B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH

Im Taubental 46, 41468 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 20154
Vorher
B.E.S.T. Transition GmbH
Eingetragen
21.12.2018
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Vertrieb von Fluidsystemen, Präzisionsarmaturen, Rohren, Ventilen, Verschraubungen und Zubehör aus Edelstahl, Stahl, Teflon, Plastik und anderen Materialien sowie Handel mit Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Growe
seit 23.3.2022
Prokura
Prokura
Jasmin Jakobs
seit 24.5.2019
Prokura
Kai Benjamin Jakobs
seit 21.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kai Benjamin Jakobs
46562 Voerde
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde am 28. November 2018 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Fluidsystemen, Präzisionsarmaturen, Rohren, Ventilen, Verschraubungen und Zubehör aus Edelstahl, Stahl, Teflon, Plastik und anderen Materialien sowie Handel mit Waren aller Art.

Das Unternehmen ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Neuss. Daneben werden keine weiteren Betriebsstätten unterhalten.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist im Wesentlichen im Handel tätig. Die Kunden werden mit innovativen Lösungen unterstützt und beraten. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht. Das Unternehmen ist insoweit von Innovationen des Hauptlieferanten Swagelok abhängig und arbeitet daran, die Produkte des Hauptlieferanten durch innovative Dienstleistungen zu ergänzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war durchweg geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen weiter steigende Preise durch Inflation, sowie Fachkräftemangel. Durch die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und die Inflation ist das BIP um 0,3% in Deutschland gefallen. Das Wirtschaftswachstum ist durch die oben angeführten Faktoren und der weiteren Entwicklung der weltweiten Wirtschaft beeinflusst und setzt die Voraussetzungen für das Wachstum der Gesellschaft. Das Unternehmen vertreibt Produkte der Swagelok Company mit Sitz in den USA in Deutschland. Die Gesellschaft hat seit einigen Jahren insbesondere mit der asiatischen und zunehmend auch der osteuropäischen Konkurrenz und deren aggressiver Preispolitik zu kämpfen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die konjunkturelle Lage in Deutschland spiegelt sich noch nicht im Geschäftsverlauf und in der Lage im Berichtsjahr wider. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16,3 % gestiegen. Parallel dazu stieg ebenfalls der Materialaufwand um 12,7 %. Im Ergebnis ist damit der Rohertrag absolut um TEUR 1.736 und relativ um 21,3 % gestiegen.

Weitere Haupteinflussfaktoren hinsichtlich des Betriebsergebnisses waren im Berichtsjahr die gestiegenen Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Personalaufwendungen sind um 30,7 % angestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12,8 % erhöht.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr ein wenig verbessert, ist aber weiterhin vom absoluten Betrag her von völlig untergeordneter Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft. Das Ergebnis nach Steuern ist aufgrund der oben dargestellten Effekte um TEUR 197 bzw. 11,4 % höher ausgefallen als im Vorjahr.

Die Lage unseres Unternehmens ist damit geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage spiegelt sich in der folgenden Übersicht wider:

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohertrag 9.889 8.154 1.736 21,3
Betriebsergebnis 2.987 2.648 339 12,8
Finanzergebnis -47,4 -51,9 4,5 8,7
Ergebnis nach Steuern 1.932 1.735 197 11,4

Die wesentlichen Umsatzerlöse und Ergebnisquellen sind im Komponentengeschäft zu sehen. Hier spielen Großprojekte eine wesentliche Rolle und beeinflussen in hohem Maße die Umsatzerlöse der Gesellschaft bzw. deren Entwicklung. Die Umsatzerhöhung von TEUR 3.141 bzw. 16,3 % wurde von den leicht unterproportional erhöhten Materialaufwendungen von TEUR 1.405 bzw. 12,7 % begleitet. Die verbesserte Materialaufwandsquote und Preiserhöhungen bzw. besseren Margen bei den Kunden führten dazu, dass der Rohertrag unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen absolut um TEUR 1.736 bzw. relativ um 21,3 % gestiegen ist.

