Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 16984
Vorher
Siegfried Nass Elektro-Anlagen GmbH
Eingetragen
4.12.1974
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialBeteiligungsgesellschaftenReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
die Erstellung, Montage und Installation von elektrotechnischen Anlagen, sowie der Handel mit elektrotechnischen Teilen. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihren Geschäftsbetrieb auf andere Handelszweige auszudehnen. Sie darf ferner alle den Gesellschaftszweck fördernden Maßnahmen ergreifen. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Rechlin
seit 29.1.2021
Geschäftsführer
Heiko Nass
seit 20.6.2002
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heiko Nass
Hamburg
200.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Siegfried Nass GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

SIEGFRIED NASS GMBH

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Siegfried Nass GmbH ist ein mittelständisches Handwerksunternehmen mit Tradition. Im Jahr 1960 gegründet, wurde unser Leistungsspektrum seitdem kontinuierlich erweitert. Mittlerweile verzeichnen wir in der Siegfried Nass Gruppe eine Anzahl von circa 150 Mitarbeitern und sind an den vier Standorten Hamburg, Wittenberge, Leipzig und Schwerin vertreten. Die Arbeit unseres familiengeführten Unternehmens basiert auf bewährten Handwerkstraditionen. Genauso maßgeblich für unsere tägliche Arbeit sind jedoch auch Innovation, modernste Technik und das Thema Nachhaltigkeit. Wichtigster Leitfaden ist dabei stets die Zufriedenheit unserer Kunden.

Die Siegfried Nass GmbH ist ein erfahrener Experte für Mittel-, Niederspannungs-, Gefahren- und Kommunikationsanlagen sowie für Gebäudeautomation. Unsere Lösungen sind ganzheitlich und passen sich flexibel den individuellen Anforderungen unserer Kunden an.

Die technische Dokumentation befindet sich stets auf dem neuesten Stand, da wir ein komplett ausgestattetes Zeichenbüro inklusive geschultem Personal im eigenen Hause haben. Wir in der Lage, 3D-Modelle nach aktuellem BIM Standard zu liefern.

Damit wir unseren hohen Qualitätsstandards gerecht werden können, werden unsere Kunden grundsätzlich von einem Projektleiter mit der Mindestqualifikation Elektrotechnikermeister betreut.

Für die Arbeitssicherheit setzt die Siegfried Nass GmbH einen von der Berufsgenossenschaft zertifizierten Sicherheitsingenieur ein. Durch die ständige Beratung und Kontrolle von externen Experten in unserem ASA-Ausschuss schützen wir unsere wichtigste Ressource: unsere Mitarbeiter.

Weiterhin positiv zu sehen ist die Entwicklung im Bereich der Gebäudeautomation. 2023 sind wir eine weitere Partnerschaft mit dem KNX-Premiumanbieter Basalte eingegangen.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Siegfried Nass GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Mittel- und Niederspannungsanlagen, Schaltanlagenfertigung, Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik.

Die Schaltanlagenfertigung am Standort Wittenberge wurde im Geschäftsjahr 2020 in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert. Neben dem Produktionsstandort Wittenberge wurde eine weitere Fertigung für Unterverteilungen in Hamburg in Betrieb genommen.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Siegfried Nass GmbH als Muttergesellschaft ist Hamburg. Die Siegfried Nass GmbH hat zum Abschlussstichtag vier unmittelbare Tochtergesellschaften. Zwei dieser Tochtergesellschaften, die Siegfried Nass Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG und die Siegfried Nass Verwaltungsgesellschaft Sicherheitstechnik mbH, sind am selben Standort in Hamburg wie die Siegfried Nass GmbH untergebracht. Die anderen beiden Gesellschaften, die Siegfried Nass Schaltanlagenfertigung GmbH & Co. KG und die Siegfried Nass Verwaltungsgesellschaft Schaltanlagenfertigung mbH haben ihren Sitz am Standort Wittenberge mit Niederlassungen in Leipzig und Schwerin.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere des Ukraine-Kriegs, und der damit verbundenen Preissteigerungen von Energie, Rohstoffen und Produkten, hat sich das E-Handwerk auch im Jahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. So stieg der Jahresumsatz der Branche um 7,9 Prozent auf 87,84 Milliarden Euro. Der Anstieg ist auch Folge inflationsbedingter Preiserhöhungen. (Quelle ZVEH Jahresbericht 2023/2024).

Bei den kleineren Betrieben ist eine zunehmende Spezialisierung auf bestimmte Tätigkeitsfelder festzustellen, wohingegen es bei tendenziell größeren Betrieben darauf ankommt Gesamtlösungen anzubieten. Diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgt auch die Siegfried Nass GmbH, gemeinsam mit Ihren Tochterunternehmen, der Siegfried Nass Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG und der Siegfried Nass Schaltanlagenfertigung GmbH & Co. KG, sowie der Elektro Diehn GmbH, welche zum 01.01.2021 in die Firmenfamilie der Nass Verwaltungsgesellschaft mbH aufgenommen wurde. Dieser ganzheitliche Ansatz verfolgt das Ziel das Unternehmen breiter aufzustellen, Personal zu akquirieren sowie einen Fokus auf Rahmenverträge in der Industrie zu legen.

Neben der positiven Entwicklung im Bereich Gebäudeautomation verzeichnet auch der Bereich E-Mobility ein unverändert starkes Wachstum. Der Anstieg der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen führt zu signifikanten Geschäftsmöglichkeiten für das E-Handwerk im Allgemeinen. Es zeichnet sich ab, dass die Elektrifizierung des Transportsektors neben den Automobilen auch flächendeckend Schiffe, Busse, LKW und den Flugverkehr erreichen wird (European Association of Electrical Contractors - AIE) aus ihrer Studie "Powering a new value chain in the automotive sector - the job potential of transport electrification"). Die Studie aus 2018 untersucht die gesamte Wertschöpfungskette im Geschäftsfeld Elektromobilität, wobei sowohl die Herstellung von Batterien und Ladeeinrichtungen als auch die Installation, der Betrieb und die Wartung sowie die Erweiterung der Stromnetze mit eingerechnet werden. Der Studienfokus liegt auf elektrohandwerklichen Dienstleistungen rund um elektrische PKW und betrachtet den Zeitraum bis zum Jahr 2030. Gemäß den Projektionen der Studie wird der Großteil der zukünftig neu entstehenden Stellen im Bereich Installation und Netzanschluss (16 Prozent) sowie im Bereich Wartung von Ladepunkten (39 Prozent) zu finden sein. Die Auswirkungen anderer Elektrofahrzeuge auf den Arbeitsmarkt sind noch hinzuzurechnen. Den Ergebnissen der Studie liegt die konservative Annahme zugrunde, dass der Anteil von Elektrofahrzeugen an allen PKW-Neuzulassungen in Europa bis 2030 auf nur 35 Prozent steigt. Bis 2030 wird der Anteil der Elektrofahrzeuge in Europa auf zehn Prozent aller PKW geschätzt. Im Jahr 2023 betrug dieser Anteil bereits bei 14,6 Prozent. Die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte hat sich seit 2017 von nur 6.496 Ladepunkte (5.821 Normalladepunkte und 675 Schnellladepunkte) auf 2024 insgesamt 145.857 Ladepunkte (114.794 Normalladepunkte und 31.063 Schnellladepunkte) vermehrt.

Wir erwarten von den damit verbundenen Marktentwicklungen auch weiterhin profitieren zu können und weisen einen wachsenden Auftragseingang im Bereich E-Mobilität vor. Insbesondere im Geschäftsbereich der Schaltanlagenfertigung registrieren wir eine steigende Nachfrage nach Anlagen zur Versorgung der für die E-Mobilität benötigte Infrastruktur. Schwerpunkte sind hier unter anderen Anlagen zur Versorgung von Ladeschwerpunkten für Niederflurbusse des ÖPNV, sowie Anlagen zur Einspeisung regenerativer Energien in das Netz der Energieversorger.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Unsere Schaltanlagenfertigung wird in der Niederlassung Wittenberge betrieben. Die gefertigten Endprodukte werden anschließend deutschlandweit versendet. Unser Projektgeschäft findet im Großraum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen statt.

a) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Aktiva Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
2021
T€
Veränderung
%
Kurzfristige Vermögenswerte 8.680 7.167 6.698 21,11
Liquide Mittel 2.625 1.989 2.175 31,98
Passiva
Eigenkapital 5.859 5.066 4.419 15,65
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.112 1.648 1.604 28,16
Bilanzsumme 8.801 7.451 6.762 18,12

Der Barmittelbestand ist um T€ 636 auf T€ 2.625 gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 3.068 gestiegen. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements, sowie der Versicherung unserer Kunden über einen Warenkreditversicherer auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 5.859. Die Eigenkapitalquote liegt bei 66,57 Prozent und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 234 auf T€ 1.295 erhöht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können durch die liquiden Mittel beglichen werden.

b) Ertragslage

Die Gesamtleistung des Unternehmens ist im Geschäftsjahr mit T€ 2.888 um 17,5 % auf T€ 19.385 gestiegen. Die Material- und Personalaufwendungen sind deutlich gestiegen. Bei einer nur geringfügig gestiegenen übrigen Kostenstruktur sowie um T€ 572 gesteigerten Erträgen aus Beteiligungen konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.392 erzielt werden.

