den finanziellen Ressourcen genutzt. Sollte diese Chance genutzt werden können, hat dies weiterhin geringe Aufwendungen für Refinanzierungen zur Folge. • Schlanke Strukturen und damit einhergehende moderate Allgemeine Geschäftskosten (AGK) als Wettbewerbsvorteil: Um diese Chance zu nutzen, wird die Gesellschaft versuchen, die auftragsbezogenen Allgemeinkosten weiterhin auf einem verhältnismäßig moderaten Niveau zu halten. • Weiterer Ausbau und Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zu nichtöffentlichen Bauherren: Durch die Neuausrichtung und Verstärkung der Akquisitionstätigkeiten soll diese Chance weiterhin genutzt und ausgebaut werden. Als Folgen dieser Chance wären eine breitere Struktur der Auftraggeberseite vorhanden, was eine breitere Umsatzbasis und gesicherte Erträge zur Folge hätte. • Standortvorteil (Berlin), da großer Bedarf an Wohnungsneubauten und Neubauten in schulische Infrastruktur: Diese temporäre Chance, aus unserer Sicht weiterhin auch für die nächsten 3-4 Jahre, soll durch die Beteiligung an entsprechenden Ausschreibungen auch in Zukunft genutzt werden. Wenn diese Chance umgesetzt werden kann, könnte dies eine Ausweitung der Umsatzentwicklung mit entsprechender Festigung des Jahresergebnisses bedeuten. Risiken Bei der Betrachtung der zukünftigen Entwicklung und bei der Analyse der Chancen und Risiken für das Unternehmen sind die primären Ziele die Sicherung der Auftragslage, die Begrenzung der Preis- und Kapazitätsrisiken bei Nachunternehmerleistungen und der Materialpreissteigerungen sowie die Vermeidung von Forderungsausfällen bei gleichzeitiger Sicherstellung der Liquidität durch ein stringentes Forderungsmanagement. Wie in den zurückliegenden Jahren wird die Akesah GmbH deshalb - unter Annahme einer gleichbleibenden Marktteilnahme - im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit und der wachsenden Komplexität der Projekte weiterhin einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt sein. Die Nutzung firmenspezifischer Stärken, die sich aus den flachen Strukturen, der Liquidität des Unternehmens und den kompetenten Mitarbeiter:innen ergeben, wird durch den stetigen Austausch von Informationen aufgezeigt und kommuniziert. Der Krieg in der Ukraine hat die schon bestehenden Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Baumaterialien sowie Verzögerungen bei einzelnen Bauprojekten deutlich verstärkt. Neben deutlichen Preissteigerungen ist es zum Teil auch nicht mehr möglich, von den Lieferanten Preiszusagen zu bekommen, oder es gibt nur noch tagesaktuelle Preise. Sollte dieses Risiko eintreten, so kann dies eine negative Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft nach sich ziehen, sofern diese Preissteigerungen nicht von den Bauherren übernommen werden und Bauverzögerungen aufgrund von Lieferengpässen unter Berufung auf höhere Gewalt nicht von den Auftraggebern akzeptiert werden. Neben dem Preisrisiko stellt aber auch die Kapazität und die rechtzeitige Verfügbarkeit der benötigten Roh- und Baustoffe in den letzten Jahren ein nicht unerhebliches Risiko dar. Hierbei wurde es unumgänglich, projektbezogene Lagerbestände zu erhöhen. Eine intensivere Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern, unter Einbeziehung dieser in den Prozess der Angebotserstellung für unsere Auftraggeber, soll dazu dienen, benannte Risiken auszuschließen. Durch den bereits erfolgten und weiter vorangetriebenen Aufbau von Nachunternehmerstrukturen hat sich die Gesellschaft einen Pool an leistungsfähigen und qualitativ guten Nachunternehmen aufgebaut. Desweitem ist auch die Entwicklung am Kapitelmarkt mit den gestiegenen Zinsen, welche einen Rückgang der Bauaktivitäten nach sich ziehen können, zu beachten. Sollte es hierzu einem Rückgang der Bauaktivitäten kommen, so könnte dies negative Auswirkungen auf die Auftragslage und somit die Betriebsleistung der AKESAH GmbH haben. In Abweichung vom Bundestrend war in Berlin die Nachfrage nach Bauleistungen durch den Wohnungsbautrend die letzten Jahre gegeben. Wir erwarten, dass sich dieser Trend, eventuell auch abgeschwächt, weiter fortsetzt. Die Gesellschaft wird trotzdem weiter neue Akquisitionswege beschreiten und die Verifizierung der einzelnen Sparten vorantreiben. Auswirkungen auf die Gesellschaft werden als weiterhin nicht sehr hoch eingestuft, da es sich hierbei um ein unternehmensübergreifendes (Branchen-)Risiko handelt, bedingt durch die gute Finanzlage, den Sonderstatus Berlin“, den hohen Auftragsbestand und unsere Akquisitionsstärke. Den bestehenden