Die weiteren zwei wesentlichen Kostenbereiche Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr erhöht. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 1.075 bzw. 30,7 % gestiegen. Dies resultiert aus dem weiteren Aufbau von Personal im Berichtszeitraum. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 275 bzw. 12,8 % gestiegen, was vorrangig mit dem Anstieg bei den Fremd- und IT-Leistungen bzw. Fahrzeugkosten, den Frachtkosten und den allgemeinen Verwaltungskosten zusammenhängt.

Im Ergebnis haben die obigen Entwicklungen zu einer Erhöhung bei dem Ergebnis nach Steuern von EUR 197.786,43 auf EUR 1.932.558,85 geführt. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtsjahr EUR 1.927.132,85 im Vergleich zu EUR 1.730.855,42 im Vorjahr.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen.

Die Eigenkapitalquote ist von 54,5 % auf 65,4 % gestiegen.

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche gegenüber Kreditinstituten und aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen gegenüber Lieferanten.

Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten.

Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 135 218 -83 -37,8
Kurzfristige Vermögensgegenst. 7.935 6.521 1.414 21,6
liquide Mittel 2.064 1.887 177 9,4
Passiva
Eigenkapital 6.632 4.705 1.927 41,0
Rückstellungen 1.661 1.240 421 34,0
Verbindlichkeiten 1.841 2.680 -839 -31,3
Bilanzsumme 10.134 8.625 1.509 17,5

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 83 gesunken. Die vorgenommenen Neuinvestitionen wurden durch die Jahresabschreibungen überkompensiert.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände bestehen aus den Vorräten, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die im Wesentlichen stattgefundene Erhöhung bei den Vorräten (TEUR 1.479 bzw. 49,3 %), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 226 bzw. 15,0 %) und den Liquiden Mitteln (TEUR 178 bzw. 9,4 %) konnten den Abbau bei den Sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 268 bzw. 18,9 %) mehr als kompensieren.

Die Rückstellungen sind um TEUR 421 bzw. 34,0 % gestiegen. Dies ist vor allem durch die Rückstellung für Personal zu begründen.

Die Reduzierung bei den Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Höhe von TEUR 909 bzw. -44,4 % und bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 117 bzw. 25,4 % während bei den sonstigen Verbindlichkeiten eine Erhöhung um TEUR 212 vorlag.

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.134 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.509 bzw. 17,5 %.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 9.889.853,40 im Vergleich zu EUR 8.153.961,31 im Jahr 2022. Eine weitere Kennzahl der Unternehmenssteuerung ist die EBIT-Marge, die von 13,5 im Vorjahr auf 13,1 im Berichtsjahr gesunken ist.

Die wirtschaftliche Lage kann im Berichtsjahr insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatzentwicklung war im Berichtsjahr durch eine deutliche Steigerung gekennzeichnet - was trotz den erschwerten Rahmenbedingungen - zu einer positiven Ergebnisentwicklung geführt hat.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es sind mehr als ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen und zur Deckung der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten vorhanden.

Die Prognosen des Vorjahrs hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisstabilität sind trotz des Rückgangs beim Wirtschaftswachstum übertroffen worden.

IV. Prognosebericht

Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird - wie bereits in der Vergangenheit - im Wesentlichen durch die Auftragslage bei den Hauptkunden im Industriebereich in Deutschland beeinflusst. Allerdings besteht hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit, da die Prognosefähigkeit zum Einen durch die unverändert bestehenden Lieferkettenprobleme eingeschränkt ist. Zum Anderen hängt die weit wesentlichere Beeinträchtigung der Prognosefähigkeit mit den verhängten Sanktionen gegen Russland aufgrund des Angriffs auf die Ukraine und den stark steigenden Energiepreisen zusammen. Die Steigerungen bei den Energiepreisen bzw. die Sanktionen haben nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft Russlands, sondern betreffen auch die Wirtschaft Deutschlands und die damit verbundenen Konsequenzen bzw. wirtschaftlichen Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor nicht prognostizierbar.

Für 2024 wird aufgrund des konjunkturellen Umfelds der steigenden Energiepreise und einer, von den Sanktionen negativ geprägten Grundstimmung in Deutschland mit einer stark reduzierten Investitionsbereitschaft der Hauptbranchen und daher mit geringerem Umsatz und niedrigerem Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Berichtsjahr gerechnet. Hier gilt es die Schlüsselkunden und - industrien nachhaltig zu betreuen und die Umsätze - so weit es geht - zu sichern. Es bleibt abzuwarten, wie stark die oben aufgeführten Faktoren das Wirtschaftswachstum global beeinträchtigt , der Handel in Deutschland ist hier seit Ende 2023 schon betroffen und die Unsicherheit wird sich durch das gesamte Geschäftsjahr 2024 ziehen.

Weitere Einflussfaktoren bleiben auch im Jahr 2024 die Lieferkonditionen und die Lieferfähigkeit des Hauptlieferanten. Vor allem die Laufzeit der Lieferbedingungen und die Höhe der Einkaufpreise bzw. die Lieferfähigkeit wirken sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis aus.

Insgesamt wird für das Jahr 2024 voraussichtlich jedoch mit einem positiven Ergebnis vor Steuern gerechnet aber mit einer weniger starken positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, wie noch in 2023.

V. Chancen- und Risikobericht

3. Risikobericht

Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen vor allem das allgemeine Marktrisiko, das Branchenrisiko, Gewährleistungsrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken.

Allgemeine Markt- und branchenspezifische Risiken:

Das allgemeine Markt- bzw. Konjunkturrisiko lässt sich von der Gesellschaft nicht beeinflussen. Die Gesellschaft ist aber aufgrund der Vertriebs der Produkte in einer Vielzahl von Branchen an die unterschiedlichsten Kunden grundsätzlich gut positioniert, bleibt aber auch von den möglichen Auswirkungen und Folgen eines kriegs- bzw. sanktionsbedingten Konjunktureinbruchs nicht verschont.

Ertragsorientierte Risiken:

Bezüglich der Absatzmarktrisiken lässt sich festhalten, dass eine breite Streuung sowohl hinsichtlich der Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen stattfindet, so dass damit die Festlegung auf bestimmte Abnehmer bzw. Branchen vermieden wird. Das Zusammenballungsrisiko wird daher zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch stark reduziert.

Den Risiken, die mit dem Beschaffungsmarkt verbunden sind, wird durch optimierte Lagerhaltung und durch ein auftragsbezogenes Bestellwesen Rechnung getragen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft ihre Waren im Wesentlichen von einem Hauptlieferanten bezieht und damit eine enge Verflechtung und Abhängigkeit bzgl. der Lieferkonditionen besteht. Die Risiken hinsichtlich Lieferqualität und Lieferschnelligkeit werden daher maßgeblich durch diesen Hauptlieferanten geprägt. Die möglichen Auswirkungen der negativen Rahmenbedingungen bzw. die damit verbundenen Risiken wurden bereits im Rahmen des Prognoseberichts dargestellt.

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung und ist hier vollständig von der beim Hauptlieferanten durchgeführten Entwicklung und Innovationen abhängig. Die vertriebenen Produkte unterliegen einem stetigen Wandel, der ebenfalls eine hohe Innovationsbereitschaft und Qualität notwendig macht. Durch Lean Management bei den großen MRO und OEM Kunden werden immer mehr Non Core Business Aktivitäten an Drittfirmen weitergegeben, was die Chance für den Verkauf von Baugruppen und Systembau erhöht und somit Chancen als "Solution Provider" bietet. Allerdings zeichnet sich hier ein Trend ab, dass immer mehr Drittfirmen in den Low Cost Countries favorisiert werden, die ihre Leistungen deutlich billiger anbieten, als in Deutschland und speziell bei uns in NRW.

Der Druck der asiatischen Hersteller von Klemmringverschraubungen und Ventiltechniken wird immer höher, da die Qualität und die Programmbreite einiger Hersteller aus China und Korea sich in den letzten Jahren verbessert hat und das Preisniveau teilweise bis zu 50 % niedriger ist. Aufgrund des immer mehr ansteigenden Kostendrucks einiger Großkunden werden der immer geringer werdende Qualitätsunterschied und die besseren Lieferzeiten dazu führen, dass mehr Preisnachlässe gegeben werden müssen oder Kunden zu anderen Wettbewerbsprodukten wechseln.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe absehbar. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Währungsrisiken werden minimiert, in dem große Teile von Einkauf und Vertrieb in Euro abgewickelt werden. Die Gewährleistungsrisiken werden im Wesentlichen vom Produzenten übernommen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist umfassend implementiert. Hierzu zählen insbesondere eine Bonitätsprüfung von neuen Kunden und das Forderungsmanagement bei vorhandenen Kunden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme.

Ferner ist ein Risikomanagementsystem vorhanden anhand dessen frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir uns auf einen starken Partner verlassen, der uns bei der Fortentwicklung der Produkte und der Suche nach Lösungen für neue Branchen durch qualitativ hochwertige Produkte unterstützt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz anderer Anbieter, werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, innovative Lösungen, konsequente Weiterentwicklung und Fortbildung der Mitarbeiter, Zuverlässigkeit und hohe Qualität unserer Produkte und Ausbau unserer Serviceleistungen begegnen.

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 dahingehend verändert, dass nun in 2024 mit dem Ukraine-Krieg, den Sanktionen gegen Russland, sowie dem Konflikt in Nahost und den steigenden Energiepreisen weitere Einflussfaktoren im Vergleich zum Vorjahr aufgetreten sind, deren konkrete Auswirkungen nicht vorhersehbar bzw. quantifizierbar sind. Ferner wird der Fachkräftemangel zukünftig vermehrt eine Herausforderung darstellen und die mögliche Chancennutzung einschränken.

Die zukünftigen Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung aufgrund des noch vorhandenen Wachstumspotentials im Komponentengeschäft als gut zu bewerten. Somit wäre nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Allerdings ist diese Entwicklung davon abhängig, dass die Auswirkung sowohl der obigen Faktoren auf die Wirtschaft in Deutschland bzw. und auch auf die Weltwirtschaft sowohl zeitlich als auch vom Umfang her nicht wesentlich sind.

Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Neuss, den 29.03.2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 135.208,73 217.555,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.469,73 69.009,48
II. Sachanlagen 93.739,00 148.546,29
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.739,00 148.546,29
B. Umlaufvermögen 9.812.210,20 8.255.460,31
I. Vorräte 4.480.429,64 3.000.530,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.883.801,44 2.925.170,25
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 697.958,21 755.862,16
III. Wertpapiere 384.048,72 443.238,65
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.063.930,40 1.886.520,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 186.772,39 152.312,12
Aktiva 10.134.191,32 8.625.328,20

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.632.190,71 4.705.057,86
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.680.057,86 2.949.202,44
III. Jahresüberschuss 1.927.132,85 1.730.855,42
B. Rückstellungen 1.661.734,59 1.240.427,33
C. Verbindlichkeiten 1.840.266,02 2.679.843,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.136.363,63 2.045.454,54
2. sonstige Verbindlichkeiten 703.902,39 634.388,47
Passiva 10.134.191,32 8.625.328,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.078.663,12 8.404.136,18
2. Personalaufwand 4.581.157,88 3.505.818,60
a) Löhne und Gehälter 3.936.643,45 2.965.384,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 644.514,43 540.434,56
davon für Altersversorgung 142.874,25 93.215,70
3. Abschreibungen 88.591,72 103.728,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 88.591,72 103.728,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.422.261,61 2.146.934,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75.157,35 35.168,97
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 59.189,93 56.890,59
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.396,06 30.216,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.006.664,42 860.944,11
9. Ergebnis nach Steuern 1.932.558,85 1.734.772,42
10. sonstige Steuern 5.426,00 3.917,00
11. Jahresüberschuss 1.927.132,85 1.730.855,42