c) Finanzlage

Der Cashflow (=Jahresüberschuss, Veränderung der Rückstellungen zzgl. Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr ca. € 1,51 Mio. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. Gewinnausschüttungen erfolgten im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 600.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz je Projekt, sowie die zugehörigen Einzelkosten nebst Gemeinkostenzuschlag je Projekt heran. Hierbei werden sämtliche Projekte individuell betrachtet.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Die Vorhersagen für die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft sind verhalten bis negativ. Die Siegfried Nass GmbH ist strategisch ausgerichtet und wird auch künftig den Marktanforderungen im Elektroumfeld gerecht. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Geschäftsleitung mit einem positiven Jahresergebnis.

Den Fokus legen wir weiterhin auf Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Wir erwarten eine weiterhin stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Unsere finanzielle Stärke wird es uns ermöglichen die, in Zukunft notwendigen, Investitionen im Bereich Fachkräfte und technische Ausstattung zu realisieren.

Durch einen professionellen Kreditversicherer prüfen wir im Vorwege Bonitätsrisiken bei Neukunden und schützen uns vor Forderungsausfällen.

Unsere Präsenz in mehreren Geschäftsfeldern sorgt für zukünftige Stabilität in sich verändernden Märkten unserer Branche.

Das Voranschreiten der Energiewende erweist sich für die Elektrohandwerke als echter Stabilitätsfaktor. Das zeigt auch die durchgeführte Herbstkonjunkturumfrage des ZVEH. An der Befragung hatten mehr als 1.500 Innungsbetriebe teilgenommen. Entsprechend stabil bleibt der Geschäftsklimaindex, der in der aktuellen ZVEH-Umfrage mit 72,4 Punkten (August 2023: 80,00 Punkte) immer noch einen sehr hohen Wert erreicht. 54,1 Prozent der befragten Betriebe befinden die gegenwärtige Geschäftslage als "gut", 37,1 Prozent als "befriedigend" (ZVEH Herbstkonjunkturumfrage 2024).

Mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen, sowie dem allgemeinen Ausbau regenerativer Energien, konnten wir unser Geschäftsfeld erweitern. Die großen Aufgaben der Zukunft, wie die Bekämpfung des Klimawandels und das starke Wachstum der Städte lassen sich nur mit intelligenter Technik lösen. Für Schlüsseltechnologien wie Energieeffizienz, elektrische Infrastruktur, Gebäudeautomation, Sicherheitstechnik und E-Mobility bieten wir Produkte oder Dienstleistungen an und profitieren somit vom Wachstum der Märkte.

Risiken aus aktuellen Situationen

Die zeitweise hohe Inflation zieht Risiken für das Unternehmen nach sich, unter anderem steigende Material- und Rohstoffpreise, Lieferengpässe, und steigende Lohn- und Gehaltskosten. Zukünftig wird vor allem der Fachkräftemangel ein immer größeres Risiko für das Unternehmen darstellen.

Einschätzung

Die zuvor genannten Risiken werden von den Chancen überwogen, die sich aus dem Geschäftsbetrieb eröffnen. Als mittelständisches Unternehmen ist die Siegfried Nass GmbH schnell, flexibel und sehr kundenorientiert. Vor dem Hintergrund der oben genannten Chancen sehen wir keine der Risiken als Gefährdung für unsere Entwicklung.

 

Hamburg, Oktober 2024

gez. Heiko Nass

gez. Andreas Rechlin

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 67.302,00 67.302,00
I. Finanzanlagen 67.302,00 67.302,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.002,00 52.002,00
2. Sonstige Finanzanlagen 15.300,00 15.300,00
B. Umlaufvermögen 8.680.026,67 7.166.876,41
I. Vorräte 428.456,21 1.352.478,58
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.172.390,41 9.247.918,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.626.419,92 3.825.828,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.359.793,81 1.457.715,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.429,76
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.266.626,11 2.368.113,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 589.949,77 428.914,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.625.150,54 1.988.569,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.787,09 217.166,53
Summe Aktiva 8.801.115,76 7.451.344,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.858.913,96 5.066.275,45
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 60.000,00 60.000,00
III. Gewinnvortrag 4.206.275,45 4.158.805,46
IV. Jahresüberschuss 1.392.638,51 647.469,99
B. Rückstellungen 827.002,18 727.208,32
C. Verbindlichkeiten 2.112.493,10 1.648.502,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 684.491,78 394.873,76
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 684.491,78 394.873,76
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.428.001,32 1.253.628,71
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.428.001,32 1.253.628,71
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.706,52 9.358,70
Summe Passiva 8.801.115,76 7.451.344,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.403.125,87 6.254.918,55
2. Personalaufwand 2.454.020,38 2.197.722,96
a) Löhne und Gehälter 2.033.216,76 1.808.280,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 420.803,62 389.442,06
davon für Altersversorgung 1.233,96 1.233,96
3. Abschreibungen 21.710,62 11.357,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.710,62 11.357,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.588.277,55 3.991.227,20
5. Erträge aus Beteiligungen 1.309.399,82 737.721,59
davon aus verbundenen Unternehmen 1.309.399,82
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 253,15 22,09
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.604,32 29.958,59
davon aus verbundenen Unternehmen 10.356,13 29.239,71
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.924,55 1.584,41
davon an verbundene Unternehmen 2.748,55 1.584,41
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 261.394,30 164.798,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.396.055,76 655.930,82
11. sonstige Steuern 3.417,25 8.460,83
12. Jahresüberschuss 1.392.638,51 647.469,99