Aval- und Kreditrahmen, die eigenen Finanzmitteln sowie die moderate Ausschüttungspolitik sieht die Geschäftsleitung als wesentliche Maßnahmen an, um in der Zukunft mögliche Finanzrisiken und Liquiditätsrisiken zu vermeiden. Wie bereits in den Vorjahren erfolgreich praktiziert, konnte die Gesellschaft auch im Berichtsjahr durch ein aktives und zügiges Zahlungsverhalten nicht unerhebliche Skontoerlöse erzielen. Durch die Ausweitung der Bonitätsprüfung, die Einholung detaillierter Bank- und Kreditauskünfte von potenziellen privaten und industriellen Auftraggebern sind mittlerweile selbstverständliche Maßnahmen der Geschäftsleitung. Die rechtlichen Risiken, sollten sie denn eintreten, könnten eine negative Auswirkung auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Dieses Risiko sieht das Unternehmen - wie bereits in den vorherigen Geschäftsjahren - als relativ geringe Belastung an. Die Bewertung von Ausschreibungsunterlagen im Zuge einer Angebotserstellung sowie die Ausarbeitung und Durchsetzung von Nachträgen führen in der Regel (im Falle einer juristischen Niederlage) zu überschaubaren Aufwendungen. Bei komplexeren Ausschreibungen bzw. Verträgen werden externe Dienstleister in die Bearbeitung der Prozesse mit eingebunden. Mögliche monetäre Auswirkungen im Zuge eines erneuten Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) und zukünftigen volkswirtschaftlichen Folgen für Deutschland, Europa und die Welt sind schwer abschätzbar. Dies könnte zur Folge haben, dass die Auftragssituation sich nicht so entwickelt wie prognostiziert und dass es zum Ausfall von Nachunternehmen kommen könnte. Sollte dieses Risiko eintreten, so kann dies negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben. Bisher war die AKESAH GmbH nur unwesentlich von der Pandemie betroffen gewesen. Bedingt durch die Branche (Elektro), den hohen Auftragsbestand. Hinzukommt auch unsere Erwartungshaltung, dass sich durch die Erfahrungen aus dem Verlauf der bisherigen COVID-19 Pandemie die Einschränkungen im wirtschaftlichen Handeln reduzieren, weshalb wir die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses hohen Risikos momentan eher als gering einschätzen. Die größten Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Personalrisiko, in steigenden Rohstoff- und Nachunternehmerpreisen und in Kapazitätsrisiken im Rohstoff- und Nachunternehmerbereich. Vor dem Hintergrund unserer oben beschriebenen Maßnahmen zur Bewältigung der einzelnen Risiken, unserer finanziellen Ressourcen, unseres sehr guten Mitarbeiterteams sowie des hohen Auftragsbestandes, sehen wir uns, aus heutiger Sicht, für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 5. Ausblick Nach einem erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2023 erwartet die Geschäftsleitung auch für das Jahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf. Diese Einschätzung beruht zum einen auf einem guten Auftragsbestand zum Beginn des Jahres (Auftragsbestand zum 1. Januar 2024: 5 Mio. Euro) sowie auf einer Annahme von weiteren interessanten und Erfolg versprechenden Aufträgen im zweiten Quartal 2024. Wir erwarten für Ende 2024 einen leicht steigenden Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr. Da das vorliegende Auftragsvolumen auskömmlich kalkuliert ist, wird ausgehend von positiven Projektergebnissen auch 2024 eine leicht gestiegene Gesamtleistung sowie ein positives Jahresergebnis und ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau von 2022 erwartet. Mit Blick auf die kriegerischen Handlungen in der Ukraine sind ein Zahlungsausfall, eine Insolvenz oder eine Stornierung eines Auftrages aus Sicht der Geschäftsführung als eher unwahrscheinlich anzusehen. Die kriegerische Auseinandersetzung von Russland mit der Ukraine hat jedoch neben steigenden Energie- und Materialkosten auch eine eingeschränkte Materialverfügbarkeit zur Folge. Neben den finanziellen Belastungen der einzelnen Staaten können die Auswirkungen auf die jeweiligen Volkswirtschaften derzeit weiterhin nicht abgeschätzt werden. Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2024 der Akesah GmbH liegt die Erwartung zugrunde, dass die unter anderem im Chancen- und Risikobericht beschriebenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und unsere Akquisitionsbemühungen auch weiterhin von Erfolg gekrönt sein werden. Unserer Prognose liegt die Prämisse zugrunde, dass die Auswirkungen aus der Ukraine-Krise keine weitere negative Veränderung hervorrufen. Wir weisen aber pflichtgemäß darauf hin, dass die tatsächliche Entwicklung auch wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen kann, wenn sich z.B. die genannten Unsicherheiten (insbesondere die Entwicklung der Rohstoffpreise, die Preis- und Kapazitätsentwicklung im Nachunternehmen, die kriegerische Auseinandersetzung von Russland mit der Ukraine oder andere Einflussfaktoren) negativ entwickeln und sich die in den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen nicht als zutreffend erweisen. Basierend auf der positiven Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre möchte die Geschäftsführung der AKESAH GmbH zusammen mit einem motivierten, gut ausgebildeten und kundenorientierten Mitarbeiterteam auch in Zukunft die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu einem modernen, innovativen und erfolgreichen Elektro-Dienstleistungsunternehmen vorantreiben. Auch in Zukunft sollen die anstehenden Bauvorhaben zur Zufriedenheit der Auftraggeber mit wirtschaftlichem Erfolg abgewickelt werden. Die Sicherung der finanziellen Ressourcen, die Erhaltung der vorhandenen technischen und kaufmännischen Kompetenzen sowie die langfristige Bindung von gut ausgebildeten Mitarbeiterrinnen sollen das Ziel eines moderaten Wachstums in den kommenden Jahren unterstützen. Diese Ziele sollen durch bereits eingeleitete und noch neu zu ergreifenden Maßnahmen abgesichert werden: - Weiterer Ausbau der Sparte Schulneubau. - Ausbau der Planungskompetenzen in allen Leistungsphasen Durch eine ständige Überprüfung und eventuelle Anpassung der Geschäftsfelder - auch unter dem Aspekt des eventuellen Zukaufs weiterer Kompetenzen und Ressourcen - sowie der laufenden Analyse der Kundenzielgruppen, soll eine immerwährende Optimierung der innerbetrieblichen Geschäftsabläufe erreicht werden, damit die AKESAH GmbH ihre positive Weiterentwicklung fortsetzen kann.
Berlin, 15. September 2025 Michael Kiefer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der AKESAH GmbH, BerlinA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eingetragen beim Registergericht Berlin (Charlottenburg), Registerart: HRB, Registernummer: 127020. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 HGB ist teilweise Gebrauch gemacht worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 52 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagevermögen wird beim Zugang zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Folgebewertung ergibt sich aus Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer. In Ausführung befindliche Bauaufträge werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Der Ausweis und die Aufgliederung des Eigenkapitals erfolgt nach § 268 Abs. 1 HGB. Die Bilanz wird unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung und sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen beinhalten im Wesentlichen Abschlagszahlungen auf bereits erbrachte Bauleistungen. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. C. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Für 2023 sind keine Bürgschaften, Haftungsverhältnisse oder andere Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten im Sinne von § 251 und § 268 Abs. 7 HGB zu vermerken. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 54 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Michael Kiefer, Berlin.
Berlin, 03.07.2025 AKESAH GmbH Michael Kiefer sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, 03.07.2025 gez. Michael Kiefer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.09.2025 festgestellt.
Berlin. 15.09.2025 gez. Michael Kiefer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AKESAH GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AKESAH GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKESAH GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 15. September 2025 ETL AG Marko Schlossarek, Wirtschaftsprüfer Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer |
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Wäscherei und chemische Reinigung für Privatkunden
Herstellung von Prüfmaschinen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste a. n. g.
Graugießereien
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Tonaufnahmen (Tonstudios)
Architekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Papier, Karton, Schreibwaren, Bürobedarf, Büchern, Zeitungen und sonstigen Druckerzeugnissen
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Sportgeräten
Speditionen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Allgemeine Gebäudereinigung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen