Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 703568
Vorher
BKB GmbHBKB Beteiligungs-GmbH
Eingetragen
24.3.2009
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen und sonstigen Vermögensgegenständen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Marco Hermann Lasch
seit 13.12.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ML Verwaltung GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BKB Beteiligungs-GmbH (vormals: BKB GmbH)

Kehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen, Geschäftstätigkeit

Die BKB GmbH betreibt Tabakfachgeschäfte vor allem im badischen Raum. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verkauf von Tabakwaren, E-Zigaretten, Raucherbedarfsartikeln und entsprechender Zusatzsortimente, sowie dem Betrieb von Lotto-Annahmestellen und Postagenturen sowie anderseits auf dem Betreiben von Gastronomieobjekten.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2020 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 477 000 Personen oder 1,1 % weniger als 2019. Damit endete aufgrund der Corona-Pandemie der über 14 Jahre anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit, der sogar die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 überdauert hatte. Besonders betroffen waren geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige, während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stabil blieb. Vor allem die erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit dürften hier Entlassungen verhindert haben.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 158,2 Milliarden Euro. Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2020 eine Defizitquote von 4,8 %. Der europäische Referenzwert des Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 % und die Zielgröße für die nationale Schuldenbremse wurden demnach deutlich verfehlt. Allerdings wurde die Anwendung beider Zielgrößen aufgrund der Corona-Pandemie für die Jahre 2020 und 2021 ausgesetzt.

Der deutsche Markt für Tabakerzeugnisse ist von tendenziell sinkenden Zigarettenabsätzen geprägt, die auch nicht durch die Verkäufe von Feinschnitt ganz aufgefangen werden. Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation WHO könnte es bis zum Jahr 2025 über 16 Millionen Raucher in Deutschland geben, wobei ihr Anteil in der Bevölkerung tendenziell rückläufig ist. Durch höhere Preise und die regelmäßig angehobene Tabaksteuer ist der Umsatz mit Tabakwaren in den letzten Jahren jedoch sogar leicht gestiegen. Aktuell geben die Deutschen rund 30 Milliarden Euro für Tabakwaren aus, wobei Zigaretten das mit Abstand wichtigste Segment darstellen. Handelsmarken spielen bei Zigaretten eine im Vergleich zu anderen FMCG-Segmenten relativ geringe Rolle.

Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnte sich die Zahl der Raucher in der deutschen Bevölkerung über 15 Jahre bis zum Jahr 2025 auf rund 16,2 Millionen belaufen. Damit würde sich der der absteigende Trend fortsetzen und die Anzahl um mehr als ein Viertel niedriger liegen als noch im Jahr 2000 (22,22 Mio.). Auch die Zahl der täglichen Raucher könnte dementsprechend von rund 17,49 Millionen Rauchern um die Jahrtausendwende auf rund 12,78 Millionen im Jahr 2025 sinken. Rauchen bleibt dabei auch zukünftig unter Männern verbreiteter als unter Frauen. Allerdings prognostiziert die WHO für den Zeitraum von 2000 bis 2025 im Vergleich der Geschlechter für Männer einen nahezu doppelt so starken Rückgang der Rauchprävalenz.

Der Absatz von versteuerten Zigaretten stieg im Jahr 2020 anhand der ausgelieferten Steuerzeichen an die Tabakindustrie auf rund 73,8 Milliarden Zigaretten. Damit sank der Absatz von versteuerten Zigaretten gegenüber dem Vorjahr 2019 um 1,1 Prozent. Seit dem Jahr 2000 ist in Deutschland ein tendenzieller Rückgang des Zigarettenkonsum zu verzeichnen.

II. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BKB GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2020 insgesamt positiv entwickelt. Trotz der Corona Pandemie konnte im Geschäftsjahr eine stabile Entwicklung, eine stabile Gesamtleistung verbunden mit einem guten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreicht werden, wobei sich die Mehrwertsteuersatz-Senkung von 19% auf 16% und die Möglichkeit der Einführung von Kurzarbeit positiv auf die Ertragssituation ausgewirkt haben.

Die Ertragslage des Unternehmens hat sich gut entwickelt, der Jahresüberschuss lag im Geschäftsjahr 2020 leicht über dem Vorjahreswert. Das Geschäftsjahr 2020 schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 594.468 (Vorjahr € 562.247). Die Gesamtleistung lag leicht unter dem Vorjahreswert, die Materialaufwandsquote hat sich jedoch verbessert. Die Kosten blieben in etwa auf Vorjahresniveau.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Die Bilanzsumme beläuft sich auf € 5.096.788 (Vorjahr € 5.143.246). Die Eigenkapitalquote betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 64,58 % (Vorjahr 52,44 %). Das gesamte Anlagevermögen ist zu 147 % (Vorjahr: 110 %) durch Eigenkapital gedeckt.