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und macht von ihrem Recht Gebrauch und stellt einen Lagebericht auf.

Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellungen im Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Es wurde bei der Bewertung von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen (Going-Concern-Prinzip).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die lineare Abschreibungsmethode angesetzt.

Geringwertige Anlagengegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG bis 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt der Ausweis im handelsrechtlichen Jahresabschluss wegen Geringfügigkeit identisch gemäß den steuerrechtlichen Vorgaben.

Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen ist. Zuschreibungen erfolgen insoweit, als die Gründe für eine in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Abschreibung nicht mehr bestehen.

Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Grundsätze einer verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nominalwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterung zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen setzen sich am 31.12.2023 wie folgt zusammen:

Name / Sitz Anteil
in %
Eigenkapital Jahresergebnis
1. Siegfried Nass Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG / Hamburg 100,00 989,66 € 96.165,17 €
2. Siegfried Nass Verwaltungsgesellschaft Sicherheitstechnik mbH / Hamburg 100,00 126.959,89 € 70.430,16 €
3. Siegfried Nass Schaltanlagenfertigung GmbH & Co. KG / Wittenberge 100,00 1.001,00 € 993.234,65 €
4. Siegfried Nass Verwaltungsgesellschaft Schaltanlagenfertigung mbH / Wittenberge 100,00 68.754,85 € 8.605,12 €

Forderungen

Die gesondert ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen sonstige Vermögensgegenstände dar und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 90.012,72 € (i. Vj. 50.396,93 €) enthalten.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 589.949,77 € (i. Vj. 428.914,19 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das ausgewiesene Stammkapital in Höhe von 200.000,00 € ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB bestehen nicht.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Garantieleistungen 262.500,00 € (i. Vj. 256.000,00 €), Urlaubsansprüche 81.400,00 € (i. Vj. 60.900,00 €) und für Aufbewahrungsverpflichtungen 59.840,00 € (i. Vj. 58.520,00 €). Von untergeordneter Bedeutung bestehen darüber hinaus Rückstellungen für Tantiemen und die Jahresabschlusserstellung und -prüfung.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von 684.491,78 € (i. Vj. 394.873,76 €). Diese Verbindlichkeiten resultieren aus einer laufenden Leistungs- und Umsatzverrechnung und sind als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu klassifizieren.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.081,17 € (i. Vj. 69.401,17 €) enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten bestehen nicht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von € 23.400,28 (i. Vj. € 21.457,18) Verbindlichkeiten aus Steuern. Im Rahmen der sozialen Sicherheit sind Verbindlichkeiten in Höhe von € 757,01 (i. Vj. € 716,89) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

• Herrn Heiko Nass

• Herrn Andreas Rechlin

geführt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 36 (i. Vj. 36).

Ergebnisverwendung

Eine gesetzliche Verpflichtung der Ergebnisverwendung besteht bei der Gesellschaft nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen / nahestehende Personen

Die für den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft erforderlichen Betriebsflächen und Büroräume werden von Der Nass Immobilien KG gepachtet für ein jährliches Entgelt von 133.344,25 € (i. Vj. 130.092,00 €).

Für die folgenden Jahre wird mit einem ähnlich hohen Betrag gerechnet.

Angaben zur Identifikation laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Siegfried Nass GmbH
Ort des Firmensitzes: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 16984

 

Hamburg, den 01.11.2024

gez. Heiko Nass

gez. Andreas Rechlin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Siegfried Nass GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Siegfried Nass GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Siegfried Nass GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt, die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14.01.2025

Biester Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hamburg

gez. Ralf Biester, Wirtschaftsprüfer

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