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: B. E.S.T. Fluidsysteme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neuss
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Neuss
Register-Nr.: 20154

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Für die Anschaffungsnebenkosten bzw. -preisminderungen wurde ein pauschaler Zuschlag bzw. Abschlag ermittelt und berücksichtigt.

Da die Gängigkeit der vertriebenen Produkte sehr stark von der Entwicklung des technischen Fortschritts abhängig ist, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Warengruppen wurden in Altersgruppen eingeteilt und es wurden entsprechende Abschreibungssätze ermittelt.

Forderungen und Wertpapiere

Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1,0 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr bzw. das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung vom Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Dummy, nicht löschen!

1. Angaben zur Bilanz (Aktivseite)

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 456.627,27 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 544.460,21 Euro.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 697.958,21 (Vorjahr: Euro 755.862,16).

2. Angaben zur Bilanz (Passivseite)

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, der Anschlussbetriebsprüfung, für Kosten der Aktenaufbewahrung, für ausstehende Rechnungen und die Abschlussprüfung.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherungen durch Eigentumsvorbehalte.

Der Gesamtbetrag der anderen bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.612.993,30 Euro (Vorjahr: 1.543.479,38 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 227.272,72 (Vorjahr: Euro 1.136.363,63).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Es bestehen Bürgschaften gegenüber dem Hauptzollamt Frankfurt am Main in Höhe von Euro 25.000,00 und gegenüber dem Vermieter des Objekts Taubental in Höhe von Euro 56.000,00. Des weiteren bestehen Bankbürgschaften gegenüber Leasinggesellschaften in Höhe von Euro 46.317,47.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen. Aus den abgeschlossenen Mietverträgen ergibt sich eine jährliche Belastung von Euro 198.613,32, die jedoch teilweise an die RAiTec-Anlagenbau GmbH verursachungsgerecht weiterbelastet wird. Hinsichtlich der Leasingverträge besteht eine jährliche Belastung von Euro 207.642,13 mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3 Jahren. Der Zweck und Vorteil der Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität.

Dummy, nicht löschen!

1. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2023 im Jahresdurchschnitt 44 Arbeitnehmer. Es handelt sich um Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Kai Jakobs ausgeübter Beruf: Dipl.-Wirtsch.-Ing (FH)

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neuss, den 29.03.2024

Die Geschäftsführung

Anschaffungskosten Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, kosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 147.054,07 0,00 0,00 147.054,07
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 147.054,07 0,00 0,00 147.054,07
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.128,97 6.244,68 758,78 532.614,87
Summe Sachanlagen 527.128,97 6.244,68 758,78 532.614,87
Summe Anlagevermögen 674.183,04 6.244,68 758,78 679.668,94
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.044,59 27.539,75 0,00 105.584,34
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 78.044,59 27.539,75 0,00 105.584,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.582,68 61.051,97 758,78 438.875,87
Summe Sachanlagen 378.582,68 61.051,97 758,78 438.875,87
Summe Anlagevermögen 456.627,27 88.591,72 758,78 544.460,21
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.469,73 69.009,48
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 41.469,73 69.009,48
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.739,00 148.546,29
Summe Sachanlagen 93.739,00 148.546,29
Summe Anlagevermögen 135.208,73 217.555,77

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Singen, 15. Mai 2024

WENGERT GmbH
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