Die Liquidität war im Berichtsjahr 2020 jederzeit gegeben, so dass allen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und pünktlich nachgekommen werden konnte. Der Cashflow im Geschäftsjahr 2020 betrug € 1.048.746 (Vorjahr € 960.655).

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie

Chancen und Risiken des Unternehmens

Prognose, Chancen und Risikobericht

Für das Jahr 2021 wird ein Ergebnisrückgang erwartet, vor allem aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Krise und der damit verbundenen Umsatzausfälle.

Nach Schluss des Geschäftsjahres wurde im Rahmen der anhaltenden Corona-Pandemie von den Regierungen weitere Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung ergriffen. Zusammen mit der Schließung der Grenze zum Nachbarland Frankreich mussten einige Tabakverkaufsstätten bis in den Monat Mai 2021 geschlossen werden. Dies führte zu erheblichen Umsatzeinbußen in 2021. Die Einbußen konnten nach der Grenzöffnung teilweise wieder durch Aufholeffekte kompensiert werden.

Als größtes Risiko ist derzeit also die Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen Folgen für den Einzelhandel zu sehen. Ein weiteres Risiko stellen vor allem die gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. Rauchverbote, Werbeverbote, Schockbilder, etc.) dar, die in den letzten Jahren vor allem durch die EU vorgegeben wurden. Weitere Risiken sind die Steigerung von Lohnkosten (u. a. durch die Erhöhung des Mindestlohns) und Mietkosten. Auch die derzeit angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt stellt das Unternehmen vor Herausforderungen.

Unternehmerischer Erfolg erfordert das bewusste Eingehen von Risiken. Das Risikomanagement unterstützt uns dabei, die mit der strategischen Ausrichtung verbundenen Risiken zu bewältigen und strategische Potenziale optimal auszuschöpfen. Weiterhin werden regelmäßig Controlling-Berichte erstellt um die Wirtschaftlichkeit unserer Unternehmung sicher zu stellen. Auf Basis dieser Ergebnisse können wir gegebenenfalls rechtzeitig erforderliche Maßnahmen einleiten.

Insgesamt wird die derzeitige Situation für das Unternehmen als nicht existenzgefährdend eingeschätzt. Es wird erwartet, dass sich die Umsatzsituation nach Aufhebung der Restriktionen schnell wieder normalisiert, so dass die Zukunftsaussichten für das Unternehmen insgesamt positiv eingeschätzt werden. Die Besetzung neuer, umsatzstarker Standorte bietet zusätzliche Ertragspotenziale.

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 2.243.437,91 2.453.152,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.386.890,00 1.630.578,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.386.888,00 1.629.474,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 1.104,00
II. Sachanlagen 726.547,91 717.574,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.470,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 684.422,00 699.770,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.655,91 17.804,30
III. Finanzanlagen 130.000,00 105.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 130.000,00 105.000,00
B. Umlaufvermögen 2.852.650,83 2.688.093,91
I. Vorräte 1.914.590,70 1.798.164,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 115.527,52 206.692,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 942,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 114.585,35 206.692,68
III. Wertpapiere 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 822.532,61 683.236,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 700,00 2.000,00
Aktiva 5.096.788,74 5.143.246,21

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 3.291.650,50 2.697.182,07
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.266.650,50 2.672.182,07
davon Gewinnvortrag 2.672.182,07 2.109.934,86
B. Rückstellungen 427.572,37 229.560,66
C. Verbindlichkeiten 1.248.465,87 2.096.503,48
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 819.632,73 1.373.378,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 494.882,00 553.936,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 324.750,73 819.441,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 112.849,29 114.549,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 112.849,29 114.549,30
3. sonstige Verbindlichkeiten 315.983,85 608.576,13
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 315.983,85 608.576,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 129.100,00 120.000,00
Passiva 5.096.788,74 5.143.246,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 4.168.093,51 4.011.125,04
2. Personalaufwand 1.462.163,27 1.486.572,34
a) Löhne und Gehälter 1.191.136,78 1.251.628,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 271.026,49 234.943,51
3. Abschreibungen 454.277,81 398.408,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 454.277,81 398.408,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.332.696,33 1.238.360,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 328,85 285,24
davon aus verbundenen Unternehmen 3,49
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.149,50 54.178,83
davon an verbundene Unternehmen 1.114,43 1.187,55
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 281.556,02 270.868,82
8. Ergebnis nach Steuern 595.579,43 563.022,21
9. sonstige Steuern 1.111,00 775,00
Jahresüberschuss 594.468,43 562.247,21

Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2020

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes / des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Firma BKB GmbH ist im Handelsregister des Registergerichts Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRB 703568 eingetragen. Firmensitz der Gesellschaft ist Kehl.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die in den Geschäftsjahren 2016, 2018 und 2019 erworbenen Firmenwerte werden jeweils über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind hinsichtlich der Zugänge mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet worden.

Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Wirtschaftsgüter wurden linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Handelsware ist zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

4. Verbindlichkeiten

Diese Posten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

5. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens, insbesondere die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.759,50 6.759,50
Geschäfts- oder Firmenwert 2.425.863,24 2.425.863,24
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.432.622,74 2.432.622,74
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.590,00 3.590,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.178.706,67 133.651,46 9.361,61 61.470,35 1.364.466,87
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.804,30 82.321,96 61.470,35- 38.655,91
Sachanlagen 1.196.510,97 219.563,42 9.361,61 1.406.712,78
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 105.000,00 25.000,00 130.000,00
Finanzanlagen 105.000,00 25.000,00 130.000,00
3.734.133,71 244.563,42 9.361,61 3.969.335,52
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.655,50 1.102,00 6.757,50 2,00
Geschäfts- oder Firmenwert 796.389,24 242.586,00 1.038.975,24 1.386.888,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 802.044,74 243.688,00 1.045.732,74 1.386.890,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120,00 120,00 3.470,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.936,67 210.469,81 9.361,61 680.044,87 684.422,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.655,91
Sachanlagen 478.936,67 210.589,81 9.361,61 680.164,87 726.547,91
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 130.000,00
Finanzanlagen 130.000,00
1.280.981,41 454.277,81 9.361,61 1.725.897,61 2.243.437,91

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte nach der Restlaufzeit

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 1 Jahr Restlaufzeit größer 5 Jahre Sicherung
Betrag
EUR
Betrag
EUR
Betrag
EUR
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 324.750,73 0,00 819.322,73 4; 5
aus Lieferungen u. Leistungen 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
Summe 324.750,73 0,00 819.322,73

4;5

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von 4.502.694,82 EUR aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (gesichert durch Sicherungsübereignung von Vorräten und Sicherheitsabtretung von Forderungen).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von rd. 531.800,00 EUR. Davon entfallen rd. 510.000,00 EUR auf Miet- und rd. 21.800,00 EUR auf Leasingverträge.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Valutaposten sind grundsätzlich zum Wechselkurs am Entstehungstag umgerechnet.

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Bei den im Geschäftsjahr 2020 im Durchschnitt beschäftigten 60,0 Arbeitnehmern handelt es sich bei 46,75 um sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ohne besondere Merkmale und bei 13,25 um geringfügig Beschäftigte.

Geschäftsführung:

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte allein durch den Geschäftsführer Herrn Marco Lasch geführt.

Gewinnverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Art der Verbindlichkeit Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis
in EUR
Gezeichnetes Kapital
ME Handelsgesellschaft mbH, Sitz Kehl 100 -4.300,00 100.000,00
BKB Verwaltungs-GmbH, Sitz Kehl 100 -2.000,00 25.000,00

F. Nachtragsbericht

Es sind nach Ablauf des Geschäftsjahres folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr ersichtlich sind. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der mit der Grenzschließung zu Frankreich verbundenen Einschränkungen beim Verkauf von Tabakwaren kam es zu erheblichen Absatzeinbußen bis zum Monat Mai 2021. Nach den erfolgten Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Deutschland und Frankreich kam es beim Absatz zu einem Nachholeffekt, so dass damit gerechnet wird, dass die Einbußen im Laufe der Folgemonate zu einem Teil kompensiert werden können. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Die Gesellschaft hat mit notariellem Vertrag vom 31.05.2021 ihren Einzelhandelsbetrieb auf die BKB Handelskontor GmbH & Co. KG, Sitz Kehl, eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Freiburg unter HRA 706883, zum Stichtag 01.01.2021 ausgegliedert.

 

Kehl-Bodersweier, 03.08.2021

Marco Lasch

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Marco Lasch, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2021 festgestellt.

Berichtsprüfung

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegung verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BKB GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Ich habe den Jahresabschluss der BKB GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BKB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt Grundlage für die Einschränkung des Prüfungsurteils beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Eine Teilnahme an der Stichtagsinventur zum 31.12.2020 war nicht möglich. Die Beurteilung des Vorratsvermögens in Höhe von EURO 1.914.590,70 hinsichtlich Wert und Vorhandensein war, trotz alternativer Prüfungshandlungen, nicht mit hinreichender Sicherheit gegeben. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und mein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Rappenau, 04.08.2021

Dipl. Volkswirt Daniela Binzer, vereidigte Buchprüferin

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